Schluck aus der Pulle

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Wir sind es als Vegan/Vegetarier-Haushalt gewohnt, dass wegen unserer Soja-Milch und Soja-Schnitzel die Regenwälder abgeholzt werden.
Dann eben auch noch für den T2/2" Adapter.
70-80% der jährlich produzierten Sojabohnen werden für Tierfutter verwendet und so indirekt von Fleischkonsumenten gegessen.
Fleisch ist ebenfalls ein viel zu billiges Nahrungsmittel gemäß den Umweltschäden die es produziert.

Gruß
CS
 
Hallo zusammen, ich glaube, dass für fast alles, was konsumiert wird, irgendwo eine Ressource nicht umweltfreundlich genutzt wird. Ob Transport, Abbau, Emission,…
Man kann den Footprint bei Alu etwas reduzieren und das Alu in den Kreislauf zurückbringen anstatt auf die Halde.
Einiges an Alu kann wieder recycelt werden und dafür wird schon weniger Energie verbraucht.
Aber grundsätzlich ist vieles viel zu billig angeboten. Es wird in den meisten Fällen nicht die ganze Erzeugungs -und Entsorgungskette mit eingepreist, weder beim Strom noch bei Lebensmitteln.
Aber ein Umdenken setzt teilweise ein, aber bisher wenig spürbar, gebe ich zu…
So dass war jetzt viel OT und sehr Allgemein.
Mir macht ein sternklarer Nachthimmel einfach Spass mit und ohne Teleskop :-)
CS
Ulrich
 
Als ich im April diesen Jahres mein gebrauchtes Dobson gekauft habe, kostete dies neu 799€, so wie aktuell auch, nicht lieferbar.
Auf der Rechnung, die ich vom Verkäufer mitbekommen habe, stand ein Preis von 479€, gekauft im April 2020. Ich meinte zu ihm, dass er da wohl bei einem Sonderangebot zugeschlagen hat und er sagte "Nö, das war der reguläre Preis im Shop."

Mehr gibt es dazu wohl nicht zu sagen.

Gruß
Thorsten
 
Wie kommst Du darauf? Weißt Du wie teuer ein gebrauchter Trabant war?

Ja selbstverständlich weiß ich das!
Ich habe schließlich in der DDR gelebt. Und selbstverständlich bildete sich der Gebrauchtpreis im privaten Verkauf auch in der DDR nach den Gesetzen des Marktes.
Auf den gegenüber dem Neuwagen etwa 3 mal so teuren Gebrauchten musste man dafür aber nicht 20 Jahre warten wie auf den Neuwagen vom Staatlichen Händler mit Staatlich festgeschriebenen Verkaufspreis sondern bekam ihn sofort.

Ich rede hier vom Neupreis der Staatlich als EVP (Einzelhandelsverkaufspreis) für alle Produkte und alle Händler in der DDR verbindlich vorgeschrieben war.
Das führte bei diversen Produkten deren EVP weit unterhalb des eigentlichen Marktpreises lag zur oben schon beschriebenen Situation.
Entweder extrem lange Wartezeiten oder nur über Beziehungen zu bekommen.

Das waren Verhältnisse die ich ungern wieder haben möchte und daher ist mir die aktuelle Situation wo aufgrund des aktuell unzureichenden Angebots bei vielen Dingen die Preise deutlich gestiegen sind dann doch noch lieber.
Auch wenn ich selbstverständlich auch nicht glücklich über die gestiegenen Preise bin. Aber immer noch besser so als 20 Jahre auf mein neues Teleskop warten zu müssen wie beim Trabant.

Ja, Preise werden im Wesentlichen bestimmt über Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage im Astrobereich ist aber nach wie vor in der Summe eher als gering einzustufen. Ich habe schon zum Teil den Eindruck das eine erhöhte Nachfrage zum Teil suggeriert wird.

Das Problem ist nicht unbedingt die Nachfrage sondern das Angebot das aktuell nicht nur bei Astro sondern in vielen Bereichen unzureichend ist.
Ein Blick auf die Verfügbarkeit und Liefertermine bringt da schnell Aufschluss.
Das muss zwangsläufig dazu führen das das wenige das aktuell verfügbar ist teurer wird.
Wenn man dieser Situation entgegen wirken möchte wäre es daher wesentlich schlauer bei der Verfügbarkeit diverser Produkte anzusetzen als sich nur über die aktuell hohen Preise aufzuregen die lediglich die Folge der aktuell unzureichenden Verfügbarkeit sind.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde ich eh schwach etwas von Bestpreis zu schreiben, wenn man weiss, das es nicht der beste Preis ist.

Einige scheinen hier völlig falsche Vorstellungen zu haben.
Die Bestpreisgarantie von TS besagt nicht das TS den besten Preis in der Liste hat sondern nur das sie bereit sind mit sich handeln zu lassen und man sich hier auch auf den gleichen Rabatt einigen kann den auch ein anderer Händler geben würde.
Dass man bei Astro Artikeln einen Rabatt von etwa 10 bis 15% verhandeln kann ist ja nichts Neues und dem Verhandlungsgeschick jedes Einzelnen überlassen.
Das setzt aber selbstverständlich voraus das der Listen Preis entsprechend höher ist sonst hätte der Händler hier ja keinen Spielraum mehr.
Wem das nicht passt das der Händler hier noch einen kleinen Spielraum hat der muss dann im Gegenzug akzeptieren das er keinen Rabatt mehr bekommen kann wenn er dem Händlern hier keinen Spielraum zugestehen möchte.
Ich finde die 10 bis 15% Spielraum sind absolut ok.
Ist ja nicht so wie auf dem orientalischen Basar wo die Händler erst mal das Mehrfache des Preises aufrufen auf den man sich dann letztlich mit ihnen einigen kann.

Grüße Gerd
 
Also einen gewissen "Nachlassaufschlag" (ein schönes Wort) wird es wohl bei quasi jedem Händler geben. Das fängt beim Möbelhaus an, wo man dann 50% + 4% auf neue Küchen bekommt :rolleyes:, geht weiter mit 20% auf alles - außer Tiernahrung ;) und hört beim Markt auf Mallorca auf :unsure: . Da fand ich mal im Urlaub ein Kleidungsstück für 15€ ganz nett (es hatte aber einen Fehler, der nicht übersehbar war), als ich dann weiterging rief mir der Händler erst 12€, dann 10€ und schließlich 5€ hinterher (das war dann die Bestpreisgarantie :ROFLMAO:)

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Und selbstverständlich bildete sich der Gebrauchtpreis im privaten Verkauf auch in der DDR nach den Gesetzen des Marktes.
Danke für die ausführliche Erläuterung. Da ich jedoch auch ein Kind der DDR bin, war mir Ihre Aussage:
dann doch etwas zu pauschal. Auch galten für bestimmte Produkte (zum Beispiel eine Schrankwand aus Hellerau) auch innerhalb der DDR die Gesetze der Marktwirtschaft.
Das Problem ist nicht unbedingt die Nachfrage sondern das Angebot das aktuell nicht nur bei Astro sondern in vielen Bereichen unzureichend ist.
Ein Angebot kann man auch „künstlich“ verknappen. Wenn Sie sich die Preise international bei Astroartikeln anschauen, entsteht schnell der Eindruck, das es hier - seit Jahren - eine gut funktionierende „Preisabsprache“ gibt. Und was die anderen Bereiche angeht: glauben Sie mir, da schwimmen sehr viele auf der Welle mit.

Gruss
Silvio
 
Hallo Quanten,
na dann wäre das doch jetzt die Gelegenheit für dich als verantwortungsbewussten Bürger, das Hobby an den Nagel zu hängen und deine Ausrüstung günstig zu verkaufen. Dann hast du ein reines Gewissen, für den Käufer müssen keine neuen Rohstoffe verschwendet werden und die Natur wird geschont. Eine win-win-win-Situation würde ich sagen.
Viele Grüße
Oliver
 
In der Branche, in welcher ich tätig (Auftraggeber ist zum überwiegenden Teil die öffentliche Hand) bin, gelten derartig hohe Rabatte als unseriös, weil vermutet wird, dass man den Kunden vorsätzlich „über den Tisch“ ziehen will.

Wie bitte 10 bis 15% ist ein hoher Rabatt?
Sag mal wo lebst du denn?
Derart bescheidene Rabatte sind nichts Besonderes, die gibt’s an jeder Ecke.
In meiner Versandapotheke kriege ich meist um die 40% und mitunter sogar bis zu über 50% Rabatt.
Das ist dann in der Tat auch für meine Geschmack schon recht fett.
Den Joghurt der im Supermarkt regulär unverschämte 60Cent kostet bekommst du dort mit Rabatt für 30Cent und im Werksverkauf für 15Cent.
Das nenn ich mal ne Marge und der Bauer bekommt für den Liter Milch weniger als der Liter Wasser in Flaschen abgefüllt kostet.

