Welches 100 mm 90° Fernglas?

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Hallo Jochen,

das von dir vorgestellte Swarovski-Fernglas aus Japan interessiert mich. Kannst du mir die genaue Produktbezeichnung + Herstellfirma nennen?

Gruß Klaus
 
Hallo Klaus,

es handelt sich um 2 handelsübliche Swarovski ATX95 Tuben, die Tatsuro Matsumoto an seine EMS adaptiert hat.

Hier ist ein ausführlicher Thread dazu.
Wenn Du weitere Fragen dazu hast wende Dich am Besten an Tammy, den Threadstarter, er hat mir auch schon viele Auskünfte gegeben.

http://www.cloudynights.com/topic/426446-swarovski-atx-95-binoculars/?hl=%2Bswarovski

Das Schöne am ATX95 Bino ist, dass man weiterhin mit den originalen Drehringen an den Tuben fokussiert.
Leider ist der Backfokus etwas knapp und deshalb kommen nicht alle 2" Okulare in den Fokus.

Die Brennweite der Tuben beträgt übrigens 552mm

Das ist die Website von Tatsuro, leider etwas unübersichtlich.
Am Besten die Site nach "Swarovski" durchsuchen und dann die Ergebnisse "anspringen"

http://www.page.sannet.ne.jp/mazmoto/f5process5.htm

Grüsse Jochen
 
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Hallo an alle,

wir hatten gestern das erste neue APM 100 mm APO Glas mit 90 Grad Einblick von Markus geliefert bekommen.

Zusammen mit dem Kunden für den es bestimmt war, testeten wir es tagsüber an div. Objekten und mit verschiedenen Okularen.

Unser erster Eindruck hat die Erwartungen übertroffen und das wird sicher auch bei nächtlicher Beobachtung nicht anders sein.

Das Glas wird in einem stabilem Karton geliefert, es sitzt fest in ausgestanztem Schaumstoff, welcher sich sicher auch zur späteren Aufbewahrung eignet.

Im Karton liegt das "Testprotokoll" von Wellenform, es ist eigentlich eher eine Bescheinigung, daß das Glas auf die Justage hin mit Nagler Zoom Okularen 3-6 mm geprüft wurde. Das ist auf jeden Fall eine Garantie, daß man ein geprüftes Glas erhält.


Wir montierten es auf die mitbestellte Gabelmontierung von Binoptik und auf ein Baader Hartholzstativ.

Die zweiarmige Gabelmontierung von Binoptik ist die beste Art der Montage für so ein großes und schweres 100 mm Bino. Sie ist äußerst stabil, da wackelt nichts, es gibt kein Spiel in den Achsen, alles ist perfekt im Gleichgewicht, egal welche Höhe eingestellt wird.


Die Gabel ist das Beste was ich in dieser Richtung je gesehen habe, weitaus stabiler als die Vixen Gabelmontierung, welche für das 81 mm Vixen Bino ok ist, aber für das 100 mm um ca. 2 cm zu schmal wäre.

Die Kunststoff Schraubdeckel der Objektive lassen sich viel besser schrauben, als die Metalldeckel mancher Apos.

Die ausziehbaren Taukappen laufen sehr satt und wackeln nicht. Der Blick auf die Objektive zeigt die vielen Innenblenden, Der Blick durch die Prismen ohne Okulare zeigt, daß es keinerlei Reflexe gibt, es scheint also alles gut geschwärzt zu sein und die Blenden sind sehr wirkungsvoll.


Die Verstellung des Augenabstandes geht recht schwer, das ist aber bewußt so gemacht, damit ist das Bino gegen Feuchtigkeit ( Tau ) geschützt, es soll laut Herstellerangabe keine Feuchtigkeit ins Innere gelangen, obwohl es nicht ganz wasserdicht ist. Eim Verstellen des Augenabstandes gibt es kein Spiel, alles läuft sehr satt, so wie es sein soll.



Die Okularklemmen sind mit federnden T-Hülsen ausgestattet und nehmen alle getesteten Okulare prima auf. Mit den oberen Ringen an den Okularklemmen kann jedes Okular sanft geklemmt werden. Die Einstellung kann individuell vorgenommen werden, so daß man beim Okularwechsel nicht immer auf und zudrehen muß.

Die Scharfeinstellung hat einen sehr großen Bereich, so daß wir mit jedem Okulartyp scharfstellen konnten und noch nicht an einem Anschlag waren.

Die 40 mm Tele Vue Plössl Okulare boten eine gute Übersicht bei 13,5x Vergrößerung, die Austrittspupillen bilden kreisrund ab. In der Praxis sind 40 mm Okulare jedoch nicht zu empfehlen, die Austrittspupille von über 7 mm ist zu groß. Bestenfalls sollte man 32 mm als längste Brennweite wählen.

Die nächsten Okulare waren die Tele Vue Panoptik 24 mm, hier war die Schärfe bis zum Rand einfach nur perfekt. Die 24er Panoptik Okulare weißen jedoch eine starke kissenförmige Verzeichnung auf, das fällt nur bei geraden Linien am Gesichtsfeldrand auf, bei Landschaftsbeobachtung stört das nicht unbedingt, auch wenn geschwenkt wird.


Direkt danach steckten wir die mitgelieferten 20 mm Weitfeld Okulare ins Glas. Zu diesen Okularen haben wir keine näheren Angaben, aber das 70 Grad Feld war etwa zu zwei Drittel scharf. Es ist aber jedem anzuraten sich für dieses Spitzen Bino sehr gute Okular Paare zu kaufen.


Die nächsten Okulare waren die Tele Vue Delos 10 mm.. Mit den Delos Okularen bietet sich ein grandioser Blick den man so schnell nicht vergißt.

Die Klarheit und Brillanz erinnert an das Kowa Highlander Fluorid 82 mm, welches bisher das einzige Großfeld Fernglas war, bei dem ich den Eindruck hatte, daß gar kein Glas verbaut ist, es gilt als das Referenzglas und es scheint mir, daß das Kowa hiermit jetzt Konkurrenz bekommen hat.

Selbst bei der 54x Vergrößerung zeigen sich noch keinerlei Farbsäume, man hat ein helles und kontrastreiches Bild, welches keine Wünsche offen läßt.


Leider hatten wir zur Zeit keine Docter 12,5 mm mit 84 Grad an Lager, ich kann mir vorstellen, daß diese Kombination nochmals eine Steigerung darstellt und für dieses Bino die Krönung ist.

Als nächstes kamen die 5 mm X-Cel von Celestron dran. Selbst mit 108x Vergrößerung hatte man eine perfekte Justage und man sah immer noch keine Farbsäume. Am Rand zeigten sich Farbquerfehler, die aber dem Okular zuzuschreiben sind. Auch hier noch ein sehr schönes Bild mit hohem Kontrast.


Dann wollten wir es wissen: Die SWA Okulare vom Typ Planetary mit 2,5 mm Brennweite ergaben eine 216x Vergrößerung. Hier mußte man eines der Okulare verdrehen, bis sich ein kein Doppelbild mehr zeigte. Dieser Umstand ist aber dem sogenannten „Okularschlag“ anzurechnen und nicht dem Fernglas.
Bei dieser hohen Vergrößerung zeigte sich jetzt ein wenig Farbe, die dem Apo zuzuschreiben ist.

Aber da kann man trotzdem nicht meckern, wir hätten nicht erwartet, daß bei einem Öffnungsverhältnis von 1: 5,4 erst bei so hohen Vergrößerungen sich Restfarbe zeigt, evtl. ist die Restchromasie schon im 4mm Okular sichtbar, das muß noch getestet werden.


Die Zeit war knapp, deswegen mußten wir an dieser Stelle abbrechen und konnten die 3,5 und 4 mm nicht mehr testen.

Nochmals möchte ich auf die hervorragende Gabelmontierung von Binoptik hinweisen: Selbst bei der höchsten Vergr. läßt diese sich noch feinfühlig genug bewegen, ohne Spiel, da ruckelt nichts, so daß man zu weit verschiebt und dann wieder zurückschwenken muß, eben perfekt, so wie man es sich vorstellt.


Dieser erste Eindruck zeigte, daß auch die Chinesen eine perfekte Optik und Mechanik bauen können. Das ist Markus Ludes anzurechnen, da er auf die hohe Qualität der Optik und die perfekte Ausführung der Mechanik gedrängt hatte.

In der Tat: Es ist das erste 100 mm Bino, welches mir kompromisslos gut gefallen hat, alle anderen 100 mm Binos in der Preisklasse um 1.000,-- Euro, welche ich bisher gesehen hatte, wiesen gravierende Mängel auf.
Dieses Bino ist zwar entsprechend teurer, aber auch sehr viel besser.


Endlich eine Optik und eine Mechanik, wo es keine Kompromisse gibt, alles ist bis ins Kleinste perfekt.


Mein Kunde rief mich heute morgen an und berichtete mir am Telefon kurz über seine erste nächtliche Beobachtung: Trotz fast Vollmond hat ihn dieser so fasziniert, daß er mit allen ihm zur Verfügung stehenden Okularpaaren rauf und runter vergrößert hat. Die 5 mm Nagler zeigten eine perfekte Abbildung, der Mond war noch ganz im Gesichtsfeld sichtbar, ohne merkliche Farbsäume. Die 3,5 mm Nagler mußten gedreht werden, bis kein Doppelbild mehr sichtbar war, dann waren aber auch diese noch in der Abbildung gut. Ebenso überzeugten die Planeten bei allen Vergrößerungen bis 3,5 mm. Mehr dazu hoffentlich bald.

