Weißer Fleck in der Mitte des Bildes

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BergZwerg

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Hallo Leute, ich habe vor kurzem zum ersten mal mein Teleskop (Omegon Cassegrain Teleskop Pro CC 154/1848 CEM26 LiteRoc) mit meiner Nikon z6ii verwendet und mir ist ein etwas hellerer Fleck in der Mitte des Bildes (siehe Anhang) aufgefallen und deshalb wollte ich fragen wie dieser zustande kommt.
Mit freundlichen Grüßen
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Irgendwie sieht alles etwas komisch aus, was ist das für ein blauer Kreis?
 
Sieht aus wie Beschlagen oder vereister Sensor.
Der Blaue Kreis ist eine Vignette. An den Sternen sehe ich zum Rand hin auch das die nicht richtig abbilden. Der Abstand Korrektor/Sensor scheint zu kurz.
 
Hi,

Ich tippe eher mal das du einen Reflex hast von einem Filter, habe diese Art von Problemen sehr oft mit meinem RC.
Nur bei mir war der Kringel nicht in der Mitte da ich Probleme habe mit der Justierung der Optik und Verkippungen gleichzeitig im OAZ.
(Rather bad mix….)

Das sind meistens Probleme die du rausfindest wenn du mal probierst dein Target ein gutes par Bogensekunden zu verschieben und beobachtest wo das dann hinwandert.
Optional kannst du auch mal probieren die Kamera einen Tick zu drehen um rauszufinden ob das mitwandert oder auf dem Sternenbild auf gleicher Stelle bleibt.

Das schlimme bei solchen Sachen ist systematisch vorzugehen und zu versuchen abzuschätzen wo es dann auch noch nicht mitspielt.
Habe schon etliche Nächte gebraucht um halbwegs zu verstehen was eigentlich los ist und wie ich solche Sachen beheben/minimisieren kann.

Es ist so eine Art zusätzliches Hobby geworden, das sehr viel Zeit frisst.

Clear skies,
- Martin
 
Sieht aus wie Beschlagen oder vereister Sensor.
Der Blaue Kreis ist eine Vignette. An den Sternen sehe ich zum Rand hin auch das die nicht richtig abbilden. Der Abstand Korrektor/Sensor scheint zu kurz.
Also der kleine blaue Kreis ist der Ring Nebel, die Vignette entsteht da mein Bildsensor größer ist aus der Okular Auszug, ich hab vergessen das bild vorher zu Cropen
 
Hi,

Ich tippe eher mal das du einen Reflex hast von einem Filter, habe diese Art von Problemen sehr oft mit meinem RC.
Nur bei mir war der Kringel nicht in der Mitte da ich Probleme habe mit der Justierung der Optik und Verkippungen gleichzeitig im OAZ.
(Rather bad mix….)

Das sind meistens Probleme die du rausfindest wenn du mal probierst dein Target ein gutes par Bogensekunden zu verschieben und beobachtest wo das dann hinwandert.
Optional kannst du auch mal probieren die Kamera einen Tick zu drehen um rauszufinden ob das mitwandert oder auf dem Sternenbild auf gleicher Stelle bleibt.

Das schlimme bei solchen Sachen ist systematisch vorzugehen und zu versuchen abzuschätzen wo es dann auch noch nicht mitspielt.
Habe schon etliche Nächte gebraucht um halbwegs zu verstehen was eigentlich los ist und wie ich solche Sachen beheben/minimisieren kann.

Es ist so eine Art zusätzliches Hobby geworden, das sehr viel Zeit frisst.

Clear skies,
- Martin
Ich habe das gleiche Phänomen auch bei Tag also wenn ich mir z.b. eine Windkraftanlage mit dem Teleskop der Ferne anschaue. Heißt genau der gleiche weißliche Fleck nur da sehe ich manchmal noch die 3 Streben des Auffangspiegels als Schattenbild.
 
So sieht doch nicht der Ringnebel aus? Der ist eher Eierförmig statt rund
 
Hi,
Ich habe das gleiche Phänomen auch bei Tag also wenn ich mir z.b. eine Windkraftanlage mit dem Teleskop der Ferne anschaue. Heißt genau der gleiche weißliche Fleck nur da sehe ich manchmal noch die 3 Streben des Auffangspiegels als Schattenbild.
Tagesfotografie habe ich recht wenig betrieben mit meinem Mak oder RC, praktisch gesehen fast Null, außer für Test's daheim.
Manchmal visiere ich an einen Antennenmast auf 1.6km, dabei hatte ich auch schon des Öfteren Okulare drin.
Bei Okularen mit Brennweiten ab 32m aufwärts(38mm 56mm) am Tage sieht man doch schon die zentrale Abschattung des optischen Systems.
Bei kleineren Brennweiten (21mm, 18mm, 15mm, 10mm, 9mm,....)merkt man doch auch gradual das da was im Gange des Lichtes ist am Tage.
Nachts sieht man das nicht soweit man dunkeladaptiert ist wie fast.

Gut ich denke mal das du hier nur Fotografisch die Erfahrungen gerade sammelst. Bei mir persönlich wenn etwas mir nicht passt sehe ich mir die Sache an, und es ist fast ein Reflex ein Okular reinzumachen.
Meistens sieht man mit den Okularen nichts ungewöhnliches.

Fotografisch merkt man nur die zentrale Abschattung am Beugungsbild der Sterne. Aber auf keinen Fall macht die Obstruktion einen hellen Klecks in die Mitte.
Das mit deinen Flats, Darkflats und Darks wie machst du das? Solltest du ein par Flats machen die schon gut ankommen.
Auch kann eventuell helfen sich das Teleskop sammt Kamera anzugucken, speziell bei reinen zwei Spiegel Systemen, seitlich reinschielen mit und ohne Kamera. Von vorne, hinten.
Meistens entdeckt man schon die Schwachpunkte, generell findet man sie im OAZ Bereich und was danach kommt.
Gut kommt an den Winkel einen Tick zu variieren schrittweise was man gerade fotografiert, und bei Streulicht kann man sich auch auf was gefasst machen.
Ich hatte letztens Reflektionen gehabt von Filtern. 2Zoll UHC und OIII. Ich kann diese Filter nicht benutzen an meinem Zweispiegel Teleskopen, habe immer schwere Reflektionen vom Filter zurück auf den FS. Am langen Refraktor sehe ich davon Null.
Vorgestern musste ich aus dem Imagetrain den Reducer rausnehmen bei einem bestimmten kürzeren Arbeitsabstand, da er mir Reflektionen ergab von hellen Sternen innerhalb des Bildes.
Gestern bei Beginn der Session hatte ich gleich mal Ärger an einem hellen Stern mittig im Bild beim Fokusssierten Bild, na gut versuche erstmal Bilder zu machen ohne die hellsten im Bild, da ich nicht auf den Filter verzichten möchte und ihn nicht vor den OAG dranmachen wollte.
For just in case hatte ich noch das Leitrohr an die Schiene unten geschnallt und hatte da mal ein par Sachen versucht wie sich das verhält....

Das man mit deiner Nikon Vollformat eine gewisse Vignette sieht sehe ich als normal für eine Optik die eher für maximal APS-C ausgelegt ist.
Was halt am Bildrand nicht passt wird dann halt einfach abgeschnipselt, ich sehe da kein Problem dabei, ausser der Anspruch wäre jetzt hoch.

Versuche mal zu analysieren mit viel Zeit wo es bei dir hapert, zwecks hellen Sternen die sich außerhalb oder gegeben falls innerhalb des Bildes befinden.
Nimm dir mal unter die Lupe ob es vielleicht nicht kommt vom OAZ, von seiner Hülse aus, manche kleben ein bisschen dünne Veloursfolie ein.
Gestalte deine Experimente so das sie noch einfach "Reversible" sind.
Speziell mit Filtern versuche die Nah-möglichst anzuschrauben, anstelle vor der Steckhülse, wie das bei den meisten Adaptern der Fall ist.

Auch hilfreich wäre das du deinen Imagetrain etwas genauer beschreibst, eventuell ein Foto deskriptiv was und wie du da zusammengeschraubt hast.
Im Detaille steckt meistens der Teufel bei so Sachen.
Hier im Forum gibt es viele die schon durch dick und dünn gegangen sind mit ihrem Equipment, nur müssen die Leute wissen um was sich exakt handelt, wie auch 'other side of the story' müssen die anwesend sein.

Als Anregung gebe ich dir gerade mal meinen momentan Fall Nummer ***(!) beim RC:
IMG_4905.jpg
Mit dem Duoband Filter oder LP habe ich keine Probleme, aber mit dem UV-IR Cut, wie UHC oder OIII muss ich mal versuchen den Aufbau meines Imagetrain zu verändern, wie ist noch eine gute Frage, da mir der Platz schon ziehmlich ausgeht dafür und manche Adapter einfach "essenziel" für mich sind.
Auch muss man eine Sache beachten bei Preisgünstigeren Instrumenten, das sie right out the box ohne Optimierungen halt nicht immer optimale Resultate geben. Bei meinem RC z.B. muss ich mal demnächst versuchen die Blendhülse in 'anscheinend' Korrekteren Maßen wie Effizienz zu gestalten. Auf Deutsch die sollte anscheinend etwas länger sein, man kann von vorne am Teleskop direkt seitlich auf den Sensor Blicken, also fällt da was seitlich rein, was dir gerade auch nicht hilft bei meiner Tertulia...

Schöpfe erstmal alle Möglichkeiten aus mit Variationen wo du was anschraubst oder zusammenbaust.
Variiere leicht den Aufnahmewinkel zu gewissenen Sternen, dreh die Kamera, umgebendes Streulicht kann auch nicht ohne sein, und wenn Filter im Spiel sind wie auch nur gewöhnliche UV-IR Cut versuche mal mit/ohne zu Fotografieren und möglichst näher an den Sensor ran.
Bei mir habe ich da gleich einige(!) Nächte zu invertieren, wenn ich es wissen möchte, oder es versuche.

Clear skies!,
- Martin
 
Hi,

Tagesfotografie habe ich recht wenig betrieben mit meinem Mak oder RC, praktisch gesehen fast Null, außer für Test's daheim.
Manchmal visiere ich an einen Antennenmast auf 1.6km, dabei hatte ich auch schon des Öfteren Okulare drin.
Bei Okularen mit Brennweiten ab 32m aufwärts(38mm 56mm) am Tage sieht man doch schon die zentrale Abschattung des optischen Systems.
Bei kleineren Brennweiten (21mm, 18mm, 15mm, 10mm, 9mm,....)merkt man doch auch gradual das da was im Gange des Lichtes ist am Tage.
Nachts sieht man das nicht soweit man dunkeladaptiert ist wie fast.

Gut ich denke mal das du hier nur Fotografisch die Erfahrungen gerade sammelst. Bei mir persönlich wenn etwas mir nicht passt sehe ich mir die Sache an, und es ist fast ein Reflex ein Okular reinzumachen.
Meistens sieht man mit den Okularen nichts ungewöhnliches.

Fotografisch merkt man nur die zentrale Abschattung am Beugungsbild der Sterne. Aber auf keinen Fall macht die Obstruktion einen hellen Klecks in die Mitte.
Das mit deinen Flats, Darkflats und Darks wie machst du das? Solltest du ein par Flats machen die schon gut ankommen.
Auch kann eventuell helfen sich das Teleskop sammt Kamera anzugucken, speziell bei reinen zwei Spiegel Systemen, seitlich reinschielen mit und ohne Kamera. Von vorne, hinten.
Meistens entdeckt man schon die Schwachpunkte, generell findet man sie im OAZ Bereich und was danach kommt.
Gut kommt an den Winkel einen Tick zu variieren schrittweise was man gerade fotografiert, und bei Streulicht kann man sich auch auf was gefasst machen.
Ich hatte letztens Reflektionen gehabt von Filtern. 2Zoll UHC und OIII. Ich kann diese Filter nicht benutzen an meinem Zweispiegel Teleskopen, habe immer schwere Reflektionen vom Filter zurück auf den FS. Am langen Refraktor sehe ich davon Null.
Vorgestern musste ich aus dem Imagetrain den Reducer rausnehmen bei einem bestimmten kürzeren Arbeitsabstand, da er mir Reflektionen ergab von hellen Sternen innerhalb des Bildes.
Gestern bei Beginn der Session hatte ich gleich mal Ärger an einem hellen Stern mittig im Bild beim Fokusssierten Bild, na gut versuche erstmal Bilder zu machen ohne die hellsten im Bild, da ich nicht auf den Filter verzichten möchte und ihn nicht vor den OAG dranmachen wollte.
For just in case hatte ich noch das Leitrohr an die Schiene unten geschnallt und hatte da mal ein par Sachen versucht wie sich das verhält....

Das man mit deiner Nikon Vollformat eine gewisse Vignette sieht sehe ich als normal für eine Optik die eher für maximal APS-C ausgelegt ist.
Was halt am Bildrand nicht passt wird dann halt einfach abgeschnipselt, ich sehe da kein Problem dabei, ausser der Anspruch wäre jetzt hoch.

Versuche mal zu analysieren mit viel Zeit wo es bei dir hapert, zwecks hellen Sternen die sich außerhalb oder gegeben falls innerhalb des Bildes befinden.
Nimm dir mal unter die Lupe ob es vielleicht nicht kommt vom OAZ, von seiner Hülse aus, manche kleben ein bisschen dünne Veloursfolie ein.
Gestalte deine Experimente so das sie noch einfach "Reversible" sind.
Speziell mit Filtern versuche die Nah-möglichst anzuschrauben, anstelle vor der Steckhülse, wie das bei den meisten Adaptern der Fall ist.

Auch hilfreich wäre das du deinen Imagetrain etwas genauer beschreibst, eventuell ein Foto deskriptiv was und wie du da zusammengeschraubt hast.
Im Detaille steckt meistens der Teufel bei so Sachen.
Hier im Forum gibt es viele die schon durch dick und dünn gegangen sind mit ihrem Equipment, nur müssen die Leute wissen um was sich exakt handelt, wie auch 'other side of the story' müssen die anwesend sein.

Als Anregung gebe ich dir gerade mal meinen momentan Fall Nummer ***(!) beim RC:
Den Anhang 317957 betrachten
Mit dem Duoband Filter oder LP habe ich keine Probleme, aber mit dem UV-IR Cut, wie UHC oder OIII muss ich mal versuchen den Aufbau meines Imagetrain zu verändern, wie ist noch eine gute Frage, da mir der Platz schon ziehmlich ausgeht dafür und manche Adapter einfach "essenziel" für mich sind.
Auch muss man eine Sache beachten bei Preisgünstigeren Instrumenten, das sie right out the box ohne Optimierungen halt nicht immer optimale Resultate geben. Bei meinem RC z.B. muss ich mal demnächst versuchen die Blendhülse in 'anscheinend' Korrekteren Maßen wie Effizienz zu gestalten. Auf Deutsch die sollte anscheinend etwas länger sein, man kann von vorne am Teleskop direkt seitlich auf den Sensor Blicken, also fällt da was seitlich rein, was dir gerade auch nicht hilft bei meiner Tertulia...

Schöpfe erstmal alle Möglichkeiten aus mit Variationen wo du was anschraubst oder zusammenbaust.
Variiere leicht den Aufnahmewinkel zu gewissenen Sternen, dreh die Kamera, umgebendes Streulicht kann auch nicht ohne sein, und wenn Filter im Spiel sind wie auch nur gewöhnliche UV-IR Cut versuche mal mit/ohne zu Fotografieren und möglichst näher an den Sensor ran.
Bei mir habe ich da gleich einige(!) Nächte zu invertieren, wenn ich es wissen möchte, oder es versuche.

Clear skies!,
Moin,
Ich noch keine Flats, Darks und Darkflats aufgenommen. Ich habe einfach mal so ein paar Fotos gemacht. Hab hier noch ein Bild bei Tag, knapp 7-10km entfernt.
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Und so sieht das ganze Konstrukt aus
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Zuletzt bearbeitet:
Moin,
Ich noch keine Flats, Darks und Darkflats aufgenommen. Ich habe einfach mal so ein paar Fotos gemacht. Hab hier noch ein Bild bei Tag, knapp 7-10km entfernt.Den Anhang 318404 betrachten
Und so sieht das ganze Konstrukt aus
Den Anhang 318407 betrachten
Den Anhang 318406 betrachten
Den Anhang 318408 betrachten
Den Anhang 318409 betrachten
Der Regen auf dem einem Bild ist auf meinem Fenster. Filter benutze ich erstmal keine. Wenn du eine empfehlung für eine Guiding Camera hast, könntest du es mir gerne sagen.
Mit freundlichen Grüßen
 
Hi,

Ich sehe hier schon.... , dass in dieser Weise hatte ich bisher noch nicht gehabt.
Von der Kamera oder vom OAZ denke ich mal quasi 100% das es nicht kommt.

Ich dachte eher das du vielleicht so eine Sache hast wie ich auf meinem Testfoto unten, was mit deinem hellen Fleck im Bild wirklich nichts zu tun hat.
Screenshot 2023-03-21 190904.png


Ja ich weiß der Kringel bei mir ist daneben, Verkippung, Kollimation...., I'am working on it.

Sei es wie es sei, mach unbedingt mal ein par Flats mit Darkflats in RAW und verrechne das mal mit einem Programm deiner Wahl.
Ich benutze ASTAP, Siril oder was nicht kostenfrei ist Astroart7.

Mal eine Frage an der Seite: hat deine Nikon auch die Möglichkeit ohne den "Shutter"(mechanischen Verschluss) Fotos aufzunehmen?
Ich habe eine kleine Olympus heutzutage die hat so eine Funktion"Silent Mode" um den Shutter zu sparen...
Gut mache ich bei meiner die weitem nicht so langlebig ist wie die Nikon. Die Nikons glaube ich heutzutage machen bis zu 600.000 Zyklen durch.
Ich erinnere mich noch zu gute an meiner Olympus in der Testfase auf der iOptron Monti, in nem Monat waren da gleich mal 30.000 Bilder angesagt.....:oops:

Wenn du eine empfehlung für eine Guiding Camera hast, könntest du es mir gerne sagen.
Guiding Kamers habe ich eine ZWO ASI120MM Mini, die ich dir nicht empfehle wegen der wackeligen USB-C Buchse, ansonsten mag ich diese kleineren 1.25" Steckhülsen Kameras. Zum Guiden reicht die dicke und habe beim OAG immer Fokus.
Habe auch eine ASI120MM-S, die haben einen besseren Stecker und Anschluss, aber bei einem OAG kann das Ärger geben zwecks Backfokus.
An einem Leitrohr hat man dabei keine Probleme.
Im Moment probeweise Guide ich mit einem "M42 Altglas" und der 120MM-S unten an die Schiene geschnallt meines RC's.
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Das hat gleich die Zusatzfunktion als "Laufgewicht", bei dem langen Tubus (mit den ganzen Ringen)der hinten rausragt beim Teleskop.
Ich mag einfach nicht die 45º Sucherschuh Lösungen die man an diesen Teleskopen findet(auch RC's) und nur auf diese kleinen Getriebe geht die sowieso nicht optimal geschmiert sind....
Zu beachten sei wieviel Platz du eigentlich vorne hast an der Schiene, du hast ja die CEM26, da ragt ja die Motorbox vorne raus, ich habe noch bei mir daheim die CEM25P und musste da was anfertigen das kleiner ist vom Gewicht her als die Klötze die man kommerziell überall findet.
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Off Axis Guiden hat den Vorteil das die ganze Sache kompakter wird(!), aber es manchmal je nach Öffnugsverhältniss des Teleskopes, speziell bei kleineren Diametern plus hoher "f" Nummer, f11, f12, f15 und je nach Design(Refraktor oder Mak/Cassegrain) dann Zappeduster wird in manchen Ecken und man gleich ne bessere sensiblerer Cam greifen muss, oder sich das Leitrohr wünscht.

Bei Leitrohren mag ich am liebsten die oben drauf zu schnallen, was beim CC wie RC oder meinem Refraktor gleich heisst "oben" noch ne zweite Schiene zu finden, vielleicht hat TS oder ADM da was.
Fürs 6"RC gibt es von ADM eine extra lange 3" Schiene(Losmandy) mit Halteböcken, eventuell wenn ich mir die Bohrungen ansehe an der Schiene könnte auch der CC draufpassen.
Ich habe diese XL Version bei mir daheim.
Da die ganzen Shops so ziehmlich spärlich sind mit den Maßen hänge ich dir einfach ein par Fotos an, damit kann man sich Pi mal Auge eine Idee machen ob geht oder nicht.
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Die Halteböcke gibt es auch seperat bei ADM, nur sind die ausgelegt für die Schienen von ADM und habe da nichts anderes passendes gefunden.

Danach wenn dir so ein System zusagt hast du oben eine Schiene frei, ich denke die CEM26 hat auch für 3" die Klemme schon bereit.

Eine Sache die zu erwähnen ist wenn man so Schienen dranschraubt und wechselt:
Danach muss man das Teleskop meistens justieren, was auch nicht so schwer ist. ist das gleiche Verfahren wie beim RC.

Diese Methode hier gefällt mir am besten: Licht kräftig ordentlich rein ins Cheshire und siehe da wie gut ich das sehen konnte, und musste nicht die HS Blende dafür abnehmen. Kollimationsring für den OAZ habe ich noch nicht, kommt vielleicht noch was später.
Hier in diesem Thread gibt es ein par Infos up to date. Justierung beim CC ist die gleiche.

Möglichkeiten gibt es viele wie du das Guiden später machen möchtest, ratsam wäre es auch bei der CEM26 das Gewicht in Grenzen zu halten und den Hebel durch ungleiches Gewicht verteilt auf der DEC schwer zu minimieren.
Darum rate ich gleich ab von Guidescopes an den vorgesehen Punkten anzubringen am CC/RC am Sucherschuh, der bei mir direkt ab ist....

Clear skies!,
- Martin
 
Kann es sein, dass das Blendsystem falsch dimensioniert ist und zum Tagblindheit Phänomen des Cassegrain führt? Wenn das Blendrohr zu kurz ist und/oder die Fangspiegelblende zu kurz, kann Streulicht knapp am Fangspiegel vorbei leuchten und genau so einen zentralen hellen Ring erzeugen. Mach doch mal ein Bild in den Himmel. Ist da auch diser Kringel?
 
Kann es sein, dass das Blendsystem falsch dimensioniert ist und zum Tagblindheit Phänomen des Cassegrain führt? Wenn das Blendrohr zu kurz ist und/oder die Fangspiegelblende zu kurz, kann Streulicht knapp am Fangspiegel vorbei leuchten und genau so einen zentralen hellen Ring erzeugen. Mach doch mal ein Bild in den Himmel. Ist da auch diser Kringel?
Hi,
Ich habe leider gerade kein Foto davon aber dieser Kringel ist immer da egal ob im Himmel oder wo anders. Ich hab schon versucht mit einem Stück Pappe die Hälfte der Öffnung vorne zu zumachen und dementsprechend ist der Kringel auf dieser Hälfte auch so gut wie weggegangen.
 
Hi,

Ich sehe hier schon.... , dass in dieser Weise hatte ich bisher noch nicht gehabt.
Von der Kamera oder vom OAZ denke ich mal quasi 100% das es nicht kommt.

Ich dachte eher das du vielleicht so eine Sache hast wie ich auf meinem Testfoto unten, was mit deinem hellen Fleck im Bild wirklich nichts zu tun hat.
Den Anhang 318437 betrachten

Ja ich weiß der Kringel bei mir ist daneben, Verkippung, Kollimation...., I'am working on it.

Sei es wie es sei, mach unbedingt mal ein par Flats mit Darkflats in RAW und verrechne das mal mit einem Programm deiner Wahl.
Ich benutze ASTAP, Siril oder was nicht kostenfrei ist Astroart7.

Mal eine Frage an der Seite: hat deine Nikon auch die Möglichkeit ohne den "Shutter"(mechanischen Verschluss) Fotos aufzunehmen?
Ich habe eine kleine Olympus heutzutage die hat so eine Funktion"Silent Mode" um den Shutter zu sparen...
Gut mache ich bei meiner die weitem nicht so langlebig ist wie die Nikon. Die Nikons glaube ich heutzutage machen bis zu 600.000 Zyklen durch.
Ich erinnere mich noch zu gute an meiner Olympus in der Testfase auf der iOptron Monti, in nem Monat waren da gleich mal 30.000 Bilder angesagt.....:oops:


Guiding Kamers habe ich eine ZWO ASI120MM Mini, die ich dir nicht empfehle wegen der wackeligen USB-C Buchse, ansonsten mag ich diese kleineren 1.25" Steckhülsen Kameras. Zum Guiden reicht die dicke und habe beim OAG immer Fokus.
Habe auch eine ASI120MM-S, die haben einen besseren Stecker und Anschluss, aber bei einem OAG kann das Ärger geben zwecks Backfokus.
An einem Leitrohr hat man dabei keine Probleme.
Im Moment probeweise Guide ich mit einem "M42 Altglas" und der 120MM-S unten an die Schiene geschnallt meines RC's.
Den Anhang 318453 betrachten
Das hat gleich die Zusatzfunktion als "Laufgewicht", bei dem langen Tubus (mit den ganzen Ringen)der hinten rausragt beim Teleskop.
Ich mag einfach nicht die 45º Sucherschuh Lösungen die man an diesen Teleskopen findet(auch RC's) und nur auf diese kleinen Getriebe geht die sowieso nicht optimal geschmiert sind....
Zu beachten sei wieviel Platz du eigentlich vorne hast an der Schiene, du hast ja die CEM26, da ragt ja die Motorbox vorne raus, ich habe noch bei mir daheim die CEM25P und musste da was anfertigen das kleiner ist vom Gewicht her als die Klötze die man kommerziell überall findet.
Den Anhang 318460 betrachten

Off Axis Guiden hat den Vorteil das die ganze Sache kompakter wird(!), aber es manchmal je nach Öffnugsverhältniss des Teleskopes, speziell bei kleineren Diametern plus hoher "f" Nummer, f11, f12, f15 und je nach Design(Refraktor oder Mak/Cassegrain) dann Zappeduster wird in manchen Ecken und man gleich ne bessere sensiblerer Cam greifen muss, oder sich das Leitrohr wünscht.

Bei Leitrohren mag ich am liebsten die oben drauf zu schnallen, was beim CC wie RC oder meinem Refraktor gleich heisst "oben" noch ne zweite Schiene zu finden, vielleicht hat TS oder ADM da was.
Fürs 6"RC gibt es von ADM eine extra lange 3" Schiene(Losmandy) mit Halteböcken, eventuell wenn ich mir die Bohrungen ansehe an der Schiene könnte auch der CC draufpassen.
Ich habe diese XL Version bei mir daheim.
Da die ganzen Shops so ziehmlich spärlich sind mit den Maßen hänge ich dir einfach ein par Fotos an, damit kann man sich Pi mal Auge eine Idee machen ob geht oder nicht.
Den Anhang 318463 betrachten

Den Anhang 318464 betrachten

Den Anhang 318465 betrachten


Den Anhang 318466 betrachten

Die Halteböcke gibt es auch seperat bei ADM, nur sind die ausgelegt für die Schienen von ADM und habe da nichts anderes passendes gefunden.

Danach wenn dir so ein System zusagt hast du oben eine Schiene frei, ich denke die CEM26 hat auch für 3" die Klemme schon bereit.

Eine Sache die zu erwähnen ist wenn man so Schienen dranschraubt und wechselt:
Danach muss man das Teleskop meistens justieren, was auch nicht so schwer ist. ist das gleiche Verfahren wie beim RC.

Diese Methode hier gefällt mir am besten: Licht kräftig ordentlich rein ins Cheshire und siehe da wie gut ich das sehen konnte, und musste nicht die HS Blende dafür abnehmen. Kollimationsring für den OAZ habe ich noch nicht, kommt vielleicht noch was später.
Hier in diesem Thread gibt es ein par Infos up to date. Justierung beim CC ist die gleiche.

Möglichkeiten gibt es viele wie du das Guiden später machen möchtest, ratsam wäre es auch bei der CEM26 das Gewicht in Grenzen zu halten und den Hebel durch ungleiches Gewicht verteilt auf der DEC schwer zu minimieren.
Darum rate ich gleich ab von Guidescopes an den vorgesehen Punkten anzubringen am CC/RC am Sucherschuh, der bei mir direkt ab ist....

Clear skies!,
- Martin
Moin,
Ja meine Nikon hat diese Funktion, aber was soll diese bringen? Wegen den Schienen müsste ich nochmal genau nachmessen und schauen. Was empfiehlst du als Guiding Scope für mein Teleskop? Wegen den Flat und Darks muss ich mir nochmal anschauen. Die ASI120MM-S hatte ich auch schon mal mir angeschaut, scheint sehr gut zu sein. Ich bedanke mich für deine gute Hilfe!
 
Ahhh siehe einmal einer da, hat man bei GSO einen Update gemacht. Der OAZ ist nicht mehr eloxiert so wie ich das sehe auf deinen Fotos hier.
Meine Ringe und der OAZ sind im Orginalzustand einfach eloxiert.(Baujahr 2017)
Man sieht ja gut auf den Fotos die du hier gepostet hast die Differenz zwischen eloxierter Adapter 2"/1.25" und geschwärzter OAZ und Ringe.

Ist es möglich das das CC den selben Defekt hat dass die HS Blende einfach zu kurz ist wie bei den GSO RC's?
Bei TS gibt es ja für die RC's (alle) einen "Zusatzt" zu kaufen...

Hier auf dieser Seite wird von dem Lichtleck gesprochen mit Foto.
Bei meinem 6"RC habe ich dieses eher leichtere Problem noch zu rektifieren.

Ich hab schon versucht mit einem Stück Pappe die Hälfte der Öffnung vorne zu zumachen und dementsprechend ist der Kringel auf dieser Hälfte auch so gut wie weggegangen.
Was meinst du damit, eine Taukappe vorne an das Teleskop gemacht?
Oder Innen, das recht schwer zugängig ist bei 6" die HS Blende verlängert?

Wäre es möglich das man dann also das Problem umgehen kann mit einfach einer zusätzlichen Taukappe?
Ich denke schon mal wenn ich mir so meinen ansehe......


Clear skies,
- Martin
 
Ja meine Nikon hat diese Funktion, aber was soll diese bringen?
Wenn du sehr sehr viele Fotos machst zwecks Test Aufnahmen mit Flats, Darkflats und Darks(Darkflats und Darks bezweifele ich bei den heutigen Cameras das die notwendig sind...), expandierts du die Lebensdauer vom Shutter. Meine D3 hatte damals 300.000 Zyklen was auch einiges weniger sein kann....
Normalerweise ist, dass dieser elektronische Rollingshutter schon einige Probleme gibt. Gut diese Thematik wendet sich eher an bei schnellen Verschlusszeiten.
Globalshutter ist da gleich besser. Weiss wirklich nicht was deine heutzutage drin hat.
Verschlussszeiten bei Astrofotografie sind eher lang, 1min, 2min, 5min...
Hatte letztens auch schon mal 30min probiert, aber konnte an meinem gewünschten Objekt PuWe1(!) Null erkennen unter meinem Lichtsumpf.:cry:

Was empfiehlst du als Guiding Scope für mein Teleskop?
Ich habe einen Sucher von 60mmØ APM, den musste ich den Achromaten zentrieren, das ist so ein Chino Teil das nett aussieht in schwarz.
Okular dreht mit beim Helical, das ist schon mal ein No-Go für ne Cam zum Guiden, dazu muss es noch eine schlancke 1.25" sein, mit der ASI120MM-S funktioniert das nicht. Fehlt Backfokus.

Auch habe ich noch ein China Teil alias Guider von TS mir angeschafft 80mmØ, gut der Achromat kam bestens bei mir zentriert an, aber der blaue Ring der die Linse vorne festhält gab mir ordentlich zum schmuntzeln. Nun gut kann man auch anmahlen das er schwarz ist.
Was mir nicht gefallen hat war der Helical, sehr schwer und brauchte man einen Rohrzange um den zu drehen!!!
Ich musste das Ding zerpflücken und ein par 100derstel an einer Stelle abmachen.
Böse Überraschung gab es auch wie der T2 Ring am Helical sitzt: angeklebt, unfassbar solche Details wenn man ihm auf den Zahn geht.

Nun gut beide liegen geduldig in der Schublade und guide mit meinem M42(!pitch 1! nicht 0.75 T2/ Adapter von Baader passt bestens) Yashika 200mm f4 auf f8 abgeblendet mit der ASI120MM-S.
Gleichzeitig habe ich noch am RC wie am Refraktor f11 den OAG angschnallt sollte das Seeing gut sein. Letztens ist das eher schwierig mit dem Seeing.
Immer Achtung mit langbrennweitigen Geschossen auf der Monti bei OAG, speziell jetzt zur "Galaxien Frühlingszeit", siehe Notiz oben(!).

Ich mache immer ne Strichspurenaufnahme vorher und guck mir das gezappel der Sterne an den Linien an ohne das die Monti nachführt.
In der Regel guck ich mir mehre 3min Belichtungen an, und man sieht gleich was Sache ist mit der Luft und lässt mal Pronostiken beiseite, alias Meteoblue - Pronostik: forget about it...

Was ich dir schwer rate bei deinen Alu Zahnrädern, ich habe die gleichen(!) auf der CEM25P, brav ausbalanzieren wie eine Eins, die CEM26 hat nur 144 Zähne bei 80mmØ des Rades.
Bei zu starken Ungleichgewicht auf DEC wie RA wetzen die sich ab. Man kann unter keinen Umständen ausgehen wie beim Konzept der GP Montierungen oder allgemein gesehen wenn die ausgelutscht sind.
Ein User in Polen hatte diese Zahnräder regelrecht klein gekriegt mit seinem 8"Newton, es gab da gute Fotos in einem Russischen Forum wie die aussehen nach zwei Jahren..... Gut das ganze ist heute bei der Aktualität Off-line.
Das schöne ist bei den iOptrons das du das Zahnrad einfach drehen kannst, wenn man das Ding aufmacht um noch ein bisschen rauszupressen aus der Zitrone ;)

Also mach den Guider preferibel nicht an den befindeten 45º Sucherschuh zum Teleskop....., speziell wenn du very soon anfängst die sache zu automatisieren mit dem PC und lass das jede klare Nacht mal alleine durchrattern neben der Steckdose und kräftig Lights sammeln :)

So wie ich das sehe wirst du den Kringel in der Mitte in Griff kriegen wenn seitlich ins Blendrohr kein Licht reinkommt mit einer ~20cm langen Taukappe.

Clear skies,
- Martin
 
Hi,

Die Mittenmarkierung der FS bei den CC und RC von GSO ist durchsichtig und nicht verspiegelt.

Clear skies,
- Martin
 
das sieht für mich aus wie eine Reflexion der Mittenmarkierung. Aber eigentlich sollte das ja nicht sein.
Wieso nicht? Der Ringlochverstärker ist ja auf dem Fangspiegel und damit definitiv optisch aktiv. Wenn der nicht ganz schwarz ist und es in der Umgebung relativ hell ist? Ist aber nur eine Vermutung.

Das sieht zwar aus, wie Taubeschlag auf dem Sonsor, der ist bei einer Systemkamera allerdings nicht rund sondern oval und sollte mit der Zeit verschwinden, da die Kamera warm wird. Vor allem sollte das nicht tagsüber auftreten, wenn Teleskop und Kamera aus dem Warmen kommen. Letzteres schließt eigentlich Taubeschlag auf dem Fangspiegel auch aus. Wenn das Teleskop aus dem Warmen kommt, kann der Fangspiegel nicht beschlagen. Das passiert frühestens nach 1-2h.

Das Problem ist ja nicht nur der Donat sondern auch noch ein Spike, der nach rechts unten geht. Das könnte man durch ein Lichtleck erklären. Ich würde zwei Dinge tun, um die Kamera und den Anschluss der Kamera auszuschließen.

Deckel aufs Teleskop machen und in ein absolut dunkles Zimmer gehen. Die Kamera mit kurzer Belichtungszeit und extrem hohem ISO auf Loop stellen. Dann mit einer hellen Taschenlampe alle Bereiche um die Kamera in allen möglichen Winkeln ausleuchten. Wenn da Licht zu sehen ist, die Stelle abdichten und dann nochmal Testen.

Wenn das nichts bringt, würde ich mal probieren eine andere Kamera anzuschließen.

Ich bin aber skeptisch, ob es wirklich Lichtleck ist. Denn tagsüber sollte ein Lichtleck egal sein.

Ich würde auch mal probieren aus Pappe eine einfache Taukappe zu bauen und dann damit zu testen.

Danach könnte man noch versuchen alle möglichen Teile zu schwärzen. Z.B. die Fangspiegelstreben oder der Fangspiegelhalter insgesamt. Da ist allerdings der Punkt, wo es aufwändig wird und anfängt zu kosten. Daher würde ich an dem Punkt mal den Hersteller kontaktieren. Omegon ist ja die Hausmarke vom Astroshop. Was sagen die denn dazu? Hast du die schon gefragt? Irgendein billiger Filter, Klarglas oder sowas ist nicht zufällig mit drin?

Mit f/12 wird das Teil wohl nicht auf Deepsky Fotografie ausgelegt sein. Visuell oder bei Mond und Planetenfotografie stört der Fleck vermutlich weniger.

Falls alle Stricke reißen, kannst du aber mal versuchen Flats zu machen und damit die Bilder kalibrieren. Da der Effekt offenbar immer drin ist, auch bei Tag, müsste er auch im Flat sein. D.h. damit sollte das eigentlich mehr oder weniger weg gehen oder so mitigiert werden, dass man mit den Bildern zumindest bei hellen Objekten etwas anfangen kann.

Selbst wenn es mit dem Flat nicht geht, kannst du immer noch bei jeder Session ein paar Aufnahmen in eine reines Sternfeld machen, dann die Sterne raus machen und mit Pixelmath von den Lightframes abziehen.

Grüße,
Joachim
 
Hallo Leute,

Der Ringlochverstärker ist ja auf dem Fangspiegel und damit definitiv optisch aktiv.
Nein, ist er nicht. Licht vom Zentrum des Fangspiegels kann gar nicht auf die Chipebene gelangen, da es aufgrund der Zentralbohrung des Hauptspiegels gar nicht eingefangen wird.

Reflexe vom Okularauszug oder vom inneren der Blenden würden diffuse Lichtsicheln erzeugen.

Danach könnte man noch versuchen alle möglichen Teile zu schwärzen. Z.B. die Fangspiegelstreben oder der Fangspiegelhalter insgesamt.
Eine unzureichende Schwärzung oder z.B. glänzende Schrauben könnten eine allgemeine Aufhellung oder Spikes um helle Sterne erklären, nicht jedoch diesen zentralen Ring auch bei Tagaufnahmen. Eine längere Taukappe würde seitliches Streulicht blocken, verhindert jedoch nicht diesen Effekt.

Ist es möglich das das CC den selben Defekt hat dass die HS Blende einfach zu kurz ist ...
Genau das ist mein starker Verdacht. Sind die Blenden (um den Fangspiegel + Hauptspiegel Blendrohr) falsch dimensioniert, kann Licht vom Himmel in einem ganz bestimmten leicht schrägen Winkel sowohl am Fangspiegel vorbei als auch am Hauptspiegel Blendrohr vorbei in die Bildebene gelangen. Genau das wird auch von Tommy Nawratil im oben von Martin bereits verlinken Beitrag für den 10" RC erwähnt.

Um das abzuklären, bitte folgende Tests machen:
1. Das Teleskop gegen den Taghimmel oder eine helle Wand richten und von von hinten in die leere OAZ- Hülse schauen. Es darf nur eine vom Hauptspiegel und Fangspiegel reflektierte helle Fläche sichtbar sein. Alles daran vorbei muss von Blendensystem abgeblockt werden. Sieht man am Fanspiegel vorbei einen hellen Ring vom Himmel der der weißen Wand, wären die Blenden unzureichend dimensioniert. Kannst du bitte mal Fotos davon machen, z.B. mit dem Handy oder Kamera mit Objektiv? Vom OAZ Richtung Fangspiegel schauend einmal direkt zentrisch auf der optischen Achse und einmal vielleicht 5 mm außeraxial aufnehmen.

2. In das Hauptspiegel Blendrohr provisorisch einen kleinen Ring aus schwarzem Karton oder ähnlichem z.B. mit Tesafilm fixieren, der das Blendohr etwas verlängert. Ich schätze ca. 25 mm Verlängerung sollten reichen. Kommst du mit der Hand so weit rein? Wenn nicht....

3. Eine kreisförmige schwarze Scheibe aus Pappe oder ähnlichem am Tubuseingang an die Spinne bzw. Fangspiegelhalterung heften. Die Scheibe sollte größer als der Fangspiegel sein, um die zentrale Obstruktion zu vergrößern, zum Test vielleicht 20-30% größer als die vorhandene Fangspiegelblende.

Ich vermute, dass nach 2. und/oder 3. dieser helle Kreisring auch bei Fotos am Tage weg ist. Ich bin gespannt auf das Ergebnis.
 
Sind die Blenden (um den Fangspiegel + Hauptspiegel Blendrohr) falsch dimensioniert, kann Licht vom Himmel in einem ganz bestimmten leicht schrägen Winkel sowohl am Fangspiegel vorbei als auch am Hauptspiegel Blendrohr vorbei in die Bildebene gelangen. Genau das wird auch von Tommy Nawratil im oben von Martin bereits verlinken Beitrag für den 10" RC erwähnt.
Hm...wie soll das einen Donut in der Mitte und einen ansonsten komplett ebenen Hintergrund verursachen? Sowas macht doch eher Probleme gegen die Ränder.

Nein, ist er nicht. Licht vom Zentrum des Fangspiegels kann gar nicht auf die Chipebene gelangen, da es aufgrund der Zentralbohrung des Hauptspiegels gar nicht eingefangen wird.
Ich meinte, dass die Mittenmarkierung von einer Lichtquelle außerhalb des Bildfeldes angeleuchtet wird und dann praktisch als Lichtquelle auf dem Fangspiegel fungiert.

Von der Form des Artefakts hätte ich allerdings eher vermutet, dass da noch eine Glasfläche vor der Kamera ist. Z.B. ein Klarglasfilter um den Sensor zu schützen, der ein Geisterbild erzeugt.
 
Also ich bleibe dabei, das sieht genau nach dem Ring der Mittenmarkierung aus und auch exakt im Zentrum.
Vielleicht wird der von Streulicht getroffen und reflektiert dann doch hinein in den Strahlengang.

Gruß,
Holger
 
ich würde das Gerät am Tage einmal so ausricbten, dass der Krngel sehr auffällig im Okular wird, dann das Okular rausnehmen und ohne Okular direkt mit dem Auge hinten reinschauen, etwas hin und her abscannen, und dabei schauen ob man irgendwas auffälliges sieht, wie direktlicht an den Blenden vorbei oder starke reflexe an einer Stelle. Vllt ist es ja zB eine Spiegelfase, die stark reflektiert und erst kurz neben der Achse hinter den Blenden auftaucht, immerhin ist die Öffnung bei diesem Gerät durch das Blendensystem vignettiert, das heißt im Umkehrschluss, dass es Bereiche der Optik gibt, die genau auf der Achse ausgeblendet sind, aber Off-Axis dann doch wieder an der Bildgebung beteiligt sind.

LG
Olli
 
Also ich bleibe dabei, das sieht genau nach dem Ring der Mittenmarkierung aus und auch exakt im Zentrum.
Vielleicht wird der von Streulicht getroffen und reflektiert dann doch hinein in den Strahlengang
Der Rung der Mittenmarkierung würde aber diffus reflektieren u d damit Streulicht im kompletten Bildbereich verteilen, und nicht scharf abgebildet so punktuell, es ist ja schließlich kein ringförmiger Planspiegel.

LG
Olli
 
Hallo,
...vielleicht ne blöde Frage, aber hast du vielleicht durch das geschlossene Fenster fotgrafiert?

Gruß
Tobi
 
Hm...wie soll das einen Donut in der Mitte und einen ansonsten komplett ebenen Hintergrund verursachen?
Noch mal: Wenn das Blendensystem nicht richtig dimensioniert ist, kann Streulicht in einem bestimmten Winkel zur optischen Achse durchkommen und auf einen bestimmten ringförmigen Bereich der Chipebene treffen und eben nur dort. Ist es jetzt klar geworden?

Ich meinte, dass die Mittenmarkierung von einer Lichtquelle außerhalb des Bildfeldes angeleuchtet wird und dann praktisch als Lichtquelle auf dem Fangspiegel fungiert.
Also ich bleibe dabei, das sieht genau nach dem Ring der Mittenmarkierung aus und auch exakt im Zentrum.
Könnt ihr mir bitte mal erklären, wie der Kamerachip ohne eigenes Objektiv den Mittenmarkierungsring abbilden soll? Das Teleskop ist hier das Kameraobjektiv und bildet nur entfernte Objekte auf den Kamerachip ab. Nein, es ist so wie Olli in #28 geschrieben hat, Streulicht von der Mittenmarkierung würde sich diffus verteilen. Abgesehen davon ist die Mittenmarkierung tief im Dunkeln des geschlossenen Teleskoptubus verborgen.

aber hast du vielleicht durch das geschlossene Fenster fotgrafiert?
Was spielt das in diesem Zusammenhang für ein Rolle? Außerdem schreibt BergZwerg explizit, dass der Lichtkringel immer da ist.

Bin gespannt, was BergZwerg herausfindet. Und was sagen die anderen Besitzer dieses Teleskops?
 
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