Und du willst mir ernsthaft erzählen das 10 bis 15% unseriös wäre.
Und apropos öffentliche Hand, gerade die sollten da ganz ruhig sein.
Welche Margen die für ok halten haben wir ja bei der Vergütung der FFP2 Masken für die Apotheken gesehen. Die haben wenn ich das richtig erinnere satte 6 Euro für ne Maske vom Staat bekommen die sie im EK nicht mal 1Euro kostet. Also sieht die öffentliche Hand offenbar ne Marge von satten 600% als völlig ok an.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich lebe in der Welt des Baus von Verkehrsinfrastruktur. Dort darf man seine Preise mit dazugehörigen Rechnungen nachweisen. Bei den Masken war man wohl der Meinung, auf Ausschreibung verzichten zu können. Und auch die anderen Beispiele hinken ein wenig.

Gruss
Silvio
 
Ich lebe in der Welt des Baus von Verkehrsinfrastruktur. Dort darf man seine Preise mit dazugehörigen Rechnungen nachweisen.

Für die Leistung die man selber erbringt schreibt man auch selber die Rechnung.
Mag sein das man euch nachweisen muss was zb. 1 m^2 Pflastersteine kostet aber was dann letztlich der fertig verlegte m^2 Pflaster kostet bestimmt der Bauunternehmer und das kalkuliert er auch nach eigenem Gusto.
Wäre das anders bräuchte es ja keine Ausschreibungen bzw. alle Bauunternehmer müssten hier den gleichen Preis anbieten.
Ich bin mir sehr sicher dass die Preise der Angebote bei Ausschreibungen für die gleiche Leistung um deutlich mehr als 15% variieren.

Bei den Masken war man wohl der Meinung, auf Ausschreibung verzichten zu können. Und auch die anderen Beispiele hinken ein wenig.

Ich denke eher dein Vergleich mit der Vergabe öffentlicher Aufträge über Ausschreibungen hinkt hier.
Denn hier geht es ja um den Einzelhandel.
Ausschreibungen sind ja eher mit Versteigerungen zu vergleichen.
Übrigens mein Bekannter bekommt als Bauunternehmer im örtlichen Baumarkt fest 25% Rabatt.
Und da verdient der Baumarkt immer noch.

wenn jemand mit dem besten Preis wirbt, dann sollte man auch dazu stehen und den ohne Bazar-/Flohmarktmentalität direkt anbieten.

TS wirbt nicht einfach nur mit dem einen Wort sondern erklärt immer auch genau wie es gemeint ist.
Und das ist dann auch völlig ok so.
Letztlich bedeutet diese Bestpreisgarantie ja nur das sie sich der Konkurrenz stellen.
Und das ist für den Kunden schließlich gut so wenn es einen harten Konkurrenzkampf unter den Händlern gibt.

Grüße Gerd
 
Also wenn ich mal die "Opa erzähl mal von früher"-Nummer auspacke, fällt mir ein, dass vor rund 20 Jahren just in diesem Forum jemand mal den schönen Satz prägte, wonach "TS auch einem Eskimo einen Kühlschrank verkaufen kann" :)
Aber da war das auch noch ein etwas kleineres Geschäft mit etwas persönlicherem Kontakt.
Gruß
Thorsten
 
Hallo Gerd,

Du hast da was falsch verstanden: wir müssen unsere Preise mit den Rechnung, oder wenn noch nicht vorhanden, mit den Angeboten unserer Lieferanten belegen. Und zum Teil müssen diese Ihre Preise ebenfalls auf diese Art nachweisen. Diese Art der Nachweise ist in der Industrie und beim Einkauf des Einzelhandels durchaus üblich. Das ist, als würde Edeka Dir die eigenen Kalkulation mit Ihren Einkaufspreisen offenlegen. Ja, die Angebote gehen aus einander, den Zuschlag bekommt aber eh nur der billigste. Aber darum ging es nicht. Es ging um eine seriöse Höhe von Rabatte. Warum bekommst Du einen Rabatt von 30 cent auf Deinen Joghurt? Richtig weil er vorher für 7 cent - und nicht wie Du für 15 cent - im Werk eingekauft wurde. Und Rabatte über 10% sind - wenn ein ein Händler diese regelmäßig macht - unseriös. Ohne in die Tiefen einer Kalkulation einzusteigen, bedeute dies nämlich, das der Händler neben Wagnis und Gewinn diese Rabatte in seiner Kalkulation berücksichtigt. Kann man sehr gut beim Verkauf von Küchen beobachten. Und das Baumärkte Apotheken sind, ist nun kein Geheimnis. Nur mal so zum Vergleich: der Preisanstieg für Bauholz betrug für uns im Zeitraum 12/2020 - 06/2021 ca. 70%. In den Baumärkten im gleichen Zeitraum bis zu 300%. Man kann sich ja über den Tisch ziehen lassen, muss man aber nicht.

Grüße
Silvio
 
Zuletzt bearbeitet:
Letztlich bedeutet diese Bestpreisgarantie ja nur das sie sich der Konkurrenz stellen.
Welche Konkurrenz bitte? Die Preise bei den Händlern sind zum überwiegenden Teil fast identisch, selbst wen man bei Händlern im Ausland schaut. Insofern buche ich die „ Bestpreisgarantie“ als reines Marketing ab. Mein neues Teleskop hat bei allen Händler haargenau den selben Preis.

Gruss
Silvio
 
Hallo Silvio,

du bist hier auf den falschen Dampfer.
Es geht hier wie schon geschrieben um den Einzelhandel und nicht um öffentliche Ausschreibungen oder große Geschäfte in der Industrie.
Das in der Industrie der Großkunde der hohe Stückzahlen für große Summen einkauft und meist dann auch mehrere Jahre kontinuierlich abnimmt und sich dann Vertraglich auch dazu verpflichtet im Gegenzug auch Einblick in die Kalkulation des Herstellers nehmen kann ist auch mir bekannt.
Es ist aber wie gesagt ein völlig anderer Sachverhalt wie im Einzelhandel.
Im Einzelhandel geht es um im Vergleich dazu sehr kleine Geschäfte mit sehr kleinen Stückzahlen, meist sogar nur um ein einzelnes Exemplar.
Komm mal raus aus deiner Blase und nimm die Realität im Einzelhandel zur Kenntnis.
Da läuft es nun mal nicht so wie in deiner Amtsstube oder bei Geschäften mit Großkunden in der Industrie

Grüße Gerd
 
Übrigens mein Bekannter bekommt als Bauunternehmer im örtlichen Baumarkt fest 25% Rabatt.
Und da verdient der Baumarkt immer noch.
Komm mal raus aus deiner Blase und nimm die Realität im Einzelhandel zur Kenntnis.
1. Dein Diskussionsstil gefällt mir nicht.
2. Dein Bekannter kauft dann wohl nur Bosch Maschinen ein und sonst nix. Im Baustoffgeschäft sind Margen von unter 3% üblich. Um mal bei deinem Diskussionsstil zu bleiben, pustest du hier auch gerade eine Quatschblase auf. Also, komm mal raus da!

Grüße von einem Baumarktbesitzer.
 
Hallo Gerd,

ich würde ja gern auf einer sachlichen Ebene mit Dir diskutieren, aber offensichtlich ist das nicht möglich. Nur mal zur Richtigstellung: ich bin weder in einer Amtsstube (schön wärs) noch mit Geschäfte mit Großkunden der Industrie tätig. Ich bin im Ingenieurbau tätig und jedes unserer Produkte ist ein Einzelstück. Deine Ausführungen zum Einzelhandel - aber auch zur Thematik Rabatte und Kalkulation - machen deutlich, das diese Thematik nicht unbedingt Dein Fachgebiet ist.

Grüße
Silvio
 
wie inzwischen über Inflation nicht nur bei Teleskopen, sondern jetzt auch im Alltag, diskutiert wird.

Inflation heißt Geldmengenvermehrung!!
Sobald Inflation auftritt, beginnen sich erwartete (bisher erfahrene) Kaufkraft des Geldes und tatsächliche Kaufkraft zu verwischen, und die Leute werden hinsichtlich seines Wertes unsicher. Das beherrscht auch ihre übrigen Wertvorstellungen – nicht nur bezüglich materieller Güter, sondern auch, was ideelle Werte und Verhaltensnormen anbetrifft. Stabiles Geld ist eine wichtige Quelle der Stabilität, der Kontinuität und des Zusammenhalts in jeder Gesellschaft. Deshalb gilt: Die Geldmenge stark auszudehnen, heißt zugleich, in unverantwortlicher Weise mit den Wertempfindungen der Menschen ein übles Spiel zu treiben. (Der ursprüngliche und richtige Begriff für Inflation heißt Geldmengenvermehrung. Was heutzutage als Inflation bezeichnet wird, nämlich der Anstieg des Preisniveaus, ist nicht die Inflation, sondern eine Folge der Inflation.) Indem sie Geld wertlos macht, beginnt die Inflation auch, die in einer Gesellschaft verbreiteten oder vorherrschenden Empfindungen für Werte, für Verhaltensnormen, Traditionen, Umgangsformen und Tabus zu unterminieren.

Wenn zu politisch, löschen.
Gruß *entfernt*
 
Das ist Quatsch ;)
Die Vermehrung der Geldmenge kann Inflation begünstigen, antreiben und auch ihr Auslöser sein. Eine riesige Geldmenge könnte auch unter dem Kopfkissen liegen. Oder sie trifft auf einen vollständig gesättigten Markt. Da passiert erstmal nix.
Umgekehrt können Produkte die einer extremen Nachfrage unterliegen auch bei deutlich sinkender Geldmenge stark im Preis steigen.

Indem sie Geld wertlos macht, beginnt die Inflation auch, die in einer Gesellschaft verbreiteten oder vorherrschenden Empfindungen für Werte, für Verhaltensnormen, Traditionen, Umgangsformen und Tabus zu unterminieren.

Da sind m.E. ganz andere Kräfte am Werk. Die Inflation passt da am Rande ins Bild, mag sein. Was seit einigen Jahren "abgeht" würde auch bei gleichbleibender oder sinkender Geldmenge "abgehen". Wahrscheinlich etwas langsamer, aber naja... Da geht es m.E. darum neue Märkte und Konsumenten für den laufenden Wahnsinn zu finden, um den ganzen Apparat am laufen zu halten und die Masse an "Unproduktiven" weiterhin fest im Sattel zu halten....
CS
Silvio
 
1. Dein Diskussionsstil gefällt mir nicht.
2. Dein Bekannter kauft dann wohl nur Bosch Maschinen ein und sonst nix. Im Baustoffgeschäft sind Margen von unter 3% üblich. Um mal bei deinem Diskussionsstil zu bleiben, pustest du hier auch gerade eine Quatschblase auf. Also, komm mal raus da!

Grüße von einem Baumarktbesitzer.

Ich weiß ja nicht von welcher Art Baumarkt du Besitzer sein willst aber die Baumärkte die ich kenne einschließlich Baustoffgeschäften für Handwerker haben da ganz andere Margen.
Der örtliche Baumarkt bei mir gibt regelmäßig Rabatt Coupons mit bis zu 25% Rabatt auf einen Artikel meiner Wahl einschließlich Baustoffe aus.
Einzige Bedingung der Artikel darf nicht schon Preisgesenkt sein.
Habe so zb. dort Schindeln mit 25% Rabat gekauft, wohlgemerkt als Privatperson, nicht als Firma.
Da brauchst du mir nicht erzählen das die bei Baustoffen nur 3% Magre hätten.
Da kriege ich ja schon ohne Rabatt Coupons auf meine Kundenkarte 3% Rabatt.
Mein Bekannter ist dort als Firmenkunde eingetragen und bekommt so die 25% Rabatt generell, und selbstverständlich nicht nur auf Artikel von Bosch.

Eventuell verwechselst du ja auch die Marge mit dem Gewinn der nach Abzug aller Kosten übrig bleibt.
Dieser ist natürlich wesentlich geringer als die reine Marge also die Differenz von EK und VK bei einem Produkt.
Aber auch was den Gewinn anbelangt kann ich mitreden, ich bin nämlich auch Baumarkt Miteigentümer und besitze Genossenschaftsanteile.
Die Rendite auf meine Einlage ist jedenfalls deutlich größer als 3%.
Dafür trägt man aber auch ein Investitionsrisiko so dass diese Rendite auch gerechtfertigt ist, ist ja kein Festgeld mit garantierter Verzinsung.