Link zur Grafik: http://www.fernrohrland.de/img/P6292104.jpg

Link zur Grafik: http://www.fernrohrland.de/img/P6292106.jpg

Beste Grüße
Rudi und ein sehr zufriedener Kunde
Fernrohrland
 
r
Zitat von Fernrohrland:
...Der Blick auf die Objektive zeigt die vielen Innenblenden, Der Blick durch die Prismen ohne Okulare zeigt, daß es keinerlei Reflexe gibt, es scheint also alles gut geschwärzt zu sein und die Blenden sind sehr wirkungsvoll.
....
Die nächsten Okulare waren die Tele Vue Panoptik 24 mm, hier war die Schärfe bis zum Rand einfach nur perfekt. Die 24er Panoptik Okulare weißen jedoch eine starke kissenförmige Verzeichnung auf, das fällt nur bei geraden Linien am Gesichtsfeldrand auf, bei Landschaftsbeobachtung stört das nicht unbedingt, auch wenn geschwenkt wird.
...
Leider hatten wir zur Zeit keine Docter 12,5 mm mit 84 Grad an Lager, ich kann mir vorstellen, daß diese Kombination nochmals eine Steigerung darstellt und für dieses Bino die Krönung ist.
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Die Zeit war knapp, deswegen mußten wir an dieser Stelle abbrechen und konnten die 3,5 und 4 mm nicht mehr testen.
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Dieser erste Eindruck zeigte, daß auch die Chinesen eine perfekte Optik und Mechanik bauen können. Das ist Markus Ludes anzurechnen, da er auf die hohe Qualität der Optik und die perfekte Ausführung der Mechanik gedrängt hatte.
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Endlich eine Optik und eine Mechanik, wo es keine Kompromisse gibt, alles ist bis ins Kleinste perfekt.
...
Beste Grüße
Rudi und ein sehr zufriedener Kunde
Fernrohrland

Eine bemerkenswerte Jubelarie, deren Details ich jedoch nicht immer verstehe. Ich habe die 45°-Version. Von Markus Ludes wissen wir, dass die 90°-Version die selben falschen Austrittspupillen hat wie die 45°-Gläser. Sollte das doch nicht der Fall sein?

Weiterhin wissen wir von Markus Ludes, dass die 90°-Version die selben Feldblendendurchmesser wie die 45°-Version hat. Bei ersterer vignettieren die 24 mm Panoptic stark. Das Gesichtsfeld wird nicht durch die Feldblende des Okulars, sondern durch eine unscharfe Abbildung einer internen 23 mm- Blende begrenzt. Sollte auch das jetzt bei der 90°-Variante anders sein?

Schließlich wissen wir von Markus Ludes, dass die 90°-Version die gleichen Objektive wie die 45°-Version hat. Diese sind laut Markus Ludes nicht beugungsbegrenzt, sondern leiden samt und sonders alle an Koma und Astigmatismus. Deshalb musste die garantierte maximale Vergrößerungsfähigkeit durch APM schon von 150x auf 100x reduziert werden. Sollte auch das plötzlich anders sein?

Nochmal: Markus Ludes selbst sagt, dass die verbauten Objektive nicht beugungsbegrenzt und daher auch nicht "bis ins Kleinste perfekt" sind. Sollte das jetzt plötzlich anders sein?

Nun, immerhin kann ich bestätigen, dass die Docter 12,5 mit dem Glas hervorragend harmonieren. Auch 3,5 mm Pentax XW funktionieren bei mir ausgezeichnet. Die Binoptic-Gabel ist sehr gut, hat aber laut Test auf cloudynights und nach meiner Erfahrung etwas Azimutalspiel.

SteVe
 
Immerhin wird hier mal hoch vergrößert, nur so kann man Optik und Justage wirklich beurteilen. Die jüngsten Selbstbauberichte umgehen diesen Punkt explizit, somit sind diese Geräte sicher nicht gut justiert und nur für Weitfeld geeignet, da wäre mir das Geld zu schade.

Was bitte sind falsche Austrittspupillen? Meinst Du, die errechnete Größe stimmt nicht mit den gemessenen Durchmessern überein?
 
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Ich habe dieses vollmundige Werbeposting auch mit Verwunderung zur Kenntnis genommen.

Zitat von R_Andreas:
Immerhin wird hier mal hoch vergrößert, nur so kann man Optik und Justage wirklich beurteilen.

Die ehemals garantierte Vergrösserungsleistung hat man inzwischen ja schon von 150x auf 100x zurückgenommen.
Damit realtiviert sich das "hoch vergrössern" schon mal gewaltig ;-)

Und wenn man dann feststellt, dass nur ein Tubus wirklich gut ist muss man das so hinnehmen, denn es ist kein Grund für eine Reklamation.

Hier Post 19:

http://www.cloudynights.com/topic/456665-mars-polar-cap-in-apo-binocs/

Macht ja nix, man kann das Bino ja immer noch monokular verwenden...

Wer des Lesens mächtig ist sollte diese Gabe auch nutzen, und zwar dort wo Besitzer des Glases von Ihren Erfahrungen berichten.

Grüsse Jochen
 
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Ich habe auch mal grosses Interesse an diesem Fernglas gehabt. Aber je länger ich warte, desto mehr Details kommen auf, die mich wieder davon abbringen.
Auf der einen Seite wird das Glas hervorragend angeboten, auf der anderen Seite zeigt es Schwächen, wie man lesen kann.
Was für mich merkwürdig ist, daß im Vergleich zu cloudynights hier in den Foren kein einziger detallierter Erfahrungsbericht am Nachthimmel von den angeblichen Besitzer erscheint.

