Vorankündigung HR Coma Corrector

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Re: Vorankündigung HR Coma Corrector - Gewicht

Hallo Tommy,

es werden zwei Szenarien verwechselt, deswegen die Konfusion. Ich liste das mal auf:
1) Fotographischer Einsatz: Der Fokus sitzt 34mm weiter draußen als sonst, davon muß man die Bauhöhe des 2"auf T2-Adapters, den man sonst verwendet hat abziehen. In der Praxis muß man dann in der Regel entweder den Okularauszug rausdrehen, oder den Korrektor ein Stück rausziehen. Das ist bei der Länge der Hülse kein Problem.
2) Visueller Einsatz: Hier kommt die Bauhöhe des Helical zum Tragen. Da der Helical höher baut als der Korrektor den Fokus rausverlegt, muß man mit dem Korrektor bis zu 34mm weiter rein, um mit allen Okularen in den Fokus zu kommen.

Clear skies

Tassilo
 
Re: Vorankündigung HR Coma Corrector - Gewicht

Hallo Tassilo,

Der Anblick des Spotdiagramms ist auf den ersten Blick schcön übersichtlich. Aber er zeigt die Helligkeitsverteilung im Airyscheibchen eben doch nicht so genau –

noch mal es geht nicht nur um das reine BS sondern den gesamten Spot und da interessiert den Sternfotografen nun mal ob Seine Sterne schön rund sind oder Asymmetrien aufweisen wie Komaschweife oder die zb. von Refraktoren ohne Flattener bekannten Ovale als Folge der Kombination Defokus wegen Bildfeldwölbung und Asti.
Ein reiner Defokus der den Stern halt etwas größer aber noch schön Rund erscheinen lässt ist hingegen weniger störend.
Die Meade ACF zb. haben eine erhebliche Bildfeldwölbung und trotzdem hattest Du die als es noch Dein Bier war für die zur Fotografie empfohlen weil Coma-Free so lautet ja der Werbespruch dort.
Schau Dir mal die MTF oder den Strehl eines ACF übers Feld für eine plane Bildebene an.

Es geht bei den sinnvollen Konventionen für Foto auch nicht ausschließlich um Deinen Korrektor mit seinen sehr hohen Strehlwerten sondern einen allgemein üblichen Standard nach dem man sich richten sollte, allein schon wegen der Vergleichbarkeit und der Kunde hat es auch einfacher wen Er sich nur in eine Sache einarbeiten muss und sich nicht mit immer wieder neuen Grafiken und Kennzahlen rumärgern braucht.

Die übliche Konvention für Foto im Astrobereich ist es den geometrischen Spot ohne eingezeichnetem Beugungsscheibchen zu zeigen.
Die Referenz ist hier nicht das BS sondern das Auflösungsvermögen des Sensors bzw. früher Chemischen Films das wird mitunter auch als Kreis dargestellt.
Schau mal in Fachbücher.
Wegen der Verwechslungsgefahr dieses Kreises mit dem BS bevorzuge ich es aber den Spot in einer Box mit definierter Kantenlänge zu zeigen.
Siehe die Spots bei Takahashi oder ASA, oder hier schon erwähnt den TS Komakorrektor von Riccardi.

Aber gut ich sehe ein es ist sinnlos mit Dir über solche Konventionen zu diskutieren Du hast Dich in Denen Konventionen halt zu sehr festgebissen und die Strehlwerte für den Korrektor sind ja auch beeindruckend.
Deshalb sollen die ja auch unbedingt als Webeträger her, denn damit wirbt es sich einfach besser als mit Spots weil.

ich denke nicht daß irgendwer aufgrund von Spotdiagrammen zwischen Strehl 0,9 und Strehl 0,95 unterscheiden kann

Das der Strehl für Foto gar nicht das entscheidende Kriterium ist ignorierst Du halt einfach.
Aber gut vielleicht gibt es ja eines Tages auch von ES mal einen Astrographen für deutlich mehr als 30mm Bildkreis und mit f/2 oder so, der wird dann nicht mehr die tollen Strehlwerte haben und dann werden wir erleben wie schnell der liebe Tassilo Seine Meinung ändert und uns Spots zu dieser Optik zeigt.
Natürlich dann in für Foto üblicher Konvention ohne eingezeichnetem BS.

Es ist aus unserem Bild klar ersichtlich, daß es kein Vignettierungsproblem bei dem von uns versprochenen Bilddurchmesser gibt. Damit ist das Thema eigentlich durch.

Noch mal
Mit dem Argument das schon der Spiegelkasten der Kamera das Vollformat vignettiert könnte man ja jeden 2,5“ oder 3“ Korrektor für unsinnig erklären.
Selbstverständlich gibt es Kameras und eine Adaption derselben die Vollformat und auch noch größere Formate nicht Vignettieren und da wäre es halt gut zu wissen was eben der Korrektor bietet bzw. ab wann ich mir den nächst größeren kaufen muss.

1) Fotographischer Einsatz: Der Fokus sitzt 34mm weiter draußen als sonst, davon muß man die Bauhöhe des 2"auf T2-Adapters, den man sonst verwendet hat abziehen. In der Praxis muß man dann in der Regel entweder den Okularauszug rausdrehen, oder den Korrektor ein Stück rausziehen. Das ist bei der Länge der Hülse kein Problem.
2) Visueller Einsatz: Hier kommt die Bauhöhe des Helical zum Tragen. Da der Helical höher baut als der Korrektor den Fokus rausverlegt, muß man mit dem Korrektor bis zu 34mm weiter rein, um mit allen Okularen in den Fokus zu kommen.
So für Foto muss man den OAZ samt Korrektor raus drehen und fürs visuelle rein.
Und ich dachte immer das der Korrektor eine genau definierte Position im Strahlengang haben muss.
Kai dachte das auch.

Jetzt nimm Dir bitte irgendein einfaches Corrector-Design und probiere das mal in OSLO aus.
Der wichtige Abstand ist:
Hauptspiegel - erster Linsenscheitel des Correctors

Aber Spaß beiseite, ist der Korrektor bis zu seinem Anschlag in den OAZ eingeschoben dann gibt es nur eine richtige Position des OAZ nämlich die welche gewährleistet das

Der wichtige Abstand ist:
Hauptspiegel - erster Linsenscheitel des Correctors

Bzw. letzter Linsenscheitel – Sekundärfokus exakt stimmen.
Es kann daher unmöglich für Foto eine andere optimale Position des OAZ und damit des Korrektors geben als Visuell

Befindet sich der Chip oder die Feldblende des Okulares bei dieser OAZ Stellung nicht im Sekundärfokus dann stimmt die Länge der Adaption nicht.

Der Fokus sitzt 34mm weiter draußen als sonst

Noch mal.
Der Fokus des Systems Newton + Korrektor kann aber natürlich eine vom Primärfokus abweichende Lage haben und diesen nennt man nun mal Sekundärfokus.
Hierfür gibt es eine ganz simple mathematische Beziehung nämlich

d2 = M*d1
d1……….Abstand Korrektor Primärfokus
d2……….Abstand Korrektor Sekundärfokus
M………..Verlängerungsfaktor (bzw. Verkürzungsfaktor) des Korrektors

Es ist zwar bei so einem komplexen und langbauenden Korrektor (4 Linsen in 3 Gruppen) etwas komplizierter (man müsste die Verlagerung eigentlich nacheinander für alle 3 Gruppen errechnen) aber trotzdem ist es nicht sehr plausibel das ein Korrektor mit M=1,06 d2 um Satte 33mm gegenüber d1 verlängert.

Wie erklärst Du Dir diesen Wiederspruch zu Deinen 34mm?


der Korrektor holt den Fokus raus, ca. 34mm. Visuell muß man aber noch die Bauhöhe des visuellen Helical abziehen, das ist mehr. Wenn man den Korrektor in der Neutralstellung, die die Verwendung aller uns bekannten sinnvollen Okulare erlaubt, benutzen will, muß man in der Lage sein, den Fokus ohne Korrektor 33mm über den Okularauszug zu holen, das Auszugsrohr muß also entsprechend tief eintauchen.

Wie erklärst Du Dir diesen Wiederspruch Deiner Angaben?
Den Rechenweg hast Du ja schon erwähnt

der Korrektor holt den Fokus raus, ca. 34mm. Visuell muß man aber noch die Bauhöhe des visuellen Helical abziehen,

34mm - Bauhöhe Helical 50mm = -16mm
Also 16mm intrafokaler Weg.
16 und keine 33 wie Du Kai erzählt hast!
Mach doch bitte mal eine Eigene Rechnung ja.

Grüße Gerd

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Vorankündigung HR Coma Corrector - Gewicht

Hallo Gerd,

"und da interessiert den Sternfotografen nun mal ob Seine Sterne schön rund sind oder Asymmetrien aufweisen wie Komaschweife oder die zb. von Refraktoren ohne Flattener bekannten Ovale als Folge der Kombination Defokus wegen Bildfeldwölbung und Asti."
TB - Du weißt ganz genau, daß in dem Strehlbereich die Sterne rund sein müssen, und eventuelle Störungen weit unterhalb der Auflösungsgrenze jedes Chips liegen. Was soll also der Einwand?

"Die Meade ACF zb. haben eine erhebliche Bildfeldwölbung und trotzdem hattest Du die als es noch Dein Bier war für die zur Fotografie empfohlen weil Coma-Free so lautet ja der Werbespruch dort. Schau Dir mal die MTF oder den Strehl eines ACF übers Feld für eine plane Bildebene an."
TB - Ich habe immer geschrieben, daß das ACF für große Chips einen Fieldflattner braucht. Und daß das ausgezeichnet funktioniert, ist inzwischen tausendfach bewiesen. Was soll der Einwand?

"Es geht bei den sinnvollen Konventionen für Foto auch nicht ausschließlich um Deinen Korrektor mit seinen sehr hohen Strehlwerten sondern einen allgemein üblichen Standard nach dem man sich richten sollte, allein schon wegen der Vergleichbarkeit und der Kunde hat es auch einfacher wen Er sich nur in eine Sache einarbeiten muss und sich nicht mit immer wieder neuen Grafiken und Kennzahlen rumärgern braucht."
TB - Vollkommen richtig. Deswegen habe ich die Darstellungsart gewählt, die z.B. Canon auch macht.

"Die übliche Konvention für Foto im Astrobereich ist es den geometrischen Spot ohne eingezeichnetem Beugungsscheibchen zu zeigen. Die Referenz ist hier nicht das BS sondern das Auflösungsvermögen des Sensors bzw. früher Chemischen Films das wird mitunter auch als Kreis dargestellt.
Schau mal in Fachbücher."
TB - Es gibt jede Menge Darstellungsarten - und stell Dir vor, ich habe eine ganze Menge Fachbücher gelesen, ich mache das nicht erst seit gestern. Tatsache ist einfach, daß sich auch das weiterentwickelt - man findet SA und Querabberationsgraphen, Spots mit und ohne Beugungsscheibchen, MTF etc.. In weitergehenden Fachpublikationen wie Haferkorns "Synthese optischer Systeme" findet man Zerniketerme. Aber das weisst Du sicher, deshalb erschließt sich mir der Sinn Deiner letzten Posts nicht - es sei denn, Du willst Unsicherheit schüren, wo es schlicht nix zu meckern gibt. Wenn Du eine Diskussion über Optikdarstellungen führen willst - dafür gibt es das Optikforum.

"Aber gut ich sehe ein es ist sinnlos mit Dir über solche Konventionen zu diskutieren Du hast Dich in Denen Konventionen halt zu sehr festgebissen"
TB - Das ist schlicht eine Unterstellung. Du ignorierst meine - wohl begründete - Forderung nach Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung. Man kann immer alles machen - ich bin da vollkommen schmerzfrei.

"Das der Strehl für Foto gar nicht das entscheidende Kriterium ist ignorierst Du halt einfach. Aber gut vielleicht gibt es ja eines Tages auch von ES mal einen Astrographen für deutlich mehr als 30mm Bildkreis und mit f/2 oder so, der wird dann nicht mehr die tollen Strehlwerte haben und dann werden wir erleben wie schnell der liebe Tassilo Seine Meinung ändert und uns Spots zu dieser Optik zeigt. Natürlich dann in für Foto üblicher Konvention ohne eingezeichnetem BS."
TB - Das ist schlicht eine Unterstellung und ein persönlicher Angriff, zu dem Ich Dir keinerlei Anlass gegeben habe. Was soll das? Du suchst verzweifelt das Haar in der Suppe. Der Komakorrektor ist - im Gegensatz zu vielen Anderen - eben nicht nur fotografisch verwendbar. Und damit diskutieren wir hier zwangsläufig nicht nur Spots. Bei einem reinen Astrograph wäre das natürlich anders. Nicht Äpfel und Birnen verwechseln.

"Selbstverständlich gibt es Kameras und eine Adaption derselben die Vollformat und auch noch größere Formate nicht Vignettieren und da wäre es halt gut zu wissen was eben der Korrektor bietet bzw. ab wann ich mir den nächst größeren kaufen muss."
TB - Lies bitte die Produktbeschreibung. Wir reden von 30mm Bildkreis. Wir haben bewiesen, daß es innerhalb dieses Kreises kein Problem gibt. Fertig. Daß es auch größere Bildformate gibt ist jedem klar. Daß es da einen anderen Korrektor braucht auch. Wo ist das Problem? Wir halten, was wir versprechen. Den "weltbesten Komakorrektor ohne Vignettierung bis Großformat, ohne Brennweitenänderung und bis f/3" gibt es woanders. Komischerweise gibt es da aber weder Spots noch rms übers Feld, Strehl übers Feld, Polystrehl, MTF noch sonstwas. Nur das Statement ""höchste Schärfeleistung über das ganze Bildfeld - ohne Mittenunschärfe". Wie es mit dem Wahrheitsgehalt dieser Aussage steht, kann man im Komakorrektortest im neuen Interstellarum überprüfen.

"So für Foto muss man den OAZ samt Korrektor raus drehen und fürs visuelle rein. Und ich dachte immer das der Korrektor eine genau definierte Position im Strahlengang haben muss."
TB - Natürlich muß der Abstand stimmen. Du machst schlicht einen Denkfehler. Du unterstellst mir, ich würde von einem Unterschied "Fokuslage visuell mit Korrektor - Fokuslage photographisch mit Korrektor" ausgehen. Das ist schlicht nicht richtig. Ich spreche immer von "Fokuslage ohne Korrektor" zu "Fokuslage mit Korrektor". Und wie jeder Praktiker weiß, unterscheidet sich das bei Fotografie und Beobachtung deutlich. Bei der Fotografie haben wir in der Regel die Kombi: Adapter 2" auf T2 + T2-Ring + Auflagemaß Kamera, also Fokusposition 55mm + X ÜBER dem Ende des Okularauszugs. Bei der Beobachtung ist der Fokuspunkt je nach Okular zwischen 10mm unterhalb des Okularauszugsendes und 20mm oberhalb. Ganz einfach. Deine Belehrungen kannst Du Dir in dem Zusammenhang wirklich sparen. Ich habe die Mechanik des Komakorrektors selbst konstruiert, und die Prototypen mit dieser Mechanik funktionieren seit drei Jahren. Nachdem Du Dir ja die Mühe gemacht hast, auch meine alten Posts zu dem Thema rauszusuchen, weißt Du das ja. Stellt sich die Frage, warum Du dann hier so auftrittst. Und das musst Du mit Deinem Ego ausmachen. Aber bitte nicht hier im Thread.

Clear skies

Tassilo
 

Anhänge

  • Spots406Newtonf4HRKomakorr.jpg
    Spots406Newtonf4HRKomakorr.jpg
    99,9 KB · Aufrufe: 1.815
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
hallo Tassilo,

"TB - Du weißt ganz genau, daß in dem Strehlbereich die Sterne rund sein müssen, und eventuelle Störungen weit unterhalb der Auflösungsgrenze jedes Chips liegen."

Nein das stimmt leider nicht, man sieht es zumindest bei den überbelichteten Sternen in den Halos, sogar mit ner ollen Eos - siehe angehängtes Foto und den Bericht darüber:
http://interferometrie.blogspot.co.at/2012/10/sternformproblem-bei-apos-i.html?

hatte aber auch schon dreieckige Sterne mit einem 94% Strehl Apo - siehe Foto. Wenn da nullkomma Josef Prozent unsymmetrisch aus dem Beugungsscheibchen rausgelenkt werden, dann wird das sichtbar.

"Ich spreche immer von "Fokuslage ohne Korrektor" zu "Fokuslage mit Korrektor". Und wie jeder Praktiker weiß, unterscheidet sich das bei Fotografie und Beobachtung deutlich."
Aber nur die Adaption, es ist doch derselbe Fokus ob Kamera oder Okular. Sonst stimmt die Korrektur ja nicht. Wie man diese Gerätschaften dann in der Praxis adaptiert ist dann eine weiterführende Frage. Also 34mm weiter raus gegenüber ohne Korrektor. Übrigens: Korrektor rausziehen ohne plane Auflage, das ist für Fotografie problematisch, Verkippung vorprogrammiert. Da würde ich überlegen, eine Abstandshülse oder sowas für stabile plane Auflage dazuzugeben.

lg Tommy
 

Anhänge

  • 130-900_30Sek_Regulus Ausschnitt.jpg
    130-900_30Sek_Regulus Ausschnitt.jpg
    55,4 KB · Aufrufe: 1.692
  • Sternformproblem_94Strehl_RAW.jpg
    Sternformproblem_94Strehl_RAW.jpg
    84,2 KB · Aufrufe: 1.707
Hallo Tommy,

Du solltest der Fairness halber die genauen Daten der gezeigten Aufnahmen nennen, also welcher Apo mit welcher Kamera + Flattener. Sieht für für mich nach William Optics Marke "verspanntes Objektiv" oder TS Hausmarke aus, mal aus der Hüfte geschossen.

Grüße
Andreas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wow, hier werden ja ganze Buecher gepostet. Ich freu mich auf Einzelbilder mit dem Korrektor, denn ein Bild sagt mehr als tausend Diagramme ääh Worte.
Bezgl. Ministerne macht doch sowieso jeder die Sterne per EBV nochmal kleiner, also ist das doch auch nicht kriegsentscheident.
Wichtiger als perfekte Ministerne abseits der Achse sind mir keine Halos bei hellen Sternen, Gutmuetigkeit bei leichtem Verkippen, Verkippen durch OAZ-Klemmung, Ausleuchtung und das das Ding nicht in den Tubus ragt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Tommy,

bei f/4 oder f/3 ist das Beugungsscheibchen so viel kleiner als ein Pixel, daß ich da Probleme eigentlich ausschließen kann. Außerdem haben wir ja getestet, und es gab damit nie ein Problem.
Bei Deinen Beispielen bin ich skeptisch - wenn das Gerät bei 20° im Testraum gut ist, heßt das ja nicht immer, daß es dann bei Kälte auf dem Acker auch gut ist. Das wäre mal eine genauere Untersuchung wert.
"Aber nur die Adaption, es ist doch derselbe Fokus ob Kamera oder Okular." Jein. Du gehst von Universalgeräten aus, mit denen Fotografie und Beobachtung möglich sind. Die sind aber gar nicht das Thema, mit so einem Gerät funktioniert es ja sicher. Die Probleme sind z.B. visuell optimierte Dobsons, die eheblich weiter optimiert sind - das betrifft fast alle guten Selbstbauten. Und für diese Teleskopbesitzer ist es halt wichtig, wie weit vor dem Ende des Okularauszugs der Fokus liegen muß, damit es mit dem Korrektor funktioniert.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Alle,

Produktion ist im Werk jetzt abgeschlossen. Wir erwarten die Geräte in ca. 6 Wochen hier, ich gebe dann nochmal Bescheid, nachdem die Korrektoren eingetroffen und getestet sind.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Alle,

die Korrektoren sollen am 13.9. in Rotterdam ankommen. Wir werden für Tests etc. dann ca. 2 Wochen brauchen. Wenn die Qualität stimmt, poste ich dann hier die Freigabe.

Clear Skies

Tassilo
 
Hallo Tassilo,
waere gut, wenn man hier schon mal unbearbeitete Vergleichsaufnahmen zum GPU mit apsc zu sehen bekaeme.
Mich interessieren besonders helle Sterne uebers Feld hinsichtlich Reflektionen und Halos.
Ich erwarte nicht, dass man im Primaerfokus Unterschiede in der Sternabbildung sieht.
 
Hallo Zyklop,

bitte habe Verständnis dafür, daß wir niemals irgendwelche Fotos mit anderen Geräten veröffentlichen werden, auch wenn wir die intern zu Mess- und Vergleichszwecken anfertigen. Wir haben hier schon genug Leute, die zwanghaft das Haar in der Suppe suchen, siehe oben. Ich habe kein Problem damit, eigene Produkte zu diskutieren. Ich werde aber niemand eine Ausrede liefern, das Thema dieses Threads auf ein Produkt umzubiegen, das andere Händler auch anbieten.

Clear skies

Tassilo
 
Betatest HR Coma Corrector

Hallo Alle,

endlich ist es soweit - die neu eingetroffenen Korrektoren sind getestet und für gut befunden! Ab sofort können die Korrektoren gekauft werden. Die Betriebsanleitung wird in Kürze erstellt und automatisch nachgeliefert. Im Prinzip kann man aber wenig falsch machen.
Wir haben zwei der Anregungen verwirklicht, die uns hier in den Foren gegeben wurden: Der hintere Lichtdurchlass wurde vergrößert, der freie Linsendurchmesser der letzten Linse liegt jetzt bei 42mm. Ebenso liegt dem Korrektor jetzt nicht nur ein abschraubbarer Adapter auf M42x0,75 bei(T2), sondern auch ein Adapter auf M48.
Wir versprochen führen wir bei diesem Produkt einen Betatest durch - wer mir innerhalb eines halben Jahres ab dem Kauf einen Betatestreport zusendet (am besten per Mail) bekommt von uns einen Einkaufsgutschein in Höhe von 15-30€ (je nach Ausführlichkeit des Tests). Der Einkaufsgutschein kann in allen unseren Shops genutzt werden - wer also einen Campingtisch zum Beobachten braucht, kann den Schein auch bei Outdoor-Ranger einlösen. Der Betatest läuft ab sofort bis zum 31.12.2013.

http://www.explorescientific.de/explore-scientific-coma-corrector-p-25090.html

Wir nehmen ab sofort Bestellungen entgegen.

Clear skies

Tassilo
 

Anhänge

  • 0510330kleinquadratisch.jpg
    0510330kleinquadratisch.jpg
    67,9 KB · Aufrufe: 788
Re: Betatest HR Coma Corrector

Hallo,

das obige Bild ist noch vom Prototypen - hier die aktuellen Bilder, die auch Verpackung und die lasergravierte Skala am Helical zeigen.

Clear skies

Tassilo
 

Anhänge

  • 0510330_PACquadratischklein.jpg
    0510330_PACquadratischklein.jpg
    98 KB · Aufrufe: 565
  • 0510330_M2quadratischklein.jpg
    0510330_M2quadratischklein.jpg
    93,8 KB · Aufrufe: 577
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben