TS Photoline 60/360

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Hi Andreas,

ein ähnliches Gerät (am besten APO) wie Du suche ich auch., so zw. ca. 280 und 350mm Brennweite; aber so lichtstark wie möglich (für langbelichtete DS-Aufnahmen (kein Mond, Planeten, PN's); am besten unter f/4 ...und nicht zu teuer (unter 1200 Euro))!
Warum gerade dieser Brennweitenbereich? Ich habe hier bei mir ein Seeing von ca. 3-4": Rechnet man mal die Auflösung aus für meine DSLR (3,7µm Pixelgröße), komme ich auf 3,7µm x 206 / Brennweite. Das wären dann so ca. 2,5", für meinen Standort optimal (Bayer-Matrix mal außer Acht gelassen).
Ich nehme an, Du denkst ähnlich...?

ja, so ähnlich. Brennweite möglichst dicht an 300 mm, farbrein, f/4.5 bis 5.6 und Gewicht der Kombi unter 3 kg waren meine persönlichen Zielvorgaben für ausgedehnte Nebelregionen unter dunklem Himmel bei einem Seeing von 2,5" bis 3,5".

Deshalb bin ich gespannt, was Du nun machst...bzw. was Dir die Kollegen raten.

dem Flatner eine Chance geben. Wenn er funktioniert, arrangiere ich mich mit den originalen 360 mm Brennweite. Mehr Brennweite darfs aber nicht werden.

Wenn der Flatner nicht tut, was er soll, geht beides zurück. Dann bleib ich bei meinem bisherigen Setup und Schmalbandaufnahmen mit dem 4/300 Orestegor und leb mit dessen CA und den 3,5 kg Gewicht...
 
Hallo Fee,
das CANON 300/4L wäre nichts? Tommy macht damit ja ganz ansehnliche Aufnahmen sogar im FF, z.B. hier .
Von der Abbildung sicher weit von perfekt Richtung Rand, im APS-C Format aber vielleicht nicht mehr so auffällig. Von der Farbe her finde ich es ok.

CS, Detlef
 
Hallo Fee und alle,
ich muss auch sagen, Gerd hat das super dargestellt! Tolles Forum ?
Fee, viel Glück mit Reducer 2.0!
 
Hi Detlef,


meinst Du dieses Objektiv? Als Neukauf übersteigt das leider mein Budget.

Gebraucht gibt es die Teile bei Ebay auch zu rund 2/3 des Neupreises. Aber gebraucht, von privat an privat, ohne Rückgaberecht, ohne Garantie.

- was bei Tageslichfotografie gut bewertet wird, kann am Sternhimmel unbefriedigend sein
- in dem Moment, in dem ein Fotoobjektiv abgeblendet wird entstehen an dem geraden Lamellen Spikes. Die will ich nicht. Weitfeldaufnahmen von Nebeln, galaktischem Cirrus, Dunkelwolken oder Kometen mit Schweif sollen für mich spikefrei sein. Ist meine Marotte.
- außerdem zahl ich da nen Haufen Geld für Gimmicks, die für mich astrofotografisch völlig sinnfrei sind: Bildfeldstabilisator, Blendensteuerung, Fokussteuerung. Der ganze elektronische Schnickschnack ist nur ne zusätzliche mögliche Fehlerquelle.
- dafür hab ich keinen Okularauszug, kann weder OAG noch Filterschublade dazwischen setzen.

Also nein, dieses Fotoobjektiv ist für mich aus den genannten Gründen keine Alternative.
 
Hallo,

das kann ich voll und ganz nachvollziehen. Deswegen habe ich mir ja auch alte M42 Objektive zugelegt. Die Spikes mag ich auch nicht. Um diese zu vermeiden habe ich mir zum Abblenden immer eine trichterförmige Kappe gebastelt. Diente so auch gleichzeitig als Taukappe. Die kreisförmigen Öffnungen mit passendem Durchmesser habe ich immer bei meinen Haushaltsgegenständen gesucht. Abschattungen treten bei dem kleinen Sensor der Asi120mc dabei nicht auf.

Ich finde Deinen Erfahrungsbericht hier sehr interessant. So ein recht lichtstarker APO mit geringer Brennweite käme bei meinem Setup auch in Betracht. Die gezeigte Abbildungsleistung finde ich aber sehr enttäuschend.

Gruß,
Holger
 
Hallo Fee,

vielleicht wäre ein Takahashi FS-60C (Brennweite 355 mm) passend für Dich? Es wiegt nur 1,3 kg.

Ich habe vor Jahren ein gebrauchtes Gerät gekauft, das hier allerdings nur als Guiding Scope genutzt wird.

Bernd
 
Hallo Holger,
wir reden hier aber über APS-C Format. Da haben mich bisher alle M42 Objektive (und teilweise auch andere Anschlüsse aus Analogzeiten), die ich in Händen und auf der Montierung hatte, enttäuscht. Bei dem mikroskopisch kleinen Sensor (3,6 x 4,8mm) der Asi120mc mit 1,2 MPix mag sich das nicht so auswirken, ist aber ja auch ein anderer Anwendungsfall.

CS, Detlef
 
Hallo,

ich habe das Canon EF 4/300mm IS L und kann es für Tageslichtaufnahmen wirklich sehr empfehlen. Auch zusammen mit dem 1.5X Konverter ist die Bildqualität auch und gerade bei Offenblende sehr sehr gut.
Aber.
Für die Astrofotografie nur bedingt brauchbar. Die Fokussierung ist ganz schwierig. Wechsel von roten zu grünen Ringen um die Sterne ohne definierte Neutralstellung bei sehr steilem Fokusantrieb. Das erste Frontglied der Optik ist eine Planscheibe, da das zweite Linsenglied eine nicht wetterfeste Sonderglas-Linse ist. Das ergibt teilweise böse Reflexbilder, wenn helle Sterne im Bildfeld sind.
Zu weiterem Verdruß führt eine starke Temperaturabhängigkeit der Fokuslage diese 15-linsigen Objektivs.

Am Tage eine perfekte Telebrennweite.
Aber als Astro-Objektiv empfehle ich eine drei- oder vierlinsige Astro-Optik.

Grüße

*entfernt*
 
Hallo Fee,

ja, so ähnlich. Brennweite möglichst dicht an 300 mm, farbrein, f/4.5 bis 5.6 und Gewicht der Kombi unter 3 kg waren meine persönlichen Zielvorgaben für ausgedehnte Nebelregionen unter dunklem Himmel bei einem Seeing von 2,5" bis 3,5".
Wenn der Flatner nicht tut, was er soll, geht beides zurück. Dann bleib ich bei meinem bisherigen Setup und Schmalbandaufnahmen mit dem 4/300 Orestegor und leb mit dessen CA und den 3,5 kg Gewicht...

na ja wenn alle Stricke reißen, es gibt ja auch noch Alternativen zu den neusten kleinen von TS die dann auch eine klassische Fedkorrektur haben und an denen dann ja auch der Reducer funktionieren sollte wenn es unbedingt die kleine Brennweite sein soll.
Da wäre zb. der 72mm Laceta.

La72432 | 72/432 Lacerta ED-APO mit 2" Octo Auszug und Alukoffer

Mit dem TSRed279 kommst du dann ja auch auf 341mm Brennweite.
Tommy hat den Lacerta zwar nur mit dem Skywatcher 0,85X Reducer getestet aber der TS 0,79X Reducer sollte prinzipiell auch damit funktionieren wenn dir die 367mm mit dem 0,85X noch zu viel sind

Link zur Grafik: https://teleskop-austria.at/bild/La72432FLAT-4.jpg

Oder noch preisgünstiger der 72mm Skywatscher.
Wer experimentierfreudig ist und auch etwas Bastelarbeit nicht scheut der könnte es sogar mal mit dem 50mm FPL53 Sucher von Skywatcher versuchen.

Teleskop-Express: Skywatcher Evoguide 50ED - 50mm ED Leitfernrohr und Sucher

242mm Brennweite F4,8 und mit FPL53.
Klar man müsste wohl etwas basteln, wobei M42x0,75 Gewinde ist ja vorhanden und man müsste beim Arbeitsabstand für den Flattener probieren bis man den richtigen findet aber wenn man alles hinbekommt wäre auch das eine schöne kleine und lichtstarke Optik mit kleiner Brennweite für Astrofotografie.
Und sie wäre ja auch vom Preis her unschlagbar günstig.
Da kann etwas basteln, eventuell Tubus kürzen durchaus lohnen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi alle miteinander,

ich warte jetzt einfach mal ab, bis ich den TSFlat60 in Händen hab und teste ihn dann ausgiebig. Da er mit

TS-Optics PhotoLine 1.0x Flattener TSFLAT60

Mit diesem Korrektor wird aus dem Refraktor ein apochromatisches Teleobjektiv mit 360 mm Brennweite und dem Öffnungsverhältnis von f/6. Ein Feld von 41 mm Durchmesser wird voll korrigiert und ausgeleuchtet. Damit ist sogar der Einsatz von Kameras mit Vollformatsensoren möglich.

