ZWO ASI294MC noisy fits

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screetch82

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Hallo
ich habe gerade folgende Aufnahme mit meinem 80mm 480mm f6 APO und einer ASI294MC. Trotz Kühlung auf -20Grad
hat das Bild extrem viel Rauschen. Irgendwas habe ich hier übersehen oder?
 
Hi
ich dachte ich hatte eine Datei angehangen. Sorry.
 

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    Capture_noise.jpg
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Es fehlt die Angabe der Belichtungszeit. Mit welcher Software und in welchem Format (Samplingtiefe und die Angabe, ob das Original CFA- oder RGB-Daten enthält) wurde das Bild aufgenommen? Wenn das Original eine FITS-Datei ist, würden auch die Daten im FITS-Header für eine Beurteilung weiterhelfen.

Bernd
 
Hi
danke das Ihr mit helfen wollt. Aufgenomen mit KStars/Ekos, RAW16. Hier der Fits Header.

Image #1
SIMPLE = T / file does conform to FITS standard
BITPIX = 16 / number of bits per data pixel
NAXIS = 2 / number of data axes
NAXIS1 = 4144 / length of data axis 1
NAXIS2 = 2822 / length of data axis 2
EXTEND = T / FITS dataset may contain extensions
COMMENT FITS (Flexible Image Transport System) format is defined in 'Astronomy
COMMENT and Astrophysics', volume 376, page 359; bibcode: 2001A&A...376..359H
BZERO = 32768 / offset data range to that of unsigned short
BSCALE = 1 / default scaling factor
INSTRUME= 'ZWO CCD ASI294MC Pro' / CCD Name
TELESCOP= 'iOptron iEQ30 Pro' / Telescope name
OBSERVER= 'Unknown ' / Observer name
OBJECT = 'M_51 ' / Object name
EXPTIME = 3.000000E+02 / Total Exposure Time (s)
CCD-TEMP= -1.98E+01 / CCD Temperature (Celsius)
PIXSIZE1= 4.630000E+00 / Pixel Size 1 (microns)
PIXSIZE2= 4.630000E+00 / Pixel Size 2 (microns)
XBINNING= 1 / Binning factor in width
YBINNING= 1 / Binning factor in height
XPIXSZ = 4.630000E+00 / X binned pixel size in microns
YPIXSZ = 4.630000E+00 / Y binned pixel size in microns
FRAME = 'Light ' / Frame Type
XBAYROFF= 0 / X offset of Bayer array
YBAYROFF= 0 / Y offset of Bayer array
BAYERPAT= 'RGGB ' / Bayer color pattern
FOCALLEN= 4.80E+02 / Focal Length (mm)
APTDIA = 8.00E+01 / Telescope diameter (mm)
SCALE = 1.989935E+00 / arcsecs per pixel
SITELAT = 5.371317E+01 / Latitude of the imaging site in degrees
SITELONG= 9.986035E+00 / Longitude of the imaging site in degrees
AIRMASS = 1.448893E+00 / Airmass
OBJCTRA = '14 03 15.93' / Object J2000 RA in Hours
OBJCTDEC= '54 20 52.78' / Object J2000 DEC in Degrees
RA = 2.108164E+02 / Object J2000 RA in Degrees
DEC = 5.434799E+01 / Object J2000 DEC in Degrees
EQUINOX = 2000 / Equinox
CRVAL1 = 2.1081638989E+02 / CRVAL1
CRVAL2 = 5.4347993177E+01 / CRVAL1
RADECSYS= 'FK5 ' / RADECSYS
CTYPE1 = 'RA---TAN' / CTYPE1
CTYPE2 = 'DEC--TAN' / CTYPE2
CRPIX1 = 2.0720000000E+03 / CRPIX1
CRPIX2 = 1.4110000000E+03 / CRPIX2
SECPIX1 = 1.9899354659E+00 / SECPIX1
SECPIX2 = 1.9899354659E+00 / SECPIX2
CDELT1 = 5.5275985163E-04 / CDELT1
CDELT2 = 5.5275985163E-04 / CDELT2
CROTA1 = 9.8817700000E+01 / CROTA1
CROTA2 = 9.8817700000E+01 / CROTA2
DATE-OBS= '2020-03-20T19:52:22.810' / UTC start date of observation
COMMENT Generated by INDI
GAIN = 399. / Gain
OFFSET = 8. / Offset


