Inflation heißt Geldmengenvermehrung!!
Sobald Inflation auftritt, beginnen sich erwartete (bisher erfahrene) Kaufkraft des Geldes und tatsächliche Kaufkraft zu verwischen, und die Leute werden hinsichtlich seines Wertes unsicher. Das beherrscht auch ihre übrigen Wertvorstellungen – nicht nur bezüglich materieller Güter, sondern auch, was ideelle Werte und Verhaltensnormen anbetrifft. Stabiles Geld ist eine wichtige Quelle der Stabilität, der Kontinuität und des Zusammenhalts in jeder Gesellschaft. Deshalb gilt: Die Geldmenge stark auszudehnen, heißt zugleich, in unverantwortlicher Weise mit den Wertempfindungen der Menschen ein übles Spiel zu treiben. (Der ursprüngliche und richtige Begriff für Inflation heißt Geldmengenvermehrung. Was heutzutage als Inflation bezeichnet wird, nämlich der Anstieg des Preisniveaus, ist nicht die Inflation, sondern eine Folge der Inflation.) Indem sie Geld wertlos macht, beginnt die Inflation auch, die in einer Gesellschaft verbreiteten oder vorherrschenden Empfindungen für Werte, für Verhaltensnormen, Traditionen, Umgangsformen und Tabus zu unterminieren.
Wenn zu politisch, löschen.
Gruß Wolfgang