Zeiss Refraktoren....

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Re: TSA + Flattener

Karsten,


du zeigst die gerechnete Kurve eines FSQ , erbitte ganz ehrliche Antwort : hast du jemans durch einen FSQ beobachtet ? Ich wette nicht, sonst würdest du dich nicht trauen solche Dinge hier zu posten.
Der FSQ ist ähnlich wie der Pentax 100 SDUF , visuell im hoheen vergrößerungsbereich erheblich eingeschränkt , das als astrograph berechnet
 
Re: TSA + Flattener

Beat

du versuchst Peter zu belehren, diesmal jedoch mit krassen fehlern, warum ?

du schreibst :
-------------------------------------------------
Zitat: "Der TMB schneidet bei der Darstellung in interstellrum besser ab."
Hallo Peter,
Wenn Du nach wie vor so etwas schreibst, so hast Du offensichtlich nicht begriffen, was der Strehlwert bedeutet.
Dass im Rohr'schen Interstellarum-Test der TSA in sämtlichen Farben (!) einen besseren Strehlwert hat als der TMB, bedeutet nämlich nichts anderes, als dass er trotz der etwas grösseren Fokusdifferenz den höheren Anteil des insgesamt in das Objektiv eintretenden Lichts im Beugungsscheibchen vereint.
Freundliche Grüsse: Beat Fankhauser
------------------------------------------

Rohr mist Strehl bei verschiedener Wellenlänge nicht bei fokusiertem grünen Licht, sondern bei nachfokusierter Wellenlänger in der Messwellenlänge, also wenn er Rot mist, fokusiert er auf Rot nach.

Würde er Grün fokusiert lassen und Rot messen, so kommt beim TMB im roten der bessere Strehl raus , dies sagt Rohr auch eindeutig aus, du hast aber deine Problem dies zu verstehen ??????
 
Re: TSA + Flattener

Beat nochmals, fokusierst du bei diesem getesteten TSA alle Farben und Prüfst dann, kommt der TSA mit besserem Strehl raus, fokusiest du den TSA im visuellen grünen und mist dann die Strehl in den anderen Wellenlängen, kommt der TMB mit Faktor 3 besser raus als der TSA , nun kapiert ?

was du beschreibst ist vollkommen fehlerhaft, denn du fokusierst nur eine Farbe , die anderen sind defokusiert und hier ist der TMB 3 x so gut wie der TSA und foksuert somit 3 mal besser das Licht als der TSA. Dieser F/8 TSA gewinnt nur wenn du gegenüber dem F/7 TMB jede Wellenlänge einzeln fokusierst
------------------------------------------------

Hallo Peter,
Ohne "scharf" werden zu wollen, muss ich schon sagen, dass unsere Argumentation bei Dir ungehört "drauss' im Walde" zu verhallen scheint.
Was spielt eine (von Rohr ausdrücklich als irrelevant bezeichnet) höhere Fokusdifferenz (auch in der Photographie!) für eine Rolle, wenn die Früchte, und die sind ausschliesslich erkennbar in den Strehlwerten (!), beim TSA in sämtlichen (!) Farben höher sind, womit in sämtlichen Farben ein höherer (!) Prozentsatz an Licht ins zentrale Beugungsscheibchen gelangt!
Beat Fankhauser
----------------------------------------------------
 
Re: TSA + Flattener

Hallo Markus,

der ganze Test ist für mich schwachsinig, weil Geräte unterschiedlicher Öffnung verglichen worden sind. Es liegt doch auf der Hand, dass ein Refraktor größerer Öffnung aufwändiger korrigiert werden muss, da muss man gar nicht argumentieren. Man hätte lieber einen ausführlichen Beobachtungsbericht anfertigen sollen, statt ein pseudowissenschaftliches Testverfahren durchzuführen. Da wären die Unterschiede im Handling deutlich geworden, welche für den Nutzer von größerer Relevanz sind, als die akademischen Unterschiede in der Farbkorrektur, die im Übrigen nur eines von vier Kriterien für die Beurteilung von Optiken ist.

Viele Grüße
Andreas


p.s. Wann kommt endlich der TMB 150/1.000 Apo mit 9 kg Tubusgewicht, das wär was!
 
Re: TSA + Flattener

Hi Andreas

Prinzipiell stimme ich dir zu.

Ein TMB 152/1000 mit 9 kg kommt als 2 Linser , sobald sich der neue 180 mm F/1080 mm 2 Linser der jetzt in der Fertigung ist bewiesen hat, dann folgt ein 152 mm F/6 und ein 203 mm F/6 als 2 Linser mit FPL 51 , wir nennen diese SemiApo , auf dem heutigen Markt bei all der Konkurenz darfst du diesen aber getrost ED Apo nennen.

Obiges Kommt , aber vor 10 Tagen sprach ich mit dem Chefoptiker von LZOS was ganz anderes an, Tele Vue hat nun ja seine IS systeme als NP 101 und NP 127 , aber es fehlt ein NP 152 und NP 180 mit F/5 und dies wird mein neues Projekt in das ich meine Energie stecken werde , Optiken von LZOS , Tuben lasse ich hier in Deutschland fertigen , wird garantiert 1,2,3 Jahre dauern , aber hier knie ich mich rein.
 
Re: TSA + Flattener

Naja, man muss ja auch als Fernrohrverkäufer noch Ziele haben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Viel Glück!
Andreas
 
Re: schöne Kurven

Zitat: "Beat du sprichst hier den TMB 130/780 an,..."
Hallo Markus,
=> Nein, sondern den im Interstellarum gegen einen TSA (durch W.Rohr auch interferometrisch) getesteten TMB 115/805! Auf Rohr's (hier geächteter und daher nicht verlinkbarer) Site ist der interferometrische Test übrigens ausführlich zu begutachten. Man google ein bisschen und betrachte sich das Ganze selber. Dann wird man auch feststellen, dass der (getestete!) TMB zwar die kleinste Fokusdifferenz aufweist, dies aber als "positiver Ausrutscher" betrachtet wird und ansonsten der TSA insgesamt besser abschneidet (Gaussfehler, Überkorrektur im blauen Licht usw).
Gruss: B.Fankhauser
PS Selbstverständlich ist der TMB trotzdem auch ein ausgezeichneter Apo!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: TSA + Flattener

Man hätte lieber einen ausführlichen Beobachtungsbericht anfertigen sollen, statt ein pseudowissenschaftliches Testverfahren durchzuführen. Da wären die Unterschiede im Handling deutlich geworden, welche für den Nutzer von größerer Relevanz sind, als die akademischen Unterschiede in der Farbkorrektur, die im Übrigen nur eines von vier Kriterien für die Beurteilung von Optiken ist.

Hallo Namensvetter,

eigentlich wollte ich mich an dieser Diskussion nicht mehr beteiligen. Deine Aussage ist aber derart vernünftig und trifft den berühmten Nagel so genau auf den Kopf, dass ich mich hier anschließen möchte.

CS

Andreas
 
Re: TSA + Flattener

Hoy Kollegas,

ja, so ist das, wenn man vor lauter Messtheorie im Labor die Sterne nicht mehr sieht.
Und immer wird alles andere mindestens genauso Wichtige wie die individuellen Augenverhältnisse, Beobachtungsbedingungen etc. immer schön ausser acht gelassen. Klar kann man sowas in einem wissenschaftlichen Testarrangement nicht miteinfliessen lassen. Daher sind solche ach so tollen Laborgeschichten meist nur Tinnef, da praktisch wenig brauchbar.

Mehr Praxis, weniger unpraktische Theorie ....

Greetz Hannes
 
Hi folks,
ich trage mich mit dem Gedanken
meinen Zeiss-Refraktor 100/1000 aus Altersgründen zu verkaufen
(die „Astrogymnastik“ kann ich nicht mehr durchstehen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" /> )

Baujahr 1986
mit schwerer gußeiserner Säule
parallaktische Montierung mit elektrischer Nachführung
Sucherfernrohr
Binokularansatz
4fach-Okularrevolver
6 Okulare (darunter ein Weitwinkelokular 70 Grad 31 mm)
diverse filter und Zuberhör
wie : Chrom-Sonnenfilter 80 mm
Sonnenprojektionseinrichtung
Okularspektroskop
allerhand Zwischenringe und selbstgefertigte Adapter für Fotoapparat u.a.

für alles noch Originalverpackungen und –Dokumentation vorhanden

was kann man dafür verlangen?

(bei Selbstabholung- mit Hänger wegen der Säule <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> )


fragt Clapebe

edit
da fällt mir ein:
die Saule ist ja zerlegbar (abschraubbarer Fuß mit Justierschrauben))
und ich habe sie aus Berlin in einem kleinen PKW hergebracht,
also: Hänger nicht nötig)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: TSA + Flattener

Zitat: "Mehr Praxis, weniger unpraktische Theorie ...."

Hallo Hannes,
=> Ja, sprechen wir mal von der Praxis:
Laut IS-Test hat der TMB eine Auskühlzeit von 2 bis 3 Stunden, der TSA eine solchevon 30 bis 40 Minuten (bei delta-t = 20 Grad).
Beat Fankhauser
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: TSA + Flattener

Beat

man Öffne den TMB Auszug indem man den Adapter rausnimmt, man schiebe die Taukappe zurück und vola kühlt auch der TMB Ruckizucki aus.
Der TSA ist keinerwegs schneller, mein eigener , ganz bestimmt kein negatives Sample, hat nach 3 Stunden auch ne andere sphärische Korrektur gezeigt als nach 40 minuten.

Ich finde es langsam leidig über diese Gerüchteküche zu reden
 
Re: TSA + Flattener

Hi Markus,
man Öffne den TMB Auszug indem man den Adapter rausnimmt, man schiebe die Taukappe zurück und vola kühlt auch der TMB Ruckizucki aus.
Der TSA ist keinerwegs schneller, mein eigener , ganz bestimmt kein negatives Sample, hat nach 3 Stunden auch ne andere sphärische Korrektur gezeigt als nach 40 minuten.
das haut mich echt vom Hocker dass Du das rauslässt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />. Bisher galt doch die APOlogische Lehre, dass Refraktoren so gut wie gar keine Auskühlzeit brauchen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/blush.gif" alt="" />. Vorsichthalber hab ich aber bei meinen Messungen an selbigen mehr als 12 Stunden Temperaturanpassung im Prüfraum abgewartet.

Die sichtbare Änderung der sphärischen Korrektur über Stunden ist nach meiner Einschätzung deutlicher als die Auswirkung von Schnittweitendifferenzen im Bereich von einigen 10 Mikrometern oder gar weniger bei verschiedenen Farben. Anders gesagt, die unvermeidbaren externen Störungen beim Gebrauch decken die hier diskutierten Farbrestfehler praktisch zu. Mir ist auch nicht so ganz klar, ob man bei Refraktoren Schinttweitendifferenzen im Bereich von einigen my überhaupt zuverlässig messen kann. Bei vergleichbar kleinen Spiegelteleskopen wäre schon der Versuch unsinnig. Man würde dabei nämlich im Bereich von <1/1000 lambda Wellenfrontfehler herumjonglieren um nach Qualitätsunterschieden zu fahnden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" />.

Gruß Kurt
 
Re: TSA + Flattener

Lieber Kurt,

auch Spiegel sind nicht die schnellsten :-)

Carl Zambuto hatte mir einen Spiegel 8"F/6 im Portabll geliefert , welcher leichte Unterkorrektur hatte obwohl mit über 99% Strehl bei Ihm ermittelt. Er konnte und wollte es nicht glauben, also Spiegel zurück zu Ihm.

resultat. Carl Zambuto war im Unrecht und doch im recht. Der Spiegel hatte den fehler, den Carl aber nicht sah, da er nach 3 Stunden prüfte , der Spiegel aus Pyrex aber im Prüfraum erkennbra noch nach 5 Stunden seine Korrektur veränderte ,

also was sind dagegen schon 1,2,3 Stunden beim kleinen Apo , ha, ha, ha.

Fernrohre sind wie Frauen, die machen was Sie wollen, nicht was wir wollen :-)
 
Re: TSA + Flattener

Zitat-1: "Laut IS-Test hat der TMB eine Auskühlzeit von 2 bis 3 Stunden, der TSA eine solchevon 30 bis 40 Minuten."
Zitat-2: "...leidig über diese Gerüchteküche zu reden."
=> Das ist keine Gerüchteküche, sondern eines der Resultate des Apo-Tests im Interstellarum-Juni-07. Und zwar eines von ziemlicher Relevanz für die reale Beobachtung!
Übrigens handelt es sich um einen Punkt, der im Zusammenhang mit TMB immer wieder erwähnt worden ist. Hängt wahrscheinlich mit der Temperatur-Kompensationsfassung zusammen, oder mit der Wärmeleitung der verwendeten Glassorten. Jedenfalls auf die Dreilinsigkeit kann es nicht (monokausal) zurückgeführt werden, denn der TSA ist ja auch ein Dreilinser.
Hier in der Umgebung von Bern sind einige TMBs zuhause, und da hört man auch immer wieder, dass die Temperaturanpassung überdurchschnittlich lange dauert.
Beat Fankhauser
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: TSA + Flattener

Laut IS-Test hat der TMB eine Auskühlzeit von 2 bis 3 Stunden, der TSA eine solche von 30 bis 40 Minuten (bei delta-t = 20 Grad).

Hallo Beat,

ich habe für 2,5 Jahre einen TMB 115/805 gehabt. Nach meinen Erfahrungen ergab sich eine ungefähre Auskühlzeit von 20 Minuten pro 10 °C Temperaturdifferenz - und zwar ohne die von Markus beschriebene Prozedur. Diese Werte deckten sich auch mit den Erfahrungen anderer bei Diskussonen im TMB-Yahoo-Forum.

Auch bei Differenzen im Winter von drinnen 20 °C zu außen -10 °C war nach einer Stunde Auskühlzeit die Abbildungsgüte auch für die höchsten Vergrößerungen am Mond völlig perfekt. Und bei entsprechend ruhiger Luft zeigte auch ein Sterntest ein für die Praxis erfreuliches Bild.

Natürlich habe ich keine Interferogramme erstellt, ich habe einfach erfolgreich beobachtet. Nur: Wer macht eine optische Präzisionsmessung nach einem derartigen Temperaturunterschied?

Mein jetziger TEC 140 (ölgefügt) kühlt zwar trotz größerer Öffnung etwas schneller aus - ca. 15 Minuten pro 10 °C Temperaturdifferenz -, aber von überlanger Auskühlzeit beim TMB 115/805 konnte nun wirklich nicht die Rede sein.

CS

Andreas
 
Re: TSA + Flattener

Hallo Andreas,
Es ist schon eigenartig. Alles, was der IS-Test an vergleichsweise positiven Resultaten für den neuen Tak-TSA bringt, wird hier emsig und möglichst sofort von verschiedenen Seiten zu demontieren versucht. Befinde ich mich hier eigenbtlich im deutschsprachigen TMB-Forum?
Nun denn: Offenbar ist der ganze Test im neusten Interstellarum - oder jedenfalls alles, worin der TMB nicht an erster Stelle gewertet wurde :-), - entweder bloss erfunden worden oder dann kommerziell brandgefährlich. Ich tippe eher auf das zweite.
Nimmt mich bloss wunder, ob ähnlicher Gegenwind aufkommen würde, wenn ein Test ähnliche Resultate (wie z.B. eine besonders lange Auskühlzeit) über TV, Tak oder AP ergeben würde.
Ich jedenfalls glaube nicht, dass der IS-Test getürkt worden ist.
Beat Fankhauser
 
Re: TSA + Flattener

Hallo Andreas,

ich habe auch einen TMB 115/805 gehabt und kann Deine Erfahrungen leider nicht bestätigen. Die Angaben aus dem IS-Test entsprechen allerdings meinen Erfahrungen. Ich habe mich damals über die doch recht lange Temperaturanpassung ebenfalls gewundert und deshalb ab und an Temperaturen und Zeiten extra notiert. Beispiel: In einer relativ normalen Winternacht (Innen:18°C, Außen:-8°C) eine Auskühlzeit von knapp über zwei Stunden!
 
Re: TSA + Flattener

Hallo Beat,

nein, Du bist nicht im TMB - Forum und Du bist auch nicht alleine mit Deiner Meinung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />. Ich verfolge den Thread schon die ganze Zeit und bin ebenso Deiner Meinung.

Ich hatte mich z.B. über das Thema Auskühlzeiten schon mit M.L. mehrfach gestritten, da ich behauptet habe, dass mein Vixen FL 102 auch im Herbst in kurzer Zeit (weniger als 20 Minuten) vollständig ausgekühlt ist:

Auskuehlzeiten

Ralf (Selenograph)und ich waren damals derselben Meinung und mußten uns daraufhin von M.L. allerlei wüste Anschuldigungen gefallen lassen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pftroest.gif" alt="" />

Viele Grüße, Jürgen
 
Verkühlt

Hallo Markus,

man Öffne den TMB Auszug indem man den Adapter rausnimmt, man schiebe die Taukappe zurück und vola kühlt auch der TMB Ruckizucki aus.
Der TSA ist keinerwegs schneller, mein eigener , ganz bestimmt kein negatives Sample, hat nach 3 Stunden auch ne andere sphärische Korrektur gezeigt als nach 40 minuten.

ein klassisches Eigentor!

CS,Karsten
 
Re: TSA + Flattener

Hallo Beat,

damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Ich berichte aus der Erinnerung (bis Oktober 2005) von meinen Erfahrungen mit dem TMB 115/805. Wenn andere Beobachter anderer Meinung sind, ist das für mich völlig normal.

Durch einen TAK habe ich noch nie beobachten können. Da ich aber - als Pensionär - viel Zeit für die diversen Foren habe, weiß ich um den geradezu legendären Ruf dieser Teleskope.

Dass ich von meinem TEC 140 völlig begeistert bin, wirst Du wahrscheinlich verstehen, denn zur Zeit sind - neben den kaum verfügbaren AP - die TEC und die TAK wohl die führenden Refraktoren. Ein bekannter kalifornischer Planetenfreak hat es so ausgedrückt: "The rhythm here is TEC-TAK-TEC-TAK..." .

In diesem Sinne freundliche Grüße

Andreas
 
Re: TSA + Flattener

Hi Markus,
Lieber Kurt,


das hat sich mitterweile bei mehr als einem Spiegelteleskophersteller herumgesprochen. Die Selbsschleifer wissen das schon etwas länger.

Bei den Profis werden die Teleskope mitsamt Kuppelinnenraum den ganzen Tag lang mit leistungfähigen Klimaanlagen annähernd auf die zu erwartende Nachttemperatur abgekühlt. Das ist aber sicher nicht Thema dieser Sendung.

Ich find es einfach zum piepen was hier in der Diskussion zum Thema Kleinscherben und Auskühlung läuft. Da wird von 20 Minuten bis 3h für annähernd gleich große Röhrchen geredet. Aber niemand sagt wie er denn das Ende der Auskühlphase festgestellt hat. Man hat aber allgemein gehört dass Refraktor so und so länger bis besonders lang braucht, ohne Angabe der Quellen versteht sich. Es scheint auch niemanden zu geben der zumidest alle drei der hier diskutierten Refaktoren:

1. im selben warmen Raum genügend lange gelagert
2. und diese dann nebeneinander draußen unter klarem Himmel aufgestellt und im Wechsel Interferogramme gezogen hat. Mit Ronchigrammen ginge es auch, Nur bei dem hier allgemein sehr hoch angesiedeltem Präzisionsverständis kämen wahrscheinlich wieder Zweifel auf.

Ich hab keine Ahnung wie man anders einen objektiven Vergleich zum Thema Auskühlung unter Beobachtungsbedingungen machen könnte. Aber vielleicht verrät das noch jemand.

Gruß Kurt
 
Re: TSA + Flattener

Zitat: "Mehr Praxis, weniger unpraktische Theorie ...."

Hallo Hannes,
=> Ja, sprechen wir mal von der Praxis:
Laut IS-Test hat der TMB eine Auskühlzeit von 2 bis 3 Stunden, der TSA eine solchevon 30 bis 40 Minuten (bei delta-t = 20 Grad).
Beat Fankhauser

Hi Beat,
also ich kann aus der Praxis von nem 175/1400er TMB berichten. Und diese - für den 115/805er TMB - von IS ermittelten Auskühlzeiten kann ich nicht nachvollziehen.
Die wesentlich größerer Glasmasse meiner Optik benötigt bei einem "Delta" von ca. 15 ° ca. eine Stunde .. sie müsste .. würde man analog hochrechnen ... etliches länger benötigen.

Hmmh? Wat nun?

Greetz Hannes
 
Re: TSA + Flattener

Beat

wenn du schnelle Auskühlung im TMB brauchst bau die Optik in einen Alutubus, ganz einfach. Das Krüpax 50 was wir verwenden hat Vor und Nachteile

Zuerst die Nachteile:
- längere Auskühlzeit als Alutubus

Nun die Vorteile:
- weniger Verspannung im Glas bei krassem Temperaturwechsel zum Bsp. im Winter aus warmem Wohnzimmer in kalte Nacht , daher geringeres Risiko eines Glasbruches
- keine kalten Finger im Winter beim angreifen des Tubus
- laut Kunden die extrem Photografie betreiben, hebt sich der Fokusshift aus Optik und Krüpax 50 besser gegenseitig auf als Optik und Alutubus
- keine Probleme mit Materialbeschaffung , versuch mal einen Alutubus mit 1 mm bis 1.5 mm Wandstärke zu bekommen , falls du dies in Durchmessern 115 mm bis 280 mm schaffst , gib mir die Adresse durch .
- Krüpax bekommt man in Wandstärke und Durchmesser wie man will, Alurohre sind teuer und müssen teuer nachgedreht werden.

So also bleibt unser Nachteil längere Auskühlzeit, diese jedoch krass verringert wird, wenn du Taukappe zurückschiebst und Auszug öffnest.

Nichts ist perfekt, ich habe mich für das geringere Übel entschieden, dies heißt bei uns Krüpax 50
 
Re: TSA + Flattener

Hallo Ralf

bei 26° Unterschied bei einem 3 Linser und nur 2 Stunden bist du verdammt schnell, das ist keineswegs langsam, sorry aber ein anderer 3 Linser schafft dies auch nicht schneller
 
Re: TSA + Flattener

Jürgen

ich habe einen Vixen FL 102 und einen FS 2 hier und beiden kühlen auch heute in einer Frühsommer nacht nicht in 20 minuten vollkommen aus, das sind Märchen, Träum weiter , falls du dich angegriffen fühlst, stimmt, du solltest dann einfach mal realistischer werden, oder kritischer.

Auch ein 2 Linser braucht bei 26° über 2 Stunden bis er " vollkommeen" ausgekühlt ist, kann ich jederzeit jedermann zeigen, kein Problem. Alles andere sind Wunschdenken und sonst nichts, sorry.

Bleibt bitte auf dem Boden der tatsachen, das haben du Jürgen und Ralf leider verloren
 
Re: Verkühlt

Hallo Markus,

Ich habe einen Vixen FL 102 und einen FS 2 hier und beiden kühlen auch heute in einer Frühsommer nacht nicht in 20 minuten vollkommen aus,

Woher willst Du das wissen?
Du willst mir doch nicht erzählen, dass Du ständig Deine auf Lager befindlichen Refraktoren aufbaust und deren Auskühlzeit mißt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pftroest.gif" alt="" />
Diese Thesen die Du ständig verbreitest "Ich habe schon durch tausend APOs geschaut und kenne jeden Apo weltweit persönlich" kannst Du mir nicht verkaufen. Ich glaube, dass Du nur sehr sporadisch durch Fernrohre schaust und wenn dann sicher keine stundenlangen Beobachtungen und ernsthafte Vergleichsmessungen durchführst.

Natürlich kommt es auf den Temperaturschied an. Mein Vixen wird bei ca. 20° gelagert. Und im Herbst bei sagen wir 7° aufgebaut. Das macht 13° Temperaturdifferenz. Damit kühlt der Vixen Zweilinser im Alutubus mit 3,8kg Tubusgewicht in 20 bis 30 Minuten vollständig aus - Punkt!

Ich habe leider nicht den Artikel im Interstellarum über die Apos vorliegen, aber es ist natürlich wieder typisch, dass Du ernsthafte und sorgfältige Tests sofort für Quatsch erklärst und wir Deinen unbelegten Thesen folgen sollen. Dort wird ja wohl die Auskühlzeit des Tak TSA mit 40 Minuten bei einer Temperaturdifferenz von 20° angegeben.
Da ist es ja wohl nicht erstaunlich, dass bei dem von mir genannten Beispiel von Delta T = 13° bei meinem Zweilinser die Auskühlzeit bei den von mir genannten 20 bis 30 Minuten liegt. Das ist kein Märchen, sondern ich glaube Du bist hier der ständige Märchenererzähler.
Also bleib Du bitte auch auf dem Boden der Tatsachen und fühl Dich jetzt bitte nicht angegriffen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />


Viele Grüße, Jürgen
 
Re: TSA + Flattener

Hallo Beat,

ich halte es für durchaus möglich, dass der 115er TMB deutlich länger zum Auskühlen braucht als der TSA. Aber 1. hat der TMB mehr Öffnung = mehr Glasmasse und 2. vermutlich mehr Glas/Luftabstand, was wohl die bessere Korrektur des Farblängsfehlers ermöglicht. Ein Takahashi TOA 130 ist, ähnlich wie der TMB, auch nahezu perfekt farbrein, braucht aber, wie man in den entsprechenden Foren lesen kann, extrem lange zum Auskühlen. Man kann also nicht alles haben!
Wenn Du meinst, hier sei ein TMB-Forum, darf ich erwidern, dass Du die Takahashi-Fahne m. E. zu hoch hängst;)! Beide Marken haben ihre Stärken und Schwächen, aber man sollte doch objektiv bleiben. Und um noch mal auf die Praxis zu kommen, Schiebetubus des TMB ( zur Bino-Nutzung ) und serienmäßiger Feathertouch-Auszug des TMB sind gewichtige Argumente zugunsten des TMB, da kann der Tak nicht mithalten.

Beste Grüße

Manfred
 
Temperaturanpassung von Dreilinsern

Hallo zusammen

Da die Refraktoren laut IS-Test alle nur auf einer Montierung zum Einsatz kamen, ist auch anzunehmen, dass diese zu unterschiedlichen Zeiten und Rahmenbedingungen zum Einsatz kamen?!

Somit währen auch Aussagen über unterschiedliche Temperaturanpassungszeiten der Refraktoren mit Ungenauigkeiten behaftet und auch anzunehmen, da ja unterschiedliche Öffnungen und Materialien miteinander verglichen wurden.

Gerade das wäre ein Punkt gewesen, welcher für den Praxiseinsatz interessant gewesen währe und welcher auch Messtechnisch erfasst werden sollte, so wie es Kurt schon weiter oben geschrieben hat.

Jedoch hätte dies wohl den Rahmen gesprengt!?

Einen solchen Test kann man wohl keinem Recht machen.
Entweder er ist auf subjektiver Erfahrung, oder auf sehr aufwendiger objektiver Messtechnik aufgebaut. Dass beides falsch interpretiert werden kann sieht man ja nun sehr schön in diesem Treade.

Gruß Uwe
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben