Was ist euer Lieblingsfernglas mit WOV Effekt ?

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Hallo,

mein absoluter Favorit - nicht unbedingt in der Nacht, aber in der Natur am Tage - ist das Zeiss Victory 8x32. Es ist noch kompakt genug, um es gut mitnehmen zu können und das Bild ist einfach klasse.

Habe gerade festgestellt, dass sich die Preise dafür seit meinem Kauf vor 12 Jahren fast verdoppelt haben.

Gruß

Carsten

 
Dann ist das Fuji aber vmtl. die Erstversion - die SX-II haben schraubbare Augenmuscheln, die originäre als auch die als Zubehör erhältliche mit den drehbaren Seitenlichschutzblenden sind abschraubbar, um z.B. die Fujinon-Nebelfilter aufzuschrauben, und dann die Augenmuscheln darüber zu schrauben. Dank des generösen AP-Abstandes von 23mm ist das machbar.

Hallo Manfred,

also das Fujinon 10x50 gab es nicht als Erstversion. Vor 20 Jahren erschien es zusammen mit den als SX - II- zur Unterscheidung der Vorgängermodelle - bezeichneten neuen, überarbeiteten Modellen.
Meines Wissens hatten die FMT - SX schon immer abschraubbare Augenmuscheln. Ganz nebenbei erwähnt tauchten die FMT - SX erstmalig im Jahre 1987 auf (das 7x50).

Vielleicht könnte Hartmut mal ein Bild einstellen. Möglich dass das Gewinde hinüber ist.

Auch ganz nebenbei. Die nun längere Zeit zumindest hierzulande vom Markt verschwundenen 10x70 und 16x70 FMT's haben zumindest äußerlich eine Überarbeitung erfahren. In Japan sind sie wohl schon erhältlich. Als 10x70 und 16x70 FMTR - SX. Also gummiert.
Man könnte die beiden großen also jetzt als FMTR - SX III bezeichnen. Die Frage ist ob sie hierzulande alsbald erhältlich sind.


Gruß

Mike
 
Es geht nichts über mein Swarovski 8x30W Porroprismenglas.
Knackscharf, höchste Transmission, super leicht zum Mitnehmen und immer dabei.
 
Die Ferngläser mit Wow-Effekt sind im Endeffekt alle bei mir im Besitz hängen geblieben:
Nikon 18x70 IF WP - nicht das klarste Fernglas, was Sternabbildungen betrifft, ab es zeigt einfach noch einmal deutlich mehr als die kleineren Gläser - was ich aber richtig cool finde, dass man hier auch etwas abseits der optischen Achse durch die Okulare schauen kann (gut bei zenitnahen Beobachtungen)
Swaro 15x56 SLC - am allroundfähigsten, super Stativadapterlösung
Swaro 12x42 NL Pure - besteste Sternabbildung ever
Nikon 8x30 und 10x35 - weitwinklige Gesichtsfeldmonster, ultraporropuristisch
Leica 8x20 Ultravid - eigentlich nicht meins, aber ein sinnvolles Partizipationsggeschenk an meine bessere Hälfte - auch nachts ein Gewinn

Eine absolute Niete war das:
Swaro 10x40 Habicht - die Randunschärfe bei dem Fernglas war derartig weit und stark ausgeprägt, dass ich nach 10 Minuten Beobachtung entnervt abgebrochen und das FG schnell wieder zum Verkäufer zurück gesendet habe - schade eigentlich, ein schickes Porro, aber die Konstruktion ist eben nicht mehr zeitgemäß

Ich hätte noch ein paar Nieten im Angebot, aber es geht ja hier in erster Linie um WOW-Ferngläser.

Beste Grüße

Rene

Moin Florian,

meinst Du das Nikon 8x30 E II? Von Nikon habe ich leider noch kein Glas getestet.
Und in wie weit bist Du vorbelastet? Evtl. auch mit den Optiken aus den Zeiten um 1880?

Viele Grüße
Frank
Ich vergleiche zur Zeit ein paar Ferngläser zwischen 8×20 und 8×25 untereinander und mit meinen beiden bereits vorhandenen Ferngläsern: Kowa BD II 6,5×32 XD und Nikon EII 8×30. Vielleicht schreibe ich demnächst auch noch ein wenig darüber.

Dabei ist mir aufgefallen, daß das EII ein viel immersiveres Bild bietet (anscheinend gibt es das Wort immersiv im Deutschen gar nicht). Das ist mir erst aufgefallen, als ich die Ferngläser neulich zwei Stunden lang auf der Heide verglichen habe. Mit dem EII habe ich fast das Gefühl im Tiefflug über die Wiese zu schweben. Laut Nikon hat das EII ein sGF von nur 63°, allmählich glaube ich aber, daß das nicht stimmt. Es scheint mir eher Richtung Pentax XW zu gehen, also 70°. Das würde auch zu dem passen, was manche Leute ausrechnen (über die 8fache Vergrößerung und 154m auf 1000m). Ich sehe damit auch ein leicht größeres Feld als mit dem Kowa, welches laut der Herstellerangaben ein größeres Feld haben sollte (175m @1000m, das EII eben nur 154m). Mit dem Nikon paßt ein wenig mehr ins Bild. Auf dem Papier macht das Nikon gar nicht so viel her: Augenabstand nur 13,8mm statt 17mm wie beim Kowa, Öffnung nur 30mm statt 32mm. Aber ich drücke mir das Nikon ganz unkompliziert auf die Augen (das geht mit dem Kowa auch einfach, aber nicht ganz so sehr) und bin sofort mitten in einem riesigen Bild (das kann das Kowa nicht, auch wenn es auch ein schönes und großes Bild liefert), und ich glaube mit dem Nikon auch noch geringfügig dunklere Sterne sehen zu können als mit dem Kowa. Die Vergütung des Nikon kann zumindest nicht schlecht sein (dieses Jahr gekauft).

Ich mag das Kowa, aber mit dem Nikon denke ich jedes Mal wieder wow und wanke kurz ehrfürchtig ein klein wenig nach hinten.

Ich bin mal gespannt, welche Ferngläser ich noch entdecken werde. Ich finde übrigens auch das APM 12,5mm mit seinen 84° im 900/114er Newton immer wieder faszinierend. Riesiges aber leicht überblickbares Bild, da wirklich angenehmer und einfacher Einblick, weder zuviel noch zuwenig Vergrößerung. Aber hier geht es ja um Ferngläser.

Gruß
Paul
 
Hallo Paul,

ja, das Nikon 8x30 E II hat eine ganz gewaltige Bildwirkung.
Ich hatte es nur kurz, erinnere mich aber auch an eine sehr starke 3D Wirkung.

Ganz definitiv hat das Glas einen WOW Effekt, aber für mich war das in der Summe ein Negativer.
Der Blick durch das Glas ist so intensiv und unwirklich, dass es für mein Empfinden schon unangenehm war.
Das war auch der Grund, weshalb ich es sehr schnell wieder abgegeben habe.

Grüße Jochen
 
Moin,

also das Nikon E hat definitiv das beste Bild eines Fernglases durch das ICH je geschaut habe. Schärfe, Kontrast, Farbdarstellung ist wirklich spitze.

Intensiv auf jeden Fall, unwirklich würde ich persönlich nicht sagen. Ist natürlich Geschmackssache.

Gäbe es das E als 20x70 wäre es super. Kein Plan, ob das Nikon 18x70 IF WP quasi diese Funktion erfüllt, aber bei dessen Preis werde ich das wohl erstmal nicht erfahren :D

Gruß
 
Hallo Jochen,

interessant, so habe ich das noch nicht gesehen. Ich werde versuchen, das EII in nächster Zeit öfter zu benutzen und evtl. auch öfter direkt mit etwas anderem zu vergleichen. Nicht auszuschließen, daß ich es irgendwann auch als zu unwirklich empfinde. Das Leica 8×20 UV BR hat mir zu Beginn nicht zugesagt, nach meinem Empfinden hatte es einen schwierigen Einblick und einen Tunnelblick. Beim zweiten Versuch zwei oder drei Tage später habe ich den Einblick auf Anhieb deutlich besser hinbekommen und hatte dann auch kein Tunnelblickgefühl mehr. Inzwischen (momentan?) gefällt mir das kleine Ding richtig gut.

Hallo lukeflo,

meinst Du das EII oder doch das E? Die Schärfe des EII wurde auf englischsprachigen Seite als übertrieben kritisiert, glaube ich.

Gruß
Paul
 
Hallo Paul

meinst Du das EII oder doch das E? Die Schärfe des EII wurde auf englischsprachigen Seite als übertrieben kritisiert, glaube ich
Ehrlich gesagt, habe ich ein Zwischendinf ;) Und zwar ein Nikon E WF C 8x30 der späten Phase, das schon voll mulitvergütet ist. Im Gegensatz zu den meisten Nikon E I Modellen, die lediglich einfach vergütet sind.
Daher habe ich nicht den ganz direkten Vergleich zum E II, aber soweit ich das im Netz gelesen habe, tun sich dieses multivergütete E I und das E II nicht viel.

Ich finde das Bild jedenfalls klasse!

Gruß
Florian
 
Leider hab ich Fujinon SX schlicht. Ohne römisch II. Die Augenmuscheln sind nur aufgeklebt und zwar eher bescheiden. Was ja grundsätzlich ok ist für einen Austausch, aber beim Umklappen sich irgendwann löst. Die per Schraubung austauschbaren Muscheln sind gewiss besser. Angeblich schraubbar sind auch die von DDoptics Pirschler 8x56, auch ein tolles Glas. Aber ich krieg die nicht ab und will keine Gewalt anwenden. Hat damit jemand Erfahrung?

Die Fujinon-Filter sind sehr teuer und nicht sonst verwendbar, ich behelf mir mit Filderadapter von Gerd Neumann, einklemmen mit Gummi aus dem Sanitärbedarf in die Augenmuschel, geht jeder 1,25'' Filter
Fujinon10x50.jpg
 
Hallo Hartmut,
die Gummiaugenmuscheln sind normalerweise mit dem Metallring welcher noch auf dem linken Okular geschraubt ist verbunden (verklebt?) und lassen sich dann gemeinsam abschrauben.
 
Hallo Ralf,

vielen Dank!!! Dann hab ich ja doch die Chance, Ersatz zu bekommen, falls die Fujinon-Muschel mal unwiederbringlich im Gras verloren geht :) Und ich kann neu kleben, ohne Sorge haben zu müssen, das was vom Kleber auf die Linse geht.

Nachtrag zu DDoptics Pirschler: Die Firma hat mir geantwortet, abschraubbar seien nur die Augenmuscheln bei den Serien HD und SHG bzw. den EDX-Gläsern (blicken die selber noch durch bei ihrer Modellvielfalt?) - und dazu gehört das Pirschler nicht. Gut, dass ich nicht mit der Zange ran bin ;)
 
Bin nach vielen Jahren immer noch begeistert vom Swift 929. Das wurde lange vor 2010 hier im Forum sehr gelobt und ich habe das damals als ebay noch ebay war, für kleines Geld geschossen. Top Gelegenheit damals, weil das auslief, als Deutschland gerade im Halbfinale einer WM oder EM spielte. Mitte 2. Halbzeit oder so. Sollte eigentlich nur für einen Urlaub sein, für den Erstkontakt zum Südhimmel und dann mit Gewinn wieder weg, passt für meine Augen aber super und ist geblieben.
 
Laut Nikon hat das EII ein sGF von nur 63°, allmählich glaube ich aber, daß das nicht stimmt. Es scheint mir eher Richtung Pentax XW zu gehen, also 70°. Das würde auch zu dem passen, was manche Leute ausrechnen (über die 8fache Vergrößerung und 154m auf 1000m). Ich sehe damit auch ein leicht größeres Feld als mit dem Kowa, welches laut der Herstellerangaben ein größeres Feld haben sollte (175m @1000m, das EII eben nur 154m). Mit dem Nikon paßt ein wenig mehr ins Bild.
Das muß ich revidieren, nachdem ich die beiden kürzlich noch genauer verglichen habe. Mit dem Kowa paßt noch etwas mehr ins Bild als mit dem Nikon. Aber das Bild ist kleiner (weniger sGF), was erstmal nach weniger tatsächlichem Feld aussieht. Und der Unterschied zwischen (jeweils angeblichen) 175m und 154m Feld ist kleiner, als die Zahlen es vermuten lassen. Man muß schon genau hinsehen, um im Kowa das zusätzliche Feld ganz außen zu identifizieren.
 
Mein Lieblingsfernglas am Sternenhimmel ist mein 7x50mm. Es hat zwar nur 7Grad 30Minuten Gesichtsfeld und Einzelokular-Scharfstellung, aber bei klarem, dunklen Himmel macht es Freude, durch das Gewimmel von Sternen zu streifen. Es ist relativ groß und schwer, aber für die Nachtbeobachtung muß ich es nicht weit herumtragen.
Für Beobachtungen am Tage habe ich andere Ferngläser. Ganz besonders mag ich ein Fujifilm 8x21 ,das mit Tasche nur 210 Gramm wiegt und ein schönes klares Bild zeigt und wirklich fast immer mitgenommen werden kann. Am Tage braucht es ja auch keine große Austrittspupille. Dachte ich.
Grüße
Dietrich
 
Hab nur das Canon 10x42 und bin sehr zufrieden damit. Hatte mal ein Fernglas ohne Stabi aber damit war eine spontane Beobachtung nicht so einfach.
Würde mir allerdings manchmal etwas mehr Vergrößerung wünschen die ich mittels Boostern erhöhen könnte.
Die Canon Booster hab ich leider noch nirgends entdecken können.
 
Die Booster sind nach dem Hype vor einigen Jahren leider kaum noch zu finden.
Ein weiteres Problem ist, dass man nie 2 identische findet, man muss sie also jedes mal mit der Dioptrienkorrektur anpassen.
Optisch sind die hervorragend, aber der Lichtverlust ist immens.
Außer am Tag sind sie eigentlich nur an Mond und Planeten nutzbar

Grüße Jochen
 
Am besteren wären fest eingebaute Barlow Elemente, zum Einschwenken, so wie ein Filter in einer Filterschublade. Ist wahrscheinlich extrem aufwändig, da man noch Parfokalität herstellen müsste durch ein weiteres Element. Und dann noch als Stabi ausgeführt. Ich weiß, träum weiter...

Obwohl es gibt ja schon z.B. Leica Duovid, wie machen die das mit den Okularen? Habe noch nie eins in der Hand gehabt.
 
Hab nur das Canon 10x42 und bin sehr zufrieden damit. Hatte mal ein Fernglas ohne Stabi aber damit war eine spontane Beobachtung nicht so einfach.
Würde mir allerdings manchmal etwas mehr Vergrößerung wünschen die ich mittels Boostern erhöhen könnte.
Die Canon Booster hab ich leider noch nirgends entdecken können.
Ich hab auch zwei Nachbrenner (sogar von WES gematched), aber ich halte selbst den Gewinn am Tag für marginal; die Stabilisierung ist damit im Grenzbereich und darüber. Für Astro halte ich das Canon eh nicht geeignet, lieber dezidierte Astro-Gläser, dann natürlich mit Stativ und montiert. Für Tagbeobachtungen möchte ich es (ohne Booster) gegen kein anderes Glas eintauschen.

csm
 

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Klar, der Stabi kommt da deutlich an seine Grenze, keine Frage.
Aber wenn man die Arme z.B. auf einem Tisch aufstützt passt es wieder.
Ich hatte so einigen Spass mit Saturn und Jupiter...

Ich habe die Booster aber insbesondere in Verbindung mit dem 15x beim Bergwandern benutzt.
Damit die Kraxler am Eiger oder am Matterhorn zu beobachten hat was, und das mit kleinem Gepäck im Rucksack zu bewerkstelligen ist schon toll.

Den Bedarf die Booster am 10x zu nutzen hatte ich durch das 15x nie.
Und zukünftig entfällt auch der Bedarf des 15x mit Boostern ich nehme dann einfach das 20x Zeiss Stabi mit, dann spare ich mir sogar die Batterien :)

Grüße Jochen
 
Das würde ich so nicht sagen, die beiden geben sich nichts, auch vom Gewicht her.
Das Zeiss ist sogar schlanker und liegt besser in der Hand:

IMG_5585.jpeg


Klar, mit dem Canon hat man bei Bedarf 2 Vergrößerungen, aber die Schrauberei ist nervig und man muss dann auch immer die Booster gut verpacken und verstauen.
Mein Favorit ist das Zeiss, mag sein, dass das 15x50IS irgendwann sogar weiterziehen darf und ich mit 10x und 20x stabilisiert genug habe.
Dazu bedarf es aber noch einiger Tests und Erfahrungssammelei :)

Grüße Jochen
 
Hallo,

Die Welt der Ferngläser selbst ist ein ganzes Universum, es gibt viele hochwertige Ferngläser mit Woov-Effekt. Ich bin ein großer Fan von Ferngläsern, ich hatte über 100 und jetzt habe ich 7 in verschiedenen Typen und Größen.

Wie gesagt, ich hatte und habe mehrere Ferngläser mit Woov-Effekt, wie das ZEISS 20x60S, das Canon 18x50, das Swarovski SLC 15x56, Leica 10x50 Ultravid, Fujinon 7x50 FMT, Nikon 7x50 Prostar, ZEISS Victory 8x42... und viele andere im Laufe der Jahre.

Screenshot_20221229_114744.jpg


Derzeit die, die mich am meisten auf Reisen und in den Bergen begleitet, passen sie aufgrund ihrer geringen Größe in eine Tasche, sind widerstandsfähig und hochwertig im Bild. Es ist das kleine Leica Trinovid 8x20 BCA. Obwohl es klein aussehen mag, sind seine Bilder sehr hell und sauber, natürlich für den Gebrauch bei Tag. Jedes Mal, wenn ich sie benutze, bin ich angenehm überrascht.


Grüße José
 
Hallo,

mein Lieblingsglas für Astro ist das Fuji 10x50, die Version mit der Belederung.

Freihand: neuerdings habe ich ein billiges 7x50 vom Flohmarkt, no-name-produkt, Randschärfe "ok": Das kann ich noch frei halten, denn ich zittere leider ein bischen zuviel für das 10x50.

Auf Stativ hätte och gerne ein Fuji 16x70, habe es aber nie bekommen. Ich habe ein TS 20x90, was echt viel Licht sammelt, aber ein unruhiges Einblickverhalten hat. Bei meinem Himmel kann man damit Farben in den Nebeln sehen.

Meistens habe ich aber ein Tordalk 15x80 auf dem Stativ, weil der Einblick angenehemer ist. Es leistet fast das gleiche wie das TS, aber eben nur fast, wegen der etwas kleineren Öffnung.

Dann noch in meinem Bestand:
- Das grösste Gesichtsfeld hat das Revue 7x35, geschätzte 10 Grad, aber untauglich für Astro.
- Die Canon Stabilizer Gläser taugen nichts für Astro. Sie sind zwar sehr scharf, aber die Fokussierung schwimmt durch die Stabilisierung. Ab Tage ist es das Beste Glas (18x50)
- Das beste und schärfte Billigglas ist mein TS 8x40 Porro, allerdinsg zu lichtsschach für schwächere Objekte.
- Das schlechteste "Markenglas" ist das Nacht-Dialyt von Hensolt. Grottenschlechte Randabbildung, leider.

Tom
 
Ich habe ein TS 20x90, was echt viel Licht sammelt, aber ein unruhiges Einblickverhalten hat. Bei meinem Himmel kann man damit Farben in den Nebeln sehen.
Wo wohnst Du denn auf der ISS? :oops:

Manche Leuten sagen das sie in einem guten 12 Zoll Dobson den Hauch einer Farbe im Orionnebel sehen können, bei 16 Zoll gibt es schon öfters Berichte darüber, ich kann in meinem 18 Zoll Dobson leichte Grün/ Blau/ Braune Farbtöne ausmachen, dass aber nur bei sehr gutem Seeing.

Ich bezweifle ernsthaft das man mit einem 20x90 Fernglas unabhängig von der optischen Qualität irgendwas von Farben in den Nebeln erkennen kann.

Andreas
 
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