Zweitteleskop: 90/1000, 102/500, 120/600

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Ich nochmal,

was hier bei Mathias wohl die Stil- und Auslegungsblüten treibt, dürfte in der Tatsache begründet liegen, dass einfach gebaute Okulare, also solche ohne eingebautes Negativelement generell an f/5 oder F/4 schlecht aussehen, sie lassen je nach dem bereits ab f/8 oder f/6 nach.
Das gilt für Spiegel- und Linsenteleskope gleichermaßen und eigentlich ist auch die Okularbrennweite egal.
Ein Nagler ist an F/5 besser als ein Erfle, egal ob newton oder Refraktor, nicht umsonst stecken in vielen Weitfeldteleskopen Okulare die doppelt und dreifach so teuer sind wie das Teleskop selbst.
Kleinere Spots, bessere Randschärfe, weniger Okularasti, keine oder kleinere (Stern) Schwalben, Quasten und Bällchen abseits der Achse, auch weniger verschmierte Mond-/Planetendetails und so weiter und so weiter.

Nun kann man sich einbilden, man hätte auch etwas gegen den Farbfehler eines zu-kurz-FH getan, weil dadurch der (Stern)Flatschen eben kleiner oder zufällig ein begünstigtes Detail überhaupt mal sichtbar wird. Tatsächlich werden auch bunte Farbhöfe so kleiner, dafür aber auch entsprechend intensiver.
Besser ist allerdings, man hält sich an die Tatsachen und erschlägt nicht jede halbwegs geeignete Diskussion mit praktisch irrelevanten Vorstellungen und Theorieverbiegungen.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

ich kenne Dein Bedürfnis das letzte Wort zu behalten und dabei auf Deinen angeblich überlegenen und allgemeinverbindlichen Erfahrungsschatz zu pochen und auf die vielen anderen Leute zu verweisen, die Deine Ansichten teilen. Selbst da, wo Du daneben liegst oder Dir die Argumente ausgegangen sind.

Falsche oder übertrieben verzerrte Behauptungen werden durch Wiederholen oder schlechte Beispiele aber nicht richtiger, und auch nicht dadurch, dass sie jemand vorträgst, der sehr von sich selber überzeugt ist, oder einer gleichgeschalteten Gruppe mit ähnlicher Anschauung angehört.

Wer sich davon beeindrucken lässt und Glaubensbekenntnisse oder Dogmen der eigenen Wahrheitsfindung vorzieht, wo er selbst mit Sinn und Verstand nachprüfen könnte, ist mit Sicherheit am schlechtesten beraten. Es hilft auch nix dass Du Dich selber lobst und mit der Wissenschaftsgeschichte im Einklang siehst, aber mich als ignoranten Außenseiter verächtlich machen willst.

Wenn ich sowohl in meinem 80er F/5 als auch in meinem 102 /F6,5 Achromaten mit Barlow bei 130x einen scharfen Saturn sehe, die Cassini-Teilung erkennen kann, oder die Grenze zwischen Bauchbinde und Polregion ausmachen kann, oder erste Details in Jupiterbändern sichtbar werden, was der achromatische "Farbmatsch" dieser kurzen FHs - nicht nur Deiner Meinung nach - niemals zulassen dürfte, dann zeigt das was manche Verlautbarungen wert sind...

Und damit ist nicht gesagt, dass es mit vergleichbarer Öffnung nicht noch deutlich besser ginge. Aber dann steigen auch Kosten, Volumen und Gewicht der Ausrüstung - und das schnell und heftig.

Fazit für Low-Budget-Fans mit Trend zum mobilen Zweitteleskop: nicht nur Newtonspiegel lassen sich bei guter Qualität trimmen und tunen, auch aus kurzen günstigen Achromaten lässt sich unter Umständen was herausholen. Die werden damit nicht zu Planetenspezialisten, können aber auch da deutlich mehr zeigen als bloß bunte matschige Kleckse.

Gruß,
Mathias
 
Hi David
wenn ich das richtig sehe möchtest Du
Mondteleskop, das klein ist aber hoch vergrößern kann, wenig Farbfehler und eine azimutale Montierung.

Anhand Deiner Vorschläge bin ich etwas irritiert, was für Dich klein und leicht ist und wie Du Farbfehler beurteilst.

Nr. 2 und 3 haben einen ausgeprägten Farbfehler, Nr 1 dagegen normal sehr wenig auch wenn es kein Apo ist.
Klein wäre für mich Nr. 2, die anderen beiden weniger.

Das Budget wäre ne Frage wert und etwas mehr Beschrieb Deines Zielbildes.

Adhoc hätte ich mir da eher solche Kombos vorgestellt

Vixen Porta und einen 80mm ED

Ist das noch klein für Dich?
Giro II und ein 130mm Newton f/5
oder ein 127mm Mak
aber der muß im Winter schon gdeutlich auskühlen.

CS
 
Hallo Mathias,

Die Untersstellungen bezüglich dessen was ich geschrieben haben soll, sind unwahr. Das treffende Wort dafür mögen die Mods hier nicht.

Ansonsten kann ich sehr gut mit Deiner Darstellung zu Deinen Beobachtungen leben
Dein Anspruch ist Dein Freund. Ich kann mich in Deine Ansprüche nicht hineinversetzen, auch nicht mit Deinen Augen sehen.
Nein, der Versuch alleine wäre schon so anmaßend wie Deine Unterstellungen zu meiner Person.

Fang Du doch mal an mit meinen Darstellungen leben zu können.

Wenn man einfach das geeignetste Okular für eine Teleskopbauart wählt, verbessert man dadurch nichts am Teleskop und wie Du sogar richtig erwähnst, es gibt für die Anwendung Mond- und Planeten deutlich bessere Teleskope als f/5 zu kurz-FHs.
Bei Deiner Darstellung dass diese dann bei vergleichbarer Öffnung erheblich teurer werden endet unsere kurze Gemeinsamkeit schon wieder. Ein passender Newton ist nicht teuer, das ist so und das wird durch ständige Schelte und/oder Ablehnung nicht anders.

Ich schreibe im übrigen für die für mich logische und praktikable Alternative zu Deinen Vorstellungen.
Das ist als Angebot für die Leser zu verstehen.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Chistian_p

ich mache hier niemandem was weiß. So wenig wie eine Barlow einen Farbwerfer weiß macht. Aber ich lass mich auch nicht von Dir anschwärzen, bloß weil Du zu blind bist, Deine falschen Vorstellungen zu erkennen.

