komposer
Aktives Mitglied
Hallo,
ich verwende das Carl Zeiss Sonnar 135MC mit Offenblende, also F3,5. Bei hellen Sternen entstehen dann Halos, siehe mein Plejadenbild: Link zur Grafik: https://abload.de/img/plejaden-22-11-17milhrp5.jpg
Nun ist durch meine selbst gebastelte Nachführung die Belichtungszeit auf 15 Sek. begrenzt.
Deswegen wollte ich so viel Licht wie möglich sammeln und die Blende offen lassen. Experimente kosten viel Zeit und die sternklaren Nächte sind rar gesäht. Da möchte ich die wenigen Möglichkeiten nicht mit eventuellen Fehlversuchen verschwenden.
Vielleicht können mir die Experten hier weiterhelfen.
Wenn ich die Blende nun auf 4,0 oder 4,5 herabsetze, reicht dann die 15 Sek. Belichtungszeit aus um genug vom Nebel zu erfassen?
- Muss ich dann die Gesamtbelichtungszeit entsprechend erhöhen um genauso viel vom Nebel zu erfassen ?
- Nehmen wir mal Blende 3,5 zu 4,5, also eine Blendenstufe bei gleicher Belichtungszeit 15 Sek.
Um wie viel müsste ich dann die Gesamtbelichtungszeit erhöhen ?
Ist es wirklich so, dass die Gesamtbelichtungszeit entscheidend ist und nicht die länge der Einzelbelichtungen ?
Landet bei 100 * 10 Sek. genauso viel vom Nebel auf dem Sensor wie bei 10 * 100 Sek. ?
Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Schließlich müssen die schwachen Nebelstrukturen sich ja etwas vom Hintergrund abheben um vom Sensor als solche erkannt zu werden. Bei sehr kurzen Belichtungszeiten liegen die dann doch bestimmt unter der Wahrnehmungsgrenze des Sensors, oder ?
Daher auch meine Sorge mit dem Abblenden. Kann ja sein, dass dann in den 15 Sek. nicht mehr genug Licht vom Nebel ankommt und der Sensor der Asi120mc dies nicht mehr vom Hintergrund trennen kann.
Gruß,
Holger
ich verwende das Carl Zeiss Sonnar 135MC mit Offenblende, also F3,5. Bei hellen Sternen entstehen dann Halos, siehe mein Plejadenbild: Link zur Grafik: https://abload.de/img/plejaden-22-11-17milhrp5.jpg
Nun ist durch meine selbst gebastelte Nachführung die Belichtungszeit auf 15 Sek. begrenzt.
Deswegen wollte ich so viel Licht wie möglich sammeln und die Blende offen lassen. Experimente kosten viel Zeit und die sternklaren Nächte sind rar gesäht. Da möchte ich die wenigen Möglichkeiten nicht mit eventuellen Fehlversuchen verschwenden.
Vielleicht können mir die Experten hier weiterhelfen.
Wenn ich die Blende nun auf 4,0 oder 4,5 herabsetze, reicht dann die 15 Sek. Belichtungszeit aus um genug vom Nebel zu erfassen?
- Muss ich dann die Gesamtbelichtungszeit entsprechend erhöhen um genauso viel vom Nebel zu erfassen ?
- Nehmen wir mal Blende 3,5 zu 4,5, also eine Blendenstufe bei gleicher Belichtungszeit 15 Sek.
Um wie viel müsste ich dann die Gesamtbelichtungszeit erhöhen ?
Ist es wirklich so, dass die Gesamtbelichtungszeit entscheidend ist und nicht die länge der Einzelbelichtungen ?
Landet bei 100 * 10 Sek. genauso viel vom Nebel auf dem Sensor wie bei 10 * 100 Sek. ?
Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Schließlich müssen die schwachen Nebelstrukturen sich ja etwas vom Hintergrund abheben um vom Sensor als solche erkannt zu werden. Bei sehr kurzen Belichtungszeiten liegen die dann doch bestimmt unter der Wahrnehmungsgrenze des Sensors, oder ?
Daher auch meine Sorge mit dem Abblenden. Kann ja sein, dass dann in den 15 Sek. nicht mehr genug Licht vom Nebel ankommt und der Sensor der Asi120mc dies nicht mehr vom Hintergrund trennen kann.
Gruß,
Holger