Grüße Gerd
 
Hallo Silvio,
Wolfgang hat schon recht: Genaugenommen bedeutet Inflation erstmal nur "Aufblähung" (der Geldmenge). Was du beschreibst, sind dann Folgeerscheinungen, die eintreten können oder auch nicht. Z.B. Teuerungsrate und Ähnliches. Wird heute halt alles in einen Topf geworfen und synonym verwendet.
Viele Grüße
Oliver

PS an alle: Vielleicht die Wogen mal wieder etwas glätten.
 
ich würde ja gern auf einer sachlichen Ebene mit Dir diskutieren,

dazu wäre es aber nötig das du mal aus deiner Nische raus kommst und zur Kenntnis nimmst das die Gepflogenheiten in deinem Tätigkeitsfeld nicht für allgemeinverbindlich erklärt werden können sondern nur ganz speziellen in diesem Bereich Gültigkeit haben.
Das gilt auch für die Höhe des üblichen Rabatts und die höhe der Marge mit der man kalkulieren muss.
Es ist nun mal so das in unterschiedlichen Bereichen ganz unterschiedliche Voraussetzungen bestehen und darum auch mit ganz unterschiedlicher Marge kalkuliert werden muss um einen vergleichbaren Gewinn zu erzielen.

Der Bereich Astro ist zb. ein recht kleiner Markt, da kann man seinen Gewinn nicht über die Stückzahl bei geringer Marge machen.
Es ist ein hoher Beratungsaufwand notwendig.
Der Kunde erwartet ein ordentlich justiertes Teleskop usw, das ist alles Aufwand.
Da kann man nicht so kalkulieren wie zb. ein Kisten Schieber der wenig Aufwand hat und seinen Gewinn bei kleiner Marge über eine große Stückzahl erwirtschaften kann.

Grüße Gerd
 
Inflation heißt Geldmengenvermehrung!!
Sobald Inflation auftritt, beginnen sich erwartete (bisher erfahrene) Kaufkraft des Geldes und tatsächliche Kaufkraft zu verwischen, und die Leute werden hinsichtlich seines Wertes unsicher. Das beherrscht auch ihre übrigen Wertvorstellungen – nicht nur bezüglich materieller Güter, sondern auch, was ideelle Werte und Verhaltensnormen anbetrifft. Stabiles Geld ist eine wichtige Quelle der Stabilität, der Kontinuität und des Zusammenhalts in jeder Gesellschaft. Deshalb gilt: Die Geldmenge stark auszudehnen, heißt zugleich, in unverantwortlicher Weise mit den Wertempfindungen der Menschen ein übles Spiel zu treiben. (Der ursprüngliche und richtige Begriff für Inflation heißt Geldmengenvermehrung. Was heutzutage als Inflation bezeichnet wird, nämlich der Anstieg des Preisniveaus, ist nicht die Inflation, sondern eine Folge der Inflation.) Indem sie Geld wertlos macht, beginnt die Inflation auch, die in einer Gesellschaft verbreiteten oder vorherrschenden Empfindungen für Werte, für Verhaltensnormen, Traditionen, Umgangsformen und Tabus zu unterminieren.

Wenn zu politisch, löschen.
Gruß Wolfgang

Einer der wenigen Beiträge hier bei denen die wahren Uhrsachen der aktuellen Preisentwicklung beleuchtet werden.
Nicht einfach nur wie viele andere hier ohne nachzudenken den Händler zum Sündenbock machen und sich plötzlich darüber aufregen wenn er wie seit Jahrzehnten in der Brange üblich auch mal einen vergleichsweise bescheidenen Rabatt gewährt.

Was die Geldmenge bzw. die Geldpolitik der EZB anbelangt so sehe ich das allerdingt bei der aktuellen Situation nicht als Hauptuhrsache.
Da sehe ich wie schon geschrieben die aktuellen Lieferengpässe bei vielen Dingen als wesentlich bedeutsamer an.
Corona hat offensichtlich die Weltwirtschaft ganz schön durcheinandergewirbelt.
Lieferengpässe bei einem Produkt machen wiederum Probleme bei der Herstellung anderer Produkte für die das knappe Produkt benötigt wird was dann wiederrum auch zu Knappheit bei vielen anderen Produkten führt so dass da ein Dominoeffekt entsteht.
Und die Verknappung vieler Produkte führt aktuell zu den Preissteigerungen.

Grüße Gerd
 
Ich weiß ja nicht von welcher Art Baumarkt du Besitzer sein willst aber die Baumärkte die ich kenne einschließlich Baustoffgeschäften für Handwerker haben da ganz andere Margen.
Es stimmt schlicht und ergreifend nicht, was du da erzählst. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Vielleicht verwechselst du ja auch Marge mit Spanne? ;)
Jemandem global 25% auf alles zu geben… hmm… wie hieß der Baumarkt noch mal? Ach ja stimmt. Praktiker…
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben