Astro DSLR Peltier mod V2 - Planungsphase

Hi,

das Bild entstand mit meiner 5D², dem 100er Makro, dem ST-E2, zwei Speedlites, schwarzer Stoff und etwas Glass.
Das ganze ist nicht sonderlich aufwendig wenn man erst mal den Grundaufbau hat. Der Rest wird mit Photoshop gemacht.
Übrigens, der M42 auf dem Display ist echt und nicht hineingeschnitten.

Mit der Kamera bin ich auch sehr zufrieden. Da hatte ich ein paar ganz brauchbare Ideen. Die Umsetzung hat mich schon einige Abende gekostet. Am meisten Zeit hat das verbauen der Sensoren und das verlegen des Lackdrahtes verschlungen. Der Rest der Elektronik ist da untergebracht wo noch etwas Platz war. Was zur Folge hatte das ich noch mehr Kabel legen mußte.
Um Tau und Störungen zu vermeiden mußte ich den Buck und den Messwiderstand so weit weg wie möglich vom Digic und der Kühlung verbauen. Bei der Verschlussmechanik wurde ich dann fündig. Dort gab es noch genug Platz und das ist weit weg von der Kühlung und der CPU.
Mal schauen ob ich mal noch ein paar Bilder von innen machen werde. Dann könnt Ihr sehen wie aufwendig es war das ganze innerhalb der Kamera unterzubringen.

Gruß Markus
 
War gestern komet fotografieren, leider hatte ich vergessen die Heizung anzuklemmen. Nach knapp 10 minuten total zugetaut. Ohne geht es gar nicht, obwohl wir gestern nur etwas über 30% Luftfeuchtigkeit hatten.
Hab sie heute noch mal geöffnet und den vergessenen Heizdraht angeklemmt...

Gruß Markus
 
Hi,
kennt Ihr jemanden, der eine 1000Da auf Peltier umbauen würde?
 
Hi Stefan,

mhh ich denke der Aufwand ist so groß dass das kaum jemand anbieten wird. Es gibt natürlich die kommerziellen Anbieter, aber die Preise sind da nicht ohne. Der Umbau ist aufwendig und nicht selten geht dabei etwas schief, das hast Du sicherlich hier im Thread auch nachgelesen.

Gruß Markus
 
Hallo zusammen,

ich möchte, aufgrund eigener Planungen mit meiner 650DA, diesen alten Thread wieder ins Leben zurückholen...

Dank Markus Conehead Tips, habe ich mir eine Heißluftstation besorgt, um den Sensor entzulöten.

Ich bin aber noch dabei alle andere nötige Teile aufzulisten. Dafür habe ich mir das lange Thread komplet durch gelesen.

Könnt ihr bitte mir sagen ob es immer noch das "State of the Art" ist, oder ob es seitdem andere bzw. bessere Komponente sowie Tips gibt? Ich möchte ungern die Welt neu erfinden. ;)

Heizung des Staubrütler:
-Widerstandsdraht 100 Ohm/M: ca. 0.8 / 0.9W Leistung
-> mit welcher Versorgung / Spannung? mit den 7,2V der Akkus? oder irgendwie an der Elektronik des Peltier verbinden?

Schützung der Platinen:
- drauf pinseln mit Revell Color Stop
- Mainboard, DC-DC Board usw. sowie alle Anschlüsse pinseln (Kondenswasser kann sich auch Anschluß des Flachbandkabels sammeln).

Kühlung des Sensors:
- Kupferfinger gebaut aus 1mm dick Kupferblech
- Sensor entlöten dank Heißluftstation
- Kupferfinger geklebt am Sensor dank: Arctic Silver 2 Komponenten
- nicht vergessen den Kupferfinger an der Masse der Kamera zu verbinden
- Peltierelement von Quick Cool... da ist es mir bis jetzt nicht klar welche das beste wäre: so eins 3.8 V 3.7 A 8.5 W oder so eins 8.6 V 3.7 A 19.3 W
- Ventilator: gibt es Empfehlungen?

Versorgung:
- ok, keine PWM Regelung anwenden
- da komme ich aber nich weiter was die beste Versorgung geeignet wäre. Mansche nutzen ein DC-DC Step Down Schaltregler Power Modul Supply 4V-35V , andere ein 5V-32V.
- was nutzt ihr dann für das ganze Eletronik?

Sonstiges:
Im Thread, wurde es nicht viel über Temperaturmessung diskutiert. Ich würde mir folgendes Thermometer bestellen und umbauen.

Viele Grüße,

Julien

PS: bitte nicht böse wegen meinem Deutsch sein, bin franzose
 
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Hi,

den Widerstandsdraht hast Du falsch verlinkt. Du brauchst den hier:
http://www.voelkner.de/products/33361/Widerstandsdraht-100-Ohm-M-5m.html
Ich nehme etwas 1,2 Meter, dann kannst Du ihn direkt mit 12 Volt betreiben und brauchst keine extra Regelung dafür.

Peltier würde ich die beiden empfehlen:
http://www.voelkner.de/products/262519/HighTech-Peltier-Element-8.6-V-3.7-A-19.3-W-A-x-B-x-C-x-H-30-x-30-x-x-4.7-mm-A-x-B-x-C-x-H-30.html
http://www.voelkner.de/products/254323/HighTech-Peltier-Element-3.8-V-3.7-A-8.5-W-A-x-B-x-C-x-H-20-x-20-x-x-4.7-mm-A-x-B-x-C-x-H-20-x.html

Beide werden übereinander geklebt um ein größeres Delta zu bekommen.

Lüfter empfehle ich diesen hier:
Lüfter 60mm Radial
Ich habe viele Lüfter getestet, aber der hier ist für diesen Anwendungszweck am besten!

Das Revel Color stop würde ich nicht mehr nehmen. Das Zeug lößt sich irgendwann wohl auf. Ich nehme nur noch durchsichtigen Nagellack. Damit werden die Platinen vorsichtig eingepinselt. Aber aufpassen das Du nicht in die Nähe von den Anschlüssen kommst. Denn diese lösen sich auf vom Nagellack. Wenn Du ganz sicher gehen willst pinselst Du die Anschlüsse mit dem Revel Color Stop ein und machst danach den Nagellack drauf. Wenn Du fertig bist kannst Du das Color Stop wieder abziehen. Mit dem Color stop kannst Du zum Schluß dann die Anschlüsse mit den Kabeln einpinseln wenn die Stecker alle gesteckt sind, dann sind diese auch geschützt.
Auf dem DC-DC Board solltest Du den Kondensator entladen und dann auslöten und komplett weg lassen. An den Anschlüssen dann schön dick Nagellack drauf.
Für die Stromversorgung der Peltiers kannst Du dieses hier nehmen:
dc buck
Das wird aber etwas warm und zur sicherheit solltest Du das auch etwas kühlen. oder das hier, muß aber auch auf Metall geklebt werden damit es etwas gekühlt wird:
dc buck 2
Oder das hier, das braucht eigentlich keine Kühlung:
dc buck 3
Mit PWM hatte ich nie Probleme. Es gab nur Probleme wenn der Kupferfinger nicht an der Masse angeklemmt ist.

Wieso willst Du so ein großes Thermometer nehmen? Ich an Deiner Stelle würde ein Arduino nehmen. Da gib es richtig kleine Sensoren z.B.
sensor
oder etwas größer aber immer noch gut in der Kamera verbaubar:
sensor 2
Dazu einen kleinen Arduino:
arduino
Dazu ein kleines Display:
oled
Und schon kannst Du diverse Temperaturen messen. Gerne kann ich Dir so ein Thermomenter zusammen bauen oder Dir die Software schreiben. Das ist eine Sache von wenigen Minuten. Wenn Du viel Zeit,Lust und geschick hast kannst Du das Display im Blitz oben einbauen (die Blitzröhre muß natürlich raus). Der Arduino findet seinen Platz auf dem DC Board oder halt extern wie ich es hier gemacht habe:
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-xw-4f28.jpg

Wenn es gut läuft baue ich die nächsten Tage eine 600D um. Die ist Deiner 650D sehr ähnlich. Da kann ich dann ein paar Detailbilder machen. Das Thema mit dem Kühlfinger ist kritisch, da der Sensor runter muß. Aber das weißt Du ja schon. Der Rest ist eigentlich kein Problem. Die Heizung ist auch noch etwas trickreich, da brauchst Du unbedingt ein Hilfsmittel. Bilder findest Du hier:
http://www.old.mash.webclient6.de/index.php/bauen/foto/41-600dcooled
Ich wickle um das Metallstück den Draht und drücke ihn etwas in Form.
Danach wird der Draht auf den Staubrüttler geklebt und fixiert:
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-wd-fd06.jpg
Danach mit Kleber fest fixiert.

