Ok leute... viel zu schreiben
die blende ist raus, den rest mach ich nicht ab, das würde super schwer gehen und später eine eventuelle Neueinrichtung erschweren, und so ein bisschen begrenzung ist auch ganz hilfreich, später mehr.
hab zu aller erst mit dem Hyperion 10mm und der super kurzen t2 lösung sowie den 2" steck des okulars gearbeitet, noch kürzer und ich müsste grade einblicken.
das Bild war soweit gut wie immer und keine Anzeichen von tagblindheit.
dann hab ich mein 38mm 70° rein gesteckt, das äußere drittel war kontrastarm.
also mit kurzer adaption eher was für 1,25" Okulare, dann aber ohne Einschränkungen.
dann 6mm Planetary HR mit 58°, auf ∞ scharf und dann Taschenlampe dran.
152,5mm zu 45,5mm, die 152,5 dürften eigentlich nicht über 151mm kommen, denn das ist der maximal mögliche einlass an der Meniskusfassung, jedenfalls soweit ich das Messen konnte, man kommt schwer ran wenn man nicht grade die Meniskus ausbaut.
Vermutlich reste einer Feldausleuchtung.
beim Durchblick ohne Okular hat man axial und etwas daneben noch eine perfekte Verblendung, auch durch dem rest rand von der ehemaligen Verklebung.
Man erkennt in diesem Fall den ganzen HS und noch etwas rand einmal rings herum.
Dann das gleiche mit 2" Adaption und 2" ZS, also so wie es die meisten betreiben.
Hier sieht man beim Durchblick durch die steckhülse (vorher natürlich auf ∞ fokussiert) hat man beim zentralen Durchblick ganz knapp den ganzen HS drin aber der Rand nicht mehr, den sieht man wenn man ganz leicht aus der mitte raus geht dann wieder einseitig.
Es ist diesmal auch etwas kniffliger wieder direkt in den Himmel zu schauen als bei der ganz kurzen Adaption.
Mit dem 38mm 70° okular ost jetzt nur noch ein äußerer streifen am Rand kontrastarm,
Solang man nicht über eine bestimmte schwelle beim wahren Gesichtsfeld ankommt kann man also gänzlich auf den blendkragen verzichten.
Beim 26mm 72° wars vernachlässigbar, beim 20mm 70° hat mans dann nicht mehr mitbekommen, wie es nachts aussieht müsste man Testen.
Wieder 6mm HR rein, ∞ fokussiere, Taschenlampe.
151mm Öffnung, 45,5mm Obstruktion.
wenn das nicht nach einem guten Gerät klingt?
Werde noch eine Weile in Zusammenarbeit mit Olli das Gerät weiter ergründen und gegebenfalls eine neue Blende designen, dadurch das ich aber andere Geräte für große Felder und geringe vergrößerung habe kann ich komplett auf den Kompromissfaktor verzichten und könnte es mit diesem top werten als schönen Planeten, KSH und PN Kracher verwenden, wobei auch viele Galaxien gerne etwas mehr Vergrößerung in Anspruch nehmen.
beide Fotos mit 2" ZS, ohne Okular, auf ∞fokussiert, beim ersten sieht man das man knapp den ganzen HS drin hat und an der Stelle eher das Blendrohr schon anfängt zu begrenzen, aber doch noch Kante auf Kante mit dem FS Kleberand abschließt. (Bild 2)
Beim 3. wie es aussieht mit am Rand vorbei schauen, da muss man doch schon etwas weiter aus der Achse raus bis das geht.
300x ist übrigens drin, kein mewlon aber es geht ganz gut.
So, welches Teleskop soll ich als nächstes auseinander nehmen? ?
mit freundlichen Grüßen
Florian