Die Fits datei ist hier zu finden: 2.fits
 
hier die Settings in Indi zur Kamera
394MC_setting1.PNG
394MC_setting2.PNG
 
Ich habe auch mit einer ASI294 fotografiert, verwendete aber immer unity gain (gain-Einstellung 120, offset 30). Laut FITS-Header deiner FITS-Datei hattest Du gain 399 bei offset 8 eingestellt -- das ist das maximal mögliche gain. Gegenüber unity gain heißt das, dass das analoge Signal um den Faktor 100 (!) verstärkt ist. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass man bei dieser Kamera mit einer solchen gain-Einstellung 300 s lang belichten kann, ohne gnadenlose Überbelichtung hervorzurufen. Daher verstehe ich dieses Ergebnis nicht. Ich habe z. B. M 81, die eine geringfügig geringere Flächenhelligkeit aufweist als M 51 bei f/5 mit der ASI294MC bei gain 120, offset 30 und einer Belichtungszeit von 150 s aufgenommen. Unter diesen Bedingungen war der Kern von M 81 gerade noch nicht in der Sättigung. Demnach ist irgendetwas oberfaul. Ich weiß aber nicht, was.

Auf Deinem Kstars Bildschirmausschnitt ist übrigens unter gain im linken Feld 125 und im rechten Feld (neben dem Schieberegler) 570 angegeben (für die ASI294MC ist jedoch 400 der Maximalwert) -- welcher Wert ist denn nun gesetzt?

Bernd
 
ich habe tatsächlich oft mit 400 gearbeitet. Ich probiere es heute einfach nochmal mit gain 120 und offset 30. Danke erstmal.
 
Hi

mit gain 120 und offset 30. Ist das Histogramm den jetzt "normal"?
1584820076682.png
 
Die einzelnen Frames rauschen immer relativ stark. Ich hab dir mal ein Screenshot von einer meiner Singleframes gemacht:
m81single.JPG

Meiner Screenshot ist allerdings kalibriert, sowohl auf systematische Bildfehler als auch auf Farben. Bei dir müssen noch Flat und Dark abgezogen werden, damit die ganzen Artefakte weg sind. Das ist die Voraussetzung für ein gutes Bild. Dann erst kann man beurteilen, ob der Frame was taugt oder nicht.

Dann kommt noch der Punkt: wie ist dein Himmel? Ich vermute die Darstellung ist ein Autostretch. Wenn dein Himmel sehr hell ist, dann ist das Signal-Rausch-Verhältnis von Galaxie zu Hintergrund nicht besonders gut und in dem Anzeigemodus führt das zu einem stark verrauschten Bild.

Muss nix heißen. Mein Einzelframe rauscht auch und das Resultat aus genug Frames kann sich durchaus sehen lassen:
 
Hi
hier das Bild: Light_60_secs_2020-03-21T22-16-34_088.fits

Ich habe Bin2 eingeschalten, also nicht wundern. Dies wurde in einigen Threads empfohlen um die Aufnahmezeiten kurz zu halten. Sind 60sec mit gain 120 und bin2 eine akzeptable Wahl für den Anfang?
Ich wollte mir einige Standartparameter zulegen, damit ich nicht tausend Kalibrierbilder benötige.

Also 60sec bin2, 120sec bin2, 180sec bin1 und 300sec bin1. Gibts hierzu Empfehlungen für die 294MC von euch?
 
1. 2x2 Binning hat bei CMOS-Sensoren nur den Effekt, die Pixelanzahl um den Faktor 4 zu reduzieren. Dadurch wird zwar die Download-Geschwindigkeit gesteigert, aber die Auflösung des Bildes wird natürlich ebenfalls herabgesetzt. Das Signal/Rausch-Verhältnis wird dadurch jedoch nicht verbessert, deshalb solltest Du das 2x2 binning nicht verwenden.

2. Die Intensitäten in den FITS-Dateien sind nicht original. Dies ist ein ganz grober Fehler der verwendeten Aufnahme-Software. Man sieht das am besten im Blau-Kanal: Wenn man sich das Histogramm in PixInsight unter hohem horizontal zoom (400) anschaut, stellt man fest, dass die Abstände der "Spikes" andere sind als im Rot- oder Grünkanal. (Bei einer Kamera mit 14-bit ADC, bei der der Kameratreiber auf 16 bit skaliert, müssen diese Abstände 4 ADU betragen, und sie müssen in allen Farbkanälen gleich sein.)

In einem anderen Thread ( Warum ist Bayerpattern in Bias und Dark sichtbar ) wurde festgestellt, dass Kstars die Intensitäten der Farbkanäle blödsinnigerweise mit den Faktoren WB_R und WB_B skaliert und die default-Werte WB_R=52 und WB_B=95 betragen. Wenn beide Faktoren auf 50 gesetzt werden, tritt die Verfälschung der Rohdaten offenbar nicht auf. Leider endete dieser Thread aber ohne weitere Information, ob der Bug mittlerweile in einer neuen Version behoben wurde.

Wenn Du die Faktoren WB_R und WB_B auf 50 setzt, müssen anschließend auch neue Kalibrierungsaufnahmen gemacht werden!

3. In der 180-s-Belichtung mit unity gain ist wenig Signal vorhanden. Unter diesen Bedingungen ist eine Belichtungszeit von 5 min tatsächlich wohl eher angemessen.

4. Für die Kalibrierung der Rohdaten brauchst Du passende dark frames (-> MasterDark), flat frames und entweder bias frames oder flat-darks (zur Kalibrierung der flat frames, anschließend -> MasterFlat).

Bernd
 
ah super hinweis. danke. ich nehme gleich noch die kalibrierbilder auf und probiere heute Nacht nochmal. Kann die alten Aufnahmen somit löschen oder doch noch weiterverwenden?
 
In diesem Fall würde ich die Aufnahmen tatsächlich löschen, denn sie enthalten nicht die Rohdaten, die die Kamera abliefert. Interessant wäre noch, ob der Autor des anderen Threads bei den Programmierern von Kstars weitergekommen ist. Da ich keinen Rechner mit Linux-BS nutze, interessieren mich diese Einzelheiten weniger, aber vielleicht kannst Du ja den anderen Thread mal reaktivieren und dort nachfragen.

Bernd
 
M51_21March2020.jpg


M81_20March2020.jpg


Also das ist rausgekommen. ich fange dann nochmal bei Null an und kann das ja dann gut vergleichen :)
 
ich habe vermutlich den falschen Filter gekauft: L-eNhance Dual-Bandpassfilter (
  • H-beta: 486.1nm
  • OIII: 501nm
  • H-alpha: 656nm
)
aber wollte eigentlich einen für meine RGB 294MC Kamera gegen Lichtverschmutzung.

Optolong L-Pro Filter
 
Der filtert halt 80% des Lichts raus. Deshalb kommen bei dir auch die HII Gebiete so gut raus. Das hat mich schon gewundert. Das SNR der Galaxie selbst wird natürlich deutlich schlechter und dein Bild rauscht mehr. Dafür sieht man die HII Regionen viel besser. Siehe mein Kommentar hier:

M81

Besser oder schlechter gibt es da nicht. Beide Filter haben ihre Rechtfertigung. Am besten hat man beides.

Bei M82 lohnt es sich wegen der gigantischen Wasserstofferuption, bei M81 hätte eher in mehr RGB investiert wegen der feinen Staubbänder.
 
Hi
mir ist noch "eingefallen" das ich den folgenden Filter installiert habe.


Vermutlich hat dies auch ein Einfluss. ist der Filter für Galaxien geeignet? Eigentlich wollte ich einen für Lichtverschmutzung.
Das hättest Du auch gleich segen können: wenn man solch einen Filter installiert hast, der nur H-alpha, H-beta und OIII durchlässt, braucht man sich nicht wundern, dass Kontinuumstrahler wie Galaxien, Reflexionsnebel oder auch Sternhaufen ein äußerst schwaches Signal liefern! Mit diesem Filter musst Du andere Objekte anpeilen, die in diesen Wellenlängenbereichen auch hell sind, wie z. B. Emissionsnebel, planetarische Nebel und Supernovaüberreste (SNRs).

Für Galaxien, Reflexionsnebel und Sternhaufen lässt Du den Filter besser weg. Dann werden auch meine Angabe zu gain und Belichtungszeit passen. Außerdem wirst Du dann natürlichere Farben erhalten.

Übrigens scheinen sich in Deinem Bild von M 51 noch ein Haufen von hot pixels (rot) zu tummeln. Da hat wohl die Kalibrierung nicht geklappt...

Bernd
 
ok super. ich poste dann nochmal ein FITS wo die Kamerawerte auf 50% gain gestellt sind. Den Filter habe nun ausgebaut und versuche die gleichen Galaxien heute nochmal, fall es das Wetter zulaesst. Dann sieht man hoffentlich einen guten Unterschied.
Ich habe natuerlich Hoffnung, dass weniger Licht geblockt wird und generell die Aufnahmen besser sind. Ich hatte mich schon gewundert, dass andere so kurz belichten und ein WOW Ergebniss haben und ich nach vielen Stunden nicht. Ich wollte mir schon ein anderes Teleskop kaufen...
 
St-avg-21000.0s-AR_LN_8.0_4.0_8-x_1.0_LZ3-NS-full-qua-mult-sc_BWMV_nor-AAD-RE-noMBB-lpc-cbg-St.jpg


hier das RGB bild mit 70x 300sec. Ich bin mir nicht sicher wie ich das noch optimieren könnte. Temperatur des Sensors auf -30Grad? Oder eventuell ein Filterrad für Aufnahmen ohne Filter und welche mit dem Filter und dann kombinieren?

 
Eine weitere Absenkung der Sensortemperatur würde vielleicht eine gewisse Verbesserung bringen, aber nur dann, wenn Die Kühlleistung in vernünftigem Rahmen (etwa < 70 %) bleibt. Einen großen Effekt erwarte ich dadurch aber nicht.

Die Frage ist eher, ob die Kalibrierung korrekt durchgeführt wurde. Welche Software verwendest Du zur Erstellung der Kalibrierungsdateien und für das Preprocessing?

Im Vergleich zum M-51-Bild, das mit Filter aufgenommen wurde, sind in dem neuen Summenbild zumindest keine roten und blauen Punkt (vermutlich hot pixel) erkennbar. Das heißt aber noch nicht, dass die Kalibrierung korrekt ist. Schau Dir mal eines (oder mehrere) der kalibrierten light frames im Histogramm und in der Statistik an: es sollte nur ein sehr geringer Teil der Pixel eine Intensität von 0 aufweisen (Clipping). Wenn das in Deinen kalibrierten light frames anders ist, stimmt etwas mit der Kalibrierung nicht.

Der Hintergund im neuen Summenbild ist so dunkel (der Schwarzpunkt wurde zu aggressiv gesetzt), dass man auch nicht erkennen kann, ob die Flatfieldkorrektur OK ist. Das unkalibrierte light frame (FITS-Datei) weist eine sehr starke Abschattung am unteren Rand auf. Das wird erst sichtbar, wenn man dieses frame debayered. Die Abschattung hat nichts mit normaler Vignettierung zu tun und dürfte auch mit einer Flatfieldkorrektur nicht vollständig beseitigbar sein. In der Integration hast Du diesen Teil des Bildes (vermutlich aus genau diesem Grund) abgeschnitten. Dieser Sache würde ich auf den Grund gehen: irgendetwas im Lichtweg verursacht diese Abschattung, und die Ursache sollte unbedingt beseitigt werden.

Ein Filterrad brauchst Du meiner Meinung nach für eine OSC-Kamera überhaupt nicht. Zunächst würde ich erst einmal an geeigneten Objekten klären, ob die Verwendung des duo narrowband Filters gegenüber Aufnahmen ohne Filter wirklich etwas bringt. Aufnahmen mit dem Filter müssen vermutlich etwas anders bearbeitet werden als solche ohne Filter. Wenn öfter auch Aufnahmen mit dem Filter gemacht werden sollen, würde ich eher einen Filterschieber ins Auge fassen als ein Filterrad.

Bernd
 
Also ich hatte mir 5min vor der Antwort ein EFWmini bestellt. So kann ich zwischen dem einem Filter, keinem Filter und einem Darkfilter wechseln. Bisher laufe ich hin und her um den Teleskopdeckel für darks aufzuschrauben. Das entfällt nun :)

Gleichermaßen habe ich festgestellt, dass der Backfocus wohl falsch war. Fuer den TSFlat 2 benötige ich 123mm backfocus und hatte nur 109.5mm. Aber irgendwie spiegelt sich das nicht wirklich wieder? Ich hatte noch einen fehlenden 30mm Extender
und bin nun bei den vorgegebenen 123mm. Problematisch ist, dass das Teleskop nach hinten sehr lang ist und nun die Kamera bei einigen Positionen straight ab, bei der Drehung gegen das Stativ fährt. Ich habe zwar das Teleskop in der Montierung sehr weit nach vorn geschoben, aber nun ist es nicht mehr balanziert. Kennt ihr das Problem?

Die Abweichung am unteren Rand kommt vermutlich vom OAG. Den habe ich nun ein stück nach oben gesetzt und teste heute Nacht nochmal.

Ich nutze AstroPixelProcessor mit den Standarteinstellungen (da ich Null Erfahrung habe). hier ein kalibriertes Light ohne filter (aber mit falschem Backfocus)

1585060910133.png
 
Also ich hatte mir 5min vor der Antwort ein EFWmini bestellt. So kann ich zwischen dem einem Filter, keinem Filter und einem Darkfilter wechseln. Bisher laufe ich hin und her um den Teleskopdeckel für darks aufzuschrauben. Das entfällt nun :)

Ja, bequemer ist das natürlich, wenn man den Filterwechsel automatisiert. Darkframes mache ich allerdings immer tagsüber oder z. B. in Vollmondnächten.

Gleichermaßen habe ich festgestellt, dass der Backfocus wohl falsch war. Fuer den TSFlat 2 benötige ich 123mm backfocus und hatte nur 109.5mm. Aber irgendwie spiegelt sich das nicht wirklich wieder? Ich hatte noch einen fehlenden 30mm Extender

und bin nun bei den vorgegebenen 123mm. Problematisch ist, dass das Teleskop nach hinten sehr lang ist und nun die Kamera bei einigen Positionen straight ab, bei der Drehung gegen das Stativ fährt. Ich habe zwar das Teleskop in der Montierung sehr weit nach vorn geschoben, aber nun ist es nicht mehr balanziert. Kennt ihr das Problem?

Dann scheint diese Flattener/Teleskop-Kombination bezüglich Abstand recht tolerant zu sein. Besser allerdings, man hält die Spezifikation ein.

Die Abweichung am unteren Rand kommt vermutlich vom OAG. Den habe ich nun ein stück nach oben gesetzt und teste heute Nacht nochmal.

OK.

Ich nutze AstroPixelProcessor mit den Standarteinstellungen (da ich Null Erfahrung habe). hier ein kalibriertes Light ohne filter (aber mit falschem Backfocus)

Leider kenne ich mich mit APP gar nicht aus, und der Bildschirmausschnitt hilft hier nicht weiter, sowohl wegen des Farbstichs als auch wegen der geringen Auflösung. In welchem Dateiformat (mit Zahlenformat: Gleitkomma, 32 bit) speichert APP denn kalibrierte light frames ab?

Bernd
 
Darks sollte man im Dunklen machen.
Bei vielen Kameras steht in der Anleitung das sie in der Nacht lichtdicht sind. Das gilt aber nicht bei Tag.
Ich habe die ASI294MC auch schon mit StellarMate genutzt und das benutzt KStars und Ekos allerdings auf Raspberry Pi. Das geht einwandfrei.
 
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