Felix-
Aktives Mitglied
Hallo in die Runde.
Ich habe im Herbst 2019 entschieden ein Teleskop zu kaufen, nachdem ich über Monate wieder den Sternenhimmel mit bloßen Augen bestaunt hatte und verschiedene Webseiten und Youtubekanäle von Hobbyastronomen verfolgt hatte. Nach einer kurzen Recherche ist es dann ein Dobson 200/1200 von Orion mit Push-To-Funktion geworden. Dieses Teleskop hat mir seitdem treue Dienste geleistet und die Push-To-Funktion ist für einen berufstätigen Familienvater genau das Richtige die Zeit effizient zu nutzen. Zumeist beobachte ich auch dem heimischen Garten und würde nun gerne mehr aus der Zeit unter dem Himmel machen und das Gesehene einfangen. Beziehungsweise "optimieren". Genaugenommen bin ich darauf gekommen, als ich mal wieder auf den bekannten Händlerseiten unterwegs war und da so ein gewaltig teures Komplettsystem mit 114mm Optik gesehen habe, sie ein Livestacking macht, um den Seheindruck zu "verbessern". Dann hatte ich etwas recherchiert und festgestellt, dass sowas auch deutlich günstiger zu haben ist, aber eben auch mit Komponenten der eigenen Wahl.
Beobachten und aufnehmen möchte ich in erster Linie verschiedene Deep-Sky-Objekte, wobei auch hin und wieder die Planeten dabei sein dürfen, letztere sollen aber nicht er Fokus sein.
Deshalb hatte ich überlegt, mir eine Ausstattung zur Fotografie und Beobachtung anzuschaffen. Es soll deshalb ein Gerät mit einer paralaktischen Montierung werden, mit GoTo-Fuktion sowie erst einmal ein Newton-Teleskop. Wegen der aus meiner Sicht einfachen Handhabung und vergleichsweise großen Öffnung/Euro. Die Ausstattung wird zwar auch hier vornehmlich im Garten eingesetzt werden, darf aber ruhig mit auf Reisen gehen können.
Hinsichtlich der Optik dachte ich nun an einen 150 oder 200er Spiegel mit ca. 800 oder 1000er Brennweite. Benötigt es für den 200er samt Foto-Epuipment die nächste Kategorie Montierung, s.u.?
Zum Thema Montierung dachte ich entweder an Skywatcher HEQ 5 oder Ioptron GEM28. Wobei die Ioptrons insgesamt deutlich fortschrittlicher wirken. Im Vergleich zu den Skywatcher-Montierungen gibt es aber bedeutend weniger Erfahrungsberichte. Die nächstgrößeren wären die EQ6r oder GEM45. Tolle Teile, aber preislich ist man da auch gleich ein ganzes Stück weiter.
Dazu soll dann noch eine Farbkamera angeschafft werden, damit ich mir das ganze Thema der nachträglichen Kolorierung oder Aufnahmen mit Farbfiltern erst einmal sparen kann. Was wäre da der richtige Start, eine modifizierte DSLR-Kamera oder doch eine ausschließliche Astrokamera? Gerne würde ich das ganze auch kabellos aus dem warmen Zimmer steuern können, wenn es draußen kalt ist. Von ZWO scheint es dafür entsprechende Module zu geben. Für den ersten Anlauf würde ich gerne ohne Kamera unterstütztes Guiding starten, bei Bedarf aber auch das ergänzen. Bzw. was wäre für eine günstige Autoguiding-Ausrüstung zu berücksichtigen?
Nun habe ich auch den Begriff EAA gelesen und das scheint mir, wenn ich das richtig verstanden zu haben, ein Livestacking von Aufnahmen zu sein, quasi während der Beobachtung. So scheinen einige deutlich mehr aus der "visuellen" Beobachtung herauszuholen. Quasi das, was den Auslöser gegeben hat. Was meint ihr, ist das ein erfolgversprechender Ansatz? Den Faden arbeiter ich gerade durch EAA macht glücklich! Mein Weg / First und Second Light mit meiner Ausrüstung
Ich würde mich über Anregungen und Unterstützung bei der Entscheidung freuen, bzw. über Alternativen, auch in Bezug auf Optik und Montierung.
Ich habe im Herbst 2019 entschieden ein Teleskop zu kaufen, nachdem ich über Monate wieder den Sternenhimmel mit bloßen Augen bestaunt hatte und verschiedene Webseiten und Youtubekanäle von Hobbyastronomen verfolgt hatte. Nach einer kurzen Recherche ist es dann ein Dobson 200/1200 von Orion mit Push-To-Funktion geworden. Dieses Teleskop hat mir seitdem treue Dienste geleistet und die Push-To-Funktion ist für einen berufstätigen Familienvater genau das Richtige die Zeit effizient zu nutzen. Zumeist beobachte ich auch dem heimischen Garten und würde nun gerne mehr aus der Zeit unter dem Himmel machen und das Gesehene einfangen. Beziehungsweise "optimieren". Genaugenommen bin ich darauf gekommen, als ich mal wieder auf den bekannten Händlerseiten unterwegs war und da so ein gewaltig teures Komplettsystem mit 114mm Optik gesehen habe, sie ein Livestacking macht, um den Seheindruck zu "verbessern". Dann hatte ich etwas recherchiert und festgestellt, dass sowas auch deutlich günstiger zu haben ist, aber eben auch mit Komponenten der eigenen Wahl.
Beobachten und aufnehmen möchte ich in erster Linie verschiedene Deep-Sky-Objekte, wobei auch hin und wieder die Planeten dabei sein dürfen, letztere sollen aber nicht er Fokus sein.
Deshalb hatte ich überlegt, mir eine Ausstattung zur Fotografie und Beobachtung anzuschaffen. Es soll deshalb ein Gerät mit einer paralaktischen Montierung werden, mit GoTo-Fuktion sowie erst einmal ein Newton-Teleskop. Wegen der aus meiner Sicht einfachen Handhabung und vergleichsweise großen Öffnung/Euro. Die Ausstattung wird zwar auch hier vornehmlich im Garten eingesetzt werden, darf aber ruhig mit auf Reisen gehen können.
Hinsichtlich der Optik dachte ich nun an einen 150 oder 200er Spiegel mit ca. 800 oder 1000er Brennweite. Benötigt es für den 200er samt Foto-Epuipment die nächste Kategorie Montierung, s.u.?
Zum Thema Montierung dachte ich entweder an Skywatcher HEQ 5 oder Ioptron GEM28. Wobei die Ioptrons insgesamt deutlich fortschrittlicher wirken. Im Vergleich zu den Skywatcher-Montierungen gibt es aber bedeutend weniger Erfahrungsberichte. Die nächstgrößeren wären die EQ6r oder GEM45. Tolle Teile, aber preislich ist man da auch gleich ein ganzes Stück weiter.
Dazu soll dann noch eine Farbkamera angeschafft werden, damit ich mir das ganze Thema der nachträglichen Kolorierung oder Aufnahmen mit Farbfiltern erst einmal sparen kann. Was wäre da der richtige Start, eine modifizierte DSLR-Kamera oder doch eine ausschließliche Astrokamera? Gerne würde ich das ganze auch kabellos aus dem warmen Zimmer steuern können, wenn es draußen kalt ist. Von ZWO scheint es dafür entsprechende Module zu geben. Für den ersten Anlauf würde ich gerne ohne Kamera unterstütztes Guiding starten, bei Bedarf aber auch das ergänzen. Bzw. was wäre für eine günstige Autoguiding-Ausrüstung zu berücksichtigen?
Nun habe ich auch den Begriff EAA gelesen und das scheint mir, wenn ich das richtig verstanden zu haben, ein Livestacking von Aufnahmen zu sein, quasi während der Beobachtung. So scheinen einige deutlich mehr aus der "visuellen" Beobachtung herauszuholen. Quasi das, was den Auslöser gegeben hat. Was meint ihr, ist das ein erfolgversprechender Ansatz? Den Faden arbeiter ich gerade durch EAA macht glücklich! Mein Weg / First und Second Light mit meiner Ausrüstung
Ich würde mich über Anregungen und Unterstützung bei der Entscheidung freuen, bzw. über Alternativen, auch in Bezug auf Optik und Montierung.