Teleskop im März

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Zitat von Sternenfee123:
Wenn Du mit dem selben Okular wie den Jupiter beobachtet hast, dann hast nur den allerhellsten inneren Teil der Galaxie im Bildfeld gehabt. Der wird bei hoher Vergrößerung am Röhrle sehr dunkel. Da mußt das Okular nehmen, das die größte Zahl (Brennweite) aufgedruckt hat (oder ausprobieren, in welchem Okular Jupiter am kleinsten ist). Dann hast ein größeres Gesichtsfeld und die Galaxie wird heller.

Daß Du angeblich net (mit hoher Vergrößerung) scharfstellen konntest, wundert mich net. Der "Fettfleck" war scharf. Sonst hättest ihn net gesehen.

Du hast blos was anderes erwartet, weil in Deinem Unterbewußtsein noch immer die Hochglanzbilder rumspuken.
Es war natürlich dasselbe Okular wie beim Jupiter, jedoch muss man dazu sagen das dieses ein model mit variabler Brennweite ist. Die geringste Vergrößerung ist 30x und die höchste 90x. Klar sollte also sein das ich bei Andromeda runter auf 30x gegangen bin, bevor ich sie gesucht habe.
Ich hab Andromeda auch mit einem 10x Fernglas gefunden, dort war es aber auch nur ein etwas kleinerer verschwommener Fettfleck.

Zitat von Sternenfee123:
Oh Gott o Gott, blos net auf Teleskoplinsen rumschrubben!
Ich schrubb ja nicht darauf rum, ich habe hier mehrere Mikrofasertücher (die u.a. bei meinem Monitor und Fernseher mitgeliefert wurden).

da steckt man der Bequehmlichkeit halber bei Beobachtungen mit einem Linsenfernrohr einen Zenitspiegel zwischen Okularauszug und Okular und guckt ganz bequehm von oben ins Okular...
Das hatte ich mir in dem Moment auch gedacht nur das ich nicht genau wusste wie das Teil heißt^^.
Leider haben wir so einen nicht, und in die alte Röhre möchte ich auch nichts investieren. Wenn ich daran überhaupt noch etwas mache, dann das Okular abbauen um es beim neuen Reflektor zu benutzen (also wenn das geht).

@Deadlock
Sobald dieser Baukasten mit seiner Beleuchtung weg ist, ist es hier auch wieder schön Dunkel.

Wenn es heute weiter so klar bleibt gehe ich heute Abend mit dem Hund (der wird sich sicher freuen) am besten mit dem Fernglas zur genannten Wiese und schau ob ich da mehr sehe als ein Fettfleck :) .


Im Moment gefällt mir dieses Teleskop in Kombination mit diesen beiden Okularen ganz gut.
Und für 29€ lässt sich noch eine Motornachführung kaufen.
Ich bin mir aber nicht ganz sicher ob die Montierung so stabil ist.


 
Hi Dulorer,

schreib doch mal, welche Okulare du denn schon hast von deinem alten Teleskop. Die kannst du weiterverwenden.

Das eine Wunschokular / 32mm ergibt eine AP von 6,4! Das ist schon sportlich, weil es einen wirklich dunklen Himmel voraussetzt. Ist er das nicht, so hellt das gesamte Bild, der gesamte Himmel derart auf, dass deine DSO darin untergehen. Auf der anderen Seite erhältst du ein GF von 2´36", das ist z.B. für Andromeda gerade kleine genug, aber Andromeda ist auch so ziemlich das einzige so große Objekt. Bei einem 28er Oku erhältst du AP 5,6 und GF von 2´15". Hier musst du abwägen, aber AP 6,4 geht nur bei wirklich dunklen Verhältnissen.

Das andere Oku ist das andere Extrem mit AP 0,6. Ich befürchte - nach meinen Erfahrungen - dass dies für die meisten Beobachtungen mit nicht 100% Seeing zu stark vergrößert und daher kontrastarm, unscharf oder wabbelig sein wird. Hier würde ich für den Anfang eher zu 4mm als höchste Vergrößerung raten.

Zusammen mit deinem vorhandenen Okus, vielleicht in Kombination mit einer Barlowlinse oder mit deinem Zoom-Okular (was für eins??) kannst du dich erstmal rantasten...

CS

Logi

 
Ich kann dir leider zur Stabilität der CG3 Montierung nichts sagen da ich Sie nicht kenne. Ein 130mm Parabol Newton ist aber sicher keine schlechte Wahl für einen günstigen Einstieg! Ein merkbarer Fortschritt zum 50mm Refraktor ist mit Sicherheit erkennbar.

Das 32mm 2" Erfle kannst du allerdings am 1,25" Auszug des verlinkten Teleskops nicht verwenden, statt dessen könntest du zb. ein 25mm oder 32mm Super-Plössl für die Übersicht nehmen. Für die Maximale Vergrößerung würde ich hier ein 4mm Planetary nehmen (162x) wie auch Logi schon sagte. Mit dem 3.2mm hättest du 203x und das ist bei dem Instrument m.E. schon hart an der Grenze des machbaren. Wenn du mit dem Händler geschickt verhandelst kannst du evtl. anstatt der beigelegten 10 und 20mm RKE Okulare vielleicht schon ein Wunschokular gratis dazubekommen.
 
Also unterm Strich wäre es bei einem 130mm Spiegel besser dann statt 650mm, 900mm Brennweite und ein 5mm Okular zu verwenden (das wären dann 180x und somit doppelt soviel wie bei dem Röhrchen das ich jetzt habe)?
Und dann noch ein Okular zwischen 35mm und 40mm für die näheren Objekte.

Bei der CG3 Montierung hab ich gelesen das es eine EQ2 sein soll.


Zitat von night_rider:
Das 32mm 2" Erfle kannst du allerdings am 1,25" Auszug des verlinkten Teleskops nicht verwenden, statt dessen könntest du zb. ein 25mm oder 32mm Super-Plössl für die Übersicht nehmen.
Gibt es auch 1,25 Erfle? Oder decken die Super-Plössl diese Lücke ab?

Zitat von loginov:
Zusammen mit deinem vorhandenen Okus, vielleicht in Kombination mit einer Barlowlinse oder mit deinem Zoom-Okular (was für eins??) kannst du dich erstmal rantasten...
- Bei diesem Teleskop ist ein 2fach Barlow dabei. Ist die Qualität damit genauso gut oder ähnlich gut wie mit einem 5mm Okular?
- Vorhandene Okulare gibt es hier nicht, nur das Zoom-Okular auf dem Refraktor. Auf dem Teleskop steht übrigens "Bresser 30-90x60 coated optics" und es ist kurz vor dem Durchguck ein kleiner Aufkleber auf dem "inspector 02" steht.
Ich selber kann daraus nicht viel schließen, außer vielleicht das die Öffnung 60mm und nicht 50mm groß ist^^.

@Watkin
Es ist eine rote Led leuchte (bzw. haben wir hier 3 davon).
 
Hi Dulorer,

wie bereits beschrieben: falls du dich für den 900er entscheidest, ändert sich vieles. Das Öffnungsverhältnis liegt bei f7, d.h. es sind nur kleinere Gesichtsfelder gegenüber f5 möglich. Die ganze Okularwahl ändert sich wieder wegen der längeren Brennweite. Rechne das mit dem Okularrechner selber durch.

Das wesentliche aber: es handelt sich nach meiner Einschätzung um einen Kugelspiegel, keinen Parabolspiegel. Auch wenn die Anforderungen an den Spiegel mit größer werdendem Öffnungsverhältnis abnehmen, rate ich zum Parabolspiegel.

Die EQ2 reicht nach meinem Empfinden für den langen Tubus des 900ers nicht aus: Gezitter und Gewackel. Der Celestron f5 von vorhin steht auf der CG3 wesentlich stabiler.

Ich würde den f5 weiter verfolgen. Das Teleskop nach der Okularwahl zu entscheiden, ist nicht sinnvoll!

Plössl und Erfle sind Okular-Bauarten, die sich im Ergebnis durch das Gesichtsfeld unterscheiden. Plössl haben 52° GF, Erfle haben ab 60°, also mehr Weitwinkeleffekt. Schau dich mal auf den Händlerseiten um. WW sind natürlich teurer als Plössl und kaum bei der Erstausstattung der Händler dabei. Allerdings nochmal grundsätzlich: dein Teleskop hat keinen 2" OAZ, sondern nur den normalen 1,25". Das sind nach oben bezüglich des max. Gesichstfeldes Grenzen gesetzt. Mehr als 32 oder 38mm Okulare mit max. 60-68° GF sind nach meiner schnellen Einschätzung beim 1,25" OAZ nicht drin, weil der OAZ zu eng wird und Verschattungen bzw. Vignettierungen auftreten.

Richtig große Felder kannst du somit nur mit einem 2" OAZ erreichen, die gibts aber bei 130mm-Newtons nicht, sondern erst eine Liga darüber.

Wie gesagt; beim f5 empfehle ich zu verhandeln und zunächst mal ein 32er oder max. 38er statt der beigegebenen Okulare zu ordern. Dann vielleicht ein 8er oder 10er Plössl dazu. Eine 2x-Barlow verdoppelt das Ganze jeweils, also hättest du zusätzlich 16 bzw. 19mm und 4 bzw. 5mm Brennweite mit deinen beiden Okularen.

Klare Nächte

Logi
 
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Hallo!

Zitat von raziel28:
Daraus lässt sich errechnen:

Öffnungsverhältnis
1 : Teleskopbrennweite : Öffnung
1 : 750mm : 150mm
1 : 5 oder kurz f/5
Oder, ohne das anfängliche "1 : " in den ersten beiden Formeln:

Öffnung : Teleskopbrennweite
150 : 750
1 : 5 (oder f/5)

f/5 ist aber mathematisch kein Verhältnis mehr, da mit der Dimension "Länge" behaftet, während ein Verhältnis die Dimension "1" hat.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Fee,

Du schriebst:
Zitat von Sternenfee123:
Den Orionnebel konnte man gerade noch als Räuchlein mit ein paar Sternen darin erkennen, das war wohl nur der hellste teil den man sehen konnte.
das war das "Trapez", der helleste Teil vom Orionnebel.
Mit dem "Räuchlein" eher ein Teil der Huygens-Region. Das Trapez besteht wirklich nur aus den Sternen.

Zitat von Sternenfee123:
Was denkt ihr warum bei mir weder der Orionnebel noch Andromeda richtig zu erkennen war?
dann lag es nicht nur am Teleskop (viel zu kleine Öffnung)
Für die Andromedagalaxie reicht schon ein 8x30-Fernglas, um die Form zu erkennen. Das 50-mm-Teleskop dürfte eher eine zu kleine AP geboten haben; evtl. lag es auch an dem im Vergleich mit der Winkelausdehnung des Objektes zu geringen wahren Gesichtsfeld.

Füllt ein Ojekt letzteres nämlich fast komplett aus, nimmt man den Rand nicht so wahr und bemerkt dann auch nicht, daß der Himmel bereits augehellt ist, man also bereits Nebel sieht.

Grüße

fquadrat
 
Wie wäre es dann mit einer Kombination aus dem 130/650 und dem Okular Koffer hier ?
Da wäre doch so ziemlich alles drin was man braucht + ein bisschen Spielerei.

Und nochmal die Frage von vorhin:
Ist eine Vergrößerung mit einem Barlow genauso gut wie ein halb so kleines Okular?
 
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Zitat von night_rider:
Plössl Okulare haben bei Brennweiten unter 10mm einen sehr kurzen Augenabstand (man muss da fast ins Okular reinriechen) so dass ich hier zb. eher Planetarys nehmen würde. Die Plössl Okulare sind von der Abbildungsleistung also prinzipiell ganz ok, nur die kurzen Brennweiten würde ich nicht kaufen.
Wobei man dazu sagen muß, daß das angebotene 4-mm-Plössl besonders "reinkriecherisch" wirkt - es ist fast unmöglich, das komplette Bildfeld auf einmal zu sehen. Bei mir war deshalb meist bei 5 mm Okularbrennweite Schluß.

Das 6,5-mm läßt sich merklich angenehmer nutzen.

Grüße

fquadrat
 
Zitat von Dulorer:
Ich hab Andromeda auch mit einem 10x Fernglas gefunden, dort war es aber auch nur ein etwas kleinerer verschwommener Fettfleck.
Mal abgesehen davon, daß Du die Andromedagalaxie meinst, sollte diese in Deinem Fernglas schon als längliches Gebilde mit aufgehellter Mitte zu sehen sein. Wenn nicht, ist die Umgebung deutlich zu hell.

Wenn ich daran überhaupt noch etwas mache, dann das Okular abbauen um es beim neuen Reflektor zu benutzen (also wenn das geht).
Wenn das Okular das passende Steckmaß hat, schon.