Du glaubst, wenn eine Barlow das sekundäre Spektrum abschwächen könnte, müsste sie dazu eine Art Gegenfarbfehler erzeugen, den man deshalb an Spiegeln sehen müsste. Und weil man den nicht sieht, könnte sie auch nix an den FH-Farbsäumen ändern. Das ist aber Kokolores, denn eine Barlow wirkt brennweitenverlängernd und macht keinen Gegenfarbfehler.

Ich hatte es schon mal erklärt. Die Brennweitenverlängerung verflacht den Strahlenkegel, gleichbedeutend senkt sie das wirksame Öffnungsverhältnis, erhöht dadurch die Schärfentiefe, reduziert ein wenig den Kontrast und die Auflösung und versteckt am Ende durch all das eben auch etwas falsche Farbe, weil die vom Fokus weiter weg verlagert und diffus verteilt wird. Die Barlow "zersteut" nicht nur die Brennweite, sondern auch die Abweichung der falschen Farbe. Und wenn man statt des Achromaten einen Spiegel vor die Barlow setzt, macht sie genau dasselbe. Weil der aber erst gar keine falsche Farbe zeigt, tut die Barlow auch nichts Gegenteiliges damit - sie hat dann einfach nur nichts mehr zu verstecken.

Du glaubst, ich müsste zur Erklärung der Wirkung einen Gegenfarbfehler unterstellen, aber mit dieser falschen Annahme irrst Du Dich eben. Ich hatte das alles zwar schon mal erklärt, aber wenn Du immer noch nicht verstehst, was physikalisch passiert, und Dir einen falschen eigenen Reim darauf machst, dann fällt Dein Vorwurf, ich wollte den Leuten was weißmachen, auf Dich selbst zurück.


Gruß,
Mathias

PS.: Wenn man sich die farbdämpfende Wirkung der Barlow anschaulich vorstellen will, dann könnte man das eher mit einer Art Filterwirkung vergleichen, die ja immer mit einem Lichtverlust verbunden ist. Demgegenüber macht die anomale Teildispersion eines Apo- oder ED-Linsenelemnts tatsäschlich einen gezielten Gegenfarbfehler, was dementsprechend auch keinen Lichtverlust nach sich zieht. Das eine ist nur eine Dämpfung/Zerstreung der falschen Farbe, ein Wegbiegen und Verstecken, das andere eine echte Korrektur und Rückführung an den richtigen Ort. Die Barlow doktert am Symptom herum, der Apo bekämpft das Übel an der Wurzel.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo konfokal,

eine Barlowlinse ist für mich ein farbkorrigiertes optischen Element, das lediglich die Brennweite verlängert. Der Effekt, den du beschreibst, mag vielleicht vorliegen, er ist aber so gering, dass er bedeutungslos ist. Sonst hätte man diesen "Trick" doch schon längst entdeckt und er müsste nicht erst durch die Hintertür hineingeschmuggelt werden.

Nehmen wir doch mal an, es gäbe ein Korrekturelement in Form einer Barlowlinse oder welcher Form auch immer, das den Farbfehler eines schnellen Achromaten merklich mindern kann. Dann kann man das Objektiv des Achromaten zusammen mit der Balowlinse (oder des Zusatzelementes) als ein kombiniertes, besseres Linsenobjektiv betrachten. Korrekturelemente dieser Form sind ja bekannt. Soll der Effekt wirklich bemerkbar und somit reproduzierbar sein, muss das Zusatzelement unbedingt eine farbkorrigierende Wirkung haben, die an einem Spiegelteleskop unangenehm auffallen würde. Dass ein solcher Negativeffekt bei einer Barlowlinse an anderen Teleskopen aber nicht auftritt, beweist, dass die Annahme, eine Bawlowlinse könne die Farbe merklich reduzieren, Quatsch ist. Sorry aber das ist nun wirklich einfache Logik.


Gruß
Christian
 
Hallo Christian_P

Du willst partout bei Deiner falschen Annahme bleiben und argumentierst nach der Devise "ich habe Recht, auch wo ich Unrecht habe." So wird das nix, also lassen wir das, hat keinen Sinn.

Gruß
Mathias
 
Hallo Günther,

Du solltest nicht mit Holz diskutieren. Wichtig scheint mir die Darstellung, dass ein halbwegs systematischer Beobachter durchaus darauf kommen kann, dass zahlreiche Okulare an weit geöffneten Teleskopen nicht mehr optimal funktionieren. Diese Okulare profitieren sehr stark davon, dass eine Barlow-Linse schlankere Strahlenbündel ins Okular sendet und somit Okularastigmatismus und auch die Farbkorrektur (außer lateraler Farbe) deutlich verbessert.
Man kann natürlich nicht erwarten, dass ein Einsteiger (den nur der würde auf Konfokal wirklich hören) nun die entsprechenden Passagen aus wirklicher Fachliteratur kennt. Deshalb muss man schon deutlich in den Thread einbringen, dass man an den typischen Öffnungsverhältnissen wie f/5 oder f/6 eben mit Hilfe einer Barlow ein Kellner, Ortho, Plössl oder RKE (auch "Super" genannt) zu mehr Performance verhilft. Wenn die Barlow nicht überdurchschnittlich schlecht ist, ist der Gewinn größer, als der Verlust durch die stets vorhandenen Fehler jeder machbaren optischen Fläche, also der Verlust durch die zusätzlichen Linsen. An der Leistung des Teleskops ändert das zunächst nichts und der von der Optik eingeführte Farbfehler wird auch erst dann "unsichtbar", wenn durch extreme Übervergrößerung der Farbsaum zu dunkel dargestellt wird, um vom Auge noch mit photopischem Sehen ("Farbsehen") registriert zu werden. Aus dem Farbfehler wird also ein Graufehler, wobei dann allerdings auch durch die Sehphysiologie die Auflösung der Netzhaut herabgesetzt wird, was bewirkt, dass die Unschärfe im Bild nicht mehr aufgelöst werden kann. Das Sehzentrum hingegen kompensiert dies und das Bild erscheint zunächst scharf. Erst beim Zurücknehmen der Vergrößerung oder beim Vergleich mit einem besser aufgelösten Bild wird der Verlust bemerkbar. Das scheinbar scharfe Bild erweist sich als voller scharfer aber rund wirkender Strukturen, was gut zu so mancher Mondzeichnung aus sehr alten Zeiten passt. Also rundgelutschte Mondberge, von denen man tatsächlich glaubt, dass sie so aus sehen, bis eine überlegene Optik eines Besseren belehrt. (Oder auch der photographische Mondatlas unter http://target.lroc.asu.edu/q3/ bei dem man das Layer "LRO LROC Basemaps" und darin den Bildersatz "WAC Nearside (big shadows)" auswählen sollte.)
Man stellt dann doch recht schnell fest, dass die Mondberge nicht wirklich rundgelutscht sind. Es ist also verständlich, was er beobachtet hat, nur seine Rückschlüsse können einfach nicht besser werden, als sein optisches Verständnis und auch als seine Fähigkeit, seine eigenen Geräte kritisch zu betrachten.

Jedenfalls scheint es mir wichig, festzuhalten, dass man keine Barlow kaufen sollte, um einen Farbfehler zu reduzieren. Besser man kauft Okulare, die zum vorhandenen Teleskop passen. Auch wenn das nicht dem Händlerlatein entspricht, weil man für so manches günstige Teleskop aus rein optischen Gesichtspunkten keine einfach aufgebauten, also günstigen, Okulare verwenden sollte. Das man es dennoch empfohlen bekommt liegt einzig daran, dass die meisten Käufer nicht verstehen, wie man für ein Teleskop für 150 Euro dann Okulare für 3x 100 Euro oder noch mehr kaufen soll. Das Verständnis kommt oft erst mit der Zeit - oder manchmal eben gar nicht.
Und da Günther, bin ich ganz bei Dir: Damit muss ich nicht leben, Du auch nicht, aber wo mein Verständnis aufhört ist der Punkt, an dem mit aggressiv verbreitetem Unwissen jenen Sternfreunde, die eine Chance auf bessere Beobachtungen haben, dieser Weg verbaut werden soll. Eigentlich müssten Äußerungen wie diese viel mehr Widerspruch finden. Es gab vor einigen Wochen einen Thread zur Qualität der Einsteigerberatung und wenn es daran wirklich etwas zu bemängeln gibt, dann den fehlenden Widerspruch zur Verbreitung von Unsinn. Da muss einfach mal ein sachlicher Gegenpol her und das allerschlimmste ist die schweigende Mehrheit, die es besser weiß und aus Bequemlichkeit dem Foren-Zank aus dem Weg geht.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

schön, wieder von dir zu hören bzw. zu lesen. Ich gebe dir vollkommen Recht:

Irgendwann resigniert man als beratungsbereiter und -williger wie ich vor der Unbelehrbarkeit oder besser Starrsinnigkeit einiger User. Da zieht man sich zum Leidwesen des Fragenden zurück, weil man genau weiß, die - im Idealfall auf eigener Erfahrung beruhender - Beratung wird verrissen, und der Streit schaukelt sich hoch und "überstrahlt" die sachliche Beantwortung der Frage (um mal eine astronomische Metapher zu verwenden).

Klar, manche auf Erfahrung basierender Meinungsverschiedenheiten basieren evtl. sogar auf der Serienstreuung individueller Teleskopexemplare, den lokalen Beobachtungsbedingungen und dem eigenen Sehvermögen. Bestes Beispiel war mein oben angebrachtes Argument, der 90er Mak ist dem 70er FH in Puncto Auflösung am Planeten überlegen. Michas und meine Meinung basierten auf Beobachtungserfahrungen. Ok, im Kontrast am Jupiter sind die Geräte vergleichbar, dennoch zeigt der 90er bei mir mehr Detail. Serienstreuung, individuelles Sehvermögen (Visus)... ohne einen direkten Vergleich unserer Exemplare bleibt die Frage, wer Recht hat, unbeantwortet.

Aber trotzdem muss kein unsachlicher Streit entbrennen, wie es leider oft vorkommt. Micha hat meine Erfahrung akzepeiert und ich seine, wir beide (und Christian_P) haben versucht, sie theoretisch und beobachtungs-praktisch zu untermauern, ohne uns zu "zerfleischen". Warum nicht immer so?

CS und VG Christian
 
Tja Leute,

es ist eben schwierig, wenn jemand unbedingt und immer wieder Möglichkeiten zur Vorstellung seiner Ideen sucht und notfalls alle anderen seit Fraunhofer ins Unrecht zu versetzen gedenkt.

Ich habe schon überlegt, ob es so was:

Sterntest

auch für f/5 oder f/5 zu-kurz-FHs + verschiedene Barlows gibt, ich selbst werde entsprechende Versuche bestimmt nicht bei Tommy oder sonst jemandem der in der Lage ist anregen.
Mir ist sonnenklar, was da rauskommt, ich kann es ja jederzeit selbst sehen und ich will auch nichts beweisen, was bis heute niemand außer mir kapiert hat.

Eigentlich ist es ja auch so schon klar, der FH im Feld ist ein echter 4" f/15 und an Position 6 zu finden.
Somit ein konfokaler 4" f/5 + passender dreifach-Barlow, wobei man noch die von ihm erwähnten Verluste in Anzug zu bringen hätte.

Jou.....so wie im link sieht das aus....mit echten f/15 wohlgemerkt.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Könnt ihr diesen Kindergarten mal lassen? Jedes mal wenn ein Anfänger fragt macht ihr ein Glaubenskrieg daraus. Führt diesen doch bitte mal privat aus, anstatt gediegen andauernd Anfänger zu vergraulen. Es NERVT!!!!
 
Hallo Luke und Frank,

Glaubensfragen gehören in den Kindergarten und strapazieren Eure Nerven, soso!

Wenn ihr das hier als Glaubensfrage anseht, dann seid ihr genau die Adressaten die man weiter nerven muss, bis sie kapieren, dass es hier nicht um Glauben geht, keinesfalls sollte, ja nicht gehen darf.

Hier geht es um Grundlagen, die für unser Hobby wichtig sind und die werden zunehmend von solchen Debattierern wie Mathias zerredet und zerschossen, bis Leute wie Ihr offensichtlich nichts mehr wisst, sondern beginnt zu glauben.
Wen sich das durchsetzt, ist dieses Forum nur noch ein Marktplatz mit Schaubuden, Händlern, Schreiern, Gauklern und Narren.

Wie ist das so die letzte Zeit, was haben wir für Highlights gelesen und wie vehement wurde und wird das teilweise vertreten?

- f/5 FHs deren Farbfehler mittels Barlow zu beseitigen ist

- machanisch stabile Plastik-Newtons die keine Justiermöglichkeiten mehr brauchen

- klassische Orthos mit 50° Feld die an F/4,5 Top sind

- komakorrigierende Barlows nach Klee-Vorbild mit Zeiss Design und zwei wählbaren Faktoren

- wo nicht Fensterglas drin ist steht APO drauf

Ich höre jetzt auf, fertig ist die Liste noch lange nicht.

Glaubt den Mist oder macht was Ihr wollt, aber ertragt wenigstens STILL die paar Leute die noch versuchen hier ein wenig Realismus hochzuhalten und den Einsteigern guten Rat zu geben.



Gruß
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von pulti:
Ist auch ein Kommentar.


In diesem Thread wurde suggeriert, man könne aus einem f/5 Achromaten durch eine 3 x Barlowlinse praktisch fast einen F/15 Achromaten machen, mit all seinen positiveren Eigenschaften. Das führt dann in der Folge dazu, dass sich Leute diesen Achromaten kaufen in dem Glauben, sie hätten sowohl für Weitfeld als auch für Planetenbeobachtung ein brauchbares Gerät, da man es ja nach Belieben anpassen kann. Dieser auf Glauben beruhenden Fehlinformation musste Widersprochen werden. Das hat also nichts mit einem Glaubenskrieg zu tun, sondern soll vor einem Fehlkauf bewahren.



Gruß
Christian
 
Hallo Namensvetter,

Zitat von Christian_P:
In diesem Thread wurde suggeriert, man könne aus einem f/5 Achromaten durch eine 3 x Barlowlinse praktisch fast einen F/15 Achromaten machen, mit all seinen positiveren Eigenschaften. Das führt dann in der Folge dazu, dass sich Leute diesen Achromaten kaufen in dem Glauben, sie hätten sowohl für Weitfeld als auch für Planetenbeobachtung ein brauchbares Gerät, da man es ja nach Belieben anpassen kann. Dieser auf Glauben beruhenden Fehlinformation musste Widersprochen werden. Das hat also nichts mit einem Glaubenskrieg zu tun, sondern soll vor einem Fehlkauf bewahren.

Fachlich hast du hier vollkommen Recht. Es geht hier allgemein (und mir) nicht um das ob, sondern das wie der Widerspruch erfolgt.

Sich hier gegenseitig anzufeinden, zu beschimpfen und Glaubenskriege auszutragen, hilft niemandem: Weder dem Fragesteller, noch Mitlesern mit ähnlichen Problemen und solchen, die ihr Wissen erweitern wollen. Auch dem Ruf dieses Forums ist das alles Andere als zuträglich.

Widersprüche auf sachlicher und fachlich fundierter Ebene sind angebracht und erwünscht (es heißt ja nicht umsonst "Diskussionsforum"). Wissenschaft (hier als Hobby) lebt ja von Diskussion (wer einmal auf einer wissenschaftlichen Konferenz war, weiß, wovon ich rede), aber es muss stets sachlich ausgetragen werden.

So, ich gehe jetzt einen Beobachtungsbericht schreiben.

CS und VG Christian
 
Hallo zusammen
Zitat von copernicus:
Es geht hier allgemein (und mir) nicht um das ob, sondern das wie der Widerspruch erfolgt.
Das wo wäre auch noch ein Faktor. Derartige Diskussionen sind nicht unwichtig, im Gegenteil. Aber ich fänd die im Optikforum besser aufgehoben. Dann gerne auch mit Bildern, wie nahe ein Farbwerfer dank verschiedener Barlows an einen echten Fraunhofer rankommt.
Wer in Physik meistens Kreide holen war, hätte davon wohl mehr.

cs
Jürgen
 
Hallo Christian,


Es geht hier allgemein (und mir) nicht um das ob, sondern das wie der Widerspruch erfolgt.

Genauso gut könnte man sagen es geht darum welcher wie formulierten Behauptung wie widersprochen wurde - ich zweifle aber daran daß dies ein für ein Astronomie-Forum geeignetes Thema ist :biggrin:

Mir persönlich ist es mittlerweile fast egal was von wem wie behauptet wird da Widerspruch - egal wie eingebracht - immer zum Glaubenskrieg erklärt wird. Ist halt ein tolles Totschlagargument, paßt immer, findet immer Zustimmung.

Letztlich haben alle was davon wenn keine Glaubenskriege mehr ausgefochten werden und munter ungeeignetes Equipment gekauft wird: der Forenuser schont seine Nerven (und die Tastatur), der Händler verkauft, der Käufer kann sich mehr *entfernt* in der Signatur auflisten, Käufer gebrauchter Teleskope haben mehr Auswahl...also mindestens eine win-win-win-win situation...

:/

Viele Grüße Felix
 
Hallo.

Man kann mit einer Barlow den Farbfehler eines Achromaten nicht beseitigen. Man kann ihn aber mit etwas Glück damit abdämpfen und dadurch bei der Detailwahnehumg profitieren, vorausgesetzt der Wahrnehmungsgewinn fällt größer aus, als der damit unweigerlich verbundene Licht-, Kontrast- und Auflösungsverlust. Deshalb kann man das nur im Einzelfall probieren - mehr wollte ich zu diesem Nebenaspekt des Threads ursprünglich nicht sagen.

Wer schon so einen Nebenaspekt nicht gelassen betrachten kann, sondern das zur Grundsatzfrage hochspielt und für gefährlich hält, weil damit Anfängern angeblich der Weg verbaut würde oder sogar das ganze Forum vom Untergang bedroht sieht, und meint (bei jeder Gelegenheit) unbedingt die Öffentlichkeit vor dem hereinbrechenden Chaos anderer Ansichten schützen zu müssen, der nimmt sich und seine Überzeugungen einfach zu wichtig, finde ich. (Abgesehen davon, dass er nicht richtig lesen kann. Von mir wurde nichts suggeriert, hier wird nur vorsätzlich manches falsch hineingelesen und unterstellt, von denen die sich aufregen und produzieren wollen. Und wenn eine ganze Gruppe sowas immer wieder nötig hat, und glaubt sie hätte die Deutungshoheit gepachtet und müsste ihre Einhaltung überwachen, dann finde ich so ein anmaßendes Verhalten in einem Hobbyforum bloß lächerlich).



Zurück zur Ausgangsfrage. Die m.E. drei besten Alternativen für ein kleines, wirklich mobiles "Mond!! und ein kleines bisschen Planeten"-Gerät hat Armin von den Deepskybrothers oben genannt - ein kurzer FH gehört bestimmt nicht dazu.

