Sternenfee123
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Hi Jan,
Praxisbeispiel von meinem Beobachtungsplatz weit weg von einer Ortschaft.
Auto (20 m weg von der Sternwarte) im Sommer klitschnaß gegen Ende der Beobachtungsnacht, Teleskopgeraffel auf der rießengroßen mit Platten belegten Dachterasse der sehr gut isolierten und ungeheizten Sternwarte: knochentrocken.
Auto im Herbst/Winter mit bis zu 1 cm Eis überzogen (auch auf dem Autodach), Newton außen leicht bereift (hauptsächlich durch meinen Atem rund um den OAZ), Velour innen bis etwa Höhe Fangspiegelstreben etwas feucht, beide Spiegel knochentrocken.
Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit läuft das Wasser außen am Tubus runter, auch die Montierung und das Stativ tropft leise plitschend vor sich hin, der Velour an der Öffnung ist naß, spätestens ab den Fangspiegelstreben nur noch feucht, 10 cm weiter innen trocken. Der Hauptspiegel des 8" Newtons ist nicht abgedeckt oder beheizt, der guckt als matte Fläche gen Boden.
Bei identischen Bedingungen war die Russentonne ohne Taukappenverlängerung immer völlig beschlagen, mit Taukappenverlängerung dagegen trocken.
Ich arbeite bei allen Teleskopen ohne Lüfter, Heizung oder sonstigem Kram. Ist mir die Russentonne beschlagen, weil ich die Taukappenverlängerung vergessen hatte, hab ich sie für 15 Minuten gegen den Boden gucken lassen. Dann war sie wieder frei und ich hab halt nicht mehr Richtung Zenit sondern nur noch bis etwa 60 ° Höhe beobachtet. Dann blieb sie auch trocken...
Praxisbeispiel von meinem Beobachtungsplatz weit weg von einer Ortschaft.
Auto (20 m weg von der Sternwarte) im Sommer klitschnaß gegen Ende der Beobachtungsnacht, Teleskopgeraffel auf der rießengroßen mit Platten belegten Dachterasse der sehr gut isolierten und ungeheizten Sternwarte: knochentrocken.
Auto im Herbst/Winter mit bis zu 1 cm Eis überzogen (auch auf dem Autodach), Newton außen leicht bereift (hauptsächlich durch meinen Atem rund um den OAZ), Velour innen bis etwa Höhe Fangspiegelstreben etwas feucht, beide Spiegel knochentrocken.
Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit läuft das Wasser außen am Tubus runter, auch die Montierung und das Stativ tropft leise plitschend vor sich hin, der Velour an der Öffnung ist naß, spätestens ab den Fangspiegelstreben nur noch feucht, 10 cm weiter innen trocken. Der Hauptspiegel des 8" Newtons ist nicht abgedeckt oder beheizt, der guckt als matte Fläche gen Boden.
Bei identischen Bedingungen war die Russentonne ohne Taukappenverlängerung immer völlig beschlagen, mit Taukappenverlängerung dagegen trocken.
Ich arbeite bei allen Teleskopen ohne Lüfter, Heizung oder sonstigem Kram. Ist mir die Russentonne beschlagen, weil ich die Taukappenverlängerung vergessen hatte, hab ich sie für 15 Minuten gegen den Boden gucken lassen. Dann war sie wieder frei und ich hab halt nicht mehr Richtung Zenit sondern nur noch bis etwa 60 ° Höhe beobachtet. Dann blieb sie auch trocken...