Übrigens ist das einer der Gründe, ruhig etwas Geld in eine ordentliche Okularausstattung zu investieren: Egal, welche Teleskope man später noch kaufen wird, fast immer kann man die Okulare weiterverwenden.

Grüße

fquadrat
 
Zitat von Dulorer:
Ja, aber nicht mit 32 mm Brennweite. Dort paßt das scheinbare Gesichtsfeld von 67 bis 70° nicht mehr in die Steckhülse, und für 50° tut's auch noch ein Plössl.

Bei diesem Teleskop ist ein 2fach Barlow dabei. Ist die Qualität damit genauso gut oder ähnlich gut wie mit einem 5mm Okular?
Normalerweise nicht - gute Barlows muß man üblichweise selber kaufen.

nur das Zoom-Okular auf dem Refraktor. Auf dem Teleskop steht übrigens "Bresser 30-90x60 coated optics"
Also ein Spektiv. Das Okular wirst Du wohl nicht an einem Teleskop einsetzen können, da vermutlich fest mit dem Instrument verbunden oder herausschraubbar, was einen Adapter bedingt, dessen Anschaffung sich kaum rentiert.

Ich selber kann daraus nicht viel schließen, außer vielleicht das die Öffnung 60mm und nicht 50mm groß ist.
Korrekt geschlossen.

Grüße

fquadrat
 
Hi Dulorer,

Barlow: nein, physikalisch natürlich nicht, denn du hast ein weiteres optisches Element dazwischen, das etwas Kontrast, Helligkeit und vielleicht auch Schärfe kostet. Mir half das Teil, um mit wenig Okularen am Anfang erstmal die Brennweiten "herauszulernen", die man braucht, um dann gezielt Okulare mit Festbrennweiten nachzulegen. Aber nutzbar sind die Dinger schon, man merkt kaum Einschränkungen.

Tja, der Koffer... Ich hatte - warum auch immer (vielleicht das Einsteigersyndrom) - bislang angenommen, das Geld wäre wiederum sehr knapp. Fast würde ich empfehlen, lieber in einzelne Okulare zu investieren. Die kurzen Plössl sind - wie hier schon erwähnt - vom Augenabstand nicht wirklich gut und du sehnst dich schnell nach komfortableren Einblicken (LE, ED, LVW, Hyperions etc.).

Zudem spielt bei f5 die Okularqualität betreffend der Randschärfe bereits ein große Rolle, besonders bei den Übersichtsokularen. Ob das beim 32er Plössl mit seinen nur 52° GS eine Rolle spielt, müßte jemand anderes beantworten.

Mir scheint aber, dass man für den Anfang weder die Farbfilter noch den Projektionsadapter braucht. Das 15er WW ist auch sonderbar gewählt... da wäre mir ein 10er oder 8er WW lieber für Mond und Planeten. Den Mondfilter habe ich auch sofort gegen einen doppelten Polfilter getauscht, da ich so die Abdunkelung frei wählen kann. Für die einzelnen Helligkeiten der verschiedenen Mondphasen ein Genuß.

Für 160,- Tacken würde ich dazu neigen, einzelne Okulare zu ordern.

CS

Logi

 
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Zitat von Dulorer:
Da wäre doch so ziemlich alles drin was man braucht + ein bisschen Spielerei.

Und nochmal die Frage von vorhin:
Ist eine Vergrößerung mit einem Barlow genauso gut wie ein halb so kleines Okular?

Naja eher mehr Spielerei als Brauchbares, das 32mm SP kostet dich 29 Euro (evtl kriegst du es auch sogar zum Teleskop dazu), die kurzen Brennweiten bei den Plössls würde ich wie gesagt nicht besonders empfehlen und die ganzen Filter und den Projektionsadapter brauchst du ja auch nicht wirklich. Das 15mm Weitwinkel ist zwar ok, passt aber von der Brennweite nicht wirklich zum Teleskop.

Die Vergrößerung ist mit Barlow zwar "genauso gut", nur das Bild oft nicht. Durch das Einbringen zusätzlicher Glas-Luft-Flächen kann die Abbildung eigentlich nur schlechter werden. Sehr gute Barlowlinsen gibt es zwar auch, die sind aber doch erheblich teurer als die achromatische Barlow aus dem Set. Mit dem Slogan "besser als eine Billigbarlow" ist gemeint das hier zumindest Glas für die Linsen verwendet wird nicht Plastiklinsen wie beim Spielzeugzubehör anderer Einsteigersets (trotzdem bleibts aber eine Billigbarlow). Würd ich jetzt also auch nicht wirklich empfehlen wollen. Klar der Setpreis ist nicht schlecht und man hat jede Menge Gerümpel was sicher auch verlockend ist. Besser wärs aber 2 oder 3 passende Okulare zum Teleskop auszusuchen und mit dem Händler einen Paketpreis dafür auszuhandeln, ein paar Prozent Rabatt sind da dann meist auch drinnen.
 
Ja würde ich dem Okularkoffer so vorziehen und kommt auch billiger. Wenn du dir später noch ein drittes Okular (zb ein weiteres Planetary) zulegen willst bist du zwar dann in etwa beim selben Preis nur mit mehr Nutzwert.
 
Beim Okularrechner wechselt die AP immer nur nach einem ganzen mm eines Okular's. Also z.b. bei einem 114/500 mit 4mm Okular hat man eine AP von 0.9 und bei einem 3mm von 0.6 .
Hat man z.b. nun bei einem 3,5mm Okular eine andere AP als 0.6 ?


Ich hab inzwischen ein bisschen was über den Celestron 130/650 Astrostar herausgefunden.
Und leider nichts gutes.
Es wird geschrieben das kein parabol sondern ein sphärischer Spiegel verwendet wird, die Montierung soll sehr kopflastig und das Verbindungsstück an der Röhre zwischen dieser und der Montierung schlecht verarbeitet sein.
Und die Montierung soll auch wackelig sein.

Ich hab mir jetzt auch den Skywatcher 130/650 angeschaut, und den Shop auch schon angeschrieben ob es möglich ist eine Neq3 statt der Eq2 Montierung in Verbindung mit diesem Teleskop zu liefern.
 
Hi Dulorer,

das verstehe ich nicht so ganz. Bei mir heißt das Celestron-Teil aber auch Astromaster statt Astrostar und hat einen parabolischen Spiegel. Das wäre auch schlüssig, weil der Skywatcher baugleich ist und ebenfalls einen Parabolspiegel hat.

Der Preisunterschied zwischen beiden kann nur an der Montierung festgemacht werden, wobei die Skyview - obwohl ich sie nicht kenne - definitiv einen stabileren Eindruck macht als die EQ2 von Skywatcher. Die Skyview hat im Unterschied zur EQ2 z.B. eine Stahlrohrstativ und kein Aluminium wie bei der EQ2. Die Skyview dürfte so im Bereich der alten EQ3 liegen.

Superstabil wird das natürlich auch bei der Skyview nicht, dürfte aber nach meinem Empfinden ausreichen. Die NEQ3 kostet allein schon 170,- Tacken, da wirst du mit Mehrkosten rechnen müssen. Stabiler wirds damit aber auf jeden Fall.


CS

Logi
 
Ich mein ja den Astromaster, habe mich nur verschrieben.

Und die CG-3 Montierung ist soweit ich weiß auch eine Eq2 und nicht eine Skyview.
Beim Spiegel steht auf der Celestron Homepage das es ein ALSiO2 ist. (keine ahnung ob das jetzt ein sphärischer oder Parabolspiegel ist)
 
Ruf einfach mal an bei TS und kläre das, die sind nett und hilfsbereit. Wenn TS sagt, das ist ein Parabolspiegel, dann ist der es auch.

Natürlich, ich meinte nicht die Skyview, sondern bezog mich auf die CG3. Glauben ist hier nicht wissen, denn ich kenne beide Montierungen nicht. Der sichtbare Aufbau und das Stahlrohrstativ spricht jedoch für die CG3.

Aber wie schon gesagt: die NEQ3 trägt die Tube sicher, aber ebenso sicher leider nicht für das gleiche Geld.


Klare Nächte wünscht

Logi
 
Also im TS-Shop steht ja ganz klar Celestron AstroMaster 130EQ - 130/650mm Parabol Newton Teleskop, warum sollte es dann ein sphärischer Spiegel sein?

Ich denke auch dass die CG3 einfach eine neudesignte EQ2 ist (also von der Traglast damit zu vergleichen). Celestron und Skywatcher gehören ja beide zum selben Konzern also fällt da auch alles mehr oder weniger vom selben Band, der Newtonspiegel genauso wie die Montierung. Die Bezeichnung CG3 ist marketing-technisch gut gewählt damit man als Konsument in Versuchung kommt zu meinen es sei ein Ableger der EQ3. Die Skyview ist ja soweit ich weiss von GSO und das ist definitiv eine andere Firma die (noch) nicht den Chinesen gehört. Der 130/650 von Skywatcher wäre mir sowieso sympatischer wenn ich die Entscheidung treffen müsste weil die Fangspiegelstreben dünner sind als beim Celestron Astromaster, aber das nur am Rande.

Prinzipiell ist es auch nie falsch anfänglich ein paar Tacken mehr in die Montierung zu investieren, alles steht stabiler und man hat dann automatisch etwas Luft nach oben für weitere Ausbaustufen die immer kommen wenn einen das Hobby wirklich interessiert.
 
Ich hab nun schon die Antwort von Teleskop-Express erhalten.
Zitat von Teleskop-Express:
Sie meinen das SKN1306EQ2?!

Wenn Sie dieses auf der NEQ3 möchten kostet es 278 EUR
Also 100 Euro mehr was ich ganz Akzeptabel finde.
In derselben E-Mail schlägt mir der Händler aber auch vor gleich das BKP1507EQ3 mit einem kleinen Rabatt zu nehmen sodass es preislich sehr nahe dem 130/650 mit Neq3 ist.
Das 150/750 steht aber sicher nicht mehr so stabil auf der Neq3 wie der 130/650 oder?
 
Zitat von Dulorer:
Beim Okularrechner wechselt die AP immer nur nach einem ganzen mm eines Okular's. Also z.b. bei einem 114/500 mit 4mm Okular hat man eine AP von 0.9 und bei einem 3mm von 0.6 .
Hat man z.b. nun bei einem 3,5mm Okular eine andere AP als 0.6
Ja. Rechne mal selber nach.

Grüße

F^2
 
@fquadrat
Danke für die Antwort =).

Zitat von night_rider:
Der 150/750 Newton ist auf der EQ3 zwar grenzwertig, geht visuell aber schon noch mit ein paar Sekunden Ausschwingzeit.

siehe auch hier:
http://www.muba.de/Astroseiten/TabellenMontis/Montierungen_Visuell_select.php?

und hier:
http://www.deepsky-brothers.de/SinnvKombiTEL_Monti.htm
Wenn ich mir das so anschaue sollte ich mir vieleicht überlegen entweder ein kleineres Teleskop (z.b. einen 114/500 den ich auf einen Skyview schraube) zu nehmen, oder einen Dobson zu kaufen.
Da die Stabileren wenn man dann noch Okulare einrechnet einfach zu teuer für einen Einsteiger wie mich werden. (viel Geld kann man ja auch noch ausgeben wenn man schon etwas länger dabei ist)

Interessant wäre auch ein Dobson in 114/500 da er ziemlich handlich wäre (Orion hat ja einen aber der ist mit 199€ verhältnismäßig einfach zu teuer).
Ein 130/650 Dobson wäre auch interessant, aber um da einen vernünftigen zu bekommen müsste man wohl die Rockerbox selber bauen.
Es gibt doch sicherlich eine Bauanleitung für so eine im Internet!?
 
7,5 AP ?


[Edit] Ich hab grade gelesen das der Rechen-Weg = Okularbrennweite geteilt durch Teleskopbrennweite mal Spiegel bzw. Linsendurchmesser ist.
Also in dem fall 3,5:500x114= 0,798 AP
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Dulorer,

Ich hab grade gelesen das der Rechen-Weg = Okularbrennweite geteilt durch Teleskopbrennweite mal Spiegel bzw. Linsendurchmesser ist.

das stimmt so. Aber warum schwierig wenn es auch einfacher geht?
Indem du die Okularbrennweite durch die öffnungszahl teilst
kommst du ebenfalls auf die Austrittspupille (AP).

Die Öffnungszahl des Teleskopes ist der KEhrwert des Öffnungsverhältnisses.
Sie errechnet sich aus Teleskopbrennweite : Objektivdurchmesser.
Wenn du die Öffnungszahl deines Teleskopes kennst kannst du
sehr schnell und einfach die entstehende AP errechnen.

MfG,Karsten
 
meinst du mit Objektivdurchmesser den Okulardurchmesser?
(aber wirklich kompliziert ist das ja nicht am Schluss noch den Spiegeldurchmesser drauf zu multiplizieren)
 
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