Mir wäre auch ein kurzer 130er Newton schon zu sperrig und mir wär es auch zu nervig nach einem Transport jedesmal die Justage zu prüfen, für die ein relativ hochgeöffnetes Spiegelsystem empfindlich ist.

Der 80ED ist die teuerste Option und an Planeten bei Licht und Auflösung zwar etwas knapp, aber am Mond(!!) spielt das keine so große Rolle.

Ein 127er MAK sollte in dieser Hinsicht jedoch trotzdem die Nase vorn haben. Und für den deutlich geringeren Anschaffunspreis wäre auch noch ein Binoansatz drin, für Mond und Planeten unbedingt empfehlenswert, wenn man problemlos stereoskopisch sehen kann. (Auch das wäre am kleinen Newton keine echte Option). Auskühlen ohne Lüfter müsste bis 5" noch kein zu großes Thema sein, bis dahin könnte David ja mit seinem 15x70 Ziele ausgucken und dabei die Weitfeldbeobachtungen machen, die dem MAK abgehen.

Wenn ich das richtig sehe, hat David sich auch schon längst in diese Richtung orientiert, und ist von den Achromatenplänen abgekommen.

Gruß,
Mahtias

PS: Dass man aber auch bei einem MAK Pech haben kann, wenn man auf die Qualität von der Stange angewiesen ist, sieht man z.B. bei dem anderen Vergleich ungetunter Geräte von. T. Nawratil, wo unter Tageslicht das Budapester Parlament fotografiert wurde. Da schneidet der 90er deutlich besser ab als der 127er, der vermutlich nicht gut justiert ist - und der 120er FH hängt beide ab. Und eines der Schlußlichter, der 80er FH scheint mir ebenfalls nicht gut justiert, der bringt sonst bessere Ergebnisse.
 
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Nun gut,

wie schön dass wir nach dieser Ehrenrunde wieder bei meinem Post
#1168537 - 07/23/15 05:54 PM
sind:

Hallo Christian,

natürlich sollte es heißen:
Gebt dem Newton/Mak oder sonstigem obstruierten Spiegelteleskop in dieser Öffnungsklasse 1" mehr Öffnung gegenüber dem qualitativ gleichwertigen farbreinen Linsenteleskop und ihr habt alles was Obstruktion so an Nachteilen bringen kann mehr als ausreichend kompensiert.

Schlichter Schreibfehler, aber ich denke, solche Vereinfachungen sind in der Debatte nicht erwünscht, auch nicht in Auflage....46!?!. ironisch


Eventuell ist Auflage 46 ja nun endlich durch.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Jürgen,

Das wo wäre auch noch ein Faktor. Derartige Diskussionen sind nicht unwichtig, im Gegenteil. Aber ich fänd die im Optikforum besser aufgehoben.
Nein, es muss da widersprochen werden, wo es auch von denjenigem gelesen wird, dem es helfen soll. Es ist völlig witzlos, in einem Bereich zu widersprechen, in den der Einsteiger aus Angst vor Verständnismangel gar nicht erst hinein schaut.

Ich muss ganz trocken sagen, dass es mir völlig egal ist, wie sich der Kreide-Holer fühlt, sondern einzig wichtig ist mir, dass es für einen Thread-Starter wie einen stillen und motivierten Mitleser die Chance gibt, zu begreifen, wer Unsinn redet. Gerne würde ich mit zynischen und ironischen Beiträgen aufhören, wenn es einen "Widersprecher vom Dienst" mit Schlips und Doktorhut gäbe, der in nüchternster Art hier Richtigstellungen verbreitet. Da es den aber nicht gibt, nehme ich mir heraus, meinen Widerspruch auf meine Weise abzuliefern und ich finde es auch unterhaltsamer, wenn andere Gleichgesinnte das mit dem Herz auf der Zunge und nicht in der Hose tun!

Und diese dauernden Anfeindungen der Flachleser, die hier am liebsten alles so süß wie ein Kuchenrezept gelesen haben wollen, scheinen mir so langsam die eigentlichen Feinde eines Forum mit Sinn zu sein. Das sind eben die Leute, die von vornherein nur glauben wollen und können, weil einfach schon die Bereitschaft auch nur zu minimalstem fachlichen Tiefgang fehlt.

Immer mehr lesen sich durch Bild, immer weniger bilden sich durch Lesen!

Clear Skies
Sven
 
Hallo.

Ist mir ein Rätsel, wie man Wünsche nach einem friedfertigeren und gelasseneren Umgang als "Anfeindungen" betrachten kann. Und wenn man Leute, die dafür plädieren auch noch als "Flachleser" beleidigt und als "die eigentlichen Feinde eines Forums mit Sinn" verunglimpft... dann bleibt mir fast die Spucke weg. Das grenzt doch an Wahnvorstellungen.

Die wahren "Anfeinder" des freien Gedankenaustauschs sind hier die, die mit ihrem zu groß geratenen Fraktionsmaul alles und jeden, der ihnen nicht passt, anblaffen. Geschieht ja angeblich nur zum Schutz von Anfängern und im Interesse der stillen - natürlich bloß zu feigen - Forenmehrheit. Und das soll man für aufopferungsvoll, für mutig und edelmütig im Dienst der wahren Forengemeinschaft halten, die dafür im Stillen applaudiert? In Wahrheit verstecken sich hinter diesen wahnhaften Rettungsauftritten unter lautem Gebrüll wohl eher persönliche Komplexe und Defizite.

Eigentlich ist es ja immer besser, ein, Entschuldigung, dummdämliches und aggressives Gekläff einfach verhallen zu lassen. Denn wer sein Selbstbild bedroht sieht, lässt es oft schnell immer höher hergehen. Aber man muß sich von etwas zu eingebildeten Leuten auch nicht alles an den Kopf werfen lassen. Egal wieviel Fachwissen jemand angeblich oder tatsächlich mitbringt: Leute, die sich so groß aufblasen, und meinen Sie hätten nicht nur das Recht zu Hetze und Scharfmacherei, sondern sogar die Pflicht andere zu beleidigen, sind in meinen Augen irgendwo arme Wichte.

Wollte ich nur mal klar zum Ausdruck bringen, damit nicht der falsche Eindruck entsteht, wer irgendwann schweigt, würde vor einem Rudel von Schreihälsen in die Knie gehen. Es ist nur so, dass man dummes Gepöbel am besten schulterzuckend hinter sich lässt.

Mathias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Mathias,

ich habe mir erlaubt, Deinen Beitrag auf das wesentliche zusammenzustreichen. Du kannst das vielleicht für die Zukunft als Textvorlage für weitere Beiträge gebrauchen:
verunglimpft... Spucke ... Wahnvorstellungen ... Anfeinder...Fraktionsmaul...anblaffen...feigen...wahnhaften ...lautem Gebrüll...Komplexe und Defizite...dummdämliches und aggressives Gekläff ...eingebildeten Leuten...groß aufblasen...Hetze und Scharfmacherei...die Pflicht andere zu beleidigen...arme Wichte....Rudel von Schreihälsen...dummes Gepöbel

MfG
 
Hi Sven
Zitat von Sven_Wienstein:
Nein, es muss da widersprochen werden, wo es auch von denjenigem gelesen wird, dem es helfen soll. Es ist völlig witzlos, in einem Bereich zu widersprechen, in den der Einsteiger aus Angst vor Verständnismangel gar nicht erst hinein schaut.
Ein Widerspruch gehört sicherlich in den Thread. Die Diskussion um "Farbwerfer + Barlow = FH" hat aber definitiv einen eigenen Thread verdient. Der kann auch durchaus Einsteigerfreundlich sein. Bilder helfen da gerade am Anfang sehr - sowas wie der FH/ED/APO-Vergleich von Tommy z.B. (wurde hier glaub auch schon verlinkt). Zur Optik bzw. was möglich ist, und was nicht, gibt es auch ein paar illustrierte Seiten bzw. pdfs, die man verlinken kann.
So aber stehen nur verschiedene Behauptungen und Erfahrungen gegenüber - das hilft keinem, schon gar nicht einem Einsteiger. Der kann damit nur an das Eine glauben, oder an das Andere.

cs
Jürgen
 
Hallo,

zum Vorschlag kurzer Newton als mobiles Mondbeobachtungsteil wollte ich noch anmerken, dass da für gute Randwiedergabe teure Okulare nötig wären, wenn man am Mond ein weites Feld scharf sehen will. Auch in dieser Hinsicht wäre der bei Okularen gutmütigere MAK die weit günstigere Wahl. Und auch die Montierung könnte wahrscheinlich etwas leichter und mobiler ausfallen.


@ Jürgen,

wenn Du zu dem Thema Links und Material hast - ich habe das leider nicht - dann würde es mich interessieren, wenn Du damit einen neuen Thread aufmachtest. Was mit einem weitergehenden Ansatz möglich wäre, wenn man eine Barlow konsequent auf einen bestimmten kurzbrennweitigen FH-Typ auslegen würde, kann ich nicht abschätzen.

Ich habe dazu aber PM mit einigen Hinweisen auf entsprechende Überlegungen und Anfragen an Optikdesigner erhalten, die andere Leute dazu schon mal früher gestellt hatten. Die Einschätzungen der Experten, wieviel da möglich wäre, und mit welchem Aufwand, gehen auseinander.

Im Übrigen betone ich zum wiederholten Mal, dass das Ganze ausdrücklich nicht als Kaufempfehlung für Einsteiger mit Planetenambitionen gedacht war. Es ist nur absichtlich so missverstanden worden. Gedacht war es als Hinweis für die, die bislang nur einen kurzen oder mittleren FH haben, und versuchen wollen, aus dem Gerät womöglich mehr herauszuholen. Immer vorausgesetzt, die Justage von Objektiv und OAZ und die Streulichtunterdrückung sind schon gut genug, das wären die ersten Baustellen.

Gruß,
Mathias

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jürgen,

das ist ja nett gemeint und schön gedacht.

Aber nimm mal diesen Thread als Beispiel und er ist wirklich nicht und in keiner Form besonders herausragend.

Die Überschrift zeigt drei Teleskope, die sich der Threadstarter neben dem vorhandenen 8" f/6 Dobs ausgesucht hat, um viel Mond und ein wenig Planeten zu beobachten, wobei er auf mehr Transportabilität Wert legt.
Zwei davon sind aus Gründen, die JEDER hier nach derzeitigem Stand akzeptiert schnell vom Tisch, der "Lange" bleibt, es kommt der Mak und der kleine Newton zusätzlich ins Gespräch, der Newton für den Fall, dass die Zielsetzung eventuell um DS Weitfeld erweitert wird.
Der Threadstarter selbst bringt den kleinen Newton in der absoluten Billigvariante auch nochmal, davon wird dringend abgeraten, es läuft eigentlich auf den MAK zu, fragt sich noch ob es wirklich Vixen sein muss.

Da sind wir in meinem Layout auf Seite 5 oder 6 von inzwischen 9 und dann kommt jemand, der meint, die f/5 FHs kämen zu schlecht weg und er müsse dringend den Leuten die bisher hier mit ihrem praktischen Wissen versuchten, eine ordentliche Bratung hinzulegen, erzählen was er von Ihnen hält und wie toll doch ein f/5 FH ist.


Diesen Satz will er inzwischen zwar am liebsten gar nicht geschriegben haben:
Völlig egal, ob Dir das in den Kopf will, sinkt damit das Öffnungsverhältnis um den Barlowfaktor ab. Aus dem F5 wird z.B. mit der guten günstigen Baader Q-turret dank Faktor 2,25x (abhängig vom Abstand) in etwa ein F11. Mit Binoansatz sogar etwa ein F21 (wg. größerem Abstand), das ist in jedem fall genug, um die Farbe komplett zu verschlucken. Und auch wenn das Ganze mit sichtbar gedrosseltem Kontrast und Auflösungsvermögen erkauft ist, sieht es immer noch viel besser aus, als Dir schwant.

Er hat ihn aber geschrieben und ob er das da noch ernst meinte oder ob es ihm rein und ausschließlich nur ums Stänkern ging ist...sorry....sche.ßegal.
Gestänkert hat er zu diesem Zeitpunkt und da war der Thread von der Sache her vor seinerm Auftritt schon durch und er stänkert auch immer noch, denn n un ist es (wunschgemäß!?) sein Thread und sein Niveau.

Deine Erwartungshaltung ist was?
Sollen Leute, die ihm etwas zu entgegnen haben hier nun ein Sternchen setzen, einen neuen Thrad im Smalltalk oder Optikboard mit dem Sternchen beginnen und mit Richtigstellung zu....!? titeln?

Wie soll man damit umgehen, wenn jemand solche Ansichten verbreitet, die in der Sache mit Einsichten nichts zu tun haben und in der persönlichen Ansprache immer den massiven Versuch der Herabwürdigung und/oder Beleidigung anderer enthalten, weil er sich nach eigener Darstellung ja nur gegen die für ihn offensichtlich ehrverletzende Missachtung seiner Ansichten wehrt und damit im Recht ist.

Wo und wie darf man nach Deiner Meinung damit umgehen?

Ich denke, Deine Art, auch die vieler anderer Nutzer, zu

- Schweigen oder
- mal allgemein ohne gezielte Nennung des Verursachers "seiid nett zueinander zu rufen"
- auch die Art, solche wichtigen Richtigstellungen als den Beginn oder die Fortsetzung eines Glaubenskrieges zu thematisieren und nicht die sachlich, faktisch, praktisch offenkundige Irreführung und Falschmeldung zuvor

ermutigt die Dummschwätzer und Irreführer in ganz erheblichem Maße.

Das letzte Post (inzwischen das vorletzte) von Konfokal zeigt eindeutig, dass sein "Unrechtsbewusstsein" bei Null liegt, er fühlt sich absolut nicht angeesprochen und was er da alles von sich gibt sollte Jedermann ganz locker für eine Runde Fremdschämen reichen.

Mit wem diskutierst Du über Anstand und Widerspruch?
Mit Sven.
Sorry, das ist nicht gut, das ist....schlecht....mindestens schlecht.

Gruß
*entfernt*

PS: Warum hat die Verwendung geeigneter Okulare zu einem Teleskopdesign nochmal einen eigenen Thred verdient?
Da gibt es doch zig Anfragen zu jeden denkbaren Teleskop und die entsprechenden Antworten in den Fachboards. Die Forensuche schmeißt da jede Menge Lesestoff aus.
Zusammengefasst ist das allerdings äußerst simpel, solage man Marken und Namen weglässt:
An f/5 sind das Okulare mit eingebauten Negativelemet (Barolow) oder halt hilfsweise mit vorgesetzter Barlow.
Beim Newton hat die Barlow dann noch im günstigsten Fall komakorrigierende Wirkung oder man verwendet einen Komakorrektor.
Refraktoren mit f/5 sind NIE, mit keinem Okular, absolut farbrein, selbst als APO nicht. Die Bewertung des Farbfehlers und der Vergrößerungsfähigkeit liegt unabhängig von Design und Ausführung sowie Anwendung und Vergrößerung im Auge des Betrachters.


Bezüglich Newton hat der Threadstarter sicher schon eine Beratung erfahren und/oder eigene Erfahrungen, da er einen Dobs hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja ja Günther, ist ja schon gut. Und täglich grüßt das Murmeltier... Vielleicht gehst Du mal mit Sven ins Moorbad, da lässt sich noch besser Blubbern und auch leichter eine Schlammschlacht anzetteln.

So langsam vertehe ich, weshalb sich einige lieber per PM melden: die haben keine Lust auf ewig ähnliche Konflikte, bei denen hier die immer gleichen Leute mit den immer gleichen Argumenten bei den immer gleichen Themen immer mal wieder auf den Putz hauen wollen. Leute, die nach Belieben ihren absichtlich verzerrenden Diskussionsstil einschalten, mal mehr, mal weniger, oder immer denselben von ihnen absichtlich missverstanden Quark noch breiter treten wollen, dabei aber von Tiefgang faseln, den sie anderweitig vermissen.

Der große Soziologe Luhmann hat ein Buch geschrieben: Kommunikation ist Zufall. Und aus der Kommunikationswissenschaft weiß man: die Botschaft macht der Empfänger. Ist zu einem gewissen Grad also zwecklos, wenn sich irgendwann Wichtigtuer angesprochen fühlen, sich im Stolz auf ihre Kompetenz herausgefordert sehen und glauben, mit Scharfmacherei, lautem Krawall, gezielten Beleidigungen oder langem Gequarke mal wieder Anfänger vor Fehlkäufen retten und sogar das ganze Forum schützen zu müssen... Man könnte Mitleid haben, das hilft denen aber auch nicht. Muß man also hinnehmen - die können nicht anders, die müssen die Welt retten. Sind auch die einzigen, die wissen wie das geht. Manche neigen eben zu Obsessionen... Und immerhin bringt es ja auch Einschaltquote.

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Was mich interessieren würde: Barlows sollen möglichst keinen weiteren Farbfehler einführen, aber, wie jedes Linsensystem, tun sie das in gewissem Maß, unvermeidlicherweise. Wenn man nun versuchen würde, hier ganz gezielt einen Gegenfarbfehler einzuführen, um der Farbwiedergabe von kurzen Achromaten auf die Sprünge zu helfen, wäre das dann mit einer Barlow nicht prinzipiell leichter möglich, als seinerzeit beim nicht-brennweitenverlängernden Chromacor, oder den Vixen-Neoachromaten mit ihrem im OAZ fest eingebauten Korrektursystem?

Eine brennweitenverlängernde Barlow, nur eigens hinten eingesetzt für Hochvergrößerungszwecke, dürfte demgegenüber ein weit weniger angespanntes Design haben. Sie dürfte sich daher leichter und günstiger entsprechend auslegen lassen und hätte vermutlich auch mechanisch geringere Anforderungen was Lage und Verkippung angeht - alles kritische Punkte, die seinerzeit den Markterfolg des Chromacorr verhinderten, obwohl der ja durchaus Potential hatte. Könnte man also nicht, statt komakorrigierender Barlows auch chromakorrigierende anbieten?

Natürlich dürfte der Teufel im Detail stecken, eine pauschale Abstimmung, die bei allen FH-Objektiven funktionierte nicht möglich sein, aber vielleicht liesse es sich ja auf ein paar Typen zur unterschiedlichen Chromakorrektur der gängigsten FH-Objektive einengen. Klar, dass diese Spezial-Barlows für den generellen Einsatz nichts mehr taugten. Klar auch, dass für jemanden der Neukaufen will ein echter Apo oder ED-Apo die günstigere Offerte wäre.

Aber es gibt ja vielleicht gar nicht wenige, die lieber ihre schon vorhandenen leichten FHs behalten wollen und auch kein Zweitgerät anschaffen möchten, sei es aus Gewohnheit oder Liebhaberei, sei es weil ein schwereres Gerät und eine stabilere Montierung nicht in Frage kommen, sei es weil der finanzielle Verlust zu hoch wäre. Die wären so einem Upgrade zur gelegentlichen Hochvergrößerung vielleicht nicht abgeneigt, solange es bezahlbar bliebe. Einen Apo zum Sparpreis würde man damit nicht bekommen, aber vielleicht doch einen deutlich geringeren Farbfehler bei Hochvergrößerung und mehr optisches Potential an Mond und Planeten.

Gruß,
Mathias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Mathias,

Zitat von konfokal:
Was mich interessieren würde: Barlows sollen möglichst keinen weiteren Farbfehler einführen, aber, wie jedes Linsensystem, tun sie das in gewissem Maß, unvermeidlicherweise. Wenn man nun versuchen würde, hier ganz gezielt einen Gegenfarbfehler einzuführen, um der Farbwiedergabe von kurzen Achromaten auf die Sprünge zu helfen...

aus rein naturwissenschaftlich/physikalischer Sicht finde ich die Frage sehr interessant. Im Prinzip tun das ja die Objektive selbst im weiteren Sinn:

Beim FH (genauer: Zweilinser aus Kron- und Flintglas) beeinflusst die hintere Flintglas-Zerstreuungslinse das aufgefächerte Lichtbündel der ersten Linse in der Form, dass zwei Wellenlängen (i.d.R. gelb und grün) einen gemeinsamen Brennpunkt haben. Der dreilinsige APO vereint drei Brennweiten in einem Fokus. Also wird auch hier dem Farbfehler "gegengesteuert", wenn auch beim Zweilinser in unvollkommener Weise.

Also müsste es zumindest theoretisch möglich sein, mit einer objektiv- bzw. öffnungsverhältnis-spezifischen speziellen Barlow den Farbfehler zu kompensieren oder zumindest sichtbar zu drosseln.

Aus diesem Grund finde ich die Frage aus rein physikalischer, nicht jedoch aus praktischer Sicht interessant: Jedes Objektiv bräuchte wohl eine individuell gerechnete und damit a...teure Barlow, damit das in Perfektion funktioniert: Meine achromatische Barlow erzeugt auch einen leichten Farbfehler in Form eines Blausaums, dieser ist jedoch an der Wahrnehmungsgrenze. Die hat 1998 148 DM gekostet.

Ein Koma-Korrektor für Newtons funktioniert zwar auch nur für ein bestimmtes Öffnungsverhältnis optimal, aber sie sind nur öffnungsvwerhältnis- und nicht modellspezifisch (zum Glück).

CS und VG Christian
 
Hallo Christian,

Deinem Interesse kann ich gerne nachkommen. Nun, so einfach ist das eben nicht. Zunächst mal Thema Komakorrektor: Der Funktioniert nur für eine bestimmte Brennweite optimal, während das Öffnungsverhältnis nur marginale Unterschiede bezüglich des idealen Fokus am Rand bewirkt, die sich aus dem besten Ausgleich zwischen Bildfeldwölbung und Astigmatismus ergeben. (Bei gleicher Brennweite bedeutet anderes Öffnungsverhältnis ja eine andere Öffnung.)

Was nun die Sache mit der Barlow angeht, so muss man bedenken, dass nicht nur einfach ein Farblängsfehler korrigiert werden muss, sondern dass es ja noch den Gaußfehler gibt, die laterale Farbe, Koma - davon soll ja nichts hinzu kommen.
Ich denke, Dir ist da die Tragweite an Problemen beim Chromakorr nichtmal geläufig. Das Ding wurde in mindestens drei Stufen angeboten, immer für dieselbe "FH" Optik, und zwar mal für eine mit optimaler sphärischer Korrektur auf der Hauptwellenlänge, dann für Exemplare mit Über- und für welche mit Unterkorrektur. Ich bin mir aus dem Kopf gerade auch nicht sicher, ob es dann noch zwei weitere gab für extreme Über- bzw. Unterkorrektur. Also mindestens 3 Typen für nur einen Objektivtyp. Das zeigt auf, dass so ein generelles "Probiermich" nicht mal eben machbar ist. Dazu möchte ich noch auf eine Problematik hinweisen, über die ich vor Jahren mal einen Artikel von Ronald Christen gelesen habe. Er diskutierte die Helligkeit von Restfarbfehlern und beschrieb, dass ein Restfarbfehler, der gerade eben noch aus dem Beugungsscheibchen heraus ragt, weitaus störender sein kann, aufgrund der größeren Flächenhelligkeit, als ein Farbfehler auf wahrhaft riesiger Fläche.

Trotzdem von meiner Seite noch ein Hinweis. Die Idee, mit Feldkorrektoren etwas am Farbfehler zu drehen, ist ja nicht neu. Im Prinzip ist das ein Ansatz beim Petzval. Und im Prinzip zeigt das schon ganz gut auf, wo da so die Grenzen der Machbarkeit liegen. Letztendlich haben es die Optikhersteller vorgezogen, gleich besser korrigierte Dubletts und Tripletts mit entsprechenden Glaspaarungen zu verwenden. Man muss ja auch bedenken, dass so ein gewünschter Korrektor ja auch eine gewisse Distanz zum Fokus braucht, um überhaupt "arbeiten" zu können. Je dichter der Korrektur am Fokus liegt, desto krasser muss dieser mit dem ihm eigenen, zur Kompensation notwendigen, "Gegen-Farbfehler" zu Werke gehen, um noch was herausreissen zu können. Fokusabstand bedeutet aber Linsendurchmesser und damit auch einen entsprechenden Preis - mal ganz davon abgesehen, dass man passende Gläser braucht. Man kann nicht einfach irgendein ED oder SD Glas nehmen und der Rest ergibt sich dann schon irgendwie so. Erstmal muss die Glaspaarung stimmen, dann wird der Schliff drauf abgestimmt. Eine extreme Glaspaarung erzeugt extreme Radien, was zu dicken Linsen und allerhand weiteren Fehlern führt und das System außerdem sehr justagekritisch machen kann. Ein Beispiel sei der 178mm Meade ED Apo, der um die Jahrtausendwende im Gespräch war. Ein gutes Design, was aber eine sehr aufwändige Mechanik erforderte, um es justiert zu halten. Es wurden dann für die Besitzer neue Objektivfassungen zur Verfügung gestellt. Beim Chromakorr hatten wir ja auch Berichte über die problematische Durchbiegung der Tuben und die Positionierung im Standard-Wackelauszug.

Also so rein sachlich... haut das nicht hin, weil es am Ende auch zu teuer wird, da es mehr und mehr eine reine Spezialanfertigung wird.

Clear Skies
Sven
 
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