Vixen Mini-PORTA-Montierung + MAK für's Fahrrad?

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Hallo,

naja es wird wohl die Skywatcher AZ4 + der 130PDS werden.

Das ist für meine Bedürfnisse wohl die beste Lösung bzw. der beste Kompromiss.

Gruss
alffrommars
 
...der SW 102/500 wiegt mit 2" Zenitspiegel und 27 Panoptik 4kg.
Er ist ohne Taukappe (Durchmesser 11.5), die sich selbstverständlich abziehen lässt (aber nicht zurückziehen), 40cm lang, mit Taukappe 50cm und mit Zenitspiegel 60cm. Mit ZS und 2" Okular wird er hecklastig, weswegen ich eine längere Prismenschiene montiert habe, wenn man ihn azimutal einsetzen will und ihn einigermaßen im Gleichgewicht haben will. Ich setze ihn auf einer Skytee ein, die damit völlig unterfordert ist.

Ich hatte diese Woche den 6" Newton und den 4" nebeneinander und habe den Mond betrachtet. Vergrößerung bei 75x in beiden, so passt der Mond schön ins Gesichtsfeld. Da ich die beiden Teleskope direkt von der warmen Wohnung auf die Terrasse gestellt hatte, bot der 4" Richfielder sofort ein ruhiges Bild, während es im 6" ca. 45 minuten lang waberte (trotz Lüftung). Der Farbfehler im FH zeigt sich lediglich in einem leichten Blausaum am Terminator. Durch das ruhige Bild im FH habe ich mehr Detail gesehen, als im höher auflösenden 6". Keine Frage, dass der 6" das bessere Gerät ist, schneller einsetzbar ist jedoch der Refraktor. Allerdings habe ich am FH den OAZ getauscht, denn der verbaute Zahn-Trieb ist nicht so prickelnd, und daher auch Folgekosten. Das gilt ebenfalls zu beachten.

Also es gibt Für und Wider wie so oft und hängt von den jeweiligen Gewohnheiten ab. Ich mag den FH genauso wie ich den 6" Newton mag. Aber jeder hat seine Einsatzzwecke.

Grüße
Matthias
 

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Hallo Matthias,

coole "Zigarre" und mit Clicklock und Rigel gleich gut ausgestattet!
Das beste Teleskop ist das, was man häufig einsetzt.

OT:
Hast Du an Deinem 2" OAZ schon herausgefunden, wo blinde Madenschrauben sind und mit welchen man den OAZ einstellt/justiert?
In der Doku habe ich dazu nichts gefunden und "wild rumschrauben" wollte ich auch nicht...
 
Hallo Matthias,

danke! Geht dann die Staubkappe auf den Tubus drauf wenn die Taukappe ab ist?

Gruss
alffrommars
 
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Hallo zusammen,

die Staubkappe muss so oder so mit, da das auch eine Streu-/Störlichtkappe ist und der Deckel passt ohne das Ding nicht.

Matthias, das könnte ja fast so aussehen, als ob man bei Ausgleich der Hecklastigkeit weit genug nach vorne käme, um mit den angedachten azimutalen Einarmontierungen bis in den Zenit schwenken zu können. Höchstens 20 cm Platz vom Drehpunkt aus dürften m.E. nicht ausreichen, aber Du könntest ja mal in Deiner Konfiguration nachmessen.

Da nur die GoTo Varianten auf recht genauen Stand in Waage angewiesen sind, kann man das Problem aber für Newton und Refraktor etwas entschärfen, indem man (unter Beachtung der Kippneigung) das Stativ nach Süden etwas höher setzt als nach Norden. Das Ganze steht dann zwar etwas schräg, was aber für die Beobachtung absolut schadlos ist.

Was nun die nächste Fehlerdebatte mit den Auskühlzeiten angeht, so wäre es sehr sinnvoll für Leute, die solche Auskühlprobleme haben, einen eigenen Thread zu eröffnen.
Das muss nicht sein, ist auch beim 130/650er wie ich ihn kenne kein Thema und ist im Fall der Fälle meistens leicht zu beheben. Manchmal reicht es, ein eingelegte Schaumstofpolster oder Tuch zu entfernen. Manche Hersteller sind völlig systemunabhängig auf solche Leistungsvernichtung ab Werk geradezu versessen.
Ich helfe gerne.

Gruß
*entfernt*


 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

na, auch mit Schaumstoff wird es schwierig, 6" so lange warmzuhalten. Ich tippe auf Beobachterseeing, die Tuben sind doch grundsätzlich zu kurz gebaut und wer da nichts abschirmt, wird bald an eine unendliche Auskühlphase glauben.
An der Auskühlung kann es nicht liegen, denn 8" Newtons aus der Selbstbau-Szene sind mit Flaschenglas-Spiegel nach 25 Minuten leistungsfähig, solche mit Substrat praktisch ohne Ausdehnung (Cerodur, Zero Expansion,...) nach 5 Minuten.
Man kann sich hier leicht mit einer Taukappe aus Moosgummi behelfen. Schirmt Beobachterseeing genauso ab wie unerwünschtes Licht an der kritischen Tubus-Innenwand gegenüber des OAZ. Wie ich zu sagen pflege: Daher der Name Bratkartoffel. Tau ist noch das unwesentlichste Problem, was sich mit einer Taukappe angehen lässt...

Clear Skies
Sven
 
Hallo,
Zitat von *entfernt*GMS:
Der Thread ( http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=171656 ) ist interessant, weil er recht ehrlich die Gründe für das regelmäßig und fast ausnahmslos schlechte Abschneiden dieser Optiken in der Praxis aufdeckt, nein eigentlich nur mal sattsam Bekanntes benennt.
Sattsam bekannt ist mir eher, wie regelmäßig Du Deine vielfach unausgewogene und schlagseitig abwertende Meinungsmache verbreiten willst. Die kurzen 120/600er werden im Gegensatz zu Deiner pauschalen Miesmacherei auch deshalb recht gut verkauft, weil ihre leichte Optik für den Anwendungszweck sehr gut abbildet und in aller Regel ab Werk auch erstaunlich gut justiert ausgeliefert wird. Weshalb ich es auch für vernünftig und sinnvoll halte, dass zum Beibehalten der guten Justage die Sicherungsschrauben des Objektivrings ab Werk mit Schraubenkleber fixiert sind. Mein Exemplar lieferte für einen kurzen FH einen tadellosen Sterntest ab, nachdem ich kurz den vom Vorbesitzer verstellten OAZ wieder richtig eingestellt und die von ihm unsinnigerweise auf die Teflonführungen aufgeklebten Tesafilmstreifen entfernt hatte, so daß ein Laser jetzt wieder mittig vorne austritt. Am Objektiv mußte gar nichts justiert werden, und auch nachdem ich die Fassung zum Verloursverkleiden schon etliche Male auf und abgeschraubt habe, hat sich an der perfekten Justage nichts verstellt.

