Nochmals salü!
Irgendwie sollten auch die Teleskope, die man nicht mehr hat, nicht vergessen werden. Statt nur Marken und Zahlen zu nennen, gibt´s wieder kleine Geschichten...
1983: Der schon einmal erwähnte berüchtigte "Neckermann 60/700mm"-Refraktor. Azimutal montiert, anfangs grottenschlecht! Erste Verbesserungen durch Entspannung der Optik, bessere Abstandsplättchen zwischen den Linsen und Neuberechnung der Blenden im Tubus. Danach Umbau durch azimutale Skalen zu einem Vermessungsinstrument. "38911 Basic Bytes free" reichten zu einem kleinen C64-Programm, mit dessen berechneten Azimutalkoordinaten dann Merkur und Venus am Tage aufgefunden werden konnten.
1984: Ein Celestron C90, parallaktisch montiert auf einer umgebauten parallaktischen Quelle-Montierung. Weder bei Deep-Sky noch am Planeten wirklich gut, aber damit gab´s nie Transportprobleme.
1985: Ein Vixen 102M (102/1000mm), parallaktisch montiert auf einer Vixen SuperPolaris. Ein sehr schönes Gerät, aber am Planeten weder Fisch noch Fleisch und schon gar kein Vergleich zum Vixen 102L eines Kollegen.
1992: Endlich ein C8, parallaktisch montiert auf der alten SP, die ich durch eine solide 10mm-Stahlachse im Höhenlager richtig stabil gemacht habe. Mit ihm gab´s so richtig Spaß, ich hatte es 22 Jahre.
Zwischendurch hatte ich noch sehr lange einen Zeiss C-63/840mm, der auch ohne Qualitätsmarkierung an der Optik so richtig gut war.
2012 war geprägt durch den Einzug eines wahren Kolosses, der Meade LightBridge 16, einem Wahnsinnsteil. Es trägt seinen Namen leider völlig zu Unrecht. Das Jahr begann dann mit den schönsten Deep-Sky-Beobachtungen und endete mit den schlimmsten Kreuzschmerzen und dem Verkauf...
cs, volker.