BackyardImaging
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist (wie unschwer zu erraten) Ulrike, ich bin xJahre jung (sowas verrät eine Dame nicht ;-)) und beschäftige mich schon seit meiner Schulzeit mit Astronomie und denke, dass ich in der Theorie ein gesundes Halbwissen besitze. Das heißt, ich kann mich am Sternenhimmel orientieren und kenne im Groben auch die physikalischen Zusammenhänge. Nur die praktische Beobachtung habe ich bisher stiefmütterlich vernachlässigt. Ich hab natürlich schon durch das ein oder andere Teleskop geschaut und daheim habe ich ein Lidlskop stehen (Klassiker!), das aber mehr oder weniger als Staubfänger dient. Seit einer Weile trage ich mich jetzt allerdings mit dem Gedanken, mich der Beobachtung zuzuwenden und habe daher einige Fragen und ich hoffe, dass ihr mir bei der Beantwortung behilflich sein könnt. An der Stelle herzliche Grüße an die Spechtelfreunde auf dem Sandplacken, die gestern abend so fleißig fotografiert haben
Wie bereits erwähnt, habe ich daheim ein Lildskop stehen. Da das Gerät bei meinen Eltern "wohnt", kann ich nicht mal genau sagen, was das für ein Gerät ist. Allerdings hab ich mir damals beim Kauf sagen lassen, dass das Stativ wohl recht gut sein soll (kein Wackeldackel-Alustativ). Ansonsten weiß ich nicht mal mehr, wo die Okulare für das Teil sind oder ob die noch gebrauchsfähig sind. Daher war mein Gedanke, mir für den Start in die Beobachtung ein neues Teleskop zuzulegen und habe mich belesen. Dem Grunde nach suche ich einen guten Allrounder, d. h. ich möchte Planeten sehen, aber auch gerne ein wenig Deep Sky (und ja, ich weiß, dass man da nur milchige Flecken in s/w sieht
). Ich weiß auch, dass ganz gerne ein Dobson empfohlen wird, der mir prinzipiell schon entgegen kommt. Aber: Ich hadere ein wenig mit der Bauweise (Montierung auf der Rockerbox). Vielleicht habe ich da auch komplett falsche Vorstellungen, aber ist die Beobachtungsposition da nicht ausgesprochen unbequem? Ich meine, so groß sind die Dinger ja nicht, da könnte das runterbeugen auf Dauer eher unbequem werden. Klar, notfalls kann man auch einen Stuhl mitnehmen, aber prinzipiell würde mich erstmal interessieren, wie die Dobsonbesitzer hier damit klar kommen.
Des weitere ist meine Wohnung eher klein. Ein Teleskop, das hier steht, sollte also eher kompakt sein. Ich persönlich mag daher die MAKs ganz gerne (zB https://www.amazon.de/Celestron-Nex...p&qid=1595416211&sprefix=maksu,aps,172&sr=8-1). Aber nochmals: meine Vorstellungen über die Kompaktheit der Dobsons oder MAKs könnten hier auch komplett an der Realität vorbei gehen. Ich habe keines der Geräte bisher tatsächlich gesehen. Die MAKs sollen auch ein recht eingeschränktes Gesichtsfeld haben, ist das richtig?
Wichtig ist für mich außerdem die Transportabilität. Ich fahre einen Skoda Fabia, da sollte das Teil schon reinpassen. Zu schwer sollte es auch nicht sein. Für den Anfang wäre es auch gut, wenn ich nicht so viel zusammenschrauben müsste. Da fehlt die einfach noch die Erfahrung - was wohl wieder für den Dobson spricht.
Ich habe mir außerdem überlegt, eventuell später in die Astrofotografie einzusteigen, wofür sich der Dobson wohl eher weniger eignet. Da ich aber noch nicht absehen kann, wie und wann ich fotografiere (da fehlt mir jegliches Know How), weiß ich nicht, ob ich mir gleich ein Teleskop mit parallaktischer Montieren hinstellen sollte, sondern eventuell erstmal rein visuell anfangen und dann später nachkaufen. Ich weiß zB auch auch nicht, ob man den Dobson eventuell mit einer anderen Montierung verbinden kann (sorry, wenn das blöd klingt, ich habe da echt keine Ahnung).