Schade.

 
Falsche Austrittspupillen bedeuten, dass man das Fernglas mit seiner optischen Achse z.B. auf einen Baum richtet, und der helle Himmel daneben sich dem Bild des Baumes als heller Fleck überlagert. Fotos davon habe ich auf cloudynights gepostet.
 
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Zitat von R_Andreas:
Immerhin wird hier mal hoch vergrößert, nur so kann man Optik und Justage wirklich beurteilen. Die jüngsten Selbstbauberichte umgehen diesen Punkt explizit, somit sind diese Geräte sicher nicht gut justiert und nur für Weitfeld geeignet

Willst oder kannst Du nicht verstehen, dass man Doppelteleskope mit Spiegel-Binobacks, egal ob Binoptik, Matsumoto oder Eigenbauten mit umgebauten Zenitspiegeln, mit 2 Justageschrauben, welche einen der Spiegel in 2 Achsen bewegen, jederzeit selbst während der Beobachtung kollimieren kann?

Bei diesen Geräten gibt es kein "nicht gut justiert" es sei denn der Benutzer ist geistig umnachtet und versteht den Sinn der Justierschrauben nicht.

Und was machst Du bei einem APM oder anderen Grossfernglas von der Stange, wenn die Kollimation nicht stimmt - gar nichts oder Einschicken.

Ich habe nun mal keinen Bedarf an Austrittspupillen im Mikrometerbereich und besitze deshalb keine entsprechenden Okulare.
Wenn Du aber an düsteren, flauen Bildern Deine Freude hast ist das schön für Dich.
Möchte ich höher Vergrössern wechsle ich auf ein Teleskop mit mehr Öffnung und mehr Brennweite.

Jochen
 
Ich melde mich nochmals:

Mein Bericht sollte den ersten Eindruck wiedergeben, und der war gut, es wurde von mir auch nur tagsüber beobachtet.

Ich schrieb auch: Mehr dazu hoffentlich bald.


Ein nächtlicher Test wird dann genauer zeigen, wie hoch es sich sinnvoll vergrößern läßt.

Von Vignettierung sah man tagsüber auf die Schnelle nichts, das muß ebenfalls noch genauer untersucht werden, aber danke für den Hinweis.

Das Phänomen der falschen Austrittspupillen tritt oft bei Binos auf, auch bei Bino Ansätzen, ich muß gestehen, daß mir das bei diesem Bino nicht aufgefallen ist, auch das werde ich genauer prüfen.

Eine Überprüfung am Stern wird zeigen, wie gut die tatsächliche Auflösung ist, tagsüber bot sich ein überraschend gutes Bild. ( Ich habe da immer die Optiken im Gedächtnis, welche wirklich schlimm sind), dagegen war dieses Bino der Hit.

Ich hoffe, daß ich demnächst ein weiteres Bino dieser Art zur Verfügung haben werde und dann nachts testen kann.

In erster Linie sehe ich mich selbst auch heute noch als Amateur und nicht als Verkäufer, das Hobby wurde irgendwann zum Beruf.

Seit Jahrzehnten bin ich Mitarbeiter an div. Sternwarten, im Laufe der Jahre sind verschiedene Selbstbauprojekte entstanden, wie z.B. diese hier, welches zus. mit meinem Freund Michael Gutzeit entstand, der leider nicht mehr unter uns weilt:

Link zur Grafik: http://www.fernrohrland.de/img/IMG_4444.jpg

Viele Grüße
Rudi Idler

Fernrohrland und Sternwarte Welzheim
Link zur Grafik: http://www.sternwarte-welzheim.de/bilder/sternwarte_april2011.jpg

 
Als Testobjekte empfehle ich Pulcherrima alias Izar alias Epsilon Boötis, sowie Rima Birt, falls die Mondphase passt.

Apropos Vignettierung: die ist bei mir (45°-Version) in den 24 mm Panoptics so eklatant, dass die jeder sieht, der durch das Glas überhaupt etwas sieht. Wie gesagt, das Gesichtsfeld wird nicht durch die Feldblende des Okulars, sondern durch die unscharfe Abbildung einer internen Blende begrenzt!
 
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Hallo Leute,
wenn Ihr was schreibt, dann bitte so wie es technisch richtig ist.
Diese Ferngläser vignetieren nicht auf der Achse , sie haben das größte zu 100% ausgeleuchtete Feld aller am Weltmarkt erhältlichen Ferngläser, >> 5 mm Durchmesser, hier kann weder ein Kowa Highlander noch ein Fuji oder NIKON oder Zeiss mithalten.

Was Ihr meint ist , wie groß darf die Feldblende eines Okulares sein, bevor der Rand beschnitten wird. Nun dann Steckt mal ein Panoptik 24 mm in ein Highländer oder ein Fuji, dort wird es am Rand noch viel früher Dunkel. Urpsrünglich hatten wir eine Felblende von 25 mm . Dies was für alle Super...bis zu dem Zeitpunkt wo Mr. X auf CN sicht wegen der falschen Austrittspupille aufregte und die regen Disussionen nach der Reduzierung der Blende verlangen. Nun haben wir dies geändert und jetzt regt sich die andere Seite auf. Wie man es macht, macht man es falsch. Wir haben uns nun auf den Mittelwert von 23 mm als Kompromiss eingestellt und bleiben dabei, dieser ist noch immer größer als beim Highländer.

Betreff falsche Austrittspupillen : Nun diese hat auch ein Kowa Highlander, diese hat ein Steiner Fernglas Nighthunter XP 8x44, diese hat sogar mein Swarovski SLC 15 x 56 ..jedes Glas Unterschiedlich stark. Bis zum Zeitpunkt wo ein Kunde X auf CN diese zur Sprache brachte, hat es zuvor weder jemand bemerkt , noch gestörrt. Mich würde Interessieren wie eine Diskussion aussieht, wenn jetzt jemand diese falsche Austrittspupille bei den vielen anderen Gläsern am Markt beanstandet .
Selbt der Kunde der dies zuerst bemerkte und als negatives Argument brachte, ist nun mehr zurück gekehrt und fordert plötzlich wieder eine größere Blende, weil es ihn jetzt plötzlich doch nicht mehr störrt, obwohl er zuvor von Kontrastverlusten sprach !!

Zu den Objektiven, nun wo bleiben die ganzen Negativberichte der Kunming United Optics 4" kurzbrennweitigen 2 Linser ED, die nutzen alle die gleiche Optik mit der gleichen Qualität, man sieht und hört nichts. Wir sprechen hier von einem Fernglas , nicht von einem High End Apo Refraktor. Meine Kowa Linsen sind auch nicht perfekt und auch nicht beugungsbegrentzt, meine Fuji 150 waren es ebenfalsl nicht, noch waren es Myauchi's. Die Qualität ist für den Einsatzzweckt hervorragend. Wer mehr will, soll sich bei Binoptik in die Reihe stellen, oder selbst Bauen. Bei Vixen gibt es für 2400 Euro ein 71 mm Glas das ebenfalls keine bessere Optiken besitzt.
Bitte realistisch bleiben.

Die max Vergrößerung habe ich bewusst herunter geschraubt, nicht weil sich die Qualität verändert hat, sondern weil wir hier erstmals mit einem Problem in Berührung kommen das bisweilen nicht auffiel. Bei einem solchen Fernglas müssen die Okulare Optiken in der Mechanik perekt zentriert haben und wie sich herrausstellte, gibt es hier recht oft Probleme, selbst bei Herstellern teurer Okulare. Beim Solo Okulareinsatz sieht man dies nicht , beim Binoeinsatz schon, durch drehen eines Okulares fällt plötzlich ein Eiern des Bildes auf.
Ich benutze weder am Kowa noch am APM solch hohe Vergrößerungen, kann aber diese trotzdem problemlos nutzen, wenn ich will, andere Kunden gehen sogar auf über 200-Fach , warum auch immer.
Es geht aber eben nicht bei jedem Fernglas und nicht bei jedem Kunden, also fahren wir zurück auf 100-Fach und setzen uns auf die sichere Seite.

Wer sein Glas immer wieder sehr hochvergrößernd einsetzen will, darf bei der Fa. Wellenform anrufen, diese bietet einen entsprechenden Tuningservice für das individuelle Auge und Glas an.
 
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Zitat von MLudes:
Hallo Leute,
wenn Ihr was schreibt, dann bitte so wie es technisch richtig ist.
Diese Ferngläser vignetieren nicht auf der Achse , sie haben das größte zu 100% ausgeleuchtete Feld aller am Weltmarkt erhältlichen Ferngläser, >> 5 mm Durchmesser, hier kann weder ein Kowa Highlander noch ein Fuji oder NIKON oder Zeiss mithalten. Was Ihr meint ist , wie groß darf die Feldblende eines Okulares sein, bevor der Rand beschnitten wird. ....

Nur zur Erinnerung: unter Vignettierung versteht man Randabschattung, und wenn Sie dem Link folgen, sehen Sie oben rechts ein Bild, dass die Situation bei den von Ihnen vertriebenen Ferngläsern ziemlich genau wiedergibt. Die Ursache sind zwei koaxiale Öffnungen, u.a. die von Ihnen auf 23 mm verkleinerte innere Blende, die nun statt der Okularfeldblende unscharf das Bildfeld begrenzt. Und laut Wikipedia handelt es sich bei Vignettierung um eine unscharfe Abbildung einer Austrittsöffnung, in diesem Fall der 23 mm-Blende. Niemand außer Ihnen hat den seltsamen Begriff "Vignettierung auf der Achse" eingeführt. Die Wenigsten werden auf der Achse einen Rand vermuten. Wahrscheinlich sind Sie darauf gekommen, weil der Durchmesser des vollständig ausgeleuchteten Felds bei anderen von Ihnen vertriebenen Ferngläsern 0 mm (lies: Null Millimeter) beträgt. Nun, dieses Problem haben wir beim Apo Gott sei Dank nicht.
 
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Ich denke man sollte normale Okulare für Optiktests verwenden, keine speziellen Weitwinkel- und Brillenträgerokulare, wo es teilweise exotische Feldblendenlagen gibt, inkl. virtuellen Feldblenden. Vignettierung ist eine komplexe Sache. Ich gebe japanier völlig Recht, man sollte für jdes Bino die Okluare testen und positive bzw. negative Empfehlungen geben. Es kann nicht jedes Okular an jedem Bino funktionieren, bei dem stumpfen Strahlenkegel. Dann kann jeder selber entscheiden, mir wäre es z.B. Wurst, wenn im niedrigen Vergrößerungsbereich Vignettierung auftreten würde, bei mir ist der Himmel eh zu hell für AP 5. Und man kann zur Not ja auf Plössl oder Ortho zurückgreifen, die sind unkritisch.

Ein Bino sollte justagestabil sein, ich würde nicht an drei Freiheitsgraden herumschrauben wollen bei der Beobachtung. Mir reicht nachts eigentlich schon das sonstige Geraffel.

Manche basteln halt gerne und beobachten eher weniger, ist ja auch ein schönes Hobby. Das meine ich nicht ironisch!


 
Zitat von R_Andreas:
... bei mir ist der Himmel eh zu hell für AP 5. ...

Bei mir im Allgemeinen auch. Nur: wenn ich mit Nebelfilter auf die Suche nach Californianebel, Barnard's Loop usw. gehe, brauche ich mehr als 5 mm AP. Und das größtmögliche Gesichtsfeld.
 
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Außer der "Vignettierung auf der Achse" bietet der Ludessche Beitrag noch mehr Diskussionswürdiges.

Zu den Objektiven, ... Die Qualität ist für den Einsatzzweckt hervorragend. Wer mehr will, soll sich bei Binoptik in die Reihe stellen, oder selbst Bauen. Bei Vixen gibt es für 2400 Euro ein 71 mm Glas das ebenfalls keine bessere Optiken besitzt.
Bitte realistisch bleiben. ...

Ja, für ein bloßes Fernglas, das bis, sagen wir, 50x vergrößert, stimmt das. So gibt z.B. Kowa für den High Lander 50x als Maximalvergrößerung an. Sie, Herr Ludes, sind aber mit 150x eingestiegen. Das ist keine Fernglasvergrößerung mehr, sondern die Vergrößerung eines Binokularteleskops (BT). Dann haben Sie an Herrn Salimbeni von binomania.it ein Testglas geschickt, und der stellte dann beim Test fest: "Il punto di fuoco raggiunto sulle stelle è molto preciso, non ci sono 'sbavature' che dimostrino la presenza di coma o altre aberrazioni , anche il classico star test ha evidenziato delle prestazioni in linea con un buon rifrattore ED di pare lunghezza focale". Für die, die kein Italienisch können: er sah keine Aberrationen wie Koma oder Astigmatismus bis zu einer Vergrößerung von 200x (Takahashi Hi-LE 2.8). Außerdem sah er auf dem Mond die Rima Birt, sowie die 4 größten Mikrokrater im Plato. Er gab dem Glas also den Ritterschlag als BT. Welches Fernglas soll das bitte bei typischer Fernglasvergrößerung zeigen? Ihr Gerät wurde hier zweifelsfrei zum BT geadelt. Dann ließen Sie, Herr Ludes, sich von den Binomania-Jungs noch bestätigen, dass Ihr APM 100 ED Apo schärfer und kontrastreicher abbildet als ein 90 mm Takahashi-BT und posteten es hier zu Werbezwecken.

Wer hat also für Ihr Gerät die Messlatte auf Binokularteleskop gelegt? Das waren Sie selbst, denn Sie sorgten dafür, dass Herr Salimbeni ein beinahe beugungsbegrenzt abbildendes Glas als Testgerät erhielt. Mit etwas anderem hätte er nämlich kaum die beschriebenen Beobachtungen machen können.

Mir hingegen ließen Sie ein anderes Gerät schicken. Der rechte Tubus hatte so viel Koma, dass die Phasengestalt der Venus nicht einmal erkennbar war. Der Planet erschien nur als farbiger Blob. Der linke Tubus war zwar wesentlich besser, hatte aber auch erhebliche Mühe, Rima Birt zu zeigen. Auch konnte er Izar B nicht als Airy Disk abbilden. All dies gelingt aber jetzt im rechten Tubus leicht, nachdem die Linsen des Objektivs in einer justierbaren Fassung untergebracht und zentriert worden sind. Meine Objektive waren nämlich in nicht justierbaren Fassungen geliefert worden. Sie konnten folglich in diesen Fassungen auch nicht zufriedenstellend nachjustiert werden. Jetzt können wir mal raten, ob Herrn Salimbenis Testglas auch Objektive mit nicht justierbaren Fassungen besaß, oder teurere, justierbare Fassungen, die vor dem Test auch entsprechend justiert wurden. Da wird sich jeder sein Urteil schon bilden. Da ich in Stuttgart wohne, kann ich mit meinem optimierten Glas gerne bei Herrn Idler vorbeischauen, wenn er wieder einen APM 100 ED Apo-Kunden hat. Dann können wir mal aktuellen Serienzustand und getunten Zustand am Himmel, d.h. an Izar und auf der Suche nach Rima Birt und Plato-Craterlets vergleichen und werden noch genauer wissen, ob die heutigen Serienmodelle noch mit Herrn Salimbenis Testglas vergleichbar sind, das ein Takahashi-BT verblasen hat.

Ich habe das alles geschrieben, damit die Leser hier besser verstehen, warum auf den 150x und der Qualität der Objektive herumgeritten wird. Es bleibt ja Ihr unbestrittenes Verdienst, ein solches Gerät auf den Markt gebracht zu haben, das man für eine gewisse Zusatzinvestition tatsächlich zu einer Art BT machen kann, das bis 220x vergrößert. Ich habe jedenfalls den Kauf zweier Nagler 2,5 mm T6 nicht bereut. Die Hauptanwendung des Geräts ist aber tatsächlich Deep Sky und Milchstraße bei 17 - 44x, und da ist es auch im Serienzustand konkurrenzlos unter den Nicht-Selbstbauten, da haben Sie völlig recht. Außerdem ist es auch hervorragend für Tagesbeobachtungen geeignet. Ich kann damit teilweise die Luftfahrzeugkennzeichen auf den Flügeln der Passagierflugzeuge lesen, die mich in 10 km Höhe überfliegen.

PS: Weder meine TeleVue 2.5 mm Nagler, noch meine Pentax XW 3.5 mm zeigen im Bino die geringste Rotationsasymmetrie. Man kann sie drehen, wie man will, niemals bewegt sich das Bild in irgendeiner Weise. Den "Okularschlag" bei Spitzenokularen halte ich für eine Legende. In der Mittelklasse mag das anders sein.
 
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Binomania hat ein Glas von der Stange erhalten wie Japanier, ja eigentlich nicht mal dies, denn zu diesem Zeitpunkt hat die Fa. Wellenform die Gläser noch nicht für uns justiert.
Es ist ein chinesiches Serienprodukt mit leichten Streuungen, und wenn ich leicht sage dann meine ich auch leicht, die bis auf wenige Leute wie Herrn Janapier oder den einen oder anderen mehr als Begeistert.
Es gibt aber immer Leute denen die Qualität dann vielleicht doch nicht ausreicht und denen kann auch 2 Arten geholfen werden :

- entweder ein Tuning durch Wellenform
oder
- Sie nehmen abstand davon und kaufen sich ein Binoptik

Wir haben erkannt das wir nicht jeden Zufriedenstellen könne und um künftige Diskussionen dieser Art wie mit Japanier zu ersparen haben wir die Max. Vergrößerung auf 100-Fach runter gesetzt. Ganz ehrlich 100-Fach in einem 100 mm Ferrglas ist schon eine Hausnummer , die nie zuvor ein anderes Fernglas erreicht hat!

Ich benutze ebenfalls solch ein Glas und ganz ehrlich , ich benutze es eigentlich nie mit derart hohen Vergrößerungen, dazu habe ich ein Teleskop. Das Fernglas benutze ich als Weitwinkelglas für niedrige bis mittlere Vergößerungen.

Wollen wir eine Perfektion wie Sie Janapier anstrebt für jedes Glas , müsste etwas getan werden was die Chinesen nicht können und somit würde das Glas in Relation soviel kosten wie ein Kowa und dies würde niemand kaufen.

Da aber 99 von 100 Käufer mit dem Glas begeistert sind so wie es ist, gibt es keinen Grund etwas kostspielig zu ändern.

 
Hallo Janapier,

ich würde nicht so schnell verallgemeinern. Bei meinen zwei 5mm Nagler T6 kann ich die Eierei sehr schön nachvollziehen. Beim einen ganz wenig, beim anderen mehr.

Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,

hast Du also auch ein APM 100 ED Apo? Falls ja: wie sieht's denn bei Dir mit Rima Birt, Craterlets in Plato usw. aus?

Gruß
SteVe
 
Ich bin wie Janapier ein zufriedene 45° AMP APO Besitzer. Ich habe meine ebenfalls bei Wellenfront optimieren lassen um die 183x meine Nagler zoom ermöglicht, voll ausnutzen zu können.

Ich muss Janapier recht geben das der Erwartungshaltung die durch der binomania.it review ziemlich hoch gesetzt worden ist. Das ist der eigentliche problem.

Da er eine der erste Serien bekommen hat ist es nicht von der Hand zu weissen das die erste Serie von der Chinesische zuliefere durchaus eine sehr hohe Kollimierungsqualität hat, der später nicht von der Hersteller eingehalten werden könnte. Ehrlich gesagt, das ist nicht ungewöhnlich bei Produktion in Mittlere Volume wo preis eine grosse rolle spielt aber die Stückzahl wenig Spielraum für Optimierung lässt. Eine grosse Bestellung kann dann eine Werk an seine grenzen bringen und dann leidet gewöhnlich der Qualität.

Ich, für meine teil war mit der Urspringszustand meine 45° APO's sehr zufrieden. Für das geld gibt es kein alternative am markt. Ich wüsste Sie könnten besser sein und war bereit auch dafür extra zu zahlen. Jetzt bin ich noch mehr zufrieden und habe sehr viel spass mit das Fernglas. Meine gesamt Investition ist trotzdem unter das was ich für eine Kowa oder Selbsbaulösung ausgegeben hätte.

@Markus, vielleicht solltest du einfach eine Optimierte, Beugungsbegrenzte Wellenfront optimierte version Anbieten.
 
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Hallo Steve,

nein, aber ich habe lange überlegt mir eines zu kaufen.
Ich habe mich dann aber doch für ein 2" Okulare taugliches Bino aus 2 ED's entschieden, zumal der Preisunterschied gar nicht so dramatisch war.

@ Matt, was sollte man dann mit den übrig gebliebenen Gurkenteilen machen, wenn man die guten Teile für eine optimierte Version herauspickt?
Wirtschaftlich macht das ganze nur Sinn, wenn man die Dinger so wie sie aus China kommen weitervertickt und Reklamationen möglichst vermeidet.

Grüsse Jochen
 
Matt

nein zu Beginn waren die Gläser schlechter justiert als jetzt, die haben schon dazu gelernt.

Die Optiken an sich sind Beugungsbegrentzt sitzen aber in einer Fassung die nach unserem dafürhalten nicht optimal ist, da hierdurch die Optiken gestaucht werden können, was eben zu Asti führen kann oder auch Achskoma. Dies verhindert dann eine sinnvolle Vergrößerung über 100-Fach für gewisse Beobachtungsobjekte.

Wellenform bietet den Umbau an, kostet wie ich hörte etwas über 300 Euro. Bei diesem Unbau werden die Optiken entspannt und entsprechend genau zentriert.
 
Hallo "portaball"-Jochen,

ich hatte den flamsteed_19-Jochen gemeint, der auf S. 1 geantwortet hatte. Deine Frage, was man mit den Gurken machen soll, ist sehr berechtigt, aber auch schon von Herrn Ludes beantwortet worden: man soll sie auf eigene Kosten bei Wellenform richten lassen. Der Herr Kneip kriegt das auch wirklich gut hin. Man darf nur nicht vergessen, bei der Kalkulation seiner Gesamtkosten zur Anschaffung des APM 100 ED Apos die nicht unerheblichen Optimierungskosten mit zu berücksichtigen. Es sei denn, man will nicht über 80x - 100x gehen - dann dürfte der Serienzustand tatsächlich ausreichen. Außer man bekommt einen Gurkentubus, der nicht einmal die Phasengestalt der Venus zeigt - wie ich. Das ist dann natürlich trotzdem kein Garantiefall, denn: Herr Ludes hat erkannt, dass man nicht jeden Kunden zufrieden stellen kann, bzw. muss. Sind ja noch genug andere da. ;-).
 
Mit den Kosten für die Optimierung ist man für das APM also bei 3300 Euronen.

Ein Paar Matsumoto EMS-ULS, kostet 1200 Euronen
Dazu noch zwei 100mm ED's und ich habe ein Gerät ohne Prismen und deren Nachteile und ich kann 2" Okulare verwenden.

Damit kann ich dann echtes Weitfeld beobachten, im Gegensatz zu mit einem bereits vignettierenden Panoptic 24...

Grüsse Jochen
 
Zitat von MLudes:
...nein zu Beginn waren die Gläser schlechter justiert als jetzt, die haben schon dazu gelernt...

Herr Ludes, stellen wir Ihre Aussagen mal übersichtlich zusammen:

(1) Binomania hat ein Glas von der Stange erhalten.
(2) Die Serienstreuung ist gering.

Nehmen wir noch die von Herrn Salimbeni:

(3) Binomania hat in seinem Testgerät die Rima Birt gesehen

Daraus folgt:

(4) In beinahe jedem Serienglas kann man die Rima Birt sehen.

Nun, in meinem vor dem Tuning ging das nicht. Vielleicht können ja Matt und andere hier mal ihre Erfahrungen mit Geräten im Serienzustand am Mond posten.

Fakt ist, dazu muss man kein großer Logiker sein: wenn (4) falsch ist, muss auch mindestens eine der Aussagen (1) - (3) falsch sein.
 
Hi Jochen

dann biete das doch an , bekommst sicherlich ausreichend Aufträge. Wenn du es nicht anbietest , wo sollen es dann die Leute kaufen ? Denn nicht jeder hat deine Maschinen bzw. Fertigungskenntnisse.
Also welche Lösung bietest du der Kundschaft an ?

Bisweilen reden wir von einer einzigen Person weltweit , die eine solche Optimierung für Notwendig empfand und diese machen lies, super Durchschnitt !!!!!

In Deuitschland versteht man es einfach professionell Produkte schlecht zu machen !!!!
 
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