Vorstellung und Beratung Astro-Glas

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas ffunnah
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

ffunnah

Mitglied
Hallo miteinander,

ich heiße Yan und bin Anfänger, was die Beobachtung des Nachthimmels betrifft.

Seit letztem Sommer besitze ich ein gebrauchtes Steiner 10x42 Fernglas (älteres Modell der Reihe Skyhawk Pro) und bin sehr fasziniert.
Die Qualität von landschaftlichen Bildern am Tage scheint sehr hoch zu sein.

Den Nachthimmel entdecke ich damit sehr entspannt, ohne Erwartungen, und spontan - auch unterwegs. Am besten in Liegeposition.
Highlights waren bisher die Andromeda-Galaxie als blasser Schimmer, Jupiter-Monde als winzige Stecknadelspitzen und die Plastizität der Mondoberfläche.

Ich suche nun für die Nacht ein Fernglas, dass einen weiteren Schritt geht und plane auch die Nutzung eines Stativs mit Montierung/Adapter dafür ein.
Dieses Fernglas darf qualitativ getrost ein wesentlich schwächeres Tages-Bild liefern, als das Steiner 10x42, wenn es dafür kleinere Ausschnitte des Nachthimmels und lichtschwache Objekte besser abbildet.

Eine Referenz als Laie für mich wären die Saturn Ringe.
-Während das 10x42 lediglich erahnen lässt, dass da um den Saturn "sich noch etwas befindet", wäre es schön, mit dem neuen Fernglas zwischen Ringbereich und Planet grob unterscheiden zu können.
-"Wahrnehmen" von Objekten, die noch etwas lichtschwächer als Andromeda sind wäre auch schön.

-Ich vermute, ich sollte mal in Richtung 15x60 oder 20x80 schauen, oder?
-Mit Stativ, Adapter und Fernglas denke ich so an ein maximales Budget von 250-300 Euro inklusive Schutztasche etc. und schaue auch gerne einige Zeit nach gebrauchten Waren.

Da das Steiner keine Vorrichtungen zur Stativbefestigung hat (Anschlussgewinde), aber es natürlich nett wäre selbiges auch mal auf dem Stativ zu befestigen, benötige ich dann wahrscheinlich einen Universal-Halter (mit Riemen), wie diesen, zur Befestigung für beide Geräte?

Benötigt man auch einen "2-Wege"-Neiger?

Wäre es nicht sinnvoll gleich in ein Stativ zu investieren, auf dem man in Zukunft auch ein Anfänger-Teleskop befestigen "könnte" (denn man kann ja nie wissen =] )?

Also auffällig günstig erscheint mir z.B. das
(gibts beide preislich wohl sehr ähnlich auch in 20x80)

Aber "auffällig günstig" ist ja auch durchaus auffällig enttäuschend - aktuelle Ferngläser verwenden ja auch gerne mal giftige Weichmacher etc.

Was kann man daher auf dem Gebraucht-Markt von älteren Gläsern erwarten, die auch in z.B. 20x80 daherkommen?
Beispiel: Fernglas ESDE 20x80 mit Statbefestig..u.Köch.sehr guter Zustand | eBay

Gibt es eigentlich Leute im Forum, die Erfahrung mit einem Smartphone-Adapter fürs Fernglas haben? Also zur Spielerei oder für Bild vom Mond ohne herausragende qualitative Erwartungen.

Ich glaube, wichtig ist bei mir zusammengefasst, dass ich noch relativ "casual" den Nachhimmel entdecken möchte, mich Dank Apps/Karten schon ein wenig orientieren kann und beim anliegenden Fernglaskauf keinen Wert auf Beobachtungen am Tage lege, also ein reines Gerät für den Nachthimmel suche (in der Hoffnung dadurch ein paar Euros zu sparen).

Ich freue mich über einsteigerfreundlichen Rat :)
 
Hallo Yan,

erst mal Willkommen hier...:)

Wenn die Referenz die Saturnringe sind solltest du eher 25x gehen!
Erfahrene Beobachter sehen die Trennung der Ringe vom Saturn vielleicht schon mit etwas weniger aber wenn man nur "Henkel" erkennt ist einem ja auch nicht geholfen.

Der Berlebachhalter ist etwa bis 70mm Ferngläser sinnvoll, ich hatte da lange ein Fujinon 16x70 drauf.

Ältere Ferngläser ist immer etwas Risiko, generell können sie optisch und mechanisch in Ordnung sein, was etwas unerfahrene Leute häufig übersehen ist das sich Belag auf den Prismen mit den Jahren bilden kann, besonders bei Ferngläsern die nicht Wasserdicht und Stickstoffgefüllt sind, dass würde dann auf Dauer eine etwas kostspielige Überholung nach sich ziehen.

Bei deinem Budget läßt sich das Umgehen eines Chinaglases (wenn Neukauf) kaum umgehen, ja und viele davon haben eher mäßige Materialien, Weichmacher etc. und sind häufig auch nicht so ganz stabil oder in der Preisklasse dejustiert, aber wenn's neu ist kann man es ja zurücksenden.

Boah, nicht so einfach...Saturnringe, Schadstoffarm und optisch ausreichend befriedigend bei dem Budget, dazu kommt ja auch noch das Stativ?!

Ganz ehrlich, ich würde mir für dieses Budget eher einen gebrauchten Dobson kaufen, da hast du mittelfristig mehr von, oder eventuell mal hier im "Bieteforum" nach Angeboten schauen, sonst fällt mir dazu auch wenig ein...leider...aber vielleicht hilft ja noch jemand???

Andreas

P.S. Vielleicht könntest du es ja mal mit diesen Glas versuchen... BRESSER Spezial Astro 25x70 Fernglas | Bresser da verbrennste nicht so viel Geld und es wäre noch was für ein Stativ und Halterung übrig, Schadstoffarm ist das aber sicherlich auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Yan,
ich hatte ein 10x54 auf einem billigen Stativ+Neiger und einen Booster um auf 30x zu kommen. Das führte aber zu keinem Ergebnis bei dem ich bleiben, geschweige denn einem Besucher einen Blick dadurch empfehlen wollte (Saturn).
Prinzipiell mag ich den Selbstbau aus Fernglas selber gebaut
Mehr Planet/Ringe des Saturn fürs Geld, gibt es wie Andreas schon schrieb mit einem Dobson für ein einzelnes Auge.
Den Berlebach habe ich auch, benötige ihn aber nicht mehr. Jedoch plädiere ich für eine selbst gebaute/kombinierte Halterung eines Fernglas wenn es keine Stativhalterung mitbringt, insbesondere wenn das Budget knapp zu kalkulieren ist.
Gruß
 
Hey Yan

Hier mein Vorschlag, da du es auf Saturn abgesehen hast, etwas mehr deepsky, als bisher und es klein kompakt sein sollte, würde ich zu einem kleinen Maksutov cassegrain gehen 4-5 zoll das ist ein kleines, leichtes Teleskop, das für planeten gut geeignet ist, wenn du nicht zu hoch vergrößert, sollte die bewegung der objekte aufgrund der Erddrehung, kein Problem sein, wenn du doch höher vergrößerst kurzbrenweitigere okulare einsetzt könntest du später in weitwinkligere okulare investieren, wenn es nicht anders geht in eine paralaktische montierung, dan kannst du recht einfach mit einer hand nachführen, ich denke die paralaktische montierung kommt aktuell noch nicht in Frage, da es sich so anhört, als möchtest du Stativ und Optik im Rucksack auf
Wanderungen/Spaziergänge/Ausflüge oder so mitnehmen, was mit einer eq3 aber schon noch möglich wäre kostet aber. Ansonsten geht so ein Mak auch erstmal auf ein nomales Stativ mit Neiger.

Vom dobson würde ich abraten, da die großen 8zoll definitiv nicht in den Rucksack passen Ausnahme Gitterrohr, die sind aber sehr teuer und die kleinen keine gute Mechanik bieten und nicht hoch sind weshalb du sie auf einen Tisch oder ähnlichem stellen müsstest, grundsätzlich würde so ein kleiner, zbsp. Ein heritage, in den Rucksack passen aber ich denke der Maksutov gibt dir meiner Meinung nach mehr.

Hier wird ein 5 zoll gerade verkauft.
Neu kostet so ein Mak aktuell sehr viel mehr, der 4 zoll läge auch noch neu im Rahmen wäre auch ne Option, bedeutet aber auch weniger Auflösung

Clear Skies Felix
 
Hi!

So sehr ich auch Freund von guten Ferngläsern gerade für Astro bin – wenn du etwas mehr Vergrößerung willst, würde ich auch eher zum kleinen Teleskop tendieren. Bei 12x siehst du, dass Saturn irgendwie kein Stern ist, 15-25x zeigen schon mehr, aber befriedigend ist das dann auch nicht.

Mein Vorschlag wäre ein Celestron Firstcope, also ein Mini-Dobson mit der Öffnung eines kleinen Großfernglases. Mit ein paar Okularen hast du da das Gesichtsfeld eines Fernglases und die Option, auch mal höher zu vergrößern. Intercon bietet ein hübsches Komplettset an, bei dem auch gleich ein Stativ dabei ist, dann brauchst du nichts basteln, um es unterwegs ohne einen Tisch als Unterlage zu nutzen:
Weichmacher sollten da auch keine verwendet sein, und aktuell wird es für 209 statt 246,-€ angeboten. Noch ein Leuchtpunktsucher dazu, und das sollte Spaß machen, auch wenn keine Super-Okulare beiliegen.

Beste Grüße,
Alex
 
Vielen Dank fuer das herzliche Willkommen :)

Ich fand jeden einzelnen Post hilfreich und informativ. Das Basteln eines eigenen Großfernglases ist faszinierend und ich werde mich mittelfristig einlesen - ich bin 29 und sollte der Astro-Enthusiasmus weiter geweckt werden, ist das vlt. mal ein nettes Projekt.

Vor den Maksutovs 4-5 Zollern habe ich noch etwas zu viel Respekt und sehe diese auch fast schon eher in der nächsten Budgetklasse angesiedelt, weil ja auch dafür noch ein Stativ mit Bindung anfaellt.

Die "Mini-Dobsons", bei diesem Händler auf einem Stativ gesetzt, finde ich reizvoll. Ja, ich moechte per Rad und zu Fuß aus der Tasche/Rucksack recht schnell loslegen können, um den Spontanitaetsgrad des FG noch bisschen zu erhalten.
Ich gehe davon aus, dass ich auf diesen Stativen auch das Fernglas per Riemen-Adapter aufsetzen kann, oder?

Dort gibt es auch ein 100x400 für 40 Euronen mehr: SkyWatcher Heritage 100-P Mini Dobson Set inkl. Stativ

Kann es sein, dass dieses Set 2 bessere Okulare liefert? Das 100/400 Oeffnungsverheltnis sollte doch auch passen, oder? Auch wenn das wohl schon nicht mehr ganz dem Gesichtsfeld von FG's entspricht, kann mich als Laie aber auch täuschen

Oder sollte ich getrost das Angebot des "Celestron Robert Reeves 76/300mm f/4 Komplett-Set" nutzen und, falls es Spaß macht, in bessere Okulare investieren? Gerade die Okulare unter 4mm in diesem Set sollen wohl schwach sein.
Gibt es nicht auch einzelne Super-Okulare, die zwischen 4 und 10 mm justierbar sind?

Also nochmals vielen Dank fürs gute Gespür und Feedback, der erste Post war auch echt nicht so dankbar von mir.

Hi!

So sehr ich auch Freund von guten Ferngläsern gerade für Astro bin – wenn du etwas mehr Vergrößerung willst, würde ich auch eher zum kleinen Teleskop tendieren. Bei 12x siehst du, dass Saturn irgendwie kein Stern ist, 15-25x zeigen schon mehr, aber befriedigend ist das dann auch nicht.

Mein Vorschlag wäre ein Celestron Firstcope, also ein Mini-Dobson mit der Öffnung eines kleinen Großfernglases. Mit ein paar Okularen hast du da das Gesichtsfeld eines Fernglases und die Option, auch mal höher zu vergrößern. Intercon bietet ein hübsches Komplettset an, bei dem auch gleich ein Stativ dabei ist, dann brauchst du nichts basteln, um es unterwegs ohne einen Tisch als Unterlage zu nutzen:
Weichmacher sollten da auch keine verwendet sein, und aktuell wird es für 209 statt 246,-€ angeboten. Noch ein Leuchtpunktsucher dazu, und das sollte Spaß machen, auch wenn keine Super-Okulare beiliegen.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Yan,

wenn Du den Saturn wirklich als Planet mit Ring erkennen willst und das Bild auch einigermaßen ästhetisch sein soll, solltest Du Vergrößerungen ab 100x bis 200x anstreben. Und damit sollte Klar sein, dass ein Fernglas raus ist, zumindest eines in der von Dir angestrebten Preisklasse. Mal ehrlich, 250-300€ ist sogar bei Handferngläsern noch die Einsteigerklasse und das meine ich ohne Stativ und Adapter. Auf der anderen Seite bekommst Du dafür schon gebraucht ein einfaches Teleskop, dass Dir den Saturn wunderbar zeigen wird. Der Tipp mit dem Maksutov ist gut, ich würde eher in Richtung eines Dobsons mit 150mm Öffnung gehen.

Bis dann:
Marcus
 
Ich mag Saturn im 15x Fernglas und auch im 25x Fernglas, aber nur, weil ich weiss, wie er bei höheren Vergrößerungen aussieht.
Ohne diese Erfahrung wäre der "Punkt mit Ohren" eher langweilig.

Meinen ersten Saturn sah ich als Teenager im 114 Newton vom Flohmarkt.
Nicht sehr scharf und deutlich, aber da waren diese Ringe und von diesem Tag an war ich hooked.

So sehr ich Ferngläser mag, und eigentlich mag ich ausschliesslich Ferngläser, solange sie groß genug sind :), in Deinem Fall würde ich Dir auch zu einen Teleskop raten.

Bei Ebay gibt es immer wieder Celestron C5 und C6 für kleines Geld und sowas geht auch auf dem Fotostativ und / oder mit dem Rucksack.
Damit sieht man Saturn und Jupiter schon ganz ordentlich.

Theoretisch würde ich Dir ein Edmund Astroscan empfehlen, damit hatte ich früher viel Freude und habe es leider verkauft.
Heute sind die Dinger nicht mehr zu bekommen und wenn, dann viel zu teuer :-(

Dein Fernglas würde ich einfach für die weiten Felder parallel behalten.

Grüße Jochen
 
Auch Mettling und Portaball ein herzliches Dankeschön.

Mittlerweile ist der Laie aber dezidiert verwirrt.

Maksutov (Cassegrin?!), aber auch Schmidt-Cassegrin stehen für eine kompakte Bauweise, richtig? Also auch leichte, auf Fotostativen zu befestigende Instrumente.

Sie gibt es aber sowohl als reine Spektive C5, als auch (mit?) Reflektoren, z.B. diesem hier? klick?
Ich sollte bei beiden Typen jedoch auf einen "Frontlinsendurchmesser" bzw. "Öffnung" ab 100 mm (besser ca. 130mm) wert legen?

Bevor ich also ein SkyWatcher Heritage 100-P Mini Dobson Set inkl. Stativ erwerbe, sollte ich vielleicht lieber Geld sparen, für einfach etwas mehr Qualität? Irgendwie hätte ich ja bei diesem Instrument für die Anfängererfahrung ein gutes Bauchgefühl (und ein Stativ für das vorhandene FG wäre auch schonmal dabei). Denn von der Funktionsweise eines "Mini-Dobsons" habe ich immerhin eine für Anfänger angemessene Vorstellung. Ein "Henkel-Saturn-Ring++" wäre jetzt auch keine Enttäuschung. Ich erwarte auch keine einzelnen "Andromeda-Spiral-Ärmchen" bei dem Budget.

Kennt jemand vielleicht Oberbegriffe/Hersteller für ein solides Fotostativ, auf dass dann erstmal mein 10x42 Fernglas kommen könnte und anschließend ein kompaktes, leichtes Maksutov/Schmidt-Cassegrin oder Mini-Dobson auch noch getragen werden kann? Im Idealfall möchte ich mich ja auch in naher Zukunft erstmal noch im Bereich der Handkorrektur und nicht EQ bzw. parallaktischen Montierungen bewegen, um das Equipment leicht und einfach zu halten.

Das wäre ein netter kurzfristiger Kompromiss (also erstmal ein Stativ) und in der Zwischenzeit wächst vielleicht das Budget und das Wissen ...
 
Ja, Maksutov und Cassegrain sind Teleskope kompakter Bauweise.
Alle haben Spiegel und sind recht ähnlich aufgebaut.

Warum man sie auch Spektive nennt erschliess sich mir gerade nicht, wohl weil man sie auch als solche benutzen kann.

Es gibt (gab) auch noch das C90:

https://www.ebay.de/itm/Teleskop-Ce...=true&nordt=true&rt=nc&_trksid=p2047675.l2557

Je größer die Öffnung desto besser das Bild und um so höher kannst Du vergrößern.
Aber natürlich steigen auch Größe und Gewicht.

Grüße Jochen
 
Bevor ich also ein SkyWatcher Heritage 100-P Mini Dobson Set inkl. Stativ erwerbe, sollte ich vielleicht lieber Geld sparen, für einfach etwas mehr Qualität? Irgendwie hätte ich ja bei diesem Instrument für die Anfängererfahrung ein gutes Bauchgefühl (und ein Stativ für das vorhandene FG wäre auch schonmal dabei). Denn von der Funktionsweise eines "Mini-Dobsons" habe ich immerhin eine für Anfänger angemessene Vorstellung. Ein "Henkel-Saturn-Ring++" wäre jetzt auch keine Enttäuschung. Ich erwarte auch keine einzelnen "Andromeda-Spiral-Ärmchen" bei dem Budget.
Hallo Yan,

irgendwie finde ich das Angebot gar nicht schlecht, Intercon Spacetec ist eigentlich dafür bekannt das die kein "Schrott" verkaufen und wenn was nicht passt nehmen die auch alles problemlos zurück!
Ein 100mm Dobson ist zwar keine Lichtkanone aber mehr als die Teleskope mit denen hier viele Leute angefangen haben einschließlich meiner Wenigkeit, bei mir war es ein 60/700mm Billigrefraktor!
Zumindest könnte du mit dem 100er erst mal dem Saturn etwas näher kommen und somit deine Lust auf die Ringe etwas befriedigen, Mond und Jupiter dürften auch schon einiges mehr zeigen und die eine oder andere Galaxie ist auch im Bereich des machbaren.
Bevor ich mir ein XY "Gut und Günstig" Großfernglas kaufen würde, täte ich die Kohle 10 mal eher in den Dobson schmeißen.

Just my 2 Cents,
Andreas
 
Ich gehe davon aus, dass ich auf diesen Stativen auch das Fernglas per Riemen-Adapter aufsetzen kann, oder?
Hi!

Im Prinzip wohl ja, aber das Stativ hat nur eine Maximalhöhe von 1,20m und keinen Kugel-/Neigekopf. Wenn dir das Fernglas für Astro auf Hüfthöhe ausreicht, ginge das :)

Das C5, das als Spektiv angeboten wird, hat statt einem Zenitspiegel ein bildaufrichtendes Amici-Prisma im Lieferumfang. Es zeigt also wie ein Spektiv oder Fernglas ein seitenrichtiges, aufrechtes Bild. Im Gegensatz zum Newton haben die SCs und Maks aber eine recht hohe Brennweite, sodass größere Felder nicht gehen.

Die kleine 76er-Newtons sehe ich gerne als (monokulares) Fernglas mit der Option zur höheren Vergrößerung an. (Außerdem macht sich das Firstscope schnucklig im Regal, hat einen gewissen Haben-Will-Faktor.) Je höher du vergrößerst (was du mit mehr Öffnung und Brennweite zwangsläufig tust), desto höher sind auch die Anforderungen an das Stativ. Ein C5 oder C6 will schon ein ordentliches Stativ samt Montierung, das wird mit dem angedachten Budget sehr knapp. Ich hatte meinen 80/600-Refraktor einige Zeit auf einem Berlebach Report Holzstativ (mit einer Vixen Porta Montierung – das Alu-Stativ der alten Porta-I-Montierung hatte ich rasch entsorgt – zu niedrig, zu wacklig). Da liegt aber schon das Stativ ohne Montierung über deinem Budget, und es war zwar okay, aber nicht die *********. Jetzt habe ich ein Berlebach Uni 28 drunter, was gut funktioniert, aber eine ganz andere Preis- und Gewichtsklasse ist. (Meine weitestgehend endgültige Ausrüstung findest du auf meiner Homepage – die Reisekombination ist ein 80mm-Spektiv auf dem Berlebach Report mit schwerem Videoneiger, das sprengt das Budget aber auch schon wieder deutlich).

Wenn in die 300 Euro nicht nur die Optik, sondern auch sinnvolle Montierung und ein ausreichend stabiles Stativ rein sollen, wird es mit SC/Mak sehr, sehr eng. Das Set mit dem 100er-Newton hat einen Leuchtpunktsucher; die Okulare sind nicht der Brüller, aber halt dabei (die Teleskope werden ja auch ohne Stativ verkauft). Bei beiden Newtons kannst du auch beliebige 1,25"-Okulare nachrüsten.

Zum Thema Okulare: Manche billig-Okulare heißen "Super", aber das ist nur Merketing. Plössl-Okulare sind ganz brauchbar und kosten nicht die Welt; bis dich die Abbildungsfehler am Rand stören, bist du auch so weit, deutlich mehr Geld in ein deutlich besseres Gerät zu investieren:)

Beste Grüße,
Alex
 
Ich freue mich über einsteigerfreundlichen Rat

Meine Empfehlung: mit handelsüblichen "Fernglas" wird das nie etwas werden mit Saturn und Co., da brauchts wohl Vergrösserungen ab mindestens 30x. Alle wollen dir hier ein Mini oder kleines Dobson oder sowas aufdrängen in der 200-300Euro Klasse, IMO aber auch nur rausgeschmissenes Geld, das niemals befriedigen wird. Um eine "Klasse" höher zu steigen als "Fernglas" würde ich allenfalls 50Euro in ein Aldi-Spektiv mit 60mm Objektiv, oder etwas ähnliches investieren, oder eines dieser Kinderteleskope, um eine Gefühl für solche "einäugige" Beobachtung zu erhalten. Um damit festzustellen, dass es wohl "besser" wird, aber noch lange nicht atemberaubend. ;) Farbfehler gibts umsonst dazu, aber "Saturn" lässt sich allemal klar damit erkennen. Und es ist auch eine gute Übungsanlage für suchen und auch finden mit solchen Geräten, was auch mehr Übung benötigt als "Fernglas".

Ich würde eher sparen auf die Anschaffung von etwas ordentlichem in der Grössenordnung 1000 Euro, das auch auf längere Sicht befriedigen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alle wollen dir hier ein Mini oder kleines Dobson oder sowas aufdrängen in der 200-300Euro Klasse,
Hallo CHnuschti,

(Durch Moderation gelöscht)

Zunächst mal haben hier nicht "Alle" zum Dobson "gedrängt", aber vermutlich leidest du unter einer selektiven Wahrnehmung?!
Und was verstehst du unter "aufdrängen", davon kann ich hier in keinem Beitrag was erkennen.

(Durch Moderation gelöscht)

IMO aber auch nur rausgeschmissenes Geld, das niemals befriedigen wird.
Ich würde eher sparen auf die Anschaffung von etwas ordentlichem in der Grössenordnung 1000 Euro,, Um damit festzustellen, dass es wohl "besser" wird, aber noch lange nicht atemberaubend.
....oder bekommt man für 1000,- Euro einen auch nur halbwegs guten Apo ohne Farbfehler?
Auweia...

Andreas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Yan,

wie du siehst, 5 Leute, 6 Meinungen ;)

Habe schon ein paar Anfänger Teleskope durch, Newton, Achromat, kleiner Apo, und mir nun vor einiger Zeit ein "kleines" Großfernglas gekauft, ein APM 82mm SD. Mit einem Auge zu beobachten ist für mich einfach zu unkomfortabel.
Planetenspezialisten sind diese Ferngläser natürlich alle nicht (außer vll Jochens Setup, aber da muss man noch ordentlich für sparen^^), man kann aber ästhetische Bilder bei den großen Planeten samt Monden erzielen. Unter 1500 Euro kommst du da aber auch nicht weg - und das wohlgemerkt in der non-ED Version.
Unterm Strich denke ich, bei deinem Budget ist planetenmäßig mit FG nicht allzu viel drin, was Vergrößerung angeht. Da könntest du evtl. eher überlegen einen gebrauchten kleinen Mak (90 bis 100mm solltem ja erstmal reichen) mit günstigem Binoansatz und 2 paar Goldkanten (6/9mm und 15/20mm) zu besorgen, wenn du noch 100-200 Euro drauflegst und ein wenig auf ein Angebot wartest. So hast du FG-Feeling bei den Planeten und kannst locker auf 150-180-fach vergrößern, um schon einige Details zu sehen.

LG
Florian
 
So was hier z.B. in der Richtung:


oder


plus


und dazu


in 6mm oder 9mm. Ergibt mit den o.g. Maks zwischen 110x und 210x Vergrößerung.

Um preislich im Rahmen zu bleiben, evtl plus 100 bis 200 Euro, solltest du natürlich auf gebrauchte Angebote schauen. Die Maks wiegen nicht viel, mit dem Binoansatz am Mak sollte Fokus eig kein Problem sein und dann kann man schön, einigermaßen mobil Planeten gucken.

Ist natürlich alles nur Idee/Anregung. So einen kleinen Mak habe ich selbst nie besessen.

LG
Florian
 
Hallo Florian,

der Bino-Ansatz ist eine sehr nette Ergänzung, bei begrenztem Budget aber eher nichts für den Anfang. Gerade bei den Mini-Maks würde ich aber auch keine Wette eingehen, dass du ohne Glaswegkorrektor wirklich in den Fokus kommst - abgesehen davon, dass die effektive Brennweite zunimmt, wenn das Okular so weit hinter dem normalen Fokuspunkt platziert wird.

Und ganz wichtig: Der Neigekopf muss mit dem Gewicht und dem ungünstigen Schwerpunkt auch zurecht kommen. Ich habe ein baugleiches Stativ wie das von dem MightyMak – das ist nett, um eine Kamera fest zu platzieren, solange kein zu langes Objektiv dran ist, sonst kippt es um. Es ist auch nett für die Naturbeobachtung, wenn sich dein Ziel nicht bewegt. Aber um Planeten bei hoher Vergrößerung zu verfolgen, ist das nichts.

Das ist ein Knackpunkt bei der Beratung hier: Da Mobilität gefragt ist, scheidet ein Tischstativ aus (zumindest finde ich für sowas so gut wie nie eine geeignete Unterlage, wenn ich auf dem Acker bin), also muss ein größeres Stativ her. Für ein Fernglas muss das Stativ noch höher sein als für ein kleines Teleskop. Ein niedriges Stativ ist stabiler und funktioniert auch gut, aber dann brauchst du schon wieder eine Sitzgelegenheit. Das heißt, du noch mindestens einen Camping-Stuhl (besser eienn höhenverstellbaren Bügelstuhl) auf das Rad packen musst – und zumindest ich beobachte im nassen Herbst oder kalten Winter lieber im Stehen. In meiner Sammlung (privat und Verein) haben sich gehalten:
  • Tiltall TE-284 – mein ausreichend stabiles und hohes Fotostativ, trägt auch ein 80er Celestron Ultima-Spektiv, kompakt genug, um bei Flugreisen in den Koffer zu passen
  • Berlebach Report – sehr stabil, aber sperrig, da meins nur Beine mit einer Auszugsstufe hat.
  • Baader Astro & Nature – sehr hoch, und hat bereits einen brauchbaren Neigekopf
Berlebach und Tiltall brauchen noch einen Kugel/-Neigekopf, der ist nicht im Lieferumfang. Bewährt haben sich bei mir
Damit bleibt halt nicht mehr viel Geld für die Optik, und je dicker oder ausladender oder schwerer die Optik ist, desto mehr muss der Neigekopf dann damit kämpfen. Natürlich könnte man ein Achsenkreuz a la Giro Mino auch selber basteln – wenn man eine Werkstatt und Zeit hat. So eine kleine Dobson-Montierung auf einem Fotostativ hat den Vorteil, dass das Teleskop in seinem Schwerpunkt befestigt wird und der Gesamtschwerpunkt auch über dem Stativ liegt. Damit lässt es sich ganz gut schwenken.
Bino-Ansatz und Videoneiger/Kugelkopf schließen sich meiner Meinung nach aus; schon bei meinem 80er Refraktor liegt der Schwerpunkt dann etwa auf Höhe vom Okularauszug. So einen kompakten Mak auszubalancieren dürfte sehr sportlich werden und geht allenfalls, wenn eine Prismenschiene vorhanden ist. Damit scheiden dann auch normale Neigeköpfe aus, und man braucht eine Astro-Montierung.

Noch ein Wort zum Anschluss: Die Stative haben entweder großes oder kleines Fotogewinde; wenn ein Teleskop drauf soll, muss die Montierung irgendwie damit verheiratet werden. Manche Montierungen wie die Giro Mini haben unten ein Fotogewinde, andere Astro-Montierungen haben eine M10-Schraube oder die größeren ganz was eigenes und passen dann nicht. Bei meiner Porta I habe ich noch ein kleines Vermögen in zwei Adapter investiert, um sie erst auf Fotogewinde und dann auf gängige Astro-Stative zu adaptieren; die aktuellen Porta-Montierungen sind soweit ich weiß kompatibler. Teleskope haben meistens eine Prismenschiene mit Vixen-Standard, kleinere zum Teil auch ein Fotogewinde. Die Vixen-Prismenschiene ist zu bevorzugen, da du das Gerät dann besser ausbalancieren und auch auf anderen Montierungen betreiben kannst.
Um eine "Klasse" höher zu steigen als "Fernglas" würde ich allenfalls 50Euro in ein Aldi-Spektiv mit 60mm Objektiv, oder etwas ähnliches investieren, oder eines dieser Kinderteleskope, um eine Gefühl für solche "einäugige" Beobachtung zu erhalten.
Das FirstScope 76 habe ich seit dem Jahr der Astronomie und behalte es auch. Ein Lidl-Spektive aus deiner empfohlenen Preisklasse hatte ich auch schon interessehalber in der Hand und nach dem ersten Blick durch wieder zurück gelegt. Die sind Aussteigergeräte und Ressourcenverschendung, selbst wenn man das Thema Weichmacher/Schadstoffe mal ignoriert. Für 200-300€ Neupreis kriegst du nette Spektive, aber auch da muss wieder ein Stativ drunter. Und du bist auf ca. 60x limitiert, weil die Amici-Prismen nicht mehr Vergrößerung hergeben und das Okular oft genug fest verbaut ist.

Wenn du von einer 300€-Investition abraten willst, dann rate lieber dazu, für das Geld die Geräte der nächsten Sternwarte zu nutzen – die meisten scharren schon mit den Füßen und hoffen, im Sommer wieder aufmachen zu können – anstatt das Hobby auf Eis zu legen, bis man sich was besseres leisten kann. Das war auch mein Werdegang: Der örtlichen Sternwarte beigetreten und mich das erste Jahrzehnt auf Ferngläser beschränken, weil die Geräte da besser waren als das, was ich mir leisten konnte. Mittlerweile braucht sich meine Ausrüstung nicht vor der Sternwarte verstecken, und ich habe mir die Fehlkäufe erspart.

Beste Grüße,
Alex
 
Gerade bei den Mini-Maks würde ich aber auch keine Wette eingehen, dass du ohne Glaswegkorrektor wirklich in den Fokus kommst
Nen Freund von mir, hat festgestellt, das man irre viel weg hat beim mak, hier ein 4 zoll Skywatcher mak und ja, das bild war dunkler aber er kam in den Fokus.
Ein Bino, wird also kein Problem sein.
Screenshot_20210524-120914.png
Aber um Planeten bei hoher Vergrößerung zu verfolgen, ist das nichts.
Man kann ja erstmal, nicht ganz so hoch vergrößern und dan holt er sich später, eine fotomontierung den kleinen mak Schaft die, der 4 Zoll wiegt 1,9kg, der 5zoll 3,2kg. das sollte, dan gut gehen, die fotomontierung empfehle, ich da diese sehr kompakt, klein ist und an jedes handelsübliche Fotostativ passt. Diese Kombi, passt mit nem kleinen Mak einem kleinen ausziehbaren, Stativ von Manfrotto, noch ganz gut in einen reise Rucksack.

Ich empfehle, außerdem, nach den sachen auf dem Gebrauchtmarkt zu schauen, hier im Forum gibt es eine Biete board, ansonsten, schau ich bei eBay Kleinanzeigen, man kann meiner Erfahrung, nach eine Menge Geld sparen.

Aber das ist nur ein Vorschlag, den ich für sinnvoll und funktionell, halte, ich möchte hier nichts aufdrängen

Ps, der 4 zoll Mak, hat 1,3m Brennweite, mein erster Dobson, hatte 1,2m Brennweite, damit hab ich auch planeten zbsp. Saturn mit ringen beobachtet, er wanderte zwar schnell raus, wenn man nicht nachführte aber selbst mit den damals mitgelieferten billig kellnern bei 50° Gesichtsfeld ging das irgendwie.
Später, hab ich mir ne eq Platform gekauft aber hauptsächlich, da ich planeten fotografieren wollte.

PsPs
Ich muss zugeben ich bin nicht vollkommen neutral, da ich selbst, schon länger so einen kleinen mak gerne mal hätte. Hauptsächlich, wegen seiner größe, seines gewichtes, also perfekt, als grab und go und für reisen. Gerade an planeten, kann der schon einiges.
Meine aktuellen optiken sind Toll und bieten mehr aber sie sind groß, 125mm/ 1,56m wachter Refraktor und 8 zoll f4 carbon foto newton, beides schafft meine eq6r problemlos aber für meine motorisierte eq3, die ich mal für 30€ gebraucht von einem älteren Herren erworben habe ist das nichts, da hätte ich gerne mal einen mak.

Clear Skies Felix
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

interessante Kombination auf dem Foto. Was wollte dein Kumpel damit bezwecken? Entspannt im Stehen in Gegenrichtung beobachten?^^

Ansonsten sehe ich es ähnlich wie du. Denke schon, dass das auch mit Bino eine gute, transportable und v.a. bezahlbare Lösung ist - wenn man es gebraucht kauft, natürlich. Ob es tatsächlich mit dem dann gewählten Mak und Bino bezüglich Fokus klappt, lässt sich sicherlich vorher herausfinden.

LG
Florian
 
Hallo Felix,

bei diesem Exemplar von Mak war es kein Problem, aber ich habe auch schon Geräte in der Hand gehabt, wo das nicht s o großzügig geht. Das hängt auch davon ab, wo der Anschlag von der Gewindestange ist, die den Hauptspiegel verschiebt. Da gibt es alles von sehr knapp bis sehr großzügig.

Und dann bleibt immer noch die Frage nach dem Schwerpunkt.

Beste Grüße,
Alex
 
Für die 90er Maks gibt es noch eine sehr elegante Option zum perfekten Planetenfernglas zu kommen:
Man kauft 2 davon :)

Die Maks haben einen Außendurchmesser von 120mm sprich mit einem Augenabstand > 60mm kann man einfach 2 der Dinger auf eine Schiene packen und hat mit üblichen Zenitspiegeln ein perfektes kleines Planetenbino.

Der Preis eines solchen Maks entspricht etwa dem eines Binoviewers ;-)

Grüße Jochen
 
Lieber Jochen,

da hast du leider einen Denkfehler. Wenn die Maks 120mm Außendurchmesser haben, beträgt auch der minimale Abstand der Okulare der auf einer Schiene montierten Maks 120mm. Mit 2 üblichen Zenitspiegeln ist es das leider nicht getan.

CS Gerhard
 
Hey Gerhard, bis zu welcher Mak größe ginge das den deiner Meinung, ich finde das irgendwie ne interessante lustige idee, gerade da diese kleinen nicht mehr so teuer sind.

Ich seh da noch das Problem, das es 2 exakt baugleiche, also gleiche serie
(werden ja immer wieder geupdated) sein müssen, den ansonsten, haben sie vielleicht Unterschiede, die einen gemeinsamen Focus nicht möglich machen. Das macht gerade den Gebrauchtmarkt problematisch.

Clear Skies Felix
 
Lieber Jochen,

da hast du leider einen Denkfehler. Wenn die Maks 120mm Außendurchmesser haben, beträgt auch der minimale Abstand der Okulare der auf einer Schiene montierten Maks 120mm. Mit 2 üblichen Zenitspiegeln ist es das leider nicht getan.

CS Gerhard

Hallo Gerhard,

da hast Du leider Recht, es war wohl noch etwas zu früh zum Denken :)

Grüße Jochen
 
Mal ne total creazy Idee, wenn der Mak wirklich so viel backfocus hat, wie mein Kumpel demonstrierte, könnte man mit 2 Zenitspiegeln pro mak so etwas doch ermöglichen, der erste lenkt nach innen, so das sie sich mit dem Anschluss gegenüber stehen (sind nun näher zusammen der) nächste nach oben viel glas im weg möchte man ja eigentlich vermeiden aber so könnte es funktionieren, selbst bei noch etwas größeren maks. Müsste man ausprobieren.

So ähnlich wie auf dem Bild natürlich beide 90°, hab nicht so viele umlenkoptiken, wie mein Kumpel.
 

Anhänge

  • 16218572820698508298331386164633.jpg
    16218572820698508298331386164633.jpg
    279,1 KB · Aufrufe: 177
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

wir sind hier wieder an einem klassischen Punkt der Einsteigerberatung angekommen: Der ernst und gut gemeinte Versuch, für das zu knappe Budget das am wenigsten Unpassende zu finden.

Man sollte wissen, dass auch ein großes Teleskop letztlich nicht wesentlich was anderes zeigt, als Du bereits mit Deinem Fernglas gesehen hast. Zumindest, wenn man die sattsam bekannten Astrofotos als Maßstab ansetzt. Dann ist nämlich auch das größte Amateurteleskop immer noch näher am Fernglasbild als am Hubble-Foto.

Bis Du wirklich mehr erkennst, brauchst Du nicht nur ein deutlich größeres Gerät, sondern auch einen guten Standort und gute Bedingungen. Diese passenden Bedingungen findest Du auch nicht jede Woche, Du benötigst also zusätzlich noch Engagement und Ausdauer.

Vielleicht bleibst Du einfach noch ein wenig beim Fernglas und erweiterst Dich zuerst in Richtung Literatur, Kartenmaterial und andere Hilfsmittel, um zu sehen, wie weit und tief das Interesse geht. Als Einsteigerstativ empfehle ich gerne ein gebrauchtes Slik Master. Das ist für die Preisklasse recht hoch, hat eine Kurbelsäule und einen einhändig bedienbaren 2-Wege-Neiger. Dann noch einen Fernglashalter und den Rest des Budgets wie gesagt in Wissen investieren...

Viele Grüße
Sebastian
 
Äh, Sebastian, er will an Saturn etwas mehr sehen als mit einem 10x42-Fernglas. Das kann jedes Teleskop, das mehr als 10x vergrößert. Und für rund 100x, um die Saturnringe deutlich zu zeigen, braucht es kein großes Teleskop an einem guten Standort :)

Beste Grüße,
Alex
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben