Welches Zubehör soll ich nur kaufen?

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Welche Okulare sollte ich noch auf meine Liste setzen (Brennweite, Sichtfeld) und was sind Preis/Leistungs-Tipps? 2" OAZ ist vorhanden.
Wie sieht es mit dem Filtern aus? OIII und H-a bzw H-b? Welche Hersteller in der Preis/Leistungsklasse?

Mein Ziel ist wie gesagt DeepSky. Galaxien, Nebel usw...

MfG

Matthias
 
Hotte,
mich als Anfänger ärgert deine Einstellung auch. Ich bin garantiert nicht der eonzige Einsteiger, dem ein selbst life im Okular gesehenes,kaum detailiertes, nur aus Grautönen bestehendes Objekt tausend mal mehr Befriedigung gibt, als es die perfekteste eigne Astrofotografie jemals tuen könnte.

Eher andersrum: Warum soll ich Unsummen in Ausrüstung investieren, viel Zeit in Nachbearbeitung, um am Ende ein Bild zu haben von dem ich garantiert eine bessere Version im Internet finde?

Für mich ist Astrofotographie Zeitverschwendung, das kann und darf natürlich für jeden persönlich deutlich anders aussehen.

Gruß Horst


 
Hallo Matthias,

zu den Filtern:

Nebelfilter

Die enthaltenen weiterführenden Links zur HP von Sven sind sehr wichtig.

Auch dir fehlt, soweit das Teleskop einen 2" OAZ hat, ein Übersichtsokular mit großem Feld und passender AP.

AP

Gruß
*entfernt*

PS: Für an der Nebendebatte Interessierte könnte dieser alte Thread schon alles nötige sagen:

Alles Dobson oder was

Die Suche nach guten Alternativen ist ebenso alt wie unergiebig.
Heute sollte (wie damals auch schon), mach innerhalb des Budgets den besseren Vorschlag, denn das Bessere ist des Guten Feind.
Nur den Dobson nicht zu mögen ist eben noch längst keine Alternative. Die Mühen und Ergebnisse von damals sind allerdings auch irgendwie dem Vergessen anheim gefallen.

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Horst,

du hast ja völlig recht, wir Astrofotografen verschwenden Zeit und Geld für Dinge, die uns die NASA kostenlos zur Verfügung stellt und wenn das nicht reicht, schaut man bei den APODs vorbei. Aus dem Grund spiele ich auch kein Fußball! Warum soll ich mir die Lunge aus dem Leibe rennen, wo ich doch die Profis permanent im Netz oder TV bei der Arbeit beobachten kann? Die treffen den Ball eh tausendmal besser als ich es je könnte.....

 
Hallo Markus,

ich wollte mit meinen zynischen Anmerkungen nicht den Astrofotografen vor's Bein treten, nur klarstellen, dass es nicht früher oder später bei jedem Spechtler auf Fotografie rauslaufen muß, da visuell die Grenzen des Sichtbaren deutlich enger gesteckt sind...

Gruß
Horst
 
Hallo Horst,

die Grenzen sind für die Fotografen keine anderen als für die visuellen, nur die Art und Weise wie man an die Sache herangeht ist eine andere! Seeing und Lichtverschmutzung sind fotografisch nicht minder kritisch als für die Beobachtung mit dem Auge am Okular...

Aber du hast schon recht, es muss nicht immer Fotografie sein und ebensowenig werde ich zum Dobsonschubser :)
 
Hallo Freunde,

diese Diskussion wird zu zynisch geführt. Auch du, Markus, hast nicht mit Astrofotografie angefangen, nehme ich mal an. Und die Kollegen weiter oben mutmaßlich auch nicht. Und wenn doch, dann sind sie wie weiter unten beschrieben und damit haben sie für sich auch alles richtig gemacht. Dennoch, wenn man sich den Thread ansieht, wird man sehr schnell sehr direkte Parallelen zu mindestens 30 weiteren Threads finden, die allesamt nach dem gleichen Muster abgelaufen sind.

Chantal hat im Grunde eine ganz einfache Frage gestellt, deren Beantwortung sich die meisten hier auch bemühen. Warum es dann immer gleich in einen Glaubenskrieg eskaliert, …? Sei es drum.

Fakt ist, dass wohl nirgendwo sonst der Anspruch und der Wunsch mit den Tatsachen der Wirklichkeit so krass divergieren, wie in der ›Hobby‹-Astronomie.

Niemand kommt auf die Idee, sich ein Rennrad zu kaufen, um damit die Kehren nach Alpe d’Huez in der Zeit von Miguel Indurain hochzujachtern. Trotzdem fahren tausende leidenschaftlich Rennrad. Einem Anfänger wird man aber trotzdem kaum ein Rennrad für 10k empfehlen! Dann schon eher ein Pedelec. Aber elektrische Unterstützung ist eben nicht für alle hip.

Aus diesem Grund hinkt auch der Vergleich mit den Fußballern. Da geht es nämlich um Fitness und Vereinsleben.

Aber so sollte es doch unter Astronomen auch sein. Augenfitness nenne ich das mal. Augenfitness kann man aber in vielerlei Hinsicht proben. Die einen sind Technikfreaks und wollen sofort viel, bitte gern alles und bitte möglichst geil. Die anderen wollen ihre Augen aber heranführen, sich ›sattsehen‹, bevor sie ›aufrüsten‹. Manch einer wünscht sich vielleicht sogar die Zeiten der Vor-Digitalisierung herbei, als alles so schön kommod und analog war und auch der Öffnungswahn durch die geringe Durchlassbreit der Portemonnaies gezügelt wurde.

Einer Threadstarterin Astrofotografie nahezulegen, wo doch klipp und klar ein Dobson auf dem Teppich im Wohnzimmer steht, halte ich für unseriös! Das Argument stimmt schlicht nicht, damit sehe man DS nicht – denn es geht, es geht sogar sehr gut. Einzig die äußeren Bedingungen hindern zuhauf eine glücklich machende Erfahrungsnacht. Aber daran lässt sich feilen. Oder? Selbstredend sind die Erfahrungen von digitalen Bildern toll, aber einen grauen Nebenfleck, mit den EIGENEN Augen gesehen, ist für nicht weniger DIE Erfahrung schlechthin. Licht aus der Vergangenheit.

Günther sagt es ganz richtig: warum reden einem immer Leute ein, es ginge nicht, wo wir es doch so tun?

Deshalb das Pladoyer für eine Chance der Augenfitness!

CS. Olaf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Tzzz, immer diese Grabenkämpfe hier....

Ich halte das ganz pragmatisch:
Während meine CCD durch den APO Bilder macht, beobachte ich mit meinem Dobson und kann mich an beiden Resultaten (früher oder eben erst später) erfreuen.
Übrigens nicht in Namibia sondern bei Göttingen aus meinem Garten heraus. Ohne perfekten Himmel (Mag 5,5), aber mit viel Spaß.


Grüße
Alex
 
Hallo Alex,

bis zum Post

#1233973 - 07/27/16 09:51 AM

von Hotte lief das hier ja völlig normal.
30 Jahre visuelle Astronomie und nix gesehen, nur Wattebäuschchen und dann die erlösende Möglichkeit der Fotografie. Den visuellen Krempel hingeschmissen, fotografiert und dann die Leute vor dem visuellen Irrweg warnen, das ist schon heavy und regt zum Nachdenken an.

Deine Meldung kommt daher (mir zumindest) gelegen.
Dein Einstieg war Fernglas und Dobson, sehr schnell die im obigen Post gemeinsam mit der Dobsonempfehlung verrissenen Empfehlungen zu dessen guter Ausstattung mit passender Okularstaffel und Filtern, dann Justage (Concenter) und Paracorr und so weiter.
Da war ich meistens bestärkend, beratend, lösungssuchend, vorschlagend an Bord oder on Board.

Das hat Dich nicht davon abgehalten, auf dem zweiten Gleis mit kleinem APO und guter Monti in die Fotografie einzusteigen, das begleite ich dann nicht mehr beratend, weil ich schlicht keine Ahnung davon habe.

Ich stelle mir (und jetzt Dir) die Frage, ob Du Dich durch die Beratung hier in die Irre geführt fühltest, ob Du einen anderen Verlauf besser gefunden hättest, ob Du eventuell die visuelle Beobachtung gar nicht begonnen hättest, wenn man Dich gleich in Richtung Fotografie beraten hätte.
Hätte Dein Weg anders aber auch besser, glatter verlaufen können und wenn ja, wie kommt man mit Beratung dort hin.

Gruß
*entfernt*


 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther.
[Nur in Bezug auf deine Aussage:]
von Hotte lief das hier ja völlig normal.
30 Jahre visuelle Astronomie und nix gesehen, nur Wattebäuschchen und dann die erlösende Möglichkeit der Fotografie. Den visuellen Krempel hingeschmissen, fotografiert und dann die Leute vor dem visuellen Irrweg warnen, das ist schon heavy und regt zum Nachdenken an.

Meine Aussage:
Das Hobby betreibe ich über 30 Jahre. In dieser Zeit war ich visuell als auch fotografisch unterwegs.In dieser Zeit wurden mehrere Montierungen von mir gebaut,darunter auch eine Gabel.Ein 10" und der gegenwärtige 8" Newton entstanden ebenfalls in Eigenarbeit.In der Vergangenheit habe ich mit einer selbstgebauten Planfilmkamera 13x18 mit gehypertem chemischen Film gearbeitet.Die Optik war aus einem US Aufklärer und lieferte perfekte Bilder bie zum Rand.Visuelle Beobachtungen wurden zudem mit einer Russentonne,einem 10"Newton und einem Refraktor von Zeiss 80/400 und Bino[Kometenjäger] durchgeführt.Sonnenflecken ebenfalls mit Schott Glasfilter auf Mak.[Zu sehen auf der Gegengewicht-Achse]Nach Einzug der digitalen Technik habe ich natürlich die enormen Vorteile wahrgenommen und mich dahingehend orientiert und die erste Kamera war eine Canon 300D die jetzt durch eine 1200D ersetzt wurde und meistens auf dem Newton 8"f/6 ihren Einsatz hat.Eine weitere Anschaffung war dann ein Mak 150/1800 für Planeten und eine Alccd5 Farbe für Videofotografie.
Die Instrumente sind auf meiner zuletzt entstandenen Montierung. Und jetzt kommt so ein Dobson-Schubser mit gekauftem Krempel...[ich zitiere jetzt mal umgedreht] und
will mir was erzählen?
 

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Hallo Hotte,

wenn du so ein Ass bist, dann schreib doch nicht solchen Unsinn zusammen wie hier und nur mal eine Aussage mit Schlussfolgerung und Ratschlag von Dir herausgegriffen die falscher gar nicht sein kann:

Aus Deinem Post #1234027 - 07/27/16 03:32 PM
Chantal erklärt das ihr Freund noch keine Galaxien gesehen hat und das er das Instrument bereits schon seit Weihnachten!! besitzt.Daraufhin habe ich erklärt,das er damit auch keine sehen wird...jedenfalls nicht so,wie er es sich vorstellt.Das ist Schade.Da nutzen auch keine vorgeschlagenen Superokulare,Filter oder eine Sternenkarte.Das geht eben nur fotografisch.

Ich kann nichts dafür dass Du solchen Mist schreibst, immer ohne jeden Rückhalt meinst, andere stellten sich das genau so so vor wie Du und...wer ist der Dobsonschubser mit gekauftem Zeug? Kann sein, dass Du Dich mal informieren solltest bevor Du da weiter machst, ich rate Dir, lass es einfach. :smiley65:

Jaaaa, Du bist schon ein Held!
Du machst hier offensichtlich Deine Nabelschau und das was Du da auffährst, auch an Equipment, ist eben nicht die Liga in der Chantal bzw ihr Freund spielt.
Das mag später kommen, aber an einer Entwicklung da hin hindert ein 8" f/6 Dobson mit passender visueller Ausstattung niemanden, auch nicht in monetärer Hinsicht.
Du selbst bist der beste, wenn auch sehr zeitverzögerte Beweis, einen weiteren guten Fotografen mit Dobson habe ich im engsten Freudeskreis und ein weiterer der zweigleisig fährt hat sich hier gemeldet.
Also...was ist Dein Problem?

Nacht
*entfernt*
 
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Hallo Olaf,

wenn du dir meinen Post hier #1234055 noch einmal durchliest, wirst du schnell merken, dass ich keinem Einsteiger direkt die Fotografie empfehle! Was mich jedoch "stört" ist, dass viele nur einen Weg als optimal ansehen. Für Hotte mag es die Fotografie sein, für Horst die visuelle Beobachtung und für Günter und viele andere der Dobson als perfekte Symbiose aus finanziellem Aufwand zu optischer Leistung.

Mit der Annahme, dass ich nicht direkt mit der Fotografie eingestiegen bin liegst du auch nicht ganz richtig. Ich habe sehr früh beides parallel betrieben und bin mit dem Schubsen dabei nie warm geworden. Dennoch, in den meisten Fällen wird der Dobson das optimale Einstiegsgerät sein, ob es einem liegt oder nicht, muss schlussendlich jeder herausfinden!
Den größten Fehler, den man meiner Meinung nach machen kann ist, mit der Erwartung an das ganze heranzugehen, bunte Bilder im Okular zu sehen! Daher auch immer der Hinweis auf den Deepsky Reiseführer, der dem geneigten Einsteiger zwar die ein oder andere Illusion nimmt, dafür aber sehr gut darauf vorbereitet, was man mit welchem Imstrument sehen kann und was nicht (Seeing und Lichtverschmutzung außen vor).
 
Hallo Markus/Alle,

hier ist ein 8" Dobson vorhanden und den jetzt abschießen, kein passendes Okular und keine Atlanten zu empfehlen, sondern den Schwenk auf Foto, das ist ZENSORED und sonst gar nichts.

Weiter oben habe ich schon mal auf den alten und sehr langen Thread "Alles Dobson oder was" verlinkt.

In der Schnittmenge kommt man weder hier noch dort noch künftig an gewissen Eckpunkten vorbei:

Der Einsteiger will, soll und wird meistens nicht mehr Geld investieren als nötiig, um erkennen zu können, ob er dem Hobby langfristig nachgehen will.

Er weiß meistens nicht, was er will, kann es gar nicht wissen, weil er die Möglichkeiten nicht kennt.

Er unterschätzt in aller Regel den finanziellen Einstig in Relation zu dem was er will und weiterhin unterschätzt er die Folgekosten wenn es was wird.

Selbst wenn er einen sehr großzügigen finanzellen Rahmen setzt und nicht erkennen lässt (lassen kann), dass er weiß was er tut ist es nicht Aufgabe der (Foren)Beratung den Rahmen sofort mindestens auszuschöpfen (eher wird ja gerne deutlich überzogen).

Der Dobson als Einbahnstraße wird gerne angeführt, ist auch im Falle des 8" f/6 so, denn auch ich berate nicht (bzw schon lange nicht mehr) in diese Richtung um dann die E-Kuh 6 zu bemühen, das ist für Einsteiger einfach zu heavy in jeder Beziehung.

Ich hätte zu gerne einen 6" f/6 Newton/Dobson aus Fernost gesehen, der sowohl als Dobson für 50-100 Euro unterhalb dem 8" f/6 zu käufen wäre, als auch nett auf eine transportable parallaktische Monti passen würde.
Wir waren mal dran, es gibt lange Threads, allein es wurde nichts. Das Paket kam nie und Einzellösungen sind deutlich teurer als der 8er Dobs, das ist m.E. auch so gewollt.
Okay inzwischen haben wir noch 130/650er Tischdobsons und schöne (Foto)Newtons dieser Größe auf brauchbaren Montierungen, aber.....stellt Euch mal der berühmten Frage:

Einsteiger droht 300 - 500 Euro ausgeben zu wollen um Mond und Planeten zu gucken, fragt was da sonst noch gehen könnte und natürlich wäre es nett, auch mal was im Bild festhalten zu können, irgendeine Digiknipse ist vorhanden. Jeder will zumindest später eventuell mal fotografieren.
Selbstverständlich hat er sich schon informiert und linkt auf seine Kandidaten:

1. "Seben Big Bos" oder ein anderer 150er Katahdiopter dieser Art
2. 114/900er Newton auf EQ 1-2
3. 102/500er Refraktor auf EQ 2-3

Das ist alles nicht wirklich allround, das ist alles nicht wirklich das was der Einsteiger will, schon gar nicht ist es der gute Einstieg, weder visuell noch fotografisch und es ist bei weitem nicht komplett. Das wissen wir. Er weiß es nicht, noch nicht.

Nun denn, was tut ihr, was ich tue ist bekannt.

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Günter,

was genau willst du mir sagen? In #1234055 habe ich doch gerade wegen des vorhandenen Dobsons empfohlen ein Übersichtsokular und Deepsky Reiseführer und Atlas zu beschaffen.

Du schreibst es doch selbst, der 8" f/6 Dobson ist ne Sackgasse und ich pers. würde den 130/650er auf brauchbarer Montierung im Preisrahmen bis 500€ immer vorziehen, auch wenn er für rein visuelle Zwecke eine zu große Obstruktion aufweist...
 
Hallo Zusammen,
gestern habe ich über einige Beiträge hier echt gelacht :biggrin: , jetzt scheints eher etwas verbissener zu werden.
Daher gebe ich jetzt meinen bescheidenen Senf dazu:
Ich denke, das erste Teleskop kann (fast) niemals das Richtige sein, in dem Sinne, da bin ich jetzt die nächsten 5 Jahre versorgt. Es kann nur Motivation und Hilfe sein sich mit dem neuen Hobby auseinanderzusetzen und zu schauen ob es einem Spaß macht. Das Problem ist, dass am Anfang wahrscheinlich immer zu hohe Erwartungen bestehen und anstatt ein Teleskop / eine Teleskopart zu empfehlen sollte man versuchen die Erwartungshaltung runterzuschrauben. Also erst mal ruhig eher weniger Geld ausgeben, und sich dann klar werden was man überhaupt will und was genau einem an diesem Hobby Spaß macht, oder eben auch nicht. Immerhin sieht man mit (fast) jedem Teleskop mehr als mit bloßem Auge.
(Das Gute ist, dass der Wertverlust deutlich geringer ist als z.B. bei einem Auto :smiley47: .)
Also meiner Meinung nach ist vernünftige Literatur zu einem vielleicht preiswerten Teleskop wichtiger als alles Geld ins erste Teleskop zu versenken und dann ratlos davor zu stehen, bzw. durchzuschauen.

Viele Grüße und CS
Achim
 
Hallo Markus,

Achim sagt es eigentlich schon, es ist auch gar nicht so wichtig.
Du schreibst davon....."dass viele nur einen Weg als optimal ansehen".....und damit triffst Du z.B. meine Herangehensweise nicht, erwähnst mich halt und machst eventuell sogar unbewusst und ungewollt dieses Schubladendenken auf welches so vieles so viel schwerer macht als nötig.

Diese Einsteigerempfehlung zum 8" f/6 (Fernost)Dobson ist für mich keineswegs optimal.

Sie ist überaus suboptimal (ein 6" f/6 wäre z.B. etwas näher dran), vereinigt aber

-nach bisherigem Kenntnisstand der Angebotslage und

-für die überwältigende Mehrzahl der entsprechenden Einsteiger und iher Anfagen,

-unter Berücksichtigung dessen was man i.d.R. in Foren über Mensch und Ansprüche erfragen und erfahren kann

das bei Weitem beste Preis-/Leistungsverhältnis mit dem geringsten Risikopotenzial, dass der Einstieg direkt in den Ausstieg aus unserem schönen Hobby führt.

Was dann wird, was danach kommt, ist völlig offen, mein einziges Ziel ist, dass der Einsteiger etwas zu sehen bekommt was ihn bestärkt, weiter zu machen. Dazu ist Öffnung und Auflösung m.E. wichtig, wichtiger als alles Andere, wichtiger auch als Technik über das absolut notwendige Maß hinaus.
Lass ihn nacher fotografieren, lass ihn sagen okay, weniger ist mehr, ich spare auf einen 4" Apo, ist mir egal Hauptsache er bleibt dabei.
Selbst meine Dobsons haben mit dem 8" f/6 Fernost von der Stange nur noch sehr wenig zu tun, auch hier war der 8er der Weg, nicht das Ziel. Bin ich am Ziel...oups?????

