Unistellar eVscope 2

P_E_T_E_R

Aktives Mitglied
Zum Preis von € 3.799

Unistellar eVscope 2

"All-in-One Telescope"
Gewicht: ............................................... 9 kg (mit Stativ)
Öffnung: ................................................. 4"
Brennweite: ......................................... 450 mm
Vergrößerung:
optisch .................................................... 50x
digital .................................................... 150x (empfohlenes Max.)
Sony CMOS Sensor IMX347
................................................................... 4320 x 2432 pixel (1,22 μm)
Montierung: ......................................... Alt/Az
mit autom. Tracking
 
Zuletzt bearbeitet:

Defunct

Aktives Mitglied
Naja, dann hol' dir doch lieber die eQuinox Version, denn die ist 1000€ billiger und hat sogar ein Deflektorschild gegen Asteroiden:

"With the eVscope eQuinox—the world’s newest, most powerful digital telescope—you can enjoy the beauty of deep space, protect the planet against near-earth asteroids, conduct hands-on science, and so much more. All with one smart, fast, portable, connected device."

Is' doch mal 'ne Ansage. :cool:
Gruss
 

Ehemaliges Mitglied 31195

Hallo,

laut Sony hat der IMX 347 Sensor 2,9 μm Pixelgröße und max. 2781 (H) × 1632 (V) Pixel bei 12bit (https://www.sony-semicon.co.jp/products/common/pdf/IMX347LQR_Flyer.pdf).
Die Entwicklungsreihe von Unistellar Teleskopen:
Evscope mit elektr. Okular -> Equinox ohne elektr. Okular -> EVscope II mit neuem Sensor und elektr. Okular -> Equinox II mit neuem Sensor und ohne elektr. Okular?
Wenn man das mit dem was Vaonis an verschiedenen Entwicklungsschritten rausbringt vergleicht (Stellina, Vespera, Titan), sind das keine Quantensprünge.

Gruß

*entfernt*
 

P_E_T_E_R

Aktives Mitglied

Gerd_Duering

Aktives Mitglied
und hat sogar ein Deflektorschild gegen Asteroiden:

nicht Deflektor sondern Detektor, man hat die Möglichkeit an dieser wertvollen Arbeit mit allen Unistellar Teleskopen teilzunehmen.
Man sollte sich schon etwas informieren bevor man sich vorschnell über etwas lustig macht.

Unistellar arbeitet mit der NASA zusammen und ermöglicht so den Besitzern von Unistellar Teleskopen an wissenschaftlich wertvollen Programmen teilzunehmen.
Unter anderem gibt es da eines zur Asteroidenbeobachtung.
Dadurch sollen auch solche die der Erde gefährlich werden könnten entdeckt und verfolgt werden.


Als Käufer eines Unistellar Teleskops hat man die Möglichkeit Teil eines von Unistellar ins Leben gerufenen Netzwerks zu werden das wissenschaftlich wertvolle Arbeit leistet.

Grüße Gerd
 

Gerd_Duering

Aktives Mitglied
Wenn man das mit dem was Vaonis an verschiedenen Entwicklungsschritten rausbringt vergleicht (Stellina, Vespera, Titan), sind das keine Quantensprünge.

Quantensprünge hätte ich hier auch kleine erwartet sondern eine kontinuierliche Weiterentwicklung welche die Teleskope auf den neusten Stad der Technik hält.
Und genau das ist ja auch passiert.
Was Vaonis betrifft haben die mit dem Hyperia aber schon einen beachtlichen Sprung gemacht.
Leider gibt es einen enormen Sprung auch beim Preis.
Aber 61Mpx Sensor und 150mm APO ist schon einer Ansage.

Grüße Gerd
 

Ehemaliges Mitglied 31195

Hallo Gerd,

jetzt endlich verstehe ich Deine Beweggründe. Du hast auf sowas wie das Hyperia gewartet, bevor Du Dir ein Smartteleskop kaufst. Evscope, Stellina und Co. waren Dir immer noch nicht gut genug, obwohl Du die immer so anpreist. ;) Stelle mal einen Testbericht ein, wenn Du ein Hyperia hast. Wird bestimmt interessant.

Aber lassen wir das, wir müssen diese Lobhudelei ohne Basis hier nicht schon wieder aufrollen.

Gruß

*entfernt*
 

Defunct

Aktives Mitglied
nicht Deflektor sondern Detektor, man hat die Möglichkeit an dieser wertvollen Arbeit mit allen Unistellar Teleskopen teilzunehmen.
Man sollte sich schon etwas informieren bevor man sich vorschnell über etwas lustig macht.
*lach*
Ach Gerd,
Ich mache mich lustig darueber, dass es unterhalb der Weltrettung inzwischen offenbar keiner mehr macht.
Zumindest nicht im Marketing ...

Unistellar arbeitet mit der NASA zusammen und ermöglicht so den Besitzern von Unistellar Teleskopen an wissenschaftlich wertvollen Programmen teilzunehmen.
Unter anderem gibt es da eines zur Asteroidenbeobachtung.
Dadurch sollen auch solche die der Erde gefährlich werden könnten entdeckt und verfolgt werden.

Danke fuer die versuchte Einnordung, aber es ist dir als dezidierter Fachmann ja sicher bewusst, dass jeder Amateur NEOs dem Minor Planet Center (MPC) IAU Minor Planet Center melden kann und das schon seit ueber 25 Jahren. Das MPC sortiert diese Daten zur Analyse u.a. fuer das NASA NEO Zentrum und stellt die denen dann zur Verfuegung. Das ist erstens kein Alleinstellungsmerkmal dieses Telekops und zweitens alles andere als neu.

Und was die "enge Zusammenarbeit mit der NASA" zwischen eVscope in deinen Links genau heissen soll, dass erschliesst sich mir leider nicht so genau. Koennte das eventuell einfach heissen, dass man auch fuer dieses Telekop wie fuer jedes andere die z.B. NEO-Tracking Software von der Nasa Webseite herunterladen kann:

Tja, sind wir dann nicht alle etwas NASA und in der Asteroidenabwehr beschaeftigt?

Von daher komm' mal wieder 'runter, wenn Ich mich hier mal ueber "angesteiltes" Marketing amuesiere....
Denn was Ich hier sehe ist ein 4" Reflektor mit 1/1.8 (9mm Diagonale) Mobiltelefonkamerasensor ( https://www.sony-semicon.co.jp/products/common/pdf/IMX347LQR_Flyer.pdf ) und einem 2" OLED Display auf einer azimutalem Montierung in einer zugegebenermassen sehr schicken Lifestyleartikelverpackung und dem dann entsprechenden Preisschild.
Wenn Du hier was anderes siehst und auf sowas stehst, dann schlag ruhig zu, ist ein Schnaeppchen und ja auch irgendwie NASA ...

Das Ding ist halt fuer die Natur/Lifestyle-Ladenketten in den USA designed, die zwischen den Picknickdecken, native-american Dreamcatchern, den mitttelpreisigen Vogelbeobachtungs-Fernglaesern und den ayurvedischen Massageoelen schon immer eine kleine Astronomiesektion mit handlichen und edel aussehenden Fernrohren dieser Groesse hatten. Haette Ich jetzt nicht als dein Ambiente vermutet, aber man weiss ja nie ;)
CS
 
Zuletzt bearbeitet:

Gerd_Duering

Aktives Mitglied
Ich mache mich lustig darueber, dass es unterhalb der Weltrettung inzwischen offenbar keiner mehr macht.
Zumindest nicht im Marketing ...

Das Marketing immer etwas dick aufträgt sollte doch nun wirklich jeder wissen.
Das ist schließlich überall so.
Und der oben gerade zitierte Satz wäre ja als Kritik völlig ok.
Wenn sich einer aber absichtlich dumm stellt um etwas absichtlich falsch zu verstehen nur um sich anschließend drüber lustig machen zu können finde ich das nicht in Ordnung.
Ganz offensichtlich bis du ja bestens informiert und weist es besser.
Also warum denn nicht gleich auf gehobenem Niveau argumentihren.

Und was die "enge Zusammenarbeit mit der NASA" zwischen eVscope in deinen Links genau heissen soll, dass erschliesst sich mir leider nicht so genau. Koennte das eventuell einfach heissen, dass man auch fuer dieses Telekop wie fuer jedes andere die z.B. NEO-Tracking Software von der Nasa Webseite herunterladen kann:

Wenn ich das richtig sehe hat Unistellar hier ein eigenes Tool für ihre Teleskope entwickelt.

A few weeks ago, we completed work on the tool that will allow the eVscope to identify and pinpoint asteroids.

on daher komm' mal wieder 'runter, wenn Ich mich hier mal ueber "angesteiltes" Marketing amuesiere....
Denn was Ich hier sehe ist ein 4" Reflektor mit 1/1.8 (9mm Diagonale) Mobiltelefonkamerasensor ( https://www.sony-semicon.co.jp/products/common/pdf/IMX347LQR_Flyer.pdf ) und einem 2" OLED Display auf einer azimutalem Montierung in einer zugegebenermassen sehr schicken Lifestyleartikelverpackung und dem dann entsprechenden Preisschild.
Wenn Du hier was anderes siehst und auf sowas stehst, dann schlag ruhig zu, ist ein Schnaeppchen und ja auch irgendwie NASA ...

Die Hardware Komponenten sind natürlich nichts Besonderes, das was Unistellar daraus gemacht hat aber schon.
Ich sehe hier ein in seinen Gebrauchseigenschaften einzigartiges Teleskop das es mit ähnlichen Gebrauchseigenschaftenn nur noch von Vaonis gibt.
Mag sein das nicht jeder auf genau diese Gebrauchseigenschaften gewartet hat und sowas haben möchte.
Die sind aber eh nicht die Zielgruppe und daher ist es auch nicht entscheidend was diese Klientel von sowas hält.

Es gibt eben auch sehr viele die so ein Teleskop mit genau solchen Gebrauchseigenschaften haben wollen.
Deren Wünsche wurden nun von Vaonis und Unistellar erstmalig erfüllt.

Grüße Gerd
 

Gerd_Duering

Aktives Mitglied
Aber lassen wir das, wir müssen diese Lobhudelei ohne Basis hier nicht schon wieder aufrollen.

Ich kann nicht erkennen was die nüchterne Nennung von Art und Öffnung des verwendeten Objektivs und die Nennung der Auflösung des Sensors mit Lobhudelei zu tun haben soll.
Man kann übrigens auch solche Daten nennen ohne das man im Besitz des Ganzen ist.

Grüße Gerd
 

Defunct

Aktives Mitglied
Das Marketing immer etwas dick aufträgt sollte doch nun wirklich jeder wissen.
Das ist schließlich überall so.
Und der oben gerade zitierte Satz wäre ja als Kritik völlig ok.
Wenn sich einer aber absichtlich dumm stellt um etwas absichtlich falsch zu verstehen nur um sich anschließend drüber lustig machen zu können finde ich das nicht in Ordnung.

Gerd, dann lass' uns doch einfach mal nicht einer Meinung sein.
Auf meinem Radar sieht es halt so aus: Wer ein Telekop werbewirksam vor einem innenbeleuchteten Pool anpreist ( und die elektronische Streulichtunterdrueckung dann ausdruecklich bewirbt :cool: ), dann weiter unten das unvermeidliche Buzzword "NASA" nennt, und selbstverstaendlich noch irgendeinen "save the Planet" Aspekt mit dazupackt, der bespielt halt wohl eher das obere Lifestylesegment.
Aber richtig, daran ist ueberhaupt nichts falsch, da sind wir uns tatsaechlich einig. Klappern gehoert zum Geschaeft.

Die Hardware Komponenten sind natürlich nichts Besonderes, das was Unistellar daraus gemacht hat aber schon.
Witzigerweise waeren diese Teleskopsysteme genau das uebrigens tatsaechlich, wenn diese wetterfest waeren und Filterevolver haetten.

Das waere halt der feine Unterschied zwischen einem "edlen-steht-dekorativ-in-der-Wohnzimmerecke-und-kommt-am-lauen-Sommerabend-auf-die-Terasse-Telekop" und einem kleinen vollautomatischen "tough-and-ready-whenever-needed" Astrographen.
Das ist aber zu den Preisen kaum zu machen und wie Du schon sagst, das ist auch nicht die Zielgruppe.

Wenn ich das richtig sehe hat Unistellar hier ein eigenes Tool für ihre Teleskope entwickelt.
Mag alles sein. Nur dann kann Ich fuer die nur hoffen, dass die gut ueber die Rechtslage informiert sind, denn die NASA wird ja desoefteren vor irgendeinen Werbekarren gespannt und hat da inzwischen eine ganz klare Linie.

Hier die letzte Klarstellung von Bert Ulrich, NASA Office of Communications aus dem Jahre 2019 (Hervorhebung von mir):
To be exact, NASA, as a U.S. government agency, cannot and “will not promote or endorse or appear to promote or endorse a commercial product, service or activity.” This means that in order for NASA to approve any proposed commercial use of its name, logo, imagery, etc., that use must be exclusively decorative in nature, and not within the bounds of trademark use (i.e., not used as an indicator of source of the product upon which the name or logo appears).
So, while companies may use the NASA name and logos, they cannot do so “in a manner that suggests NASA jointly created the product or that the producer of the product is sponsored or endorsed by NASA” or “in a manner that suggests ‘co-branding’ of products.”
In other words, there are no NASA “collaborations” in play here."


Evscope wandelt da vermutlich rein rechtlich bereits auf einer sehr duennen Linie, aber das ist wirklich nicht mein Problem.

Es gibt eben auch sehr viele die so ein Teleskop mit genau solchen Gebrauchseigenschaften haben wollen.
Deren Wünsche wurden nun von Vaonis und Unistellar erstmalig erfüllt.
Gerd, auch damit habe Ich nicht das geringste Problem.
Es gibt (teil-)automatisierte azumutale Goto-Beobachtungsteleskope schon sehr lange und die hatten schon immer ihre Kundschaft. Hier wird halt der Schritt von visueller Beobachtung zu EAA vollzogen. Das das in irgendeiner Form kommt ist 'eh klar und auch diese Teleskope werden ihre Kundschaft haben.

Wo bei mir Verwirrung eintritt, ist wie Du von den evscopes und den kleinen Vaonis Telekopen (1500-4000euro) gedanklich galant den Sprung auf das Hyperia fuer satte 45000$ schaffst.
Das ist wohl das teuerste 6" Teleskop fuer Amateure auf diesem Planeten (?).
Auf der Webseite sind nur Renderings zu sehen und offenbar kein einziges Foto eines real existierenden Prototypen.
Sowas hat z.Z. den Status eines potentiellen Technologiedemonstrators und wenn es denn tasaechlich einmal in Kleinserie gehen sollte, wird es die Rolle eines exotischen Statussymbols haben.
Ist ja alles ganz nett, aber darueber zu diskutieren ist alles in allem irgendwie so aehnlich wie ueber Bentley-Prospekte fuer die 2022 Modelle zu fachsimpeln. *schulterzuck*

Gruss & CS
 
Zuletzt bearbeitet:

maximilian

Aktives Mitglied
Hallo!
Es gibt eben auch sehr viele die so ein Teleskop mit genau solchen Gebrauchseigenschaften haben wollen.
Deren Wünsche wurden nun von Vaonis und Unistellar erstmalig erfüllt.
So ist es. Und wenn das nur einen Menschen zur Astronomie bringt, der sich ansonsten nie dafür interessiert hätte, dann ist die Mission geglückt.

