Welches 10x50 Glas?

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Re: So war's gemeint: Besser auf den Inhalt achten

Hallo Walter,

da Du gerade mit der Reinigung der deutschen Sprache beschaeftigt bist: Wie weit ist eigentlich Dein Buch-Projekt fortgeschritten? Werden wir noch in diesem Jahr die erste Auflage sehen?

Gruss,
Holger
 
Keramik oder Metall?

> Tja Frank, Du weißt doch, dass Metall einen großen Ausdehnungskoeffizienten hat.

Hallo Walter,

das Problem ist nur, dass meine Definition von "Metall" genauso präzise ist wie die TS Definition von "Keramik" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />. Da können wir uns nun aussuchen, um welchen Betrag die Ausdehnungskoeffizienten differieren. Faktor 1? Faktor 2? Faktor 5? ... Ich vermute, dass Titan in der Beziehung recht gut abschneidet, bei Aluminium oder Blei sieht es wohl nicht ganz so gut aus. Es soll einige Nickel-Stähle geben, die einen geringeren linearen Ausdehnungskoeffizienten haben als so manche Keramik. Insofern ist die Sache wohl nicht ganz so einfach.

> Ein Glas mit Keramikbrücke reagiert hier ganz anders. Die einmal eingestellte Schärfe bleibt im Temperaturbereich von ca. +/-200°C praktisch unverändert konstant.

Mit der richtigen Keramik (s.o.) hast Du natürlich recht! Bei häufigem Einsatz unter widrigen Bedingungen im Temperaturbereich von -200°C bis +200°C sollte man den Punkt nicht unterschätzen. Insbesondere bei einem schnellen Temperatursturz von 0 auf -200°C könnte die Schärfe bei einem herkömmlichen Produkt (jetzt schlägt das viele Fernsehen mit seinen Werbepausen durch) schlagartig abhanden kommen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />. Das alte CZJ Dekarem sollte ich wohl wegschmeissen und mir ein Leica Ultravid oder TS 10x50 WP kaufen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...

Aber mal im Ernst: wirkt sich das bei den für normale Ferngläser typischen Vergrößerungen und bei den für normale Fernglasnutzer typischen Temperaturen in irgendeiner Form praktisch aus?

Frank.
 
Mein Buchprojekt wird zur Sisyphusarbeit

Hallo Holger,

das Buch schreitet voran, allerdings langsamer, als ich es mir vorgestellt hatte. Da ich (wie ich es als Freiberufler ohnehin bei meiner regulären Arbeit tun muß) über meinen Arbeitsaufwand Buch führe, weiß ich, daß ich seit dem Beginn meiner Arbeit am 7.10.2004 bereits 474,3 h dafür aufgewandt habe. Natürlich muß aber meine reguläre berufliche Tätigkeit weiterlaufen, denn ich brauche die Einnahmen für meinen Lebensunterhalt. Trotz des schon sehr hohen bisherigen Einsatzes sehe ich noch längst nicht „Halbzeit”, denn die Arbeit hat sich zur wahren Sisyphusarbeit entwickelt.

Ich habe mit dem ursprünglich als Anhang von vielleicht 25 bis 30 Seiten konzipierten „ABC der Fachausdrücke” angefangen, weil ich dachte, daß ich mir damit eine gute Stoffsammlung anlege und dann beim eigentlichen Leseteil des Buches besseren Überblick für eine gute Gliederung habe, nichts übersehen kann und im Text schon die richtigen Querverweise zum ABC einbauen kann. Inzwischen ist dieses ABC immer umfangreicher geworden, und zwar aus mehreren Gründen: Je intensiver man sich mit der Sache beschäftigt, deste mehr Stichwörter fallen einem ein. Wenn man diese dann bearbeitet, also erklärt, definiert, in Zusammenhänge stellt usw., dann stößt man immer wieder auf noch weitere Fachausdrücke, die auch noch ins ABC aufgenommen werden müssen. Und schließlich will ich mich nicht allein auf die Fachausdrücke beschränken, die unmittelbar mit dem Fernglas zusammenhängen, sondern auch solche darin aufnehmen, die zum engen Umfeld gehören. Das ist aber auch wieder vielgestaltig. So zähle ich viele Fachausdrücke der Optik dazu, die zwar nicht fernglasspezifisch sind, aber zumindest zur Erklärung fernglasspezifischer Begriffe benutzt werden müssen (Beispiel: Wellenlänge, Interferenz, Blende und Luke, Hauptstrahl). Dann kommen lichttechnische Begriffe dazu (Beispiele: Helligkeit, Leuchtdichte, Beleuchtungsstärke, spektrale Hellempfindlichkeit, Stilb und Apostilb, Candela, Candele pro Quadratmeter). Über Glaseigenschaften muß man auch einiges sagen (Beispiele: Reintransmission, Absorption, Brechzahl, Dispersion, anomale Teildispersion, Abbesche Zahl, Glaskatalog). Schließlich nimmt auch alles, was mit dem Auge und dem Sehen zu tun hat, großen Raum in meinem Buch ein (Beispiele: Retina, Fovea, Hornhautscheitel, Zapfen und Stäbchen, Rhodopsin, Lutein, Xanthophyll, Adaption, Akkomodation, Kohlrauschknick, Fehlsichtigkeit, Nachtblindheit). Nicht vergessen darf man die beim Bau von Ferngläsern benutzten Materialien (Beispiele: Aluminium, Magnesium, Titan, Kunststoffe vom verpönten PVC bis zu Polyamiden und Polycarbonateen wie Nylon, Teflon, Makrolon). Das Zubehör gehört auch dazu (Beispiele: Stativ, Einbeinstativ, Kugel- und Neigekopf, Parallelführung). Da die Werbung für viele Produkte nur in englischer Sprache erfolgt, insbesondere im Internet, habe ich auch sehr viele englische Fachbegriffe und Abkürzungen mit ins ABC aufgenommen und übersetzt und mit Verweisen auf die deutschen Stichwörter versehen bzw. erklärt (Beispiele: AFOV, eye relief, high exepoint, harness, flare, resolution, faintest star). Und so könnte ich die Aufzählung noch lange fortführen. Natürlich geht es außer um diese mittelbar mit dem Fernglas zusammenhängenden Dinge auch und besonders intensiv um die, die unmittelbar dazu gehören (Beispiele: Umkehrprismen, Phasenbelag, Fungus, Kulisseneffekt, Globuseeffekt, Zentralfokussierung, Wasserdichtheit, Perspektive, Innenfokussierung, Vergütung).

