seltener klar?

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Der Klimawandel wird uns leider zunehmend keine besseren Himmel bescheren, fürchte ich. :(

lg
Niki

Hallo Niki,

der Klimawandel scheint es dieses Jahr aber nur auf Deutschland bzw Zentraleuropa abgesehen zu haben, was die Nässe und Bewölkung angeht. In Osteuropa ist dagegen seit Wochen gutes Wetter, ich glaube die haben lange nicht mehr so viel Sonne abbekommen. Südeuropa genauso. Die Ursache für das Wetter in Deutschland dieses Jahr ist wohl der schwache Jetstream (Jetstreams, Klimawandel, Ozon: Die starken Winde werden langsamer und fördern Extremwetterlagen | BR.de), der die Wolken bei uns parkt. Ich persönlich finde auch, dass dieses Jahr bislang nur wenige wolkenfreie Tage dabei waren, ich betreibe das Hobby aber auch erst seit etwas mehr als 1 Jahr.

Hallo zusammen,


Aber machen wir uns nichts vor, der Klimawandel ist Fakt und schlägt sich halt auf das regionale Wetter nieder.
Auch brauchen wir uns nichts vormachen, das die Menschheit in ihrer Gesamtheit daran Schuld ist.
Denke auch das man den Daten, die ja nicht erst seit Gestern gesammelt werden, vertrauen kann.
Denke auch, dass es keine Weltverschwörung der Meteorologen ist, die uns mit aller Gewalt glauben machen will das wir eine Klimakatastrophe entgegen eilen.
So oder ähnlich versuchen es ja einige Zeitgenossen zu interpretieren.
Hmmm... ... ;) geheime/ konspirative Meteorologische Vorlesungen in geheimen Vorlesungssälen, in denen den angehenden Meteorologen eingeimpft wird das weiter zu verbreiten, wie man Daten und Analysen geschickt verdreht... ... ... :eek:.

MMn. ist das Wort "Klimawandel" zu harmlos.
Wir steuern auf eine Klimakatastrophe zu.

Hallo Mathias,

ich würde mich eher als 'Klimaskeptiker' bezeichnen, daher wollte ich deinen Beitrag mal aufgreifen. Das Klima wandelt sich permanent, und es gibt auch einen menschlichen Einfluss auf die Temperatur der Atmosphäre, soweit würde ich mitgehen. Was ich aber bezweifle ist, dass CO2 dabei eine Rolle spielt. Ich bin kein Experte oder sowas, ich habe einfach für mich versucht, den Klimawandel zu verstehen, auf physikalischer Grundlage. Denn physikalisch ist die Wirkung von CO2 auf die Temperatur der Atmosphäre schon sehr komplex, da kommt Wärmestrahlung in einem ganz schmalen Frequenzband von der Erde abgestrahlt und die CO2 Moleküle (Anteil in der Luft von 0,04 Prozent) reflektieren diese dann im Winkel von 180 Grad (zu welchem Anteil eigentlich?) zurück zur Erde, wobei sie die Wärmestrahlung von der Sonne aber durchlassen, da diese in einem anderen Frequenzband auf die Atmosphäre trifft. So ungefähr soll das funktionieren - aber für dieses "Modell" gibt es nach meiner Kenntnis keine sicheren Belege oder Beweise. Es gibt einen hohen Grad an Konsens in der Wissenschaft, eine ganz überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass es so ist, das IPCC hat sich darauf festgelegt. Letzte Gewissheit besteht wohl nicht. Warum finde ich das so schlimm?

Das schlimme daran finde ich, dass wir aufgrund dieser Erkenntnisse Maßnahmen ergreifen, die mit Umwelt- oder Naturschutz nichts zu tun haben. "Klimaschutz" ist so, wie er derzeit betrieben wird, meines Erachtens die eigentliche Katastrophe. Wie eingangs bemerkt gibt es einen menschlichen Einfluss, der besteht im Abholzen der Wälder, Versiegeln von Flächen, "industrielle" Landwirtschaft und auch Wärmeerzeugung durch Maschinen, Kraftwerke etc. Das alles führt bestimmt dazu, dass unsere Umwelt zerstört wird, die Luft verschmutzt wird, Lebensraum für Tiere zurückgeht, die Lichtverschmutzung zunimmt. Aber steuern wir entgegen, indem wir CO2 einsparen? Indem wir neue, emissionsfreie Autos und batteriebetriebene Fahrräder bauen? Mit Sicherheit nicht. Das ist reine Symbolpolitik, die andernorts auf der Welt Schäden verursacht. Sorgen wir für Umweltbewusstsein, indem wir Öl, Gas, Benzin, Diesel teuer machen, um CO2 einzusparen? Nein - denn jede stillgelegte Ölheizung bedarf eines Ersatzes, der erstmal gebaut werden muss. Wir sparen nicht, wir produzieren! Wir produzieren Offshore-Windparks mit enormem Aufwand, um CO2 einzusparen, weil wir im Katastrophen-Modus sind. Alles muss JETZT passieren, keine Zeit für seriöse Forschung und Entwicklung. Statt dessen könnte man sich die Zeit nehmen und Wasserstoffenergie anständig vorantreiben, aber das dauert ja angeblich viel zu lange. Wir werden aufgrund der Elektrifizierung in Deutschland ein vielfaches an Energiebedarf haben - aber bislang keine Lösung, wo der ganze Strom herkommen soll.
Und um mal die soziale Komponente anzusprechen: Wir - in Deutschland - treiben die Preise für Energieträger in die Höhe, haben aber gleichzeitig gerade mal einen Anteil von 2 Prozent am Weltklima.

Grüße!
 
Hallo Michael,

Dass CO2 ein Treibhaus ist, ist erweisen und auch im Labor kann man dies simulieren. Es geht nicht darum, dass es für dieses Model keine Beweise gibt, sondern es ging bisher um fehlende Messungen also den direkten Nachweise für die Erde. Das ist ja nicht ganz einfach...
Jetzt ohne Daten ausgewertet zu haben und diverse Wissenschaftliche Papers dazu gelesen zu haben, würde ich es nie wagen als Fachfremde über 90% der Wissenschaftler zu widersprechen.
Ich hinterfrage vieles, das ist mir aber zu komplex und bin damit gezwungen den Wissenschaftlern zu vertrauen.

Gruß,
Martin
 
Dass CO2 ein Treibhaus ist, ist erweisen und auch im Labor kann man dies simulieren. Es geht nicht darum, dass es für dieses Model keine Beweise gibt, sondern es ging bisher um fehlende Messungen also den direkten Nachweise für die Erde. Das ist ja nicht ganz einfach...
Jetzt ohne Daten ausgewertet zu haben und diverse Wissenschaftliche Papers dazu gelesen zu haben, würde ich es nie wagen als Fachfremde über 90% der Wissenschaftler zu widersprechen.
[Von Moderation gelöscht. Politisch herabsetzend]

Man muss den Wissenschaftlern nicht widersprechen. Es genügt die Ergebnisse zu verstehen und richtig einzuordnen.

Nämlich, auch die CO2 Konzentration schwankte bereits stark in der Vergangenheit. Es gab sogar Zeiten wo sie im Vergleich zu heute enorm hoch war. Die Lebewesen damals hat das nicht weiter gekümmert. Ist ja auch klar, es gab noch keine Wissenschaftler :ROFLMAO:

Ich hinterfrage vieles, das ist mir aber zu komplex und bin damit gezwungen den Wissenschaftlern zu vertrauen.
Ach du meine Güte, wer zwingt dich bloß?
[Von Moderation gelöscht. Herabsetzend und unsachlich]
Liebe Grüße ;)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wahnsinn, daß es noch immer Menschen gibt, die es nicht wahrhaben wollen, dass der Dreck, den man in die Luft bläst keine Auswirkungen hat.
Man kann diesen Beitrag anscheinend nicht oft genug zitieren!!

Es scheint tatsächlich immer noch Zeitgenossen zu geben die sich für die "Krönung der Schöpfung " halten, koste es was es wolle.

Es genügt die Ergebnisse zu verstehen und richtig einzuordnen.
Da scheinst Du das ein oder andere Defizit zu haben.

Seit ende der späten 1960-er Jahren wurde vor dem Ozonloch gewarnt, vor dem anstiegt der globalen Temperatur.
Immer wieder wurde über die Jahrzehnte bis heute gewarnt.
Es wurde belächelt, als grüne Spinner und "Schmeißfliegen" beschimpft.
Heut zu Tage wird green-washing betrieben um Wählerstimmen zu fangen, das Image auf zu polieren... ... ...
Passieren tut so gut wie gar nichts, wie Ewald schon ausführlich beschrieben hat.
Halbherzigkeiten, nicht durch dacht... ... ...

auch die CO2 Konzentration schwankte bereits stark in der Vergangenheit.
Unbestritten das es diese Schwankungen gab.
Es geht nach wie vor um die Zeitspannen. Genau wie bei den von Dir erwähnten Klimaschwankungen.

Es waren auch schon die Polkappen komplett abgetaut.
Die Erde war auch schon mal fast komplett mit Eis bedeckt.

Aber das ist über Jahrtausende passiert und nicht in 150 Jahren.

Und Du wirst lachen, wenn es blöd läuft und die entsprechenden Kipppunkte zusammen kommen kann Europa eine Eiszeit bekommen, trotz globalem Temperaturanstieg.
Das passiert nämlich wenn der Golfstrom nicht mehr "pumpt", zum erliegen kommt.
Der Golfstrom ist die "Heizung" für Europa.
Hängt mit der Versüßung des Atlantik auf Grund des Abschmelzen der Pole zusammen.

Aber mei, lass uns weiter machen wie bis her.
Nach mir die Sintflut.
Kratzt mich dann ja nicht mehr, da schau ich mir die Radieschen von unten an, wenn dann noch Radieschen gedeihen.

P.S.
Wo ich gerade einen Bericht über Griechenland im TV sehe, hmmm... ... ... eine Hitzewelle mit 40° und mehr und die Temperatur sinkt kaum unter 40° über Nacht. Seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr passiert.
Flächendenkende Brände die Existenzen zerstören.
Genau wie in D#Land in den Flutgebieten.
Aber mei, in spätestens drei Monaten ist das wieder vergessen und es geht weiter wie zu vor.
Hab so das Gefühl, das Information von "BILD Dir Deine Meinung" hauptsächlich konsumiert wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
auwei, der eine beleidigt mich mit dem Begriff rumjammern, die anderen schlagen sich die Köpfe ein zum Thema Klima, dabei wollte ich doch nur erfahren, ob ihr auch so magere DSO Monate hattet wie ich - also ist es eine klassische A.de Diskussion geworden - sehr schön;-)
 
also ist es eine klassische A.de Diskussion
Jetzt weißt Du, warum es Wahlen gibt. Damit man sich alle Jahre mal wieder mit einem Kreuzchen auf einem Zettelchen bestätigen kann, dass die Gesellschaft immer absolut uneins ist. Egal wobei, Hauptsache: Nö.

Yin - Yang, Hell - Dunkel, unbedingt impfen - ja nicht impfen, Urknall - Urknall gab es nie, Merkel - alles nur nicht Merkel, kauf Dir nen 8er Dob - mit nem 8er Dob kannst mich jagen... :coffee:

Der Dualismus scheint die Urkraft im Universum zu sein, sozusagen der Zeus der Physik, Elektronen - Positronen, Materie - Antimaterie, Klimawandel - Klimamärchen, ... und wenn man mit dem größten Blödsinn daher kommt und zur Not letztlich immer wieder die Demokratie persönlich anruft, nachdem JEDE in freier Meinung geäußerte Meinung doch ihren Stellenwert hat, und die anderen ja auch bloss eine MEINUNG haben, ...

Klar. Alles nur "Meinungen". Ein menschliches Kind kommt nach etwa neun Monaten zur Welt? Da geh ich aber jetzt auf die Straße. Ich halte das für Quatsch, das wollen irgendwelche selbsternannten Experten uns glauben machen. Die wollen nur an der Entbindung verdienen. Oder was. Oder so... :alien:

Es lebe also der magnetische Monopol.
Der wäre sich wenigstens einig.
Ist aber ein wenig einsam...

lg
Niki
 
Hallo Maiko,

ob ihr auch so magere DSO Monate hattet wie ich
Deine Kritik ist vollkommen berechtigt!

Der Dualismus scheint die Urkraft im Universum zu sein
Ob Du die Lösung für "alles gefunden" hast ;) :coffee: ?
Bei solch kontroversen Themen, nun ja, wie man sieht... ... ... (schließe mich da nicht aus)
Und bei manchen "(dem) größten Blödsinn" muss man einfach was schreiben.

JA! :mad:

Viele Grüße und klare Nächte wünsche ich schon gar nicht mehr! Es soll nur zu regnen aufhören!
Westlich von München sieht es nicht besser aus :confused:.
 
Habt Euch doch bitte, bitte wieder lieb ... PEACE BRÜDER !
 
Klar. Alles nur "Meinungen". Ein menschliches Kind kommt nach etwa neun Monaten zur Welt? Da geh ich aber jetzt auf die Straße. Ich halte das für Quatsch, das wollen irgendwelche selbsternannten Experten uns glauben machen. Die wollen nur an der Entbindung verdienen. Oder was. Oder so... :alien:



lg
Niki

Hallo,
frag mal die Kreationisten, die werden dir ihre ganz persönliche Sicht der Welt erklären. Und wehe, du glaubst es nicht. ;) Davon abgesehen gibt es heute kaum noch Computermodelle, die den Geburtstermin mit +/- 3 Monaten angeben, weil man durch Beobachtung exakte Voraussagen treffen kann. Gilt das auch fürs Klima? Da haben wir schon doppelte und dreifache Prognosen gehört, von 1-5 Grad, alles möglich. Aufgrund von Beobachtungen, die zeitgeschichtlich noch nicht mal ein Wimpernschlag sind. 150 Jahre sind nach menschlichem Ermessen vielleicht eine lange Zeit, aber erdgeschichtlich nicht relevant. Auch die Geschwindigkeit der Erwärmung lässt sich aus Bohrkernen anderer Epochen ablesen. Wir leben nunmal auf einem Planeten, von dem wir mit viel Glück sagen können, dass er Leben ermöglicht. Dass es eine Epoche gibt, die das auch den Menschen ermöglicht, ist noch glücklicher. Dass es immer so bleiben wird? Wäre doch ein großer Zufall. Trotzdem spricht man von gesicherten Erkenntnissen und Notstandslage.
Meiner Meinung nach erklärt sich das eher aus dem Umstand, dass die Menschheit ihren eigenen Hintern retten will, nicht so sehr den von Eisbären, Korallen etc. Die überleben eine bloße Temperaturschwankung doch mit Sicherheit, so wie sie es immer gemacht haben. Da sind andere menschliche Faktoren (Müll, Gift, Raubbau) wesentlich schlimmer. Nur die Menschen, die ihr Haus auf Sand gebaut haben, gucken in die Röhre.

Grüße Moritz
 
Hallo liebe Teilnehmer,

es ist ja schön, dass ihr über die Klimakrise debattiert, aber haltet euch dabei an die wissenschaftlichen Fakten. Sicher gibt es hier noch eine Menge Unsicherheiten. Aber so ist Wissenschaft. Nach und nach werden die Modelle immer besser und die Unklarheiten weniger.

Aber einfach nur die Fakten leugnen oder relativieren, weil es einem nicht passt, Nein. Wer seine eigene Interpretation hier propagieren will, muss sie GUT belegen, andernfalls werden wir die Beiträge löschen. Verschwörungungsmythen und Klimaleugnern geben wir keinen Raum.

Euer Moderatorenteam
 
Mein Klimawandel.
[Link entfernt, da der Artikel voller Falschmeldungen strotzt]
In dem Artikel fehlen die Quellenangaben. Das ist unseriös.

Wissenschaft funktioniert so: man macht eine Beobachtung und leitet daraus eine mathematische Theorie und aus dieser einen messbaren Effekt ab. Dann überlegt man sich, wie man diesen Effekt messen kann. Wenn die Messwerte der Theorie folgen und dies nochmal von anderen Messungen bestätigt wird, gilt die Theorie als bewiesen und man kann sich Anwendungen überlegen. Beispiel Elektrizität: von fliesenden e- hat zwar nie jemand ein Foto gemacht, dennoch gilt der Effekt unzeifelhaft als bewiesen.

Mit dem Klima ist das nicht so einfach. Das Klima verhält sich chaotisch und hängt von einer endlosen Anzahl von Parametern ab. Das kann man natürlich nicht genau simulieren. Also nimmt man die Parameter, von denen man annimmt, dass sie die hauptsächlichen Treiber für das Klima sind und erstellt Rechenmodelle. Diese lässt man für die Vergangenheit laufen und vergleicht sie mit den realen Messwerten. Wenn die Modelle hinreichend gut mit den Messungen übereinstimmen, dann lässt man die Modelle ein Prognose berechnen. Über die Zeit lässt man neue Erkenntnisse in das Modell einfliesen und versucht die Abweichungen der Prognose mit der Realität zu erklären und macht wieder Anpassungen. Dass das ganze nicht so einfach ist, müsste eigentlich schon an dem Punkt klar sein, dass man heute viel vollständigere Wetterdaten hat, wie vor 50 Jahren.

Beweisen lässt sich so etwas wie ein Klimawandel natürlich nicht explizit. Es gibt aber Indikatoren. Wenn es hinreichend viele Indikatoren gibt, die von verschiedenen Stellen bestätigt werden, spricht man wieder von einem Nachweis. Diese Indikatoren findet man auch außerhalb der Klimamodelle. Z.B. Eiskernbohrungen, historische Aufzeichnungen. Ob die die Sonnenaktivität mit einfließen lassen? Keine Ahnung.

Wenn man in die Kreidezeit zurück blickt, kann man sich die ferne Zukunft der Hobbyastronomie vorstellen, wenn die mit ihren Modellen richtig liegen: damals war es 8,5°C wärmer als heute. Es gab keine Polkappen und der Temperaturtransport erfolgte vorwiegend über die Atmosphäre. Was das heisst, kann sich sicher jeder vorstellen. Viel Wind, feuchte Luft, wenig klare Phasen, dafür nachts auch im Winter relativ warm.

Ob das jetzt ausschließlich vom CO2 kommt, sei mal dahingestellt. Das war damals laut Wikipedia 4x so viel wie jetzt. Aber dass das was unsere Spezies da gerade abzieht, der Welt nichts gutes tut, müsste eigentlich jeden klar werden, wenn er sich 5 Minuten auf eine Autobahnbrücke stellt und das was in der Zeit unter ihm durchrauscht auf sich wirken lässt. Am besten die Fussgängerbrücke über die A5 vorm Frankfurter Flughafen nehmen. Dann hat man noch die Kombo mit dem Flugverkehr.

Wo wir grad beim Flugverkehr sind...ich persönlich halte den Flugverkehr derzeit für den größten Feind. Vom Klimawandel erwarte ich mir im Frühling und Sommer eher mehr klare Nächte und dafür Winter mit entweder Regen oder Nebel aber selten mit klaren Hochdrucklagen. An den Flugzeugabgasen können wunderbar die ganzen Aerosole, die da unterwegs sind, keimen und uns die Sicht verschleiern. Ironischerweise ist der Großteil der Astrofotoelite hier im Forum gern mal für eine Session mit dem Flugzeug unterwegs...

Grüße,
Joachim
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Verschwörungungsmythen und Klimaleugnern geben wir keinen Raum.

Aber Hallo!

Niemand leugnet hier, dass es Klima gibt! Was aber möglich bleiben muss in einem solchen Forum, dass gegensätzliche Meinungen geäußert werden dürfen.

Was ist denn z.B. mit der Popper'schen Falsifizierbarkeit der hochgelobten Klimamodelle, damit sie als solche sich überhaupt als "wissenschaftlich" bezeichnen dürfen?

Gruß,
Peter

PS: Sehr bedauerlich, dass man nun auch hier Screenshots wie bei Facebook machen muss, wenn man etwas postet ...
 
PS: Sehr bedauerlich, dass man nun auch hier Screenshots wie bei Facebook machen muss, wenn man etwas postet ...
In einem öffentlichen Forum sollte man schon nicht einfach alles behaupten können. Es gibt Leute, die lesen das und tragen es mit diesen Aussagen als Beweis weiter. Das ist ein echtes Problem in unserer Gesellschaft mittlerweile, da es Gruppen gibt, die das aktiv provozieren. Ich persönlich halte die 20er als das Jahrzehnt der Lügen. Das hat mittlerweile solche Ausmaße angenommen, dass man völlig abstruse Theorien auch in der Mitte der Gesellschaft wieder findet. Ich glaube, dass wir dieses Jahrzent entweder Methoden dafür finden damit klar zu kommen oder dass es die demokratischen Gesellschaften nachhaltig destabilisiert.
 
Mein Klimawandel.
[Link entfernt, da der Artikel voller Falschmeldungen strotzt]
Hab ich mir fast gedacht wo ich den Artikel gelesen habe.
Gruß *entfernt*
 
Aber Hallo!

Niemand leugnet hier, dass es Klima gibt! Was aber möglich bleiben muss in einem solchen Forum, dass gegensätzliche Meinungen geäußert werden dürfen.

Was ist denn z.B. mit der Popper'schen Falsifizierbarkeit der hochgelobten Klimamodelle, damit sie als solche sich überhaupt als "wissenschaftlich" bezeichnen dürfen?

Gruß,
Peter

PS: Sehr bedauerlich, dass man nun auch hier Screenshots wie bei Facebook machen muss, wenn man etwas postet ...
Zur Klärung für alle:

gegensätzliche Meinungen dürfen hier selbstverständlich geäußert werden. Aber nur mit Belegen und fundierten Begründungen.

Peter: Zitat: "Niemand leugnet hier, dass es Klima gibt!"
Ist das ein Flüchtigkeitsfehler? Es geht um den Klimawandel!

Klimamodelle werden daran geprüft - falsifiziert, indem man damit die Klimaentwicklung vergangener Jahrzehnte und Jahrhunderte berechnet, also rückwärts rechnet. Stimmen die Berechnungen mit den bekannten wissenschaftlichen Daten überein (innerhalb angegebener Fehlergrenzen), gelten sie als nach momentanen Wissensstand zuverlässig. Diesen Prozess haben alle von der wissenschaftlichen Gemeinde akzeptierten Modelle im Rahmen ihrer Randbedingungen bestanden. Da ist kein Platz für irgendwelches Herumdeuteln oder eigene Interpretationen!

Wie schon verschiedentlich gesagt, ist das Thema sehr komplex. Der einzelne interessierte Laie muss deshalb der Wissenschaft vertrauen. Selbstverständlich können dazu Fragen gestellt werden. Falls jemand die Antworten für falsch hält, darf er widersprechen, sollte aber den Widerspruch begründen, ohne unbewiesene Behauptungen aufzustellen (Stichwort: Belege).

Euer Moderatorenteam
 
Was ist denn z.B. mit der Popper'schen Falsifizierbarkeit der hochgelobten Klimamodelle, damit sie als solche sich überhaupt als "wissenschaftlich" bezeichnen dürfen?
In jedem Fall wissenschaftlicher als die Einschätzung von irgendwelchen Leuten am Stammtisch, welche da so ein Gefühl haben... In der Klimaforschung herrscht übrigens weitestgehend Konsens darüber, dass es einen anthropogenen Klimawandel gibt. Natürlich gibt es Unsicherheiten bezüglich wie signifikant und 100%ig ist das sowieso alles nicht sicher, aber welche Theorie ist das schon? Wenn man keine Ahnung hat, sollte man evtl. besonders wahrscheinliche Theorien dennoch ernst nehmen. Wenn ich auf eine Kurve zufahre und nicht weiß ob ich um die Kurve komme, wenn ich aufm Gas bleibe, andererseits auch nicht weiß ob eine Bremsung überhaupt noch ausreichend wäre, würde ich persönlich dennoch die Bremse treten. Aber jedem das Seine. #WerSpäterBremstIstLängerSchnell #WerBremstVerliert oder keine Ahnung
Meiner Meinung nach erklärt sich das eher aus dem Umstand, dass die Menschheit ihren eigenen Hintern retten will, nicht so sehr den von Eisbären, Korallen etc. Die überleben eine bloße Temperaturschwankung doch mit Sicherheit, so wie sie es immer gemacht haben.
Wenn man der Evolution Zeit gibt ja, in dem aktuellen Tempo, was im übrigen einzigartig ist von dem, was dem Menschen bekannt ist, vermögen sich Tiere nicht in derselben Zeit anzupassen, ergo die Eisbären sterben früher oder später aus.
Nämlich, auch die CO2 Konzentration schwankte bereits stark in der Vergangenheit. Es gab sogar Zeiten wo sie im Vergleich zu heute enorm hoch war. Die Lebewesen damals hat das nicht weiter gekümmert. Ist ja auch klar, es gab noch keine Wissenschaftler :ROFLMAO:
Richtig und nicht richtig. Langfristig sinkt die CO2-Konzenration sogar (wenn man mal die erdgeschichtlich betrachtet sehr kurze Phase seit der Industrialisierung berücksichtigt) und das ist gut so, sonst wäre es hier nämlich viel heißer. Die Sonne hat in diesen Zeiten übrigens deutlich weniger intensiv gestrahlt. Bei der heutigen Strahlungsintensität und den CO2-Konzentrationen von damals wäre Europa beispielsweise unbewohnbar. Es gab übrigens auch schon Phasen in der Erdgeschichte, wo Leben nur in äquatornähe möglich war. Das waren übrigens auch Zeiten, in denen die CO2-Konzentration sehr hoch war. Wer jetzt anmerken möchte, woher wir das Wissen wollen und hinterfragt ob beispielweise Geologen oder Paläontologen überhaupt wissenschaftlich arbeiten, dem kann ich auch nicht mehr helfen. (nicht konkret auf dich bezogen Sebastian, ich will generell niemand persönlich angreifen...)

Ein paar Dinge kann ich leider (oder zum Glück?) nicht mehr zitieren, da bereits von der Moderation gelöscht, aber dennoch dazu eine Stellungsname. Ob der Mensch mit kleinen Beiträgen so viel Bewirken kann, haben wir mit FCKWs gesehen. Verglichen mit der Atmosphäre waren die freigesetzten Mengen homöopathisch, dennoch wurde der Einfluss auf die Ozonschicht - und der ist beachtlich - so gut wie Lückenfrei nachgewiesen. Seit dem Protokoll von Montreal hat sich das Problem ja auch gebessert (Zufall? Ich denke nicht). Warum sollte sich das bei CO2 so anders verhalten? Dass Treibhausgase einen wichtigen Beitrag zum Klima haben ist auch bewiesen und der Einfluss (stand 1995, die Quelle auf die ich mich berufe ist etwas älter, aber bewusst so gewählt, weil es damals nicht um Klimawandel ging, sodass niemand behaupten kann, dass das nur Ideologie wäre ... es handelt sich um das Buch Umweltchemie von Claus Bliefert, wenn es jemand nachlesen will) ist durchaus signifikant - 33K im Mittel Temperaturerhöhung. CO2 hat dabei nach Wasserdampf den zweithöchsten Einfluss, obwohl die Konzentrationen in der Atmosphäre im ppm-Bereich liegen. Die geringen Mengen CO2 sind also kein Argument. Es ist im übrigen Auffällig, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre gut mit menschlichen Aktivitäten korrelieren.
Evtl. noch zum Schluss: Schaut euch Satellitenbilder der Erde an, wie sich sich über die Jahre verändert. Regenwälder verschwinden, Felder kommen usw.. Weltweit sind nur noch etwa 23% Wildnis, in Deutschland 0,5%. Glaubt ihr wirklich, der Mensch könne keinen so großen Einfluss auf das Klima haben, wenn er es schafft die gesamte Welt umzugestalten? Ich bin skeptisch
Grüße Jonas
 
Geschätzte Moderatoren!

KlimaWANDEL hat es auch schon immer gegeben. Dass der Mensch zum Klimawandel beiträgt bestreite auch ich nicht. Dass er die alleinige Ursache sei, ist aber reine Glaubenssache und hat mit Wissenschaft dann nichts mehr zu tun. Schon alleine, weil es dann den Versuch unterdrückt auch noch weiter nach anderen Ursachen zu forschen.

Und natürlich wird weder eine Klimasteuer auf CO2 in Deutschland den zunehmenden CO2 Ausstoß der Schwellenländer verringern - noch ist CO2 die einzige Stellschraube.

Gruß,
Peter
 
Hab da so ein Gefühl, dass dieser Thread gleich beendet wird … Da zu spekulativ und zu politisch. Vielleicht ist es aber auch nur ein Gefühl … Lass mich überraschen !
 
Na ja … Ein wenig „off topic“ ist es ja schon. Ging es dem TO doch anfangs lediglich nur darum, ob die klaren Nächte subjektiv weniger geworden sind.

Gruß
Sascha
 
Schon alleine, weil es dann den Versuch unterdrückt auch noch weiter nach anderen Ursachen zu forschen.
Das ist mir bislang noch nicht aufgefallen. Wissenschaftler allen Couleurs forschen seit je in ihrer jeweiligen Sparte über die Atmosphäre, Sonne, Geologie, etc. - nie las ich von jemandem, der seinen Hammer hingeworfen hat und achselzuckend sein "Geschäft" aufgab, weil es plötzlich nichts mehr zu erforschen gab, nur weil der Mensch den Planeten versaut...

lg
Niki
 
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