Danke Eberhard für den Link! (y)
Hmm, schwierig ist ja auch immer die Überlagerung zweier Geschwindigkeiten, der, mit der es sich relativ zum Sender bewegt und der, mit der es sich relativ zum Empfänger bewegt... ich versuchs mal so:
- das Signal ("S.") hat eine geringere Frequenz als Graves ("rotverschoben"), S < fGraves --> Objekt entfernt sich vom Tx und/oder vom Rx
- S ändert seine Frequenz, sie steigt, delta f zu Graves verringert sich --> Objekt ändert die rel.Geschw. zu Tx u/o Rx, sie sinkt
- S = fGraves --> keine radiale Relativbewegung zu Tx u/o Rx
- S > fGraves und zunehmend --> Objekt bewegt sich auf den Tx u/o Rx zu, beschleunigt
- S scheint sich asymptotisch einem konstanten Offset zu fGraves anzunähern --> eine kontante Relativgeschw. scheint sich zu etablieren
- S "fades away" --> Objekt löst sich auf? Objekt verläßt Einzugsbereich von Graves? Evtl letzteres
- auffällig: es gibt Variationen, "Schlangenlinien" --> es muss Schwankungen der rel.Geschwindigkeit(sänderung) gegeben haben. Evtl Beeinflussung durch atmosphärische Windströmungen (Scherwinde?)?
Zu was paßt das nu? Hmm... könnte es eine Aufwärtsbewegung gewesen sein gefolgt von einem "Rücksturz zur Erde"

? Was macht sowas? Eine Höhenforschungsrakete? Eine "Wagenladung" statisch aufgeladener Hagelkörner im Kamin einer Gewitterwolke, Aufstieg und Fall?
Oder eine blöde Konstellation aus dem Dreieck Tx/Objekt/Rx? (mir will nur keine zutreffende einfallen...

). Die Datenlage ist noch ein wenig dünn, mindestens 2 weitere Größen bräuchte man noch: einen weiteren Rx, gerne 90° zum "eigenen" (bei mir ja CAMRAS) oder mehrere, und deren Signalverlauf(e). Damit ließen sich die Freiheiten soweit einengen, daß eine Bahnbestimmung des Objekts möglich sein müßte.
Oder bin ich komplett aufm Holzweg?
Neugierige Grüße
Okke