Ich habe vor wenigen Tagen mal im Zeiss-ABC im Internet nachsehen wollen, wie Zeiss den Abstand der Augenpupille vom letzten Linsenscheitel des Okulars bezeichnet (weil da selbst die renommierten Hersteller ganz verschiedene Begriffe wie Augenabstand, Augenweite, Pupillenabstand, Pupillendistanz, Pupillenschnittweite, Augenlage usw. benutzen ich ich mich um eine Standardisierung bemühen möchte), und da sah ich, daß im Zeiss-ABC das Wort „Augenabstand” das erste Stichwort ist. In meinem ABC der Fachausdrücke ist „Augenabstand” derzeit das 47. Stichwort. Daran kann man erkennen, daß mein ABC um ein Vielfaches umfangreicher und ein wirklich umfassendes Nachschlagewerk werden wird.

Derzeit hat das ABC einen Umfang von 89 Seiten ohne Illustrationen. Da ich noch ca. 25% der gesammelten Fachausdrücke erläutern muß, rechne ich mit einem Umfang von 110 bis 120 Seiten ohne und ca. 160 bis 180 Seiten mit Illustrationen. Da ich den größten Teil der Abbildungen selbst zeichnen werde, kommt auch da noch eine riesige Arbeit auf mich zu. Und erst, wenn das ABC fertig ist, werde ich mit dem eigentlichen Leseteil des Buches beginnen. Deshalb rechne ich trotz weiterhin großer Anstrengungen jetzt nicht mehr damit, noch in diesem Jahr damit fertig zu werden. Gut Ding braucht eben Weile, und schlampige oder oberflächliche Arbeit ist nicht meine Sache.

Ich bitte alle, die schon auf dieses Buch warten, noch um eine große portion Geduld.

Ach ja, weil Du meine Strachreinigungsaktion zum Anlaß für Deine Frage nach dem Buch gnommen hast, möchte ich noch ergänzen, daß es sehr mühsam ist, Texte für ein Lexikon zu formulieren: Sie müssen möglichst kurz, dennoch korrekt, verständlich, umfassend und auch sprachlich einwandfrei sein. Es gibt viele Stichwörter in meinem Buch, die ich schon mehrfach überarbeitet habe, um sie kürzer, prägnanter, leichter lesbar zu machen oder weil sich im Zusammenhang mit anderen Stichwörtern neue Aspekte und zusätzliche Querverweise als nützlich ergeben haben, die Ergänzungen erforderten. Es sieht momentan fast so aus, als könne man ein solches Projekt ad infinitum fortsetzen …

Walter E. Schön
 
Bisher unterschätzte Wärmeausdehnung

Bei häufigem Einsatz unter widrigen Bedingungen im Temperaturbereich von -200°C bis +200°C sollte man den Punkt nicht unterschätzen. … Aber mal im Ernst: wirkt sich das bei den für normale Ferngläser typischen Vergrößerungen und bei den für normale Fernglasnutzer typischen Temperaturen in irgendeiner Form praktisch aus?

Ja, natürlich, und deshalb ist es an der Zeit, daß sich die in anderen Bereichen überaus aktive Zubehörindustrie (siehe iPod u.ä.) endlich mal darum kümmert, daß spezielle Isolierhandschuhe für Fernglasbenutzer auf den Markt kommen. Denn an den Gehäuseteilen des Fernglases, die beim Halten in Kontakt mit gut durchbluteten Fingern kommen, ergibt sich – speziell bei niedrigen Außentemperaturen in Verbindung mit den Folgen der oft als Gegenmaßnahme eingesetzten Flachmänner – eine signifikante lokal begrenzte Erwärmung, die zu Wärmespannungen (Gefahr von Brüchen, Rissen, irreversiblen Verformungen) und damit auch zur Dejustage des optischen Systems führen kann. Isolierhandschuhe verlangsamen die Wärmeübertragug um ein Vielfaches, so daß die natürliche Anpassung an die Umgebungstemperatur ausreicht, die verringerte zugeführte Energie wieder schnell abzuführen, so daß sich an der Finger-Kontaktstelle ein Gleichgewichtszustand nur minimal über der Umgebungstemperatur einstellt und die Wärmeausdehnung auf ein in der Praxis nicht mehr relavantes Maß abnimmt.

Nobelhersteller wie Leica, Swarovski und Zeiss sollten solche Isolierhandschuhe serienmäßig bei allen Fernglasmodellen zu Preisen über 1000 Euro mitliefern.

Walter E. Schön
 
Re: Mein Buchprojekt wird zur Sisyphusarbeit

Wunderbar, Herr Schön, lassen Sie sich nicht hetzen - die Qualität geht vor, und die scheint mir bei Ihnen garantiert. Wir können alle noch warten (nehme ich zumindest an), vor allem in der Erwartung eines umfassenden und hochpräzisen Fachbuches.

Noch ein Wort zur Sprache bzw. ihrer Veränderung (um nicht Entwicklung zu sagen): Von jeher ändert sich die Sprache und gerade die Jugend hat daran großen Anteil. Zumeist handelt es sich dann um Vereinfachungen oder Anpassung an neue "Kulturen" ("simsen", "googeln"). Von jeher klagen andere, meist Erwachsene, über solche Neuerungen, ob das nun das Aussterben des Genitivs oder eine Rechtschreibreform ist.
 
Re: Bisher unterschätzte Wärmeausdehnung

> Nobelhersteller wie Leica, Swarovski und Zeiss sollten solche Isolierhandschuhe serienmäßig bei allen Fernglasmodellen zu Preisen über 1000 Euro mitliefern.

Hallo Walter,

da wäre es doch sinnvoller, wenn man die Ferngläser gleich mit Stativadapter und Stativ verkauft. Damit kann man das Fernglas am Stativ anfassen, es gibt keine Probleme mit lokalen Wärmespannungen am Gehäuse und man kann mit stehendem Stativ wirklich stundenlang ohne Ermüdungserscheinungen beobachten - auch ohne den "langen Augenabstand" des TS 10x50 WP <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...

Frank.
 
Re: Mein Buchprojekt wird zur Sisyphusarbeit

>>In meinem ABC der Fachausdrücke ist „Augenabstand” derzeit das 47. Stichwort....


Hallo Walter,

das kann ich mir so richtig vorstellen: Du moechtest mal eben einen Anhang "ABC der Fachausdrücke” schreiben, und der Papierstapel waechst und waechst, weil Du die Kaskade nicht abbrechen kannst! Am Ende gibt es ein neues Lexikon der Optik, noch bevor Du mit dem Fernglas angefangen hast. Genauigkeit ist eine Tugend, und manchmal wird sie auch zum Fluch! Ich stimme Dir trotzdem zu: In einem Buch ueber Optik ist Genauigkeit angebracht, und es macht keinen Sinn, auf das Tempo zu druecken und hinterher nur eine oberflaechliche Abhandlung zu erhalten. Da kommt es auf ein Jahr nicht drauf an. Am Ende wird es sicher ein besonderes Werk sein. Inzwischen werden wir Dir hier im Forum weiterhin Material und Anregungen liefern :-)

Gruss,
Holger

 
Re: Keramik oder Metall?

Aber mal im Ernst: wirkt sich das bei den für normale Ferngläser typischen Vergrößerungen und bei den für normale Fernglasnutzer typischen Temperaturen in irgendeiner Form praktisch aus?

Hallo Frank,

sicher nicht. Bei solchen Billiggläsern würde ich persönlich sogar davon ausgehen, dass das Keramikteil eine zusätzliche Schwachstelle darstellt. Vermutlich kann man die Keramikbrücke billiger herstellen, als seine Entsprechung aus Metall. Wenn dem nicht so sein sollte, dann käme mir das so vor, als wollte man einen VW Käfer (oder einen Trabbi) mit Alufelgen aufwerten. Wollte man das Glas insgesamt technisch aufwerten, dann gäbe es sicher naheliegendere Verbesserungsmöglichkeiten.
Das wären so meine Vermutungen, denn ich kenne die Ferngläser nicht und hoffe auch, dass ich in Zukunft standhaft bleiben werde, damit ich nie wieder Erfahrungen mit Gläsern dieser Qualitätsstufe verkraften muß. Trotzdem, interessant wäre es schon, denn die aktuellen Ferngläser von Zeiss und Leica sind ja soooo langweilig.

Walter
 
Re: … und genau deswegen läuft Kritik ins Leere!

Frank!

Du siehst das alles zu verkniffen! Es gibt jetzt sogar eine Rubrik "Teleskop-Service" bei Ebay unter "Ferngläser". Ich denke, das sollte als Referenz genügen. Beispiel gefällig?

Riesen Großspektiv Zoom 22,5 - 67 x 100 ein Superteil
mit grüner Multivergütung / kein Ramsch !!

Na also!

Andreas
 
Re: … und genau deswegen läuft Kritik ins Leere!

> Du siehst das alles zu verkniffen!

Hallo Andreas,

meinst Du? Vielleicht hast Du recht. Ich sollte die Gelegenheit nutzen und in der ebay Rubrik kräftig einkaufen gehen. Ich kann mich nur nicht so recht entscheiden. Nehme ich das Riesen Großspektiv (das Superteil), das Mega Zoom Spektiv oder das Zoom Groß Spektiv? Oder doch das Super Spektiv mit Super Tischstativ MC? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> Wer soll sich da entscheiden? ...

Schöne bunte ebay Welt. Manchmal habe ich das Gefühl, es geht um Waschmittel und nicht um Optik. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Bei der Gelegenheit eine Frage abseits vom TS 10x50 WP: was macht eigentlich der Großbino Testbericht Teil 2? Im aktuellen IS ist er nicht drin und in der Ankündigung für das nächste Heft habe ich auch nichts gelesen.

Frank.
 
Re: Die liebe Werbung... machte gar keine Aussage!

Hallo Walter,
normalerweise geb ich nicht meinen Senf an solcher Stelle hinzu, hier muß ich aber mal. Mathematisch betrachtet hast Du natürlich Recht mit Deiner Abhandlung über Vergangenheit und Zukunft. Sprachwissenschaftlich, und um Sprache geht es hier, erzählst Du einfach nur Unfug. Die inhaltliche Bedeutung der Werbeaussagen ist eindeutig. Wozu sonst sollte ein Händler explizit "zeitlich befristete Aktion" hinzuschreiben? Nach Deinen Argumentationen sind auch erschöpfliche Ressourcen erneuerbar, nur braucht es halt ein paar Millionen Jahre...Sachlich richtig, aber der Rahmen voll daneben. Deine Ausführungen haben mich gleich vermuten lassen "der hat doch bestimmt Mathe oder Informatik studiert". Klick aufs Profil- Bingo! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Beste Grüße,
Norman
 
Das ist der zweite Fall mißverstandener Ironie!

Zu sagen, ich hätte Unfug erzählt, ist selber ziemlicher Unfug. Begründung:

1. Meine Ausführunge waren, wie ich doch später mit meinem Nachtrag für Leute mit etwas längerer Leitung explizit gesagt hatte, mit einem beträchtlichen Schuß Ironie formuliert. Ich sehe mich aufgrund dieses erneuten Mißverständnisses nun doch gezwungen, künftig die Symbole <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> , <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> und <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" /> zu benutzen oder, wie es manchmal Kabarettisten auf der Bühne machen (wenn der Groschen bei den Zuhörrern noch nicht gefallen ist), zu sagen „jetzt dürfen Sie lachen”.

2. Die inhaltliche Bedeutung der diskutierten Werbeaussage ist eben NICHT eindeutig, weil man sie nämlich (wie ich es in meiner ironischen Interpretation mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Standpunkt getan habe) entweder streng wörtlich interpretieren oder, wie es die werbliche Absicht gewesen sein dürfte (wobei ich dem Schreiber des Textes gar nicht unterstelle, das bewußt in diesem Sinne formuliert zu haben – es könnte ihm auch ohne vorherige Reflexion darüber einfach so aus der Feder geflossen sein), so sehen kann, wie es eben der „normale” Leser auf den ersten Blick erwartet, ohne genauer darüber nachzudenken. Die Frage „wozu sollte ein Händler explizit 'zeitlich befristete Aktion’ hinschreiben?” ist damit doch beantwortet, nämlich weil der Leser sich dadurch zur Eile veranlaßt sehen und seine Kaufentscheidung im positiven Sinne beschleunigt werden kann.

Man muß doch ganz klar unterscheiden zwischen dem, was ein Satz „objektiv” aussagt und welche Interpretationsmöglichkeiten er „subjektiv” zuläßt oder – wie hier – zugegebenermaßen evoziert! Dazwischen ist oftmals kein, manchmal aber auch ein großer Unterschied – wie im vorliegenden Falle. Falls man sich aber auf den Standpunkt stellt, ein Satz könne nur einen einzigen Inhalt (im Sinne von Bedeutung) haben und nicht zweierlei oder gar noch mehr, dann müßte doch die „objektive” Interpretation Vorrang vor den „subjektiven” haben, nicht umgekehrt.