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Markus,

nun nochmal, nach reiflicher Bedenkzeit, zum 130/650er auf guter Monti.
Nehmen wir also den PDS und die NEQ3 (ist die stabil genug?), dann sind die 500 Möpse weg.
Ich kenne den auf meiner Dobson Monti, mit entspanntem HS und velouriert mit guter Spiegelqualität und gut justiert.
Scharfes Teil, super Sache, wird in Richtung V.-Max ein wenig weichzeichnend.
Ich kenne ihn im Auslieferungszustand, naja...der Besitzer meinte auch....naja, deshalb bekam ich das Teil überhaupt in die Finger.

Damit bin ich beim Punkt. Ich will dem Einstieger nach Möglichkeit einen visuellen Allrounder vorschlagen (oder in diesem Fall weiter ausrüsten helfen), der ihm nach meiner Definition
zumindest die hellsten Objekte aller visuell zugänglichen Objektklassen unter landläufig erreichbaren Bedingungen so zeigt, dass er ihre Natur erkennt.

So will ich ihn für unser Hobby gewinnen und Möglichkeiten seiner Entfaltung aufzeigen.

Ich kann aber nicht hergehen und sagen, kauf das Ding und dann musst Du es erst mal auseinandernehmen und Dieses und Jenes, entspannen, tunen, auskleiden, verbessern.
Liebe Einsteiger, das kommt später und es ist auch völlig egal, Ihr könnt nicht erwarten, dass günstige Chinateleskope egal welcher Bauart, ob Refraktor oder Spiegel das zeigen, was mit gegebener Öffnung möglich ist. An all diesen günstigen Teleskopen habt ihr systemunabhängig viel Verbesserungspotenzial, könnt viel erreichen, aber Perfektion kostet einfach deutlich mehr Geld und ist selbst für viel mehr Geld immer noch nicht sicher.


Nehmen wir das alles, dann bietet der 8" f/6 dem Einsteiger eben eine deutliche Öffnungsreserve und das gutmütigere Öffnungsverhältnis, kann also selbst in üblem Zustand einem perfekten 5-Zöller Paroli bieten. Die Möglichkeit verstecktes Potenzial zu wecken kann man in beiden Fällen nutzen.

Das ist der praktische Teil.

Forentechnisch
kommst Du mit dem 130er in Reichweite von Leuten die nur darauf warten, dass es um Öffnungen geht wo es auch Linsen sein dürften, zumal Du ja schon ehrlicher Weise darauf hinweist, dass die Obstruktion des 130er PDS etwas zu hoch ausfällt.
Sie wissen, im Gegensatz zum Rest der Welt, dass jedes Linsenfernrohr perfekt ist und 100% der Designvorgabe bringt, selbst mit Zenitspiegel (das ist die einzige perfekte Spiegelausnahme in ihrer Welt). Okay, Du meckerst, sie lassen sich auf 95% ein.
Sie wissen, wie wir auch, dass Newtons nie perfekt sind.
Dann rechnen sie los. 100 - 30% Obstruktion, - 20% Reflektionsverlust - 15% Dejustage, das macht 35% Leistung und damit bist Du jedem 80/600 zu-kurz-FH der auf die gleiche Monti passt hoffnunglos unterlegen.

Das wirst Du erleben und solchen Leuten die immer Recht haben ist der Einsteiger aber auch so was von egal und Du übrigens auch. Wer sachlich voll daneben liegt hat auch mit Deiner Gürtellinie keine Problem, ist doch hier genau so.....Und jetzt kommt so ein Dobson-Schubser mit gekauftem Krempelund will mir was erzählen....

Eingedenk der zusätzlich vorhandenen Reserven stimme ich also viel lieber einer Idee zum 8" f/6 Dobson zu als mich diesem Klamauk auszusetzen. Den 8er können sie runterrechnen so falsch sie wollen ohne dass es dem Blindesten auffällt und kommen weder finanziell noch transporttechnisch zurande.
Wenn so was kommt bleibt das auch für den Einstieger übersichtlich und ist schnell abgehandelt. :smiley61:
Es reicht schon, mir das anzutun, wenn so ein 130er tatsächlich mal sehr gut und ziemlich alternativlos zu den Anforderungenm des Fragestellers passt. Z.B.

