Wechle Grafikkarte für PixInsight? | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Recoxx

Mitglied
Hallo erstmal ((o:

Da ich plane, mir einen neuen PC für die Bildbearbeitung mit PixInsight zuzulegen, habe ich da mal eine Frage zur Grafikkarte.
PixInsight plant ja nun schon seit 2015 auf CUDA (GPU) „umzusteigen“. Aber macht es nicht oder doch?
Ich würde gern einen AMD Prozessor ohne Grafik-Chip einsetzen, da diese im PI-Benchmark doch sehr weit oben sind.
Daher meine Frage sollte ich jetzt von auf „Vorrat“ eine passende Grafikkarte kaufen und wenn ja welche? Die Grafikkarte kann so um die 500 € kosten.
Weniger ist natürlich auch schön! ((o: Oder doch "erstmal" eine einfache, aber welche dann?
Hat da jemand Ahnung von?
Ich bin da doch sehr unsicher!

CS
Andreas
 

zuiop94

Mitglied
Hallo,
die Grafikkarte hat bei PI momentan nicht viel zu tun. Dass Cuda schon länger geplant ist, hatte ich auch gelesen.
Wichtig sind vor allem CPU, Ram und die Festplatte bzw. SSD. Der Markt für PC-Hardware ist allerdings momentan katastrophal. Nichts ist lieferbar, und wenn doch, dann zu überhöhten Preisen.
Coronabedingte Engpässe, gestiegene Nachfrage und ein wiederaufleben des Kryptomining-Booms kommen gerade zusammen.
Zum Beispiel kostet eine RTX 3070 statt 500€ UVP momentan je nach Modell ca 900€.
Wenn es nicht eilig ist, würde ich noch etwas warten, oder mich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen.
Überlege auch schon länger meine alte Kiste mal aufzurüsten, aber ne neue SSD und Ram wird erst mal reichen müssen.
Wenn es so weit ist, hatte ich auch ein Auge auf die aktuellen AMD Chips geworfen.

Gruß
Thomas
 

Der_Peter

Mitglied
Hallo zusammen,

siehe GPU Acceleration in den Release Notes:
 

deapsky

Mitglied
Hallo Andreas,
mein PC ist jetzt 5 a alt. Die damals eingebaute Grafikkarte war damals ausreichend und heute auch für PI. Lediglich der neue Flugsimulator FS2020 geht nicht mehr. du brauchst nut einen brauchbaren Prozessor, 16-32 Gig Ram , als Festplatten zwei SSD, eine für Betriebssytem und Programm, eine für die Daten.
Das reicht vollkommen aus. Neuer Grafikkarten haben keinen Mehrgewinn für Pi, es müssen keine Polygone, wie für die Spiele.
Also Prozessor I7 oder AMD Prozessor und normale Grafikkarte GTX 980 reicht völlig aus.
Gruss
Peter
 

Terrorernie

Mitglied
Andreas,
den größten performance Gewinn bei PI bekommst Du, nach einem superschnellen Prozessor aktueller Bauart, durch RAM Disks!
Am besten 64GB RAM einsetzen und 32GB davon in zwei RAM Disks aufteilen, und in PI mehrmals eintragen.

Gruß
Ernie
 

steins-ursel

Mitglied
Ich würde gern einen AMD Prozessor ohne Grafik-Chip einsetzen, da diese im PI-Benchmark doch sehr weit oben sind.
Daher meine Frage sollte ich jetzt von auf „Vorrat“ eine passende Grafikkarte kaufen und wenn ja welche? Die Grafikkarte kann so um die 500 € kosten.
Hallo Andreas,
interessant wäre noch zu wissen, welches Betriebssystem, dementsprechend fällt auch die Wahl der Grafikkarte.
Um PI schnell zu machen hilft nur eines, Kerne. Ein Ryzen 9 3950 oder 5950 wäre hier die Wahl, obwohl die 3000-er Serie aktuell wesentlich preiswerter ist und damit vorzuziehen.
Als Grafikkarte habe ich hier eine PNY Quadro P2000 im Einsatz unter OpenSuSE 15.2, 4x Displayport, wunschlos glücklich.
Du kannst natürlich auch mit einer P400, P600 oder Nachfolger einsteigen, ist wesentlich preiswerter. Es sind alles Profikarten, mir war der Mehrpreis es wert.
 

noideaforaname

Mitglied
Also... CUDA bringt immense Vorteile je nachdem, wie dieses genutzt wird. Es entlastet den Prozessor wahnsinnig.

Ich arbeite immer noch mit einem I7 3770k, 32GB RAM und einer SSD.... Warum? Weil CUDA Software wie GIMP oder Darktable (bin auf Linux Mint unterwegs) davon je nach Filter oder Aktion wahnsinnig profitieren. PI nutze ich nicht, die Testversion lief aber vernünftig.

Zur Zeit würde ich aber keine neue Grafikkarte kaufen. Die sind einfach 200 - 300 € überteuert (BitCoin Mining mal als Schlagwort). Du benötigst auch eine Nvidia Grafikkarte, AMD unterstützt CUDA nicht.

Such nach einer gebrauchten GTX 960 um die 100€ oder auch eine GTX 1060, sollte so 150€ Kosten. Der Rest ist überteuert, außer du möchtest dein Geld sinnlos ausgeben.

Die o.g. Grafikkarten haben genug CUDA Kerne, dass du in einer entsprechenden Software einen merklichen Unterschied mitbekommst. Der Unterschied CUDA betreffend zu neueren Modellen (die o.g. 3080) ist zu gering um in so ein Modell zu investieren, außer Gaming steht noch auf dem Plan.

Das gesparte Geld steckst du in mehr RAM und eine SSD

CS

Ralph
 

Recoxx

Mitglied
Hallo und vielen Dank an alle! ((o:

Okay, dann weiß ich jetzt, dass ich mir eine "ganz normale" Karte kaufen kann!

CS
Andreas
 

conehead

Mitglied
HI,

würde ich erst mal nicht machen. Meine 2060 Super wird z.B. vom Pi Plugin Starnet unterstützt. Statt 100 Sekunden geht es mit Cuda in 25. Meine CPU ist ein AMD 3900X, also auch nicht unbedingt langsam oder mit wenigen Kernen.

Gruß Markus
 

noideaforaname

Mitglied
Ist nicht ganz richtig. Die CUDA Performance hängt auch noch von dem verbauten Prozessor, Speicher etc ab.

Als Beispiel, der Geschwindigkeitsvorteil von CUDA zwischen einen GTX 1060 und einer RTX 2060 Super liegt bei 1% - 3% unter optimalen Bedingungen.

Für einen älteren Prozessor tut es auch ein älteres Grafikkartenmodell, da der Prozessor/Speicher/etc. die Performance der neueren Grafikkartengeneration eh ausbremst.

Da tut es definitiv auch eine Grafikkarte der älteren Generationen von dem Gebrauchtmarkt, solange man halt nicht noch nebenbei die neusten Spiele in 2k oder 4k spielen möchte. Bei den Preisen zur Zeit für neue Grafikkarten ist das herausgeworfenes Geld, wenn es nur um CUDA geht.

CS

Ralph
 

noideaforaname

Mitglied
Ich habe die Werte glaube ich von LinusTechTips. Muss mal stöbern.

Punkte in der Benchmark sind das eine, der Faktor Zeit das andere. Der Unterschied sind nur ein paar Sekunden im einstelligen Bereich bei nicht rechenintensiven Prozessen.

In der Geekbench Benchmark wurde die Leistung eines I3 8100 als Grundlage genommen (1.000 Punkte).

Nehmen wir mal an, dass der I3 60 Sekunden braucht für den Prozess.

Die 1060 würde dann theoretisch um die 1,9 Sekunde benötigen, die 2060S irgendwas um die 0.6 Sekunden.

Das ganze unter theoretisch optimalen Bedingungen, nichts bremst aus.

Bei dem Verbrauch in Ruhe ist auch zu beachten, welches Modell gekauft wird von welchem Hersteller. Einige fahren ja auch fast vollständig runter, und nicht nur von den neuen Modellen. Je nach Größe der Grafikkarte muss auch eventuell ein neues Netzteil her.

Trotz allem... wer zur Zeit eine neue Grafikkarte kauft (aktuelle 30er, oder auch die vorherigen Modelle der 20er Serie von Nvidia) zahlt ordentlich drauf.

Und mal zurück zum Anfang. Die Leistung eines Prozessors mal außen vor. Die kommen nicht an die CUDA Berechnungen dran. Egal jetzt ob ein I3 oder I7, etc.

Ich nehme jetzt einfach den Faktor 10. Mein Rechner braucht für eine Berechnung 10 Minuten. Mit einer 1060 für ca 130 - 160€ benötige ich dann halt ca. 19 Sekunden.

Bei der 2060 Super sind es dann halt 6 Sekunde, dann aber für ca. 400 Euro.

Ich persönlich würde eine günstigere Grafikkarte nehmen und das restliche Geld in mehr RAM stecken, und/oder in eine einzelne SSD für PI. Davon profitiert das ganze System und nicht nur einzelne ausgewählte Prozesse.

CS

Ralph
 

conehead

Mitglied
Hallo Ralph,

das ist alles richtig was Du schreibst. Ich wollte es nur erwähnt haben. Ich bin nicht der Zocker, habe mir aber letztes Jahr trotzdem die 2060S gekauft. Die Grafik ist der Spiele ist aber trotzdem beeindruckend was da inzwischen möglich ist.

Zu den Preisen, da hast Du recht. Die sind gesalzen im Moment. Aber so funktioniert nun mal Marktwirtschaft.

Gruß Markus
 

Der_Peter

Mitglied
@ Ralph & Andreas
Ganz anders sieht es aus, wenn additiv noch Videobearbeitung auf dem Radar sein sollte, dann braucht man i.d.R. viele Kerne, >= 64 GB RAM, schnelle und grosse SSDs und eine fette nvidia GraKa. PI ist dann im Vgl. dazu fast Peanuts...
 

noideaforaname

Mitglied
Hallo Ralph,

das ist alles richtig was Du schreibst. Ich wollte es nur erwähnt haben. Ich bin nicht der Zocker, habe mir aber letztes Jahr trotzdem die 2060S gekauft. Die Grafik ist der Spiele ist aber trotzdem beeindruckend was da inzwischen möglich ist.

Zu den Preisen, da hast Du recht. Die sind gesalzen im Moment. Aber so funktioniert nun mal Marktwirtschaft.

Gruß Markus

Um mich nicht als Gegner von neuen Grafikkarten hinzustellen :)

Ich habe mir selber vor 1 1/2 Jahren glaube ich eine RTX 2060 gekauft (ohne Super)... der Grund waren Spiele (u.a. Gerüstet sein für Cyberpunk). Da hatte Nvidia aber schon etwas an der Preisschraube gedreht. Waren so 80€ teurer wie die GTX 1060 oder davor die GTX 950ti bei VÖ. Ohne Spiele im Hinterkopf würde ich wohl noch auf der alten 950ti von 2015 rumeiern.

Und wie auch @Der_Peter schreibt... Videoschnitt ist der wahre Killer. An 4k brauche ich mich nicht versuchen, wenn der Clip länger als 20 Sekunden ist ;)

Wäre jetzt aber auch mal interessant zu wissen, wie sich @Recoxx endgültig entschieden hat.

CS

Ralph
 
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