lunic82
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Der Klimawandel wird uns leider zunehmend keine besseren Himmel bescheren, fürchte ich.
lg
Niki
Hallo Niki,
der Klimawandel scheint es dieses Jahr aber nur auf Deutschland bzw Zentraleuropa abgesehen zu haben, was die Nässe und Bewölkung angeht. In Osteuropa ist dagegen seit Wochen gutes Wetter, ich glaube die haben lange nicht mehr so viel Sonne abbekommen. Südeuropa genauso. Die Ursache für das Wetter in Deutschland dieses Jahr ist wohl der schwache Jetstream (Jetstreams, Klimawandel, Ozon: Die starken Winde werden langsamer und fördern Extremwetterlagen | BR.de), der die Wolken bei uns parkt. Ich persönlich finde auch, dass dieses Jahr bislang nur wenige wolkenfreie Tage dabei waren, ich betreibe das Hobby aber auch erst seit etwas mehr als 1 Jahr.
Hallo zusammen,
Aber machen wir uns nichts vor, der Klimawandel ist Fakt und schlägt sich halt auf das regionale Wetter nieder.
Auch brauchen wir uns nichts vormachen, das die Menschheit in ihrer Gesamtheit daran Schuld ist.
Denke auch das man den Daten, die ja nicht erst seit Gestern gesammelt werden, vertrauen kann.
Denke auch, dass es keine Weltverschwörung der Meteorologen ist, die uns mit aller Gewalt glauben machen will das wir eine Klimakatastrophe entgegen eilen.
So oder ähnlich versuchen es ja einige Zeitgenossen zu interpretieren.
Hmmm... ...geheime/ konspirative Meteorologische Vorlesungen in geheimen Vorlesungssälen, in denen den angehenden Meteorologen eingeimpft wird das weiter zu verbreiten, wie man Daten und Analysen geschickt verdreht... ... ...
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MMn. ist das Wort "Klimawandel" zu harmlos.
Wir steuern auf eine Klimakatastrophe zu.
Hallo Mathias,
ich würde mich eher als 'Klimaskeptiker' bezeichnen, daher wollte ich deinen Beitrag mal aufgreifen. Das Klima wandelt sich permanent, und es gibt auch einen menschlichen Einfluss auf die Temperatur der Atmosphäre, soweit würde ich mitgehen. Was ich aber bezweifle ist, dass CO2 dabei eine Rolle spielt. Ich bin kein Experte oder sowas, ich habe einfach für mich versucht, den Klimawandel zu verstehen, auf physikalischer Grundlage. Denn physikalisch ist die Wirkung von CO2 auf die Temperatur der Atmosphäre schon sehr komplex, da kommt Wärmestrahlung in einem ganz schmalen Frequenzband von der Erde abgestrahlt und die CO2 Moleküle (Anteil in der Luft von 0,04 Prozent) reflektieren diese dann im Winkel von 180 Grad (zu welchem Anteil eigentlich?) zurück zur Erde, wobei sie die Wärmestrahlung von der Sonne aber durchlassen, da diese in einem anderen Frequenzband auf die Atmosphäre trifft. So ungefähr soll das funktionieren - aber für dieses "Modell" gibt es nach meiner Kenntnis keine sicheren Belege oder Beweise. Es gibt einen hohen Grad an Konsens in der Wissenschaft, eine ganz überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass es so ist, das IPCC hat sich darauf festgelegt. Letzte Gewissheit besteht wohl nicht. Warum finde ich das so schlimm?
Das schlimme daran finde ich, dass wir aufgrund dieser Erkenntnisse Maßnahmen ergreifen, die mit Umwelt- oder Naturschutz nichts zu tun haben. "Klimaschutz" ist so, wie er derzeit betrieben wird, meines Erachtens die eigentliche Katastrophe. Wie eingangs bemerkt gibt es einen menschlichen Einfluss, der besteht im Abholzen der Wälder, Versiegeln von Flächen, "industrielle" Landwirtschaft und auch Wärmeerzeugung durch Maschinen, Kraftwerke etc. Das alles führt bestimmt dazu, dass unsere Umwelt zerstört wird, die Luft verschmutzt wird, Lebensraum für Tiere zurückgeht, die Lichtverschmutzung zunimmt. Aber steuern wir entgegen, indem wir CO2 einsparen? Indem wir neue, emissionsfreie Autos und batteriebetriebene Fahrräder bauen? Mit Sicherheit nicht. Das ist reine Symbolpolitik, die andernorts auf der Welt Schäden verursacht. Sorgen wir für Umweltbewusstsein, indem wir Öl, Gas, Benzin, Diesel teuer machen, um CO2 einzusparen? Nein - denn jede stillgelegte Ölheizung bedarf eines Ersatzes, der erstmal gebaut werden muss. Wir sparen nicht, wir produzieren! Wir produzieren Offshore-Windparks mit enormem Aufwand, um CO2 einzusparen, weil wir im Katastrophen-Modus sind. Alles muss JETZT passieren, keine Zeit für seriöse Forschung und Entwicklung. Statt dessen könnte man sich die Zeit nehmen und Wasserstoffenergie anständig vorantreiben, aber das dauert ja angeblich viel zu lange. Wir werden aufgrund der Elektrifizierung in Deutschland ein vielfaches an Energiebedarf haben - aber bislang keine Lösung, wo der ganze Strom herkommen soll.
Und um mal die soziale Komponente anzusprechen: Wir - in Deutschland - treiben die Preise für Energieträger in die Höhe, haben aber gleichzeitig gerade mal einen Anteil von 2 Prozent am Weltklima.
Grüße!
