VMC 200L mit kleinen Schwächen

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Re: Sternfreunde und Amateurastronomen...

Hi,

ich möchte mich nicht einmischen, inwieweit Du Dich beleidigt fühlst.
Aber hast Du Dir mal angeschaut, was für Spotdurchmesser für Newtons machbar sind? Schau mal, was der Baader MPCC so leistet, oder ein R200SS mit seinem Komakorrektor. Da gibt es genügend sauscharfe CCD-Aufnahmen, die Dir die Möglichkeiten aufzeigen.

Clear Skies
Sven
 
Schwach recherchiert,Herr Vixenuser!

Hi Vixenuser,

Diese Aussage ist absurd.
Es war gerade der Auftrag (von Seiten der Akademie der Wissenschaften Anfang der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts) an D.D. Maksutov, ein farbfehlerfreies langbrennweitiges und kompaktes katadioptrisches System zu schaffen, das zudem komafrei sein sollte.

Wenn es "Farbfehlerfrei" sein soll darf er keine Lichtbrechenden Elemente verwenden,das ist Physik.

Es ist also völliger Unsinn zu schreiben, daß "zu erwarten war", daß katadioptrische Systeme einen Farbfehler zeigen werden, nein, richtig ist, daß Sie konzipiert und gebaut worden sind, um den Farbfehler bis auf kleinste Reste zu beseitigen !

Im Gegenteil,M.Leckel hat schon ganz Recht mit seiner Aussage.
Ein System,welches kleinste Reste eines Farbfehlers aufweist ist nicht Farbfehlerfrei .

Deshalb braucht ja man eine Korrekturplatte mit voller Öffnung für den Cassegrain, ein kleines Mangin-Element im Strahlengang wie beim VMC von Vixen erfüllt die obige Forderung nicht.

Auch du ahnst es nicht,hier irrt "Vixenuser",der vielleicht mal ein gutes Buch wie den Rutten/van Veenrooij nicht nur zitieren sondern auch lesen und am besten auch verstehen sollte,gleich zweifach!!

Das VMC hat keinen Manginspiegel !
Nie gehabt,macht auch keinen Sinn,ist einfach Blödsinn,lies auf S.132 was das ist,oder frag M.Leckel,der kann es dir erklären.

Und selbstverständlich brauche ich auch keine Korrekturplatte in voller Öffnung.
Auch nicht für " den Cassegrain ",sondern für eine Cassegrain-Version mit sphärischen Hauptspiegel.
Dort muß ich die sphärische Aberration wegkorrigieren,das kann ich aber entweder vor dem Spiegel durch einen full-size Korrektor oder nach dem Hauptspiegel mit einem subaperture-Korrektor.

Siehe hier:

Dieses von Field entworfene System hat Vixen übernommen und es funktioniert ganz ausgezeichnet,mag es nun den Gregory-Mak oder Rumak-Anhängern gefallen oder nicht.

Aber um dir noch einen kleinen Leckerbissen hinzuwerfen:
Um die Korrektur mit dem Fullsizekorrektor zu erreichen sind geringere Brechkräfte nötig als beim Subaperturekorrektor.
Bevor du daraus aber vorschnell falsche Schlüsse ziehst,der kleine Korrektor wird zweimal durchlaufen,das relativiert die benötigten Brechkräfte dann wieder.

Kannst du ja mal probeweise ausrechnen...

Bis dann in einem ellenlangen Thread hier auf astronomie.de nachgewiesen wurde, daß es sich bei dem VMC allenfalls um einen Field-Cassegrain Typus handelt, der hinsichtlich seiner optischen Leistungsfähigkeit dem echten Maksutov deutlich unterzuordnen ist, wenn man z.B. die außeraxiale Koma betrachtet ( Rutten/van Venroji Telescope Optics Chapter 11 Page 103 ff).

Bla-bla,hatten wir schon.

Auf Seite 103ff handeln Rutten/van Veenrooij die Mak-Familie ab,und wenn du mal S.105 aufschlägst,dann siehst du oben die lausigen Spotdiagramme eines Maksutov-Cassegrains mit einem Krrektor in voller Öffnung.

Sieht schlimm aus,nicht wahr?So wie bei einem 8"f/6 Newton,nur hat der dann wenigstens keinen "Farbfehler".Um die außerachsiale Koma zu beseitigen reicht offensichtlich kein Fullsizemaksutovkorrektor,es braucht schon etwas mehr!
Dies zu rechnen war das Verdienst des von dir gern zitierten aber offensichtlich nicht verstandenen Rutten.
Der zusätzliche Freiheitsgrad durch einen separaten Fangspiegel nit vom Korrektor unabhängigen Krümmungsradius ermöglicht erst die Beseitigung der außerachsialen Bildfehler(!)

Und nun wird deutlich,warum das VMC,so wie kürzlich im Praxistest,sowohl was Farbe als auch Abbildung im Feld betrifft,überzeugen kann:

Hier sind die erforderlichen Freiheitsgrade so wie beim Rumak vorhanden.
Dies und die gekonnte Umsetzung in der Serie entscheidet über die Abbildung.

Es ist letztendlich nicht verwunderlich, daß das VMC so empfindlich in die Kritik geriet, denn gerade die Vorzüge des reinen Maksutov (mit Korrekturplatte voller Öffnung) werden durch das VMC-Konzept vollkommen zunichte gemacht:

Nein,es kam in die Kritik,weil es eine Konkurrenz zu etablierten Systemen ist.

- Maksutov: keine Obstruktion durch Fangspiegelstreben / VMC: starke Obstruktion durch Fangspiegelstreben
- Maksutov: hervorragende Farbkorrektur im visuellen Spektrum / VMC: Farbfehler durch Spärochromasie des Korrekturelements in Verbindung mit dem HS.

Oh weh,wieder geht es drunter und drüber:

Die Obstruktion durch die Fangspiegelstreben kannst du getrost vergessen,angesichts der Größe der real existierenden zentralen Obstruktionen.
Die Streben verursachen selbstverständlich wie beim Newton Spikes,deren Einfluß auf die Kontrastübertragung viel geringer ist,als Kleinechsen für möglich halten.
Ich empfehle mal wieder die Lektüre eines Postings von Mario_II ,diesmal beim Astrotreff:

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=1925

Aber weiter:
Der Maksutov hat keine "hervorragende Farbkorrektur ",was willst du denn bei einer Spiegeloptik an Farbe "korrigieren"?!

Nein,der Maksutov hat,sofern er nicht ein zu großes Öffnungsverhältnis oder eine bei gegebenem Öffnungsverhältnis eine zu große Öffnung (!) hat nur einen FArbfehler,der unter der Auflösungsgrenze bleibt und deshalb vernachlässigbar ist,so wie beim VMC.

VMC: Farbfehler durch Spärochromasie des Korrekturelements in Verbindung mit dem HS.

Was bitte soll der Hauoptspiegel in dem Zusammenhang?!
Das ist wieder einmal Blödsinn,falls eine Sphärochromasie vorhanden wäre,die über die Airy-Disc hinausginge (was sie aber offensichtlich nicht macht),dann nur wegen des Lichtbrechenden Elementes.

- Maksutov: hervorragendes außeraxiales Verhalten selbst weit außerhalb der optischen Achse (30mm) / VMC: wie bei jedem Cassegrain schon 10mm "off-axis" deutliche visuell sichtbare Aberrationen.

Wieder falsch:
Sieh dir die Spotdiagramme des Gregory-Mak an,so schlecht ist kein klassischer Cassegrain gleicher Öffnung und gleichen Öffnungsverhältnisses!

Nur der Rumak hat hier die Nase vorn,also keine unzulässigen Verallgemeinerungen.
Das VMC zeigt 10mm außerhalb der Achse keine "deutlich visuell sichtbaren Aerrationen".

Am besten man vergleiche einmal die Spot-Diagramme des Gregory-Maksutovs mit einem Rumak-Design auf Seite 105 des Fachbuchs Telescope-Optics/Rutten-van Venroji und ziehe dann noch die Spot-Diagramme eines klassischen Dall-Kirkham hinzu, als Vertreter des klassischen Cassegrains.
Mann ich könnte ausflippen,wieder nur pseudowissenschaftlicher Wortmüll!

Auf S.105 wie so oft schon von mir erwähnt siehst du einen miesen Maksutov (Gregory) und einem guten Maksutov (Rumak).

Ein Dall-Kirkham ist kein klassischer Cassegrain!
Ein klassischer Cassegrain hat einen Parabolischen Hauptspiegel und einen konvex-hyperbolischen Fangspiegel.

Ein Dall-Kirkham hat einen ellypsoiden Hauptspiegel und einen sphärischen Fangspiegel.

Letzterer hat nichts mit einem VMC zu tun,dies ist ein eigenständiges Sytem mit speziell dafür gerechnetem Korrektor.

Das VMC von Vixen ist ein Verlegenheitsdesign wie der Dall-Kirkham ("Mewlon") von Takahashi....
Nein,das VMC sowie das Mewlon sind vollkommen verschiedene Konstruktionen.

Das VMC ist auch kein Verlegenheitsdesign,sondern ein anderes Design,mit Vorteilen und Nachteilen.

Die kürzliche Beobachtung mit dem VMC offenbarte den gegenüber einem gleichgroßen Rumak vorhandenen Vorteil :
Das VMC ist offen und kann daher schneller auskühlen als ein nicht aktiv belüfteter Rumak gleicher Größe.

So war trotz fallender Temperaturen und den damit einhergehenden Problemen Mond- und Planetenbeobachtung bis über die sinnvolle Maximalvergrößerung möglich.

Ein selbst nur 6" großer unbelüfteter Rumak bot bei vergleichbaren Bedingungen ein jämmerliches Bild,erst nach über 2 (!) Stunden war es bei stark fallenden Temperaturen wirklich gut.

Dies soll als Beispiel dienen,warum trotz der Spikes durch die Spinne ein VMC bei bestimmten äußeren Bedingungen besser als ein Rumak sein kann,während dieses bei anderen Bedingungen dann vor dem VMC sein kann.

...da die stark gekrümmte Korrekturplatte so schwer herzustellen ist.
Nee,das ist easy,Null problem in einer Großserie,genau deshalb werden die rein sphärischen Mak`s ja gemacht,weil die rein sphärischen Flächen sehr leicht in guter Qualität herstellbar sind.Wenn dann noch das Design (Rumak) stimmt und die Fertigungspräzision auch in der Serie,die Details (voll Kollimierbar,brauchbare Fassungen,...)
dann ist so ein Mak auch in der Praxis gut,wenn das Wetter stimmt.

So,nun noch eine persönliche Frage:
Ist es dir nicht peinlich dich vor hunderten Lesern lächerlich zu machen,indem du aus guten Büchern falsch oder unpassend zitierst sowie deine Unkenntnis der von dir gerne angeführten Teleskopdesigns zur Schau stellst?

Oder ist es dir egal,glaubst du das VMC mit schlechten oder falschen Argumenten schlecht machen zu können?
Dein Problem hier on-Board ist,daß es hier Forenteilnehmer gibt,die wirklich etwas von Teleskopen verstehen.
Viele von denen haben vorzeigbare Ergebnisse vorzuweisen,wie M.Leckel,
dessen Marsbilder du lapidar als
in Anbetracht der verwendeten Optik recht ordentlich
bezeichnest.Hast du den Mumm deine Bilder dagegen zu stellen?
Oder nimm den zu deinem Glück in den Urlaub aufbrechenden Alois,der würde dir etwas von Teleskopdesign erzählen können.

Oder Mario Ries,der zu deinem Glück zur Zeit keinen Internetanschluß hat.

Und einige weitere,manche haben sich ja schon zu Wort gemeldet.

Und denkst du wirklich,die vielen Leser hier würden etwas auf die Aussagen eines Users geben,den niemand hier kennt und der nichts vorzuweisen hat?
Ich denke,daß man da lieber einem M.Leckel vertraut,der neben langer Erfahrung mit hochwertigen Teleskopen unterschiedlicher Bauweise (Apo,Lomo-Newton,Intes-Mak) auch einige extrem gute Bilder vorzeigen kann,siehe seine Homepage.

Denkst du wirklich,daß hier irgendjemand etwas auf die offensichtlich mißratenen Aussagen eines "Vixenuser" gibt,der mal 3 kleine Vixenteleskope sein eigen nennt,später dann ein VMC,in der Diskussion mit M.Leckel dann angeblich ein SCT,früher gar mehrere(!) ins Feld führt,kein Bild zeigen kann,niemand der persönlich bezeugen kann,daß er gar existiert und ein Teleskop justieren kann,denkst du also,daß irgendjemand auf deine Aussagen etwas gibt??

Karsten
(Stiftung gesunder Menschenverstand e.vau)
 
Re: Sternfreunde und Amateurastronomen...

Hi AmateurAstronom,

>Nie was vom Newton + Komakorrektor gehört?

Wozu soll ich den kaufen?

>Und lese ich da nicht etwas von einer Schmidt-Kamera?Die >wäre dafür doch besser geeignet als das SC...

Siehe oben.

na,noch mal ganz langsam zum mitschreiben:

"Sternfelder" würde ich,wenn ich denn photographieren wollte,mit einem Newton + Komakorrektor aufnehmen.
Nicht mit dem SCT,weil es dafür "suboptimal" ist.

Vertrau da mal locker auf die Erfahrung von Sven Wienstein.

Die Schmidt-Kamera wurde von dir ins Gespräch gebracht.lies doch mal deine eigenen Postings.

Was ich womit aufnehme, überlass mal bitte mir. Ein
CCD kann man schlecht biegen, dass es in einer
Schmidtkamera verwendbar wäre, eine Bildebnungslinse
würde Abbildungsfehler einführen und die Elektronikplatine
würde die Vignettierung ein klein wenig vergrössern.
Das leuchtet ein,erklärt aber nicht die Wahl des SCT für diesen Zweck,für das es weder konstruiert wurde noch besonders geeignet ist.

Im übrigen kannst du aufnehmen was du willst,deine Sache,aber dann heul uns doch nicht die Ohren voll,wenn das verwendete Teleskop dafür wenig geeignet ist.
Bessere Alternativen wurden genannt...

Bei einem üblichen SCT geht der Kompromiss aber
nicht unerheblich zu Lasten der optischen Eigenschaften.
Bei jedem Teleskop gehen bestimmte Eigenschaften auf Kosten anderer Eigenschaften,das ist die Natur eines Kompromisses(!)

Sei nicht beleidigt,das habe ich nicht beabsichtigt,ich jedoch mache mir jeweils vor einem Kauf Gedanken über die Eignung des Kaufgegenstandes für den beabsichtigten Zweck.
Ich habe auch aus Gesprächen mit anderen Sternfreunden den Eindruck gewonnen,daß einige es ähnlich halten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> .

Es wäre sicher einfacher, die Baulänge etwas zu vergrössern,
was auch den Abbildungsfehlern gut bekommen würde.
Aber das wäre bestimmt zu einfach...

Nein,so einfach ist es leider nicht,ich höffe jemand oder Mario_II selbst findet noch den Maksutov-thread.
Da habe ich auseinandergesetzt,wie Baulänge,Verlängerungsfaktor des Sekundärspiegels,Brennweite des Primärspiegels und Obstruktion zusammenhängen.

Gerade das C 9,25 hat einen im Verhältnis zur Öffnung längeren Tubus,aber eben keine geringere sondern eine größere Ostruktion.
Diese zu vermindern war auch nicht das Ziel der Konstruteure,es waren andere Parameter zu verbessern.

Ah ja, es hat ja auch jeder das Geld, ganze Arsenale von
Fernrohren anzuschaffen und jeden Fernrohrtyp
in gleich mehreren Brennweiten zu bevorraten.
Nö,ich nicht.
Aber wie schon erwähnt machte ich mir zuerst Gedanken darüber was mein zukünftiges Teleskop leisten sollte und kaufte dann ein Entsprechendes.

Aber mir fällt auf Anhieb erst einmal kein Teleskop ein,welches sich weniger für Sonnenbeobachtung als ein SCT eignen würde...

Ihr verbreitet hier sogar völlig falsche Behauptungen
etwa über sphärische Aberration und unterstellt mir, ich hätte keine Ahnung und sogar ich sei ein [zensiert].
Da müßtest du mal deutlicher werden,wer ist ihr ?

Wo steht die völlig falsche Behauptung über sphärische Aberration?
O.K.,im Posting von "Vixenuser" stand soviel falsches,ich bin nicht sicher ob da die sphärische Aberration dabei war,müßte ich jetzt erst noch mal nachlesen...

Karsten




 
Re: Du haengst mir was an,

Good morning Sir Wolfgang, <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

Wie justierstabil ist eigentlich das VMC 200L, wenn Du es
bereits wieder justieren musstest?

Die Kreuzschraube in der Mitte des Fangspiegels war von Werk aus sehr, sehr fest angezogen (s. auch hier die Parallele). Das wohl aus gutem Grund. Es war nicht leicht für mich sie überhaupt zu lösen.... damit begann ja meine Dejustage-Aktion...

Nach der Justage hätten wir sie auch wieder gaaanz, gaanz fest anziehen müssen.
Alles kein Problem...

Goodbye,

Gerrit.
 
Re: Sternfreunde und Amateurastronomen...

Hallo Gerrit,

ja,genau diesen meinte ich,vielen Dank.
Ich habe im falschen Board gesucht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" />

Dazu vielleicht noch meine Antwort.

MfG,Karsten
 
Summe der Einzelfälle

Hi Arne,

ich will das ja auch differenziert betrachten. Die Meßergebnisse sind doch lohnenswert.
Aber...
Mir geht es eigentlich schon seit 2001 im Kopf herum, daß die Übertragung der Messerei in die Praxis eigentlich möglich sein müsste, aber wiederum in der Summe der Einzelfälle total in die Hosen geht.

Nun hab ich hier mal gehartnäckelt, und jetzt guck Dir den Salat an!

Clear Skies
Sven
 
Wem nützen solche Testberichte ?

Kastern, hier Dein "Testbericht" im Test:

1. Kritikpunkt :
Standort

Zitat:
Gerrit und ich haben uns Donnerstag auf Freitag kurzfristig hier in Schwerte getroffen und sind zu einem in der Nähe liegenden (Nähe Unna-Billmerich) Modellflugzeug-Flugplatz gefahren,wo ich wegen der nicht geringen Lichtbeeinträchtigung zwar selten hinfahre,der aber gut erreichbar ist,über eine schöne kurzgemähte Wiese verfügt und häufig ein gutes Seeing aufweist(!)
Zitat Ende

Anmerkung:
Wer die Region Deutschlands kennt, weiß um die erheblichen atmosphärischen Beeinträchtigungen durch Streulicht, eine überdurchschnittlich aufgehellte Atmosphäre insbesondere durch die immer noch vorhandene Schwerindustrie in Richtung Dortmund/Unna/Schwerte-Ergste und die vergleichsweise tiefe Lage des Beobachtungsstandorts.
Da werden mir sicherlich viele leidgeplagte Sternfreunde aus der Region zustimmen, daß das kein geeigneter Standort für eine Optikprüfung sein kann.
Als schlechtere Beobachtungsstandorte fallen mir nur noch Hamburg-Hafen und Berlin-Mitte ein.

2. Kritikpunkt
Auskühlung

Zitat (1):
Das VMC ist ja offen und kann dadurch einigermaßen auskühlen.

Zitat (2) aus dem Test:
Der lag aber nicht an der Optik,sondern war der Effekt eines nicht symmetrisch abgekühlten Spiegels(!)

Zitat (3) aus dem Test:
Es war ja am Donnerstagabend sehr klar und in der klaren trockenen Luft hatte es sich deutlich abgekühlt und der VMC-Spiegel lief der abkühlenden Luft lange hinterher.


Zitat (4):
Schrägstehend hatte der untere Teil des Tubus und des Spiegels die
einsickernde Kaltluft,während der obere Teil von der vom Spiegel angewärmten Luft umspült wurde

Zitat (5):
Warme Luft stieg lange an der oberen Tubuswandung empor und verursachte sowohl Tubusseeing als auch einen leichten Astigmatismus.
Selbst nach einer Stunde war es noch nicht optimal(!),erst als das justierte VMC für einige Minuten senkrecht stand kam es zum (fast) vollständigen Ausgleich der Temperaturunterschiede.

Anmerkung:
Das VMC hat ein riesiges Auskühlproblem. Das System kommt nicht nur Ruhe. Es ist dem Tester deutlich anzumerken, daß er mehr mit dem Beurteilung des Temperaturverhaltens zu kämpfen hat als mit der Beurteilung der Optik.
Ja mehr noch, es wird deutlich, daß im Test eigentlich mehr über das Temperaturverhalten geschrieben wird als über die Güte der Optik selbst.

3. Kritikpunkt
Dekollimation

Zitat (1)
Leider zeigte sich sofort eine miese Sternabbildung und unscharf gestellt,daß die Optik dekollimiert war.

Zitat (2)
Also erstmal zur Sicherheit auch ohne Zenitspiegel kollimieren,aber nach kurzer Zeit war klar,daß Deneb Zenitnah ohne Nachführung und ohne Zenitspiegel zu große Anforderungen an die Körperbeherrschung stellte.

Anmerkung:
Eine kurzfristig durchgeführte Optikjustage eines langbrennweitigen Spiegelsystems mit Korrekturelement einfach so "am Stern" halte ich für fahrlässig und vollkommen unzureichend für einen aussagefähigen Optiktest.
Selbst so erfahrene Optiktester wie Wolfgang Rohr oder Wolfgang Grzybowski/Tübingen benötigen Stunden an Ihren eigenen Prüfapparaturen, um ein langbrennweitiges System hinreichend zu justieren.Dabei ist die Optik meistens zentriert aufgelegt und es stehen verschiedene Lichtquellen zur Verfügung, ebenso künstliche Sterne und nicht zuletzt die Ruhe eines Optik-Kellers.
Am intra- oder extrafokalen Abbild des Sterns mittig zu justieren ist viel zu wenig für ein derart langbrennweitiges System, und bei dem nicht ausgekühlten System technisch nicht möglich.

4. Kritikpunkt
Vergleich mit einem Dobson / Newton

Zitat (1)
Trotz der jeweils etwas höheren Vergrößerung war das Bild im Newton immer erkennbar "härter",insbesondere an winzigen Kratern und feinen Rillen.
Das VMC aber zog sich gut aus der Affaire,auch im Vergleich war das Bild nicht "zum wegwerfen",sondern auch bei 488x angenehm.


Zitat (2)
Diese Details waren im Newton deutlicher als im VMC,welches auch etwas dunkler als der Newton war.


Anmerkung:
Also, warum dann überhaupt ein VMC kaufen, wenn der Newton besser ist ?
Du sagst es doch selbst: in dem ganzen Testbericht gibt es keinen überzeugenden Hinweis darauf, daß das VMC seine Existenzberechtigung hat.
Selbst ein Newton zeigt bessere Bilder.

Fazit:
Dieser Testbericht ist kein kritischer Prüfbericht, sondern ein Gefälligkeitsgutachten, daß über die immensen Probleme des VMC-Designs mehr aussagt als über etwaige Vorteile.

Eine echte Begeisterung über die Leistung des VMC ist nirgends zu entdecken, vielmehr versucht man über auf mannigfaltige Weise zu entschuldigen, daß die erwarteten Optikleistungen ausgeblieben sind.

Letztes Zitat:
Mars zeigte in beiden Teleskopen nicht so superviel (....)

Anmerkung:
...und das bei einer Jahrtausend-Opposition !

Wer bei einem Scheibchendurchmesser von sage und schreibe 23,8" am Mars "nicht so viel" sieht, hat entweder den Standort falsch gewählt oder sollte seine Teleskope umtauschen, besonders die achtzölligen aus Japan !

Unter diesen Umständen dem VMC auch zuletzt noch Farbreinheit zu attestieren, ist der Gipfel der Vermessenheit. Ein derart schlecht (nicht) justiertes Gerät bei diesen atmosphärischen Bedingungen und einem erheblichen -den ganzen Test andauernden- Auskühlproblem
kann nicht auf den winzigen Farbanteil hin überprüft werden, den Wolfgang Rohr in seinen Tests nachgewiesen hat.
Unter derlei Bedingungen sind nämlich allerlei restchromatische Erscheinungen verschiedenster Herkunft beobachtbar, und diese von den bauartbedingten zu unterscheiden, ist absolut unmöglich.

Hans-Dieter Fliegmann
(Stiftung "ASTROTEST" e.V.)
 
Re: Wem nützen solche Testberichte ?

Hallo Vixenuser!


Wie gut die Testbedingungen waren, kannst Du nicht beurteilen. Das erst recht nicht, indem Du auf die Landkarte guckst und das Testgebiet kategorisch großflächig ablehnst.
Erwartest Du, dass Osho und Karsten um die halbe Welt fliegen, bis die einen Beobachtungsplatz gefunden haben, der Deinen Erwartungen entspricht?

Woher willst Du wissen, dass Karsten das VMC schlecht justiert/kollimiert hat?
Das ist eine blosse Unterstellung, mehr nicht.
Da Karsten sowohl seinen Newton (am Stern?) kollimiert hat und auch den VMC kollimiert hat, gehe ich von einer gleichwertigen Kollimation beider Geräte aus.
Du kannst doch nicht ernsthaft erwarten, dass sie erst beide Geräte von einem Optikmeister kollimieren lassen?


Ich finde den Vergleichstest der beiden Geräte sehr aussagefähig. Es ist der beste Vergleichstest eines VMC mit einem anderen Gerät, den ich bisher im Internet gefunden habe.
Vixenuser, poste doch bitte Links zu besseren Tests, wenn Du solche Links kennen solltest. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />


Gruß Harald
 
Re: Offensichtlich Dir!

So kann man das auch ausdrücken. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />


Gruß Harald
 
schon wieder nicht richtig gelesen

Hi Vixenuser,

Was die Auskühlung angeht, hast Du wieder nicht richtig gelesen.
Lichtverschmutzung beeinträchtigt zwar die Prüfung der Tubusschwärzung, aber die Prüfung am Stern bei hoher Vergrößerung, wie auch die Planeten- und Mondbeobachtung ganz und gar nicht.

Auskühlprobleme - an den Haaren herbeigezogen! Woher denn? Was hindert denn den offenen Tubus? Das ist doch wieder ein Witz.

Optikjustage am Stern: In der Fachliteratur als einzig perfekte Möglichkeit gesehen, wozu versuchen denn die Optiktester einen möglichst guten künstlichen Stern an den Start zu bringen?

"Mars bei der Jahrtausendopposition, und dann sowas..."
Ja, wie Du als nicht praktisch beobachtender Sternfreund nicht wissen kannst, steht Mars zu den besonders Erdnahen Oppositionen auch besonders südlich.
Wie Du als nicht praktisch beobachtender Sternfreund auch nicht weisst bedeutet eine südliche Position von Mars einen niedrigen Tagebogen auf der Nordhalbkugel.
Wie Du auch nicht wissen kannst, aber ich belehre Dich gerne: Der niedrige Tagebogen in Deutschland bedingt eine überproportional stärkere Belastung durch Seeing.

Es gibt auch in dieser Jahreszeit durch die auf der Nordhalbkugel niedrig stehende Ekliptik (schlag das bitte im Astrolexikon nach) keine guten Beobachtungsziele für hohe Vergrößerung, es bleibt nur der Test am Zenitnahen Stern. Der ist ja auch erfolgt, aber da musst Du nochmal nachlesen, das hast Du ja wieder nicht bemerkt.

Fazit: Lieber Hans Dieter Fliegmann alias vixenuser alias ein völlig unbekannter Mensch,
laß es einfach. Laß diesen Unfug, man kann Dir sowieso nichts glauben, denn jedes mal wenn Du ansetzt, muß man Dir nachher attestieren, daß alles wieder mit Gewalt an den Haaren herbeigezogen ist.
Das geht nun schon Monate so!

Mit gebührendem Respekt
Sven
 
Re: Wem nützen solche Testberichte ?

Hallo, <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />

melde ich mich doch auch mal in dieser Diskussion zu Wort.

Lieber Vixenuser/Hans Dieter, zuerst einmal danke schön für das tolle und amüsante Schreiben, über das optische Design des VMCs!!
Und wirklich Respekt, dass du nach so einer Granate noch den Mut aufbringst hier in diesem Forum etwas zu schreiben.
Naja, aber ich denke nach diesem nun vorliegenden Schreiben nimmt dich wirklich keiner mehr hier ernst!!



Also ich komme auch ganz aus der Gegend und kenne unser Wetter hier doch recht gut und weiß auch, dass es ja sogar aus der Stadt heraus manchmal in späterer Nacht Momente mit wirklich gutem Seeing gibt. Immerhin reden wir von einem Achtzöller der getestet wurde, nicht von einem 16er, oder so.
Außerdem war in Karstens Bericht die Rede von einem Modelflugplatz!
Ich weiß ja nicht ob du sowas schonmal gesehen hast. Normalerweise sind diese Einrichtungen so gelegen, dass eine gute Rundumsicht herrscht, oftmal auch etwas höher gelegen, zumeist auch immer mit viel (seeingneutraler) Natur herum, also Wiesen, Weiden und Wälder.
Und wenn Karsten den Platz eh schon länger kennt und sagt, dort ist manchmal gute Seeing, was gibt es den dann noch daran zu motzen?

Das VMC hat ein riesiges Auskühlproblem. Das System kommt nicht nur Ruhe. Es ist dem Tester deutlich anzumerken, daß er mehr mit dem Beurteilung des Temperaturverhaltens zu kämpfen hat als mit der Beurteilung der Optik.
Ja mehr noch, es wird deutlich, daß im Test eigentlich mehr über das Temperaturverhalten geschrieben wird als über die Güte der Optik selbst.

Ähhh, hallo? Du weißt aber schon was für Wetterlagen wir bis vor kurzem hatten?
Laß mal ein Auto bei einem solchen Wetter schön am Frühen Abend, wenn die Sonne schön schräg volle Kanone in die Autofenster prasselt, in der Sonne stehen. Und dann pack mal ein Spiegelfernrohr in dieses Auto. Wenn ich mich recht entsinne, dann hast Gerrit auch noch nen ordentlichen Anfahrtsweg, bis er auf Karstens "Acker" steht.

Da kommt auch schon der nächste Lacher: <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Eine kurzfristig durchgeführte Optikjustage eines langbrennweitigen Spiegelsystems mit Korrekturelement einfach so "am Stern" halte ich für fahrlässig und vollkommen unzureichend für einen aussagefähigen Optiktest.

Bitte???!?!?! Ja, was bitte ist den deiner Meinung nach nicht fahrlässig??
Also die Justage am Stern im unendlichen also auch am echten, ist doch immer noch das genaueste. Ich habe bei meinem Cassegrain alles versucht, Laser, Chesire, Laser mit Strahlenteiler, diesen LED kollimator, das war alles total unzureichend. Ob du es glaubst oder nicht, aber genauer als mit dem Auge am Beugungsbild geht es nunmal nicht!
Auch hat dich deine Unerfahrenheit mit Teleskopen in der Praxis hier überrumpelt! Ein Langbrennweitiges System zu kollimieren ist nämlich absolut kein Problem! Die kurzen, die sind schwierig zu handhaben. Beim VMC haben wir es wiederum mit einem Mischfall zu tun, weil der Primärfokus natürlich sehr schnell ist und erst durch den Sekundärspiegel verlängert wird. Auch wenn ich merke, dass du Probleme damit hast anzuerkennen, dass der VMC eine Sphäre als Hauptspiegel hat, dann ist doch in der Praxis so, dass eine Sphäre bei leichter dekollimation eine nicht soo große Auswirkung auf das Bild hat, als es bei einer Parabel oder Hyperbel der Fall wäre. Wichtig ist eben die Kollimation des Sekundärspiegels, auch nicht zuletzt wegen des Korrektors, egal ob lang oder kurz, aber am Stern ist die justage eben schon so genau wie es für die Praxis zu 100% ausreicht!!

Am intra- oder extrafokalen Abbild des Sterns mittig zu justieren ist viel zu wenig für ein derart langbrennweitiges System, und bei dem nicht ausgekühlten System technisch nicht möglich.

Naja, dazu sagte ich ja schon etwas. Warum soll das gerade bei einem Langbrennweitigen System nicht möglich sein??? Warum???
Würden wir hier von einem Hyperbolischen f/3 Newton mit 50" Öffnung sprechen, naja okay, dann würde ich deine Einwände ja ein wenig verstehen können, aber so. Wieso?

Anmerkung:
Also, warum dann überhaupt ein VMC kaufen, wenn der Newton besser ist ?
Du sagst es doch selbst: in dem ganzen Testbericht gibt es keinen überzeugenden Hinweis darauf, daß das VMC seine Existenzberechtigung hat.
Selbst ein Newton zeigt bessere Bilder.

Fazit:
Dieser Testbericht ist kein kritischer Prüfbericht, sondern ein Gefälligkeitsgutachten, daß über die immensen Probleme des VMC-Designs mehr aussagt als über etwaige Vorteile.

Eine echte Begeisterung über die Leistung des VMC ist nirgends zu entdecken, vielmehr versucht man über auf mannigfaltige Weise zu entschuldigen, daß die erwarteten Optikleistungen ausgeblieben sind.

Hmm, also bei Augenproblemen soll es Brillen bei einem bekannten Optikerhaus, welches in der Werbung sehr stark vertreten ist ohen Zuzahlung gaben, wie wär es mal damit. Aber ich kann es gern nochmal erklären:
Das Vixen VMC200, ein mechanisch und optisch wirklich bemerkenswetes Gerät, mit einem gefalteten Strahlengang und einer daruas resultierenden Baulänge von weit unter einem halben Meter, obwohl das Gerät bei 8" Öffnung was um die 1,9m Brennweite hat! Es ist also recht leicht und so lässt sich die ganze Brennweite auch noch praktisch handhaben und auf eine relativ günstige Montierung schrauben.
Ein vergleichbarter Newton ist indiskutabel was allein schon die Einblickhöhe im Zenit angeht.
Selbst ein kürzerer Newton (zufällig kenne ich Karstens Newton auch) ist noch aufwändiger zu montieren. Ein Newton als Achtzöller wird erst ab f/4 wirklich so etwas wie kompakt ist aber immer noch größer als das VMC.
Dann sieh dir nochmal den Preis für dieses Gerät an, und bedenke dabei nicht nur die hervorragende Optik, sondern auch die ausgereifte Mechanik, und naja, natürlich auch ein bischen den Namen der drauf steht.

Letztes Zitat:
Mars zeigte in beiden Teleskopen nicht so superviel (....)

Anmerkung:
...und das bei einer Jahrtausend-Opposition !

Aha! Also sollen nun auch beide anwesenden Personen etwas auf den Augen haben?
Du hättest also mehr gesehen, oder wie oder was? Es ist nunmal unbestrittene Tatsache, dass wir bei den kürzlichen Hundstagen einen ziemlich Dunst hatten, den man auch am Horizont sehr gut während des ganzen Tages und der Dämmerung sehen konnte. Das ging soweit dass ich sogar von der Zeitung angerufen wurde und die mich frugen, warum der Mond nach dem Aufgang so eine blasse rötliche Farbe hat.
Damit haben wir nunmal unsere Probleme, und genau deswegen sind ja schon alle möglichen Farmen in Namibia um die Opposition herum ausgebucht!
Klare Luft bis zum Horizont ist also Pflicht! Wenn du vielleicht irgendwann mal mit einem erfahrenen Sternfreund nach draussen gehst, dann wird er dir einen solchen Effekt mit Sicherheit gerne zeigen, sieht man besonders gut am Himmelsblau am Tage und während der Dämmerung.


oder sollte seine Teleskope umtauschen, besonders die achtzölligen aus Japan !

Na jetzt hackts aber!!

Unter derlei Bedingungen sind nämlich allerlei restchromatische Erscheinungen verschiedenster Herkunft beobachtbar, und diese von den bauartbedingten zu unterscheiden, ist absolut unmöglich.

Also ich kann dich beruhigen (naja das wird wohl eh nix bringen) aber ich bin zwar kein Optikprofi, aber ich habe mich mal aus verschiedenen Quellen heraus zum Thema Maksutow Konstruktionen versucht schlau zu machen. Demnach produzieren diese Derivate zwar allesamt einen Farbfehler, nur liegt dieser von seinen Ausmaßen her noch innerhalb des Airy Scheibchens und ist somit für die Praxis nicht relevant, also auch indiskutabel gering.


Aber davon mal abgesehen, was soll den bitte hier dieser Test des Testberichtes? Hast du dich nicht schon lächerlich genug gemacht?

Wenn du den Karsten irgendwie anfeinden willst oder ein Problem mit ihm hast, warum sagst du das dann nicht einfach, statt hier solche albernen Kinderspielchen abzuziehen?

Dein Papa sollte dich wirklich nicht so lange unbeaufsichtigt am Computer sitzen lassen, sag ihm das bitte mal. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />


gruß und clear minds/skies,
André













 
Hab den Titel in England vergessen

Hallo Gerrit,

bin wieder hier - ohne Titel, astronomisch und optisch sehr
bemerkenswert, hab mich mit Radio-Astronomie rumgeschlagen.
Das mit der zentralen Schraube ist heikel! Die ziehe ich
ungern so fest an, weil durch die merkwürdige Bauweise der
Fangspiegel-Aufhängung es leicht passieren kann, daß dieser
über zuviel Druck durch diese Schrauben sich astigmatisch
verzieht und Du dann suchen mußt, woher der kommt. Genau des-
wegen habe ich mich gesträubt, hier einen Fehler einzuführen. Hab mir also durchaus was gedacht dabei!

Gruß! Wolfgang

 
Astro-Comedy

Nachdem Hans-Diddi Fliegmal schon beim optiktheoretischen Part ganz gehörig über seine übergroßen Clownsschuhe gestolpert ist, übertrifft er sich mit diesem wirklich einmalig grotesken Auftritt erneut selbst! Ausnahmslos JEDER Satz ein Lacher...!

> [...] sollte seine Teleskope umtauschen, besonders die achtzölligen aus Japan.

Sagt der Schelm vom chinesisch?-russischen? Staatszirkus...


<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" /> Kein Wunder, dass es jetzt seit Wochen mal wieder regnet.
Bei soviel Elend muss sogar der Himmel weinen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Gerrit.
 
jedes opt. System kann man ermitteln

Hallo Karsten,

Du wirst Dir sicher denken können, daß man so einen
VMC 200L zerlegen und seine opt. Daten ermitteln kann. Auf
diese Weise sind wir an die opt. Daten gekommen und haben
sie in ZEMAX gesteckt. Dadurch wissen wir, daß dieses
Design bereits 5 mm von der Achse entfernt einen erheblichen
Farbfehler genau in diesem roten Bereich zeigt, den ich
auch im Spalt-Test fotografiert habe, allerdings mit der
höchstmöglichen Vergrößerung, sodaß sich sowohl die Rechnung
wie der Spalt-Test zu entsprechen scheinen. Zu beachten wäre
auch die Größe des eingezeichneten Airy-Scheibchens.

Foto/Grafik gelöscht, da an anderer Stelle nachträglich themenfremde Änderungen stattfanden, und es hier auch nicht auszuschließen ist.

zum Vergleich nochmals die Spalt-Test-Aufnahme:

Foto/Grafik gelöscht, da an anderer Stelle nachträglich themenfremde Änderungen stattfanden, und es hier auch nicht auszuschließen ist.



Zur mittigen Schraube am Fangspiegel noch ein Wort:

Normalerweise ist diese die Zugschraube, und die anderen
drei die Justierschrauben als Druckschrauben. Bei SC-Systemen
ist das umgekehrt.

Diese Zugschraube kompensiert den Druck von diesen 3
Justierschrauben. Also reicht es eigentlich, wenn die
Justierschrauben mittelschwer zu bewegen sind. Auch ist
das Gewinde-Spiel der Schrauben ebenfalls einzubeziehen,
weshalb die Schrauben immer im Uhrzeiger-Sinn bewegt werden
sollten, also das Zurückdrehen der Justierschrauben allein
gefährlich sein kann. Wäre ganz wichtig !!!!


Gruß Wolfgang Rohr
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ball flach halten

Hi Osho,

auch wenns lustig ist, und der Vixenuser viel Prügel abbekommen hat; muss nich sein, kann doch auch viel sachlicher ablaufen, weil es in der Regel immer nur Meinungen sind und keine harten Fakten, die hier diskutiert werden. Und über verschiedene Meinungen kann man sich herrlich streiten, solange man keine Fakten dazuliefert und selbst dann ist noch Vorsicht geboten. Selbst der Alois hat sich diesmal dazu hinreißen lassen.

Sven_III

 
Re: Was denn, was denn...

Hallo Aloisius,

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn ich solche Diskusionen lese, dann bekommt meine Speiseröhre einen leichten druck von Unten.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Deine Speise-Röhre wäre leicht zu schützen: Einfach nicht lesen! Ich geb es zu, es ist manchmal schwer zu ertragen, wenn man es besser weiß, aber das sollte Dich eigentlich nicht stören, weil so'n Forum nur ein etwas vergrößerter Stamm-Tisch ist, und Stammtische nehmen wir für gewöhnlich nicht so ernst.

Gruß Micha
 
Re: Ball flach halten

Servus Sven,

Meinungen diskutieren ist in Ordnung. Wenn aber statt Meinung einfach nur mit System die Unwahrheit erzählt wird, und zwar in der deutlichen Absicht andere Leute zu diskreditieren, dann hört das Ball flachhalten auf. Dann gibt es Elfmeter.
Man kann es nicht gut stehen lassen, wenn ein ordentlicher Beobachtungsbericht mit derart unwahrer Argumentation als "geschönt" hingestellt wird. Insbesondere, wenn die Argumentation, wie ich zynisch/ironisch darstellte, von mangelnder praktischer Erfahrung zeugt.

Wenn man den betreffenden Poster (Identität nach wie vor Zweifelhaft) über einige Zeit beobachtet hat, wird die Intention deutlich. Es ist von vielerlei Seite darauf hingewiesen worden, welche Intention hinter bislang jedem "seiner" Postings steckt.

Du bist hier noch nicht lange "sichtbar" vertreten. Vielleicht ist Dir deshalb sowas entgangen.

Diese Boards jedenfalls sind dem Erfahrungsaustausch gewidmet. Wenn man dann (und da war ich ja nicht allein) feststellt, daß stattdessen bewusst Fehlinformation verbreitet wird, sollte man um unser aller Willen dem widersprechen. Ansonsten ist der Nutzen dieser Foren dahin.

Insofern: Ganz klar, Elfmeter.

Clear Skies
Sven
 
...,jedoch wer,wie und was?

Hallo Wolfgang,

Du wirst Dir sicher denken können, daß man so einen VMC 200L zerlegen und seine opt. Daten ermitteln kann. Auf diese Weise sind wir an die opt. Daten gekommen und haben sie in ZEMAX gesteckt.

In dem Zusammenhang habe ich einige Fragen:

1) Wer hat ein VMC zerlegt,du sprichst ja von "wir",um an die Daten zu kommen?

2) Warst du dabei anwesend?

3) Wie hast du/ihr die Konstruktionsdaten (ich nehme an das meinst du mit "opt. Daten" ) ermittelt?Also Radien und vor allen die präzisen Abstände ?

4) Mit welchen genauen Werten hast du/ihr denn Zemax gefüttert?
Leider kann ich diese nirgendwo sehen?

Du hast ja noch einmal die Spalttest-Aufnahme gepostet,weiter oben sagst du ja,daß der Spalt sich auf der Achse befinden soll.Meine Frage dazu:

5) Wie erklärst du dir,daß der Farbverlauf nicht symmetrisch ist,sondern asymmetrisch?

6) Wiso kann eine von dir mit strehl 0.98 vermessene 8" Optik die Spaltstrukturen nicht auflösen?

Ich habe mir deine Protokolle dieses VMC einmal genauer angesehen.
Der "Sterntest nach Justage" zeigt deutlich sphärische Aberration.
Diese zeigt sich auch im Ronchigramm.
Im Interferogramm ist sie genauso zu erkennen.
Und auch an Himmel beim Sterntest.
Insofern liegt es nahe,daß der Fehler wirklich in erster Linie sphärische Aberration ist.

Umrechnung PtV- sphär. Abb. nach RMS = PtV/3,5. Nimmt man die von dir gemessenen 0,14 lambda als richtig an,
dann wäre der Strehl- Wert
S = e^-(2 * pi * 0,14/3,5)² = 0,94.
Bei einer wahrscheinlichen Sicherheit der Erfassung des PtV- Wertes
im Bereich von 0,1 bis 0,2 lambda würde der
Strehl im Bereich
zwischen 0,88 bis 0,97 liegen,vorausgesetzt der Fehler ist vornehmlich sphärische Aberration.

In dem Zusammenhang wäre interessant zu wissen:

7) Wie genau kannst du deinen PtV Wert messen?

8) Wie kommst du dann auf Streel (=Strehl) 0.98 ?Zumal du ja noch auf einem parachsialen Farbfehler insistierst (von dem ich denke,daß du mit deienm Spalt abseits der Achse bist)?


Unter anderem auf der Homepage von Rapheal Bugiel zu finden:
Strehl- Definition gemäß Anhang der DIN ISO 10110-5
"Ein nützliches Maß für die Abbildungsqualität eines Systems ist die "Strehlsche
Definitionshelligkeit" oder das "Strehlsche Intensitätsverhältnis", die als
Verhältnis der Intensität in der Mitte des Punktbildes zu derjenigen des
aberrationsfreien optischen Systems definiert ist. Nach dem "central ordinate
theorem" ist die Strehlsche Definitionshelligkeit auch gleich dem Gesamtvolumen
unter der zweidimensionalen MTF - Kurve des betreffenden optischen Systems. Für
Systeme mit sehr kleinen Wellenaberrationen die Strehlsche Definitionshelligkeit
näherungsweise durch die Formel S = (1 - 2 * p2 * 2 * o2)^2 gegeben, Wobei die
rms-Abweichung der Wellenfront (in Wellenlängen) vom Idealzustand ist."


Eine Optik mit Strehl 0,98 hätte danach keine irgendwie praxisrelevanten Fehler
und würde selbstverständlich auch einen Spalt farbrein und scharf abbilden,
auch im Doppelpass.

Wie hier im Beispiel gezeigt ist das offensichtlich nicht der Fall.

9) Was denkst,warum ist das nicht der Fall?

Über die Beantwortung meiner 9 Fragen würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße,

Karsten






 
Re: ...,jedoch wer,wie und was?

Hallo Karsten!


Rohr wird dazu wahrscheinlich noch was schreiben, aber ich versuche es auch mal.

Eine Optik mit Strehl 0,98 hätte danach keine irgendwie praxisrelevanten Fehler
und würde selbstverständlich auch einen Spalt farbrein und scharf abbilden,
auch im Doppelpass.
Wird der Strehl nicht bei einer bestimmten Wellenlänge gemessen?
Demnach trifft der Strehl keine Aussage über alle Wellenlängen und läßt daher auch keinen Rückschluss auf Farbfehler zu. Nur bei einem wirklich farbfehlerfreien System wäre der Spalt demnach scharf abgebildet (falls der Strehl-Wert stimmt).

Was ich mich bei einem so schmalen Spalt frage ist, ob die Wellenlängen evtl unterschiedlich gebeugt werden.
Falls das so ist, dann wäre der "Fehler" nämlich nicht im VMC begründet sondern in den physikalischen Gesetzen.

@Rohr:
Hast Du jemals mit irgendeinem Teleskop im Weisslicht den Spalt scharf und farbrein abbilden können?


Gruß Harald
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Bauartbedingter Farbfehler des VMC-Optikdesigns

Ich bedanke mich bei Wolfgang Rohr für die Bestätigung des erheblichen Chromasiefehlers beim VMC-200 von Vixen.
Der "Optiktest" unter den Bedingungen wie sie von Kastern beschrieben werden, kann allerdings allein betragsmäßig diesen Fehler nicht nachweisen.

Allein das die Tester mit einem dekollimierten Gerät antreten, dieses "am Stern" auf die schnelle justieren, dann erhebliche Auskühlprobleme haben, von denen fast ein Drittel des ganzen Berichts Zeugnis abgibt (lest das nochmal !), das zeigt doch, auf welchem Niveau hier diskutiert wird.
Einen Farbfehler, der vielleicht am Mondrand bei ruhiger Luft ab 300-facher Vergrößerung zu sehen sein kann, soll hier an einem zweifelhaften Standort bei nicht ausgekühltem System und nach einer "hoppla-hopp"-Justage beurteilt werden. Zu einem Zeitpunkt, wo selbst Mars bei fast 24 Bogensekunden Durchmesser so wörtlich "nicht so superviel" gezeigt hat. Bei 8 Zoll Öffnung.

Das hat doch mit Optiktests und der wissenschaftlichen Beurteilung optischer Systeme nichts zu tun.

Das klingt eher nach:
- ich habe viel Geld dafür ausgegeben.
- ich habe es getestet.
- ich bin sehr zufrieden damit.

Dabei stand das Ergebnis des Tests schon vor dem Kauf fest.

Sigmund Freud nannte diesen Vorgang "geistige Masturbation", und das findet hier in den Foren auch noch mit anschließender öffentlicher Aussprache statt.
Wobei man über einen Geschlechtsakt, den man selbst überhaupt nicht erlebt hat, eigentlich nur Vermutungen anstellen kann.
In etwa die gleiche Art von Vermutungen, wie Sie KaStern über den VMC-typischen Farbfehler anstellt.

Hans-Dieter Fliegmann
( Autor des Buchs "Die Psyche des Amateurastronoms", 332 Seiten rowohlt, gebunden mit Anhang: "Drum prüfe, wer sich ewig bindet : Teleskope als Partner-Ersatz")
 
Definition des Strehls!

Hallo Harald,

Demnach trifft der Strehl keine Aussage über alle Wellenlängen und läßt daher auch keinen Rückschluss auf Farbfehler zu.

Nein,das ist offensichtlich unzutreffend,deshalb habe ich in meinem vorherigen Posting ja vorsichtshalber folgendes gepostet:


Strehl- Definition gemäß Anhang der DIN ISO 10110-5
"Ein nützliches Maß für die Abbildungsqualität eines Systems ist die "Strehlsche
Definitionshelligkeit" oder das "Strehlsche Intensitätsverhältnis", die als
Verhältnis der Intensität in der Mitte des Punktbildes zu derjenigen des
aberrationsfreien optischen Systems definiert ist. Nach dem "central ordinate
theorem" ist die Strehlsche Definitionshelligkeit auch gleich dem Gesamtvolumen
unter der zweidimensionalen MTF - Kurve des betreffenden optischen Systems. Für
Systeme mit sehr kleinen Wellenaberrationen die Strehlsche Definitionshelligkeit
näherungsweise durch die Formel S = (1 - 2 * p2 * 2 * o2)^2 gegeben, Wobei die
rms-Abweichung der Wellenfront (in Wellenlängen) vom Idealzustand ist."


Daran kann es olso nicht liegen,falls der Strehlwert stimmt und der Spalt auf der Achse ist...

MfG,Karsten
 
Re: jedes opt. System kann man ermitteln

Hm, mir kommen diese Diagramme etwas rätselhaft vor, zumal Sie NICHT im Einklang mit eigenen Beobachtungen und denen von anderen VMC-Usern stehen (das NICHT habe ich nachträglich eingesetzt, danke für den Hinweis!)
Wie dem auch sei, ich werde bei Gelegenheit die Spotdiagramme der japanischen Kollegen nachreichen.
Ansonsten muss ich mich im Moment aus diesem Thread heraushalten, denn unser Mailserver quillt im Moment über vor Anfragen bezüglich der SX-Montierung...sorry.

Stefan Korth
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Die Psyche ...

Hochverehrter Herr Fliegmann <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />,

wenn Sie schreiben:

"Ich bedanke mich bei Wolfgang Rohr für die Bestätigung des erheblichen Chromasiefehlers beim VMC-200 von Vixen."

und weiter

"Einen Farbfehler, der vielleicht am Mondrand bei ruhiger Luft ab 300-facher Vergrößerung zu sehen sein kann ..."

dann frage ich mich doch ernsthaft, was diese dussligen Bemerkungen ihrerseits sollen und ob Sie keine anderen Probleme haben. Haben Sie einen "farbfehlerbehafteten" VMC über? Ich nehme Ihnen das Gerät gern ab. Es ist ja nicht mit anzusehen, wie Sie leiden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> ... Vixen ist - wie in der Astroszene allgemein bekannt - ein Hersteller von sehr guten Teleskopen, die man sogar für die praktische Beobachtung nutzen kann <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Dafür hätte ich doch glatt Verwendung! Wissen Sie, so nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Sternlein blinken, dann ziehen viele der Forumsteilnehmer mit ihrem Teleskop ins Feld. Natürlich auch (und immer wieder) mit Teleskopen von Vixen. Was halten Sie davon, das auch mal zu versuchen? Mal so richtig in die Praxis reinschnuppern?

Den Rest Ihres unseeligen Beitrags sollte man besser nicht kommentieren.

Ich hätte noch einen Vorschlag! Wie wäre es mit einer laaaaangen, ausgedeeeeehnten Reise an den Amazonas? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> Am besten ohne Internetanschluß? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Erheiterte Grüße
 
Re: Bauartbedingter Farbfehler des VMC-Optikdesigns

Hi VixenUser,

offensichtlich hat es also nicht gereicht,daß
dir Sven Wienstein
und Andre Walczak erklärt haben,welche "Denk"-fehler du bei deinem
"Test-Test" gemacht hast.Nur mal auf die Schnelle:

Allein das die Tester mit einem dekollimierten Gerät antreten, dieses "am Stern" auf die schnelle justieren,
Es wurde dir ja von anderer Seite schon erklärt,
aber noch mal,
da du offensichtlliche Verständnisprobleme hast:

In der Literatur und in der Praxis ist die Justage am Stern die Methode der Wahl,viel besser als per Justierlaser.

Das das VMC dekollimiert war ist nicht uns anzulasten,hier hätte die vorher erfolgte Kollimation auch gesichert werden müssen.
Dies ist weder Gerrit noch mir anzulasten.
Macht aber gar nicht,so hat Gerrit nun ein hervorragend justiertes Teleskop,dem Stern sei dank.

..Auskühlprobleme haben, von denen fast ein Drittel des ganzen Berichts Zeugnis abgibt (lest das nochmal !)..

Ich empfehle dir dringend es nochmal zu lesen,vielleicht ist ja noch nicht alles verloren.

Da dir die Praxiserfahrung fehlt bitte deine Eltern doch
einfach dir ein Teleskop zu kaufen.Nach einigen Nächten am wirklichen
Himmel kannst du dann vielleicht aus eigener Erfahrung sprechen...

Das hat doch mit Optiktests und der wissenschaftlichen Beurteilung optischer Systeme nichts zu tun.
Weder das eine noch das andere haben wir in der Nacht getan.
Wir haben am Himmel prüfen wollen,ob das VMC einen visuell sichtbaren Farbfehler hat.
Hat es nicht.

Kleine Anmerkung dazu:
...das zeigt doch, auf welchem Niveau hier diskutiert wird.
Für dieses Beklagenswerte "Niveau" zeichnen deine Beiträge verantwortlich.

Die Reaktionen von Leuten,die wirklich etwas von Teleskopen verstehen,
sollten für dich ein Grund zum Nachdenken sein.

Und jetzt geh mir aus der Sonne!

Karsten


 
nicht alles kann man veröffentlichen

Hallo Karsten,

ich muß mir immer sehr sorgfältig überlegen, was ich auf
diesem Board veröffentlichen darf, und was nicht. Wie Du
am Echo von Alois gemerkt hast, sind die Feinoptiker,
AstroHändler, Hersteller in dieser Hinsicht sehr empfindlich.

Genau aus diesem Grund kann ich manche Informationen nicht
ganz präzise ins Board schreiben - aber per vertraulichem
email geht das schon, wie Du weißt.

Also wähle ich diesen Weg.

Gruß! Wolfgang

 
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