So ich hoffe ich habe nichts vergessen. Wenn Du Fragen hast dann immer her damit...

Gruß Markus
 
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Merci Markus für die Links!

Dein Tip für die Heizung mit dem Metallstück hatte ich schon auf deiner Internet Seite gelesen und war dabei mir was ähnlisches zu basteln.

Klebst Du die zwei Peltier übereinander mit dem Arctic Silver? Oder nutzt Du da einen anderen Wärmeleitkleber?

Hast du, seit deinem ersten Post in 2014, das Problem des Drucks des Peltier/Lüfter auf den 3 Schraubenfeder/Sensor anderes gelöst als das komplett Sensor anzuschrauben?
Ich habe schon eine 550DA, 600DA & 650DA selbst modifiziert und nie gesehen dass die Feder- Schraubeneinstellungen zwischen diese Kamera sich signifikant unterscheiden würden.
Also komplett anzuschrauben scheint nicht verkert zu sein.

Ich werde mir in paar Tage die Komponenten bestellen. Wenn ich so weit bin, dann werde ich was berichten.

Gruß aus Dresden,

Julien
 
Hi,

ich schraube den Sensor immer noch komplett mit den 3 Schrauben an. Die Federn lasse ich komplett weg. Ich hatte bisher noch nie ein Problem damit. Die Kameras sind eh nur für Astro da ist es egal das der AF absolut nicht mehr passt.
Die zwei Peltiers werden mit Arctic zusammen geklebt.

Gruß Markus
 
Hallo Markus und Julien,

Wenn das Anschrauben auf Anschlag funktioniert, dann ist das Glück, scheinbar sind die Toleranzen der Fertigung da gut.
Die Schrauben sind für eine aktive Justage, wenn man Pech hat, dann ist der Sensor verkippt.
Viele Grüße
Michael
 
Hi,

Das ist klar. Ich hatte bis jetzt aber noch keine 600d bei der der Sensor dann verkippt war. Ich hoffe das ist inzwischen immer so, ansonsten müssen halt ein paar schimmer dazwischen.

Gruß Markus
 
Hallo,

ich gehe langsamm vorwärts mit der Planung meiner 650DA "cooled".

Ich habe erst mal den Design des Sensors vergliechen, zwischen eine alte 600DA von mir und die neue 650DA.

Was sich nicht geändert hat, sind erst mal die 3 verd..mte Schrauben (rot markiert), die den Sensor an dem Assembly halten. Die sind super schwer abzuschrauben...

Das Grounding des Sensors ist irgendwie anders (blau markiert).
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/bild/380239/canon600dvs650d2Q9RRQ.jpg

und wird natürlich den Platz für den Kupferfinger komplizierter machen.
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/bild/380238/canon600dvs650d1V5Z7S.jpg

hier die 650DA ohne das Mainboard:
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/bild/380243/canon650d1TLYPR.jpg

Wie jede neue Canon Generationo, gibt es leider nicht viel mehr Platz / Gap zwischen den Sensor und sein Board.

Ich werde wahrscheinlich, dank Hinweis von Markus, den Sensor entlöten müssen. Die Heißluftstation habe ich da.
Ich bin aber noch nicht entschieden für die Dicke des Kupferblechs, da es das Anlöten noch schwerer macht.

@ Markus: du nutzt 1 mm für deine 600DA, die vergleichbar zu den 650DA sind, vom Gap her. Hast du Bilder von dem Sensor nach dem Anlöten/Kupferfingerkleben? Wie sehen die Sensor Pins aus?

Gibt es Leute die mit 0.5 mm dickes Kupfer arbeiten?
Pros & Cons?
Ich würde denken:
Pro:
- damit würde man die Pins nicht so sehr verbiegen...
- man kann den Kupferfinger noch einfacht schneiden/bearbeiten damit es gut überall reinpasst.

Con:
- macht bestimmt das Wärmetransport nicht mehr so effizient
- man muss bestimmt, über das Assembly, dann das 0.5 mm Blech mit einem 1 mm dick zusammen kleben (mit Arctic Silver). Dann den 1 mm Blech wird mit dem Peltier in Kontakt (mit Arctic MX-4).

Gibt es da Erfahrung?

Viele Grüße, Julien

Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/bild/380244/canon650d2UANPP.jpg
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/bild/380245/canon650d3V7LG4.jpg
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/bild/380246/canon650d4KB8BZ.jpg
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/bild/380247/canon650d59OPQH.jpg
 
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Hi,

wenn Du zu dünnes Kupfer verwendest dann verbiegt es sich schon bei leichtem Druck vom Peltier. Auch bei 1mm Kupfer kann das pasieren, daher fülle ich Wärmeleitkleber auf die Elektronik des A/D Wandlers. Ich versuche mal ein Bild von meinem Sensor zu machen.
1mm Kupfer ist zwar gut wegen der Kälte, aber das Löten der Pins ist sehr schwer. Ich denke auch das es mit einem Kupfer mit 0,4mm gut kühlen wird, da der Sensor nur 1 Watt oder so Verlustleistung hat. Das sollte man problemlos hin bekommen. Es wird dann aber so sein das die eine Seite kälter ist als die andere. Selbst bei meiner 600D ist das so. Von links nach rechts ist da ein Delta von 4Grad.

Leider bin ich krank, daher kann es noch ein zwei Tage dauern bis die Bilder kommen.

Gruß Markus
 
Übrigens, die Schrauben gehen eigentlich gut auf, aber Du brauchst die absolut genau passenden Schraubendreher.
Masse kannst Du auch irgendwo anders am Sensor anklemmen. Wo ist nicht so wichtig. Wichtig ist aber das der Kupferfinger auch mit Masse verbunden ist.

Gruß Markus
 
Hallo an alle :)
Habemich schon geraume Zeit nicht mehr in diesem Thread betätigt, aber verfolge ihn immernoch gerne :)
Meine Cooled EOS 1000DA läuft mittlerweile seid 3 Jahren ohne Probleme, kein Tau keine Feuchtigkeit, keine Elektronikprobleme und das alles ohne Silkagel und Gasfüllung.
Die Familie hat sogar noch Nachwuchs bekommen, seid ca 6 Monten haben wir eine Cooled 500DA dazu gebaut und jetzt reizt mich der Umbau einer 600DA, was mich zu meiner Frage bringt.
Sag mal Markus ( Conehead ) hast du vielleicht mal ein paar Bilder des CMOS Umbaus auf Kupferfinger ? Da soll extrem wenig Platz sein , oder ?
Wäre toll, wenn du mir dazu vielleicht was zeigen könntest...
Hier noch mal ein kleines Bild der 1000DA, als anreiz es mal selber zu versuchen eine Canon auf Peltier umzubauen:)

Mfg

der andere Markus
14Std ISO 400
Link zur Grafik: http://www.themilkyway.de/images/Aufnahmen/M81undM82/13288399_10209112008904995_1878887016_o.jpg
 
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Hi anderer Markus,

bei der 600D ist zwischen dem Sensor und der AD-Platine nur ca.0.4mm Platz. Zu wenig meiner Meinung nach für einen guten Kupferfinger. Ich löte daher den Sensor ab, mache das bereits fertig gebogene Kupferblech mit etwas Wärmeleitkleber dazuwischen und löte den Sensor mit etwas mehr Abstand wieder an. Dazu müssen vorher die Pins etwas verbogen werden. Das ist zwar ne Frickelei aber dafür ist der Rest umso einfacher.
Bilder davon hab ich noch eventuell, da muß ich mal noch schauen. Aber im prinzip ist der Kuperfinger nur ein Streifen der in der Mitte um 180Grad gebogen wird. Der Spalt dazwischen entspricht genau dem Maß welches die Platine mit Bauteile und Anschluß-Stecker hat.
So sieht das dann fertig aus:
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-1b3-4c40.jpg

Gruß Markus
 
Hallo zusammen,

ich habe gerade eine Astronomie-Auszeit von gut und gerne 7 - 8 Jahren hinter mir, in der persönlich viel passiert ist. So langsam kommt die Lust wieder, und ich habe Euren spannenden Thread entdeckt.

Hat Tobi seine EMV-Probleme in den Griff gekriegt, oder hat sonst noch jemand EMV-Probleme?

Der Punkt ist mir nämlich aufgefallen, da er anscheinend nicht gelöst wurde, aber recht einfach eigentlich zu lösen ist.

Es gibt verschiedene Arten von elektronischen Tiefpässen zum Glätten von PWM-Rechteckspannungen. In diesem Fall würde mit einer Spule, einer Freilaufdiode (wichtig), und einem (bei dieser einfachen ohmschen Last optionalen) Kondensator aus der PWM ein "Abwärtswandler".

Der ist hier erklärt: Abwärtswandler auf Wikipedia
und hier: Step-Down-Converter

Zum Berechnen helfen einfache Formeln, oder man bedient sich der (einfachen) Simulation: LTSpice

Viele Grüße,
Henning
 
Hallo Henning,
danke der Nachfrage, ja mein EMV-Problem habe ich in den Griff bekommen:
- Stern-Erdung, hatte mit dem Kühlfinger eine fiese Brummschleife
- kein PWM erst recht keiner mit eigenem Tiefpass (hatte wohl etwas falsch gemacht und trotz Freilaufdiode SEHR hohe Spannungsspitzen ~300V)

Leider habe ich immer noch (auch geschuldet der Tatsache, dass ich schon lange nicht mehr daran gearbeitet habe) mein Kondensproblem bei der 450D nicht gelöst...

Sonst kann man so einen Umbau aber für passionierte Selbstbauer nur empfehlen.

CS Tobias
 
Hi,

ich hatte mit der mono 450D auch das Problem das ich Störungen im Bild hatte. Auch diese habe ich nicht in den Griff bekommen. Am Ende lag es einfach am Buck für´s Peltier. Ich hatte da blindlinks welche bei Ebay gekauft. Die sahen denen von meiner 600D extrem ähnlich, verwendeten aber ein anderes IC. Danach hab ich wieder welche mit MP1584 gekauft. Die arbeiten bis 1.5Mhz, was wohl unkritisch für die Kamera ist. Seit dort ist ruhe. Keine besondere Masseführung, außer das der Kühlfinger mit auf Masse liegt.
Meine Bildstörungen sahen eher wie Interferenzen aus. Auch mit nachgeschaltetem Tiefpass hat sich daran absolut nichts geändert. Von daher gehe ich davon aus das die Störungen nicht über Masse reinkamen sondern als Störstrahlung.
Eine 450D würde ich aber nicht mehr umbauen. Viel zu kompliziert. Bei der 600d geht das alles viel einfacher. Kein komplizierter Kupferfinger und extrem kurze Wege was die Kühlung sehr effizient macht. Leider ist das ab und anlöten des Sensors nicht jedermans Sache.

Gruß Markus
 
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Hallo Tobi,

die Spannungsspitzen klingen merkwürdig.
Aber gut dass Du es in den Griff bekommen hast.

Meinst Du Tau oder die Kält auf der Hauptplatine?

Viele Grüße,
Henning
 
Ich klinke mich hier mit ein. Derzeit modifiziere ich auch eine 450D.
Daher gleich eine Frage an alle.
Hat jemand von Euch Neopren als Isolator verwendet.
Neopren ist Wasserdicht, hat eine sehr gute thermische Isolationswirkung und lässt sich auch vulkanisieren.

Zweite Frage, weiter oben ist in einem Beitrag die Rede davon das der Kondensator auf dem DCDC Boars entfernt werden soll. Ist das bei einer 450D gemeint und warum?

Gruß

Giuseppe
 
Hi,

Das ist der Blitzelko. Ich entlade ihn um ihn danach zu entfernen. Ich brauchte bisher den Platz für den Arduino. Es kann aber nicht schaden wenn der weg ist. Die kamera kann im laufe der nacht ne Menge Feuchtigkeit sammeln.
Mit neopren hab ich keine Erfahrungen, aber an sich hört sich das gut an!

Gruß Markus
 
Habe heute den Kühlfinger zugeschnitten. Dummerweise habe ich das Kupferblech etwas zu kurz bestellt. Jetzt musste ich mir zwei Teile zuschneiden. Ich werde diese wie auf den Bild zu sehen ist mit Wärmeleitpaste übereinander legen und mit zwei Senkkopfschrauben verbinden. Dann rundherum mit Zinn versiegeln.

Ich hoffe das wird die Effizients nicht zu sehr in den Keller drücken.

Ich habe das Teil auf dem das Peltier kommt etwas größer gelassen. Meint Ihr es wäre vorteilhafter es nach dem Peltierelement ebenfalls als Streifen zu schneiden wie der Finger selbst?
Dann hätte ich weniger Material welches gekühlt werden muss, theoretisch sollte das von Vorteil sein oder?

 

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Hi,

wenn du den Aufbau gut wärmeisolierst, dann spielt die Materialmenge eigentlich keine direkte Rolle.

Konstruktionstechnisch ist es wichtig, die Strecke Peltier -> Sensor so kurz wie möglich zu halten, das Kupfblech so dick & breit wie möglich zu wählen und eine gute Wärmedämmung. Dann wird am meisten Wärme vom Sensor zum Peltierelement transportiert.
 
Hallo zusammen,

da dieser Post wieder hoch gepuscht wurde, möchte ich kurz meine Erfahrung zu meinem Canon 650DA-cooled Projekt weitergeben.

Zu erst, vielen Dank an Markus Conehead für die viele Hinweise (per Email & im Thread). Sicherlich, wäre es ohne seine Hilfe nichts geworden.

Sie sieht natürlich nicht so klasse wie die 600DA-c von Markus, aber die Kamera funktionnert erst mal und ich kann eine Temperaturunterschied von 28-29°C Grad erreichen. Vielleicht mache ich sie später ein bisschen hübscher.

Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/daten/canon650dacooled20TT3A.jpg

Hier ein paar Bilder für die Leute, die sich für sollches Projekt auch interessieren würden.

- Heizung des Staubrütlers:
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/daten/img9401VGS20.jpg
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/daten/img94142HU4U.jpg

- Ent- & anlöten des Sensors mit Heißluftstation:
Ich habe mich doch für ein 0.5mm dickes Kupferfinger entschieden. Wegen dem Abstand Platine / Sensor, war es für das Anlöten des Sensors optimal. Es liest super bearbeiten und war auch nicht zu weich. Kontakt zum Peltier geht ohne Verbiegung des Kupfers, Wärmetransport passt.

Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/daten/img94273LH31.jpg
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/daten/img98971X2GR.jpg
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/daten/img9894CXRM6.jpg
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/daten/img9903RWYGD.jpg
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/daten/img9906RS5EK.jpg

- Pinseln:
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/daten/img9909SGYFQ.jpg

- Peltier:
Link zur Grafik: http://www.bilderload.com/daten/img9407AEHGW.jpg

Viele Grüße,

Julien
 
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Danke für Deinen Beitrag Julien, wieder etwas mehr Inspiration.
Anbei ein paar Bilder meines Kühlfingers, probegeschraubt.
Die Metallhalter hab ich nach abkleben mit dem Dremel abgesägt.

Frage, habt Ihr die Kontaktfläche Kupfer zu Edelstahlrahmen des Sensors irgendwie thermisch isoliert? Oder liegt das Kupfer direkt auf.

So mein Plan ist als nächstes, Kupferfinger mimt Wärmeleitpaste an Sensor, von oben zwischen Kupfer und Platine für den Anpressdruck dünne Folie einschieben.

So na als möglich den Temperatursensor an den Kühlfinger mit 2K Wärmeleitpaste, danach das Ganze mit Neopren umwickeln und einbauen.

Dann sehen wir weiter.

 

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Zum Anpressdruck: Man könnte den Kühlfinger auch etwas länger machen. Dann ragt er auf der anderen Sensorseite wieder heraus und man ihn mit einer dritten Schraube andrücken.

So wie hier z.B.: Link

 
Moin,

@Julien
ich habe mich schon länger gefragt was aus Deinem Projekt geworden ist. Nun sehe ich es war recht erfolgreich! Super, gefällt mir Dein Umbau. Sieht fast aus wie bei mir. Und die Zahlen sprechen für sich.

@RedFaction
Das mit dem festschrauben am Alu-Rahmen finde ich keine Gute Idee. Da geht einiges an Kälte verloren. Nach vorne hin bekommst Du den nicht Isoliert und es bildet sich Tau. Ich hätte an dieser Stelle den Kuperfinger lieber direkt auf den Sensor geklebt und nicht geschraubt.
Das andere Ende sieht gut aus. Aber hier solltest Du Kunstoffschrauben verwenden, sonst hast Du hier auch wieder eine Kältebrücke. Dazu viel Isolierung.

Gruß Markus
 
Hi Markus,

ja, mit dem festschrauben am Sensorrahmen habe ich auch meine Bedenken.
Nur ganz ohne möchte ich das nicht umsetzten, es soll nicht die gesamte Last auf dem Sensor lasten.
Ich spiele gerade mit dem Gedanken mit einer Isoliationsschicht eine Trennung vorzunehmen. Eventuell GFK Platte? PU-Platte? Kork?

Die Schrauben am Peltier sind nicht tragisch, da hier eine Isolierung unter der Aluplatte stattfinden soll.

Gruß

Giuseppe
 
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