ffunnah
Mitglied
Top, ist klar geworden. Ich war war mir nur nicht sicher, ob nicht theoretisch der Stift beim Kugelkopf und bei 3 -Wege Neigern analog die Achse für "Hochkantbild" ausreichen, um Objekte eine Weile "im Bogen", bzw. je nach Pol-Ausrichtung im Gefälle oder Anstieg verfolgen zu können, wenn man vorher plant, welches Objekt in welchem Neigungswinkel man betrachten mag. Die beiden anderen Achsen wären dabei angezogen (aber ich ahne, dass die Idee in der Praxis Kappes ist mit Fotoköpfen....Hallo Yan,
natürlich ist das mit dem Kugelkopf eine azimutale Montierung und du musst waagrecht und senkrecht nachführen. Das geht bei leicht geklemmter Kugel aber sehr leicht und feinfühlig. Das C90 ist nicht aus Zucker und du darfst es einfach zum weiterschubsen anfassen, natürlich würde ich nicht am Prisma oder Okular herumreißen. Zum Himmel beobachten würde ich mir an deiner Stelle ein 90° Zenitprisma oder -Spiegel zulegen. Das ist zum Beobachten in Zenitnähe wesentlich angenehmer und bei höheren Vergrößerungen dürfte die Bildqualität besser sein als mit dem Amici Prisma. Es gibt sehr wenige, schweineteure Amici Prismen, die höhe Vergrößerungen gut vertragen. Das liegt einfach daran, dass die Ansprüche an Dachkanten wesentlich höher sind als an einfache Planflächen. Deshalb sind auch Dachkant Ferngläser ungleich teurer als gleich gut Porro Feldstecher.
CS Gerhard
Also, es läuft darauf hinaus, dass ich auch den 3-W-Neiger azimutal bediene, analog zum Kugelkopf, auf Deinem Bild, also waagerecht und senkrecht, während der seitliche Neiger ("Hochkantbild") 90° gekippt bleibt? Ich teste das abends mal. Aber es erscheint logisch, wie gut die Balance dann wohl ist und dass eine azimutale Führung so gut gelingt über 2 Achsen.
VG
Yan