Entscheidungshilfe

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Ihr seid wirklich sehr hilfsbereit und ich denke, dass ich jetzt schon einiges mehr weiß. Klar, eine Entscheidung könnt ihr mir nicht abnehmen. Ich habe jetzt noch etwas gestöbert (auch in alten Threads) und frage mich, was aus eurer Sicht gegen dieses hier spräche:


Hier hätte ich schon eine fertige Kombi aus Teleskop und parallaktischer Montierung. Mit der Öffnung könnte ich visuell gut einsteigen. Falls ich später in die Fotographie einsteigen möchte, gäbe es - wenn ich das richtig recherchiert habe - die Möglichkeit, die Montierung nachzurüsten. Ggf würde ich auch ein kleineres Rohr nachkaufen, falls die Montierung nicht mit dem 8 Zoller fertig wird. Wie gesagt - nur für den Einstieg. Falls ich Blut lecke, kann ich das Equipment immer noch aufstocken.
Finde ich gut. ;)

Hat für den Anfang ( ;) ) eine gross genuge Öffnung.
Und mit der parallaktischen Montierung musst du halt dann testen, ob es für die ersten Ansprüche reicht.
Daraus ergeben sich dann sicher neue und zukünftige Erkenntnisse.

Gruß
 
Hi Ulrike

die Kombination funktioniert out of the box visuell moderat. Du bräuchtest mehr Gegengewicht um die Gewichte näher am Montierungskörper anzubringen. Das sollten dann wenigstens 12/13 Kilo sein.
Und genau da sind wir bei der Frage die bisher auch noch nicht betrachtet wurde:
In FFM ist Deepsky so gut wie nichts machbar. Du wirst also mobil sein müssen und raus fahren.

Stell Dir die Frage und denke mindestens 10 x drüber nach wie Du das Thema Transport siehst.

EQ5 wiegt mit Stahlrohrstativ geschätzte 16/17 Kilo , dazu 12/13 an Gegengewichten , 2 Kilo die Betterie, 3 Kilo ein Stuhl, 12 Kilo der Newton mit Schellen, und der Astrokoffer mit Okularen Atlas und Kamera kommt schnell auch auf 6 / 7 Kilo und mehr. Total also leicht ca 55 Kilo in mindestens 2 Gängen zu bewegen.

Trägst Du das dauerhaft immer wieder raus? ;)
CS
 
@Antares Guter Einwand!

Ich habe mir alles noch einmal genau durch den Kopf gehen lassen - mittlerweile träume ich schon von Tuben und Montierungen und nicht immer kommt was sinnvolles raus :cautious:.

Aufgrund meiner Lage (Stadt Frankfurt/kleines Auto/wenig Muskelschmalz in Verbindung mit einer Wohnung im 3. Stock ohne Aufzug) und den Anforderungen (Allround mit Fokus auf Deep Sky) habe ich mich jetzt...... taraaaa..... für einen 8 Zoll Dobson entschieden. Ich werde Dobson-Schubserin und stolz drauf. Jawohl!

Die Fotographie lasse ich zunächst außen vor. Zunächst möchte ich visuell lernen und daher lege ich bei dem Dobson auch einen großen Werte auf Firlefanz wie GoTo oder so (oder sollte ich?) Ich will selbst finden. In meinem Bücherbestand habe ich sogar noch Meyers großen Sternatlas gefunden, obwohl der wohl nicht unbedingt einen geeigneten Deep Sky Atlas ersetzt. Weiterhin erhoffe ich mir, auch die Grundlagen der Optik zu lernen. Brennweiten, Öffnungsverhältnis usw... alles böhmische Dörfer für mich (ich weiß, ich muss noch seeeehr viel lernen).

Meine Frage wäre jetzt: Worauf habe ich beim Kauf zu achten? Flextube halten ich beim 8 Zoller für noch nicht notwendig. Falls mich das Öffnungsfieber packt und es muss ein größeres Gerät her, wäre das natürlich eine Option. Ich meine, gelesen zu haben, dass das Gerät einen parabolischen Hauptspiegel haben sollte - warum auch immer. Ist das so korrekt? Dann gibt es hier zb
einen Omegon Dobson Advanced N 203/1200 DOB und einen Omegon Dobson Advanced X N 203/1200. Wo genau liegt da der Unterschied? Dann gibt's auch noch ein Deluxe von GSO usw usw...

VG,
Uli
 
Hallo Uli,

ich denke der 8" Dobson ist eine gute Entscheidung. Aber es muss nicht der Bresser sein. Der Skywatcher hat meines Wissens auch einen parabolischen Hauptspiegel. Der Hexafoc Fokussierer ist meines Wissens nur eingeschränkt kompatibel mit Zubehör anderer Firmen.

Warum rufst Du den Karl Kloß (Teleskop-Spezialisten) nicht einfach an? Der wird Dich gut beraten!

CS.Oli
 
Schön das du deine Entscheidung doch so schnell treffen konntes.
Bei Dobson bin ich leider nicht der richtige Ansprechpartner, aber ich bin überzeugt das sich hier der ein oder andere findet und sich auskennt worauf du da achten sollst.
 
habe ich mich jetzt...... taraaaa..... für einen 8 Zoll Dobson entschieden. Ich werde Dobson-Schubserin und stolz drauf. Jawohl!
:y:Das ist gut. Dann kannst du dich jetzt gedanklich darauf konzentrieren.

Sehr wichtig beim Dob ist, dass er gut "läuft". Wenn du ein Objekt länger beobschten willst, musst du ja "nachschubsen" und diese Bewegung sollte so möglich sein, dass sie leicht und ohne "Ruckeln" geht.
In beiden Achsen. Was bei den meisten Geräten gut funktioniert ist die Bewegung im Azimut, also "links/rechts".
Das kann man in gewissen Grenzen auch einstellen und notfalls etwas "schmieren" zb mit Autopolitur, damit es nicht ruckelt.

Die Höhenlager sind da kritischer, weil sie bei diesen Konstruktionen (außer beim Bresser) so klein sind.
Einerseits braucht man da etwas "Reibung" damit sich der Dobs nicht von selbst verstellt, andererseits soll es natürlich auch leicht und ruckelfrei laufen.

Ich beziehe mich auf deinen Link.
Bei dem GSO "GSO Dobson 200C 200mm 1200mm f/6 8" Newton auf Rockerbox-Montierung" wird die Reibung erhöht durch Zugfedern, welche die Höhenlager gegen die Gleitfläche pressen.
Das funktioniert meiner Meinung nach ganz gut. Auch hier gilt, wenn es ruckelt kann man etwas nachbessern.

Der GSO "GSO 680 Dobson 8" f/6 200mm/1200mm Teleskop Deluxe" macht das etwas anders.
Hier wird ein massives Lager verwendet und der Widerstand ist einstellbar über eine große Schraube links und rechts.
Zudem kann man das Lager in der Position etwas anpassen und somit optimal auf den Schwerpunkt einrichten.
Leider hat dieses System auch einen Nachteil: Durch die Fertigungstoleranzen der Holzteile wackelt dieses Lager in seiner Halterung und das System führt sich selbst ad absurdum weil es dadurch wieder ruckelt.

Theoretisch hat die Lagerung des Bresser (große Höhenräder) einen Vorteil, denn große Höhenräder sind eine gute Voraussetzung für einen guten Lauf.
Außerdem hat der Rohrschellen und man kann den Schwerpunkt dadurch einrichten.
Und man tut sich beim Tragen leichter, weil man an den Höhenrädern anfassen und tragen kann.
Leider kenne ich das Gerät nicht und weiß nicht, ob es seine möglichen Vorteile auch richtig umsetzen kann.

Bei "Einarmigen" Konstruktionen wäre ich vorsichtig.
Will aber auch nichts falsches behaupten, denn ich kenne den "Omegon Dobson Teleskop N 203/1000" mit seinem Einarmlager selbst nicht. Das müsste man testen, ob das wirklich gut gemacht ist und gut läuft.

Persönlich bin ich der Meinung, dass man mit den einfachen GSO Geräten (die mit Zugfeder) ganz gut zurecht kommt. Da diese in der Position nicht verstellbar sind, kann es sein, dass der Dobs mit schweren Okularen kopflastig wird und nach unten abhauen will. Das kann man mit einem Gegengewicht aber relativ elegant ausgleichen.

Gute Literatur besorgen und ggfs. einen Telrad / Rigel als Sucher oder Egänzung zum 8x50 Sucher anschaffen.

Gruß Martin

PS: Eins hab ich noch vergessen:
Weil du schreibst 3. Stock ohne Aufzug.
Der Tubus ist nicht schwer, nur etwas unhandlich.
Die Rockerbox hat aber schon ordentlich Gewicht.
Es wäre eine gute Idee, sich das vorab mal live anzusehen und auch die Rockerbox mal hochheben und etwas rum tragen. Nicht, dass es letzlich daran scheitert und du den Dobs genau 1x nach oben trägst und dann nie wieder ... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ulrike,

3. Stock, wo soll denn hauptsächlich beobachtet werden ?
Wo kann das Teleskop / Rockerbox gelagert werden ?

Der Aufbau sollte so einfach wie möglich gestaltet werden und dazu gehört für mich auch die griffbereite Lagerung.
Je leichter und unkomplizierter das geplant wird, desto häufiger wird das Teleskop auch zum Einsatz kommen.

Gruß,
Holger
 
Hallo Ulrike,

ich hatte auch mal einen Wohnung im dritten Stock und einen Skywatcher Dobson, optimal ist das nicht, ich bin da schon ziemlich dran gescheitert damals. Abhilfe schaffen kann ein Keller oder eine Garage. Oder, wie bei mir, ein Umzug.

Die Höhenlager beim Skywatcher fand ich nie optimal. Das rote Gleitmaterial ist mir auch nach nicht allzu langer, aber recht intensiver Nutzung abgegangen. Konnte man zwar wieder ankleben, aber das fand ich so blöd dass ich den doch irgendwann komplett auf Gitterrohr umgebaut habe. Die Optik dagegen war und ist klasse.

Der Bresser hat einen ziemlich großen Fangspiegel (57mm), den braucht er wohl wegen des hohen Okularauszuges. Das kostet leider etwas Performance (Bild wird weichgezeichnet), was bei guten Bedingungen an Planeten sichtbar wird. Hier sind GSO (50mm) und Skywatcher (47mm) besser.


VG Klaus
 
@komposer Ich wohne in Frankfurt; Beobachtung dann eher außerhalb (Sandplacken). Ich plane, mich einem Verein anzuschließen und dann an Beobachtungsabenden teilzunehmen. Wenn ich zu meinen Eltern fahre, würde ich ihn gerne mitnehmen und dort im Garten beobachten (Dorfhimmel - ggf auch dort noch etwas nach außerhalb). Der Dobson würde dann in meiner Wohnung stehen. Aufgrund der Größe der Wohnung und der Lage (3. Stock) wäre mir was Kompaktes auf einem stabilen Stativ auch lieber, daher hatte ich ursprünglich in Richtung MAK oder SC gedacht. Aber da kostet eine gute Öffnung mal richtig viel Geld. Ein kleiner Refraktor wäre auch drin, aber ich habe es eher auf DS abgesehen. Falls euch ein Kompromiss für den 3. Stock einfällt, dann nur her damit^^

@klawipo Ich habe noch keine Entscheidung bzgl des Modells getroffen. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich die Unterschiede zwischen den ganzen Modellen gar nicht kenne. Ich hab da eher so auf den Lieferumfang geschaut. Daher habe ich das kurz hier angesprochen und würde mich ggf auch noch vom Fachhändler beraten lassen.

Aber wenn ihr jetzt der Ansicht seid, dass der Dobson nicht passt (wegen Wohnung und Stadthimmel), dann lasse ich mich auch gern eines besseren belehren.
 
Hallo Ulrike,
ein 8er Dobson ist auch m.M. nach die beste Wahl. Definitiv das meiste Licht pro Euro und man könnte auch die Frage stellen was Du mit der nur spärlich gesähten wirklich guten Himmelszeit anfangen willst die man letztendlich auch noch umsetzen muss. Daneben hocken um das xte Bild zu machen das andere schon 1000fach besser hinkommen haben oder lieber suchen,finden und sich freuen das man diesmal wieder ein wenig mehr gesehen hat. Für mich war der Weg so wesentlich erfüllter. Lass dir von einem der onlinehändler die Gewichte durchgeben und trage die nächstbeste Getränkekiste (12x1l)mit der entsprechenden Zahl voller Flaschen (Badwaage) die Treppe runter und wieder rauf. Das simuliert Dir die Rockerbox. Den Tubus zu zweit schafft man auch locker.
Noch zwei Gedanken generell: Je einfacher man sich und das Teleskop unter einen dunklen Himmel bekommt desto öfter guckt man durch! Ich gucke momentan von der Dachterrasse durchs Mak Planeten/Mond und nur wenn der Himmel super ist dann schaffe ich den 14er Dobson raus aufs Feld (45min Fahrzeit oneway)
Beobachtungsintervalle: Mak 2x die Woche, Dobson, wenns gut läuft 2x im Monat.
Zum Thema Aussehen: Ich mag auch mein Intes m500 auf ner alten Vixen GP mit Holzstativ, sieht einfach schick aus auf dem Balkon. Aber draußen ,Nachts im Feld ,da könnte mein Multiplexdobson sonstwie aussehen,völlig egal. Ich glaube John Dobson himself? sagte mal, ein Teleskop ist zum Durchschauen nicht anschauen.
Welches der Einsteigergeräte im 8er Bereich taugt kann ich leider nicht beurteilen aber ich würde mal behaupten das sie sich nicht viel nehmen. Wenn ich mir so anschaue aus was Dobson zu seiner Anfangszeit aus Schrott für anscheinend wunderbar funktionierende Teleskope zusammengeleimt hat,kann das heutzutage angebotene nicht wirklich schlechter sein. Dazu vllt. nochmal warten was die anderen so schreiben.
Nächtliche Grüße Sebastian
 
Gute Entscheidung.

Entscheidungskriterien (meine praxisrelevante Rangfolge):

Niedrigeres Gewicht (bes. Rockerbox)
Grosse Höhenräder
guter Okularauszug (sind sowieso meistens Crayford)
kleiner Fangspiegel
normales Öffnungsverhältnis ~F/6
Vielleicht echten Gitterrohrtubus mit extra niedriger Rockerbox wegen Gewicht (Flextube ist für mich mehr Werbung)
...
...
...
Zubehör

Wenn überhaupt Okulare dabei sein sollen, dann nur gutes Übersichtsokular (>20mm, WW).
Ansonsten fehlendes Zubehör selbst zusammenstellen:

Telrad oder Peilsucher (Sucherfernrohr, wenn nicht sehr gut (mindestens 50mm, Prisma), halte ich für unnötig)
Deep Sky Reiseführer von Stoyan
Gutes Planetenokular < 10mm (wieder eine Wissenschaft für sich ;) )
Rotlichttaschenlampe

Einarmlager:
Ich habe zusätzlich einen Omegon 6" Tischdobson mit Einarmlager.
Sehr kompaktes transportables Gerät. Einarmlager funktioniert leidlich.
Bei grösserem Dobson wäre ich mir nicht sicher. => Testen.
Ergibt natürlich weniger Gewicht.

Gruß
 
@Sebastian_Schmidt Bilder machen würde mir schon gefallen und dabei wäre es mir auch egal, ob andere das besser gemacht haben. Suchen und finden fände ich natürlich auch gut, denn ich will auch nicht fotografieren, bevor ich mich etwas besser am Nachthimmel orientieren kann. Und wenn ich mal meinen Freund dazu überreden kann, mich nachts zu begleiten, dann will ich dem auch was zeigen können.

Gewicht des Dobson ist nicht optimal, das stimmt. Und wenn ich die Möglichkeiten wegen des Himmels über oder in der Nähe von Frankfurt nicht ausreizen kann, stellt sich die Frage, ob es denn überhaupt sein muss. Ich kann alle Argumente, die von euch vorgebracht werden nachvollziehen und das Teleskop soll ja genutzt werden und nicht in der Ecke rumstehen, weil ich es nicht die Treppe runterkriege. Zu zweit tragen ist auch nicht drin, denn ich wohne allein.

Den Heritage 150p habe ich mir auch angesehen und auch ein Video dazu bei Youtube. Ich kann mir vorstellen, dass bei dem eine Beobachtung selbst mit Klappstuhl kein Spaß wird, so niedrig wie der ist. Der scheint mir eher was für den Balkontisch daheim zu sein (Balkon habe ich nicht).
 
Da es gerade ums Gewicht und so geht..der ist doch putzig irgendwie :D
st01_520.jpg
8 Zoll f/6
Packmaß: 330 x 310 x 200 mm
Gewicht ca. 8 Kg
Ab 920€
 
Das ist echt schwierig ;)
Deinen Unstand mit dem 3. Stock hatte ich erst spät realisiert und darum oben das PS noch nachgeschoben.

Du brauchst also ein "grab & go" Teleskop, sonst wird das wahrscheinlich nervig mit der Treppe ...
So ein Reisedobson wäre sicher eine Option, dauert halt etwas länger mit Aufbauen und Abbauen und jedes Mal justieren.
Liegt aber wohl deutlich über deinem Budget?

Noch ein weiterer Vorschlag:
So etwas in der Art (8" Newton Tubus mit Rohrschellen)
Und dazu eine ALT-AZ Montierung wie diese.

Auch über deinem Budget aber:
Das könntest du auf 2x leicht runtertragen, hast dennoch 8" Öffnung, eine stabile Montierung (Gegengewicht evtl noch dazu kaufen) kannst später wenn es dich packt eine EQ Montierung kaufen und mit der AZ erst mal den Himmel und die Standardobjekte kennenlernen ...

Und: Sieht aus wie ein "richtiges" Teleskop :ROFLMAO:

Dazu noch einen Telrad oder Alternative und 3 ordentliche nicht zu teure Okulare ...

Hab ich im Moment fast genau so, 8" f/4.5 auf einer AYO.
Das macht echt Spaß (mir zumindest)
Die Nachführung ist damit deutlich besser, als mit jedem Standard Dobson den ich kenne, sehr feinfühlig, smooth, ohne Ruckeln. Die verlinkte Montierung kenne ich selbst nicht, aber wenn die annähernd so gut läuft wie meine AYO wäre das eine Option...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ulrike,

es besteht da schon die Gefahr, dass das aufgrund des Aufwands nachher nur sehr selten genutzt wird.
Wie häufig besuchst Du denn Deine Eltern und ist das sehr weit weg ?
Vielleicht wäre es sinnvoller dort das Teleskop zu lagern.

Gruß,
Holger
 
@Simon 81Bay Out of Budget.

@Martin_B Das Problem ist hier auch der Tubus. 9 kg sind auch nicht gerade ein Leichtgewicht. Aber ich behalte es im Hinterkopf. Vielleicht ginge auch ein 6 Zöller auf ne EQ3? Am besten wäre aber ein 8 Zöller SC nur in nicht so teuer :cool:

@holger: Habe ich auch schon drüber nachgedacht. Aber: ich bin da nicht so oft (einmal alle ein bis zwei Monate) und dann muss ich auch noch Glück haben mit dem Wetter.

Könnte mit meinem Lidlskope vielleicht was gehen? Immerhin hat der schon mal ne gute Montierung. Da könnte man eventuell nur ein anderes Rohr drauf setzen.
 
Hallo,

schwer zu sagen, es ist ja nicht genau bekannt was das für ein Stativ ist. Ob da dann ein kleiner kurzbrennweitiger Newton draufpasst, keine Ahnung. Wäre natürlich eine günstige und leicht zu tragende Möglichkeit, z.B. Skywatcher Parabol Newton 114/500mm - Tubus mit Optik oder 130P, den gibt es auf EQ2 Montierung. Da sind wir jetzt wieder bei kleineren Öffnungen aber tragbarer. Es ist schon eine schwierige Entscheidung bei den ungünstigen Voraussetzungen.

Gruß,
Holger
 
Das Problem ist hier auch der Tubus. 9 kg sind auch nicht gerade ein Leichtgewicht.
Jain, denn du hast einen Tubus mit Rohrschellen und längs der Rohrschellen ist eine Schiene montiert, die später in die Halterung der Montierung geschoben wird.
Diese Schiene (wenn es eine schmale Vixen-Schiene ist) geht sehr gut als "Griff".
Sehr stabil, kann man super anfassen und rum tragen.

Ich würde dringend dazu raten, in deiner Nähe einen Shop zu suchen und dir das live anzusehen.
Im Idealfall ist der Shopbesitzer hier vertreten und du kannst ihn vorab per Link auf diesen Thread verweisen ...
Dafür ggfs auch 400km Fahrt in Kauf nehmen.

Gruß Martin
 
Hallo Ulrike,

ich habe nochmal überlegt, bin eben auch in die Garage mir den 8er ansehen. Ich trage den komplett mit Rockerbox in den Garten. Bei Dir sieht das aber anders aus. 3. Stock und spontan beobachten ist wahrscheinlich eh nicht möglich.
Also wirst Du das Teleskop runter zum Auto tragen müssen. Jetzt ist entscheidend was Du Dir da zutraust.
Egal welches Teleskop, ob mit Stativ/Montierung oder Rockerbox, 2 Gänge sind so oder so nötig. Es sei denn das Teleskop wäre so klein / leicht, dass Du es mit dem Stativ zusammen tragen kannst.
Ich gehe jetzt mal von meinem Standard GSO Dobson aus:
Die Rockerbox wiegt ca 10kg, Durchmesser 50cm, Höhe 60cm. Tubus ca. 13 kg.
Jetzt würde ich mir das genau überlegen:
Wie häufig werde ich wohl beobachten ?
Wie geräumig ist das Treppenhaus, komme ich da überall locker durch.
10 Kg wären für mich jetzt kein Hindernis, das musst Du selbst für dich abwägen.
Den Tubus kann man unter einen Arm klemmen mit ca. 25cm Durchmesser und 1 Meter Länge eigentlich nicht so unhandlich.

Dann natürlich auch überlegen, wo in der Wohnung die Rockerbox und der Tubus gelagert werden können.
Tubus am besten waagerecht.

Gruß,
Holger
 
Hi Ulrike,
ich darf mich kurz einklinken, um meine Situation zu schildern.
So wie Du wohne ich in der Stadt (Wien), und hier und nähere Umgebung geht wenig, es macht aber auch wenig Spaß das Zeug herumzuschleppen, um dann - nach 30min. Fahrt - immer noch einen mäßigen Himmel zu haben, ahnlich wie bei zB Deinen Eltern.
Guter Himmel ist sooo viel wert, da bringen Dir visuell 8, 10, oder auch 12" (schlepp!) nicht viel. Aber man kann bei mittlerem Himmel auch mit kleiner Öffnung (60 - 80mm, f5 - f7, vielleich später unterstützt durch Schmalbandfilter) recht nette Fotos schießen, und sieht nach ein paar Minuten mehr am Chip, als visuell durch einen 60cm Spiegel der Volkssterwarte/des Astrovereins ;)
Also sehe ich(!) als erste Entscheidung:
.) Planeten visuell - das geht 'aus dem Küchenfenster', oder
.) fotografisch DS, oder
.) Reise-mäßig mobil, weil den besten Himmel hast Du 1-2x im Jahr im Urlaub am Berg/Meer.

Ja, ist nicht leicht, aber bekanntlich ist die Vorfreude die schönste,
CS,
Georg
 
Puh, ich weiß gar nicht, wie ich mich für eure Geduld bedanken soll :-) Ich habe beschlossen, noch die Teleskop-Spezialisten zu kontaktieren. Beobachten und vergleichen ist aufgrund der Situation nicht drin.

@Georg - der Plan klingt auch gut. Fotos würde ich wirklich gerne probieren, aber bisher bin ich über Schnappschüsse mit dem Handy im Urlaub nicht rausgekommen.

@komposer Vom Gewicht her könnte ich den wahrscheinlich schon transportieren, aber der Einwand mit dem Lichtsammler unterm Frankfurter Himmel hat natürlich auch seine Berechtigung. In der Wohnung wäre was kompakteres definitiv besser.
 
Also, der nette Herr von den Teleskop-Spezialisten empfiehlt ein 6 Zoll Newton auf einer EQ5 (einfach - später zum fotografieren nachrüstbar). Wäre wohl noch transportabel, wenn auch viele Einzelsachen (Tubus, Montierung, Stativ, Okularkoffer, Gewichte usw...). Alternativ: Heritage 130p oder 150er, weil eben sehr schnell bedienbar (aber keine Fotografie möglich). 127er Mak war auch im Gespräch; da hat er mich aber auf das eingeschränkte Gesichtsfeld hingewiesen und hat Sorge, dass mir das dann nicht so gefallen könnte und er meinte halt, man bekommt die Vergrößerung nicht weit genug runter.

Also so wie es aussieht, muss ich wohl irgendeinen Tod sterben.
 
Was denn? So schlecht?
 
Hallo Ulrike,

ich hatte ja die Heritage Dobson's erwähnt. Der 130p ist ja da im Angebot für 184,24 Euro. Viel verkehrt machen kann man bei dem Preis eigentlich nicht. Und später gibt es da bestimmt auch eine Möglichkeit den Tubus auf eine Montierung zu setzen und ihn auch fotografisch zu nutzen.

Gruß,
Holger
 
Ne aber 6" Newton vielleicht später Fotografie.
6"Newton ~6kg plus zusätzlich Equipment 1,5-2kg. An Eq 5 bedenklich.
Bin der Meinung das geht sich nicht aus um Fotos zu machen auch wenn es nur eine Option wäre.

Heißt für mich größer EQ5 wenn du fotografieren möchtest. Ist aber nur meine Meinung.
 
Also so wie es aussieht, muss ich wohl irgendeinen Tod sterben.

Das müssen wir alle. Darum gibt es auch nur wenige Kollegen, die nur ein Teleskop haben ;).
Wie ist das denn bei dir mit dem Budget? Ist es so eng, oder können es auch 800-1000.- sein?
Es ist Hobby, und ein Kosten / Nutzen Vergleich führt da immer in die Irre.
Sparen ist ja ok, aber man kann sich auch den Spaß wegsparen (nicht bös gemeint).

Hau rein und hol dir zB den 8" auf der Alt-Az, ein paar Okulare dazu und du wirst damit für mindestens 2-3 Jahre ordentlich Spaß haben.

2x Laufen müsste reichen. Einmal die Montierung samt Stativ und in der anderen Hand den Okular/Zubehörkoffer oder Tasche und dann noch einmal für den Tubus.

Der Vorteil an Alt-Az ist, dass man die Montierung stabil und dennoch leicht bauen kann auch für wenig Geld.
Bei EQ ist das auf Grund der Geometrie schwerer und teurer.

Zur Not nach 2 Jahren mit etwas Verlust wieder verkaufen, wenns denn garnicht 'klick' macht.

Du musst (nicht sofort, aber irgendwann) diesen einen Schritt gehen und sagen "so mach ich das jetzt".
Danach auch nicht lamentieren "ach hätte ich doch" sondern das, was mit dieser Entscheidung möglich ist dann ausloten. Umswitchen kann man später immernoch. Macht aber erst Sinn, wenn man mit dem Ausloten durch ist ...

Von Anfang an alles richtig machen hat noch keiner geschafft. :coffee:
 
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Hallo Ulrike,

ich hatte ja die Heritage Dobson's erwähnt. Der 130p ist ja da im Angebot für 184,24 Euro. Viel verkehrt machen kann man bei dem Preis eigentlich nicht. Und später gibt es da bestimmt auch eine Möglichkeit den Tubus auf eine Montierung zu setzen und ihn auch fotografisch zu nutzen.

Er meint, das ginge nicht. Mein Gedanke ist halt, dass das beim Beobachten dann ziemlich blöd wird. Ist ja ein Tisch-Dobson und ich hab nicht wirklich oft Tische da draußen und wollte auch nicht mehrere Klappstühle mitschleppen. Auf ne Decke hocken wäre im Winter jetzt auch nicht so meine erste Wahl. Und wenn schon der Tisch-Dobson, warum nicht der 150er?

Habt ihr vielleicht Links, wo man Zeichnungen sehen kann? Er meint, viele würden die Sachen, die sie sehen zeichnen und ich soll mir das mal anschauen.
 
Hallo Ulrike,

klar über einen Untersatz muss man sich Gedanken machen aber das sollte doch machbar sein. Wo ein Wille ist ...
Irgendwelche Kompromisse musst Du eingehen und hier wäre der Transport in einem Stück sehr leicht und einfach.
Die Bewertungen auf der Seite klingen schon einmal recht gut.

Mit Rohrschellen / Prismenschiene sollte das doch später locker auf eine EQ3 passen. Aber ich habe damit keine Erfahrungen, vielleicht können andere da mehr sagen. Und wie gesagt, für unter 200 Euro hält sich das Risiko doch sehr in Grenzen und Du hast einen günstigen passablen Einstieg gefunden.

Aber klar, mein erste Wahl bleibt der 8" F6 Dobson, ich würde den in 2 Gängen durchs Treppenhaus tragen aber leichter und einfacher ist eben der kleinere Tischdobson und das kannst nur Du selbst entscheiden was Du tragen möchtest.

Gruß,
Holger
 
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Wäre dann nicht der 150er die bessere Wahl? Aber den gibts scheinbar nicht als Volltubus, was ich jetzt besser fände.
 
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