Die Anleitung zur Verbesserung kann ich hingegen nicht empfehlen, ich gehöre zu den Kritikern des zu risikoreichen Vorgehens mit fragwürdigem Erfolg, außer man hätte nun wirklich eine extremst schlechte Optik erwischt und keine Rückgabemöglichkeit.
Ich sehe das eher ambivalent. Problematisch ist, wenn Leute an ihrem Gerät in bester Absicht beim Herumbasteln etwas verschlimmbessern - siehe die Sache mit dem Tesa, dessen vollflächiger Andruck mit auch noch haftreibender Oberfläche komplett kontraproduktiv ist. Oder die nicht erkennen, ob die Optik einwandfrei eingestellt ist und sie dann bei einem unnötigen Optimierungsversuch versehentlich dejustieren. Der Weg zurück kann dann schwer werden, und schnell heißt es dann hinterher "das war schon so". Bei den Tips im Thread könnte mancher versucht sein Rohrschellen oder Taukappe so lose einstellen, das was runterfällt und auch die Empfehlung, statt den OAZ vernünftig auszurichten mit undefiniert lose hängender Objektivfassung zu beobachten finde ich äußerst ungut bis indiskutabel. Dass man aber umgekehrt nichts anknallen darf und es sich im Fall eines von wem auch immer dejustierten Objektivs lohnen kann, wie beschrieben mit Hilfe von Schrauben die Linsen vorsichtig wieder besser zueinander auszurichten, kann ich bestätigen:

Bei meinem 102/660 FH, den ich als Aussteller gekauft habe, hatte vermutlich irgendein Mitarbeiter die Kunststoff-Taukappe falsch wieder aufgeschraubt, dabei aus der Kunststoff-Objektivfassung kleine Gewindestücke abgebrochen, schließlich wegen des Geknirsches aber auch noch den vorderen Linsenhaltering aufgedreht, dabei die Linsen verschoben, und dann den Linsenhaltering mit Karacho ebenso schief wieder "aufgeschraubt" wie die Taukappe... Das Bild war im Auslieferungszustand deshalb ein schlechter flauer Witz, keine 100x waren drin, daher wahrscheinlich auch der Dumping-Preis. Ich wollte das Ding sofort zurücksenden, hab' mich dann aber mit Günthers Link im Hinterkopf (Danke für die unfreiwillige Hilfe :-)) zum Anbringen von "Justier"-Madenschrauben entschieden, (aus Metall, die auch in der Fassung verbleiben, um die Linsenlage zu stabilisieren) und sehe nach etwas geduldigem Trial and Error am künstlichen Stern nun eine im Rahmen eines mittleren FH hervorragende leichte Optik, mit astreinem realem Sterntest, die auch stabil kollimiert bleibt.

Und was die GoTo-Sache angeht:
Ein Teleskop welches bis in den Zenit druchschwenken soll darf hinten nur max 20 cm über den Drehpunkt hinausragen.
Die Abbildungen verraten schon, das wird mit Refraktor und Reflektor nichts, zumal man die frühere Rohrschelle (Teleskop verschiebbar) durch Prismenschiene/Klemmung ersetzt hat (starr).
Nur 20cm, wieso das denn? Ich kann es bei mir mit schwerer 2" Ausstattung mehr als 40cm hinten über den Drehpunkt herausragen lassen, und könnte den OAZ sogar prinzipiell bis knapp über den Boden verlängern, ohne das da was anschlägt. Limitierend wäre allenfalls die Hebelwirkung, die ist aber in diesem Fall noch längst nicht groß genug. Die Motoren laufen bei jedem Tempo gleichmäßig und ohne irgendwelche Überlastungsgeräusche und das Ausschwingen nach dem Fokussieren, das ich oben für Hochvergrößerung mit 2sec angegeben hatte, ist im niedrigen Übersichtsbereich eigentlich kein Thema mehr, wenn man nicht gerade Grobmotoriker ist.
Zitat von mettlin:
Deshalb würde ich auch nicht den 120/600er drauf tun, der ist ähnlich wuchtig und dürfte die Monti ebenfalls überfordern.
Zitat von *entfernt*GMS:
Hallo Marcus,

ja so ist das..... Den 120/600er SW kann man darauf komplett vergessen.
Nö, so ist das nicht, so schwätzen nur Leute, die es nie probiert haben. Das Original-Schlabber-Stativ muß man allerdings austauschen:

Link zur Grafik: [URL=http://s1365.photobucket.com/user/konfokal/media/DSC_1393_zps90bzvdbu.jpg.html][IMG]http://i1365.photobucket.com/albums/r746/konfokal/DSC_1393_zps90bzvdbu.jpg[/URL][/img]

Und damit will diese Richfield-Kombination nicht als allein seeligmachend anpreisen, sondern nur als einen von vielen gangbaren Wegen aufzeigen, der nicht beansprucht, für jeden der beste zu sein.

Gruß,
Mathias
 
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Hallo Alf,

nein, die Taukappe geht nicht über den Tubus zu schieben. D.h. entweder drauf lassen oder extra verpacken. Als Schutz der Linse bei abgenommener Taukappe gibts die orangene Rohrstopfen im Baumarkt. Die musst du mit Schaumstoff etwas unterfüttern. Passt wie angegossen. Den verbauten Crayford hatte ich gebraucht erworben und er wertet das Gerät ungemein auf. Aber nach Einbau wie Konfokal (Mathias) schreibt, dann den OAZ via Laser wieder ausrichten.

Sven, Günther: Ob das Beobachterseeing oder Tubusseeing war, werde ich diese Woche nochmal testen und eine Taukappe für den Newton draufstecken. Auch hatte ich den Newton auf meiner Rockerbox. Ich werde ihn auf ein Stativ packen, so dass er weit genug vom Boden entfernt ist und gleiche Testbedingungen herrschen. Nicht, das hier ein falscher Eindruck entsteht. Schaumstoff habe ich nicht hinter dem HS, den hatte bisher nur ein 114/900 Quelle Newton als ich in den 70er Jahren mit der Beobachtung anfing. Bzgl. Schwerpunkt: Der Refraktor hat mit ZS und 27mm Okular den Schwerpunkt ca. auf der Höhe der ersten Rohrschelle. Ich habe eine Berlebach Prismenschine (gibt sicher auch andere) für beide Teleskope, die sich durch ihre vielen Löcher dafür eignet den Refraktor entsprechend darauf zu montieren.

Anbei noch ein Bild mit Rohrstopfen und meinem Fahrradrucksack (nein ich fahr nicht mit dem Fahrrad zum beobachten, nur um Dir die Größenverhältnisse klarzumachen.)

Viele Grüße

Matthias
 

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Hallo Mathias,

Ich schwätze nicht (das Wort "schwätzen" ist zumindest in Norddeutschland sehr negativ belegt, vielleicht sieht das bei Dir anders aus). Ich gebe nur meine persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen wieder und mache das auch deutlich.
Die Gotomonti ist mit so schwerem, langem Equipment meiner Erfahrung nach einfach überfordert. Die Lager werden sehr stark belastet, es wackelt und die Motoren rutschen durch wenn man beim Beobachten oder Fokussieren etwas zu stark auf den Tubus drückt. Klar, irgendwie geht es. Irgendwie geht alles. Irgendwie könnte man die Teleskope auch auf einem 30,-€-Hama-Stativ montieren und dennoch irgendwie damit beobachten.
Aber ist das sinnvoll und bringt es Spaß?
Meiner Meinung nach nicht.
Und deshalb rate ich von dieser Kombination ab.

Ich nutze die Montierung sehr gerne für die Sonnenbeobachtung mit dem PST, dafür ist sie genau richtig ausgelegt. Auch ein sehr kompaktes Teleskop wie einen Maksutov (z.B. meine gute alte Russentonne) trägt sie so gerade noch zufriedenstellend. Und dann macht Goto in dieser Größenordnung sogar Sinn. Aber wenn die Hebelarme länger werden, wird es schwierig. Mein 70/700mm PST-Mod ist schon grenzwertig und bringt keinen richtigen Spaß mehr. Und dann ein noch schwereres Teleskop mit 2"-Okular da drauf?
Ich halte das aufgrund meiner Erfahrung nicht für sinnvoll. Und das ist kein Geschwätz.

Aber danke für das sehr aussagekräftige Bild. Was machst Du wenn Du in Zenitnähe ein Objekt beobachten willst das in Azimut 60º weiter steht? Das Stativ neu aufstellen und neues Alignment durchführen? ;)
Aber die Situation in Zenitnähe ist mit dem Refraktor in der Tat etwas entspannter als mit dem Newton, da der Tubus hinten halt schlanker ist.

Bis dann:
Marcus
 
Hallo Marcus,

die SLT wurde und wird von Celestron/Skywatcher mit verschiedensten Einsteiger-Teleskopen verkauft, darunter auch lange FHs mit 90cm Hebel oder ein 130er Newton, der 4,2kg wiegt und, ich weiß es nicht genau, um die 55cm lang ist. Die Belastbarkeit wird je nach Hebel mit offiziell mit 4-5kg angegeben und es gibt Leute, die darauf auch noch 102/900er ED-Apos (ca. 4kg/95cm) oder ein C6 mit schwerem Zubehör (5,2kg/45)cm betreiben. Diese ungefähren Zahlen hab' ich deshalb noch im Kopf, weil ich mir vorher natürlich auch überlegt habe, ob der FH120 mit 3,9kg/65cm noch gehen könnte. Natürlich erhält man damit keine bombenstabile, felsenfeste Aufstellung, aber mit verstärktem Stativ ist das Ganze noch sehr gut praktikabel und vor allem sehr komfortabel. Dass das so vom Hersteller nicht angeboten wird hat m.E. nichts mit der Belastung zu tun, sondern vor allem damit, dass der 120er Kurz-FH einfach kein halbwegs universelles Einsteigerfernrohr ist, sondern etwas für den Connaisseur: ein Spezialgerät, dessen sehr gute Abbildungseigenschaften bei höherer Vergrößerung eingeschränkt und farblich sehr gewöhnungsbedürftig sind.

Du dagegen rätst ab, weil Du eine Überlastung der Lager mutmaßt usw. und spekulierst, die Motoren würden durchrutschen - ich kann nur sagen: es ist aber nicht so. Weder das eine, noch das andere trifft zu. Und auch Erfahrungsberichte anderer, z.b. in amerikanischen Foren, bestätigen das. Die Friktion der Altituden/DEC-Rutschkupplung oben im Arm lässt sich außerdem bei Bedarf problemlos etwas höher einstellen, wird sogar in der Anleitung beschrieben. Problemzone ist nicht der Arm, sondern das nahezu unbrauchbare Original-Wackel-Stativ mit seinen Plastikmuffen. Natürlich ist die SLT keine nach allen Schikanen gebaute Profi-Montierung für härteste Umweltbedingungen und höchste Belastbarkeit, sondern einfaches, preisgünstiges Einsteiger-Goto. Was Langzeit-Stabilität und Feuchtigkeitsresistenz usw. angeht will ich mögliche Probleme nach langjährigem Einsatz deshalb gar nicht bestreiten, da wird man sehen müssen. Ich habe aber auch nicht vor, mit dieser Schnellspechtelkombi im Dauerbetrieb nächtelang unter wolkenverhangenem Himmel trotz Nebel und Regen auf Wolkenlücken zu hoffen. Und ansonsten kann ich nur sagen: einmal GoTo und man will möglichst nichts anderes mehr.

Was machst Du wenn Du in Zenitnähe ein Objekt beobachten willst das in Azimut 60º weiter steht? Das Stativ neu aufstellen und neues Alignment durchführen?

Zum einen ja, warum nicht - Alignment geht doch ratzfatz. Noch komfortabler wäre es natürlich eine kürzere Prismenschiene zu nehmen, so daß die Rohrschellen enger stehen würden und sich der Tubus zur Zenitbeobachtung weiter nach oben schieben liesse, damit er in gar keiner Position mehr anstoßen kann. Dazu - da hat Günther weiter oben recht, jetzt verstehe ich was er meinte - darf der Tubus nur noch ca. 20cm vom Drehpunkt (je nachdem wie stark sich der OAZ verjüngt) nach hinten/unten überstehen. Eine andere, vielleicht noch bessere Variante wäre, eine geeignete Prismenschiene direkt seitlich an den Tubus zu schrauben. Das sparte die gut 400g Gewicht der dann überflüssigen Rohrschellen, rückte den Tubus näher an den Arm und verkürzte den seitlichen Hebelweg bis zur Prismenklemme so um nochmal fast 1cm, was dementsprechend die Lagerbelastung um weitere gut 500g reduzieren würde. Sollte insgesamt fast 1kg weniger Last für die Monti bedeuten und auch die Ausschwingzeiten reduzieren. (Beim leichten 102/660 ist die Schiene ab Werk gleich so am Tubus befestigt, allderdings viel zu weit vorn, weshalb ich sie da nach hinten versetzt habe) Ich konnte mich aber noch nicht dazu durchringen den Tubus des 120ers anzubohren, weil das eine irreversible Sache ist, die man nicht spurenlos zurückbauen kann, falls es am Ende in der Praxis doch nicht so stabil wäre, wie erhofft. (Z.b. wenn das Tubusrohr für die dann an den wenigen Bohrlöchern lokal stark erhöhte Belastung doch nicht steiff genug sein sollte, obwohl es eigentlich einen genügend stabilen Eindruck macht.)

Wie gesagt: alles nicht der heilige Gral, aber zum transportablen DeepSky-Schnellspechteln für unverhoffte Gelegenheiten eine schöne Sache. Letzten Freitag war hier in der Stadt nach einem trüben regnerischen Tag abends für ein paar Stunden plötzlich außergewöhnlich gutes Seeing und weil der Mond noch nicht aufgegangen war auch relativ dunkler Himmel... Da ist es dann Klacksache, mit der Monti in der Hand und dem Refraktor über der Schulter die 100m auf den nebenan gelegenen grünen Hügel zu spazieren, sich oben auf der Wiese gegen die Straßenbeleuchtung hinter ein paar Büsche zu schlagen und sofort losbeobachten zu können... Und wenn zum Abschluß der Session ein breit blau umsäumter und übel verfärbter grüngelber Jupiter im Binoansatz bei 180fach viele scharfe Details in seinen Wolkenbändern zeigt, dann ist das Bild für manche sicher der totale Abschuß, während andere mit etwas toleranterem Farbempfinden dieselbe Planetenleistung angesichts Gewicht und Preis der Ausrüstung überraschend positiv bewerten werden.

Gruß,
Mathias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Marcus,

ich vermute immer noch, dass dieses Foto irgendwo her ist und keine praktische Erfahrung mit dieser Monti/Gerätekombi vorliegt.
Immerhin zeigt es ganz gut, wie tief der Einblick an so einen Refraktor in etwa wird, das Staiv muss also recht hoch ausgefahren werden und addiert mit jedem Zentimeter mehr Höhe auch mehr Schwingungen zu dem, was die überlastete Monti ohnehin schon tut.

