Wie sehe ich am Tag ob mein Refraktor justiert ist

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NatobunT

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Moin und hallo.
Ich kaufe mir morgen (15.5.2010) ein Refraktor (Messier 127/1200).
Kann mir einer schreiben wie ich beim kauf erkenne ob das Gerät verstellt ist (dejustirt) oder geöffnet wurde und auf was sollte man bei kauf aufpassen was ist anfällig für Störungen,oder ist meine Angst unberechtigt?
Habe einen Justirlaser kann ich was damit anfangen oder funktioniert der nur bei Spiegelteleskope?
Ist mein erste kauf in der Kategorie und ich würde mich über Tipps echt freuen!!!!!!!! :help:

 
Hallo NatobunT,

Meine erste Frage ist, wo kaufst du deinen Refraktor ?

Privat oder über einen Händler ?

Gruß und klaren Himmel
Andreas ^^
 
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Gekauft habe ich ihn bei Ebay!!!!
es hat allerdings noch Garantie !
Habe aber überhaupt keine Ahnung auf was man achten sollte .

MfG
NatobunT
 
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Ich meine natürlich den 16.5 also Sonntag.
Also wenn jemand bis um 15Uhr mir noch einen Tipp geben kann
wie ich das Testen kann und auf was man bei der Übergabe achten sollte ,wäre ich echt dankbar!!!!!!!!!



Gruß
NatobunT
 
Du kannst an einem künstlichen Stern testen. Da ich nicht erwarte, dass du das heute noch gebastelt bekommst, ein Tipp - die Sonne muss aber scheinen: Beobachte einen weit entfernte kleinen Reflex. Gut geeignet sind Isolatoren von Hochspannungsleitungen aus wenigstens einem Kilometer Entfernung. Die Reflexe an den stark abgerundeten Isolatorteilen sind sehr klein und können als künstlicher Stern durchgehen. Beim unscharf stellen müssen sich Zerstreuungsscheiben ergeben, die intra- und extrafokal zumindest ähnlich sind. Wenn sich der Punkt nicht in eine Scheibe, sondern in was kometenförmiges verwandelt, dann ist die Justage schlecht. Die Mitte des Gesichtsfeldes benutzen, um Okulareffekte auszuschleißen!
 
Super!!!
Das hilft mir schon ein ganzes Ende weiter!!


Hoffe das alles in Ordnung ist.

Wünsche dir einen sonnigen Sonntag und eine klare Nacht.
Wäre ja echt mal wieder Zeit dafür.

Danke Uwe
 
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Hallo farbiger/s-NATO!
Ein "Notfall"-Stern lässt sich auch folgendermaßen improvisieren. Ein Stück Alufolie nehmen, eine Nadel senkrecht aufsetzen und ein winziges Loch reinmachen.
Dann die Alufolie über die Taschenlampe (die Stelle mit dem "Stern" möglichst parallel zur Taschenlampenscheibe).
Dunkel werden lassen - großen Abstand suchen, so 60 Meter plus x (das ist wahrscheinlich das Problem) und Taschenlampe an. Halogen-Lampen sind schön, weil sie schon selber einen gerichteten Strahl erzeugen.
CS, Andreas
 
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Hallo Andreas.
Das ist echt einfach um zu setzen.
Hoffe nur das der Verkäufer mir die Möglichkeit gibt auf die
Dunkelheit zu warten,oder mich im seine Abstellkammer zu verschanzen .
Das sind alles schon mal sehr nützlich Tipps.

Aber ich müsste noch wissen auf was man bei dem Messier 127/1200 Refraktor beim kauf vor Ort acht geben muss.
Oder ist das Gerät ohne jede Auffälligkeiten ?

Danke für den Tipp A/General Motors2008

Ps. Kann man etwas mit einen Justierlaser bei einen Refraktor
anfangen?????????? :mauer:
 
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Moin Namenloser!

Worauf man beim Refraktorkauf achten sollte:
1. Wirf einen Blick auf die Linse wg. Putzsspuren. Die sind zwar nicht tödlich für die Abbildung, sind aber unschön.
2. Blick auf die Objektivfassung: Guck nach, welches Material das ist. Bresser Messiers traue ich nicht weiter als ich's werfen kann, die verbauen viel Plastik. Neulich hatten wir den Fall, daß bei dem Messier-4"-Refri OAZ und Objektivhalterung verklebt waren.
3. Gängigkeit des Auszugs prüfen: Ein wackeliger Auszug bringt keinen Spaß.
4. Allgemeine Sichtkontrolle: Besonders auf die Taukappe achten! Dellen darin könnten darauf hindeuten, daß der Tubus schon mal umgefallen ist, was nicht gut für die Positionierung der Linsen ist.

Das wären alles so Sachen, die man bei einem Kauf kurz checken könnte, und die sich u.U. noch auf den Preis auswirken. Da Du - wie u schreibst - sowieso schon bei eBay gekauft hast, bleibt Dir ja kein Verhandlungsspielraum mehr. Bei so einem Gerät hätte man evtl. noch einen nächtlichen Test vereinbaren können (oder Rückgabe bei Nichtgefallen), um dieses Heckmeck mit künstlichen Sternen am Tag - und das Ganze auch noch unter Zeitdruck - zu vermeiden.

> Kann man etwas mit einen Justierlaser bei einen Refraktor anfangen?

(Ein Fragezeichen reicht!)

Wenn der Laser im Auszug steckt, kann man feststellen, wohin letzterer zeigt. Zweckdienlicherweise sollte das das Linsenzentrum sein; evtl. Papierschablone benutzen und auf die Linse legen.
Nützlich ist auch ein Cheshire-Justierokular ohne Fadenkreuz. Mit dem kann man in den abgedunkelten Tubus hineinpeilen und sieht an den Refexionen im Objektiv, wie die beiden Objektivlinsen zueinander justiert sind. (Da sieht's nämlich manchmal ganz übel aus!)
 
Danke ,Danke,Danke!!!!!!


Die Tipps kamen echt zur rechten Zeit!!!.
Fahre jetzt los.
Ich werde euch dam berichten was sich ergeben hat.

Danke Micha.
Ich finde den Film auch echt super!!!! "AVATAR"


Danke auch an alle andere die sich die Zeit genommen haben!!!!!!

Wünsche uns eine sternenklare Nacht!!!!

NatobunT
 
Hi!
Falls´s Du´s noch liest. Ggf. Foto-Aufnahme von der Linse MIT Blitzlicht machen (ggf. schräg). Dann sieht man viel übles... vor allem Putzkratzer. Die schönen kreisrunden und spiralförmigen :(
CS und viel Erfolg!
 
In letzter Minute.

Ein super Rat .Danke,Danke,Danke´!!!!!
Werde ich auf alle fälle machen.

Gott sei dank, hat mein Handy einen Blitz.Wollte erst auf den ganzen Schnickschnack verzichten,nun macht es sich ja doch noch verdient!!!!

:respekt:
Danke
 
Hallo,
Zitat von AGeo2008:
Ggf. Foto-Aufnahme von der Linse MIT Blitzlicht machen (ggf. schräg). Dann sieht man viel übles... vor allem Putzkratzer. Die schönen kreisrunden und spiralförmigen
Dieser sog. "Taschenlampen-Test" ist äusserst umstritten, da man mit ihm viele Unreinheiten und Unebenheiten erkennt, die sich nicht auf die Bildqualität auswirken.

Mit Putzschlieren habe ich Erfahrung. Sie wirken sich in keiner Weise auf die Abbildungsqualität aus, auch im defokussierten Stern erkennt man sie nicht. Es ist also ein psychologisches Problem nach dem Schema "ich weiss aber, dass da was drauf ist".

Anders ist es mit mechanisch bedingten Kratzern. Sie bewirken Streulicht und reduzieren den Kontrast, sind also tödlich.

Das mit den Putzmitteln habe ich aus eigener Beobachtungserfahrung.

CS und VG Christian
 
Moin Christian!

...aber Du weißt ja, wie das ist: Da gibt es manche Putzteufel, die gehen mit trockenen Microfaser- oder Brillenputztüchern auf das Objektiv los. Mit entsprechendem Ergebnis, wenn das mehrfach gemacht wurde.
Die beste Refraktorlinse ist immer noch: leicht eingestaubt und nicht geputzt! :super:

Wir wollen ja nicht wieder Herrn Fraunhofer zitieren... - aber Schlieren von Muttis Fensterreiniger mit Lotos-Abperleffekt müssen auch nicht gerade auf der Linse sein. ;)
 
Hallo Micha,

sehr richtig! Auf meinen Linsen und Spiegeln lasse ich den Staub auch so lange drauf, bis er die Bildqualität sichtbar beeinträchtigt. Das ist alle paar Jahre einmal der Fall.

Nur Fett und evtl. klebende Pollen werden umgehend entfernt, wegen der Gefahr für die Vergütung.

CS und VG Christian
 
Ich glaube der "Taschenlampen"-Test muss gar nicht so nicht umstritten sein, sondern man sollte darüber streiten was man daraus macht!
Es ist einfach ein Werkzeug was in übersteigerter Form sichtbar macht, was ist und was nicht. Das schadet erst mal gar nichts - solange man an sich hält und eben nicht zu Putzen anfängt.
So manche "Angabe", dass die Optik ist noch völlig ungeputzt und ungewischt ist, kann man damit aber simpelst überprüfen. Und das sagt ja auch was über den Verkäufer ...
Insofern ist der ein "Werkzeug", mehr nicht.
Den Strehls jagen wir ja auch hinterher und freuen uns irgendwie mehr über 0,97 statt 0,8 - aber macht´s einen sichtbaren Unterschied?
CS, Andreas
 
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Moin Andreas!

> und freuen uns irgendwie mehr über 0,97 statt 0,8 - aber macht´s einen sichtbaren Unterschied?

Ja - und zwar, ob das Auswerteprotokoll über Deinem Bett oder im Klo hängt...! ROTFL ;)

(Bitte beim Plural kein Apostroph/Akut! <schüttel> )
 
Hallo Micha - ;) schon geändert ;)
Fieserweise war der Post noch nicht "alt" genug... Ähm, also was stimmt da oben nicht ?)

@Auswerteprotokoll:
Ist ja immerhin schön bunt (das Protokoll) - und hat damit was Künstlerisches - so was hänge ich immer in die Klos (nicht in den Klos!) Ich weiß: Kein apostrofiesches "´s", weil´s gnadenlos Pluralst ist.

A´propo´s Apo´strophen´s und anderes´s Zeug´sen´s: Sind die schönen farbfreien 3-Linser dann: APOS - APO´S - A´POS oder gar A´PO´S
 
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Re: Wie sehe ich am Tag ob mein Refraktor justiert

Also, habe gestern mein erstes nennenswertestes Teleskop
nach Hause geschlürt.(Messier 127/1200)

Die Tipps von euch habe ich nicht alle anwenden können,musste aber auch nicht sein da das Gerät in einen sehr guten wenn nicht zu sagen neu Zustand ist.

Das mit dem Handyfoto mit Blitz von der Linse habe ich ausprobiert,habe aber außer Staub nichts erkennen können.Der Vorbesitzer war der gleichen Meinung wie einige von euch ,das mann den Staub lieber da lässt wo er ist.
Der einzige Makel,der Okularauszug geht ein bisschen schwer und wenn ich ihn ganz raus drehe merke ich beim drehen den Widerstand der Zahnstange.Das es etwas schwer geht ,soll laut Vorbesitzer am Fett und dem Neuen liegen!!!
Jetzt zur Optik,die für mich nicht gerade verwöhnten ein echte Augenschmaus ist.Gleich beim ausrichten des Suchers
war Aug in Aug mit einer Taube die auf den anvisierten Kirchturm saß,echt HD-mäßig würden wohl die Kids sagen. :/
Ne echt,ich finde die Okulare geben ein Kontrast reiches Bild wieder.
Also alles in allen bin ich erst einmal zufrieden.

Bis...........?

Danke noch mal an alle aus dem Forum für die Tipps!! :respekt:

 
Re: Wie sehe ich am Tag ob mein Refraktor justiert

Hallo,

zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum neuen und offensichtlich guten Teleskop!
Zitat von NatobunT:
...Der einzige Makel,der Okularauszug geht ein bisschen schwer und wenn ich ihn ganz raus drehe merke ich beim drehen den Widerstand der Zahnstange.Das es etwas schwer geht ,soll laut Vorbesitzer am Fett und dem Neuen liegen!!!...
Naja, zu leichtgängig darf es auch nicht sein, ansonsten würde der OAZ mit schweren Okularen belastet der Schwerkraft folgend langsam heraus gleiten, wenn man das Teleskop steil gen Himmel richtet. Ich finde etwas schwergängigere Auszüge angenehmer zu handhaben, da dreht man nicht so schnell am Fokus vorbei.

CS und VG Christian
 
Re: Wie sehe ich am Tag ob mein Refraktor justiert

Moin Namenloser!

Von mir auch: Glückwunsch zum Neuerwerb! :super: Das schien ja alles gar nicht so schlimm zu sein, wie sich das zuerst anhörte...

> Der einzige Makel,der Okularauszug geht ein bisschen schwer und wenn ich ihn ganz raus drehe merke ich beim drehen den Widerstand der Zahnstange.

Sicherlich ist der OAZ innen mit dem berüchtigten China-Klebefett zugekleistert. Im Winter bei Kälte wird der OAZ noch schwergängiger, wenn das Zeug zäher wird. Wenn Du Dich mit dem Gerät angefreundet und mal ganz viel Zeit hast, solltest Du das Klebefett entfernen und den Auszug neu abschmieren.
Die Zahnstange dreht man im Gebrauch sowieso nicht ganz raus. Normalerweise setzt man ja einen Zenitspiegel ein, und nur bei gradsichtiger Beobachtung kommt das Auszugsrohr weiter raus - aber auch nicht bis zum Anschlag.
Am Auszug sind ja noch gewisse Stellmöglichkeiten, um den Widerstand beim Drehen einzurichten. Zu leicht sollte der Auszug nicht gehen - das sehe ich auch so.

BTW: Ich hoffe, Du hast eine stabile Montierung und ein hohes Holzstativ?! So ein langer 5"-Refri braucht schon einiges an Unterbau...
 
Re: Wie sehe ich am Tag ob mein Refraktor justiert

Namenlos,neeee "NatobunT"!

"Bresser Messier 127/1200 Ref."

Hatte ja gestern das erste mal im Hellen durchs Rohr geguckt.
Heute Abend war der Himmel einen Moment wolkenlos das habe ich gleich mal als Generalprobe genutzt und ich weiß nicht, entweder habe ich einen Sehfehler oder ich kann mit dem alten Newton Mizar/c 114/1000 genau so gut beobachten.
Bei der Vergrößerung vom Saturn konnte ich gerade maximal mit einem 10er Okular (x120 Vergrößerung ) arbeiten und als ich unscharf gestellt habe hatte ich eine Form eines liegenden Halbmondes und als ich Wega ins Visier genommen habe ,sah es aus wie ein leuchtender Football .Heißt das,das ich noch nicht mit dem Gerät umgehen kann oder ist er(Refraktor) nicht justiert????????

Gruß an alle

Martin ;)
 
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Re: Wie sehe ich am Tag ob mein Refraktor justiert

Zur Späten stunde habe ich noch mal ein Versuch gestartet,
dabei ist mir aufgefallen das ich den Okularauszug etwas drehen(zur jeder Seite etwa 2Grad) kann.Ist das in Ordnung oder erklärt das das Rattergefühl beim rausdrehen und die Unschärfe ?

Und noch etwas ist mir aufgefallen,wenn ich ohne Zenitspiegel
aber mit einen 25mm Okular die schärfe einstellen möchte funktioniert das nicht,ich kann ihn nicht weit genug raus drehen es fehlen ca. 5-7mm um scharf zu stellen!



Gute Nacht

Martin
 
Re: Wie sehe ich am Tag ob mein Refraktor justiert

Hallo Martin,

Dass der Saturn halbmonsförmig ist, erklärt sich durch den Zerstreuungskreis des Planetenscheibchens. Da es kein (annähernd) mathematischer Punkt wie ein Stern ist, kannst du auch keinen Zerstreuungskreis erwarten, wie man ihn in Lehrbüchern von Sternen sieht. Durch die Ringe und das abgeplattete Planetenscheibschen wird der Zerstreuungskreis natürlich in die Länge gezogen.

Oder war er eher sichelförmig? Stand Saturn beim Defokussieren in der Bildmitte? Planeten sind keine geeigneten Objekte, um die Bildqualität zu testen, siehe auch unten zu Vega und dem OAZ-Problem.

Die geringe einsetzbare Vergrößerung und Unschärfen bei höherer Vergrößerung kann durch Luftunruhen (das sog. "Seeing" begründet sein, aber auch am OAZ liegen (siehe unten).

Du schreibst, Vega sieht aus wie ein leuchtender Football. Beziehst du dich auf die Form der Sternabbildung oder die farbe oder beides? Die Farbe wäre durch den Fabfehler des schnellen Achromaten bedingt und lässt sich nicht abstellen. Da musst du entweder mit leben oder ein farbreines Teleskop kaufen. Beziehst du dich auf die Form der Abbildung, dann ist er offensichtlich dejustiert.

Das von dir beschriebene Spiel des Okularauszuges würde einen Teil davon erklären, zumindest die Eiform der Vega (wenn du die bildliche Beschreibung so meintest): Der Strahlengang fällt dann etwas schräg auf die Okularlinsen, und der Stern wird verzerrt als Ei dargestellt. Dem kann man evtl. entgegenwirken, wenn man das Innenrohr des OAZ mit stabilen Pappstreifen verstärkt. Genaues kann ich nicht sagen, ohne das Problem "live" gesehen zu haben. In Ordnung ist das definitiv nicht, dieses sog. Spiel macht präzise Einstellungen praktisch unmöglich.

Dass du mit dem 25mm-Okular nicht in den Fokus kommst, liegt daran, dass dein Teleskop offensichtlich zu wenig Backfokus fürd das konkrete Okular hat. Du kannst hier mit Verlängerungshülsen nachhelfen, oder du musst wohl oder übel passendere Okulartypen nachkaufen. War das Okular im Lieferumfang enthalten?

CS und VG Christian
 
Re: Wie sehe ich am Tag ob mein Refraktor justiert

Moin Martin!

Zum Auszug: Der scheint mir von der ganz billigen Sorte zu sein, wenn er so dermaßen Spiel hat. Auch das "Rattern" beim Einstellen deutet entweder auf eine zu strammen oder zu lockeren Lauf des Einstellrads über die Zahnstange hin.
Hast Du einen Justierlaser? Steck den mal in den Auszug - einmal mit, einmal ohne Zenitspiegel - und schau nach, wo der Strahl auf dem Objektiv hinzeigt. Normalerweise gehört der in beiden Fallen ins Zentrum der Linse.
Ein "Stern wie ein Football" ist jedenfalls nicht gut und deutet auf eine ordentliche Dejustage hin. Aber wie immer ist die Ferndiagnose ohne eigenen Blick durchs Teleskop schwierig.
 
Re: Wie sehe ich am Tag ob mein Refraktor justiert

Hallo!
Eine Möglichkeit das auch per Bild festzuhalten (bzw. zu zeigen), ob (und wie schief) der OAZ sitzt, ist, ein Blatt Papier mit konzentrischen Kreisen zu versehen und dann mittig auf die Taukappe vor das Objektiv planeben zu heften. Anschließend den Laser in den OAZ stecken und anmachen. Der Laserpunkt müsste sich idealerweise genau in der Mitte der Linse und damit auf dem Papier in der Mitte der konzentrischen Papierkreise befinden (wie oben beschrieben). Ausnahme - deine Taukappe sitzt schief auf.
So kannst Du auch schön sehen ob der OAZ beim rein und rausdrehn verkippt. Wenn man jemand anders drehen lässt und den Lichtpunkt auf dem Papier beobachtet müsste der beim verkippen zu "wandern" anfangen, bzw. kann die verschiedenen Orte selbst mit Fasermaler auf dem Papier markieren (wenn man hin und herspringen muss).
Durch das Papier vor der Linse geht man zudem kein Risiko ein, dass der Laserstrahl beim Reinschauen ins Auge geht.
Grüße, Andreas
 
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Re: Wie sehe ich am Tag ob mein Refraktor justiert

Moin Andreas!

> ein Blatt Papier mit konzentrischen Kreisen zu versehen und dann mittig auf die Taukappe vor das Objektiv planeben zu heften.

Noch besser: Abgezirkelte Schablone mit Mittenmarkierung direkt auf's Objektiv legen (hatte ich weiter oben schon beschrieben).
 
Re: Wie sehe ich am Tag ob mein Refraktor justiert

Hallo alle zusammen.!!!!

Vorweg ,mich hat es so richtg erwischt :krank:
38,2 Fieber Schwindel eben die ganze Palette.
Es fällt mir auch echt schwer einen klaren Gedanken zu fassen!!!

Deshalb nur ganz kurz!
Habe beim Meade Service angerufen und den die Einzelheiten so gut wie ich konnte erklärt.
Die Antwort "Das mit dem OKA (verdrehen, bis auf 2Grad zu beiden Seiten) ist vollkommen im Ordnung und zieht sich durch die ganze Baureihe"."Das ratternde Gefühl liegt am Fett" und "Das Justierungsproblem könnte von einen Sturz oder ähnlichen stammen"

Ich werde näher auf die Sache eingehen wenn es mir besser geht!!! :Trost:

Bis dahin.Danke für euer Interesse und das ihr mein Problem zu euren macht finde ich echt super.
Hoffe das ich mich mal Revangieren kann.

Ach ja, werde dann auch Fotos als Unterstützung versuchen einzubinden!!!!

Werde mich jetzt echt ins Bett lagen.

Gruß an alle ,

Martin
 
Re: Wie sehe ich am Tag ob mein Refraktor justiert

Hallo Martin!
Gute Besserung - hust, schnief, schneuz,... grün angestrichener Winter ...

@Micha:
Ich will dir nicht dein Copyright klauen!!! Hab doch drauf hingewiesen ("wie oben beschrieben"). Auch wenn´s Glas ist und vergütet und nicht so leicht kratzt wie ne Alubeschichtung auf einem Spiegel, würde ich eher nix auf´s Objektiv legen wollen (so rein prinzipiell). Als Bequemer (da hast Du mich ja schon geoutet), kippe ich danach garantiert nicht das Rohr schräg um´s wieder rausflattern zu lassen, sondern will das Teil mit dem Finger wieder rausholen. Und mein "Markieren"-Hinweis funktioniert auch nur wenn´s nicht aufliegt (sicherheitshalber).

Grade das "Markieren" hab ich aber immer ganz gerne gemacht, wenn ich am OAZ rumgeschraubt hatte, weil man "vorher-nachher" schön abbilden kann.
Ist aber wohl wieder Definitionssache was einfacher und was komplizierter ist... Kennen wir beide ja schon ;)

CS, Andreas
 
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