Einstieg in die "optimierte" Visualisierung

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Felix-

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Hallo in die Runde.

Ich habe im Herbst 2019 entschieden ein Teleskop zu kaufen, nachdem ich über Monate wieder den Sternenhimmel mit bloßen Augen bestaunt hatte und verschiedene Webseiten und Youtubekanäle von Hobbyastronomen verfolgt hatte. Nach einer kurzen Recherche ist es dann ein Dobson 200/1200 von Orion mit Push-To-Funktion geworden. Dieses Teleskop hat mir seitdem treue Dienste geleistet und die Push-To-Funktion ist für einen berufstätigen Familienvater genau das Richtige die Zeit effizient zu nutzen. Zumeist beobachte ich auch dem heimischen Garten und würde nun gerne mehr aus der Zeit unter dem Himmel machen und das Gesehene einfangen. Beziehungsweise "optimieren". Genaugenommen bin ich darauf gekommen, als ich mal wieder auf den bekannten Händlerseiten unterwegs war und da so ein gewaltig teures Komplettsystem mit 114mm Optik gesehen habe, sie ein Livestacking macht, um den Seheindruck zu "verbessern". Dann hatte ich etwas recherchiert und festgestellt, dass sowas auch deutlich günstiger zu haben ist, aber eben auch mit Komponenten der eigenen Wahl.

Beobachten und aufnehmen möchte ich in erster Linie verschiedene Deep-Sky-Objekte, wobei auch hin und wieder die Planeten dabei sein dürfen, letztere sollen aber nicht er Fokus sein.

Deshalb hatte ich überlegt, mir eine Ausstattung zur Fotografie und Beobachtung anzuschaffen. Es soll deshalb ein Gerät mit einer paralaktischen Montierung werden, mit GoTo-Fuktion sowie erst einmal ein Newton-Teleskop. Wegen der aus meiner Sicht einfachen Handhabung und vergleichsweise großen Öffnung/Euro. Die Ausstattung wird zwar auch hier vornehmlich im Garten eingesetzt werden, darf aber ruhig mit auf Reisen gehen können.

Hinsichtlich der Optik dachte ich nun an einen 150 oder 200er Spiegel mit ca. 800 oder 1000er Brennweite. Benötigt es für den 200er samt Foto-Epuipment die nächste Kategorie Montierung, s.u.?

Zum Thema Montierung dachte ich entweder an Skywatcher HEQ 5 oder Ioptron GEM28. Wobei die Ioptrons insgesamt deutlich fortschrittlicher wirken. Im Vergleich zu den Skywatcher-Montierungen gibt es aber bedeutend weniger Erfahrungsberichte. Die nächstgrößeren wären die EQ6r oder GEM45. Tolle Teile, aber preislich ist man da auch gleich ein ganzes Stück weiter.

Dazu soll dann noch eine Farbkamera angeschafft werden, damit ich mir das ganze Thema der nachträglichen Kolorierung oder Aufnahmen mit Farbfiltern erst einmal sparen kann. Was wäre da der richtige Start, eine modifizierte DSLR-Kamera oder doch eine ausschließliche Astrokamera? Gerne würde ich das ganze auch kabellos aus dem warmen Zimmer steuern können, wenn es draußen kalt ist. Von ZWO scheint es dafür entsprechende Module zu geben. Für den ersten Anlauf würde ich gerne ohne Kamera unterstütztes Guiding starten, bei Bedarf aber auch das ergänzen. Bzw. was wäre für eine günstige Autoguiding-Ausrüstung zu berücksichtigen?

Nun habe ich auch den Begriff EAA gelesen und das scheint mir, wenn ich das richtig verstanden zu haben, ein Livestacking von Aufnahmen zu sein, quasi während der Beobachtung. So scheinen einige deutlich mehr aus der "visuellen" Beobachtung herauszuholen. Quasi das, was den Auslöser gegeben hat. Was meint ihr, ist das ein erfolgversprechender Ansatz? Den Faden arbeiter ich gerade durch EAA macht glücklich! Mein Weg / First und Second Light mit meiner Ausrüstung

Ich würde mich über Anregungen und Unterstützung bei der Entscheidung freuen, bzw. über Alternativen, auch in Bezug auf Optik und Montierung.
 
Hallo Felix, @Felix-

zu EAA führen viele Wege. Ich bin auch über meinen 10" f/5 Galaxy Dobson | 250 - 1.250 mm gestartet und habe mir Ende letzten Jahres ein EAA-Setup zusammengestellt. Mein Ziel war ein kompaktes Setup zusammen mit allen benötigten Komponenten möglichst direkt auf der Montierung. Im Hinterkopf geisterte mir...

als ich mal wieder auf den bekannten Händlerseiten unterwegs war und da so ein gewaltig teures Komplettsystem mit 114mm Optik gesehen habe,
... Du hast vermutlich ähnlich wie ich auch EV-Scope oder Stellina gesehen. Ob es dann wirklich ...
Dann hatte ich etwas recherchiert und festgestellt, dass sowas auch deutlich günstiger zu haben ist, aber eben auch mit Komponenten der eigenen Wahl.
... günstiger geworden ist, da bin ich nicht so 100%ig sicher, da ich doch einige Komponenten ausgetauscht habe und dadurch manches jetzt ungenützt rumstehen habe, klar kann man nicht benötige Komponenten verkaufen, aber man nimmt schon einen deutlichen 4-stelligen Betrag mit mindestens einer zwei vorne in die Hand.

Hier in meinem Beitrag EAA - Setup mit Skywatcher 130 PDS - kannst Du mehr Details nachlesen. Am Ende ist es ein Skywatcher 130PDS, f/5 130 | 650 mm geworden auf einer Celestron azimutalen Montierung SE mit Starsense Autoalign Modul, einer ASI294MC (ungekühlt) und einem Lenovo Idea Pad. Zusätzlich habe ich noch den ZWO EAF Fokusmotor dran und mir um die Brennweite etwas länger zu gestalten eine 1,5 APM Barlow mit Komakorrektor und für ohne Barlow erst kürzlich noch den Baader Komakorrektor geholt.

Ausschauen tut es so:

skywatcher_130pds-06.jpg



skywatcher_130pds-07.jpg


Gerade in den Lockdown Zeiten in Bayern habe ich festgestellt, was ich zuerst nie vermutete hätte, dass ich damit sogar aus unserem Garten heraus im Großstadt-Rand-Himmel vom Münchner Süden durchaus interessante Beobachtungen machen kann. Und das per Remote-Desktop einfach so von Sofa aus, mit Chromecast Display auf dem großen Fernseher oder sogar per Beamer auf eine Leinwand und wenn es mal länger geht, bequem auch im Schlafzimmer ...

Hier zwei meiner Lieblingsgalaxien:

M51

M51_ALL_Stack_356frames_2848s.jpg


M101

M101_ALL_Stack_804frames_3216s_WithDisplayStretch.jpg


Beides Aufnahmen ohne Barlow aus 8s Belichtungen über gut 40 bzw. 70 Minuten gestackt mit Sharpcap.

Mein Setup kann ich echt einfach so irgendwie in den Garten stellen, starte das Autoalignement und gut zwei Minuten später kann ich beginnen. Durch ein Okular habe ich mit dem Skywatcher seit Februar nicht mehr geschaut. Die zwei Powerbanks 1x 12 V für die Montierung und den aktiven USB-HUB | 1x 5V als Zusatz für das Laptop betreiben ohne Probleme das Setup sechs bis acht Stunden.

EAA 2.0 - das zweite EAA Setup
für unseren Beobachtungsplatz, 30 Minuten entfernt von Zuhause. Ist noch in Arbeit aber ein wichtiger Schritt habe ich mit der Astrothingy EQ-Plattform gemacht. Damit kann man auch mit einem Dobson EAA durchführen gibt es hier im Forum einige Kollegen und bei CloudNights tummeln sich auch einige. Leider war es mir und meiner Frau in den vergangenen drei Wochen vom Wetter her nicht gegönnt einen ersten wirklichen EAA-Test mit unserem großen 10" Newton vernünftig zu machen. Aber alles was wir ausprobieren konnten, lässt schönes vermuten. Mit das wichtigste, Fokus am Galaxy Dobson zusammen mit den Kameras von ZWO klappt schon mal.

Ob die Ergebnisse von der Brennweite her, 650 | 1250 mm und doppelt großer Spiegel - gut Faktor zwei EAA-mäßig so viel mehr hermacht, muss sich erst noch zeigen.

Für uns wird aber sowieso mit dem großen Newton mehr die visuelle Astronomie mit Planeten, Doppelsterne und Sternhaufen (z. B. M13) im Vordergrund stehen. Letztes Jahr haben wir uns noch angestrengt mit dem großen Newton visuell im grauen Matschefleck von z.B. M101 was farbiges oder überhaupt Details zu sehen und durchaus über größere Dobsons nachgedacht - so was machen wir jetzt sicher mit EAA am kleinen Newton.

Vielleicht bin ich in ein paar Wochen schlauer oder anderer Ansicht, aber für EAA würde ich in keinem Fall ein Monstrum von paralaktischer Montierung durch die Gegend wuchten, sondern mich auf das begrenzen was man mit einer azimutalen Montierung noch gut und sicher bewegen kann.

Was ich auch noch nicht weiß, ob man eventuell auf f/4 gehen sollte oder doch einfach doppelt so lange belichten und mit f/5 alles etwas entspannter angehen kann.

Vorschlagsliste für Dich:
  • Celestron Evolution azimutale Montierung (bis 10 kg) oder Celestron SE azimutale Montierung bis 6 kg

  • Celestron Starsense - Autoalign Modul
    • kann eventuell mit Platesolving Option in Sharpcap unnötig werden, da bin ich aber bis her noch nicht überzeugt. Für mich bis jetzt ein Muss! Geht auch nicht mit ASI AIRPRO. ASIAIR Pro kann aber von Haus aus Platesolving
  • Skywatcher 130 PDS - 5" - 650 mm - f/5 oder Skywatcher 150 PDS - 6" - 750 mm - f/5
    • PDS ist wegen der Fokuslage wichtig und Skywatcher da es für den OAZ Schraubadapter gibt mit denen man z.B. den baader Komakorrektor verschraubt betreiben kann.
  • ASI294MC ungekühlt,
    • kleiner, leichter als die gekühlte Kamera, Kühlung für EAA nur ein Komfort um identische Temperaturbedingungen zu erreichen, aber kein Qualitätsgewinn.
  • EAF - ZWO Fokusmotor

  • Baader Komakorrektor

  • Sharpcap Pro 4.0 mit kleinem leichten Laptop mit möglichst langer Akkulaufzeit zur direkt Montage am Tubus, Minimum 8 GB Ram, 128 GB SSD für Windows, superschneller USB Stick zum Speichern 0,25 - 1,0 TB
    • alternativ statt Laptop mit Sharpcap kann man auch ASI AIRPRO nehmen, hatte ich auch zum Test, hat mich am Ende nicht überzeugt. Ist eher die vollautomatische Stacking Variante, wenn man sich nicht wirklich selbst im Detail um Bildqualität kümmern möchte. Neuere Fimware Varianten haben aber eine Menge interessante neue Funktionen bekommen, sollte man sich noch Mal anschauen.
  • Stellarium zur Navigation

  • Kleinteile, Abstandsringe, Powerbanks, USB-Hubs u.s.w. - da verbrät man mal schnell weitere einige hundert Euros
Na dann viel Spaß beim Denken und Abwägen! Bei Fragen, fragen! Viel Grüße MünchenBeiNacht
 
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Hallo Felix,

günstiger geworden ist, da bin ich nicht so 100%ig sicher
da bin ich bei Ewald.
Ob das selbst zusammenstellen günstiger kommt... hmmm... glaub ich auch nicht so dran.
Wie Du an Ewald's Auflistung siehst kommt da einiges zusammen.

Ich betreibe auch EAA.
Da ich aber hauptsächlich visuell Beobachte, ist ein mein Setup weniger "aufwendig" als bei Ewald.
Dennoch denke ich, dass mein Setup nicht weniger günstig war als seines.
Meine iOptron Alt/AZ GoTo liegt in der Anschaffung deutlich über den von Ewald vorgeschlagenen.
Ebenso mein Teleskop, ein C8, der mal mit passendem, mal ohne Reducer genutzt wird.
Ebenso eine Barlow 2-fach.
Dafür ist meine Kamera, ASI 224 MC günstiger und ich habe (noch ;) ) keinen Motorfokus.

ASIAIR Pro und Konsorten schlagen, da es fertige Systeme sind, ordentlich zu Buche.
Ich habe da mit diesen kleinen, handlichen "Schachteln " Raspberry (RPi oder einfach Pi genannt) experimentiert.
Da gibt es verschieden (Astro)-Betriebssystem (StellarMate, Astroberry etc.), mal kostenlos, mal mit Euroeinsatz behaftet.
Hat mich, wie auch Ewald, nicht so eindeutig überzeugt.
Ob jetzt fertig gekauft oder selbst zusammen gestellt, hmmmm...
Fertig gekauft funktioniert wohl mehr oder weniger "out of the box" was man mit Euros einkauft.
Selbst "gebastelt" evtl. etwas günstiger, aber mehr Arbeitsaufwand.

Ich arbeite ebenfalls mit zwei Notebooks. Waren aber schon vorhanden, wobei eines davon jetzt "spinnt". Allerdings nicht im Astrobereich. Ein grundsätzliches Problem der Hardware. Da beide Notebooks vom Betriebssystem, Linux, und der eingesetzten Software identisch sind und es am Abend/Nacht zur Zeit noch angenehm ist von den Temperaturen, sitze ich halt mit dem funktionierenden Notebook direkt neben dem Teleskop.
Zum Winter hin wird das andere Notebook wieder gangbar sein, so hoffe ich ;).
Dann würde es auch wieder Remote vom Sofa aus gehen.

So ist es wohl.
Kommt auf den Anspruch an und wie tief man sich in die Materie einarbeiten möchte.
Stellina & Co, da ist es wohl wirklich so, auspacken, hinstellen, einschalten und es geht was.
Ist aber teuer und mE. unflexibel, da legst Du Dich auf das Teleskop, Kamera etc. direkt fest. Basiert auch auf dem Pi und alles ist fest verbaut.
Mit vorgefertigten Astro-Computern (ebenso auf Pi-Basis) oder eben selbst "aufgebastelt" auf Pi-Basis oder eben mit (leichtem) zweit Notebook ist man mE. flexibler in der Wahl des Teleskop, der Montierung, der Kamera etc. usw..

Na dann viel Spaß beim Denken und Abwägen! Bei Fragen, fragen!
Das wird Dir nicht erspart bleiben ;).

P.S.
Aber bitte EAA nicht mit der Astrofotografie auf Basis DSLR, parallaktische Montierung usw. verwechseln.
Das sind zwei unterschiedlich Ansätze.
EAA ist für mich eine Erweiterung der rein visuellen Beobachtung. So "out of the box" ist EAA von der Qualität her, mE., auf dem Bildschirm des Notebooks nicht mit den DSLR-Ergebnissen zu vergleichen.
Natürlich kann ich bei EAA auch die Ergebnisse speichern und nach bearbeiten und bekomme tolle Ergebnisse.
Ist wieder der Anspruch und was man erreichen möchte.
 
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Hallo Felix,

willkommen im Forum und schön, dass Du Dich für EAA interessierst! Freut mich auch, Dir mein Thread zum glücklichen EAAler-Dasein gefallen hat.

Zu EAA führen viele Wege mit unterschiedlichen Optiken, das sehe ich auch so. Ewald hat seine Version sehr schön beschrieben, er ist auf der Newton-Schiene unterwegs. Ich hingegen hatte mit Newtons bisher nichts zu tun, sondern arbeite mit Schmidt-Cassegrain Teleskopen (Celestron C6 und C8) und einem selbst gebauten 80/480 Triplett Apo. Die sind meines Erachtens deutlich einfacher in der Bedienung als ein Newton.

Wenn Du mal sehen willst was ein 150er f/4 Newton in Sachen EAA unter günstigen Bedingungen kann, dann schau Dir die Videos von Mike Jerry an, die findest Du hier beim Cloudy Nights Forum: Links to recorded EAA session videos - Electronically Assisted Astronomy (EAA) - Cloudy Nights

Gary hat ein C8 parallaktisch montiert, auch sehr interessant dazu seine Videos im gleichen Verzeichnis! Beide arbeiten sehr stsrk automatisiert (was ich nicht tue), Gary aus dem Wohnzimmer heraus. Beide stellen ihre Systeme immer am Anfang der Sessions kurz vor. Vielleicht kennst Du diese Videos aber auch schon. Tipp: wenn es wieder länger dunkel ist, kann man die Sessions auch live verfolgen und den Jungs im Chat direkt fragen stellen. Man muss halt etwas früh aufstehen, weil beide im Westen der USA zugange sind.

Wenn Du mehr zu dem von Dir erwähnten eVscope wissen willst, dann schau bei Gerd Waloszek nach: Unistellar eVscope - Übersicht der eVscope-Seiten

Meine Ausstattung sieht im Moment so aus:

Das CPC800, mit dem EAA bei mir so richtig angefangen hat, Spaß zu machen, mein 'Olifraktor' 80/480 Triplett Apo und jetzt neu ein Evolution 6, weil mir das CPC fast ein bißchen zu schwer ist. Bilder von den Geräten und was ich damit gemacht habe findest Du in meiner Galerie, Link unten in meiner Signatur.

Ich arbeite inzwischen nur noch parallaktisch. Damit kann man auch mal länger belichten und die lästige Feldrotation entfällt. Allerdings nutze ich keine GEM oder 'Deutsche Montierung', sondern eine azimutale Montierung mit Polhöhenwiege. Der Vorteil: es gibt keine Begrenzung durch den Meridian wie bei einer GEM. Da muss man nämlich jedesmal umschlagen. Für Astrofografie, wo man sich in der Regel nur mit einem oder wenigen Objekten in der Nacht beschäftigt, ist das kein großes Problem. Ich fahre aber nachts kreuz und quer über den Himmel (bis zu 30 Objekte) und hätte damit Probleme. Siehe hierzu auch die Videos von Gary.

So, jetzt hast Du schon eine Menge Infos bekommen. Vielleicht noch zum Thema Geld. Ich dachte anfangs auch ich könnte das eVscope von Gerd mit günstigen Mitteln nachstellen und bin damit ziemlich gescheitert. Gute Komponenten sind unabdingbar für einen guten Start. Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Jetzt, nach einem Jahr EAA, könne ich aus gebrauchten Komponenten sicher etwas zusammenstellen, was gut funktioniert und günstiger ist als das eVdsope. Aber bis man mit allem durch ist, hat man den Betrag auch weg. Ein eVscope wäre für mich trotzden keine Option, weil ich flexibler bin mit meinen Geräten und deutlich bessere Ergebnisse erziele.

Viel Spaß mit EAA!

CS.Oli
 
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Guten Morgen.
Vielen Dank euch für die bereits sehr ausführlichen Vorstellungen eurere Ausrüstung und eurer Erfahrungen sowie der Hinweise zu weiteren Quellen. Es gibt noch viel zu lesen und zu recherchieren, auch muss nicht alles auf einmal sein.

Es ist in der Tat so, dass ich das Evscope gesehen hatte und mit günstiger meine ich nicht gezwungenermaßen ein weniger an €€, sondern auch, dass eine Wahlfreiheit der Komponenten und der Zusammenstellung und bei der Offenheit des Systems im Hinblick auf Erweiterung und so weiter besteht. Das Fällt für mich dann schon in günstiger. Hobby kostet Geld, das ist so, ist mir bekant, wird mit der Zeit auch mehr. Damit habe ich bereits Erfahrungen ;).
Die Seite von Gerd Waloszek gelesen. Die Bezeichnung EAA hatte ich nicht wahrgenommen und erst hier im Forum gelesen und daraufhin gestern erst einmal mehrere Youtubekanäle abonniert, die in euren Threads vorgeschlagen wurden.

Nachdem ich das mit dem Evscope gesehen hatte, fragte ich bei einem Ausrüster nach, bei dem ich auch meine Okulare für den Orion Intelliscope Dobson gekauft hatte. - Der funktioniert vom Setup ja ähnlich wie von Ewald beschrieben, nur eben nicht voll automatisch: Vertikal ausrichten und dann ein 2 Stern Alignment. Wenn ich das ordentlich mache, habe ich in meinem 13mm Okular die Ojekte fast immer direkt im Sichtfeld bei 92x Vergrößerung, das finde ich schon recht gut. Und so gibt es dann ne gute Stunde Objekthopping. - Wie dem auch sei, dort wurde vom Evscope abgeraten, aber EAA auch nicht vorgeschlagen sondern eher der Pfad Fotografie beschritten. Mit einigen sehr vernünftigen Vorschlägen.

Das war übrigens das Video zur Evscope-Alternative, die mich zum Nachdenken gebracht hatte: eVscope vs DIY - Watch Before You Buy!
Mittlerweile alles einige Monate her. Es ist also keine Schnellschuss meinerseits. Auch der Vorteil des nach und nach Anschaffens, gegenüber dem OOB-Kaufs.

Die Option ggf. auf Fotografie zu erweitern sollte erhalten bleiben, deshalb möchte ich zu einer paralaktischen Montierung tendieren. Klar, das muss man auch erst einmal üben mit der Ausrichtung usw. Dann soll das automaisiert werden. Da hatte ich an die ASIAIRPro Bos gedacht. Auch das muss man sicherlich in der Nutzung üben. Und als Sofanutzer braucht es den Autofocusser, an den hatte ich wiederum nicht gedacht. Und das Üben mit der Software kommt nocht obendrauf. Laptops habe ich und wenn daheim, sollte doch auch eine Anbindung über WiFi an den Desktoprechner möglich sein, oder?

Das würde bedeuten:
1. Montierung: Ioptron Gem28
2. Optik: 150mm Newton f/5 + Comacorrector
3. Kamera ASI
4. Controller ASIAIRPro
5. Autofocusser ASI
6. Software Sharpcap
7. Kleinteile

Ewald hatte von den Vorteilen der Systemintegration geschrieben, daher würde es sinnvoll sein, die Elektronik von einem Hersteller zu nehmen?

Soweit dann meine erste Vorstellung. Bei der Kamera würde ich mich auf Empfehlungen verlassen wollen, da habe ich keine Ahnung und hoffe auch auf die Fachkompetenz von Nutzerun wie euch und des Fachhandels. Mein Plan wäre es, diesen Herbstmit Optik und Montierung zu beginnen und im Anschluss die Elektronik zu erweitern. Die Ausrüstung müsste dann auch potentiell geeignet sein, um erste Gehversuche in der Fotografie zu machen, oder?

Alles Weitere scheint dann bei der Nutzung zu kommen, richtig?

P.S.: Die Bilder, die ich von euren Beobachtungen gesehen habe, gehen genau in die Richtung, die ich mir vorgestellt habe.
 
Hallo Felix,

klingt nach einem guten Plan. Hast Du mal darüber nachgedacht, alternativ Deinen bestehenden Newton auf eine Montierung zu setzen? Zu paralaktischen Montierungen habe ich keinen Plan. Ich weiß nur, dass nicht nur die reine Tragfähigkeit in kg wichtig ist, sondern auch noch der Hebel den ein Teleskop über die Länge ausübt. Da ist es dann sicher ein Unterschied ob es ein 1.200mm oder ein 750mm Tubus ist. Aber hier im Forum kann Dir zu Montierungen sicher mit Spezialwissen und Erfahrung geholfen werden. Eventuell wenn Du etwas mehr €-Gas bei der Montierung gibst, könntest Du mit dem bestehenden Newton schon loslegen.

Wenn Du vor hast über PC/Laptop und Sharpcap zu gehen, brauchst Du den ASIAIRPro nicht. ASIAIR Pro ist eine kleiner, schnuckliger Rechner, der dann alles für EAA schon mitbringt. Soweit ich mich noch an meine ASIAIR Pro Tests erinnere gibt, es zur Verbindung mit dem ASIAIR Pro aber nur die Möglichkeit dies per APP auf Android und iPhone zu machen. Ich denke eine APP für die Windows Welt gab es zumindest Anfang 2021 nicht. Aber da können Dir sicher auch ASIAIR Pro Anwender besser helfen.

Viele Grüße - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Felix,

klingt nach einem guten Plan. Hast Du mal darüber nachgedacht, alternativ Deinen bestehenden Newton auf eine Montierung zu setzen? Zu paralaktischen Montierungen habe ich keinen Plan. Ich weiß nur, dass nicht nur die reine Tragfähigkeit in kg wichtig ist, sondern auch noch der Hebel den ein Teleskop über die Länge ausübt. Da ist es dann sicher ein Unterschied ob es ein 1.200mm oder ein 750mm Tubus ist. Aber hier im Forum kann Dir zu Montierungen sicher mit Spezialwissen und Erfahrung geholfen werden. Eventuell wenn Du etwas mehr €-Gas bei der Montierung gibst, könntest Du mit dem bestehenden Newton schon loslegen.

Wenn Du vor hast über PC/Laptop und Sharpcap zu gehen, brauchst Du den ASIAIRPro nicht. ASIAIR Pro ist eine kleiner, schnuckliger Rechner, der dann alles für EAA schon mitbringt. Soweit ich mich noch an meine ASIAIR Pro Tests erinnere gibt, es zur Verbindung mit dem ASIAIR Pro aber nur die Möglichkeit dies per APP auf Android und iPhone zu machen. Ich denke eine APP für die Windows Welt gab es zumindest Anfang 2021 nicht. Aber da können Dir sicher auch ASIAIR Pro Anwender besser helfen.

Viele Grüße - MünchenBeiNacht - Ewald
Danke, daran hatte ich bereits gedacht, aber die Anschaffung der Schellen, Montageschiene und eines besseren Crayford Auszugs für das bestehende Teleskop ist nich viel günstiger als die Anschaffung eines neuen 150mm Newtons. Zudem muss dann in jedem Fall eine Montierung der nächst höheren Preisklasse her, da 200/1200 schon an die Kapazitätsgrenzen der HEQ5 oder GEM 28 gehen. Das sind dann ja bereits die 600-800 € für anderes Equipment. Dann denke ich lieber an so etwas, wie die von dir vorgeschlagene Kamera, die dann erreichbar wird.

Zum ASAIR Modul. Ein IPad liegt ja hier, das wäre also nutzbar. Allerdings sind unsere Windowsrechner mir doch lieber. Dann muss ich an der Stelle noch einmal eure Beiträge genauer lesen, wie man kabellos die Steuerung macht.

P.S.: Zumindest in der Anleitung von ZWO steht, dass man die ASIAIRpro auch per WiFi zur Übertragung der Bilder mit Windowsrechnern verbinden kann.
 
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Hallo Felix,

zur technischen Ausstattung hat die EAA-Gemeinschaft Dir bereits einen ziemlich vollständigen Überblick geliefert. Insbesondere Ewalds Erfahrungen beim schnellen Meistern der steilen EAA-Lernkurve sind bemerkenswert.

Bei der EAA Capture Software möchte ich Dir noch AstroDMx empfehlen, das zum Einstieg für den Nutzer weniger Hürden als SharpCap aufrichtet. Ich denke dabei an die bei SharpCap überwältigende Anzahl von Einstellmöglichkeiten und insbesondere die Benutzung von Livestacking bei schlechten Sichtbedingungen (Mond, Cirren etc.).

Ebenso gilt bei (dann nachträglich notwendigem Stacking) SIRIL derzeit als immer häufiger empfohlene Software, die ebenso leicht erlern- und bedienbar ist.

Beide Programme laufen dazu nicht nur auf Windows, sondern auch unter Linux.


Gruß,
Peter
 
Hallo Felix,

zur technischen Ausstattung hat die EAA-Gemeinschaft Dir bereits einen ziemlich vollständigen Überblick geliefert. Insbesondere Ewalds Erfahrungen beim schnellen Meistern der steilen EAA-Lernkurve sind bemerkenswert.

Bei der EAA Capture Software möchte ich Dir noch AstroDMx empfehlen, das zum Einstieg für den Nutzer weniger Hürden als SharpCap aufrichtet. Ich denke dabei an die bei SharpCap überwältigende Anzahl von Einstellmöglichkeiten und insbesondere die Benutzung von Livestacking bei schlechten Sichtbedingungen (Mond, Cirren etc.).

Ebenso gilt bei (dann nachträglich notwendigem Stacking) SIRIL derzeit als immer häufiger empfohlene Software, die ebenso leicht erlern- und bedienbar ist.

Beide Programme laufen dazu nicht nur auf Windows, sondern auch unter Linux.


Gruß,
Peter
Danke Peter, das ist auch ein guter Hinweis. Das sind muss dann alles geübt werden, wenn die Ausstattung da ist. Ich sah gerade, dass die ASIAIR satndardmäßig ein 5g Modul ist und damit das neueste Apple benötigen würde, oder auf 2.4g downgraden muss. Dann wäre eine andere Pad-Variante mit Remote Desktop wohl doch eine universellere Herangehensweise?
 
Hallo Felix,
ich halte es vom Setup her ähnlich wie Peter. Entscheidend ist dass man mit dem Arbeitsfluss der Werkzeuge auf der eingesetzten Hardware einen sicheren Umgang erreicht. SIRIL ist für die Nachbearbeitung definitiv eine gute Wahl zum Einstieg. In Sachen EAA gibt es andere "Platzhirsche", jedoch sei erwähnt dass das SIRIL-Projekt die Funktion des Live-Stackings für EAA im Begriff ist zu implementieren.

Entscheidet man sich für Sharpcap & Co, wird man auf eine größere Gemeinschaft mit Erfahrung zurückgreifen können und wahrscheinlich auch ein höheres Maß an Kompatibilität erreichen, weil etabliert und renommiert.
Gruß
 
Hallo Felix,

aber die Anschaffung der Schellen, Montageschiene
das kann funktionieren, muss aber nicht.
Ich habe meinen Newton, 200/1200, aus der RockerBox auch mit Rohrschellen und Prismenschiene versehen und hatte das Glück das ich die Rohrschellen samt Prismenschiene so am Tubus positionieren konnte, das die Aufhängung für die RockerBox nicht im Weg ist und der Tubus gut auf meiner EQ-6 R aus zu balancieren war.
Ob das ganze funktioniert ist halt abhängig davon wie der Newton in die RockerBox eingehängt wird.
in jedem Fall eine Montierung der nächst höheren Preisklasse her, da 200/1200
Ob das reicht, speziell wenn dann Astrofotografie mit DSLR anvisiert wird, habe ich so meine Bedenken.
Wie gesagt Newton aus der RockerBox auf meine EQ-6 R gepackt, so richtig überzeugt hat es mich nicht.
Das ist schon ein ordentlicher Tubus. Den auf die Montierung packen,das alleine machen geht scho, aber wirklich spannend ist das nicht, selbst wenn das Stativ in der niedrigsten Position ist.
Auch der Einblick in das Okular ist recht hoch.
Ebenso der von Ewald erwähnte Hebel ist recht groß bei diesem 200/1200 Newton.
Rein visuell ist das ganze noch erträglich, aber DSLR-Astrofotografie, wenn das evtl. für die Zukunft angedacht ist,... ... ...
Da ist ein 150/750 Newton auf HEQ-5 oder vergleichbaren sicherlich besser.

Schau Dir an womit Ewald, Peter/ @casati , Oli... ... EAA betreiben.
Da ist nichts übermäßig großes dabei.
Da bin ich mit meinem C8 ja schon "groß". Bin allerdings auch mit einem 120/1000 Refraktor unterwegs. Bei Refraktoren aber bitte auch immer an den Hebel denken. Auch wenn die Teile mit ihren moderaten Öffnungen nicht all zu schwer sind, aber ab Brennweiten über 1000mm schlägt der Hebel erbarmungslos zu und dann muss was stabiles an Montierung drunter.

Was die Ansteuerung angeht, nun ja, ist wohl vom Betriebssystem abhängig was man nutzt. Da musst Du wohl oder übel durchprobieren was Dir zusagt. Was dann wie, wo und warum mit wem harmoniert musst Du ausprobieren.
Linux zu Linux geht wunder bar, ebenso Windows zu Windows. Linux zu Windows nun ja... ..., Android zu Linux, oder umgekehrt, läuft in aller Regel, Android zu Windows, oder umgekehrt, da tauchen schon Stolperfallen auf, Mac/Apple wieder in Kombination mit den anderen kann auch problematisch werden.
Da sorgfälltig im Vorfeld informieren, dass man sich da nicht unnötig viele Baustellen auf macht.

Das ganze Astrogeraffel mit der IT zu verbinden ist teilweise schon so anspruchsvoll genug und hat schon so manchen an den Rad der Verzweiflung gebracht. Kabel, Treiber, alte/neue Softwareversionen usw. etc..
Dazu kommen dann die lustigen Eigenschaften der einzelnen Betriebssystem, die immer dann auf tauchen, wenn man es gar nicht braucht.

Computer, in welcher spezialisierten Form auch immer, können prima helfen, aber der Geist der Maschine schlägt schon ab und zu zu ;) .

Aber nur Mut, jeder hier, der mit EAA rum hantiert, hat sich da durch gewühlt und es geschafft :y: und es lohnt.
Nichts überstürzen :D.
 
Hallo Felix,


das kann funktionieren, muss aber nicht.
Ich habe meinen Newton, 200/1200, aus der RockerBox auch mit Rohrschellen und Prismenschiene versehen und hatte das Glück das ich die Rohrschellen samt Prismenschiene so am Tubus positionieren konnte, das die Aufhängung für die RockerBox nicht im Weg ist und der Tubus gut auf meiner EQ-6 R aus zu balancieren war.
Ob das ganze funktioniert ist halt abhängig davon wie der Newton in die RockerBox eingehängt wird.

Ob das reicht, speziell wenn dann Astrofotografie mit DSLR anvisiert wird, habe ich so meine Bedenken.
Wie gesagt Newton aus der RockerBox auf meine EQ-6 R gepackt, so richtig überzeugt hat es mich nicht.
Das ist schon ein ordentlicher Tubus. Den auf die Montierung packen,das alleine machen geht scho, aber wirklich spannend ist das nicht, selbst wenn das Stativ in der niedrigsten Position ist.
Auch der Einblick in das Okular ist recht hoch.
Ebenso der von Ewald erwähnte Hebel ist recht groß bei diesem 200/1200 Newton.
Rein visuell ist das ganze noch erträglich, aber DSLR-Astrofotografie, wenn das evtl. für die Zukunft angedacht ist,... ... ...
Da ist ein 150/750 Newton auf HEQ-5 oder vergleichbaren sicherlich besser.

Schau Dir an womit Ewald, Peter/ @casati , Oli... ... EAA betreiben.
Da ist nichts übermäßig großes dabei.
Da bin ich mit meinem C8 ja schon "groß". Bin allerdings auch mit einem 120/1000 Refraktor unterwegs. Bei Refraktoren aber bitte auch immer an den Hebel denken. Auch wenn die Teile mit ihren moderaten Öffnungen nicht all zu schwer sind, aber ab Brennweiten über 1000mm schlägt der Hebel erbarmungslos zu und dann muss was stabiles an Montierung drunter.

Was die Ansteuerung angeht, nun ja, ist wohl vom Betriebssystem abhängig was man nutzt. Da musst Du wohl oder übel durchprobieren was Dir zusagt. Was dann wie, wo und warum mit wem harmoniert musst Du ausprobieren.
Linux zu Linux geht wunder bar, ebenso Windows zu Windows. Linux zu Windows nun ja... ..., Android zu Linux, oder umgekehrt, läuft in aller Regel, Android zu Windows, oder umgekehrt, da tauchen schon Stolperfallen auf, Mac/Apple wieder in Kombination mit den anderen kann auch problematisch werden.
Da sorgfälltig im Vorfeld informieren, dass man sich da nicht unnötig viele Baustellen auf macht.

Das ganze Astrogeraffel mit der IT zu verbinden ist teilweise schon so anspruchsvoll genug und hat schon so manchen an den Rad der Verzweiflung gebracht. Kabel, Treiber, alte/neue Softwareversionen usw. etc..
Dazu kommen dann die lustigen Eigenschaften der einzelnen Betriebssystem, die immer dann auf tauchen, wenn man es gar nicht braucht.

Computer, in welcher spezialisierten Form auch immer, können prima helfen, aber der Geist der Maschine schlägt schon ab und zu zu ;) .

Aber nur Mut, jeder hier, der mit EAA rum hantiert, hat sich da durch gewühlt und es geschafft :y: und es lohnt.
Nichts überstürzen :D.
Danke für deinen Beitrag. Aber ich hatte doch geschrieben, dass es keine Option ist, den 200/1200 dafür zu verwenden. Ich denke, dass du mich falsch gelesen und zitiert hast?
 
Ich hatte Dich schon richtig verstanden.
Es geht halt nicht nur um den Euroeinsatz, der geleistet werden muss, um solch einen Newton anzupassen.
 
Es ist jetzt viel über EAA gesprochen worden und einiges angeschnitten worden, die Details kommen dann später, aber wo wir gerade vom Geld sprechen, was ist denn da überhaupt angedacht?
 
Die oben genannte Ausstattung würde ich nach und nach anschaffen wollen. Also beginnend bei der Montierung mit Optik, gefolgt von Kamera und Steuerung.
 
Ist wohl die vernünftigste Vorgehensweise und Geldbeutel schonend ;).
Zumal bei den momentan vorherrschenden Preisen :eek: .
Auch bietet es Dir die Möglichkeit Dich mit der neuen Montierung auseinander zu setzen.
RockerBox und parallaktische Montierung ist schon ein Unterschied.
 
Genau, das hatte ich mir auch gedacht, dann geht beides in den Garten, die Montierung wird gelernt und ich kann mit beidem beobachten und auch die Funktionalität erst einmal direkt und mit dem Lappi üben :)
 
Du hast Dir ja die iOptron Gem28 ausgesucht, die ein eingebautes WLAN hat.
Praktische Sache das ;).
Da ich auch eine iOptron, zwar eine Alt/AZ GoTo, habe, denke ich, dass das genauso gut funktioniert wie bei mir.
Die Montierung hat ein gutes Webinterface über das man alle Einstellungen vornehmen kann.
Bei der Gem28 ist auch ein Netzteil dabei, laut Beschreibung, also nichts extra kaufen.
Auch der Transportkoffer dabei ist Gold wert.
Die Software des Handcontrollers ist auch gut zu bedienen und das Update läuft, wenn man sich an die Beschreibung hält, reibungslos.

Wäre so bei der HEQ-5 nicht gegeben:
- extra Strom
- extra WiFi-Dongle
- extra Koffer/Tasche
so wie auch bei meiner EQ-6 R.
 
Hallo zusammen. Mit meinen Erkenntnissen aus diesem Faden habe ich mich wieder an den Händler meines Vertrauens gewandt. Dort wurde mir bei der Entscheidung für einen Newton mit dem Wunsch nach ernsthafter Bilderfassung dann zu einem Carbonnewton 150 f4 geraten sowie der ASI 533 MC Pro. Ich habe den zu erwartenden Bildausschnitt dann in BlackwaterSkies eingegeben und muss sagen, dass man für sehr viele der mich interessierenden Objekte wirklich einen guten Ausschnitt erreichen kann. Für ausgedehntere Objekte würde man sogar einen Reducer benötigen.
Zudem konnte ich mir den letzten EmeraldHills Stream zumindest als Aufzeichnung einmal ansehen. Das ist schon nett, was da herauskommt?

Gibt es von eurer Seite Pro s und Cons zu dem vorgeschlagenen Equipment?
Der Carbonnewton ist zwar doppelt so teuer wies der Skywatcher, aber alle Einzelkomponenten sind auch auf einem ganz anderen Qualitätslevel.
 
Hallo Felix,

EmeraldHills setzt ein C8 RASA mit f/2 ein. Ein Vergleich mit einem 150 f/4/ Newton findet sich in den Sessions von Mike Jerry, Death Valley (auch auf Cloudy Nights).

Ein f/4 erfordert jedenfalls häufigere und kenntnisreichere Kollimation. Soll das ein UNC- oder ONTC-Newton werden. Letzterer wäre noch temperaturstabiler (so vom Hörensagen her)?


Disclaimer: Habe keines dieser Geräte.

Gruß,
Peter
 
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Bitte aber beachten, das Mike unter Bortle 2 Bedingungen in sehr trockener Umgebung unterwegs ist! Die Qualität kriegst Du hier nicht hin!

CS.Oli
 
Guten Vormittag,

nun bin ich ein kleines Stückchen weiter. Die Order ist raus. Icha habe mich dafür entschieden, nun doch gleich die Kamera dazu zu nehmen, um das System direkt zusammen zu erlernen. Ich werde weiter berichten.
 
Hallo Felix,

was hast Du denn nun bestellt?

CS.Oli
 
hört sich gut an! Dann drücke ich die Daumen, dass die Sachen bald kommen und bin gespannt was Du berichten wirst!

CS.Oli
 
Mit iOptron machst du nix falsch, ich habe selber lange zeit eine CEM40 benutzt. Der Vorteil von selbst zusammen gestellten Systemen ist nicht unbedingt die Preisersparnis, sondern die Flexibilität. Soll es doch mal mehr Fotografie werden und nicht mehr so doll EAA (oder in beliebige andere Richtung) kannst du dein gekauftes Zeug oft einfach wieder/weiterverwenden.

Mit so nem eVScope geht das halt nicht. Deswegen und nur deswegen würde ich mir auch keins kaufen.
 
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