Wozu Mini-PCs

Was mir gerade noch einfällt: Bei Mele kann man sich auch eine Windows 11 Installation runterladen und dann den Rechner sehr einfach auf den Auslieferungsstand zurückbringen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man einen Quieter gebraucht gekauft hat. Die Windows Lizenzen sind im Bios hinterlegt, da muss man nichts weiter machen.

Ich habe übrings noch in jeden Mele Quieter 1TB NVMe SSD drin. Auf dieser SSD habe ich die nötige Astrosoftware als Backup abgelegt. Dann kann man das selbst im Feld noch mal installieren, falls es nötig sein sollte. Dazu mache ziehe ich hin und wieder auch ein Image der Installation auf C: und lege es dort ab. Der reichlich verbleibende restliche Platz kann dann mit Daten gefüllt werden.🤓

Bitte bei der Wahl der NVMe aufpassen, auf der Mele Homepage gibt es eine Liste von empfohlenen SSDs. Bei mir ist in allen Quieter eine WD SN570 drin und die haben bisher problemlos funktioniert:


Hier noch mal ein Link für die Adaption von 12DC 5,5 mm / 2.1 mm auf USB C:


Und diese GPS Maus liefert den aktuellen Standort. Getestet und für gut befunden. Bitte aufpassen und die USB Variante bestellen:



CS,

Günther
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den ganzen Input. Ich werde für mich wohl nach einem Laptop schauen, aber es ist interessant, die anderen Lösungen zu lesen.
mal so als "Außenstehender", wieso nicht beides tun? Also Schachtel-Rechner am Teleskop um die Kabelwege übersichtlich zu halten, remote bedient über irgendein günstiges Notebook. So könnte man das Notebook vom Teleskop absetzen ohne Stolperfallen.
Das Konzept, statt nur einen Laptop mitzunehmen lieber einen Rechner am Teleskop und einen Laptop daneben zur Steuerung zu verwenden, überzeugt mich nicht so ganz – kurze Kabelwege habe ich bei meiner Konfiguration auch so. Den Laptop zuhause ggf. remote zu steuern, wo eh noch mehr Computer rumstehen, okay. Je einen fertig konfigurierten Rechenr pro Astro-Setup kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Aber für ein Teleskop gleich mit zwei Computern rausgehen?:unsure:

Deshalb frage ich mich ja, wo da der Vorteil ist.

am ökonomisch sinnvollsten scheint mir "fürs Feld" der Einsatz eines Seestar + 100€ Tablet. Bildbearbeitung mit SEESTAR App bzw. PS Express (hier Android).
Wenn man bei Null anfängt, ja. Da ich aktuell in erster Linie Sonne und Mond fotografiere und schon alles bis hin zu Mono-Kamera und H-alpha-Ansatz vorhanden ist und mir tatsächlich nur ein Steuer-PC fehlt, weil sich meine Windows-Partition verabschiedet hat, würde ich damit einen Haufen Geld wegwerfen. Einen Refurbished-Laptop kriege ich für 330-360€ beim Fachhändler vor Ort. Dafür kriege ich nicht einmal ein neues Dwarf 3.

Clear skies,
Alex
 
Einen Refurbished-Laptop kriege ich für 330-360€ beim Fachhändler vor Ort. Dafür kriege ich nicht einmal ein neues Dwarf 3.
Na, so teuer muss ein Lapi nicht sein. Zumindest nicht wenn Windows darauf laufen soll.
Habe einen I5 7Gen für 150€ bekommen, mit reichlich Platz auf der Platte, ausreichend RAM und 12 Monate Gewährleistung, da vom Händler gekauft.

Ich will aber selbst demnächst einen Mini-PC betreiben und habe einen gebrauchten hier über das Forum gekauft (Danke Jürgen).
Ähnlich wie die meisten habe ich nur einen Garten und muss regelmäßig Auf- und Abbauen und bin dazu ein Weichei was kälte angeht.
Daher möchte ich gerne den Mini-PC einsetzten und den dann Remote aus meiner Gartenhütte bedienen, notfalls sogar von zu Hause aus.
Meine Ziele sind aber ausschließlich Deep-Sky Objekte, so das ich alles Stunden draußen haben will und haben muss.
Bei Dir lese ich raus, das es eher um "kurze Session" handelt. Da würde ich wohl auch eher auf einen Lapi setzten.
Wäre eben ein Gerät weniger das man braucht. Und das funktioniert ja auch gut. Ich habe das so auch gerade noch am laufen,
bin aber in der komfortablen Situation, das ich eine Steckdose im Garten habe und da alles einschließlich Lapi drüber laufen.
CS
Christoph
 
Hallo zusammen,
hallo Alex,

ein Steuer-PC fehlt, weil sich meine Windows-Partition verabschiedet hat
wenn ich es recht verstanden habe, hast Du einen Mac mit Windows und Apple-OS?
Jep, das ging mit den Macs die auf Intel basieren.
Wenn nur die Partition für Windows dahin ist und Apple-OS noch funktioniert, reicht es doch wenn die Festplatte (HD oder SSD) ausgetauscht wird.
Außer das Teil ist komplett abgeraucht oder Dir gelüstet einfach nach einem neuen Notebook.
 
Na, so teuer muss ein Lapi nicht sein. Zumindest nicht wenn Windows darauf laufen soll.
Habe einen I5 7Gen für 150€ bekommen, mit reichlich Platz auf der Platte, ausreichend RAM
sehe ich dann auch so.
Das Teil muss ja so viel auch nicht machen. Die Bildverarbeitung läuft ja dann eh wo anders.
Wenn eine g'scheite SSD und ausreichend RAM, ab ca. 12 GB, verbaut sind und ein Akku der Leistung für den Acker bringt, ist das m.E. ausreichend.

Warum zwei Notebooks, mache ich auch so, weil ich, außer im Sommer, remote EAA betreibe. Halt auch ein Weichei-Beobachter ;).
Und im Sommer ist das Teleskop-Notebook ganz praktisch. Bringt ja auch einen Bildschirm mit sich. Kann schön draußen sitzen und genauso EAA betreiben wie im Winter remote.
 
Hi!

Ja, das ist ein Intel-Mac, der sogar noch funktioniert.

Dummerweise hatte ich auf der 512GB-Platte (mehr wird nicht hergestellt) neben dem relativ aktuellen Mac-OS (das ich für Vorträge nutze und auf dem mein Lightroom noch läuft) und dem Windows 7 für den ganzen Astro-Kram noch eine weitere ältere MacOS-Partition installiert mit dem letzten MacOS, auf dem meine Adobe CS4 noch läuft. Für einen Kunden brauche ich immer wieder InDesign, aber nicht so oft, dass es sich lohnt, die aktuelle Creative Suite zu installieren.

Danach habe ich festgestellt, dass Bootcamp bzw. Windows nur mit zwei Partitionen auf einer Platte funktioniert.

Das ältere MacOS habe ich zwar immer noch bootfähig auf einer SD-Karte installiert, aber auch wenn ich die Festplatte lösche und alles neu aufsetze (was gar nicht so leicht war, weil Apple seitdem am Dateisystem gebastelt hat), kriege ich Windows 7 nicht mehr installiert – die Windows-Installation läuft halb durch und bricht dann ab. Und irgendwann war der Punkt erreicht, dass es mir zu lange gedauert hat, um die Legacy-Installation wiederzubeleben, und ein neuer Rechner billiger ist.

Da ich von Adobe weg will, aber jede Menge in Lightroom gemacht habe (die Bearbeitungen in ON1 aber nicht importiert werden können) und noch einige Bücher in InDesign gesetzt habe, die ich noch nicht zu Affinity umgewandelt habe, brauche ich die beiden alten MacOS-Versionen immer wieder mal.

Da ich den Rechner von der Steuer absetzen kann, habe ich beim Fachhändler (Arlt) geschaut. Und bei 150€ ist ein Seestar für mich noch weniger konkurrenzfähig:)

Beste Grüße,
Alex
 
Ah, eine etwas umfangreichere Installation auf dem Mac.
Ich bin da in der IT nicht mehr so drin. Habe mich vor ca. 6 Jahren aus der IT verabschiedet und einen ruhigeren Job, bis jetzt zur Rente, gemacht ;).
Weiß also nicht was da Apple so alles mittlerweile veranstaltet hat.

Da macht es natürlich Sinn sich einen aufbereitetes Notebook anzuschaffen.
Das kannst Du dann mit auf den Acker nehmen, hast alles dabei und musst nicht noch mit Tablet rum hantieren. Eben wie vorher auch.
Und zu Hause auf dem Balkon kannst Dich halt daneben hocken oder eben auch remote über RDP drauf gehen.
 
Nein, das erschließt mir keine neuen Betätigungsfelder. Und sorry, in meiner Frage geht es mir nur um mich:cool:

Wenn ich nach einem Steuer-PC frage und ob ein Mini-PC Vorteile hat, denke ich mir schon was dabei und will nicht was völlig anderes.

Wenn ich aktuell Sonne, Mond und Planeten fotografiere, bringt mir ein Seestar genau nichts.

Wenn ich mobil Deep-Sky fotografieren will, habe ich samt Guider alles bis auf aktuell einen funktionierenden Rechner:
20200911-14h-03m-P1240393.jpg

(DSLR für Farbe und Monochrome Astrokamera mit Filterrad sind auf dem Bild nicht drauf, einfach dazu denken.)

Wenn ich richtig Deep-Sky fotografieren will (Schmalband und Langzeit, ohne daneben zu stehen), nehme ich das große Teleskop der nächsten Sternwarte, wenn auch in der Stadt:
CDK20 20241104-1305-P1272734.jpg


Wenn ich EAA machen will, nehme ich das Equinox besagter Sternwarte (bei dem ich schon weiß, dass ich es langweilig finde, weil es zwar einwandfrei funktioniert, ich aber nichts dabei zu tun habe außer auf die Fotos zu warten),
Equinox 20231207-1255-P1191256.jpg

oder meinen eigenen Setup mit VarioFinder, Kamera und – bislang – dem Laptop
EAA Variofinder.JPG

der mittlerweile sogar einen Klappspiegel hat, sodass ich problemlos zwischen visuell und EAA umschalten kann, oder ich nehme den kleinen Evoguide, den ich für genau den Zweck auf dem CDK20 der Sternwarte installiert habe, oder ich setze den VarioFinder auf eins meiner normalen Teleskope, wenn ich Goto will statt manuell mit dem StarAdventurer suchen. Einziger Nachteil gegenüber dem Seestar ist, dass ich da noch einen Laptop dabei habe (statt eines Tablets – aber das MacBook Air ist auch nicht größer.)

Wenn ich Strichspuraufnahmen machen will, nehme ich die Systemkamera auf einem festen Stativ
Ministativ-20241025-1211-P1272642.jpg


Wenn ich Weitfeld-Aufnahmen will, nehme ich die DSLR plus Cokin-Weichzeichner und setze sie auf den Star Adventurer.

Also warum genau sollte ich jetzt ein Seestar plus ein Tablet kaufen (und mich dann noch in Android einarbeiten – ich kriege als langjähriger Apple-Nutzer immer schon die Krise, wenn ich für die Android-Handies meiner Eltern Support leisten soll), wenn entweder ein Laptop – wie ich jetzt klarer weiß, halt nicht für meinen Anwendungsfall – ein Mini-PC die Lücke füllt und deutlich weniger kostet?

Ich lerne ja gerne dazu – welche "neuen Felder" eröffnet das Seestar mir? Warum sollte ich da mehr Geld investieren als mich ein Laptop kosten würde, wenn ich schon Zugriff auf eine ganz ordentliche Ausrüstung habe?

Beste Grüße,
Alex
 
Bei der Sonnenbetrachtung finde ich es schon nicht so schlecht, wenn ich nicht von der Sonne gegrillt werde. Ich kann aber Hitze auch nicht so gut vertragen, die setzt mir sehr stark zu.

Bei Kälte kann ich mir genug anziehen, das belastet mich dann weniger. Aber die Leute sind unterschiedlich und manch einem macht die Hitze nicht soviel aus.

Aber in beiden Fällen schätze ich die Bequemlichkeit. Umso mehr je älter ich werde.

CS,

Günther
 
Ich auch:
Sonnensetup-Vixen.jpg

Markise ein Stück runter, das lange Teleskop schaut drunter vor, und ich bin im Schatten. Oder kann den Laptop vom Haus aus genau wie einen Mini-PC steuern... (noch ein älterer Setup ohne USB-Hub an der Säule)
 
Nach etlichen anderen Lösungen die aus verschiedensten Gründen nie gänzlich zufriedenstellend (für mich) waren,bin ich seit einiger Zeit mit einer Variante unterwegs die ich eigentlich so noch nie irgendwo gesehen habe.
Ich wollte neben dem Mele kein zweites "Gerät" mitnehmen müssen um diesen zu steuern.
Laptop ist mir (in adäquater Größe) für den teils sehr mobilen Einsatz
1.zu sperrig
2.Strombedarf geht insgesamt wieder hoch.
3.Mehr Geräte und Betriebssysteme=mehr Fehlerquellen und eine kabelgebundene Lösung wollte ich auch nicht.
So bin ich jetz dabei gelandet,daß der Mele samt (s)einer Powerbank am Teleskop sitzt und das Bild per HDMI-Transmitter auf einen mobilen 15"Monitor sendet.
Dieser ist leicht,handlich,verbraucht nichtmal 10W und die Verbindung ist zuverlässig.
So steuer ich den Mele per Funkmaus also direkt und ohne weiteren Rechner und Remoteverbindung.
Das klappt wunderbar und bietet mir zudem noch den Vorteil,daß ich den HDMI-Empfänger auch einfach mal aus dem Monitor rausnehmen und in meinen Fernseher (oder jedes andere HDMI-Gerät) stecken kann wenn ich mal auf dem Balkon fotografiere.
NINA und die reinkommenden Bilder dann gemütlich auf dem 65"Fernseher zu sehen is schon irgednwie cool :cool:
Letzteres ist natürlich Spielerei,aber alles in allem ist das für mich und meine Bedürfnisse die bislang zufriedenstellendste Methode.

Grüße
Tim
 
Zuletzt bearbeitet:
So, habe gerade mal mein Grab N' Go (und Reise-Setup) fotografiert:
Stativ : IO8061A, Montierung : iOptron HEM27A, Teleskop : TLAPO804-Foto.
MeLE, Doppelnetzteil, Powerbox sind mit 3D-gedruckten Halterungen befestigt, in die die Komponenten einfach von oben eingesteckt werden.
Die Gegenstücke für die Schwalbenschwanzprofile an den Komponenten habe ich als Schellen für die Stativbeine oder mit gerader Rückfläche zum Verschrauben irgendwo konstruiert und kann sie jederzeit an jede beliebige Form anpassen.
CS
Jürgen
 

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Und wie machst Du Eingaben? Über Tastatur oder Touch?
Der mobile Monitor hat kein Touch.
Das ist wirklich nur ein 15" Bildschirm in der Größe/Dicke eines Tablets-der kann nix ausser ein Bild anzeigen.
Eine zeitlang hab ich so eine Tastatur wie die verlinkte benutzt-funktionierte auch problemlos.
Seit mir dann mal aufgefallen ist, daß eine Tastatur eigentlich auch nahezu überflüssig ist nehme ich nur noch eine kleine Funkmaus mit.
Für die wenigen Eingaben die man tatsächlich macht um mal Zahlenwerte in NINA etc zu ändern reicht die WindowsBildschirmtastatur vollkommen aus.
Wieder ein Gerät weniger...
 
Um mal ein kurzes Update zu bringen:
Spaßeshalber habe ich mal KStars/Ekos auf dem M1-Mac installiert (in der .dmg von KStars - Desktop Planetarium ist alles drin).
Nach meinem Kampf mit ASCOM unter Windows ist das eine ganz andere Welt – die Steuerung von Montierung und QHY-Kamera per USB hat auf Anhieb funktioniert; die größte Herausforderung war, den EQMod-Treiber unter SkyWatcher-Montierungen zu finden. Der Mac taugt mittlerweile doch für Astro (Autostackert läuft schon per Wine, und Siril läuft eh unter MacOS).

KStars sieht zwar noch genauso mies aus wie zu meinen Linux-Zeiten in den 90ern, aber das Ansteuern scheint zu funktionieren.

Von daher ist mein Astro-Geraffel ohne Neuanschaffungen erstmal wieder im einsatzbereit.

Jetzt tendiere ich tatsächlich dazu, mir irgendwann einen Mele Mini-PC zu holen, auf dem dann das gewohnte Sharpcap laufen kann (auch für EAA), und den am Balkon per Netzteil und remote zu betreiben, und auf dem Acker ggf. direkt den Laptop zu verwenden. Vorteil: Ich muss mich nicht mit der Auswahl eines Laptops beschäftigen :)

Clear skies,
Alex
 
Hallo Alex!
Ich verstehe selber sehr gut, dass man am Teleskop natürlich gerne alles mit den erprobten Handgriffen betriebsbereit machen möchte, um sich den SSternen zu widmen. Es geht ja ums Beobachten oder Fotografieren. Aber es gibt im Softwarebereich immer mal wieder so kleine Sprünge, die den Aufwand lohnen, mal was Neues auszuprobieren.
Ich sehe stets zu, dass ich wieder zum "Standardsetup" zurückkehren kann, aber hin und wieder ist ein neuer Versuch mit Linux oder einer ganz neuen Software auch ganz lustig, finde ich.
Gruß
Sebastian
 
Hallo Alex,

das funktioniert recht gut. Ich arbeite ja unter Linux. INDI ist m.E. auch stabiler als ASCOM.
Außer halt EAA. Da gibt es einfach noch keine Software, ob nun CCDciel, AstroDMx, ALS, die SharpCap das Wasser reichen könnte. Aber es tut sich laufend was. Mal weiter beobachten.

optisch und von der Bedienungsführung her macht das tatsächlich nicht viel her.

Von daher ist mein Astro-Geraffel ohne Neuanschaffungen erstmal wieder im einsatzbereit.
:y:

Jetzt tendiere ich tatsächlich dazu, mir einen Mele Mini-PC zu holen, auf dem dann das gewohnte Sharpcap laufen kann (auch für EAA), und den am Balkon per Netzteil und remote zu betreiben
ich habe nach wie vor ein Notebook am Teleskop auf dem Balkon. Da ich keinen EAF habe, brauche ich einen Bildschirm um zu fokussieren. Wenn einer da wäre, wäre so eine Mini-Schachtel sicherlich was. Einfach an die Montierung pappen und das Teil fährt mit. Kabel schön verstaut. Aber so wie es jetzt läuft, läuft es auch gut.
Wenn sich dann was bei EAA unter Linux tut, brauch ich noch nicht mal was neues anschaffen. Dual-Installation Linux/Windows.

Noch was zu SharpCap. Da Du wine erwähnt hast. Man bekommt SharpCap mit wine installiert. Lässt sich auch leidlich bedienen, aber USB (Kamera und so) wird nicht durchgereicht. SharpCap spricht nur die eingebaute Notebook-Cam an. Es gibt da wohl Möglichkeiten das USB durchgereicht wird, aber Aufwand... ... ...
 
optisch und von der Bedienungsführung her macht das tatsächlich nicht viel her.
Wobei mir der Rest gar nicht so schlecht gefällt, ich arbeite ja auch immer noch gerne mit Guide – das auch nur eine reine Sternkarte zeigt, aber besser konfigurierbar ist. Sieht zwar so aus, als würde es noch auf eine alte Sun Workstation passen, aber lieber so als nur Klickibunti. Vielleicht finde ich noch raus, wie KStars zumindest die Messier-Objekte anzeigt...

Astrofotos mit Sharpcap und der Kamera vom MacBook stelle ich mir auch nicht so prickelnd vor :)
Aber es gibt im Softwarebereich immer mal wieder so kleine Sprünge, die den Aufwand lohnen, mal was Neues auszuprobieren.
Ja – aber in Anbetracht der nutzbaren klaren Nächte bin ich auch froh, einen Setup mal länger nutzen zu können als nur um zu sehen, ob er funktioniert:)

Clear Skies aus dem komplett vernebelten Süden,
Alex
 
Vielleicht finde ich noch raus, wie KStars zumindest die Messier-Objekte anzeigt...
Hi Alex,
hast Du die Kataloge schon runtergeladen/installiert? Unter Daten --> Neue Daten kannst Du Dir die verschiedensten Kataloge (NGC, IC...) herunterladen. Die DeepSky Objekte kannst Du per Button ein- und ausblenden.

Die Sternkarte bei Kstars finde ich auch gewöhnungebedürftig, das Ekos (also die Steuerung von Kamera, Montierung, Guiding etc.) allerdings finde ich klasse. Kenne aber nichts anderes (bin damals mit Astroberry eingestiegen)...

Die Sternkarte benutze ich aber auch eher selten, da ich die zu fotografierenden Objekte entweder über die "Suche" finde oder im Scheduler entsprechend eingebe.
 
Zu wenige Objekte sehe ich gar nicht, nur zu wenige Messier-Objekte.
Aber die Suche funktioniert ja, und die Karten von PWI bzw. CPWI sind auch nicht hübscher.
Bildschirmfoto 2025-04-18 um 12.54.13.png

Von daher ist das in der Praxis kein Problem.
 
Wenn ich weiter reinzoome, tauchen die Messier-Objekte auf. Vorhanden sind sie also, nur die Anzeige ist - ich sag mal gewöhnungsbedürftig.
Ist aber nicht so wichtig, funktioniert ja, und für die Auswahl habe ich Guide und Stellarium auf dem Rechner.

Danke,
Alex
 
Gleiches gilt auch für die indexe zum plate-solven.
Da helfe ich doch gerne! Unter "Options" im Align-Modul, und dort unter "Index Files". Dann einfach die Checkboxen der Dateien auswählen, die man haben möchte. Falls diese ausgegraut sind, die URL angeben, von der die Indices heruntergeladen werden sollen. Eventuell muss man auch noch die "Index Files Location" so auswählen, dass man dort Schreibrechte hat.
1744976546754.png
 
Vorhanden sind sie also, nur die Anzeige ist - ich sag mal gewöhnungsbedürftig.
Glaube ich sofort, aber wie immer bei solchen komplexen Tools muss man seine Trampelpfade kennen:
  • es gibt die Standard-Suche unter Pointing --> Find Object...
  • zum visuell auffinden kann man den HiPS-Overlay einschalten unter View --> HiPS All Sky Overlay
  • dann gibt es noch den Observation Planner unter Observation --> Observation Planner
  • und seit neuestem noch den Imaging Planner unter Tools --> Imaging Planner (hier muss man vorher den ImagingPlanner Catalog1 unter Data --> Download New Data heruntergeladen haben)
 
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