Jemand der den Aufbau kennt, Praxis damit hat, also beobachtet und mit diesem Bild den Beweis erbringen möchte, dass Zenitbeobachtung unproblematisch sei, der täuscht den geneigten Betrachter arglistig und das möchte ich nicht unterstellen, selbst jemandem der schon wieder mit seinem Dreck nach mir wirft.
Der Versuch ist ja auch sehr leicht als untauglich zu erkennen und wenn man wissentlich falsche Darstellungen an den Einsteiger bringt, was bitte soll das bringen.

Also hat er wohl eher einfach mal in die Luft gegriffen und kräftig zugepackt, genau wie bei der Nummer mit den unnützen Tesastreifen.
Ich nehme an, viele Besitzer solcher kleinen billigen Refraktoren lesen mit (bin ja auch einer), daher ganz kurzer Exkurs:
Dieses simple OAZ-Tuning mittels Tesafilm-Streifen kann Gold wert sein, weil es den (je nach Serienstreung und Benutzungsalter) mehr oder weniger stark schlackernden OAZ stabilisiert. Man reduziert so sehr einfach, hochpräzise und zum Nulltarif das Spiel zwischen OAZ-Lagerstreifen uud OAZ-Tubus.
Wer also in der Lage ist, sich die Funktion einer solchen Schiebemechanik vorzustellen, wird natürlich die Gleitfunktion der Teflon-Lagerstreifen nicht ausßer Funktion setzen indem er sie mit Tesa überklebt, sondern er wird das Tesa unter den Lagerstreifen plazieren.
Leute, danach funktioniert dieser Zahn-/Triebauszug besser als viele billige Craxfords, die bei hoher Zuladug gerne mal durchrutschen.

Das völlige Unverständnis gegenüber simpelsten Mechanismen am Fernrohr spricht wiederum sehr dafür, dass der Akkount Konfokal ein reiner Schläger ohne jedwede hobbyastronomische Perspektive und Praxis ist, der Netzinformationen saugt und zu allen möglichen und unmöglichen Konstrukten verbastelt, hauptsächlich um Hitze durch Reibung zu erzeugen.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach je,

hinter der ganzen üblen Nachrede und den vielen unverschämten Unterstellungen und persönlichen Beleidigungen steckt doch wahrscheinlich nur Missgunst aus narzisstisch gekränkter Wichtigtuerei und Neid um Aufmerksamkeit. Charakterschwäche, die an Wahnvorstellungen grenzt, soll mich nicht weiter provozieren - manchmal hat so jemand ja vielleicht auch nur vergessen seine Tabletten zu nehmen...


@Feldstecher,

Hallo Matthias,

Dein besserer OAZ, hatte der schon die Untersetzung eingebaut? Weisst Du, von welchem Teleskop er stammt, oder gibt's den irgendwo auch einzeln? Musstest Du das OAZ-Rohr passend ablängen, bzw. innen Blenden versetzen? Wieviel hast Du dafür noch gebraucht bezahlt? Die Gängigkeit beim Original ist zwar ok, aber leider passen die erhältlichen Untersetzungen für noch feinfühligeres Fokussieren (z.B. von Lacerta) offenbar nicht dran. Ein kleineres Fokussierrad rechts ergäbe auch noch ein bisschen mehr Spielraum für Zenitbeobachtungen.

Gruß,
Mathias



 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Matthias,

ich wusste nicht, dass es so schlimm ist und ich entschuldige mich auch für die harte Gangart.

Du hast aber doch Deine wesentlichen Probleme erkannt:

Zitat von konfokal:
Ach je,

hinter der ganzen üblen Nachrede und den vielen unverschämten Unterstellungen und persönlichen Beleidigungen steckt doch wahrscheinlich nur Missgunst aus narzisstisch gekränkter Wichtigtuerei und Neid um Aufmerksamkeit. Charakterschwäche, die an Wahnvorstellungen grenzt, soll mich nicht weiter provozieren - manchmal hat so jemand ja vielleicht auch nur vergessen seine Tabletten zu nehmen...

Gruß,
Mathias

Gehe das alles in Ruhe an. Für die Tabletten gibts bestimmt ne Erinnerungs-APP, aber praktisch gesehen tut auch ein Wecker.

Ach ja, Du brauchst keinen neuen Auszug. Versuch das mit dem Tesa unter dem Teflon zu verstehen.
Das reicht völlig und kostet nichts, Dein Programm wird teuer genug.

Liebe Grüße
*entfernt*
 
Hallo Mathias,

der originale Zahn-Trieb hat leider nicht die Möglichkeit die Lacerta Untersetzung zu verwenden - das ist richtig. Der Crayford schon. Ich denke, der wird häufig verbaut an verschiedenen Geräten, und hat ein Anschlußflansch von D=96mm. TS bietet einen fertigen Monorail an, der kostet fast genausoviel wie der Refraktor. :augenrubbel:

Den Auszug hatte ich über ebay geschossen - ich glaub für 40 Euro neuwertig...hatte keinerlei Gebrauchsspuren. Wenn Du eine Suche hier aufgibst, meldet sich bestimmt jemand. Die Lacerta Untersetzung habe ich selber drangeschraubt. Ich habe gerade gesehen, dass die teurer geworden ist....aber ganz ehrlich. Die ist schön, aber wenn der Crayford drann ist, brauchst Du die Untersetzung nicht unbedingt - aber geiler is schon.

Das OAZ-Rohr habe ich nicht abgelängt - aber überlegt hab ich schon. Der originale OAZ vignettierte ja auch. Ich kann dir aber keinen Vergleich sagen, denn den alten hat ein Kollege von mir bekommen. Ich denke aber das Rohr war genauso lang. Eine Blende im Rohr habe ich rausgenommen und Velours reingeklebt. Ich habs noch nicht getestet - hatte ich am WE gemacht. Basteln gehört halt zum Hobby.

Grüße
Matthias
 
Ok Günther,

Schwamm drüber.
Was Tesa _unter_ den Teflonschienen bringen soll ist mir nicht klar. Tesa ist doch kaum Zehntelmillimeter dick, wenn ich das auf ganzer Länge zum Unterfüttern nehme, ist die parallele Achsverschiebung der OAZ-Lage um diese geringe Distanz im Hinblick auf bessere Zentrierung vernachlässigbar. Allenfalls könnte ich erreichen, dass die Andruckschrauben wieder etwas Druck ausüben, wenn sie nicht mehr lang genug sein sollten das zu tun, bzw. am Ende ihrer Gewinde angelangt wären, aber wenige Zehntel sind auch dabei nicht viel. Außerdem waren die OAZs, die ich bisher inspiziert habe alle so ausgelegt, dass da genügend Weg zur Andruckreserve vorhanden war, der hätte gereicht, um mehr als die Teflonstreifendicke zu kompensieren.

Unterfüttere ich mit Tesa dagegen nicht auf ganzer Länge, um so durch gezieltes minimales Verkippen etwas mit nennenswertem Effekt an der OAZ-Richtung zu verändern, kann der Andruck der Führung so ungleichmäßig werden, dass sich Tesa oder Teflon lockern und beim Fokussieren irgendwann auf ihrer Metallauflage mitverschieben. Letzteres ist m. E. ohnehin öfter ein Problem, wenn sich die Verklebung etwas gelöst hat, zähelastisch geworden ist, und das Teflon dann vor- und zurückwandert, oder auch schräg verschoben wird, und zeitweise auch vorn oder hinten die Auflage überragen kann. Dieses "Herum-Geeier" gewährleistet dann halt keine saubere Führung mehr und lässt den OAZ beim Fokussieren erst recht kippeln. Ob nun die Standardklebe vom Tesa auf Metall fest genug ist, und auch das Draufkleben vom Teflon auf die Tesa-Oberfläche den Streifen problemlos unter Last hält, obwohl doch eine zweite potentiell verschiebliche Schicht eingeführt wird - ich weiß nicht. Überzeugt mich theoretisch nicht. Was soll das groß bringen? Oder übersehe ich da was?

Ich stelle mir vor, die feinen schmalen Stege auf den Teflonstreifen werden unter Last beim Fokussieren etwas runtergeschabt, das vermindert den Anpressdruck, und sobald sich durch das Abschleifen ein Gleichgewicht zum Anpressdruck eingestellt hat, und die Stege die richtige Höhe haben, hat sich der OAZ nach einer Weile quasi passgenau von selber eingeschliffen, vorausgesetzt alle Teile bleiben in diesem Prozess stabil zueinander ausgerichtet. Auch diese Voraussetzung scheint mir Tesa eher nicht zu befördern.... Ich würde sagen, wenn die Stege irgendwann runtergeschliffen sind, muß halt neues Teflon rein.

Gruß
Mathias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hab mir jetzt die AZ4 + den 130PDS bestellt ... mal sehn was es taugt bzw. wie ich damit zurecht komme.
Zur Not kann man es ja immernoch zurück schicken.

Gruss
alffrommars



erledigt
vorerst
 
Hi Matthias,

prima, Danke für die Info, hört sich gut an (und sieht auch schick aus!) Also mal nach Gebrauchtangeboten auf die Lauer legen. Bei TS hatte ich mich auch schon umgeschaut, die boten bis vor etwa einem halben Jahr noch eine mit 80 Euro bezahlbare schwarze OAZ-Variante ihrer Hausmarke an, von denen sie nach meiner Bestellung aber leider kein Exemplar mehr finden konnten. Seither ist er aus dem Sortiment genommen und kehrt anscheinend auch nicht mehr zurück, auch wenn es hieß, meine Bestellung bleibe "offen". Bei ebay stieg der Preis für ein neuwertiges Exemplar kürzlich prompt auf fast 120 Euro...

Mit dem Ablängen wegen Vignettierung mußt Du aufpassen. Manchmal ist dafür nicht mehr genug Andrucklänge auf dem OAZ-Rohr vorhanden, dann schlüpft ein zu kurz gesägter OAZ beim Rausdrehen hinterher irgendwann vorne so weit hinter die Führungen, dass er erst recht das Ruckeln und Kippeln anfängt.

Velours kann viel bringen. Noch ein Tipp: wenn der Teleskoptubus innen weitere Blenden hat, kann es sich lohnen, deren plane vordere Fläche zum Objektiv hin mit passgenau geschnittenen Veloursringen abzukleben. Das vermindert die Rückreflexion an den Blenden, welches Streulicht sonst nach vorn geworfen wird und dort zwar größtenteils austritt, wobei aber vorher ein nicht vernachlässigbarer Teil an jedem Glas/Luftübergang des Objektivs trotz bester Vergütung auch wieder nach hinten zurückgeworfen wird und so am Ende kontrastmindernd im Okular landet.

Gruß,
Mathias



@alffrommars:

dann berichte doch in ein paar Wochen mal, wie sich das Teil in Deinen Augen so macht und ob es Deine Erwartungen erfüllt. Hätten die Leute, die hier mitgedacht haben, doch verdient, finde ich...

 
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Hallo Mathias,

ich bin gespannt!
Mir wäre zwar lieber, Alf hätte mal wieder das Wort, aber eventuell läuft es bei ihm ja auf den kleinen 102/500er raus und dann interessiert ihn das auch, ist 1 zu 1 übertragber.

Zu allererst der Hinweis an ALLE, dass jedem seine Zufriedenheit gegönnt ist und jeder der meint, sein Refraktor oder Newton (was jetzt kommt gilt zum Teil auch für Newtonauszüge) bilde supertoll ab soll bitte weiter zufrieden sein.
Niemand muss das was jetzt kommt annehmen und die Verbesserungen versuchen, man darf das tun und wird in vielen Fällen eine sichtbare Verbesserung der Abbildung erreichen.
Wer sich sicher ist, einen absolut perfekten, ausgesuchten und geprüften, justieren und zentrierten SW f/5 FH erhalten zu haben, kann abschalten. Er und sein Gerät sind unerreichbar und nicht gemeint.

Mathias Du denkst zu kompliziert.

Wenn diese dünnen Tesa-Lagen vollflächig(!) unter den Teflonlagern, die gemeinsam mit der Zahnstange/-Welle die Führung und die Bewegung des OAZ darstellen/ermöglichen, nicht helfen, kann man maximal eine 2. Lage pro Lager unterfüttern, aber dann wird es wirklich problematisch bis hoffnungslos.

Es geht nicht nur darum, im Bereich der Lager das OAZ-Rohr zu zentrieren. Das ziemlich lange Rohr liegt da schön an und lässt sich weit hin und her bewegen.
Sowie da hinten eine Last drankommt, also Zenitspiegel und Okular, wird das Rohr zum Hebel. Hinten zieht das Gewicht nach unten und vorne will das Rohr nach oben. Auf die Länge des Rohres gesehen ist das Lager ziemlich kurz und sehr geringes Spiel im Lager reicht für erheblich größeren Ausschlag des Hebels aus. durch diesen "Helbel" schaust Du hindurch.

Ein einfacher Test ist mittels eines schwachen roten Lasers oder starker LED möglich.
Zenitspiegel bei komlett zum Anschlag eingefahrenem OAZ einstecken und den okularseitigen Ausgang mittels einer Kappe mit mittigen Loch verschließen (Lochdurchmesser 2 mm reicht). Eine Justierkappe oder ein Concenter ist auch sehr gut.
LED übers Loch und im abgedunkelten Raum kann man erkennen, wo das Licht von hinten an der Frontlinse ankommt.
Meistens ist das deutlich nicht mittig, was z.B. am schiefen OAZ und/oder sehr oft am schiefen und i.D.R. nicht justierbaren Zenitspiegel liegt, das stellen wir aber mal hinten an, jetzt geht es mal um den OAZ.

(Es wird jetzt eventuell deutlich, warum ich diese Fehlerdebatten in Einsteigerboards hasse! Ruhig Blut, man kann alles einigermaßen richten und bei anderen Systemen in Billigvarianten gibts diese Bugs auch, also weiter)

Nun lassen wir also das Rotlicht weiter durch das Loch scheinen, drehen den OAZ immer weiter raus und schauen mal, wie unser Lichtpunkt auf der Frontlinse wandert.
Wenn er wenig wandert, so in eiem Kreis von bis zu 20 mm bleibt, würde ich persönlich das akzeptieren. Mehr animiert dann immer mehr zum Trick mit dem Tesa um das Spiel zu reduzieren, wobei man bedenken muss, dass ein gutes WW-Okular für f/5 schon mal 500 bis 1000 Gramm zusätzlich auf den Hebel wirft.

Bei den Geräten die ich kenne war der Punkt immer aussermittig und auf Wanderschaft, egal ob mit Last oder ohne Last, mit oder ohne Zenitspiegel, der eigentlich ein eigenes Thema ist.

Weil ich mit diesen Teilen gar nicht bis 100fach oder 200fach will, weil mir 25-75fach völlig reichen, habe ich zunächst das Shifting des OAZ mit Tesaunterlagen unter den Lagerstreifen minimiert.

Dabei habe ich gleich den OAZ vorne um ~30 mm gekürzt (abgesägt) und damit auch die Blende im OAZ entsorgt. Wer das nicht tut beobachtet etwa mit 85 mm oder 90 mm Öffnung beim 102/500er (120er hab ich noch nicht gemacht hat aber das Problem auch), auf jeden Fall vignettiert das. Man kann sogar die Meinung vertreten, dass die Öffnugsbeschneidung gar nicht schlecht ist, weil ja einfache Okulare bei f/5,5 schon deutlich besser funktionieren als mit voller Öffnung bei f/5.

Dann bei montiertem Zenitspiegel und einer gemittelten Auszugsstellung für meine Okulare nochmal 500 Gramm auf den ZS gepackt. So habe ich dann den OAZ im Tubus so zentriert, dass der Rotlichtpunkt die Frontlinse von hinten mittig traf und dort auch beim Fokussieren weitestgehend blieb. Eine ziemliche Mühe mit Plastistreifen, Plättchen und Keilchen, Versuch und Irrtum an den Befestigungsschrauben und aufgefeilten Löchern, aber es hat sich gelohnt und ist bei dem noch vorhandenen Gerät bis heute okay.

Ich habe also die Objektive in Ruhe gelassen, zumal die Taukappe fest sitzt und sei es nur, dass der Lack nicht trocken war und sie daher anklebt.
Ich nehme an, dass der sehr weite, große und dadurch gar nicht sehr auffällige blaue Halo um helle Sterne eine nicht allzu gute Zentrierung anzeigt, aber für Weitfeld ist das Gerät absolut brauchbar. Mein deutlich besserer 100/600er mit BW Objektiv zeigt eine wesentlich enger begrenzten Halo, den allerdings knackig blau.
Ach ja, die Innenschwärzung des Skywatcher war ein schlechter Witz, da ist im Rahmen der Sanierung Velours eingezogen worden (enges Gefummel in dem Röhrchen), wie bei jedem Newton den ich habe auch.

So weit so gut.
Alf, wenn es ein Newton wird, gehen wir den bei entsprechender Bedarfsanmeldung auch noch durch.

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Mathias,

tja, ablängen habe ich genau deswegen nicht gemacht. Ich denke, die Lösung liegt eher in einem 3" Auszug, aber der macht das Teil noch hecklastiger. Mit Verlours habe ich den Refrakor schon ausgekleidet, das ist ja klar :smiley47: ging eigentlich ganz flott, wenn man keine zwei linke Hände hat. Ich habe eben nochmal einen Sterntest gemacht - sieht sehr gut aus. Ich war ehrlich gesagt überrascht, als ich das Teil vor 1.5 Jahren gekauft habe, wie gut der Sterntest war und immer noch ist. Laser grob zum Ausrichten des OAZ ist zwar okay, aber entscheidend für mich ist der Sterntest.

Viel Erfolg beim Suchen nach einem günstigen Crayford.

@Alf: Herzlichen Glückwunsch zum Newton. Bin mal gespannt, wann Du den ersten Beobachtungsbericht ablieferst.

viele Grüße
Matthias
 
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Hallo Alf,

Schön dass Du eine Entscheidung getroffen hast. Der Newton ist eine gute Entscheidung. Zur AZ4 kann ich nichts aus eigener Efahrung beitragen. Achte beim ersten Ausprobieren darauf, dass der Newton sich gut und geschmeidig schieben lässt, da Du ja keine Feinstellung hast. Wenn die Haftreibung der Lager deutlich größer als die Gleitreibung ist und es sich nicht optimieren lässt, solltest Du über einen Umtausch nachdenken.
Aber wie gesagt, das ist nur eine grundsätzliche Erwägung.


Mathias,

Noch mal abschließend von meiner Seite zur STL. Ich hab all diese Optimierungen und Einstellungen an meiner Monti auch gemacht, unter anderem saß sie auf einem stabilen Holzstativ und das Höhenlager habe ich auch einegstellt. Ich kenne auch die Gruppen bei Cloudynights und habe sogar mit der Montierung und meiner ersten Bridgecam ein paar Astrofotos gemacht. Die Monti bringst schon Spaß, sonst hätte ich sie längst wieder verkauft.
Aber all das was ich gemacht habe und was Du beschreibst ist halt das Betreiben der Monti an der Grenze dessen, wofür sie konzipiert ist. Und etwas darüber hinaus.
Klar geht das. Irgendwie.
Aber ist das sinnvoll und bringt es noch Spaß?

Und da kommt dann die persönliche Einschätzung ins Spiel. Denn meiner Meinung nach ist es nicht sinnvoll und bringt eben keinen Spaß mehr. Es sei denn, es geht um den Spaß daran die Grenzen des Machbaren auszuloten. Aber ich lege Wert auf Spaß an der Beobachtung, an stabiler und wackelfreier Montierung. Und das ist für mich bei einem Teleskop dieser Größe auf der SLT einfach nicht mehr gegeben.

Das ganze erinert mich ein bisschen daran, mit einem Smart einen Anhänger voller Brennholz aus dem Wald zu ziehen.
Klar geht das. Irgendwie.
Aber ist das sinnvoll und bringt es noch Spaß? ;)

Ich wünsche Euch beiden viel Spaß mit euren Kombis.
Jedes Teleskop findet seinen Himmel und jeder Astro findet sein Teleskop. :)

Bis dann:
Marcus
 
Hallo Alf,

na toll, während ich erkläre, wie und warum man diese günstigen Refraktoren justieren kann/sollte um ihnen das gegebene Potenzial auch zu entlocken, kaufst Du einen Newton. :/

Na gut, justiern muss man jeden Newton ja auch und bei Bedarf kann ich Dir noch einige nützliche Tipps geben, wie man gefahrlos und auch mit wenig Bastelgeschick etwas mehr aus den Teilen rausholt als sie freiwillig zeigen.
Zur Einstimmung:

Out of the Box

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Marcus,

Zitat von mettling:
Aber all das was ich gemacht habe und was Du beschreibst ist halt das Betreiben der Monti an der Grenze dessen, wofür sie konzipiert ist.
Ja. Maximale Transportabilität bei minimalem Gewicht bedeutet für mich zwangsläufig an die Grenzen zu gehen.
Klares Nein. Angegeben sind 3,5kg bei ca. 90cm Hebel, macht bei 65cm Hebel also rund 5kg. Das Teleskop wiegt 3,9kg - Leuchtpunktsucher plus Binoansatz samt Okularen, ZS, etc. nochmal 1,1kg. Ergebnis: keine Überlastung der Monti, aber ca 2sec Ausschwingzeit. Wenn man vorsichtig fokussiert auch weniger.
Aber ist das sinnvoll und bringt es noch Spaß?
Klares Ja - und wie. Das Goto funktioniert präzise, es rutscht auch nichts durch, auch nicht beim Anfassen. Die Stabilität ist natürlich nicht überragend, aber für eine Leichtgewichtsausrüstung absolut akzeptabel. Was Dir wie ein größeres Problem vorkommt ist für mich, die Monti, und ein paar andere, die da schon durchgeschaut haben, offenbar keines. Vielleicht sagt ein Bild ja mehr als tausend Worte:

Link zur Grafik: [URL=http://s1365.photobucket.com/user/konfokal/media/DSC_1408_zpslhcyljin.jpg.html][IMG]http://i1365.photobucket.com/albums/r746/konfokal/DSC_1408_zpslhcyljin.jpg[/URL][/img]

Und nein, die Flasche ist nicht leer, sondern mit 1,5kg Wasser gefüllt. Und damit ist die Grenze kurz vorm Durchrutschen noch nicht erreicht, es geht noch gut ein weiteres Kilo, bevor es dann langsam absackt. Und nein, die Rutschkupplung ist nicht auf Anschlag angeknallt.

Die Kombi ist nicht bombenstabil und auch nicht für Betrieb bei Orkanstärke ausgelegt, und sicher auch nichts für Grobmotoriker, sie ist grenzwertig. Aber sie leidet noch nicht an Überlastung und ist bei gefühlvoller Bedienung absolut praktikabel. Macht einen Heidenspaß. Seit einem dreiviertel Jahr steht meine EQ4/SkyView beleidigt in der Ecke.

Gruss,
Mathias
 
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Hallo Günther,
na toll, während ich erkläre, wie und warum man diese günstigen Refraktoren justieren kann/sollte um ihnen das gegebene Potenzial auch zu entlocken,...

wie so oft bei Deinen Erklärungen gibt es leider auch bei dieser OAZ-Justieranleitung eine Mischung aus Richtigem, Sinnlosem und Falschem.

Richtig ist Deine Darstellung, wie man den OAZ mit dem Laser mittig ausrichten kann, sinnlos ist das Unterfüttern mit Tesa, und falsch die Behauptung, dadurch würde die Führung hinterher sichtbar besser.

Ich will niemanden kränken, aber ich denke, wer da Spiel durch Unterfüttern beseitigen will hat die Zusammenhänge nicht verstanden, weiß nicht was er tut und bewirkt damit im besten Fall nix, und im schlechtesten bloß mehr Schlupf. (So wie beim Homöopathen oder Heilpraktiker, die ja auch nicht den Durchblick haben, und im besten Fall nutzlose Dinge tun, wenn nicht schlimmeres, ihr Handeln aber großspurig mit den besten Absichten verbinden und dabei selbstbewußt auf die dumme Schulmedizin herabblicken...)

Die OAZs, um die es hier geht, funktionieren im Prinzip wie ein gefühlvoll einstellbarer Schraubstock, zwischen dessen Klemmbacken-Belägen das Werkstück gerade so eingespannt werden soll, dass es mit minimalem Spiel aber genügend stabilisierender Haftreibung noch hin und her bewegt werden kann. Ist da zuviel Spiel im Spiel - das Werkstück wackelt zu sehr - muß man den Schraubstock gefühlvoll weiter zudrehen. Im Fall eines OAZ lässt sich die Andruckplatte nicht nur mittig, wie beim Schraubstock, sondern an beiden Enden per Madenschraube fester anpressen. Also muß man da neben dem beiderseitig nötigen Druck halt zusätzlich den Neigewinkel richtig treffen. Beim Hin- und Herfokussieren etwas Rumprobieren an den Madenschrauben vorn und hinten - je nach Gewinde bringt zum Schluß schon eine Sechszehntel-Umdrehung den Unterschied zwischen gut und weniger gut - und fertig ist die Laube, weg ist das Spiel.

Das aber ist laut Günther zu kompliziert gedacht. Er weiß aus Erfahrung, dass es viel einfacher und wirkungsvoller ist, wenn man erstmal die ganze Klapparatur demontiert, den OAZ also komplett ausbaut, den Zahnstangentrieb abnimmt, den Schraubstock aufdreht, das Werkstück rausnimmt, die Klemmbackenbeläge runterhebelt, unter den Klemmbackenbelägen einen Tesastreifen anbringt, dann alles wieder zusammensetzt, und erst am Schluß wie oben beschrieben den Schraubstock gefühlvoll einstellt - und das Tesa hat's nun gebracht. Nicht das Einstellen vom Schraubstock, nein, erst das Tesa konnte das Spiel beseitigen.... Leuchtet genauso ein, wie alternativmedizinischer Mummenschanz und wirkt sicher auch genauso gut. :respekt2:

Na denn, Günther, weiter viel Erfolg mit solchen Maßnahmen. Man muß nur fest genug dran glauben.

Gruß,
Mathias

 
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Hallo Leute,

einfach überprüfen, mehr muss nicht mehr gesagt werden und ist zumindest im Fall des OAZ und der besprochenen Maßnahmen kostenfrei.
Billige Schraubstöcke habe ihre Macken, genau wie billige OAZs.

Wer hingegen überprüfen will, wie toll stabil so ein 120/600er auf dieser GoTo montiert ist, muss schon ein bischen Geld hinlegen oder halt den Schaden der nicht mehr als neu zu verkaufenden Retoure dem Händler anlasten. Das bezahlen wir dann alle als Umlage, logischer Weise.

Wenns hilft, bei mir war diese GoTo Monti schon mit dem kleineren 100/600er absolut überfordert und beim Beobachten völlig spassfrei.
Kaputt war sie auch relativ schnell, was aber weniger an Überlastung lag. Die billige Elektronik mochte keinen Tau und schon gar keinen Frost.

Gruß
*entfernt*

EDIT: Jeden persönlichen Bezug entfernt.

Und ein Link zu jemandem der auch weiß wie es geht und wenn man etwas runterscrollt gibts Bilder des OAZ und noch Einiges mehr
Pteng, OAZ-Tuning
 
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Jou, Günther,

verlink doch noch so'n paar Teleskop-Heilpraktiker, so ne Kollegen haben sicher alle voll die Peilung und manche wollen sogar kostenlos helfen...

Zitat von *entfernt*GMS:
Billige Schraubstöcke habe ihre Macken, genau wie billige OAZs.

Aber mit ganz viel Hirnschmalz und ein bisschen billigem Tesa kriegt man das als astronomischer Heilpraktiker in den Griff!?? Schade, dass man damit nicht auch die hirnrissigen Vorstellungen mancher selbsternannter Experten kleben kann.

Hallo Leute,

einfach überprüfen, mehr muss nicht mehr gesagt werden

Ja mei, dann prüf's halt auch richtig, nimm den Tesa raus, laß die Globuli weg, wenn Du erleben willst dass es nix bringt, stell bloß den OAZs gescheit ein und guck einfach mal richtig hin, bevor Du hier vollmundig Bullsh... erzählst und die Leute zu sinnlosem Gemurkse anstiftest. Das Risiko dabei was zu verschlimmbasteln ist x-mal höher als das Risiko, die SLT mit 5kg Belastung zu beschädigen.

Du tust in Deiner Fußzeile immer so, also ob Du "Physik- und Optiktherie" ganz toll drauf hättest, willst deshalb immer wieder gern auf andere ein bisschen runtergucken und trittst oft entsprechend herablassend oder sogar beleidigend auf, scheiterst dann aber schon bei so einem einfachen mechanischen Zusammenhang. Und wenn Du mal die 100%ige Chance hättest, einzusehen, dass Du "OAZ- und Schraubstocktheorie" nicht verstanden hast, sondern mit der Tesamodifikation offensichtlich einem jahrelang gehegten Irrtum aufgesessen bist, willst Du trotzig immer weiter Recht behalten. So ein Verhalten ist für meine Begriffe nicht Ernst zu nehmen. Und damit sage ich nicht, alle Deine anderen Tips, Ratschläge und sonstigen Statements wären ebenso prinzipiell unbrauchbar.

Denn Fehler können jedem passieren - und das Gute daran ist, dadurch kann man was lernen. Wir irren uns empor, hat der Lesch es mal zusammengefasst, Fehler sind Stufen, auf denen der Kluge emporsteigt, sagt ein Sprichwort. Wenn man sich aber weigert, aus Irrtümern zu lernen, und seinen Quark sturheil als selbsternannter Alternativexperte mit Verweis auf andere Alternativexperten weiter breit treten will, dann darf ich jemandem wie Dir, der sich bei jeder Gelegenheit als "Richtigsteller" aufspielen will, auch mal öffentlich die Meinung sagen. Und wenn es bei Dir nix nutzt, dann hilft's ja vielleicht denen, die mitdenken und ihren Verstand gebrauchen wollen, bevor sie blindlings dieser dämlichen Pseudoverbesserung folgen...

Und by the way, Günther: auch was Du zur angeblichen Vignettierung beim 120/600 behauptest stimmt einfach nicht. Da vignettiert nix, in keiner OAZ-Stellung, nicht von vorne, nicht von hinten. Vielleicht war das früher mal bei ersten Exemplaren der Serie der Fall, an meinem 80/400, der ein älteres Baujahr (blauer Tubus) zu sein scheint, ist es so, das stimmt und ist bekannt. Es lässt sich bei dem durch Absägen auch nix mehr gewinnen, sonst verliert man, wie schon gesagt, zu viel Andruckfläche.

Aber auch wenn mein 120/600er, Baujahr 2012/13, noch so viel Farbe zeigt, er zeigt in keiner OAZ-Stellung eine Abschattung durch das OAZ-Rohr und da ist auch nix abgesägt, und die sinnvollen und wichtigen und richtig dimensionierten und platzierten Streulichtblenden im OAZ, die Du so gerne unwissend mit absägst und in den Müll beförderst, sind gottlob auch noch drin. Vielleicht hat Skywatcher da auch klammheimlich nachgebessert, machen Hersteller ja öfter, um frühere Kunden nicht zu vergrätzen oder Forderungen nach Nachbesserung zu vermeiden. Auch wenn Fehler überall vorkommen: so uneinsichtig dummdreist und doof, und alles immer nur schlechter und billiger konstruierend, wie Du es gern selbstbewusst anprangerst, verhalten sich die Hersteller von Einsteigerprodukten gar nicht immer. Und umgekehrt passieren auch in der Luxusklasse schon mal konstruktive Fehler. Weshalb auch in der Selbstbauer- und Tuning-Szene unter Amateuren längst nicht alle Tips Gold wert sind, egal wie laut die mancher anpreist.

Und ansonsten: Gute Nacht! Schlaf mal drüber.

Gruß,
Mathias
 
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Hallo Mathias,

Eigentlich wollte ich hier nix mehr rein schreiben, da das eigentliche Thema für Alf erledigt sein dürfte. Aber zu der OAZ-Justiererei zwei kleine Anmerkungen.

Erstens, Du und Günther, Ihr redet aneinander vorbei. Er spricht von einfachen Auszügen die keine Verstellmöglichkeit an der Welle oder den Lagern haben. Wenn man den Anpressdruck der Welle nicht einstellen kann und Spiel am OAZ ist, bleibt einem gar keine Alternative zum Unterfüttern. Wenn man die Welle oder sogar die Lager einstellen KANN, wie Du es beschriebst, dann macht es natürlich keinen Sinn.

Zweitens. Wenn man dann unterfüttern muss, weil der R&P-OAZ wackelt oder der Crayford ohne Einstellmöglichkkeit durchrutscht, geht das Unterfüttern wirklich einfach, schnell und präzise. Ich habe das bei meinem alten Feathertouch (!) so gemacht. Der hat noch die ganz alte Bauart mit der U-fömigen Schiene am Rohr. Da kann ich an der Welle gar nichts einstellen, die von Dir beschriebenen Schrauben sind einfach nicht vorhanden. Was also tun, wenn der Auszug durchrutscht? Ich habe die Schiene unterfüttert. Gleichmäßig auf der ganzen Länge. Und da ein Streifen Tesa zu dick war, habe ich eine einzelne Lage von einem Stück Klopapier genommen. :D
Genau so wie von Günter beschrieben. Und es klappt hervorragend.

So, jetzt bin ich aber endgültig raus hier.

Bis dann:
Marcus
 
… hallo Marcus,

so habe ich es auch schon gemacht. Das ist nun wirklich ein alter Hut und hat zufriedenstellend funktioniert. Diese persönlichen Anfeindungen, ob süffisant oder direkt, nerven kolossal.

Gruß. Olaf
 
Hallo Marcus,

Zitat von mettling:
Ihr redet aneinander vorbei. Er spricht von einfachen Auszügen die keine Verstellmöglichkeit an der Welle oder den Lagern haben.
der Wahrheit die Ehre, das stimmt nicht, warum willst Du das verdrehen? Erstens hatten wir der Punkt "Anpressdruck nicht anders zu erhöhen" z.B. weil Schrauben/Gewinde zu kurz (bzw. nicht vorhanden sind) gleich zu Anfang ausgenommen, und redeten ausdrücklich nicht von diesem Fall oder von irgendwelchen Uralt-Geräten. Es ging um die ganzen weitverbreiteten Skywatcher Achromaten, bei denen die Verstellung längst Standard ist, denn
Zitat von *entfernt*GMS:
viele Besitzer solcher kleinen billigen Refraktoren lesen mit (bin ja auch einer),
Und zweitens richtet er seinen "Ratschlag" ausdrücklich auch an Neukäufer wie Alf oder empfiehlt drittens auch mir diesen Unsinn, wenn er sagt,
Zitat von *entfernt*GMS:
Ach ja, Du brauchst keinen neuen Auszug. Versuch das mit dem Tesa unter dem Teflon zu verstehen.
Das reicht völlig und kostet nichts,
Versuchen sollte man, überfllüssiges Gefummel sein zu lassen, oder es wenigstens hinterher zu erkennen:
Zitat von Cor_Caroli:
Das ist nun wirklich ein alter Hut und hat zufriedenstellend funktioniert. Diese persönlichen Anfeindungen, ob süffisant oder direkt, nerven kolossal.
Und penetrante Verbreitung sinnloser Tips um andere vorzuführen nervt genauso und nicht jeder alte Hut steht einem gut. Aber Du und Olaf ihr habt Recht, lassen wir das. Jedem Teleskop seinen Himmel und jedem das seine. Denn an dem "alten Hut", dass viele weiter sinnlos Globuli einwerfen und darauf schwören, wird sich genauso wenig ändern.

Gruß,
Mathias
 
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