Der Korrektor wird über das M54-Gewinde verschraubt. Über die 360°-Rotation erreichen Sie die optimale Kameraposition. "

beworben wird, bin ich rein rechtlich gesehen auf der sicheren Seite, falls er wieder Erwarten nicht tut, was er soll und ich ihn samt dem 60/360 PhotoLine zurückschicken muß.

Seit etwa 3 oder 4 Jahren gibt es unter den Neueinsteigern in der Astrofotografie ja den Trend, mit bunten "Planetencams" Deepskyfotos ohne Autoguiding mit sehr kurzen Einzelbelichtungen im Sekundenbereich zu machen. Damit das klappt, braucht man eine farbreine, kurzbrennweitige und schnelle Optik. Fotoobjektive aus der Zeit der chemischen Fotografie (hauptsächlich die günstigen M42 Objektive) fallen da wegen ihrer schlechten Farbkorrektur (Farblängsfehler, CA) durchs Raster.

Ich vermute jetzt mal, daß alle von TS neu aufgelegten Teleskope und auch die als "farbrein" beworbenen Sucher-/Leitrohre mit FPL53 / Lanthanglas Dublet Objektiven nicht aplanatisch korrigiert sind und trotzdem (mit oder auch ohne 0-8-15 Reducern) für diese Anwendung (Deepsky mit winzigem Chip in günstiger Planeten-Kamera) gut funktionieren.

Beschneide ich nämlich das Bild meiner DSLR auf den winzigen Bildwinkel, den ne Planetencam erfaßt, hab ich ein schön glattes Bild mit durchaus befriedigender und tatsächlich farbreiner Sternabbildung +/- 3-4 mm abseits der optischen Achse...

@ Gerd,

ja, den LA72432 hab ich mir auch angesehen. Der kam aber wegen seinem Gewicht und zu hoher Brennweite nicht in Frage. Zusammen mit dem Flatner und meiner 450D(a) + Batteriegriff liegt der außerhalb der Verwendung auf meiner NEQ-3-2 als voll autoguidingfähiger Reisemontierung.

Auf dem Balkon mit der fest aufgestellten und eingescheinerten Sphinx ist das Gewicht kein Problem, aber da brauch ich wegen meinem quietschbunten Großstadthimmel eh kein "farbreines" Teleskop, weil nur Schmalband geht. Da bin ich mit dem 4/300 Orestegor durchaus glücklich. Ich wollte aber was portables für den Urlaub in wirklich dunkler Umgebung.
 
Hi miteinander,

nachdem ich heute den Rückgabeschein für den falschen Reducer ausdrucken konnte, habe ich das Paket fertig gemacht und bringe es morgen zur Post. Und sobald der Reducer beim Händler eingeht, krieg ich den Flatner zugeschickt. Den Preisunterschied zwischen Reducer und Flatner krieg ich zurücküberwiesen. Also alles paletti. So soll der Kontakt zwischen Händler und Kunde sein. (y)

Da es laut Wettervorhersage klar werden sollte, hab ich wie angekündigt meinen MPCC rausgekruschtelt und an den Plejaden einen Test gemacht. Was soll ich sagen - die Koma ist weg. Ich denke, das ist der letzte Beweis, daß die Optik kein aplanatisches Design hat. :cool:

Ja, ich hab am Rand noch radiale Ovale, denn der Komakorrektor beseitigt natürlich keine Bildfeldwölbung. Auf das Spiel mit diversen Abstimmringen hab ich verzichtet. Ich hab einfach dem Komakorrektor an meinen T-Ring der Kamera geschraubt. Hatte also
ca. 55 mm Arbeitsabstand zwischen dem MPCC und dem Chip. Und wegen der doofen Nut am MPCC hab ich auch noch ne Verkippung. Die hab ich jetzt einfach mal ignoriert. Aber das Bild zeigt keine sichtbare Koma mehr.

Nachdem der Mond weg war, hab ich auf den Kometen Iwamoto (C/2018 Y1) gezielt. Jui, ist der schnell. Auf den Kometenkern zu guiden hat leider nicht geklappt, dazu ist meine Guidingcam bei 1 oder 2 Sekunden Belichtungszeit am 8x50 Sucher zu lichtschwach. Ich seh den Kometenkern als nebliges Wölkchen auf dem Livebild der Guidingcam, aber PHD besteht drauf, daß das S/N zu schwach ist. Schade. Wäre gail gewesen, auf den Kometen zu guiden...