Teleskopeinsatz wäre (für den Anfang): Rund um Frankfurt herum. Das ist natürlich suboptimal, aber ich wohne nun mal hier und längere Ausflüge wollen gut geplant sein. Also Lichtverschmutzung ohne Ende. Zur Zeit kann ich aus meinen Wohnzimmerfenster Jupiter und Saturn gut am Abendhimmel sehen. Neowise konnte ich mit dem Feldstecher finden. Ab und an besuche ich an den Wochenenden auch meine Eltern, dann könnte ich das Teleskop auch mitnehmen und im Garten beobachten. Dort auf dem Land ist es doch noch etwas dunkler. Budget: Ich dachte so an bis zu 500 EUR (was kein starrer Rahmen ist; es dürfte auch etwas drüber oder lieber drunter gehen)
Danke einstweilen für eure Unterstützung und viele Grüße!
ich möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist (wie unschwer zu erraten) Ulrike, ich bin xJahre jung (sowas verrät eine Dame nicht ;-)) und beschäftige mich schon seit meiner Schulzeit mit Astronomie und denke, dass ich in der Theorie ein gesundes Halbwissen besitze. Das heißt, ich kann mich am Sternenhimmel orientieren und kenne im Groben auch die physikalischen Zusammenhänge. Nur die praktische Beobachtung habe ich bisher stiefmütterlich vernachlässigt. Ich hab natürlich schon durch das ein oder andere Teleskop geschaut und daheim habe ich ein Lidlskop stehen (Klassiker!), das aber mehr oder weniger als Staubfänger dient. Seit einer Weile trage ich mich jetzt allerdings mit dem Gedanken, mich der Beobachtung zuzuwenden und habe daher einige Fragen und ich hoffe, dass ihr mir bei der Beantwortung behilflich sein könnt. An der Stelle herzliche Grüße an die Spechtelfreunde auf dem Sandplacken, die gestern abend so fleißig fotografiert haben
Wie bereits erwähnt, habe ich daheim ein Lildskop stehen. Da das Gerät bei meinen Eltern "wohnt", kann ich nicht mal genau sagen, was das für ein Gerät ist. Allerdings hab ich mir damals beim Kauf sagen lassen, dass das Stativ wohl recht gut sein soll (kein Wackeldackel-Alustativ). Ansonsten weiß ich nicht mal mehr, wo die Okulare für das Teil sind oder ob die noch gebrauchsfähig sind. Daher war mein Gedanke, mir für den Start in die Beobachtung ein neues Teleskop zuzulegen und habe mich belesen. Dem Grunde nach suche ich einen guten Allrounder, d. h. ich möchte Planeten sehen, aber auch gerne ein wenig Deep Sky (und ja, ich weiß, dass man da nur milchige Flecken in s/w sieht
Des weitere ist meine Wohnung eher klein. Ein Teleskop, das hier steht, sollte also eher kompakt sein. Ich persönlich mag daher die MAKs ganz gerne (zB https://www.amazon.de/Celestron-Nex...p&qid=1595416211&sprefix=maksu,aps,172&sr=8-1). Aber nochmals: meine Vorstellungen über die Kompaktheit der Dobsons oder MAKs könnten hier auch komplett an der Realität vorbei gehen. Ich habe keines der Geräte bisher tatsächlich gesehen. Die MAKs sollen auch ein recht eingeschränktes Gesichtsfeld haben, ist das richtig?
Wichtig ist für mich außerdem die Transportabilität. Ich fahre einen Skoda Fabia, da sollte das Teil schon reinpassen. Zu schwer sollte es auch nicht sein. Für den Anfang wäre es auch gut, wenn ich nicht so viel zusammenschrauben müsste. Da fehlt die einfach noch die Erfahrung - was wohl wieder für den Dobson spricht.
Ich habe mir außerdem überlegt, eventuell später in die Astrofotografie einzusteigen, wofür sich der Dobson wohl eher weniger eignet. Da ich aber noch nicht absehen kann, wie und wann ich fotografiere (da fehlt mir jegliches Know How), weiß ich nicht, ob ich mir gleich ein Teleskop mit parallaktischer Montieren hinstellen sollte, sondern eventuell erstmal rein visuell anfangen und dann später nachkaufen. Ich weiß zB auch auch nicht, ob man den Dobson eventuell mit einer anderen Montierung verbinden kann (sorry, wenn das blöd klingt, ich habe da echt keine Ahnung).
Teleskopeinsatz wäre (für den Anfang): Rund um Frankfurt herum. Das ist natürlich suboptimal, aber ich wohne nun mal hier und längere Ausflüge wollen gut geplant sein. Also Lichtverschmutzung ohne Ende. Zur Zeit kann ich aus meinen Wohnzimmerfenster Jupiter und Saturn gut am Abendhimmel sehen. Neowise konnte ich mit dem Feldstecher finden. Ab und an besuche ich an den Wochenenden auch meine Eltern, dann könnte ich das Teleskop auch mitnehmen und im Garten beobachten. Dort auf dem Land ist es doch noch etwas dunkler. Budget: Ich dachte so an bis zu 500 EUR (was kein starrer Rahmen ist; es dürfte auch etwas drüber oder lieber drunter gehen)
Danke einstweilen für eure Unterstützung und viele Grüße!