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1203662/1

Gegen so was lässt sich für mich die angebliche Ideenlosigkeit der Dobsonempfehlung für Einstieger bei gleichzeitiger Alternativlosigkeit der Kritiker recht locker ertragen. :smiley47:
Man muss ja auch bedenken wo der Einsteiger nach 10 solcher Posts steht....der ist weg. :smiley64:

Es ist doch immer wieder die gleiche Leier. Von daher wäre der 6" f/6 Dobson als 300 Euro Einstieg mit Alternative bzw Upgrade auf EQ-Monti wirklich mal was Nettes gewesen.
Aber nöööö, das soll nicht sein und kostet zusammengestellt deutlich mehr als der 8" f/6. :smiley60:

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo erstmal,

mal was anderes:
Der Threadstarter hat seit dem 27. Juni nicht mehr reagiert, wenn ich nichts übersehen habe.

Wäre es nicht geschickter und eventuell auch nervenschonender zu warten, bis der Threadstarter wieder reagiert? Erst wenn klar ist, dass der Threadstarter aktiver wirkt, würde ich ins Detail gehen. Aber auch dann würde ich versuchen, ihn fragend beraten. Dadurch erkenne ich, ob sich der Threadstarter mit der Antwort überhaupt auseinandergesetzt hat. ;-)

Gruß

Ronald
 
Hallo Ronald,

sie(!) hat hier zwei Threads eröffnet und zunächst ihrem Freund ein Teleskop geschenkt und nun ging es um Zubehör.
Ich habe schon mal auf den ersten Thread verlinkt, aber Du kannst auch ihre wenigen Beiträge und den ersten Thread über ihr Profil einsehen.

Mit ihrer Herangehensweise geht sie...bewusst oder unbewusst...dem Forenklamauk aus dem Weg.
Sie informiert sich zielorientiert, wägt selbst, durchaus risikofreudig und bisher offensichtlich erfolgreich ab und ist schon wieder weg.
Sie hat, was sie wollte. :respekt2:

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Achim,


ja, so ist es es letztlich. Ich ergänze mal was mir so in den letzten Jahren an "ultimativen Einsteigertipps" begegnet ist - vielleicht erkennt sich ja jemand...

1.) Wir früher - aus Fensterglas haben wir die Spiegel geschliffen und mit einem Lappen und Kippenasche poliert und nur am Stern oder gar nicht getestet - die hatten alle trotzdem mindestens 97% Strehl. Nur so lernt man was.

2.) Mein erster Refraktor damals war aus Brillengläsern und an der Montierung hab ich zweieinhalb Jahre gesägt und gefeilt. Das Schneckenrad ist heute noch nicht fertig. DAS ist wahre Begeisterung fürs Hobby...

3.) Kauf Dir eine Montierung für mindestens 9637,52 Euro und einen APO für das doppelte. Alles andere macht sofort einen Augenschaden. Alles muß CNC aus dem Vollen gefräst sein - auch die Rolldachhütte.

4.) Es gibt nichts besseres als den Dobson. Ob groß ob klein - ein Dobson muß es sein.

5.) Wenn schon kein Dobson denn wenigstens etwas mit Spiegel. Linsen machen Farbfehler.

6.) Es gibt nichts besseres als einen Refraktor. Spiegel haben Obstruktion.

7.) Alles Mist - mit dem Zweiten sieht man besser. Ein Bino muß her. Ein Echt Bino. Eines was das vorhandene Leica oder Swarowski Fernglas zum Sucher bis Opernglas degradiert. Also mindestens Binoptik oder Eigenbau Doppelapo. Oder Doppeldobson.

8.) Alles zu groß und schwer und alles bis auf ein Fernglas verscherbelt - jetzt hab ich Geld für drei Namibia-Urlaube. Nur da ist der Himmel noch dunkel genug. Sonst nirgends.

9.) Alles was nicht mit TAL beschriftet ist ist mechanisch sehr empfindlich und mit äußerster Vorsicht zu benutzen.

10.) Alles was nicht vom Hersteller ATM stammt ist eh Grützkram.

11.) Kauf Dir erstmal ein unvergütetes Fernglas - oder einen Refraktor mit maximal 60mm Öffnung. Alles andere ist Größenwahn. Alle habe so angefangen. Schon Immer.

12.) Ptolemäus hatte nicht mal das.

13.) Kauf dir nichts - bau erstmal was. Auch wenn Du es gar nicht brauchst.

14.) Okulare mit grüner Beschriftung sind überteuerter Unsinn


Vielleicht kann ja noch jemand weitere sinnvolle Irrwege ergänzen, irgendwas vergess ich immer :/


Viele Grüße Felix
 
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Hallo Felix,

naja zumindest für Linse/Spiegel hab ich das ja ausführlich, vorder- wie hintergründig:

Spiegel/Linse

Was Du hier nun abgründig auftust ist halt der immer mehr überhand nehmende Forenklamauk.
Was mich daran allerdings wirklich fasziniert ist folgendes:

Da droht ein ahnungsloser Einsteiger mit der Ausgabe von 300 bis 500Euro und sie treffen sich ja oft genug alle.
Der Altvordere empfiehlt mit dem 60er Refraktor erst mal sehen zu lernen, der Qualitätsapo-Astronom den 10 Jahre-Sparvertrag bei ML, der Fotograf sieht mit nem 8“ Newton visuell nix und der Nächste rät mal gleich zur ortsfesten Aufstellung eines fetten SC. Mal zwei mehr, mal einer weniger, im Prinzip läuft das so.
Die haben alle miteinander und untereinander kein Problem, aber.......da hat doch schon wieder so ein Widerling DOBSON gesagt, der kriegt jetzt aber mal einen erzählt......
:schwitz: :/

Auch so ein Ding ist, dass wenn es z.B. nur um die Wahl eines Refraktors bestimmter Bauart geht. Die können alle Physik und Optik erst! Die wissen wie unterschiedliche Öffnungen und Qualitäten sich bemerkbar machen, kennen den Vorteil der Farbreinheit, begründen haarklein und bestechend, warum ein günstig und gut herzustellener ED kein zu angespanntes Öffnungsverhältnis haben darf, wie sich welche Mängel äußern und addieren. :super:

Wenns dann aber um die 300 Euro Spiegel/Linse Preisfrage geht ist das alles weg. Weg, einfach weg. Linse top, Spiegel flop, fettich. :augenrubbel: :/

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
So,

ich war von Samstag auf Sonntag mit meinem Newton draußen.

Himmel war frei und das Band der Milchstraße war leicht zu erkennen. Von einem durch die Hitze flimmernden Saturn abgesehen habe ich noch nicht viel erkannt.

Und ja ich brauche ein 30er Übersichtsokular zur Orientierung. Danke für die Leute, die mir das Empfohlen haben. :)
 
Hallo
Für Einsteiger kann man auch immer ein Fernglas (zusätzlich) empfehlen, da man viele Objekte zB. Sternhaufen schon mal findet und dann zB. mit Hilfe des Telradsuchers am Teleskop einstellen kann.
Ferngläser werden vom Einsteiger meist unterschätzt - es muß auch gar kein "Astroglas" sein - 8x40 oder 10 x 50 reichen völlig bloß- kein Zoomfernglas, die sind meist Schrott.

Felix - hoffend auf EINE klare Nacht um die Milchstraße im Schützen anschauen zu können.
 
Hi!

13.) Kauf dir nichts - bau erstmal was. Auch wenn Du es gar nicht brauchst.
13,5.) Auf alle Fälle erst eine Sternwarte besuchen, auch wenn klar ist, daß es ein 114/900 werden wird.

14.) Okulare mit grüner Beschriftung sind überteuerter Unsinn
15. Okulare mit grüner Beschriftung sind die einzig brauchbaren.

16. Plössl haben einen Tunnelblick.

Vielleicht kann ja noch jemand weitere sinnvolle Irrwege ergänzen, irgendwas vergess ich immer :/
Somit erledigt ...

Grüße

fquadrat
 
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