Also ist der Komet bei 40 Sekunden Belichtungszeit und Autoguiding auf die Sterne halt länglich verzogen. Aber man erkennt ihn recht gut. Das werte ich jetzt mal als Erfolg. Meine ersten Kometenbilder von zu Hause vom Balkon aus. Freu, freu... :love:

Bilder liefere ich nach, mein Aufnahmerechner hat leider nicht genug USB-Ports, daß ich während der Aufnahme auch noch Bilder auf ne externe Platte saugen könnte, um sie dann gleich hochzuladen...
 
Hi,

nun die angekündigten Bilder:

Ecken und Mitte in Originalauflösung mit Komakorrektor:

Link zur Grafik: https://www.bilder-upload.eu/upload/5bfa54-1550043052.jpg

Und hier das komplette Bild:

Nun noch meine erste Kometenanimation mit dem Komakorrektor - 15 Bilder a 60 Sekunden Belichtungszeit - blos mit Virtualdub auf 43% verkleinert und (unnötigen) Rand weggecroppt. An sonsten Null Bildbearbeitung...

Link zur Grafik: https://www.bilder-upload.eu/upload/21d8fc-1550043885.gif

Solche Rohbilder sind zwar noch nicht optimal (Ränder, Verkippung, Schärfe), aber ausbaufähig und sie lassen sich jetzt auch stacken. Und bis der Mond am Himmel nicht mehr stört, müßte auch der Flattner da sein und ich kann loslegen...
 
Hallo Fee,

na nun zeigen sich ja erste Erfolge und man merkt es macht dir jetzt Spaß.
Mit dem Komakorrektor funktioniert es ja gar nicht mal so schlecht.
Etwas inverse Koma in den Ecken, links unten besonders deutlich zeigt das die Koma dieses EDs doch etwas geringer ist als die eines Newton so das der für Newton gerechnete Komakorrektor leicht überkorrigiert was dann zu der inversen Koma (nach innen gerichteter Komaschweif) führt.
Mit dem passenden Flattener wird das sicherlich besser werden.
TS zeigt unter Erfahrungsberichte ja auch Fotos mit dem Flattener.
Teleskop-Express: TS-Optics PhotoLine 60mm f/6 FPL53 APO - 2" R&P Okularauszug

https://www.teleskop-express.de/shop/Bilder/shop/ts-apo/tsapo60f6/ngc7635-tsapo60f6-asi071-1000.jpg

Übrigens zum 50mm ED Sucher von Skywatcher hab ich das hier gefunden.
EvoFF - Field Flattener for SkyWatcher EvoGuide 50ED
Das klappt also auch bis APS-C, leider reicht der Backfokus mit dem dort verwendeten Flattener aber nicht für eine DSLR.

Grüße Gerd
 
Hi Gerd,

na nun zeigen sich ja erste Erfolge und man merkt es macht dir jetzt Spaß.

jepp, nun macht es wirklich Spaß.

Hier mal eine auf die Schnelle mit dem Komakorrektor (nur 2 Stunden bei teilweisem Mondlicht) aufgenommene NGC 3628, Ausschnitt in Originalauflösung knapp oberhalb der Bildmitte:

Link zur Grafik: https://www.bilder-upload.eu/upload/5d41d6-1550128908.png

So hab ich mir das vorgestellt. Jetzt kann ich in aller Ruhe auf den Flattner warten und wenn dann der Mond weg ist, loslegen. Halleluja. :love:
 
Hi,

der Flatner ist da. Halleluja. Jetzt gibts "Second Light". Wetter schaut gut aus. :love:

TS hat ebenfalls reagiert und die Beschreibung zum 60/360 TSPhotoline aktualisiert. Der ehemals beworbene Reducer "TSRED279" ist nun bei Zubehör und im Text nicht mehr sichtbar. Nun fällt kein anderer mehr auf diese Falle rein. Geht doch. :D
 
Hallo alle,
super Diskussion hier, wir haben etwas gelernt, der Händler hat reagiert, so macht A.de Spaß! ?
Dirk
 
Moin,

ich hatte das Röhrle auch schon. Da ich den Reducer eh für meinen Esprit 80 habe, hatte ich den auch schon damals getestet. Ich bin zum gleichen Ergebnis wie Du und z.B. Stefan Schimpf auch gekommen - das funktioniert nicht.
Der Flatener dagegen funktioniert bis Vollformat sehr gut. An meiner 6D war die Abbildung bis zum Rand hin einwandfrei.

Gruß Markus
 
Hi zusammen,
ich habe auch das Teleskop und mal meinen ES 0.7x Reducer getestet. Bin aber leider mit der DSLR nicht in den Fokus gekommen.
Hat jemand eine Ahnung, welcher Reducer funktionieren könnte? Ich habe die Anfrage vor einer Woche auch schon an TS gesendet, aber noch keine Antwort...
Evtl. tut's ein Reducer für einen SCT? Flattner alleine ist uninteressant, da ich ja noch den WO Star-71 mit ähnlicher Brennweite habe.

CS
Stefan
 
Hi,

der Reducer legt den Fokus weiter nach innen (also Richtung Teleskop). Wenn Du nicht in den Fokus kommst, dann mußt Du den Tubus kürzen...aber auch der Reducer wird nicht funktionieren.

Gruß Markus
 
Hi Markus,
schon fast gedacht...Dann evtl. doch den neuen RedCat von WO, aber dann muss ich wieder eine Lösung für den Autofokus suchen, da der nur einen Helical-Fokussierer hat. Oder Tak 60 inkl. Reducer. Oder Borg....
 
Hi,

lichtsstark um die 300mm gibt es leider nicht viel. Mir fällt da noch das Canon 300er f4 nin IS ein. Das Bildet auch ganz gut ab. Ist aber sehr selten zu bekommen.

Gruß Markus
 
Hi Steffan,

ich habe auch das Teleskop und mal meinen ES 0.7x Reducer getestet. Bin aber leider mit der DSLR nicht in den Fokus gekommen.
Hat jemand eine Ahnung, welcher Reducer funktionieren könnte? Ich habe die Anfrage vor einer Woche auch schon an TS gesendet, aber noch keine Antwort...
Evtl. tut's ein Reducer für einen SCT? Flattner alleine ist uninteressant, da ich ja noch den WO Star-71 mit ähnlicher Brennweite habe.

Mit diesem kleinen Röhrle wird kein üblicher Reducer funktionieren. Das ist dem Optikdesign geschuldet. Aus meiner Sicht hast nun 2 Möglichkeiten:

- trenn Dich vom Röhrle, weil Du ja schon den WO Star-71 hast
- nutze eine Kamera mit kleinerem Chip und ignoriere den Fehler, der dann außerhalb vom Gesichtsfeld liegt

3. (sehr vage) Möglichkeit wäre darauf zu hoffen, daß irgendwann auch für diese nichtaplanatische Optik ein Reducer gerechnet wird, der zusätzlich noch die "Flatnerfunktion" drinn hat und dann funktioniert (und bezahlbar ist)...
 
Hi Detlef,



meinst Du dieses Objektiv? Als Neukauf übersteigt das leider mein Budget.

Gebraucht gibt es die Teile bei Ebay auch zu rund 2/3 des Neupreises. Aber gebraucht, von privat an privat, ohne Rückgaberecht, ohne Garantie.

- was bei Tageslichfotografie gut bewertet wird, kann am Sternhimmel unbefriedigend sein
- in dem Moment, in dem ein Fotoobjektiv abgeblendet wird entstehen an dem geraden Lamellen Spikes. Die will ich nicht. Weitfeldaufnahmen von Nebeln, galaktischem Cirrus, Dunkelwolken oder Kometen mit Schweif sollen für mich spikefrei sein. Ist meine Marotte.
- außerdem zahl ich da nen Haufen Geld für Gimmicks, die für mich astrofotografisch völlig sinnfrei sind: Bildfeldstabilisator, Blendensteuerung, Fokussteuerung. Der ganze elektronische Schnickschnack ist nur ne zusätzliche mögliche Fehlerquelle.
- dafür hab ich keinen Okularauszug, kann weder OAG noch Filterschublade dazwischen setzen.

Also nein, dieses Fotoobjektiv ist für mich aus den genannten Gründen keine Alternative.

Es gab vor dem 4/300 L IS auch eine Version OHNE IS, die ursprünglich parallel zum 2,8/200 L vorgestellt wurde. War 1992, wenn ich mich richtig erinnere...

Dieses 300er war richtig gut, die Optik besser als bei der späteren Version mit IS! Ich habe damit tolle Astrofotos auf Film gemacht und später war es auch noch digital an der 5DMII sehr gut! Die damaligen Tests haben dem 300er eine bessere Optik als dem 200 bescheinigt, vor allem bei Offenblende. Das kann ich praktisch bestätigmen, die Sterne des 200ers hatten bei mir einen kleinen Hof.
Da heute heute jeder IS will, bekommt man das 4/300L teilweise günstig, es ist aber seltener. Allerdings ist es schon lange nicht mehr zu reparieren, wenn kaputt dann Schrott...

Das Beispielfoto ist noch ein Scan vom Film, 10min auf GPY bei offener Blende 4.
79EFF669-5FC6-4215-810F-C4648F4BFC0F.jpeg
 
Hi,
sorry, wenn ich den Thread wieder hoch hole, aber kann es sein, dass TS einen Reducer für "unser" Teleskop bald verfügbar haben wird und diesen im Bundle als TS-Optics 61EDPH bald verkaufen wird? Eine Anfrage bei TS erspare ich mir diesbzgl., da ich auf meine obige Frage immer noch keine Antwort erhalten habe, nur die Mitteilung, da sie derzeit unterbesetzt sind.

VG und CS
Stefan
 
Hi Stefan,

tja, nun fühle ich mich echt so richtig veräppelt. Die von Dir gefundene Kombination ist genau das, was ich ursprünglich wollte.

Sowas habe ich im Januar 2019 bei TS angefragt, mir wurde dann der 60/360 mit dem nicht passenden Reducer empfohlen, ich hab die Kombi getestet und TS mittgeteilt, daß die Kombi nix taugt. Hab dann zähneknirschend den Reducer zurückgegeben, den passenden Flatner gekauft und verbringe gerade meine Beobachtungszeit damit, per Abstimmringe den optimalen Arbeitsabstand zu suchen. Die 55 mm passen grob, aber bei weitem nicht perfekt.

Laut der Beschreibung des 61EDPH ist der Korrektor im Okularauszug integriert. Wird also nicht separat verkauft.:poop:

Zitat aus der Anzeige von TS:
Der Anschluss von Kameras an den APO:
An der Rückseite des stabilen 2,5" Auszuges steht Ihnen ein M48x0,75 Gewinde zur Verfügung. Der Arbeitsabstand von diesem Gewinde zum Kamerasensor ist genau 55mm. Das ist ideal für alle Astro Kameras und DSLR / Spiegelreflex Kameras. Passende T-Ringe finden Sie im Zubehörbereich.

Der TS 61EDPH bietet eine bequemen Anschluss für 2" Nebelfilter.
Schrauben Sie den Korrektor einfach aus dem Okularauszug und Sie finden das M48x0,75 Innengewinde an der Teleskopseite. Schrauben Sie da einfach den Nebelfilter hinein und dann verschrauben Sie den Korrektor wieder mit dem Auszug. Der Arbeitsabstand von 55mm verändert sich nicht. Sie können Ihre Adaption weiterverwenden, egal ob mit oder ohne Filter.

Zitatende

Ich bezweifel, daß dieser Korrektor ohne weiteres in den 2" OAZ des 60/360 TSPhotoline paßt, da der 61EDPH einen 2,5" OAZ hat und laut Explosionszeichnung ein M63x1 Gewinde unter der Okularklemmung. Der 60/360 hat aber unter der Okularklemmung ein M54x0,75 Gewinde. Zubehör vom 61EDPH läßt sich also nicht ohne Zwischenadapter an den 60/360 TSPhotoline anschrauben. :poop:

Um den Arbeitsabstand vom 60/360 genau einzuhalten, habe ich mir diesen Adapter gekauft. Rangeschraubt, es knirschte, wieder runter geschraubt und das Teil war in 2 Teile gelöst. Ich kriegs nimmer zusammen. :poop:

Also wieder den 7 mm + den 3 mm Reducer Ring vom M48 auf T2 und den 1,5 mm flachen Adapter T2 auf Canon Bajonet rangeschraubt. Wegen Clipfilter im Body der Kamera muß ich jetzt zwangsläufig erstmal mit zig Abstimmringen den passenden Arbeitsabstand experimentel rausfinden. So macht das richtig Spaß! :mad: Ich möchte gerne fotografieren, net unendlich lange austesten.
 
Hi David,

ja, ich habe ihn immernoch. Ist inzwischen im "Dauereinsatz" für Motive, die diese Brennweite brauchen. Bin sehr zufrieden, nachdem ich jetzt den korrekten Arbeitsabstand in 1/10 mm Schritten gefunden habe :)
 
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