3. Die Aussage, nach meiner Argumentation seien auch erschöpfliche Ressourcen erneuerbar, ist falsch. Eine solche Aussage ist aus meiner Argumentation logisch nicht herleitbar (ich bitte die Logik nicht aus dem Spiel zu lassen, wenn meine Argumente angewandt werden). Man kann aus meiner Argumentation (von der ich an dieser Stelle nochmals sagen muß, daß sie ironisch war und auch deshalb keine so weitreichende neue Anwendung auf ganz andere Zusammehänge zuläßt!) bestenfalls darauf schließen, daß es „innerhalb eines gewissen Zeitraums erschöpfliche Ressourcen geben kann, die innerhalb eines darüber hinausreichenden Zeitraums erneuerbar sind”. Das von Dir benutzte „erschöpflich” ohne den Zusatz „innerhalb eines gewissen Zeitraums” und das Weglassen des Potentialis würden nämlich auch solche Ressourcen einschließen, die „endgültig erschöpflich” sind (z.B. weil ihr Verbrauchsprozeß irreversibel ist). Merke: Man darf Gedanken nicht zu oberflächlich weiterspinnen, zumal wenn sie ironisch sind!

Im übrigen ist es bei Aussagen über erschöpfliche und über regenerierbare Ressourcen immer wichtig zu sagen, auf was für Zeiträume man sich bezieht (sofern das nicht aus dem Zusammehang hervorgeht). So unterstelle ich z.B. den Ökologen, daß sie Zeiträume in der Größenordnung von Menschenleben bis vielen Generationen betrachten, während ich andererseits z.B. bei Geologen davon ausgehe, daß sie in Jahrmillionen denken, und bei z.B. Kosmologen nehme ich an, daß es Jahrmilliarden sind. In diesen drei Beispielen würden Aussagen über Regenerierbarkeit und Erschöpflichkeit von Ressourcen sicher unterschiedlich formuliert und interpretiert werden.

4.Was meine Studienfächer Mathematik/Physik betrifft, darf ich zur besseren Einschätzung meiner Vorausetzungen ergänzen, daß mein Spezialgebiet die mathematische Logik war. Es ist also auch hinsichtlich des Versuchs, mich vorschnell in eine Schublade zu stecken, etwas mehr Vorsicht angebracht. Außerdem arbeite ich beruflich seit Jahrzehnten überwiegend mit dem Werkzeug „Sprache” und bin damit sehr gut vertraut, und die Mathematik und Physik sind nur noch eine (freilich immer noch wichtige) Basis der mit meiner Sprache vermittelten Aussagen.

Walter E. Schön
 
Hi @ all,

nun, da hier jeder das Jenoptem (bzw. Dekarem) 10x50 empfiehlt. Auf was muss ich denn beim Gebrauchtkauf achten? Ich möchte ja schließlich nicht die Katze im Sack kaufen.

In welchem Preisrahmen bewegen sich denn die Gläser?

Stefan
 
Für exzellente Gläser muss man manchmal so 200 bis 250 EUS auf den Tisch legen. Hängt von der jeweiligen Auktion ab. Letztens hatte einer bei einem wirklichen Hingucker sogar ein Rückgaberecht gewährt ... und das Glas ist dann für 270€, meine ich, weggegangen.

Ich würde eines mit MC-Vergütung nehmen (das geht in etwa ab Ser.-nr: 5 Mio los) oder eben ein Jenoptem, die haben AFAIK immer die moderne Vergütung.

Manche Gläser sind dejustiert und leider sind nicht alle Verkäufer in der Lage, dies zu erkennen und so werden sicher einige 10x50 mit gutem Gewissen verkauft, sind aber in Wirklichkeit ein Fall für die Werkstatt. In so fern ist es von Vorteil, wenn man sich das Stück ansehen kann ... vor dem Kauf.

Und noch ein Hinweis:
Zwar empfiehlt hier 'jeder' das Glas, jedoch ist es nicht dafür geeignet, es mit Brille zu benutzen.

Grüsse
 
Zwar empfiehlt hier 'jeder' das Glas, jedoch ist es nicht dafür geeignet, es mit Brille zu benutzen.

Ich habe selbst ein Dekarem mit MC und beobachte damit sehr gerne mit Brille; dafür habe ich die extra flachen Brillenträger-Augenmuscheln auf das Okular geschraubt (original von CZJ). Man überblickt zwar nicht mehr das ganze Gesichtsfeld, aber man kann sehr wohl und mit viel Genuss auch mit Brille beobachten.

CS, Gabriel
 
Hallo Stefan,

wenn du dich für ein CZJ-Glas entscheidest und mit einem Kauf bei Ebay liebäugelst, könnte ich dir bei Interesse meine Erfahrungen mit einem der dort häufig agierenden Pseudohändler mitteilen, der seine Gläser (sehr oft CZJ) mit den Attributen "100 % geprüft" und "ohne Pilzbefall" und "gereinigt und justiert" anbietet. Ggf. Kontaktaufnahme per PN.

MfG Peter
 
Zum Test TS 10x50 WP

Hallo,

nun kam doch noch ein Kontakt mit *entfernt* aka "*entfernt*" zustande,
da er einen anderen Test hier auf die Technikseiten schrieb.

Diesen Strang führe ich an den Ursprungsthread zurück:

Mein PERSÖNLICHER Eindruck der von mir "getesteten" Geräte war so, wie ich es geschrieben habe. So habe ich beim TS 10x50 WP eben keine Bildfeldbeschneidung feststellen können, auch keine störenden Reflexe bei der Mondbeobachtung. Qualitätsstreuung ? Selektiertes Vorzeigegerät für Testzwecke ? Ich weiss es nicht. Jeder Erfahrungsbericht beruht ebn auf INDIVIDUELLEN Eindrücken, deswegen steht da auch nicht "TEST", sondern "Erfahrungsbericht".

Nun die Gründe für solch unterschiedliche Meinungen zu diesem Glas wären in
der Tat klärungsbedürftig. Alleine die Streulichtempfindlichkeit ist so eklatant,
daß sie Dir auffallen hätte MÜSSEN.

Viele Grüsse
Thomas
 
Re: Zum Test TS 10x50 WP

..als Metallograph in einer Forschungs- und Entwicklungsabteilung, der täglich mit Hochleistungs-Optiken von Carl Zeiss und Olympus arbeitet, kann ich gute und schlechte Optiken schon erkennen - glaube es mir einfach. Natürlich ist die Qualität der genannten beiden Firmen überragend. Das habe ich schmerzlich erfahren müssen, als wir aus Kostengründen einmal billigere Planapochromaten eines anderen Herstellers verwenden wollten.

Angesichts des Preis/Leistungs-Verhältnisses fand ich z.B. das TS-Glas aber i.O..... .

Gerade weil ich beruflich was Optik angeht sehr verwöhnt bin, mag ich bei weit günstigeren Optiken ( Mikro oder Makro ) nicht so scharf verurteilen. Es ist klar, dass Qualität ihren Preis hat ! Kaufe ich bewußt billig, muss ich selbstkritisch genug sein Abstriche in Kauf nehmen zu können und nicht mehr erwarten, als das was zu diesem oder jenem Preis machbar ist.

Michi
 
Re: Zum Test TS 10x50 WP

Hallo Michi,

Angesichts des Preis/Leistungs-Verhältnisses fand ich z.B. das TS-Glas aber i.O.....

Um den Preis geht es gar nicht. Es geht vielmehr um die sehr unterschiedlichen
Einschätzungen dieses Glases. BremerStern schrieb ja auch, daß er sehr verwundert
war, als nach der Lektüre Deines Berichts dann das Glas in der Hand hatte.
Diese Unterschiedlichkeiten sind aber so eklatant, daß sie nicht persönlicher
Einschätzungen erklärt werden können.

Also:
An was kann es dann liegen, daß der Bericht so an der Realität vorbei liegt?

Viele Grüsse
Thomas
 
Re: Zum Test TS 10x50 WP

an der Realität vorbei ?? Zum Testzeitpunkt war dies "meine" Realität. Ich bin weder augenkrank, noch blind.
Das ist die krux an Erfahrungsberichten...ich habe auch schon Geräte-Test gelesen, wo ich mich sehr gewundert habe, weil ich mit dem betreffenden Gerät xy gänzlich andere Erfahrungen gemacht habe.

Warum forderst Du nicht selbst einmal ein Tesgerät an und schreibst uns deine Erfahrungen damit in einen Bericht ?

Schau dich mal hier im Forum um :
Ein Sternenfreund fragt : Hallo, was haltet Ihr vom Skywascher Newton xy ?

Antwort Sternfreund 1 : Total sch...e !!
Antwort Sternfreund 2 : Super !
Antwort Sternfreund 3 : geht so..
.
.
Antwort Sternfreund 99 : ???????

Michi
 
Re: Zum Test TS 10x50 WP

Hi Michi,

Ja da bleibe ich dabei.

Bleiben wir als exemplarisches Beispiel bei der Streulichtempfindlichkeit.

Diese war bei meinem Glas extrem.
Jetzt stellen sich eben die Fragen:
Warum hast Du es nicht bemerkt, zumal auf Deine von Dir hingewiesene Profession,
das erstaunt schon wirklich sehr.

Also bleibt eigentlich nur übrig, daß Du dann ein anderes Glas/Modell gehabt hast!?
Zur Wahrheitsfindung: Waren die Tuben innen blank?

Warum forderst Du nicht selbst einmal ein Tesgerät an und schreibst uns deine Erfahrungen damit in einen Bericht ?
Habe ich doch, lese mal bitte diesen Thread durch.

Nur sicherheitshalber:
Mir geht es nicht darum, Dich als Person hier zu diskreditieren.
Mir geht es einzig darum, was solche Erfahrungsberichte mit der Wahrheit gemein
haben.

Viele Grüsse
Thomas
 
Re: Zum Test TS 10x50 WP

... kurz nochmal von mir in dieser Sache:

Bei dem mir überlassenen 10x50WP waren die Tuben innen metallisch silbrig. Dies hatte mich seinerzeit dazu veranlasst, bei TS zu fragen, ob hier die matte Beschichtung möglicherweise 'vergessen' wurde. Darauf hin sagte man mir, dass eine Ferndiagnose (korrekterweise) nicht möglich sei und bat mich, dass Glas zurückzusenden, was ich auch getan habe.

Ich meine, hier sind abermals 2 typische Probleme in bei dieser Test- bzw. Erfahrensberichterstattung zu sehen:

1. Objektivität ist schwer zu erreichen (es werden fast nur subjektive persönliche Einschätzungen von Sachverhalten abgegeben) und
2. reden wir ggf. nicht immer von ein und demselben Material.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es hier eine starke Serienstreuung gibt bzw. sehr kurze Produktzyklen.

Beides macht das Testen nicht leichter.


Grüsse

 
Re: Zum Test TS 10x50 WP

Hi Thomas

Zitat:
Nur sicherheitshalber:
Mir geht es nicht darum, Dich als Person hier zu diskreditieren.
Zitatende

Sorry, aber als "Mitlesender" hatte ich genau diesen Eindruck, vielleicht hilft eine etwas glücklichere Wortwahl in Zukunft.

lg

Mathias
 
Fragen zum TS 10x50 WP

Hallo Michi,
So habe ich beim TS 10x50 WP eben keine Bildfeldbeschneidung feststellen können, ...
Ich glaube, eine "Bildfeldbeschneidung" hat Thomas auch nicht festgestellt. Wäre das Bildfeld "beschnitten", dann wäre die Sehfeldblende im Okular wohl nicht ganz rund. So wie ich Thomas verstanden habe, sind die Prismen so dimensioniert oder im Gehäuse platziert, dass sie nicht den vollen Querschnitt des Lichtbündels passieren lassen und so die Nutzung der vollen Öffnung nicht gestatten. Das Sehfeld sollte dadurch nicht "beschnitten" werden. Wenn Du täglich mit Hochleistungs-Optiken von Zeiss und Olympus zu tun hast, dann sollte eine präzise Formulierung eigentlich kein Problem sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Wenn ich Thomas falsch verstanden habe, dann soll er mich korrigieren.

Umso unklarer ist mir, warum Thomas und Carsten solch klare Worte für Streulichtanfälligkeit und Reflexe finden und in Deinem Bericht gar nichts in der Richtung zu lesen ist. Die Anmerkungen von Thomas und Carsten sind aus meiner Sicht berechtigt und die unterschiedlichen Ergebnisse bei der Bewertung sollten eine Klärung finden. Bis dahin bleiben zumindest bei mir ein paar Fragen offen. Und Formulierungen wie die:
Die Justierung beider Fernglashälften ist auch beim TS 10x50 absolut exakt, die Bilder beider Fernglashälften lassen sich genau zur Deckung bringen, so dass sich keine Doppelbilder ergeben. Dies sollte man bei einem Glas aus dem Hause TS aber auch erwarten dürfen.
würde ich mir in einem Bericht sparen (meine ganz persönliche Meinung). Ich zweifle nicht, dass die Bilder bei Deinem Glas deckungsgleich waren. Aber ich würde nicht schreiben, dass man das erwarten darf oder dürfen sollte, wenn ich nicht sicher bin, dass man das erwarten kann <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Bist Du Dir da sicher? Ich für meinen Teil höre immer mal wieder von Problemen mit der Kollimation ...

Frank.
 
Re: Zum Test TS 10x50 WP

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es hier eine starke Serienstreuung gibt bzw. sehr kurze Produktzyklen.

Nichts gegen die Testerei, aber die Streitereien über die Testergebnisse sind völlig überflüssig. Es müßte sich doch langsam rumgesprochen haben, dass es eine Serienstreuung nur dann geben kann, wenn es auch eine durch irgendwie geartete Toleranzgrenzen begrenzte Serienqualität, und zwar mit reproduzierbaren Meß- und Testergebnissen gibt. Bei den Chinagläsern ist das ganz offensichtlich nicht der Fall - das zeigen (überdeutlich) die fast beliebigen Resultate der Tests oder besser der Erfahrungsberichte.

Man kann sich durchaus aus 8-10 Gläsern ein bestes Glas aussuchen, aber von der Qualität eines Glases auf ein anderes schließen zu wollen ist illusorisch.

Es ist sogar noch schlimmer. Da die meisten Tests mit Gläsern durchgeführt wurden und werden, die vor dem Versand vom Händler nochmal justiert wurden (warum wohl?), muß man davon ausgehen, dass man die Eigenschaften des betreffenden Fernglases allein durch hartes Aufsetzen grundlegend verschlechtern (und möglicherweise auch verbessern) kann. Letztlich heißt das aber auch, dass man nicht davon ausgehen kann, dass der Montags festgestellte Zustand eines einzelnen Fernglases auch am Freitag noch unverändert feststellbar ist.
Wenn dann noch ein Transport erfolgt.....

Wem sich die Absurdität dieser Endjustage beim Händler nicht erschließt, dem empfehle ich, einmal zu Zeiss, Leica, Minox, Steiner oder Swarovski zu fahren, dort ein Fernglas zu kaufen und zu fragen, ob man dieses nochmals justieren könnte. Ich bin sicher, dass man von da an, nur noch mit der ausgesuchtesten Höflichkeit behandelt wird.

Walter
 
Re: Zum Test TS 10x50 WP

Hallo Walter,

Man kann sich durchaus aus 8-10 Gläsern ein bestes Glas aussuchen, aber von der Qualität eines Glases auf ein anderes schließen zu wollen ist illusorisch.
Allgemein völlig richtig.

Aber Streulichtdämpfung komplett verschwunden und vorhanden kann nicht durch
Serienstreuung erklärt werden.

Es ist faul, es stellt sich nun die Frage wo der Grund dafür liegt.
Und dazu wäre es schön, wenn die schon gestellten Fragen beantwortet werden
würden oder eben "Keine Antwort ist auch eine Antwort".

Viele Grüsse
Thomas
 
Re: Zum Test TS 10x50 WP

Aber Streulichtdämpfung komplett verschwunden und vorhanden kann nicht durch
Serienstreuung erklärt werden.
Durch Serienstreuung nicht unbedingt, aber vielleicht durch hartes Aufsetzen? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> Falls die schwarze Farbe keine allzu große Neigung zu einer dauerhaften Verbindung mit dem Gehäuse verspüren sollte, könnte sie sich ja davon lösen und nackte Tatsachen hinterlassen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> ...

Ich denke, Walter hat vollkommen recht. Bei diesen Ferngläsern von einem Bericht auf andere Exemplare zu schliessen, wäre wohl doch etwas zu blauäugig <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.

Frank.
 
Re: Zum Test TS 10x50 WP

Tach..

mein Zeiss 10x50 1Q Dekarem liegt eh immer nur rum. Das liegt wohl an meinem Tadder(plattdeutsch für zitternde Hände), störend bei der 10fachen Vergrößerung. Ich denke das 7x wohl besser für mich geeignet ist.

Wer es haben will, schreibe ne direkte Mail ( info@astro-schnack.de). Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Es ist kein Sammlerexeemplar aus der staubigen Vitrine <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> sondern hat Gebrauchsspuren. An dem Lederbehälter fehlt der Reissverschluss... wen es stört, der kann ja beim Schuster nen neuen einnähen lassen. Ich halte das Ding ohnehin für unpraktisch. Das unfallträchtige Original-Lederbändchen habe ich irgendwann vorsichtshalber gegen ein stabiles Halsband aus Kunststoff ausgetauscht.

Festpreis 195,- einschließlich HERMES-Versand. Ich denke das ist ein faires Angebot. Das "1Q" steht übrigens für "1st Qualitity" und sollte dokumentieren, das es für den Export bestimmt war und deshalb besonders gut verarbeitet sein SOLL. Ob es so ist, vermag ich nicht zu beurteilen denn ein "normales" 10x50 Dekarem hab ich noch nie in Händen gehabt.
 
Re: Zum Test TS 10x50 WP

Hallo Frank,

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> fürs Aufsetzen...

Ich denke, Walter hat vollkommen recht. Bei diesen Ferngläsern von einem Bericht auf andere Exemplare zu schliessen, wäre wohl doch etwas zu blauäugig

Ja im allgemeinen, aber dieser Test des TS 10x50WP im speziellen ist faul.
Und es wäre wirklich interessant wo die Gründe dafür liegen.

Viele Grüsse
Thomas
 
Re: Zum Test TS 10x50 WP

> Und es wäre wirklich interessant wo die Gründe dafür liegen.

Hallo Thomas,

mich würde auch interessieren, wie solche Unterschiede in der Bewertung möglich sind. Hier geht es ja nicht um einen Tick mehr oder weniger Randschärfe sondern um offensichtliche Schwächen bei der Unterdrückung von Streulicht und Reflexen. Daß es keine Serienstreuung gibt, wissen wir jetzt -> Dank an Walter für die Klarstellung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />. Über die unterschiedliche Bewertung können wir nur Vermutungen anstellen. Ich will dem Michi nichts unterstellen. Wenn sein Fernglas so gut abschneidet und euch beiden werden zwei Gläser mit offensichtlichen Mängeln zugeschickt, dann muß er ein besonders gutes bekommen haben. Sollte es "besonders gute" und "weniger gute" Exemplare geben, dann wäre das für die Leute ärgerlich, die dem Bericht vertrauen und dann ein "weniger gutes" Glas bekommen und ohne direkte Vergleichsmöglichkeit damit leben. Als Händler würde ich keinen Bericht auf meine HP setzen, wo das Ergebnis so stark von Kundenurteilen aus anderer Quelle abweicht. In so einem Fall würde ich mich schon fragen, woran das liegt und ob das gut fürs eigene Image ist ...

Frank.
 
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