Welches 100 mm 90° Fernglas?

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Autsch, jetzt habe ich eine Schleimspur quer über meinen Monitor :-(
 
Hallo miteinander,

ein interessanter Thread, der sehr interessante Hintergründe aufzeigt. Vielen Dank dafür.


Die Rollen von Günther(*entfernt*GMS) und Jochen(portaball) erschließen sich mir hier aber nicht ganz.



Gruß,
Christian
 
Hallo Stephan,

vielen Dank für das schöne Lob und die Infos.

Zum Umbau Stufe 4:
Wir versuchen die beiden Hebel so weit wie möglich zwischen
die Tuben zu bauen, sodass die nicht stören aber noch gut
erreichbar sind. Die Hebel werden auch nicht zu
leichtgängig sein. Außerdem wird die Position über eine
Rändel gesichert. Sollte sich doch mal was "bewegen", kann
die Justage dann auch wieder schnell über die Hebel
hergestellt werden.

Freundliche Grüße, Jörg Kneip
 
Hallo Jörg,

behandelst Du auch  Lunt LE100 ED Ferngläser oder nur die APM-Privatpatienten?
Ich frage nur mal vorsorglich an, denn momentan habe ich mit meinen Meade UWA 6,7 (Serie 4000) bei ca. 80-facher Vergrößerung noch keine Fehler feststellen können. Die hier bereits genannten Tests am Mond erfolgen aber noch.
Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob beide Gläser aus der selben Schmiede stammen.

Herzliche Grüße
Frank
 
Hallo Frank,

:-) wir sind sozial und behandeln auch Lunt-Gläser die etwas
schwach auf der Brust sind. Den APM-Privatpatienten gehts ja
meistens gut ... die kommen nur zum Plaudern und Kaffee schnorren.

Ich denke, die beiden Gläser stammen aus der gleichen Gegend.

Freundliche Grüße, Jörg
 
Zitat von Wellenform:
Hallo Frank,

:-) wir sind sozial und behandeln auch Lunt-Gläser .....

Das hört sich schon einmal sehr fremdenfreundlich an Jörg,... danke!
Und wenn die beiden stammbaummäßig schon den selben Ursprung haben, könntest Du Dir vorstellen, ein Lunt als Testpatienten für die manuelle Objektivzentrierung zu verwenden?

Der Hintergrund: Mit meinen Augen ist, bis auf die altersbedingte Weitsichtigkeit, alles in Ordnung. Aber mein Vater darf eine leichte Diplophie sein Eigen nennen. Leider erlaubt seine Korrekturbrille keinen Blick durch die Okulare.
Wenn sich also noch keine Testperson für so einen Umbau gefunden hat, würde ich gerne mein Fernglas bereitstellen.

Ich würde auch nichts verraten, wenn es in die Hose geht. :pfeif:

Herzliche Grüße
Frank

PS. ... und wenn ein Objektiv zu Bruch geht, kann man daraus immer noch ein Heliometer basteln :smiley47:
 
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Ach Jochen,
siehste, das ich was ich meine. Diese Bemerkung kann man sich auch sparen. Deine Bauvorhaben beeindrucken uns alle ja sehr, aber nicht jeder hat die Zeit und die Maschinen (vom Talent mal ganz zu schweigen) für solche Sachen. Und da finde ich halt, dass man schon mal durchgucken sollte und Fernglas und Doppelrefraktor respektive Doppel-SC sind halt einfach nicht dasselbe. Und wenn einer wie ich sich auf so ein Teil einfach freut und von beiden Firmen als Kunde gut bedient wird, dann ist das halt kein Schleimen, sondern schlicht das, was ich seit Jahren mit Markus erlebe. Es gilt halt auch immer: wie man in den Wald hineinruft, schallt´s heraus.
Und ich bin durchaus nicht immer einer Meinung mit den Händlern, warum auch. Aber nur Kritik als ernsthafte Auseinandersetzung zu betrachten - das ist mir denn doch zu pennälerhaft wie auch dieser Ausdruck aus alten Schulzeiten - sorry, das musste mal gesagt werden :-)
Gruß Michael
 
Jetzt schleimst Du schon wieder. Lass diesen thread doch bitte frei davon. Wir warten jetzt alle gespannt auf erste Berichte von Monddetails wie oben angesprochen und vielleicht auch mehr von Wellenfront in Form von Fotos von den Hebelchen zur Linsendrehung, das jedenfalls wäre toll.

Gruß Rolf
 
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Zitat von portaball:
...
Vielleicht hat ja mal jemand Bilder des AMP von diesem Bereich ?

..

Hallo Jochen,

vom Highlander war ich hin und weg. Ich konnte es auf dem ITV an der Sonne testen. Sehr fein dargestellte Granulen und viele Details der Sonnenflecken zu sehen. Einfach wunderbar! Leider aber mit 5000€ (inkl. der 9mm Ok.) doch etwas zu teuer.
Hier die Unterseite des Lunt-Glases. Deine Halterung würde nicht passen, weil zwischen den Tuben gerade mal 20mm Platz ist. Dafür ist ein Segel mit Adapterplatte angeschraubt, auf der sich die drei UNC-Gewindebohrungen befinden.

Gruß
Frank

Link zur Grafik: http://i432.photobucket.com/albums/qq42/eisenmeteorit/Astro/IMG_0270_zpstpukyz6t.jpg

 
Danke Frank,

hier ist leider wirklich kein Platz für eine zentrale Einarmgabel.

Grüsse Jochen
 
Hallo Frank,

danke für dein Angebot und deine Diskretion bei möglichen Katastrophen während des Umbaus!

Herr Ludes war aber schneller, tut mir leid. APM stellt ein neues 90° Glas der APO-Bino Serie zum Umbau zur Verfügung.

Nach Abschluss und Test der Modifikation stelle ich Bilder ein auf dem man den Mechanismus sehen kann.

Wenn der Umbau gut funktioniert, baue ich dein Lunt natürlich gerne auch um.

Freundliche Grüße, Jörg
 
Hallo in die Runde,

hier noch ein Nachtrag zur Blendenerweiterung auf 25mm. Ich habe die Erweiterung jetzt an einem Tubus durchgeführt und
mit 24mm Panoptic getestet. Die Randvignettierung wird sichtbar geringer und das scheinbare Feld wirkt größer.

Allerdings ist es dazu erforderlich, beide 23mm Blenden auf 25mm zu erweitern. Ich habe eine Möglichkeit gefunden auch
die obere Blende zerstörungsfrei zu erweitern, sodass die Vergrößerung beider Blenden möglich wird.

Es ist auch möglich, die obere Blende auf 27mm Durchmesser zu erweitern und dann je nach
Beobachtungssituation und individuellem Seheindruck mit kleineren Einlegeblenden zu arbeiten -> 25mm bis 21mm.
Auch eine 27mm Blendenöffnung der oberen Blende bringt nochmal einen Gewinn bei der Randvignettierung, weil die
obere Fläche des Prismas 25x25mm misst.

Die Kosten für die Erweiterung muss ich aber gegenüber den ursprünglich angegebenen 150€ auf 175€ erhöhen. Der
Arbeitsaufwand für einen zerstörungsfreien Ausbau beider Blenden ist sehr hoch.

Wie ich die austauschbaren Einlegeblenden fertige muss ich noch schauen. Die sollen ja unfallfrei gewechselt
werden können :-)

Vielen Dank nochmal an "janapier" dessen Glas dafür ein wenig leiden musste!

Freundliche Grüße, Jörg Kneip

 
Gut Jörg,

ich werde dann auf Deinen Beitrag warten. Es eilt ja nicht.

Kann ich eigentlich ohne eingestecktem Okular feststellen/messen, welcher Blendendurchmesser bei meinem Glas verbaut ist?

Viel Erfolg beim Umbau
Frank
 
Hallo Frank,

danke für die guten Wünsche zum geplanten Umbau.

Blendengröße messen:
Ich drehe den OAZ bis zum Anschlag rein und habe 3 schmale
Papierstreifen mit den Längen 21mm, 23mm und 25mm. Die werfe
ich dann in den OAZ und richte sie mit Finger oder
Kunststoffpinzette so aus, dass die mittig über der Blende
liegen.

Anfangs wurden 25mm Blenden verbaut. Dann für kurze Zeit
21mm Blenden und seit ich teste/justiere, also seit ca. 1
Jahr, dann 23mm Blenden.

Freundliche Grüße, Jörg
 
Zitat von Wellenform:
hier noch ein Nachtrag zur Blendenerweiterung auf 25mm. Ich habe die Erweiterung jetzt an einem Tubus durchgeführt und mit 24mm Panoptic getestet. Die Randvignettierung wird sichtbar geringer und das scheinbare Feld wirkt größer.

Freundliche Grüße, Jörg Kneip


Als potentieller Käufer des APM 100 ED 90° ist für mich gerade auch die Blendenthematik von Interesse. Die Verwendung von 24mm Panoptic ist für die meisten (inkl. mich) Standardszenario. Aufgrund der bisherigen Infos (Janapier, Jörg Kneip von Wellenform) werden 24mm Panoptic von der gem. Markus Ludes nun standardmässig verbauten 23mm Blende offenbar deutlich vignettiert.
Das heisst, die Blendenerweiterung auf 25mm (zu EUR 175.-) ist offenbar fast ein Muss.
Weitere Meinungen hierzu?

Gruss,
Stephan

 
Hallo Stephan,

vergiss bitte nicht, dass es ja gute Gründe gab die Blenden einzubauen respektive zu verkleinern.

Wenn Du die Blenden nun wieder vergrösserst mag die Vignettierung beim 24er Panoptic zwar kleiner werden oder vielleicht sogar ganz verschwinden, dafür handelst Du Dir aber wieder die Ausgangsproblematik ein.
Stichwort "Fingernägel"

Grüsse Jochen
 
Nur dass auch die 23 mm-Blenden das Problem keineswegs lösen (siehe meine Fotos auf cloudynights) und gleichzeitig ein anderes (Vignettierung) verschärfen. Da muss halt jeder selbst sehen, wo für ihn das Optimum liegt.
 
Hallo in die Runde,
meines ist jetzt da und hatte sein "first light" gestern Nacht bei schwierigen Seeingbedingungen vor dem Aufziehen einer Gewitterfront hier im Norden nach diversen terrestrischen Trockentests.
Selbst auf die Gefahr hin, dass mir wieder irgendein Unsinn unterstellt wird:
Bei 171 x konnte ich an Saturn die Cassiniteilung sicher sehen, das braunne Hauptband und die dunkle Polregion ebenso.
Bei schwächeren Vergrößerungen herunter bis 16 x pinpointfeine Sterne, phantastische Sternfarben trotz nur später Dämmerung und ein Feld von ca. 3° bei den 30 mm Baader eudiaskopischen Okularen;die Vignettierung so, dass es für mich kein Problem ist, meines hat die 23 mm Blenden und die 30 mm eudiaskopischen eine Feldblende von 26,3 mm. Die
35 mm eudiaskopischen und die Hyperion Zooms erreichen den Fokus nicht, da fehlen ein paar mm Insidetravel.
Leider zog es gegen 23:45 Uhr zu, so dass ich zu weiteren Beobachtungen noch nichts sagen kann.
Für mich also eine absolut lohnende Investition,deren Vorfreude sich als völlig berechtigt herausgestellt hat ;-)
Gruß Michael

 

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Hallo Michael,

danke für den Beitrag. Könntest vielleicht Du etwas mehr von der Befestigung zeigen.

Freundlichst Rolf
 
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Hallo Rolf,
ja, kann ich:
Hier noch mit dem Vorläufer des APM Binos.
Ist ein Eigenbau mit Teilen aus dem Schrotthandel. Ein Mittelstück mit den 36 mm Klemmungen habe ich noch übrig.
Der hier noch verwendete Winkel ist mittlerweile durch ein U-Profil ersetzt.
Gruß Michael


 

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Hallo Klaus,
das hängt von den verwendeten Okularen ab. Bei den Nagler Okularen (ich habe 4,8 und 7 mm Brennweite) sehr gut, dh. fast bis zum Rand punktförmig, bei den
anderen (19 mm Erfles von Televue uns 15 mm Erfles von Spectros) immer noch gut bis sehr gut (sehr gut auf ca. 70 % des Gesichtsfeldes) und bei den ED Plössls von Baader (30 mm Brennweite; werden nicht mehr gebaut) bei ca. 60 % des Gesichtsfeldes sehr gut, Rest zunehmend etwas unscharf, aber noch brauchbar.
Die beigelegten 20 mm SWAs sind etwas überfordert, das heißt, bilden nur im zentralen Bereich (ca. 50% des Gesichtsfeldes) einigermaßen scharf ab; jedenfalls für meine Augen. Das Öffnungsverhältnis ist halt schon recht schnell ( 1:5,5), da braucht es eigentlich Okulare, die auch dafür konstruiert sind, die ich aber bis auf die beiden Naglers nicht habe, da ich bisher mit langen Brennweiten beobachtet habe außer mit meinem 75er Pentax, aber der hat eine Flatfield-Optik mi 1:6,7 , mit der die anderen Okulartypen (Erfle, Plössl, Superplössl) auch gut funtionieren.
Gruß Michael
 
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So, jetzt habe ich die 35er eudiaskopischen mal um 5 mm gekürzt am Okularkörper (also Linsenpaket raus und Okularkörper runtergedreht, wobei ich den wahrscheinlich nochmal um 1-2 mm kürzer machen werde, weil ich dann mehr Spielraum zum Insidetravel bekomme; der rechte Fokussierer ist schon am Anschlag bei Objekten am Horizont (hier etwa 1 bis 1,5 km Luftlinie, das könnte bei Sternen noch nicht reichen, will ich aber erstmal prüfen) und komme jetzt in den Focus. Habe jetzt damit über 3° wahres Gesichtsfeld, das reicht eigentlich. Austrittspupille liegt bei 6,4 mm, passt auch für dunklen Himmel. Also gehen diesen schönen Okulare auch, wenn man den Okularkörper um ca. 7 mm kürzt. Und die haben nun das maximale Gesichtsfeld bei 1 1/4 Zoll. Die Randschärfe muss ich auch noch testen. Da könnten modernere wie die Panoptics oder andere deutlich überlegen sein; aber es geht erstmal.
Vignettierung ist beim Gucken in den Himmel sichtbar, aber da bin ich nicht so empfindlich nach Jahren SC- und Mak- Beobachtung.
Gruß Michael
 
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Hallo Michael,

als ich noch auf dem 1,25" Trip war hatte ich mir diese Okulare ausgeguckt, um das maximal mögliche Feld zu erreichen:

http://www.explorescientific.de/Okulare/Explore-Scientific-Maxvision-68-Okular-24mm.html

Im Netz gibt es Berichte dazu wie man sie zerlegen und abdrehen kann, damit sie binokular nutzbar sind.
Leider sind inzwischen die letzten Exemplare verkauft und man findet sie nur noch auf dem Gebrauchtmarkt :-(

Beim Einsatz am APM frage ich mich allerdings weshalb man versucht das maximale Feld mit 1,25" Okularen zu erreichen, wenn dieses dann doch vignettiert ist?
Das macht doch nicht wirklich Sinn...

Grüsse Jochen

 
Na ja, Jochen
ich bin da nicht so empfindlich wie möglicherweise andere (s. o.) und der Effekt ist wirklich nicht so stark. Es macht halt terrestrisch wie astronomisch schon sehr viel Spaß mit den großen Gesichtsfeldern, auch bei 1 1/4 Zoll. Bei 2´´ an SCs oder Maks tritt dasselbe Problem auf, und kaum einer stört sich daran.
Guck dir mal die voll ausgeleuchteten Felder an den Intes Micro Maks oder den Mak Newtons an.....
Gruß Michael
 
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Hallo Michael,

der Bereich des ausgeleuchteten Feldes ist aber etwas völlig anderes wie eine Vignettierung.

Wenn das Feld eines Okulares nicht voll ausgeleuchtet ist hast Du immer noch das gleich grosse Feld und Blickwinkel, es wird nur zum Rand hin etwas dunkler, was aber visuell kaum bemerkbar ist.

Wenn ein Oklular aber vignettiert, und genau das passiert ja im APM durch die Blenden, dann ist auch das sichtbare Feld eines Okulares kleiner, sprich von den ehemals 68° eines 24er Panoptic sind vielleicht noch 55° (?) übrig.
Damit hast Du dann auch kein grosses Gesichtsfeld mehr.

Grüsse Jochen
 
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