Völlige Überforderung bei Teleskopauswahl

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Hallo Ewald.

das ist ja fast schon literaturwürdig - aber so ist das mit den eierlegenden Wollmilchsäuen - ein Gerät das alles gleich gut kann gibt es nicht, besser als in Deinem Text kann man das schon nicht mehr zusammenfassen.

CS
Jörg
 
Hallo Forum, was soll dieses Gemecker über die Zumutung, anderen Menschen mittelmäßige Astrofotos zu zeigen? In zwei Wochen kann man vielleicht 25 mittelmäßige Astrofotos machen, die von den meisten Leuten bestaunt werden, weil sie so etwas nicht kennen. Eine Freundin war letztens zwei Wochen in Italien und hat mir dann 700 Fotos gezeigt von Gebäuden, die ich teilweise schon besucht habe oder schon tausend Mal auf besseren Fotos gesehen habe. Da ist mir der Astrofotograf lieber.
Sehr geehrter Harald Kothe,

Sie haben mich zwar nicht ausdrücklich erwähnt, aber ich beziehe Ihren Satz, der da mit "Hallo Forum" beginnt - so heißt hier übrigens niemand - und mit "Gemecker über die Zumutung, anderen Menschen mittelmäßige Astrofotos zu zeigen" weitergeht, auf mich. Sie meinen offensichtlich, mit der Bezeichnung "dieses Gemecker" meinen, durchaus ernstgemeinten, Einwurf pejorisieren zu können. Warum, ist mir nicht klar, aber mit einer gesitteten Umgehensweise hat Ihre Wortwahl meiner bescheidenen Meinung nichts zu zun. Der Begriff "Gemecker" wird gemeinhin mit nörgelnden Kindern oder ebensolchen alten Säcken assoziiert und ist im allgemeinen mit dem Term "gehaltloses Geschwafel" verbunden. Möchten Sie mir dieses unterstellen? Dann sagen Sie es bitte laut, ansonsten müßte ich Ihnen auch mit einer Unterstellung beikommen: Daß es Ihnen um Meinungsmache geht, bar jeglichen inhaltlichen Gehalts.

Was nun die Sache betrifft: Das, was Sie mit "Gemecker" zu umschreiben belieben, ist eine Beobachtung, die sich auf langjähriger Erfahrung mit Aesthetices gründet. Vielleicht sind Sie ja der Meinung, jeder dürfte seine Umwelt nach Belieben versauen, und da zähle ich tatsächlich auch mittelmäßige Astrobildchen dazu. Der Begriff "cacatum non est pictum" dürfte Ihnen bekannt sein. (Teil des Posts von Moderation entfernt. Grund: Der Text lag außerhalb der in den Nutzungsbedingungen unter §3 Abs. 1 vorgegebenen Grenzen. Bitte Nutzungsbedingungen beachten: Nutzungsbedingungen --> §3) )

Was Ihre Freundin mit ihren ach so schrecklichen 700 Fotos aus dem Italienurlaub betrifft: Die wollte Ihnen offensichtlich etwas Gutes tun.
(Teil des Posts von Moderation entfernt. Grund: Der Text lag außerhalb der in den Nutzungsbedingungen unter §3 Abs. 1 vorgegebenen Grenzen. Bitte Nutzungsbedingungen beachten: Nutzungsbedingungen --> §3) )

Der Dame ging es nicht um die wie von Ihnen auch immer definierte Bildqualität, sondern sie wollte Ihnen etwas mitteilen.
(Teil des Posts von Moderation entfernt. Grund: Der Text lag außerhalb der in den Nutzungsbedingungen unter §3 Abs. 1 vorgegebenen Grenzen. Bitte Nutzungsbedingungen beachten: Nutzungsbedingungen --> §3) )

Daß Sie sich hier in aller Öffentlichkeit dermaßen über die eindeutig gutmeinende Freundin lustig machen, halte ich für unterschäbig.
(Teil des Posts von Moderation entfernt. Grund: Der Text lag außerhalb der in den Nutzungsbedingungen unter §3 Abs. 1 vorgegebenen Grenzen. Bitte Nutzungsbedingungen beachten: Nutzungsbedingungen --> §3) )

Hans S.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Vielleicht sind Sie ja der Meinung, jeder dürfte seine Umwelt nach Belieben versauen, und da zähle ich tatsächlich auch mittelmäßige Astrobildchen dazu.
Nun ja, ich denke, jeder darf das tatsächlich. In einem freien Forum hier in einer freien Welt ist das halt so. Es ist doch auch schön, wenn man die Entwicklung von der ersten Freude ob eines verschwommenen Saturnrings bis zur perfekten M31 mitverfolgen kann. Wer davon müde Augen bekommt, muss ja nicht alles betrachten, was angeboten wird. :)

Was Ihre Freundin mit ihren ach so schrecklichen 700 Fotos aus dem Italienurlaub betrifft: Die wollte Ihnen offensichtlich etwas Gutes tun. Falls Sie es noch nicht kapiert haben: Der Dame ging es nicht um die wie von Ihnen auch immer definierte Bildqualität, sondern sie wollte Ihnen etwas mitteilen.
Das habe ich tatsächlich ebenso empfunden, mir war nicht klar, warum man die Urlaubsfreude, die jemand mit den Bildern teilen wollte, nicht wertschätzen möchte. Auch wenn's vielleicht mal nicht so spannend ist. Klar, alles wurde schon tausendfach abgelichtet, aber das persönliche, eigene Foto hat halt eine andere Seele... :cool::coffee:

lg
Niki
 
Sie haben mich zwar nicht ausdrücklich erwähnt, aber ich beziehe Ihren Satz, der da mit "Hallo Forum" beginnt - so heißt hier übrigens niemand - und mit "Gemecker über die Zumutung, anderen Menschen mittelmäßige Astrofotos zu zeigen" weitergeht, auf mich.
Mit der Einstellung ist permanenter Streit doch schon vorprogrammiert.
Das kann doch keiner wollen.
Ich empfehle ein etwas distanzierteren Blick auf öffentliche Inhalte. Ein Forum ist so öffentlich wie das schwarze Brett im Stadtteilzentrum.

LG
Olli
 
Das ist doch alles kein Prob... Moment, es hat gerade an der Tür geläutet...
...
...
...
zwei Herren in schwarzen Anzügen...
...
...
:unsure:
...
...
:oops:
...
...
:poop:
... da kam der Exekutor und holt sich auch noch das Klavier!

Mach nie die Tür auf,
lass keinen rein,
denn man weiß nie,
wer vor der Türe steht,

:whistle:

Manchmal gibt es in den Köpfen mehr verschlossene Türen als in Stadelheim...

Schade.

CS Jörg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
N'abend zusammen,

ich finds immer wieder schade das sich ein Moderator einschalten muss.
Hilft dem Fragesteller nicht wirklich weiter.

Man sollte auf die zuerst gestellte Frage(n) eingehen.
Man kann z.B. die Wahl des Teleskop oder das angehen an das Beobachten durchaus kontrovers diskutieren.

Jeder hat da wohl seine eigene Vorstellung von einem Teleskop oder der Herangehensweise.
Kann man sachlich und fachlich darstellen, fertig

Klar kann man da dann auch anderer Meinung sein, aus Erfahrung, aus den eigenen Ansprüchen... ... ... wie auch immer.
Das dann aber bitte genauso sachlich und fachlich schreiben.

Das Abrutschen in, ich nenns mal hartnäckiger Diskussion über dieses oder jenes Thema, hilft dem Fragesteller kaum weiter.
Und wenn das ganze dann in Missionieren ausartet... ... ...

Warum kann man nicht einfach schreiben das dieses oder jenes Teleskop für diesen oder jenen Bereich gut geeignet ist und für den angefragten eben nicht.
Gleiches bei der Herangehensweise.
Für den einen war es gut über Fernglas, Dobson, manuelle Stativmontierung... ... ... zu gehen.
Der Andere ist gleich mit der Astrofotografie eingestiegen.

Einfach die Beweggründe erklären.
Gleiches gilt für den der dagegen steht oder anders rangegangen ist.

So kann mE. der Fragesteller für sich abwägen.

Für mich war es gut in Bezug auf Montierung von klein nach groß zu wandern und von manuell zu GoTo.
Beides gilt für EQ wie Alt/AZ.
Ähnlich bei den Teleskopen.
Von Newton über MC zu Refraktoren FH zu SC. Verschieden montiert, auch mit Holzkiste drunter ;).
Jetzt zu beginn des sechsten Jahres ist zum C8 und FH 120/1000 wieder ein Newton für EAA dazu gekommen.
Alles wird Alt/AZ GoTo montiert. Mit ein und der selben.

Wenn Enrico jetzt will, kann er jetzt fragen warum und wieso ich so entschieden habe.
Da werde ich dann versuchen das zu erklären.
 
Hier gibt es nicht nur völlige Überforderung bei der Teleskopauswahl sondern auch bei der Benutzung eines Forums.
ohne jetzt irgendwie jemandem auf den vorhandenen oder nicht vorhandenen Schlips treten zu wollen, das ist wohl die hier schon (sehr) oft diskutierte Eigeninitiative, Eigenrecherche, des selbst Erarbeiteten und nicht alles vorkauen lassen.
Ist schon müßig noch darüber zu reden/schreiben.
Fängt dann schon bei der Benutzung der Suchfunktion eines Forum an.
Geht dann über das nicht vorhandene Wissen eine frei gewählte Suchmaschine mit Parametern im Suchfeld zu bestücken, um an leidlich gute Informationen zu kommen.
Und seit das Internet Einzug in (fast) alle Haushalte in D'land gehalten hat und dann das SmartPhone auf den Markt geschmissen wurde, scheint ein Großteil der Bevölkerung eines Landes vergessen zu haben, wie man ein Buch bedient.

:unsure: :coffee:... ... ...
 
Hui, heißes Thema! Ob Enrico noch mit liest? :)

Also mir hat es damals sehr geholfen, dass ich ein paar Leute kannte, die Teleskope haben und ich mir bei den Treffen ein gutes Bild davon machen konnte, was ich selber haben möchte. Hat mich das von Fehlkäufen abgehalten? Natürlich nicht! Das gehört wahrscheinlich zum Hobby dazu und erklärt auch, warum hier mit Inbrunst viele verschiedene Meinungen vertreten werden. Jeder hat eben seinen persönlichen (Leidens)weg durchschritten und lässt uns gerne daran teilhaben.
Ich habe auch gelitten und deshalb hier meine Tipps:

1) Irgendwo hingehen, wo man sich erstmal was angucken kann.
2) 8" Dobson (500€?) kaufen und mit dem Sohnemann zusammen den Nachthimmel erforschen. (*) Entweder man hat Spaß daran und behält das Ding oder man merkt, dass es nix für einen ist und gibt ihn weiter.
2a) Das eine mitgelieferte Okular, welches man am meisten benutzt wegschmeissen und stattdessen ein gutes von Televue kaufen :cool:
2b) Das andere mitgelieferte Okular auch weg.... nein Spaß, dann wäre das Budget ja schon überschritten.
3) Zum Thema Fotografie: Wenn es "damals" schon diese tollen Skytracker gegeben hätte, würde ich mir persönlich jetzt empfehlen: kauf dir so einen Tracker und benutz erstmal die eh schon vorhandene Kamera und beschränk dich auf Widefield Astrofotografie mit einem Teleobjektiv. In der Zeit, womit man damit Spaß hat, kann man ja dann auf ein große Montierung sparen und weiß dann vielleicht auch selbst, welches Teleskop drauf soll.

(*) 12" Dobson geht auch, ist ja auch nicht viel teurer, hat bei mir dann aber zum Kauf eines Kombis geführt.

Hoffe es hilft

CS
André
 
Guten Morgen,

jep, ist leider so, das es gelegentlich vor kommt.

sehr geholfen, dass ich ein paar Leute kannte, die Teleskope haben und ich mir bei den Treffen ein gutes Bild davon machen konnte,
das ist natürlich nach wie vor die beste Variante.
Leider hat nicht jeder die Möglichkeit es so zu machen. Unser Hobby ist dann nicht so, Achtung Neudeutsch ;) , Mainstream.
Obwohl, ich komme beruflich bedingt jeden Tag ordentlich rum im Landkreis, ich sehe hie und da schon Teleskope auf Balkonen oder Terrassen stehen.
Aber bei den meisten davon, habe ich den Eindruck, ist es Dekoration ;), kann natürlich auch ein Trugschluss sein :unsure:.
Da bleibt dann meist nichts anderes übrig als ein Buch zum Thema anzuschaffen, im Internet zu recherchieren, oder Forum, oder ... ... ... ...

Hat mich das von Fehlkäufen abgehalten? Natürlich nicht!
Fehlkäufe würde ich das nicht nennen :D.
Eher Erlangung von Erfahrungen.
Auch war es für mich kein Leidensweg, eher ein Erfahrungsweg.
Da passt Deine Erwähnung des Dobson rein. Ich habe mir auch solch einen standard Dobson 8"/1200 angeschafft. Wollte einfach wissen wie so ein Teil funktioniert.
Von der Optik her ein gutes Teil.
Aber das drum herum, war dann auf Dauer nicht so mein Fall. Dennoch liegen die viel beschriebenen Vorteile solch eines Dobson klar auf der Hand.
Aber es ist einfach nichts für mich.

Ebenso der Newton, mit dem ich mich nie so richtig anfreunden konnte.
Doch durch die tolle Entwicklung von EAA ist der Newton dafür, neben meinem Refraktor 120/1000, das bevorzugte Teleskop dafür.
Durch Alt/AZ montiert und Kamera ist der Newton vom Einblick nicht mehr so sportlich ;).
Wobei es der Kamera auf einem parallaktisch Montierten Newton wurscht ist wie sie am OAZ dran hängt. Hauptsache sie ist ordentlich adaptiert und fällt nicht raus.

2a) Das eine mitgelieferte Okular, welches man am meisten benutzt wegschmeissen und stattdessen ein gutes von Televue kaufen :cool:
Was die Okulare angeht, ja es gibt eindeutig besseres als die mitgelieferten.
Aber mei was solls?
Ich kann damit durchstarten und die ersten Beobachtungserfolge verzeichnen.

Da habe ich mich Anfangs und auch in der Mitte meiner bisherigen Erfahrungen tunlichst von fern gehalten. Das Knipsen war noch nie so mein Fall. Weder in jungen Jahren mit solch einer Kassettenfilm Kodak Kamera, noch jetzt mit SmartPhone oder digitaler Spiegelreflexkamera.
Hat sich jetzt aber seit über einem Jahr mit EAA auch geändert.

Da man sehr oft lesen kann, das dein vorgeschlagener Weg über solch einen Tracker mit Kamera und gutem Objektiv zu sehr ansehnlichen Ergebnissen führt, wäre das sicherlich ein guter Einstieg in die Astrofotografie.

Meines Erachtens nach, erreicht man in der Beobachtung des Nachthimmels nur mit Ruhe und Geduld etwas.
Da etwas erzwingen, mit Geld zu erschlagen, ..., ..., ... wird nicht funktionieren.
Das Beobachten ist so facettenreich das es natürlich schwer ist am Anfang da durch zu steigen. Zumal wenn man alleine Anfängt. Da muss man sich dann durch wurschteln. Lesen, Foren befragen, wenn man irgendwo hängen bleibt, sich auch mal vor einem Kauf ausbremsen und überprüfen (recherchieren) ob man es wirklich verstanden hat, was man da vor hat.

In diesem Sinne :coffee:, nichts überstürzen.
Die Sterne werden aller Voraussicht nach noch eine recht lange Zeit vorhanden sein.
Was ich dieses Jahr nicht beobachten, knipsen kann, dann halt nächstes oder übernächstes Jahr.
Rentner sein oder kurz davor stehend hilft da natürlich ungemein ;).
 
In diesem Sinne :coffee:, nichts überstürzen.
Die Sterne werden aller Voraussicht nach noch eine recht lange Zeit vorhanden sein.
Was ich dieses Jahr nicht beobachten, knipsen kann, dann halt nächstes oder übernächstes Jahr.
Genauso sehe ich das auch. Für mich ist auch der Weg das Ziel (oder jedenfalls Teil davon).
Man kann ja einfach mal irgendwo anfangen und schauen, was einem so Spaß macht und was nicht. Der eine mag halt lieber am Okular beobachten, der andere am Display. Dem einen macht das Star-hopping Spaß, für den nächsten muss es eben Goto sein.
Auch wenn man zwischendurch mal etwas kauft, was sich hinterher als Staubfänger erweist, kann man es ja doch meistens wieder zu einem guten Preis verkaufen.
 
Hier gibt es nicht nur völlige Überforderung bei der Teleskopauswahl sondern auch bei der Benutzung eines Forums.
Oh Mist!
Enrico @enno82 habe ich überhaupt nicht gemeint. Ich finde das toll, wenn jemand zugibt, dass er Schwierigkeiten bei der Teleskopauswahl hat und versucht hier Hilfe zu bekommen. Klar, man sollte natürlich auch ein bisschen Eigeninitiative entwickeln.

Zum Thema:
Ich finde die Teleskopauswahl für den Anfang eigentlich prinzipiell gar nicht so schwierig (sagt sich leicht nach Jahrzehnten der astronomischen Beobachtung, aber nie Profi-Level ;) ).

Was zu beachten ist:

1. der Durchmesser der Primär-Optik wohl der wichtigste Parameter ist. Er bringt Lichtsammel- und Auflösungs-Vermögen.

2. Es gibt Teleskope mit Primär-Optik aus Spiegel (Reflektor) oder einer Linse (Refraktor). Spiegel sind toll, sie können günstig sehr gross hergestellt werden und haben keinen Farbfehler (Benutzen auch die Profis). Linsen sind toll, sie haben keine Obstruktionsprobleme und bilden dadurch besser ab. Aaaaabbbbeeerr nur wenn es eine APO-artige Linsenzusammenstellung ist. Linsen sind sehr teuer, erst recht wenn gross und APO-artig. Spiegel sind günstig.

3. Ein Teleskop benötigt eine passende, staaaabbbbiiillle Montierung, abhängig vom Einsatzzweck (Visuell oder Foto).
Es wird hier leider etwas komplizierter. To GoTo or not to GoTo? Parallaktisch oder azimuthal? Ganz einfach und günstig, aber sehr stabil (Dobson) ?
Und die Montierung ist leider auch noch abhängig vom Teleskoptyp.

Ich belasse es bei diesen generellen Punkten und gebe keine konkrete Empfehlung. Die gab es glaube ich oben schon.

Oder doch: ;)

Skywatcher AZ-GTi GoTo Montierung mit Säulenstativ und mit kleinem Newton 150/750mm oder 130mm.
Das geht sogar fotografisch (DeepSky) mit Kurzbelichtungen.

So eine Kombination ist echt nicht teuer (relativ) und kompakt und kann eigentlich für den Anfang fast alles.

Gruß
Peter
 
Genauso sehe ich das auch. Für mich ist auch der Weg das Ziel (oder jedenfalls Teil davon).
und folgendes von Dir.

Es gibt halt nicht den einen zielführenden Weg.
Dafür ist Derjenige, der neben oder hinter dem Teleskop steht/sitzt, zu unterschiedlich zu einem Anderen.

Wenn jemand partout z.B. mit der Astrofotografie, trotz aller guten Erklärungen, einsteigen will, dann soll er es machen.
Es gibt Beispiele hier im Forum bei denen hat es (fast) reibungslos funktioniert.
Hut ab!
Aber das lesen zahlreicher Threads stellt die Erfahrung, dass speziell dieser Bereich recht komplex ist.

Letztendlich, egal wie ich anfange, muss ich mich mit dem Thema auseinander setzen.
Kann ich dann auch nur mich als Beispiel nehmen.
Bin da auch recht unbedarft und blauäugig an das Geschehen heran gegangen.
Aber dann stand sie da die EQ3-2 manuell mit Newton drauf.
Und, :whistle:, ich bin (damals) ITler, warum RTFM (man kennt auch die etwas unflätige Interpretation ;)) lesen.
Kann ja schon nicht so schwer sein :ROFLMAO:.
Aber warum steht das so komisch schräg??
Ähhh... links/rechts, rauf/runter... irgendwie nicht so ganz. Das Teleskop bewegt sich dann doch schon etwas merkwürdig, wenn ich an dieser oder der anderen Welle drehe... :unsure:.
Vielleicht doch mal was lesen?? Das große A liefert ja recht schnell.
Während des Warten auf die Bu(ü)ch(er)bestellung natürlich 'try and error' Versuche.
Dabei ging schon das ein oder andere kleine Lämpchen an :D.
Dann mit der Bedienung des Handbuches und der mittlerweile eingetroffenen Literatur hupfte das Wissen schon ein Stückchen höher.
Und der erste Jupiter und Saturn wird nicht vergessen werden.

Dann bei der Anschaffung der ersten GoTo Montierung (parallaktisch) waren die Grundlagen schon mal da, wie so eine Montierung funktioniert.
Aber... vorher dann doch mal das Handbuch konsultiert und auch anderes über GoTo gelesen.
Alignment-Sterne, Datum, Uhrzeit, ..., ..., ..., uih, uih...

Kurzum, jeder muss seinen Weg finden.
Bei mir war es ein längerer, bei anderen sicherlich ein kürzerer.
Aber, wie schon erwähnt, erzwingen funktioniert nicht.
 
sagt sich leicht nach Jahrzehnten der astronomischen Beobachtung, aber nie Profi-Level ;) ).
jep, :).
Da fällt einem gern schon mal was Hinten runter, was eigentlich zum Verständnis des Einsteigers beitragen könnte.
Man setzt gelegentlich das Ein oder Andere als gegeben voraus.
Und wenn dann noch der 'daküfi' (deutscher Abkürzungs Fimmel) dazu kommt ist die Verwirrung noch größer.

:alien: :coffee:
 
und folgendes von Dir.

Es gibt halt nicht den einen zielführenden Weg.
Dafür ist Derjenige, der neben oder hinter dem Teleskop steht/sitzt, zu unterschiedlich zu einem Anderen.
Ich hab ja auch nicht von explizit einem Weg gesprochen. Der Weg ist halt für jeden individuell, man muss ihn nur mal irgendwo beginnen. War vielleicht missverständlich formuliert. Ich schrieb ja auch, dass die Geschmäcker eben unterschiedlich sind und jeder an anderen Aspekten der Astronomie Spaß findet.
Und wenn man in einem Forum eine recht offene Frage stellt, muss man ja auch damit rechnen, dass man viele Meinungen zu dem Thema erhält. Das da am Ende nicht zwangsweise ein einzelner konkreter Vorschlag bei herauskommen kann ist ja auch klar. Aber ich halte die Diskussion und die Vorschläge trotzdem sinnvoll, da sie mit Sicherheit genügend Denkanstöße für die Entscheidungsfindung des Fragestellers liefern.
 
Moin,

ich bin da auch was die eigenen Erfahrungen angeht schon stark bei @Linsensuppe (mbba18) , der Einstieg verlief bei mir ähnlich, Foren und andere Onlinehilfen waren damals noch nicht in dem Maß verbreitet, man hing an der Paperware die man ergattern konnte, damals kam das "Handbuch für Sternfreunde" bei mir ins Haus und das eine oder andere Kartenwerk, das ist ein individueller Lernprozess. Ich bin da nicht der schnellste und so hat es gebraucht.

Heute nutze ich natürlich die Technik, aber was hätte man sich früher eine Hilfe à la elektronische Sternkarte gewünscht wenn man da gerade am Anfang "im Nebel" rumstochert...
Auf der anderen Seite erschrecke ich manchmal wenn ich mir überlege, was wir als Amateure alles an Zeug auffahren und dass da vor ein paar hundert Jahren ein Naturforscher, dessen Profession das war, mit einem Brillenglasfernrohr angefangen hat, den Himmel zu untersuchen.
Das zeigt, in was für einer privilegierten Situation wir heute sind und wie weitreichend die heute allgemein zugänglichen Hilfsmittel sind. Es gibt eine solche Vielfalt an Betätigungsmöglichkeiten und einschlagbaren Wegen, dass nicht nur jedes Teleskop sondern auch jeder Astronom "seinen" Himmel finden kann.

Das wichtigste: Er fängt an!

Ich denke aus der Debatte in diesem Thread kann man schon was mitnehmen, auch wenn es für meinen Geschmack dabei etwas zu heiß her ging. Beratung ist eben keine Indoktrination, das muss man sich immer wieder vorhalten, und der eigene Weg nicht zwingend der eines andern.

Ich hoffe Enno hat etwas für sich mitnehmen können, so dass es ihm beim Start hilfe. Dann hätte das Forum seine Arbeit getan.

CS
Jörg
 
Oder doch: ;)

Skywatcher AZ-GTi GoTo Montierung mit Säulenstativ und mit kleinem Newton 150/750mm oder 130mm.
Das geht sogar fotografisch (DeepSky) mit Kurzbelichtungen.

So eine Kombination ist echt nicht teuer (relativ) und kompakt und kann eigentlich für den Anfang fast alles.

Gruß
Peter

Danke für deinen Input. Du meinst das hier in der Richtung wa:


Grüße,
Enrico
 
Hallo Enrico,

nein, er meint das:

 
Ich hab ja auch nicht von explizit einem Weg gesprochen. Der Weg ist halt für jeden individuell, man muss ihn nur mal irgendwo beginnen.
da habe ich mich wohl etwas Missverständlich ausgedrückt, :whistle:.
Wollte noch etwas ausführen :D.

wohl aus diesem Grund wird des öfteren ja geschrieben, erst mal egal mit welchen Teleskop man anfängt, solange es in sich stimmig ist.
Mit der Zeit stellt sich erst raus wohin es geht und wenn das Auserkorene dann nicht so richtig zum vorhanden Equipment passt, muss man halt anpassen.
Wenn pfleglich mit dem Instrumentarium umgegangen ist, bekommt man wohl auch das Allermeiste wieder los. Oder man behält es aus nostalgischen Gründen oder man eröffnet ein weiteres Betätigungsfeld mit dem "alten" Equipment.
Wie auch immer, muss auch jeder für sich wissen wie er dann entscheidet.
Ich gehöre da mehr der Kategorie 'Sammler und Jäger' an ;).
 
Moin an alle,

ersteinmal vielen Dank für die Hilfestellungen.
Ich habe mir da meine Infos raus gezogen und denke ich weiß wohin mein Weg führen wird.

Leider finde ich es schade, jedoch ist es scheinbar in allen sozialen Medien und Foren so, das solche Treads schnell persönlich werden und man sich teils angiftet. Diese Energie sollte man sich evtl für wirklich wichtigere Sachen aufheben. Ich habe das ganze überlesen und denke mir da so mein Teil ;) Meinungen gehen immer auseinander, was auch gut ist, jedoch sollte man einfach sachlich bleiben.

Grüße,
Enrico
 
Ich verstehe die Gemeinde hier manchmal nicht, erinnert mich an die Klopperei hier im Forum vor 20 Jahren.
Enrico fragt nach einer Erstausrüstung für 1500 Euro.
Also kleiner Refraktor 80 mm f/6 für 500 Euro
Eq3 mit goto 500 Euro alternativ iexos-100
Kamera von altair für 500 Euro.
Computer hat er wohl.
Damit kann er schon mal schauen und sich mit der Photographie langsam reinarbeiten.
Grüße Edwin
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Enrico,
Danke für deinen Input. Du meinst das hier in der Richtung wa:

die Star Discovery ist eigentlich auch ok. Hat wahrscheinlich auch sehr ähnliche HW und SW.
Wie oben von @Olaf M. gezeigt, ich meine die AZ-GTi. Die ist halt flexibler, weil es keine reine Azimuth Montierung ist, sondern auch äquatorial eingesetzt werden kann und das Teleskop auch ganz normal an der Seite befestigt wird und man damit keine Längen/Durchschwing Probleme bekommt.

Aber der abgebildete Newton ist genau so ein kleines einfaches Einsteiger-Teleskop. Die Omegons haben meistens den besseren OAZ und Zubehör.
Grössere Optik, also 8" statt 6" und mehr wäre natürlich besser, aber dann wird's gleich ein bisschen grösser, schwerer, teurer und es braucht eine grössere Montierung.

Oder halt dann der visuelle Dobson Weg, eventuell dann sogar gleich mit 12 Zoll, am besten Gitterrohr-Tubus.
Erweiterbar mit EQ-Plattform für Planeten- und DeepSky Kurzeit-Fotografie, aber mit Bastelei verbunden und im Normalfall nicht guidingfähig (braucht man mM für Standard AF nicht mehr).

That's it. ;)

Gruß
Peter
 
Oder halt dann der visuelle Dobson Weg, eventuell dann sogar gleich mit 12 Zoll, am besten Gitterrohr-Tubus.
Erweiterbar mit EQ-Plattform für Planeten- und DeepSky Kurzeit-Fotografie, aber mit Bastelei verbunden und im Normalfall nicht guidingfähig (braucht man mM für Standard AF nicht mehr).

Ich lese gerade das erste mal was über die EQ-Plattformen......nicht ideal über für das Nachrüsten finde ich das erstmal garnicht so blöde. Hat wer damit Erfahrungen gesammelt in Verbindung mit den Dobson?
 
Hat wer damit Erfahrungen gesammelt in Verbindung mit den Dobson?
klar, ich. ;)

Ich habe eine EQ-Plattform von Astro Optik Martini, allerdings mit Schrittmotor ausgerüstet.
Funktioniert mit meinem 12 Zöller Gitterrohr Dobson und auch mit meinem 20 Zöller, aber da muss ich erst noch mehr Erfahrung gewinnen.
Man kann halt keine Langzeitbelichtungen mit Guiding machen. Aber stattdessen ein Live-Stack über mehrere Minuten mit Einzel-Kurzbelichtungen im Sekunden Bereich.
Es gibt auch Kollegen die eine EQ-Plattform guidingfähig gemacht haben. Die kommen dann auch auf längere Einzel-Belichtungszeiten.
Ich halte das aber mit einer aktuellen Astro-Kamera inzwischen für unnötig, da das Ausleserauschen keine so grosse Rolle mehr spielt.

Und es geht natürlich auch relativ unproblematisch Planeten-Fotografie. Mache ich aber nicht.

Gruß
Peter
 
Muss nochmal stören….

Folgendes Teleskop hätte ich evtl für rund 500 Euro an der Angel.
wenn man das später mit einer EQ Plattform nachrüstet, wäre doch für den Anfang EAA machbar oder?

 
Folgendes Teleskop hätte ich evtl für rund 500 Euro an der Angel.
wenn man das später mit einer EQ Plattform nachrüstet, wäre doch für den Anfang EAA machbar oder?
das sollte funktionieren.
Aber es können noch manche kleinere Probleme auftreten, die muss man dann durch eigene Lösungen beheben.

Und wichtig, es wird nur Live-Stacking von Kurzbelichtungen (<10s) möglich sein. Und man braucht dazu eine dedizierte Astro-Kamera.
Passt aber soweit zu EAA.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn das Teleskop da ist, dann entweder in Okulare investieren oder eher gleich in einer vernünftigen Kamera wie Bsp ASI 385 MC.
 
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