Im Sommer hatten wir bei einer Veranstaltung einen Französischen Astronomen von der ESO zu Besuch (er beschäftligt sich mit adaptiver Optik an der Europäischen Südsternwarte), einer der wenigen, der neben seiner beruflichen Tätigkeit auch Amateurastronom ist. Der hatte kurz zuvor ein Wochende lang ein eVscope (wahrscheinlich noch die erste Version) zum Ausprobieren und war total begeistert davon. Wäre es nicht so teuer dann hätte er es gleich behalten. Und wenn Profis sowas mögen dann dürfen wir Hobbyisten es doch wohl auch mögen? :)

Grüße
Maximilian
 

Gerd_Duering

Aktives Mitglied
Vielleicht sollten wir hier eine Forenabstimmung einstellen liebe Admins:
Soll der Thread zum allgemeinen Amusement der johlenden Masse und zum Generieren von Klicks fortgeführt werden - Ja oder Nein? :)

Gruß

Heiko
Hallo Heiko,

ich finde es schon ziemlich dreist von dir eine Beschwerde über die Art der Diskussion hier zum Anlass zu nehmen um genau mit solchen unschönen und völlig sachfremden Beiträgen weiter zu machen und mit Äußerrungen wie "allgemeinen Amusement der johlenden Masse" sogar noch einen draufzusetzen.
Du musst hier keine Umfrage mit ziemlich unangemessenem Titel starten sondern es würde völlig ausreichen wenn du dich auf sachliche und Themenbezogene Beiträge konzentrieren würdest und nicht ständig versuchen würdest dich über ein Produkt lustig zu machen.

Ich denke du wirst die Entwicklung nicht aufhalten, auch wenn du noch so sehr versuchst gegen diese neuen Smartteleskope zu wettern.
Es gibt Leute die finden sie toll und die Entwicklung geht hier auch entgegen deiner Unkenrufe weiter.
Es kommen neue Modelle auf den Markt und das Angebot wird immer vielfältiger.
Auch das Argument des sehr hohen Preises hat sich mittlerweile mit dem Vespera das in kürze zu einem deutlich günstigeren Preis als Stellina und eVscope verfügbar sein wird relativiert.
Und die Entwicklung wird natürlich noch weitergehen.
Sie werden günstiger und leistungsfähiger werden und immer breitere Käuferschichten erschließen.

Grüße Gerd
 

Ehemaliges Mitglied 31195

Hallo Gerd,

da Du mich direkt ansprichst, ein letzter Beitrag von mir hier und dann ist genug. Der Scheindisput um Smartteleskope und das was Du vermeindlichen Gegnern davon in den Mund legst interessiert wirklich keinen mehr. Ich habe immer gesagt, daß ich den Hype darum daneben finde, ich die Leute die sie sich aus verschiedenen Gründen kaufen und zeigen, was sie damit machen, aber respektiere. Anders als Du, der nur "lobhudelt" und nicht im Traum daran denkt sich ein Smarttelekop zu kaufen oder auch nur auszuleihen, um eigene Erfahrungen damit zu machen und zu zeigen.
Das wird mir jetzt wieder eine Ermahnung der Moderatoren einbringen, aber Du geniest bei denen anscheinend sowieso Welpenschutz.
Damit ist das Thema für mich erledigt. Ihr könnt Chips und Cola wieder zurücklegen ;)

Gruß

*entfernt*
 

Defunct

Aktives Mitglied
Hi Gerd,
nur mal so zur Klarstellung: Ich habe weder Probleme mit deinen Postings, noch hoffe Ich, dass dir mein in dieser Sache dann sueffisanter Stil zu sehr auf den Keks geht.
Ich denke man kann sich auch ueber Dinge austauschen, bei denen man klar nicht einer Meinung ist.
Warum das (was auch immer "das" sei (?) ) jetzt so hochgejazzt wird, entzieht sich etwas meinem Verstaendis.

MfG
 

Gerd_Duering

Aktives Mitglied
Hi Gerd,
nur mal so zur Klarstellung: Ich habe weder Probleme mit deinen Postings, noch hoffe Ich, dass dir mein in dieser Sache dann sueffisanter Stil zu sehr auf den Keks geht.
Ich denke man kann sich auch ueber Dinge austauschen, bei denen man klar nicht einer Meinung ist.
Warum das (was auch immer "das" sei (?) ) jetzt so hochgejazzt wird, entzieht sich etwas meinem Verstaendis.

MfG
Ich habe bis auf den einen Satz mit dem Deflektorschild den ich unsachlich fand auch kein Problemmit deinen Beiträgen.
Du hast ansonsten ja sachlich und vernünftig argumentiert und damit hab ich absolut kein Problem, auch wenn wie nicht allen Punkten einer Meinung sind.

Grüße Gerd
 

Gerd_Duering

Aktives Mitglied
Ich habe immer gesagt, daß ich den Hype darum daneben finde
Wenn du das sachlich vorbringst und das daneben vielleicht durch ein nicht nötig oder so ersetzt ist daran ja nichts auszusetzen.
Wenn es aber mit beißendem Sarkasmus garniert wird und gebetsmühlenartig ständig wiederholt wird finde ich es dann nicht so toll.
Ich sehe übrigens auch keine Notwendigkeit einen riesen Hype um Smartteleskope zu machen.

Wenn ich mich an Diskussionen darüber intensiv beteilige um sie gegen abfällige Bemerkungen zu verteidigen dann nicht weil ich einen Hype darum machen will sondern weil ich es nicht in Ordnung finde das sich darüber lustig gemacht wird.
Und zu einer Diskussion gehören ja immer mindestens 2.
Ich werde hier keine Monologe mit Lobgesängen auf Smartteleskope zum Besten geben.
Ich habe immer nur auf andere Beiträge, darunter auch sehr viele von dir reagiert.

Grüße Gerd
 

Cpt.Boiler

Aktives Mitglied
Ich würde es alles nicht so eng sehen. Ab und zu mal 'was durch den Kakao ziehen ist doch lustig. Sarkastischer Humor ist wie das Salz in der Suppe. Zuviel davon macht sie ungeniessbar, aber ohne ist's eben ziemlich fad. :)
 

Kerste

Mitarbeiter
20220110-19h-38m-IMG_8961.jpgHallo allerseits,

der Vollständigkeit halber und um mal wieder was aktuelles aus der Praxis zu diesem Thema beizutragen: Ich konnte mit dem eVscope auch einmal herumspielen. Meinen ausführlichen Testbericht gibt es in meinem Blog und mit lebhafter Diskussion auch auf im Thread auf Astrotreff, wo schon reichlich diskutiert wurde.

Mein Fazit: Ein sehr geniales Komplettpaket, das problemlos und perfekt funktioniert. Auspacke, einschalten, geht stimmt hier wirklich, und über die App ist es kinderleicht zu bedienen. Die Technik fasziniert, und was das Gerät auch aus aufgehelltem Himmel oder Horizontsiff herausholt, ist beeindruckend. Das Handling ist echt toll. In zwei Minuten aufgebaut und fast noch schneller wieder abgebaut. Ideal für einen spontanen Beobachtungsabend, das Fernglas mit Stativ ist auch nicht schneller einsatzbereit.

Nur hat das für mich auch mit dem elektronischen Okular wenig mit Beobachten zu tun, da ist keine Herausforderung dabei. Wer aber nur ohne Probleme die Objekte "sehen" will, ist da schon richtig; auch für Führungen auf Volkssternwarten wäre es wohl eine gute Ergänzung zu richtigen Teleskopen. Man darf nur nicht versuchen, es als Lösung für Astrofotografie oder visuelles Beobachten anzusehen. Es geht Richtung visuelles Beobachten, ist aber eine eigene Sparte mit neuer Zielgruppe. Für langjährige visuelle Beobachter sind die Sterne zu fett, für Astrofotografen sind die Bilder zu schlecht. Für Erst-/Gelegenheitsbeobachter: Endlich Deep-Sky-Objekte in Farbe, und ohne Mühsal. Wird bestimmt seine Sparte finden. Nur für mich ist es nichts, ich bin die falsche Zielgruppe. Auch wenn der Pferdekopfnebel von meinem Balkon aus :eek: schon seinen Reiz hat

Das elektronische Okular ist keine Meisterleistung von Nikon, aber es gibt einem noch ein wenig Teleskop-Feeling und erleichtert das Fokussieren.

Hier noch ein paar Ergebnisse auch aus der Zeit kurz vor Vollmond; mehr Beispielbilder und den ausführlichen Testbericht wie gesagt in meinem Blog – den brauche ich hier nicht zu duplizieren.

Beste Grüße,
Alex

eVscope-20220101-191729.jpgeVscope-20220101-175117.jpgeVscope-20220101-190440.jpgeVscope-20220110-173239.jpgeVscope-20220110-183614.jpg
 

Ehemaliges Mitglied 78516

Ich poste zum eVScope diesen Link:

Busted

Wo nicht nur die rein physikalischen Fähigkeiten dieses „Teleskopes“ unter die Lupe genommen werden, sondern auch das ganze Marketing Geschwafel drum herum. Sehr interessant anzusehen/hören, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt! :)
 

Kerste

Mitarbeiter
Hi!

Ich stimme ihm beinahe zu (wobei ich nur die ersten zehn Minuten gesehen habe) – vom Standpunkt eines langjährigen Beobachters, der das eVscope mit enem Gerät für ie Astrofotografie vergrleicht. Für mich (mit meinem heutigen Wissen) ist das Gerät auch langweilig. Aber wenn ich das zu meinem Einstieg in die Astronomie gehabt hätte, mit dem Vorspann von Star Trek TNG im Hinterkopf, oder heute, mit den bunten Hubble-Bildern im Hinterkopf, sähe das wohl anders aus.

Man darf nicht den Fehler machen, diese Art von Smart-Teleskop mit visuellem Beobachte oder Astrofotografie gleichzusetzen.

Was mich beeindruckt hat ist weniger das Bild an sich Thunderf00t (da zeigt mein Teleskop schönere Sterne, und die Astrofotos mehr Details), als vielmehr wie einfach es zu bedienen ist (da können sich die großen Hersteller eine Scheibe von abschneiden – selbst ein azimutales Celestron mit StarSense kommt da nicht ran und erwartet zumindest einen Blick in die Anleitung), wie elegant das Design ist (allein schon, dass alles in einem mitgelieferten Rucksack verstaut und in zwei, drei Minuten einsatzbereit ist) und was es selbst unter lichtverschmutztem Himmel rausholt, ist beeindruckend. I meiner letzten Beobachtungsnacht hatte ich meinen ED80 samt Filtern im Kofferraum, wegen Wolken und Mond aber nicht aufgebaut. Das eVscope zeigte mir den Hantelnebel ohne Probleme, obwohl er tief im Horizontdunst stand. Das war durchaus beeindruckend.

Aber ich (als langjähriger Visueller) hatte nicht das Gefühl, ihn zu beobachten. Aber genau Thunderf00t bin ich da nicht die Zielgruppe – sondern die Leute, die durch ein Teleskop schauen, wo ich von einer Galaxie begeistert bin, und das mit "dieser Nebelfleck" kommentieren.

Da steckt keine grundlegend neue Technik drin, aber sie haben ein wirklich benutzerfreundliches Gesamtpaket geschnürt. Sowas als Montierung mit Schwalbenschwanzschiene und für ein stabileres Stativ, und ich würde sofort zugreifen – und das elektronische Okular für Öffentlichkeitsarbeit, wo es auch um den Wow-Effekt geht. Man muss das wirklich als neue Sparte sehen, mit einer neuen Zielgruppe. Für uns langjährige Astros ist eher die Technik faszinierend als die Bilder. Da sind wir die falsche Zielgruppe.

Beste Grüße,
Alex
 

Defunct

Aktives Mitglied
Das elektronische Okular ist keine Meisterleistung von Nikon, aber es gibt einem noch ein wenig Teleskop-Feeling und erleichtert das Fokussieren.

Was im Klartext heisst, die haben ein vollintegriertes EAA Scope gebastelt und (noch?) keinen AF-implementiert. :ROFLMAO:

Fuer welche Zielgruppe waere denn dann z.B. dieses fehlende Feature?
Fuer die, denen ein authentisches "Teleskop-Feeling" suggeriert werden soll, welches aber letztendlich nur eine Kosteneinsparung war?
Fuer die, die ein vollautomatisches Robo-Teleskop suchen, dass man mit dem Mobiltelefon vom Sofa aus bedienen kann, aber dann doch von Hand scharfstellen muss?

Denn nunja, auch mal ganz ohne Haeme und Polemik:
Selbst wenn man hier einen neuen EAA Trend verortet (wahrscheinlich zu Recht) und sich einfach mal spasseshalber auf den Standpunkt stellt, das Konzept moegen zu wollen, selbst dann merkt man schon, dass sich dieses "Feature" in eine ganze Reihe geschnittener Kurven einreiht:

Der z.Z. kleine Sensor ist wohl daher bedingt, dass man ansonsten kosteneffezient die Feldrotation bei einer AZ-Montierung und den erforderlichen EAA Belichtungszeiten nicht mehr in den Griff bekommt.
Und weil man daher sowieso auf einen kleinen Sensor beschraenkt ist, da scheint es auch mit einem banalen Korrektor fuer die Optik nicht so weit her zu sein, denn selbst bei den bescheidenen Bildfeldern sehen die Sterne in den von dir gezeigten Beispielbildern alles andere als besonders beeindruckend aus.
Und wie diesbzgl. ein Teleskop mit offenbar doch beworbenen f/4 es ueberhaupt hinbekommt, auf deinen Bildern so fette Sterne zu produzieren, ist mir auch relativ raetselhaft (?).

Und so schick, elegant und einfach das Konzept dann auch sein mag, so stellt sich bei mir hier einfach nicht wirklich der "Apple Effekt" ein (teuer, aber irgendwie anders und mit dem Anspruch technisch "Cutting-Edge" zu sein), sondern eher das Gefuehl typische Consumer-Electronics vor mir zu haben.

Daher gebe Ich dir hier zwar Recht:
Da steckt keine grundlegend neue Technik drin, aber sie haben ein wirklich benutzerfreundliches Gesamtpaket geschnürt.
gebe aber zu bedenken, dass die "Hardware unter der Haube" offenbar von der Substanz her nun wirklich nicht besonders beeindruckend daherkommt. Dem Design nach haette man ja zunaechst ein vollautomatisches Questar erwartet, aber das ist das eQuinox wohl gerade eben nicht.

Von daher ehrliches "schoen wenn's dir gefaellt" Kerste, aber Ich bin eher moderat bis unbeeindruckt.

Und fuer deine angesprochene Zielgruppe, naja, ob die nun bereit ist € 2.800 dafuer auszugeben, um vom Sofa auf dem Smartphone einen sehr sporadischen Blick auf die Sterne zu werfen, na das wird wohl mit denen auszumachen sein....

Dir jedenfalls viel Spass mit dem guten Stueck,

MfG & CS
 

AstroPZ

Aktives Mitglied
Ach Gott,

nicht schon wieder, wie sind hier das falsche Forum. ;)

Ganz einfach folgendes kaufen, nur als Beispiel:
AZ-GTi mit Stativ und Säule
Newton 150/750mm
Kamera zB ASI294

Zusammenbauen und Aufstellen (kein Einnorden oder so'n Kram ;) ), Kamera und Montierung an Notebook anschliessen, SharpCap laufen lassen.
Mit Plate Solving Montierung syncen, in Stellarium Objekt auswählen, anfahren lassen, ev. korrigieren, Live Stacking starten.
Bessere Ergebnisse geniessen mit deutlich weniger Geld Aufwand.

Und es sind alles vollwertige Komponenten, die auch beliebig anders eingesetzt oder erweitert werden können.

Gruß
Peter
 

Kerste

Mitarbeiter
Hallo Defunct,

scharf gestellt wird einmal (nein, zweimal - das Okular hat auch einen Dioptrienausgleich). Die Fokussierung ist gewiss nicht als Sales Point angedacht und wird auch nicht so beworben ;) Normalerweise wird da einmal scharfgestellt und gut ist. Ein bisschen Unschärfe geht unter.

Zielgruppe für das Gerät (nicht für die Fokussierung, die gibt es so dazu!) sind zum Beispiel die, die sich
  • ohne zu Zögern auch für 5000 Euro ein Teleskop ins Wohnzimmer stellen, einfach um sich einen Kindheitstraum zu erfüllen. Davon gibt's mehr als du vielleicht denkst
  • an den eigenen Pool (oder den vom Ferienhaus, für die ärmere Klientel) ein Teleskop hinstellen wollen, um z.B. bei einem Glas Wein mit Freunden auch mal einen Blick in den Himmel zu werfen (also genau das, was die Werbebilder zeigen). Da sind (vielleicht in einer anderen Gehaltsgruppe) auch die, die mit einem Teleskop, einer Angel und Sachen zum Grillen an den See fahren – und mit dem eVscope dann auch mehr als nur den Mond finden
  • die von Matschflecken im Okular enttäuscht sind und endlich Farbe sehen wollen
  • ein System wollen, das einfach funktioniert und ihnen die Sterne zeigt, ohne sich mit Technik beschäftigen zu wollen
  • durchaus auch Sternwarten, die Öffentlichkeitsarbeit machen – wir haben das Gerät im Verein auch schon andiskutiert. Ein bisschen billiger muss es noch werden, aber dann ist es für abendliche Aktionen z.B. auf Festen sehr interessant. Man sieht was (sogar aus der Innenstadt), und es macht auch nichts aus, wenn jemand dagegen stößt – das Teleskop findet das Ziel schnell wieder. Schöne Ergänzung zum echten Teleskop, das auf dem Stadtfest auf Mond und Planeten beschränkt ist.
Alles Leute, die in der Regel keine Lust haben, eine Anleitung zu lesen und sich für Peters Ansatz, das selber zu bauen, nicht begeistern können, sondern ein System wollen, das Out of the Box funktioniert – und das man andernfalls dem Händler um die Ohren schlagen kann. Oder ihn dafür bezahlen, dass er es ihnen aufbaut. Und die nicht in Stellarium selber Ziele suchen wollen oder sich Beobachtungslisten machen wollen, sondern einfach vernünftige Vorschläge in der App kriegen wollen, was man gerade anschauen könnte. Full Service also statt alles selber machen.

Ist für mich auch nichts, aber es gibt genug, für die Astro nur ein kleines Hobby ist (und 3800 Euro Kleingeld), dass sie sich in den klaren Abenden am Urlaubsort nicht in Technik einarbeiten wollen, sondern einfach und unkompliziert was sehen wollen. Oder andernfalls auf eine Sternwarte gehen, sich eine Führung gönnen und dann von den tollen Galaxien enttäuscht sind.

Die Technik ist nichts Neues, ja. Aber ich hätte sehr gerne so eine unkomplizierte Goto-Montierung – hinstellen und loslegen. Celestron war da mit den SkyProdigy vor ein paar Jahren verdammt nah dran – aber sie haben zu sehr auf den Preis geschaut, das Stativ und die Teleskope waren zu billig, es gab nur den Handcontroller und keine intuitive App – bzw. überhaupt keine. Selbst wer bei den modernen Teleskopen StarSense-Modul und WLAN mitkauft, hat immer noch eine Bastellösung (Kamera auf das Teleskop setzen ist halt nicht elegant), und die Steuerung über eine eingekaufte SkySafari-Version ist auch nicht der Brüller, wenn man einfach nur eine Objektauswahl präsentiert bekommen kann und gleichzeitig die Möglichkeit hat, auch Objekte zu suchen oder als Profi Koordinaten einzugeben. Da sind die ganzen Steuerungen Steinzeit – und einen Computer mitschleppen? Kamera und Laptop mitschleppen? Den Laptop dann ins Gras stellen, oder noch einen Tisch für den Rechner mitnehmen? Im Vergleich zu Teleskop auf Stativ setzen, zwei Schrauben anziehen und Handy anschalten? Da kann man ja gleich Astrofotografie machen.

Wenn die meisten Leute so einfach auch nur mit dem Handcontroller und der Computersteuerung klarkommen würden, würde ich deutlich weniger Bücher zum Thema verkaufen. Und dann soll man es auch noch über Stellarium anschließen und Teleskoptreiber auswählen? Nachlesen, womit man Platesolving (was für'n Ding?) macht und das als Alignment (noch so'n Fremdwort) in Stellarium reinkriegt? Vielleicht noch extra einen Windows-Rechner kaufen, weil das alles nicht auf dem neuen MacBook läuft?

Das ist alles kein Plug & Play, und das ist es, worauf der Apple-Vergleich abzielt. Dieses Plug&Play, dass es eben einfach und [zensiert]ensicher schlichtweg funktioniert, das begeistert mich wirklich. Da kommt kein aktueller Handcontroller, kein Laptop mit Stellarium und auch kein SkySafari an Benutzerfreundlichkeit mit, da muss man noch mehr wissen.

Wer Basteln will und sich in die Materie einarbeiten will, kann bessere Ergebnisse erzielen, klar. Aber nicht in der ersten Nacht. Und bis jemand, der noch nie ein Teleskop bedient hat, einen EAA-Setup selbst mit Forumshilfe zusammengestellt und am Laufen hat, hat der eVscope-Benutzer schon längst seine Erfolgserlebnisse gehabt. Das meine ich mit andere Zielgruppe. Den Bastlern ist ein eVscope zu langweilig. Andere haben keine Lust zu Basteln und stecken die Zeit in anderes, während das Teleskop einfach zu funktionieren hat. Ist auch nichts verwerfliches dran. Aber die schauen vielleicht einen Dobson an und ignorieren den, weil er wie ein Mülleimer aussieht. Sowas stellt sich doch keiner ins Wohn/Arbeitszimmer, außer er steckt schon tiefer in der Szene drin.

Beste Grüße,
Alex

PS: Ich habe das als Leihgerät bekommen und behalte es auch nicht. Habe ich aber auch geschrieben, wenn du den ganzen Bericht gelesen hast. Liegt aber nicht am Preis – mein H-alpha-Filter war auch nicht billiger.
 

AstroPZ

Aktives Mitglied
Hi Alex,
...
Selbst wer bei den modernen Teleskopen StarSense-Modul und WLAN mitkauft, hat immer noch eine Bastellösung (Kamera auf das Teleskop setzen ist halt nicht elegant), und die Steuerung über eine eingekaufte SkySafari-Version ist auch nicht der Brüller, wenn man einfach nur eine Objektauswahl präsentiert bekommen kann und gleichzeitig die Möglichkeit hat, auch Objekte zu suchen oder als Profi Koordinaten einzugeben.
...
Stimmt, du hast recht, es gibt ja auch noch das Starsense System. ;)
Damit erreicht man ja eine Positionierung mit automatischen Plate Solving auch als Voll-Laie und es ist ja noch billiger. Man sollte nur ein extra Smartphone dafür kaufen. Das bleibt dann einfach am Teleskop und es ist damit immer einsatzbereit (so habe ich es gemacht).

Übrigens hat die Smartsense App auch eine Vorschlagsliste von Objekten der Nacht.
Bin mir aber nicht sicher ob da der Monkey Haufen auftaucht. ;)

Jetzt muss nur noch so was wie zB die DeepskyCamera App endlich Live-Stacking realisieren.
Dann sieht es sehr schlecht aus mit Unistellar. ;)

Gruß
Peter
 

Kerste

Mitarbeiter
Wenn es elegant wird und eine vernünftige Transportlösung gibt. Der Rucksack mit allem drin ist sehr praktisch. Was ich schon an Geld in Transportkoffern und Einlagen versenkt habe (und auch nur, weil mir das auch etwas Spaß macht und es nichts brauchbares fertig gibt) – vielleicht tut sich ja auch bei uns was ;)

Übrigens nicht verwechseln: Die StarSense-App ist das PlateSolving mit dem Handy und den Einsteigerteleskopen. Das StarSense-Moduk für die großen Teleskope hat einen klassischen Handcontroller. Die Liste mit den Objekten für die SkyTour im Handcontroller ist nett, führt aber nur die Namen auf. Wenn Celestron oder sonstwer die vorhandenen Techniken mal in schön zusammenführen würde, wäre da ein riesiges Potential aus einer Hand vorhanden.

Beste Grüße,
Alex
 
Oben