Martin_B
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Der Hausfrieden auch nicht ...Bild steht nicht mehr so ruhig wie in einem kleineren Gerät.
Der Hausfrieden auch nicht ...Bild steht nicht mehr so ruhig wie in einem kleineren Gerät.
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Obwohl das so klingt dass ich den TSA-120 vorziehe, schaue ich (momentan) aber mehr mit dem Bino
- weil es grab&go ist und keine Monti extra aufgestellt werden muss. Einfach aus der Garage rausstellen und los...
So ist die Frage "was ist besser" auch eine Frage der Beobachtungsgewohnheiten, das sollte man bei der Wahl nicht vergessen.
lg Tommy
Bei Dir muss man wenigstens nicht ZWISCHEN den Zeilen lesen, es steht immer IN den Zeilen, dass Du APOs magst.APOs sind einfach cool![]()
Handelt es sich bei diesem Schwert um deinen TSA? Mit den scharfen Bildern kann man schon so einiges schneiden...borge ich Dir mein Schwert. Du darfst voranreiten...![]()
Hallo JochenHallo Oktopus,
Wellenform kann ja lediglich die beiden Optiken so justieren, dass man auch bei höheren Vergrößerungen keine Doppelbilder sieht.
An der Qualität der Objektive kann er leider auch nichts optimieren, die wird bei der Produktion festgelegt.
Die Qualität der Optiken lässt sich aber recht einfach mit Sterntest am künstlichen Stern überprüfen.
Ideal wäre es natürlich, wenn Du das Glas bei APM selbst abholen könntest auch um Transportschäden auszuschliessen.
So habe ich es mit meinen 150 SD auch gemacht und mit dem kann ich bei guten Bedingungen bis 240x vergrößern ohne dass die Schärfe einbricht oder ich Doppelbilder sehe.
Mehr kann man bei der kurzen Brennweite auch nicht erwarten und schon da wird es ziemlich duster...
Auch wenn es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt, ein großes und gutes Bino kommt der so nah wie sonst kein Instrument.
Hier ein schönes Statement diesbezüglich zu einem APM 150 ED:
https://www.cloudynights.com/topic/669570-apm-150-ed-binocular-my-take/?p=11287883
Ich kann diese Erfahrungen absolut bestätigen.
Auch ein 120er SD wird diesbezüglich schon sehr gut sein, ich hatte zuvor ein 125mm ED Doppelteleskop und das 150er zeigt halt die schwachen Objekte nochmal deutlicher und kontrastreicher, auch Kugelsternhaufen profitieren deutlich von der zusätzlichen Öffnung.
Das 120er SD Bino ist wahrscheinlich das Vernünftigste der Reihe.
Es zeigt deutlich mehr als das 100er ist aber immer noch kompakt und relativ leicht und der Preis ist noch halbwegs im Rahmen.
Mir waren die weiten Felder extrem wichtig, deshalb kam für mich nur ein 150er Glas in Frage, da man nur mit diesen 2" Okulare verwenden kann.
Deshalb nahm ich den doppelten Preis und das doppelte Gewicht in Kauf und habe es nicht bereut.
Grüße Jochen
Hallo Klausich stimme Tommy zu. Der TSA120 ist wirklich ein "Sahnestück", aber auf das beidäugige Beobachten mit einem "echten" Bino möchte ich nicht mehr verzichten. Es ist geradezu umwerfend. Hinzu kommt, dass man wirklich nur zwei Minuten braucht, um Stativ, Gabel und Bino aufzustellen. Das macht man auch am späten Abend oder in der zweiten Nachthälfte, ohne dass der innere Schweinehund protestiert.
Gruß Sternenhundklaus
Hallo MichaelHi Stefan,
habe keine Vergleiche mit verschiedenen oder gleichen APM Ferngläsern gefahren. Daher kann ich keine verlässliche Einschätzung über Serienstreuungen machen.
Gleichwohl gibt es Serienstreuungen, auch bei Refraktoren, Newton und letztlich allen Fernrohroptiken / Designs.
Wenn Du ein schlechtes bekommst dann wird es unschärfer ab einer bestimmten Vergrößerung, vielleicht ab 60-80 Fach, denke ich mal.
Eine sinnvolle MaxVergrößerung war bei mir ein 4,5 mm Delos Okular. Mit schlechteren Okularen würde ich aber nicht so hoch vergrößern.
Manch einer würde vielleicht mit dem 120er nicht über 130 Fach (wenn es ein gutes ist) gehen, die Schmerzgrenze ist da bei jedem anders.
180 Fach ist bei Naturbeobachtung eher möglich aber grenzwertig.
Nur bei Spitzenprodukten wie Takahashi, LZOS, Astrophysik und ähnlichen Herstellern sind die Mindestqualitäten über jeden Zweifel erhaben.
Ein Doppelrefraktor aus 2 Takahashi mit allem drum (Monti, EMS) und dran kostet ja das 3 fache eines APM SD APO 120, dann geht mehr.
Man kann aber keine Takahashi Qualität bekommen für einen Bruchteil des Preises.
Hatte selber ein APM SD APO 120 Fernglas mit Wellenformtuning und außerdem ein selektiertes Gerät gehabt.
Bei meinem Fernglas konnte ich bis zum 4,5 mm Okular Delos ! „noch“ scharf sehen an Mond und Planeten. Wobei scharf sehen für den einen das eine bedeutet
und für den anderen vielleicht schon unscharf bedeutet !!!.ACHTUNG.
Was ich für ein Fernglas an Scharf ansehe, kannst Du schon anders empfinden, weil ich das zahlenmässig ja nicht beziffern / definieren kann.
Das kommt auf die eigene Augenqualität an und was man schon für Beobachtungserfahrungen man selbst gesammelt hat.
Hat man schon die Saturnringe wie geätzt gesehen vielleicht eine gewisse Rillenstruktur darin erkannt,
konnte man schon einmal in seinem Leben diesen Eindruck / Erfahrung machen?
Dazu braucht es auch eine gute Augenschärfe. Manch junge Leute haben bis 200 % manchmal auch darüber an Sehschärfe. Die sehen auch mehr
durch ein gutes Objektiv als ich mit meinem kumulierten 90 %. Brauche da schon bessere Optiken als die mit 200% Sehschärfe um das gleiche zu sehen.
Das Seeing aller Art (Boden - Körper - Atmosphärenseeing bei SPiegeln vermeert auch Tubusseeing ) spielt natürlich auch mit rein ins Endergebnis.
Will man das wieder sehen?
Dann wirst Du an Planeten mit einem Fernglas nicht zufrieden werden. Die ersten 2-3 mal ja dann ist der erste Zauber verflogen und die Realität holt einen ein, dann ist es Dir doch zu wenig und zu schlecht, Du wirst wieder unruhig und suchst weiter und probierst von Optik zu Optik aus.
Es kommt auf Deine Ansprüche hinsichtlich Optikqualität und Bereitschaft Kompromisse einzugehen an zugunsten eines helleren Bildes als in einem Monorohr
gleicher Öffnung.
Wenn Du Deep Sky möchtest, ist eine große Öffnung besser, d. h mindestens 8“ besser aber 10 oder 12“ Spiegeloptik so am Anfang.
Besser wäre eine Linse ist aber unbezahlbar in der Größe.
Schlage vor einmal tief durchatmen und doch erst einmal durch eine Optik zu schauen. Wenn Du keine Vorerfahrung hast.
Manch einer hat sich für 10000 Euro Equipment zum Start gekauft, 3 x durch gesehen und es dann nach dem 3. mal bitter bereut wie wenig man doch so insgesamt tatsächlich sieht und alles mit Verlust verkauft. Man darf leider nicht zu große Erwartungen haben.
Will man hauptsächlich Deep Sky, wohnt in den Bergen mit tollen Seeing und holt sich einen 20“ Newton wird man unglaublich viel sehen können und auf seine Kosten kommen. Bei super Seeing auch mit dem Teil an Planeten viel sehen.
Wenn die Bedingungen am Beobachtungsort nicht so gut sind kann ein kleiner Refraktor aber am Planeten mehr sichtbar machen.
Auch ein eher kleines Teleskop kann einen an Mond und Planeten glücklich machen. Es kommt aber immer darauf an, ob einem selbst das Gesehene auch auf DAUER ausreicht
eine solche Ausgabe und insgesamt den Aufwand zu fahren und man mit Begeisterung dabei bleibt.
Also auch die Frage steht im Raum welche Teleskoperfahrungen hast du?
VG. Michael
Hallo Tommyhallo,
ich verwende beide, TSA-120 und APM120SD90, und habe beide auf optisch erreichbares Maximum getunt.
Der TSA120 ist farbreiner, hat eine etwas bessere sphärische Korrektur und ist einen Tick besser zentriert (aber beide auf hohem Niveau).
Die Planeten stehen jetzt tief, am TSA-120 kann ich einen ADC benutzen am APM120 nicht. Das macht einen Unterschied.
Am hochstehenden Mond - wo auch genug Licht vorhanden ist - schätze ich das kontrastreichere Bild des TSA120 mehr (gutes Großfeldbino).
Das APM Bino hat durch die Prismen Spiegelungen die in der Lichtflut erst durch speziellen Einblick beherrscht werden müssen.
Der TSA120 wird dann auch nachgeführt - das ist ein enormer Gewinn gegenüber dem AZ montierten Bino.
Obwohl das so klingt dass ich den TSA-120 vorziehe, schaue ich (momentan) aber mehr mit dem Bino
- weil es grab&go ist und keine Monti extra aufgestellt werden muss. Einfach aus der Garage rausstellen und los.
Ich kann auch 3,5mm Okulare noch gut verwenden wenn das Seeing passt (und das Tripod auf Schwingungsdämpfern steht).
Die Doppelbilder kann ich durch Drehen der Okulare anpassen (keines meiner Okulare ist genau zentrisch),
das habe ich beim Einstellen der Prismen schon berücksichtigt.
Das binokular gemittelte Seeing bringt Vorteile bei langsamer Turbulenz.
So ist die Frage "was ist besser" auch eine Frage der Beobachtungsgewohnheiten, das sollte man bei der Wahl nicht vergessen.
lg Tommy
Hallo NikiDas ist ein wenig "Unsinn" - APM ordert zB hier: BA9 Series und eine Streuung gibt es auch bei Skywatcher & Co und dem ganzen Rest der Welt, ob nun China oder Taiwan oder Korea oder sonstwo... die Frage, was der Händler dran macht, ist quasi in Arbeit: Teleskop Austria siehst sich auf Wunsch das Gerät der Wahl auf der optischen Bank an und Tommy justert es, vieles ist gut, manches kann man verbessern. Transport, Streuung etc. ändern auch manchmal die Justierung, ergo macht APM das Gleiche, nur halt nicht selbst, sondern schickt das Zeug zu Wellenform und die sollen dann geradestehen.
Kann man auch selbst machen, die Frontlinsen zentrieren, Anleitung steht auf der Webseite.
Das wäre eine gute Idee.
Ja. Auch die Okularachsen müssen nicht parallel zueinander sein, ebenso die Okularaufnahmen des Binos. Tommy dreht immer die Okus in der Fassung, bis eventuelle Doppelbilder verschwunden sind. Und die User, wie ich, tun das auch, wenn es Doppelbilder gibt. Wenn der Rest zentriert ist, sind es also die Okulare, die sie verursachen, oder die Aufnahme. Gehört also zum Geschäft, dass das bei 150 x heikler ist als bei 50 x. Bei meinen 24ern spielt das Problem überhaupt noch keine Rolle, bei den Delos passen meine Nase und mein Gesicht nicht perfekt so hinter das Bino, dass ich gut den - sowieso recht großen - Augenabstand von 20mm gut erreiche, um mal entspannt meine Aug-Achsen mit denen der Okulare in Einklang zu bringen.
Bino gucken ist eben für Genick und Körper etwas anspruchsvoller, da muss man 2 Augen vor 2 Okus bringen, und zwar EXAKT und nicht schlampig, sonst sieht man Kidneys oder nix oder Doppelbilder oder nicht das ganze Gesichtsfeld und und und... also etwas für Kurbelstativ, Hubsäulen (fix), Galgenstativ und Sessel, wenn man länger guckt. Das findet man erst mit der Zeit selbst heraus.
Siehe oben, das gilt für alles, und man sollte sich da nicht irritieren lassen. Ruf einfach Markus von APM an, oder schreib ihm ein mail, sag, Du hast Angst vor einem "nicht gutem" Bino und er soll Dir die Angst nehmen, das wird er sicher gern tun. Ob Deine Augen, Nase, Gesicht und Genick dann "gut" sind, ob Deinen Achsen gut zum Einblick passen, wirst Du dann sehen, man kann das schon gut einrichten, aber es kann auch knapp sein, je nach Augenabstand der Okulare, und bei 300x klebt man am Bino, und dann Doppelbilder wegbekommen ist sicher eine Gedulds-Sache. Also: ausprobieren.
Eine "Lotterie" sollte es nicht sein, da hab ich auch keine Angst ein APM zu kaufen. Denn wenn es dejustiert ist, schick ichs Markus zurück, da sehe ich auch keine Probleme, der will zufriedene Kunden als Geschäftsmann.
Siehe oben: ja, und wahrscheinlich auch umgekehrt. Muss man ausprobieren. Zumindest bei hohen Vergrößerungen am Bino muss man das "Geschäft" erst "lernen".
Deswegen haben viele ZUSÄTZLICH ein Bino und nicht NUR. Aber natürlich ist das Ansichtssache, ich wollte jedenfalls nicht nur ein Bino mit 550 mm Brennweite haben, ich möchte auch mal mit nur einem Auge an einem Refraktor "lümmeln" können, ohne aufrecht und gerade sitzen zu müssen am APM, das ist schon fad über längere Zeit, am TSA mit Ansatz kann ich den Ansatz aber auch seitlich drehen und es bequemer haben, wenn ich möchte.
Die Frage gilt nicht. JEDER würde, wenn er eine Zeit lang mit 80 guckt, mal gern ein 100er haben, die mit dem 100er ein 120er, die mit dem 120er ein 150er. Menschen sind so.
Aber: das Zeug wird immer größer und schwerer, und das wäre für mich der Grund, mein 100er zu behalten oder wieder zu kaufen. Das ist noch gut handlebar. Gerne hätte ich ein 300er mit dem Gewicht und Preis meines 100ers. Nein, ich bin mit dem 100er glücklich, was das Handling betrifft. Aber wer deep sky mit ein wenig Vergrößerung mag, muss zum 150er greifen, das ist logisch.
Ja. Und es gibt zu viele Aspekte, um sie eindeutig zu beantworten. Sie lassen sich nicht lösen, weil die Einsatzbereiche differieren und das Handling und die Probleme. Um es mit Popper zu sagen: Alles Leben ist Problemlösen: Über Erkenntnis, Geschichte und Politik : Popper, Karl R.: Amazon.de: Bücher
Also kauf Dir ein beliebiges "Problem", löse es und hab Spaß mit der Sache. Das tun wir alle, und keinem wurde von vornherein garantiert, dass dies oder jenes ihn glücklich machen würde. Weil genau das galt es ja stets selbst herauszufinden...
lg
Niki
Hallo NikiDas ist ein wenig "Unsinn" - APM ordert zB hier: BA9 Series und eine Streuung gibt es auch bei Skywatcher & Co und dem ganzen Rest der Welt, ob nun China oder Taiwan oder Korea oder sonstwo... die Frage, was der Händler dran macht, ist quasi in Arbeit: Teleskop Austria siehst sich auf Wunsch das Gerät der Wahl auf der optischen Bank an und Tommy justert es, vieles ist gut, manches kann man verbessern. Transport, Streuung etc. ändern auch manchmal die Justierung, ergo macht APM das Gleiche, nur halt nicht selbst, sondern schickt das Zeug zu Wellenform und die sollen dann geradestehen.
Kann man auch selbst machen, die Frontlinsen zentrieren, Anleitung steht auf der Webseite.
Das wäre eine gute Idee.
Ja. Auch die Okularachsen müssen nicht parallel zueinander sein, ebenso die Okularaufnahmen des Binos. Tommy dreht immer die Okus in der Fassung, bis eventuelle Doppelbilder verschwunden sind. Und die User, wie ich, tun das auch, wenn es Doppelbilder gibt. Wenn der Rest zentriert ist, sind es also die Okulare, die sie verursachen, oder die Aufnahme. Gehört also zum Geschäft, dass das bei 150 x heikler ist als bei 50 x. Bei meinen 24ern spielt das Problem überhaupt noch keine Rolle, bei den Delos passen meine Nase und mein Gesicht nicht perfekt so hinter das Bino, dass ich gut den - sowieso recht großen - Augenabstand von 20mm gut erreiche, um mal entspannt meine Aug-Achsen mit denen der Okulare in Einklang zu bringen.
Bino gucken ist eben für Genick und Körper etwas anspruchsvoller, da muss man 2 Augen vor 2 Okus bringen, und zwar EXAKT und nicht schlampig, sonst sieht man Kidneys oder nix oder Doppelbilder oder nicht das ganze Gesichtsfeld und und und... also etwas für Kurbelstativ, Hubsäulen (fix), Galgenstativ und Sessel, wenn man länger guckt. Das findet man erst mit der Zeit selbst heraus.
Siehe oben, das gilt für alles, und man sollte sich da nicht irritieren lassen. Ruf einfach Markus von APM an, oder schreib ihm ein mail, sag, Du hast Angst vor einem "nicht gutem" Bino und er soll Dir die Angst nehmen, das wird er sicher gern tun. Ob Deine Augen, Nase, Gesicht und Genick dann "gut" sind, ob Deinen Achsen gut zum Einblick passen, wirst Du dann sehen, man kann das schon gut einrichten, aber es kann auch knapp sein, je nach Augenabstand der Okulare, und bei 300x klebt man am Bino, und dann Doppelbilder wegbekommen ist sicher eine Gedulds-Sache. Also: ausprobieren.
Eine "Lotterie" sollte es nicht sein, da hab ich auch keine Angst ein APM zu kaufen. Denn wenn es dejustiert ist, schick ichs Markus zurück, da sehe ich auch keine Probleme, der will zufriedene Kunden als Geschäftsmann.
Siehe oben: ja, und wahrscheinlich auch umgekehrt. Muss man ausprobieren. Zumindest bei hohen Vergrößerungen am Bino muss man das "Geschäft" erst "lernen".
Deswegen haben viele ZUSÄTZLICH ein Bino und nicht NUR. Aber natürlich ist das Ansichtssache, ich wollte jedenfalls nicht nur ein Bino mit 550 mm Brennweite haben, ich möchte auch mal mit nur einem Auge an einem Refraktor "lümmeln" können, ohne aufrecht und gerade sitzen zu müssen am APM, das ist schon fad über längere Zeit, am TSA mit Ansatz kann ich den Ansatz aber auch seitlich drehen und es bequemer haben, wenn ich möchte.
Die Frage gilt nicht. JEDER würde, wenn er eine Zeit lang mit 80 guckt, mal gern ein 100er haben, die mit dem 100er ein 120er, die mit dem 120er ein 150er. Menschen sind so.
Aber: das Zeug wird immer größer und schwerer, und das wäre für mich der Grund, mein 100er zu behalten oder wieder zu kaufen. Das ist noch gut handlebar. Gerne hätte ich ein 300er mit dem Gewicht und Preis meines 100ers. Nein, ich bin mit dem 100er glücklich, was das Handling betrifft. Aber wer deep sky mit ein wenig Vergrößerung mag, muss zum 150er greifen, das ist logisch.
Ja. Und es gibt zu viele Aspekte, um sie eindeutig zu beantworten. Sie lassen sich nicht lösen, weil die Einsatzbereiche differieren und das Handling und die Probleme. Um es mit Popper zu sagen: Alles Leben ist Problemlösen: Über Erkenntnis, Geschichte und Politik : Popper, Karl R.: Amazon.de: Bücher
Also kauf Dir ein beliebiges "Problem", löse es und hab Spaß mit der Sache. Das tun wir alle, und keinem wurde von vornherein garantiert, dass dies oder jenes ihn glücklich machen würde. Weil genau das galt es ja stets selbst herauszufinden...
lg
Niki
Sorry, aber (hochwertige) Teleskope sind für mich keine Investition, sollte das auf finanzieller Ebene gemeint gewesen sein, also Wertanlage. Du sprichst auch das gut wieder verkaufen können an, deswegen komme ich zu meiner Annahme.So gesehen ist es doch auch eine kleine Investition
Aber es sind immer noch nicht Deine Erfahrungen. Die kann und muss man einfach selbst machen. Der Mönch ging zum Meditieren, um zu Gott zu finden, wir müssen auf die Wiese mit Stativ und Fernrohr/Fernglas. Das Problem ist schlicht, dass es viele Erfahrungen gibt, die alle sehr ähnlich verlaufen, und denen man nicht gut entkommen kann.Nur sind eure Erfahrungen halt viel wertvoller als jede Beratung im Fachgeschäft.
Selten etwas Wahreres gelesen und habe motiviert soeben die Entscheidung getroffen, heute Mittag mit dem Fahrrad in mein Lieblingsrestaurant zu fahrenDie Entscheidung ist die einzige Rettung ins wahre Leben.
Grüezi Herr LudesLeute, tolle Diskussion, ich vermisse hier jedoch teilweise Input alter erfahrener Hasen, daher will ich etwas meinen Senf dazu geben.
Die APM Binos sind 2 Linser mit einem Öffnungsverhältnis von irrsinnig schnellem F/5.5 ....geht mal raus auf den Astromarkt und sucht einen 2 Linser Apo Refraktor , ausser dem Sky 90 gab es sowas glaube ich nicht.
Als solch schnelle 2 Linser sind die Binos hervorragend Farbkorrigiert. Das ist allein durch 2 Linsen so nicht hin zu bekommen. Hier kommt die Komponente Glasweg als zusätzlich Korrektur mit ins Spiel, dieser Prismeneinsatz erlaubt eine deutliche Verbesserung der Farbkorrektur. ( wer kennt noch die Zeiss APQ mit Glaswegkorrektur ? diese Waren mit Zenitspiegel fast nur Semiapos, aber mit Prisma perfekte Apos ).
Also hier müssen 2 Linser mit F/5.5 und etliche Prismen im Strahlengang so gut es zentriert werden und dann noch als Bino gemittelt werden. Es ist doch logisch, das dies nie die Perfektion eines langbrennweitige normalen Refraktorobjektives erreicht .
EIN TSA von Tak als 3 Linser Super ED ist mitunter das beste was es am Weltmarkt unter den High End Apos gibt…….Ihr diskutiert hier nun ernsthaft darüber ob ein schnelles 2 Linsiges Fernglasobjektiv mit dieser High End Apo Qualität mithalten kann oder nicht ????
Auch diese APM Ferngläser sind als Ferngläser gebaut, mit bestmöglichem Kontrast und Schärfe…..nochmal mit bestmöglichem Kontrast und Schärfe die es solch schnelle 2 Linser mit solchen Prismen und als Bino erlauben , aber nie vergleichbar mit einem High End Apo wenn es um die Definition eines Planeten oder Beugungsscheibchen geht.
Ja, man kann mit den Ferngläsern auch sehr gut Sonne und Mond schauen und ja man sieht auch den Saturnring und ein paar Details auf Jupiter , aber erwartet doch bitte nicht die gleichen Details wie bei einem High End Apo gleicher Größer. Das wäre Zauberei.
Ein Fernglas erlaubt vieles , hat seine Stärken und Schwächen, wie es für alle Teleskope auch der Fall ist.