VMC 200L mit kleinen Schwächen

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Brauchst du auch nicht....

Hallo Wolfgang,

ich muß mir immer sehr sorgfältig überlegen, was ich auf
diesem Board veröffentlichen darf, und was nicht. Wie Du
am Echo von Alois gemerkt hast, sind die Feinoptiker,
AstroHändler, Hersteller in dieser Hinsicht sehr empfindlich.
Genau aus diesem Grund kann ich manche Informationen nicht
ganz präzise ins Board schreiben - aber per vertraulichem
email geht das schon, wie Du weißt.

Also wähle ich diesen Weg.

Da du mir aber in deinem Posting

21.08.2003 06:56 ()

on Board antwortest und ohne weitere Informationen einen Zemax-Plot servierst,den du mir auch gerne inclusive weiterer Infos hättest per Mail zukommen lassen können,möchte ich dich bitten,meine Fragen auch on-Board zu beantworten.

Selbstverständlich kannst du mir diese auch gerne zusätzlich per Mail schicken.

Wenn du dir die Reaktion eines "Vixenusers" auf deinen Zemax-Plot ansiehst,wird dir sicherlich die Notwendigkeit einer öffentlichen Klärung der offenen Fragen einleuchten.

Viele Grüße,

Karsten
 
Re: Bauartbedingter Farbfehler des VMC-Optikdesigns

Tachauch,

betrachtet man die Entstehung dieses Threads so wird man feststellen, daß Wolfgang Rohr vehement bestritten hat, daß dieser Farbfehler erheblich sei.
Er wies verstärkt darauf hin, daß seiner Ansicht nach der Fehler schwach wäre, wobei er die visuelle Auswirkung nicht einschätzen wollte.

Nun drehst Du also solche Ergebnisse auch noch um?

Gut, ich danke dem unter dem Synonym Vixenuser und dem Synonym Hans-Dieter Fliegmann auftretendem Individuum (oder der juristischen Person bzw. Firma) für den Nachweis einer propaganda-artigen Verdrehung von Aussagen.

Somit ist auch hier wieder die Intention klar, daß o.g. Boarduser nur verwendet wird, um der Marke Vixen zu schaden.
Gefühlsverletzende Rufschädigung z.B. durch inkorrektes Zitieren der Beteiligten wird billigend in Kauf genommen.

Um dies zu belegen: Zu diesem Zeitpunkt schrieb "Vixenuser" 30 Beiträge, von denen die Suchfunktion aufgrund ihrer Beschränkung 25 Beiträge anzeigt. Diese 25 Beiträge fanden im Off-Topic-Board und jüngst in diesem Thread statt. In allen Beiträgen geht es ausschließlich um Angriffe auf die o.g. Teleskopmarke.

Die Frage muß erlaubt sein, in welchem Umfang und mit welcher wiederkehrenden Regelmässigkeit das geduldet werden kann, und in welcher Form von welcher Seite auch immer Maßnahmen dagegen zu ergreifen sind. Denn über eine freie Meinungsäusserung geht das Geschehen dieses Threads hinaus.

Clear Minds
Sven
 
Wie ich reagiere,

lieber Karsten,

muß ich vor mir ganz alleine verantworten. Vixenusers hat
wie jeder andere die Möglichkeit auch, seine Auffassung hier
darzustellen und ich muß dies weder
kommentieren, berichtigen oder bestätigen.
Ich kann es z.B. einfach so stehen lassen.

Sehr interessant fand ich die Reaktion von Stefan Korth
Vixen Europe GmbH, obwohl ich beim Inhalt nicht verstehe,
was er ausdrücken will. Erst wenn Vixen seine Diagramme
veröffentlicht, kann es noch einmal spannend werden, daran
glaube ich aber nicht.

Insgesamt gesehen war dieser Fall Vixen 200L eine sehr
interessante Geschichte für mich, weil es nicht das erste
Mal wäre, daß ich mit Design-Problemen zu tun gehabt hätte.
Sehr interessant beispielsweise die Frage, wie weit ein
offensichtlich meß- und rechenbarer Farbfehler sich in der
Praxis auswirkt. Alles übrige ist Makulatur.

Herzliche Grüße

Wolfgang Rohr



 
Re: Bauartbedingter Farbfehler des VMC-Optikdesigns

Hallo du arme Seele!

Ich bedanke mich bei Wolfgang Rohr für die Bestätigung des erheblichen Chromasiefehlers beim VMC-200 von Vixen.

Hmm....also ich denke ich habe diese Diskussion mittlerweile auch schon in teilen mehrfach nachgelesen, aber der gute Wolfgang Rohr hat hier nicht einmal etwas von einem erheblichen Farbfehler geschrieben. Entweder also also hast du Probleme mit dem lesen (Analphabeten kann heute gut geholfen werden!) oder es liegt in deinem Interesse uns vorsätzlicher Weise die Unwarheit zu unterbreiten, wohingegen mir hier die dazu nötige Sinnhaltigkeit nicht einleuchten will, es sein den du hast ein Problem psychischer Natur, wovon doch in diesem Zusammenhang hier stark auszugehen ist.

Also noch einmal extra für dich Vixenuser: Es ging um einen minimalen Restfarbfehler, auch chromatischer Fehler gennant (von Chroma= Farbe!).
Wolfgang Rohr konnte diesen zwar messtechisch erfassen allerdings nicht wirklich quantifizieren inwieweit sich dieser bei der praktischen Beobachtung bemerkbar macht.
Praktische Beobachtung bedeutet in diesem Zusammenhang lieber Vixenuser, das zu praktizieren wofür ein Teleskop gebaut wurde. Man begibt sich mit dieser teleskopischen Sichtvorrichtung, auf ein freies Feld und beobachtet damit leibhaftig die Wunder des Weltraums. Aber anhand dieser praktischen Beobachtung konnte der Farbfehler nicht bestätigt werden, was nicht bedeutet, das dieser nicht vorhanden ist, sondern, dass dieser so gering ist, dass er in der praktischen Anwendung nicht sichtbar ist, nichts anderes.
Ich Besitze selbst ein C8, also ein dem VMC nicht ganz unähnliches Instrument (2 sphärische Flächen + Linse im Strahlengang). Auch wenn man diese Systeme nicht direkt 1:1 Vergleichen kann, so zeigt mein C8 bei der übertriebenen praktischen Anwendung selbst bei 1666 facher Vergrößerung keinen Farbfehler, warum also sollte es beim VMC extrem anders sein?
Dazu geben ich noch bedenken, dass die sinnvolle Maximalvergrößerung einer solchen Optik weitaus niedriger liegt (im Falle meines C8 je nach verwendetem Okular bis ca 560fach).

Es geht hier also um Auswirkungen in der Praxis!! Es gibt auch High-end Astrokameras, die laut einem Spot Diagramm alles andere als Farbreine und runde Sterne übers Feld erzeugen, aber das ist in der PRAXIS egal, da diese Sterne immer noch kleiner sind, das die Detektorpixel oder das Filmkorn.

Weißt du Vixenuser, auf die Praxis kommt es eben an, ich weiß, dass ict etwas was du nicht kennst oder auch garnicht kennen willst, aber darum geht es nunmal den meisten hier im Forum, also wenn dir die geistig/menthalen Fähigkeiten fehlen um zwischen Praxis und Theorie zu unterscheiden, solltest du hier mal langsam schluss machen.

Ich schlage folgendes vor: Tritt in Kontakt mit Amateuren aus deiner Nähe (um gewalttätigen Auseinandersetzungen vorzubeugen, solltest du deine beiden Nicknames (also Hans-Dieter Fliegmann und Vixenuser) für dich behalten, sonst wird noch wer verletzt oder lacht sich tot).
Dann besorge dir bitte ein VMC200 der japanischen Qulitätsmarke Vixen und beobachte damit. Wenn dir dann bei deinen Beobachtungen etwas auffällt, was viellcith nicht in Ordnung sein könnte, dann darfst du dich hier eventuell wieder melden und mal darüber berichten. Dann wüßtest du nämlich endlich selbst einmal worüber du sprichst (hoffe ich jedenfalls).


Also leg mal endlich los!!!!

CS,
André
 
Re: Wie ich reagiere,

Hi Wolfgang,

das lese ich doch nun mit einem beruhigten Lächeln, denn dem Gerrit habe ich vor ein paar Tagen geschrieben, daß Du ohnehin bestimmt schon selbst daran herumgrübelst, wie das mit der Farbe "im Auge des Betrachters" aussieht.

Clear Skies
Sven
 
Mal was zum Abkühlen.....

Link zur Grafik: http://www.vehrenberg.de/images/neuheiten/kundenurteil_vmc200.jpg Link zur Grafik: http://www.ndr.de/tv/prisma/images/20030729_eisberg2.jpg
Ein High-Tech-Teleskop als Schulfernrohr?


Die technische Alternative
In unserer Ausgabe 5/2000 stellte ich einen 15cm Dobson als kompaktes und preiswertes Schulfernrohr vor. Die enorme Resonanz des Beitrags hat mich ermutigt, weitere Teleskoptypen auf den geeigneten Schuleinsatz hin zu untersuchen. So beschreibe ich heute ein Gerät, das vom Konzept und der Bauweise her völlig anders ist und dennoch auch seinen Reiz und seine Einsatzmöglichkeiten in der Schule hat. Es ist das VMC 200 mit Skysensor 2000 PC auf DX-Montierung von VIXEN. Diese neuartige optische Konzeption weicht in einigen Details von der klassischen Maksutov - Bauweise ab. Es ist ein so genannter Maksutov-Cassegrain-Typ. Ein klassischer Maksutov ist u.a. an seiner sphärischen, nach innen gewölbten Meniskuslinse zu erkennen. Durch sie wird der Tubus hermetisch abgeschlossen. Er ist damit praktisch staubdicht, jedoch kann es bei größeren Geräten im Tubus zu thermischen Effekten kommen. Zudem bewirkt die Meniskuslinse eine erheblichen Beitrag zur Steigerung des Gewichts. Auch das Auskühlen der Spiegel dauert bei den meist recht massiv gebauten Geräten länger. Anders beim VMC. Äußerlich wird man die Meniskuslinse vergeblich suchen. Sie befindet sich nämlich vor dem Fangspiegel und ist dadurch wesentlich kleiner, was zu Gewichts-, Material- und Preiseinsparungen führt. Außerdem ist der Tubus dadurch offen, wodurch das System viel schneller auskühlt.


Testbericht

Mechanik Der Teleskoptubus ist äußerst kompakt und leichtgewichtig, dabei jedoch recht stabil. Er lässt sich bequem mit einer Hand heben und kann mit der Anschlussschiene einfach auf die DX-Montierung gesetzt werden. Der Okularauszug ist feingängig und nahezu spielfrei. Der (leider nur) 8mal30 große Sucher hat jedoch eine erstaunliche Qualität und lässt sich exakt justieren. Die DX-Montierung kann als erste Wahl für dieses Gerät bezeichnet werden. Die stabile DX wird zunächst mit den mitgelieferten Schrittmotor-paketen bestückt. Der Anbau geht einfach und problemlos. In der Stundenachse befindet sich ein sehr übersichtlicher Polsucher mit einer recht aufwändigen optisch perfekten dimmerbaren Beleuchtung. Diese ist allerdings in einem separaten geschlossenen Montagering untergebracht. Das hat leider zur Folge, dass man den Optiktubus abnehmen und die Montierung zerlegen muss, nur um die Batterien auszuwechseln. Hier wäre eine einfachere Lösung über ein von außen zugängliches Batteriefach sicher die praktischere Lösung. Die DX-Montierung ruht auf einem höhenverstellbaren Aluminiumstativ mit einer stabilen Mittelplatte, die auch als Ablage dient. Das Stativ ist sehr leicht und absolut stabil. Einmal aufgestellt und justiert konnten kaum nennenswerte Abweichungen registriert werden. Das ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Betrieb mit der automatischen Positionierung des Skysensor PC. Bei 1900 mm Brennweite und nur ca. 500 mm mechanischer Baulänge der VMC-Optik hat die DX das Gerät voll im Griff, so dass selbst eine stärkere Windbelastung problemlos weggesteckt wird. Der Erstaufbau der gesamten Mechanik aus den Transportkartons ist von einer Person in weniger als einer Stunde möglich. Wer allerdings noch nie ein parallaktisch montiertes Teleskop besaß, sollte etwa zwei bis drei Stunden einplanen und dabei gründlich die gute (deutsche) Bedienungsanleitung lesen.


Optik Besonders gespannt war ich auf die Optik. Erste Beobachtungen an Jupiter erstaunten mich, weil ich ihn - als fast Fünfzigjähriger- bereits bei dieser Öffnung schon in zarten Pastellfarben erkennen konnte. Das war mir mit vergleichbaren Schmidt-Cassegrain-Geräten vorher nie gelungen. Hier macht sich offenbar die Spezialvergütung der hochreflektiven Spiegeloberflächen bemerkbar. Das Bild ist generell hell, klar und bemerkenswert scharf. Doppelsterne wie Epsilon Lyrae zeigten sich deutlich getrennt. Als absolutes Highlight erwies sich dann eine Tour zu den Deep-Sky-Objekten des Winterhimmels. Der Orionnebel beeindruckte durch messerscharfe Abbbildung der Trapezsterne und ungeahnte Feinstrukturen in den Nebelbereichen. Selbst so schwierige Objekte wie der Konus-Nebel im Einhorn oder Hubbles veränderlicher Nebel waren gut zu sehen- und dank der nachfolgend beschriebenen vollautomatischen Positionierung in wenigen Augenblicken gefunden. Das mitgelieferte 20mm-Okular tut als ausgezeichneter All-Round-Typ gute Dienste. Vor allem ermöglicht es Brillenträger einen sehr angenehmen Einblick. Natürlich holt man noch mehr aus dem Instrument heraus, wenn man eine größere Palette von Okularen einsetzen kann. Hier schränkt das 1 1/4 "-Zenitprisma die Nutzungsmöglichkeiten ein. Jedoch sind 2"-Anschluss-Varianten optional möglich.

Elektronik Bestünde das VMC (was ja auch möglich wäre) nur aus optischem Tubus und der DX-Montierung, wäre es eines von vielen Kompaktteleskopen. Zur echten High-Tech-Sternwarte wird es jedoch vollends durch den Einsatz des Skysensor 2000 PC. Dieser kleine "elektronische Kraftmeier" - er kostet für sich allein genommen übrigens praktisch so viel wie die Optik - hat es in sich. Man merkt auf Anhieb, dass hier konsequent Wünsche und Anforderungen von Deep-Sky-Beobachtern realisiert wurden. Das handliche schlagfeste und griffige Gehäuse lässt sich auch mit Handschuhen einfach und sicher bedienen. In meiner Testnacht war es übrigens 14 Grad unter Null! Für die in der Astronomie zu erwartenden tiefen Nachttemperaturen ist das Display mit einer speziellen LCD-Anzeige ausgestattet. Sie ist angenehm indirekt rot beleuchtet, so dass keine Blendung des Beobachter erfolgt. Die Steuerung über die vier Hauptauswahltasten und die vier Positionierungstasten ist kinderleicht und geht nach wenigen Beobachtungsstunden so in Fleisch und Blut über, dass man gar nicht mehr hinsehen muss, zumal jede Eingabe mit einem Kontrollton quittiert wird. Es würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, wollte man hier den Betriebsumfang und Steuermöglichkeiten auch nur annähernd vollständig darstellen. Während aber viele Computersteuerungen den Benutzer mit einem unübersichtlichem Wirrwarr von Menüebenen und Tastatur-Hotkeys verprellen, überzeugt der Skysensor durch die klare Logik der Menüstruktur und die einfache Bedienung. So ist es möglich, dass auch der unerfahrene Erstbesitzer gleich mit den hauptsächlichen Elementen klar kommt, ohne das gesamte System "studiert" zu haben.
Die interaktive Steuerung fordert zunächst auf, das Teleskop in horizontale Position zu bringen. Dadurch , dass das Gerät nun in die Nähe des Westpunkts zeigt, besitzt der Skysensor bereits eine Groborientierung, da ja die geografische Position des Beobachters und die Uhrzeit vorher bereits im Setup eingetragen wurden. Nun schlägt der Skysensor-PC sofort einen Referenzstern vor und fährt diesen auf Tastendruck automatisch an. Mit der Feinbewegung wird der Stern in die Bildfeldmitte zentriert und über die Align-Funktion als Referenz übernommen. Ist die Montierung vorher mit dem Polsucher auf den Himmelspol eingestellt worden, war das alles. Ab jetzt findet das VMC 200 alle Objekte aus den mehrere zehntausend Objekte umfassenden Katalogen mit hoher Zuverlässigkeit. Sollten sich im Laufe der Beobachtungsnacht Fehler summieren, kann man jederzeit ein zweites Objekt als Referenz wählen. Das wachsame "Gehirn" stellt auch fest, wann das Teleskop umgeschwenkt werden muss und führt diese Aktion falls erforderlich selbstständig durch. Besteht während einer Langzeitbeobachtung die Gefahr des Anstoßens, macht Skysensor PC durch einen Warnton und entsprechenden Text im Display aufmerksam. Ein Tastendruck genügt, um das Durchschwenken zu veranlassen.
Der Skysensor offeriert sogar einen Betriebsmodus, der mit nicht genau ausgerichteter Montierung klar kommt. Das ist praktisch für den Schulbetrieb, wenn man die Montierung nicht vorher komplett einnorden will, sondern einfach "Daumen mal PI" grob in Nord-Süd-Richtung aufstellt. Mit drei Referenzobjekten gelingt auch dann das Auffinden der gewünschten Objekte.

Einen Härtetest für die automatische Steuerung führte ich an einem Winternachmittag durch. Stahlblauer Himmel hatte mich in die Sternwarte gelockt, um die Venus zu beobachten. Nachdem das VMC auf die Venus positioniert wurde und ich diese als Referenzobjekt bestätigt hatte, wollte ich es wissen. Wird das Gerät am helllichten Tage (es war eben 15.30 Uhr und die Sonne noch nicht untergegangen) auch Jupiter und Saturn finden. Tatsächlich gelang beides auf Anhieb. Übrigens ermöglicht das gute Seeing kurz vor Sonnenuntergang bei Jupiter hervorragende Detailbeobachtungen. Da das Auge keinerlei Nachtadaptation hat, ist Jupiter in lebhaften Farben zu sehen, zumal seine pastellbraunen Töne im Gegensatz zum kräftigen Himmelsblau stehen.


Gründe für das VMC als Schulfernrohr

Obwohl das VMC 200 gut achtmal soviel kostet wie unser Schuldobson hat auch dieses Fernrohr "seinen Himmel" und sicher seinen begründeten Einsatzbereich:
Mit 20cm Öffnung und den beschriebenen Vorzügen der Optik, steht einer Schule ein absolut leistungsfähiges Mehrzweck-Teleskop zur Verfügung. Das gesamte Spektrum astronomischer Objekte, vom Mond bis hin zu schwachen Galaxien ist unter normalen Beobachtungsbedingungen uneingeschränkt zugänglich.
Muss das Gerät zerlegt werden, sind die drei Einzelkomponenten leicht transportabel: das Dreibein, die DX-Montierung und das Teleskop. Kein Bauteil wiegt über 20 kg! Zerlegen und Zusammenbau des vorher assemblierten Geräts dauern jetzt nun noch maximal 15 Minuten.
Im Schuleinsatz entfällt für die Lehrkraft der nicht zu unterschätzende Stress beim Suchen der Objekte. Zwar wird jeder den Orionnebel auch ohne Computersteuerung finden, doch wie ist es mit den planetarischen Nebel, die als Supernova-Überreste unterrichtlich so interessant sind? Wer seinen Schülern Crab- oder Eskimonebel zeigen will, ist da für die digitalen Helferlein dankbar.
Das Teleskop demonstriert den Schülern auch die Bauprinzipien und die Funktionsweise heutiger Großteleskope: klein, leicht, stabil, vielseitig und kostengünstig. Somit gibt das VMC mit Skysensor 2000 PC einen aktuellen Eindruck von der Arbeitsweise moderner Fernrohre. Um dies zu vervollständigen, habe ich für unser Gerät noch eine gekühlte Farb-CCD-Kamera vom Typ Starlight-Xpress MX-5 angeschafft.


Fazit

Mit dem VMC 200 wird das Finden und Beobachten (und nicht das Suchen) zum Mittelpunkt eines Beobachtungsabends. So spannend und lehrreich das Suchen sein kann, mit dem Skysensor wird einem klar, wie viel Zeit man früher damit (oft erfolglos) verbracht hat. Diese Zeit steht nun der Beobachtung zur Verfügung, was die - häufig genug ungeduldigen - Beobachter dankbar registrieren werden. Man stellt erfreut fest, dass ein solches Gerät viel weniger eine Stern-"warte" (also ein astronomisches "Wartezimmer") ist, sondern viel mehr ein echtes Observatorium - eine Beobachtungsstation eben.

Didaktische Überlegungen

Im Rahmen des Astronomie-Grundkurses, der Mathematik oder in einer Informatik Arbeitsgemeinschaft könnte man die Arbeitsweise des Skysensor analysieren. Hierbei lassen sich Kenntnisse über die astronomischen Koordinaten- und Zeitsysteme anschaulich gewinnen. Da das Display die Positionen der jeweils eingestellten Himmelsobjekte anzeigt, entwickelt sich fast von selbst ein Gefühl für bestimmte Winkel- und Zeitmaße, z.B. die Deklination eines Sterns oder dessen Stundenwinkel in Abhängigkeit von Sternzeit und geografischem Ort.


Noch eine High-Tech-Ehe mit dem PC

Natürlich lässt sich der Skysensor 2000 PC mit einem - zugegebenermaßen recht teuren - Kabel mit einem Laptop oder PC verbinden. So ist es ohne weiteres möglich, mit geeigneten Sternkartenprogrammen wie "The Sky" oder "Guide" das Gerät auf Mausklick zu positionieren. So praktisch das auch ist, bei der Deepsky-Beobachtung ist die Helligkeit des Laptop-Bildschirms letztendlich störend und im freien nächtlichen Feldeinsatz eher ein Kostenrisiko, wenn man irgendwann doch einmal im Dunkeln auf den Laptop treten sollte. Da der Skysensor PC auch eine direkte Eingabe von Positionen ermöglicht, kann auf den Laptop oder Zusatz-PC in der Regel verzichtet werden. Die Fähigkeit Satelliten- also auch z.B. die Raumstation ISS- zu verfolgen, konnte ich allerdings noch nicht erfolgreich realisieren. Die entsprechend aktuellen Bahnelemente können über den Laptop in den Skysensor geladen werden. Für dieses navigatorische Meisterstück, sollte man jedoch eine nahezu perfekt aufgestellte Montierung, Erfahrung und Geduld mitbringen.

Kurt Hopf
Egerländerweg 25
95032 Hof
Tel: 09281 / 95278
Fax: 09281 / 79217
e-mail: astro@sternwarte-hof.de

..... mit freundlichen Grüßen
Vehrenberg KG
Hans-Ulrich Vehrenberg
 
Genau so war es!

Hallo Tom,

aus dem Eingang-Thread läßt sich meine Vorgehensweise ablesen.
Auch die Modalitäten des Spalt-Testes habe ich hoffentlich
hinreichend genau beantwortet: Es ist der Farblängs-Fehler
bei ca. 650 nm, der das eigentlich exakte Bild im Spalt-
Test stört, mit einem Interferenz-Filter war das kein Thema.

Gerrit hat diesen visuellen Test selbst aufmerksam mitver-
folgt und erlebt, daß bei dieser Höchstvergrößerung der
Farblängsfehler durchaus stört - ist aber am Himmel viel
geringer wegen der kleineren Vergrößerung und der Wahrnehmbar-
keit von Rot in der Nacht.


Leider habe ich die Schnittweiten-Differenz nicht mehr
ermittelt, wäre wichtig gewesen, wenn ich den Verlauf der
Diskussion vorher hätte einschätzen können.

Gruß

Wolfgang

 
da hast Du was losgetreten

Hi Mr. Rohr

scheint gar nicht so einfach zu sein, an den massiven Hintergrundinteressen vorbei noch eine sachliche Information hier loszuwerden. Dabei fand ich deine darstellung moderat und an der Sache orientiert. Darüber scheint eine pro/contra-Schlacht zu Vixen-Geräten entstanden zu sein, die nur schwer zu verstehen ist. Es gibt genügend weitere gute Maksutov, Cassegrain-Hersteller, die alle ihre Geräte verkaufen. Ist dieser Thread nicht in Wirklichkeit eine großartige Werbung für Vixen?

Sven_III


 
Re: Bauartbedingter Farbfehler des VMC-Optikdesigns

Karsten, Dein Zitat:

Es wurde dir ja von anderer Seite schon erklärt,
aber noch mal,
da du offensichtlliche Verständnisprobleme hast:

In der Literatur und in der Praxis ist die Justage am Stern die Methode der Wahl,viel besser als per Justierlaser.

Das das VMC dekollimiert war ist nicht uns anzulasten,hier hätte die vorher erfolgte Kollimation auch gesichert werden müssen.
Dies ist weder Gerrit noch mir anzulasten.
Macht aber gar nicht,so hat Gerrit nun ein hervorragend justiertes Teleskop,dem Stern sei dank.
Zitat Ende

Wen wollt ihr mit so einer Argumentation überzeugen ?
Ein System mit einem Korrekturelement im Strahlengang und einem Vergrößerungsfaktor des Sekundärspiegels von 3,5x oder 4x "mal eben so am Polarstern justiert", bei 2m Brennweite?

Ist doch klar, daß man nur den nebenan stehenden Newton auf die schnelle auf diese Weise justieren kann, da liegt beim Sekundärspiegel kein Vergrößerungsfaktor vor und die Brennweite ist auch wesentlich geringer.

Aber ein so langbrennweitiges Gerät optimal zu justieren, bei den Auskühlproblemen und einem Himmel, der selbst das 24" große Marsscheibchen nur mit Polkappe zeigt?

Da frag ich mich, warum ich diese Geräte von zeiss zu rohr schicken mußte, um eine einwandfreie Justage bei 1.200-fach zu erhalten, wenn irgendwelche Jungspünde hier mal eben mit einem Dreh am Sekundärspiegel das gleiche hinkriegen sollen.


Insofern ist Deine Einlassung:

Macht aber gar nicht,so hat Gerrit nun ein hervorragend justiertes Teleskop,dem Stern sei dank.

......ein absolutes Wunschdenken.
Wer "eben mal so" einen katadiopter am Polarstern justiert haben will, ist entweder ein Scharlatan oder ein Roßtäuscher.
Fragt mal Wolfgang Rohr, wieviel Stunden er für einen Cassegrain oder SC benötigt, bei absoluter Ruhe und in Augenhöhe montiertem Tubus.

Da entscheidet doch ein offenes oder geschlossenes Fenster über die Güte seiner Justage, da ist manchmal ein leichter Luftzug im Keller zu viel.

Verkauft doch die Leute hier nicht für dumm.
Optikjustage ist mehr als ein intrafokales oder extrafokales Bild in Symmetrie zu bringen.

Hans-Dieter Fliegmann
 
Re: Bauartbedingter Farbfehler des VMC-Optikdesigns

Hi,

wie kommst Du denn (man betrachte sich Dein Profil) dazu, Teleskope von Zeiss zu Rohr zu schicken?
Dazu müsste man ja "in Zeiss" sitzen. Und wenn Zeiss ein Gerät nicht justiert bekommt, dann wetterst Du gegen die falsche Marke.

bye
Sven
 
Re: Bauartbedingter Farbfehler des VMC-Optikdesigns

Moin moin!

Wen wollt ihr mit so einer Argumentation überzeugen ?
Ein System mit einem Korrekturelement im Strahlengang und einem Vergrößerungsfaktor des Sekundärspiegels von 3,5x oder 4x "mal eben so am Polarstern justiert", bei 2m Brennweite?

Wen? Ich denke jeden der damit schon praktische Erfahrungen sammeln konnte!!
Nicht nur bei 2m Brennweite, sondern zur not auch 2,8m Brennweite oder sogar bei fast 4m Brennweite, ja ja, so ist das - in der millionenfach bewährten Praxis. Viele können es, andere wollen es nicht können, und andere glauben nicht zu können!
Das VMC hat übrigens nur 1950mm Brennweite! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />



Aber ein so langbrennweitiges Gerät optimal zu justieren, bei den Auskühlproblemen und einem Himmel, der selbst das 24" große Marsscheibchen nur mit Polkappe zeigt?

Liest du hier eigentlich noch richtig mit? Dazu ist doch alles gesagt worden, mit dem Ergebnis das das absoluter Müll ist!!

Da frag ich mich, warum ich diese Geräte von zeiss zu rohr schicken mußte, um eine einwandfreie Justage bei 1.200-fach zu erhalten, wenn irgendwelche Jungspünde hier mal eben mit einem Dreh am Sekundärspiegel das gleiche hinkriegen sollen.

Ha ha!!!!! Treffer, Eigentor, versenkt!!!!!!!!
Welchen Sinn sollte "eine extrem hochpräzise Kollimation" wohl haben, wenn das ganze Gerät, dazu noch mit mehreren optischen Flächen bestückt quer durchs Bundesgebiet geschickt wird? Ich habe selbst mal bei einem der größten Logistikkonzerne überhaupt in der Frachteingangsverarbeitung gearbeitet und weiß, dass überall Stöße und Erschütterungen an der tagesordnung sind. Da wird zig mal umgeladen, transportiert, gekippt, dass lässt sich halt nicht immer vermeiden. Deine Justage bei 1200fach geht dann wohl verloren.


Verkauft doch die Leute hier nicht für dumm.

Ganz mein entsprechen, warum fängast du als momentan einziger hier der sowas praktiziert nicht damit mal an?

So langsam wird es hier ein bischen zu doof! Sag mal Vixenuser schämst du nicht so langsam nicht, des ganzen dummen Blödsinns den du am laufenden Band von dir gibts?
Ich weiß ja nicht, wen du hier beleidigen oder verunsichern willst oder warum du der Marke Vixen schaden willst, aber du kannst schreiben was du willst. Ernstgenommen wirst du hier denke ich von keinem mehr.

Es könnte doch alles soo einfach sein, könntest du dir mal merken:
HAST DU KEINE AHNUNG, EINFACH MAL KLAPPE HALTEN!!

und nochwas das muss ich dir wirklich mal attestieren:

Deine Inkompetenz ist überwältigend!!!!

mfg,
André




 
Re: Bauartbedingter Farbfehler des VMC-Optikdesigns

Hallo Kastern,

das ist doch wieder mal typisch für dieses Board.

Der einzige der hier klare Aussagen macht und Euren Test in Zweifel stellt ist doch der Vixenuser.

Aber der wird hier wieder von allen anderen angefeindet bloß weil Ihr Eure Scheuklappen aufhabt. So was Test zu nennen und dann auch noch zu veröffentlichen ist doch der Gipfel der Anmassung.

Was habt ihr eigentlich an dem Gerät was meines Kenntnisstandes bei Herrn Rohr zuerst kollimiert und dann getestet wurde eigentlich im Nachhinein daran rumzuschrauben? Das ist doch eine Farce!

Wenn sich das Gerät verstellt hat, egal wie, hättet Ihr eben den sogenannten Test abbrechen müssen und das Gerät nochmals von Herrn Rohr justieren lassen sollen.

Euer Test ist wie doch schon der vuixenuser gesagt hat nicht richtig durchgeführt, weil Ihr außerdem an dem Gerät unfachmännisch herumgeschraubt habt. Das Gerät war jedenfalls nicht mehr in dem Zustand wie es bei Herrn Rohr getestet wurde. Damit ist ein solcher Test null und nichtig. Ist das eigentlich noch keinem der hier postenden aufgefallen?

In diesem Zusammenhang wird mir der vixenuser immer sympathischer, weil er wie ich kein Blatt vor den Mund nimmt bzw. sich diesen von Euch nicht verbieten lässt.

astroluchs
 
Wem nützen solche Statements?

Hallo Andre,

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Es könnte doch alles soo einfach sein, könntest du dir mal merken: HAST DU KEINE AHNUNG, EINFACH MAL KLAPPE HALTEN!!und nochwas das muss ich dir wirklich mal attestieren:

Deine Inkompetenz ist überwältigend!!!!
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Luft-ablassen ist zwar sinnvoll, aber mehr Sinn steckt nicht dahinter. Für solche Bissigkeiten wäre ich mir eigentlich zu schade. Ob die vielen stillen Mitleser auf diese Art zu überzeugen sind?

Gruß Micha
 
Re: Bauartbedingter Farbfehler des VMC-Optikdesigns

Hallo Hans Dieter,

endlich macht hier mal einer das Maul auf und hat den Mut den selbst ernannten Optikpäpsten und Optikjustierern zu zeigen wo Ihre Inkompetenz liegt.

Das wurde auch endlich einmal Zeit. Mach weiter so.

astroluchs
 
Re: Bauartbedingter Farbfehler des VMC-Optikdesigns

Servus einzig freilebende Wildkatze Deutschlands,

Das wäre doch absurd, wenn wir jetzt alle zu irgendwelchen Optiktestern rennen und unsere Teleskope justieren liessen. Nein, das muß man schon selbst können, und das ist auch kein unfachmännisches herumgeschraube, sondern Notwendigkeit.

Denk mal zurück an die Sterntest-Diskussion. Da wurde immer betont, wie empfindlich dieser Test ist. Und wenn wir genau an diesem Bild nun die Justage der Optik vornehmen, dann haben wir einen wunderbaren Indikator für den Justagezustand.
Ein Stern ist doch die Ideale Lichtquelle für einen Optiktest. Hochgradig parallel einfallende Lichtstrahlen von äusserst gleichmässiger Intensität über die Fläche.
Auf diese Weise justiert man auf die wahre optische Achse, nicht auf die geometrische Mitte des Spiegels - denn auch da gibt es ja bekanntlich Abweichungen.

Die Justage eines Teleskopes muß man schon selbst erledigen. Denn sobald das Gerät Wolfgang Rohrs wohltemperierten Keller verlässt, beginnt das Material zu arbeiten. Das Teleskop retemperiert sich, Materialspannungen wechseln, usw.
Dann der Transport. Schwingungen treten auf und arbeiten an der Justage.

Die Justage ist nie dieselbe. Das Teleskop arbeitet. So wie Holz an einer Schraube.
Welchen Sinn hat ein Teleskoptest, wenn die optische Qualität während eines solchen Tests in der Praxis immer unerreicht bleiben muß?
Was ihr kritisiert ist der Test des Teleskopes in der Praxis, aber dabei ist genau dieser Test doch von absoluter Relevanz für den Teleskopbesitzer, denn nur in der Praxis soll das Gerät benutzt werden.
Wer ein Teleskop kauft, um im deutschen Museum eine perfekte Optik in die Vitrine zu stellen, und auf Knopfdruck für 30 Sekunden ein Ronchigramm aufleuchten zu lassen, der kann sich gerne mit Euch an einen Tisch setzen.

Wenn ein Teleskop in der Praxis schlecht justierbar ist, dann liefert es eben schlechte Bilder und das kommt im Praxistest heraus. Was hilft es, wenn die Optik mehr könnte? Der Benutzer hat nichts davon, wenn er nicht selbst justiert.

Karsten hat in seinem Testbericht die Bedingungen nicht als Entschuldigung erwähnt, nein sie gehören einfach dazu. Mir selbst ist es doch klar, daß die Jahrtausendopposition in den nördlichen Breiten der Erde schlecht beobachtbar ist. Und so war es bei der ebenfalls guten 88er Opposition auch. Aber weil es eben nicht jedem klar ist, gehört das schlechte Seeing schon erwähnt. Gerade das ist eine saubere Arbeitsweise. Wer das nicht gelten lassen will, der hat noch nicht viel beobachtet. Wer Karstens exakte Beschreibung der Bedingungen liest, kann den Test erst werten. Ein Bericht, der die relevanten Bedingungen nicht erwähnt, ist wertlos. Denn das perfekte Seeing des interplanetaren Raumes wird wohl kein Tester nutzen können. Oder wolltet ihr in dem Falle einschreiten, und bemängeln daß wegen der fehlenden Luft die Brechkraft aller Linsen variiert und nur speziell auf Vakuum gerechnete Okulare hätten Verwendung finden dürfen?

Nein Astroluchs, da hast Du die Scheuklappen auf, wenn Du nicht den Überblick hast, zu sehen, daß da einer nur gegen eine Marke angeht. Siehst Du ihn in einer Diskussion um die Qualität der Maks? Siehst Du ihn diskutieren beim Vergleich Newton gegen FH? Oder Mak gegen MN? Oder um die Randkorrektur der SN?

Mach die Luchsaugen auf, er spielt auch mit Deinem Wertvorstellungen. Springe nicht einfach dem scheinbar Bedrohten bei, ohne zu prüfen, wofür er steht.
Woraus ziehst Du Nutzen? Aus seinen einseitigen Angriffen, oder aus der Vielfalt der Eindrücke, die hier die User zu diesem oder jenem Artikel bekanntmachen?
Letztere stehen nämlich für die Praxis. Und in der Praxis sollen die Geräte eingesetzt werden.
Sollte es Dir da nicht zu denken geben, daß die Entwicklung dieses Threads entstanden ist, weil Wolfgang und ich uns um den Umfang des Brückenschlages zwischen Labormessung und Beobachtungspraxis nicht einig waren?

Clear Skies
Sven
 
Re: Bauartbedingter Farbfehler des VMC-Optikdesigns

Nochmal ich, Astroluchs,

dann bitte ihn doch mal zu erklären, wie er bei seinem VC200L für optimale Justierung sorgt.

Immer die Luchsaugen auf.

Clear Skies
Sven
 
kurze Antwort im Forum

Hallo Karsten,

die Beantwortung der Fragen habe wir ja gerade telefonisch
und streßfrei durchgekaut. Trotzdem hier kurze Antworten:

Ad 09:

Der Strehl von 0.98 gilt nur für die 532 nm, im Falle des
VMC 200L könnte aber bei 632.8 oder 650 nm ein ähnlich guter
Wert herauskommen. Der Farblängsfehler ist das Problem. Auch
ZYGO mißt bei 632.8 und erfaßt nicht einen Farblängsfehler.
Wobei dieses System nicht mit einem FH verglichen werden darf. Es könnte auch an der dicken Meniskus-Linse liegen!

Ad 07:

Bei der Wiederholgenauigkeit muß ich unterscheiden zwischen
- der Wellenlänge
- dem optischen System
- der Auswertung selbst

a) kürzere Wellenlängen "streuen" stärker
b) bei Takahashis unter 1% Wiederholgenauigkeit bei I_Gramm
bei SC- oder Mak-Systemen max +/- 1% Fehler-Toleranz,
also X maximal zwischen: 0.98 > x > 0.96 Strehl
c) bei Spiegel maximal +/- 2% Fehlertoleranz
d) das Auswertprogramm rechnet mir, anders als ZYGO nicht
die Koma und den Astigmatismus raus, solange ich kein Update
habe.

Der PV wave Wert ist aber nicht das Wichtigste, sondern
beide Werte, also noch der RMS wave Wert dazu !!!

Ad 06. Der Farbfehler stört den Frieden: Weil der Spalt z.B.
auf Grün fokussiert ist, und die Schnittweite für Rot erheblich
länger ist. Mit einem Interferenz-Filter abgeblendet definiert der
VMC 200L dann ganz exakt !!! Sowoh für grün , wie für rot,
leider stören sich aber die Farben gegenseitig durch
eine unterschiedlich lange Schnittweite. (Iss halt so)

Ad 05: Weil er auch im Spotdiagramm assymmetrisch auftaucht,
und sich Spotdiagramm und Messung zu entsprechen scheinen.
Nur ganz exakt auf der Achse hättest Du die Symmetrie, ich
bin max. 3 mm von der Achse weg, habe also einen Durchmesser
von bereits 6 mm, und da reagiert das System bereits.

Die anderen Punkte habe ich Dir privat beantwortet.

Grüße

Wolfgang



 
Re: nicht alles kann man veröffentlichen

Hallo Wolfgang,

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ich muß mir immer sehr sorgfältig überlegen, was ich auf
diesem Board veröffentlichen darf, und was nicht.
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Das ist kein spezielles Problem von Dir.
Jeder sollte sich sogfältig überlegen was er hier in der Weltöffentlichkeit postet. Frei nach dem altbewährten Motto: erst denken, dann reden (posten). Wer Bullshit postet wird zerissen, und das ist auch gut so.

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Genau aus diesem Grund kann ich manche Informationen nicht
ganz präzise ins Board schreiben - aber per vertraulichem
email geht das schon, wie Du weißt. Also wähle ich diesen Weg.
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Ist das Deine Auffassung der Kommunikation in einem öffentlichen Forum?
Wenn Du Dich ausser Stande siehst Fragen zu Deinen postings öffentlich zu beantworten und sachlicher Kritik mit sachlichen Argumenten entgegenzutreten, wäre es sicherlich besser erst garnichts zu posten.
 
was zählt, is auf'm Platz !

Die unmögliche Tatsache

Palmström, etwas schon an Jahren,
wird an einer Straßenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge
überfahren.
"Wie war" (spricht er, sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)
"möglich, wie dies Unglück, ja -:
daß es überhaupt geschah?
Ist die Staatskunst anzuklagen
in bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?
Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, - kurz und schlicht:
Durfte hier der Kutscher nicht -?"
Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!
Und er kommt zu dem Ergebnis:
"Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil", so schließt er messerscharf,
"nicht sein kann, was nicht sein darf."

kopfschüttelnde Grüße

Uwe
 
Re: Bauartbedingter astroluchs

Hallo Sven,

ich hab mir nicht mehr alles durchgelesen, weil es sich für mich nicht mehr lohnt. Für mich steht nur fest das hier immer ein Sündenbock gesucht wird auf dem man rumhacken kann.

Das habt ihr mit dem vixenuser so gemacht und mit vielen anderen auch schon. Die haben allerdings nicht soviel Mut aufgebracht wie der vixenuser sondern schon vorher das Handtuch geworfen.

Nein so geht es nicht. Da sind ein paar besondere Schlaumeier drunter die immer beweisen müssen wieviel Ahnung sie haben. Der Vixenuser hat lediglich darauf aufmerksam gemacht das so ein Test nicht aussagekräftig genug ist. Da bin ich auch völlig seiner Meinung.

Aber wenn hier jemand mal in Ungnade vor den angestammten Postern gefallen ist dann ist es mit der Solidarität vorbei. Da ist selbst ein W. Rohr, der sicherlich mehr Optikverständnis mitbringt als die meisten hier zusammen, nicht davor gefeit. Schämt ihr Euch denn gar nicht nicht alles und jeden in den Dreck zu ziehen.
Willst du denn etwa behaupten ein Osho oder ein Karsten hätten mehr Ahnung von Optikjustieren als der Herr Rohr? Das ist doch eine Frechheit eine Optik testen zu wollen die man vorher bei Herrn Rohr hatte justieren lassen und vor dem Test justiert man sie dann nochmals selber und stellt dann die Testergebnisse hier zur Verfügung.
Die sollten sich was schämen den Herrn Rohr erst zu bemühen und dann seine Bemühungen ad absurdum zu führen.

Ich hatte gedacht hier auf ein Forum von Gleichgesinnten zu stoßen und nicht auf Rechthaber und Besserwisser die zu allem und jedem Mist Ihre gegenteilige Meinung kund tun müssen. Da sind sogar Leute dabei die in einem Jahr erst 11 Beitäge verfasst haben, wenn es aber darum geht anderen eins auszuwischen, dann melden sie sich. Außerdem sind die gemachten Aussagen meist sehr dürftig und hinterher ist man auch nicht viel schlauer als vorher. Nach drei Tagen ist der Thread dann eh vergessen und keiner bemüht sich mehr auf ein Problem einzugehen.

Bisher hat es mir wirklich viel Spaß gemacht hier mitzuwirken aber nun ist mir meine Zeit wirklich zu schade um hier konstruktiv mitzuarbeiten, um dann persönlich von allen Seiten angegriffen zu werden. Für die aufgewandte Zeit und Onlinekosten hätte ich mir schon viele Fachbücher kaufen und auch lesen können. Da wäre ich bestimmt besser dran gewesen als hier Informationen und Erfahrungen weiterzugeben für die man nachher noch der Provokation und des Unruhestifters beschuldigt wird.

Jeder Mensch ist einzigartig und muß in seiner Person so hingenommen werden wie er ist. Ich habe stets versucht nicht alles bierernst zu nehmen und meine Beiträge mit Witz, Ironie und manchem Sprichwort garniert, weil die mir eben gefallen. Das haben offensichtlich viele nicht verstanden, vielleicht weil sie keinen Humor haben oder die Ironie nicht verstehen konnten und machen mir das nun zum Vorwurf. Dass mir deshalb zum Schluß der Kragen geplatzt ist und ich dies zwei besonders dreisten Schreibern in wenig freundlichen Ton privat mitgeteilt habe, sollte man mir nachsehen. Ein übriges hat die besondere Art des Boardmasters dazu beigetragen, dass ich mich hier nicht mehr wohlfühle.

Ansonsten darf ich mich bei den vielen Postern bedanken bei denen ich in den letzten drei Jahren von Ihrem Wissen profitiert habe und die mich dazu befähigt haben auch in Zukunft das Hobby astronomie erfolgreich weiter zu betreiben.

Wenn sich die Rahmenbedingungen und der Ton der hier vorherscht einmal geändert haben sollten kann ich es mir überlegen ob ich in Zukunft wieder an solchen Diskussionen teilnehmen werde.

Euer stets aufmerksam und humorvoller

astroluchs

den Ihr nie richtig verstanden habt.



 
Re: Wem nützen solche Statements?

Grüß dich Micha

Luft-ablassen ist zwar sinnvoll, aber mehr Sinn steckt nicht dahinter. Für solche Bissigkeiten wäre ich mir eigentlich zu schade. Ob die vielen stillen Mitleser auf diese Art zu überzeugen sind?

Nö, das braucht sie auch garnicht zu überzeugen. Die Überzeugungsarbeit übernimmt diese nicht existierende Person namens Vixenuser/Fliegmann doch schon selbst, oder nicht?

Wenn du hier im Forum aufmerksam mitliest, dann weißt du, dass ich mich bislang eigentlich immer aus hitzigen Diskussionen herausgehalten habe, es sei den es ging wirklich um eine große Sache. Auch habe ich in diesem Forum eigentlich nie jemanden wissentlich beleidigt und versuchte immer sachlich zu argumentieren.
Auch diese Diskussion fing doch ganz harmlos an, alles gut und schön, aber wenn dann jemand dazwzwischen funkt, der anfängt Zitate zu verfremden und Fakten zu zu verdrehen, dann auch noch einen belehrten Eindruck macht aber dann in jedem Satz fast ein lacher versteckt ist, und dann nichtmal eine Diskussion auf normalem sachlichen Niveau möglich ist, sondern bei allem, was es auch gibt nur immer auf der Marke Vixen rumgehackt wird (wie in nahezu jedem Posting dieser Person), dann reisst mir einfach mal der Geduldsfaden und dann sollte auch gegen einen solchen Schwachsinn, wie er dort fabriziert wird angegangen werden, damit auch der stille Mitleser eine Chance zur Entscheidung hat und einschätzen kann was er liest.
Es ist ja nicht so, dass ich nur kurze Postings vollgestopft mit Anschuldigungen oder Beschimpfungen zum besten gebe. Das habe ich nicht nötig und das ist auch ganricht meine Art.

Aber ich sehe es nunmal so, dass jemand, der zum eigentlichen Thema nichts beitragen kann einfach die klappe halten sollte, und wenn er sich schon meldet, dann sollte das wenigstens nicht irgendeinem Schwachsinn ausarten.

Mit Vixenuser ist einfach keine Disskusion möglich, das ist das Problem. Jemand der zu einer gesunden Argumentation und Diskussion nicht imstande ist, hat in einem Diksussionsboard als aktiver Teilnehmer nichts verloren. So sehe ich das.

schönen Abend noch und clear skies,
André

 
Re: Wem nützen solche Statements?

Hallo André,

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Jemand der zu einer gesunden Argumentation und Diskussion nicht imstande ist, hat in einem Diksussionsboard als aktiver Teilnehmer nichts verloren.
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Damit hast Du sicher Recht, wenn Du diesen Filter aber auf die Nutzer dieses Bords loslässt, wird es hinterher ziemlich leer sein.

Ich frage mich schon seit langem, warum es gerade in den Astroboards fast wöchentlich in einem Thread heftig fetzt.
Eine Ursache ist sicherlich der Interessenkonflikt von Händlern und kritisch hinterfragenden Usern. Dadurch kommt immer wieder Zündstoff in die Diskussionen, was ich aber nicht unbedingt für schlecht halte, solange die Diskussion sachlich geführt wird und jeder auch sagen darf was er denkt. Ein anderer Punkt ist, dass unsere Optiken, obwohl doch eigentlich was sehr technisches, sehr individuelle Geschöpfe sind. Kaufe ich zwei gleiche Waschmaschinen, kann ich davon ausgehen, das beide das tun wozu sie gebaut wurden. Kaufe ich zwei gleiche Teleskope, kann eines eine Wunderoptik haben, das andere aber auch eine Gurke sein. Diskutieren nun die Besitzer dieser beiden Teleskope miteinander, wird es zwangsläufig zu Meinungsverschiedenheiten bezüglich der optischen Qualität kommen. Dazu kommen Dinge wie der mit bezahlbaren Mitteln leider nicht genau zu bestimmende Strehlwert oder auch die Frage, ob intra und extrafokale Beugungsbilder bei einer guten Optik nun gleich oder unterschiedlich sein müssen. Die Verwirrung ist gross, wirkliches Wissen haben die wenigsten und schon fetzt es im Karton, da jeder Recht haben will, und vielleicht sogar hat. Dazu kommen die Spezialisten die Spass daran haben Unfrieden zu verbreiten oder aus der Anerkennung im Forum den Haupteil ihres Egos ziehen.
Die amateur Astooptikszene wird von Meinungen und Schätzungen geprägt, wo wir eigentlich Fakten und Messungen benötigen würden.
Wie Du sieht, zu viele Gründe für hitzige Wortgefechte unter der Gürtellinie, als dass wir hoffen dürften in absehbarer Zeit ohne sie auskommen zu können.
 
astroluchs: absolut korrekt......

das ist das, was ich immer schon an bestimmten Forumsbeiträgen kritisiert habe: die Meinungen sind schon vorgefertigt.

Als gerrit und KaStern auf den Beobachtungsplatz kamen, war eigentlich schon klar, was Sie bewiesen "hatten" : daß das VMC keinen Farbfehler hat.

Und obwohl das VMC dann dekollimiert war, obwohl das optische System nicht ausgekühlt war, hat man "am Stern" kollimiert und dann bis nahezu 500-fach vergrößert, um nachher sagen zu können, daß der außeraxiale Chromasiefehler nicht existiert hat, weil man ihn nicht gesehen hat.

Ich habe einen schlimmen Verdacht.

Wenn Kastern weiß, daß sich der Strehl aus dem zweidimensional berechneten (Doppel-) Integral der Kontrastübertragungsfunktion berechnen läßt, dann weiß er auch, daß sich ein Cassegrain nicht mit einem Inbusschlüssel am Polarstern justieren läßt.

Und dann ist wirklich die Frage, warum uns KaStern mit einem unzureichend justierten Gerät bei allenfalls mittleren Luftbedingungen hier weismachen will, er hätte den Chromasiefehler nicht erkennen können, den Wolfgang Rohr vorher nachgewiesen hat.

Stellt KaStern hier tatsächlich gefälschte Testergebnisse zur Verfügung, denn er weiß es mit Sicherheit besser, so muß man von einem glatten Betrug ausgehen, denn ein Irrtum ist mit dem Hintergrundwissen kaum mehr zu rechtfertigen.

Hans-Dieter Fliegmann

 
Re: astroluchs: absolut korrekt......

Lieber Echsenfreund,

ich gehe eigentlich davon aus, dass ein Teleskop seine Beste Leistung und den geringsten Farbfehler zeigt, wenn es bestmöglich kollimiert ist.
Wenn das VMC nun beim Test tatsächlich so mies kollimiert war, hätte dann nicht auch der Farbfehler um so deutlicher hervortreten müssen?
So gesehen wäre der Test mit einem dekollimierten VMC doch ein noch viel besserer Beweis für die Nichtigkeit des Farbfehlers.
 
portaball - statements without meaning

DEIN ZITAT:


ich gehe eigentlich davon aus, dass ein Teleskop seine Beste Leistung und den geringsten Farbfehler zeigt, wenn es bestmöglich kollimiert ist.
Wenn das VMC nun beim Test tatsächlich so mies kollimiert war, hätte dann nicht auch der Farbfehler um so deutlicher hervortreten müssen?
So gesehen wäre der Test mit einem dekollimierten VMC doch ein noch viel besserer Beweis für die Nichtigkeit des Farbfehlers.

Anmerkung:
Ja, auf den Punkt getroffen !
Wenn er ein dekollimiertes Gerät überprüft hat und dann aussagt, der Farbfehler wäre null und nichtig, und es genau weiß, daß er so nicht nachweisen kann, daß das VMC keinen Farbfehler hat, liegt kein Irrtum vor, sondern der Versuch eines vorsätzlichen Betrugs.

Ich kann mir nicht helfen, aber je mehr ich mich damit befasse, ist Kasterns Testbericht eigentlich nur verfaßt worden, um Wolfgang Rohrs Befund zu widerlegen.

Bei schlechtem Seeing.
Bei unzureichender Kollimation.
Bei nicht erfolgter Auskühlung.

Ich will Karsten nichts Böses, aber er soll einsehen, daß man so (=auf diese Weise) den Lesern dieses Forums keinen Dienst erweist, wenn man Testberichte verfaßt, bevor überhaupt ein echter Test stattgefunden hat.

Im Wissenschaftsbetrieb spricht man gerne von "gefälschten Versuchsanordungen".
Das ist genau dann der Fall, wenn die Versuchsanordung so vorbereitet ist, daß kein anderes Ergebnis resultiert als das bereits vorgegebene.

Ich habe mittlerweile private e-mails von anderen Forenbeobachtern vorliegen, die nachweisen, daß diese Praxis hier Einzug gehalten hat.

Da werde ich unnachgiebig dagegenhalten.

Hans-Dieter Fliegmann
( kein Lobbyist for überteuerte VMC-Systeme)
 
Schluss mit lustig

Hallo vixenuser,
ich denke, hier ist mal eine kleine Pause angesagt. Zumindest die nächsten beiden Wochen wird es dir nicht möglich sein, dich hier einzuloggen.
 
Re: Bauartbedingter astroluchs

hallo Astroluchs,

noch mal zum mitschreiben: die Kollimation am Stern wird allgemein als genaueste, wenn auch nicht einfachste Methode zur Kollimation bezeichnet. Wenn Du glaubst dass das nicht so ist, dann erkläre mal bitte warum.

Was glaubst Du mögen es die Käufer von TMB Refraktoren so gerne, wenn Thomas Back jedes (in den USA verkaufte) Gerät persönlich am Stern testet?

Hier am Board gibt es jede Menge Besserwisser, wenn dem nicht so wäre, wäre das ganze ziemlich sinnlos... Wenn Du nicht glaubst hier noch was lernen zu können, z.B. von Leuten die es besser wissen, wozu überhaupt posten oder lesen?

Wenn dich niemand richtig versteht solltest Du vielleicht etwas an deiner Kommunikation feilen.

Ciao und auf Wiedersehen im Board!

Philipp
 
Re: astroluchs: absolut korrekt......

hi,

dann weiß er auch, daß sich ein Cassegrain nicht mit einem Inbusschlüssel am Polarstern justieren läßt.

tja, wenn Du es besser weißt, wie würdest Du denn ein Teleskop vom Cassegrain Typ (sei es nun ein Maksutov-Typ, ein VMC200L oder VC200L, einen Hypergraphen oder RC) kollimieren, was empfiehlst Du?

phil
 
Re: Bauartbedingter astroluchs

Hi Astroluchs,

wenn Du nicht alles gelesen hast, dann bist Du gerade auf dünnem Eis eingebrochen.
Betrachte Dir mal genau, was hier passiert.
Der Wolfgang Rohr ist interessiert, wieviel man vom Farbfehler am Himmel sieht. Findest Du es korrekt, daß Vixenuser ihn falsch zitiert?

Wolfgang Rohr:
Erst der letzte Test offenbarte einen kleinen Wermuts-Tropfen in Form eines Farbfehler,
für den eigentlich nur die Meniskus-Linse vor dem Sekundär-Spiegel zuständig sein konnte:
Im Doppelpaß wird am Lichtspalt dieser Farblängsfehler eindeutig sichtbar und es wird
deutlich, daß damit der Kontrast des Systems darunter leidet - wie stark, ist eine ganz andere
Frage. Wir sind also mit Filtern der Sache auf den Grund gegangen. Das beste Ergebnis hat
dieses System, wenn man mit einem grünen oder orangen Interferenz-Filter zu Leibe rückt:
Dann entfaltet das System seine volle Leistung: Dies wäre den Planeten-Beobachtern zu
empfehlen. Ich kann mir aber auch vorstellen, daß dieses System sehr enge Fertigungs-
Toleranzen hat, und daß der Farbfehler damit zu tun hat.

Vixenuser:
Ich bedanke mich bei Wolfgang Rohr für die Bestätigung des erheblichen Chromasiefehlers beim VMC-200 von Vixen.
Der "Optiktest" unter den Bedingungen wie sie von Kastern beschrieben werden, kann allerdings allein betragsmäßig diesen Fehler nicht nachweisen.
Dazu sei noch erwähnt: Ein erheblicher Farbfehler wird wohl unter allen Beobachtungsbedingungen sichtbar werden, wenn ich mir so meinen 90/1000 Achromat betrachte.

Astroluchs, direkte Frage an Dich: Findest Du diese Taktik korrekt? Würdest Du das so unterschreiben, selber tun?

Man würde mit Vixenuser anders umgehen, wenn er berichten würde, wie es mit seinem VMC auf der Wiese aussieht. Nur das tut er nicht, und er behauptet ja ein VC zu haben - wie er's justiert weigert er sich zu schreiben. Seine Behauptungen sind sooo praxisfremd, das fällt auch auf. Man würde es ihm jetzt auch nicht mehr abnehmen, weil nämlich vielmehr seine Meinung vorgefertigt ist, ohne je durchgesehen zu haben.

Was das herumhacken angeht: Hier hackt nur jemand ohne Plan auf einer Marke herum. Du sprichst von Leuten, die anderen helfen? Schau mal, wo ich gepostet habe, und schau mal wo Vixenuser gepostet hat. Suchfunktion aufrufen, Suchen nach Benutzernamen, Alle Boards, 6 Monate, Suchworte "vixenuser" und "sven_wienstein". Klärt alles.

Clear Skies
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