Sternwarte für 3000€? das muss günstiger gehen!

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@Reinhard_Lauterbach :
Hi Reinhard,

danke für den Link, eine interessante Leichtbauvariante! Aber ehrlich gesagt sehe ich in einem Klappdach keinen Vorteil gegenüber einer Push/Roll-Off-Konstruktion. Ich muss sagen, die Schirmkonstruktion sieht mir für einen so exponierten Standort wie meinen auch etwas fragil aus. Eine Isolierung gegen Tau-/Tropfwasser ließe sich auch nicht anbringen. Feuchtigkeit ist draußen mein größter Feind geworden....

LG und CS
Peter
 
Am Samstag werd ich erstmal größtenteils das Fundament machen, ca 10cm Erdboden wegnehmen, Steinplatten verlegen, und dann mal gucken wann der richtige hausbau losgeht..
 
Morgen werden erstmal Platten verlegt, mit glück kann ich auch das Holz schon kaufen, auch der neue GPU ist da, funktioniert aufjedenfall sehr gut.
 
Kleiner Zwischenstand:
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Holzplatten gekauft, bisher so rund 300€ am Ende denke ich Mal 400€, denn das Dach fehlt. Nächste Woche die Wände.
 
Hallo Cyyrex,

es geht ja voran! Wie hast Du es denn mit der Säule geplant oder kommt das Stativ dahin?

CS Mario
 
Fürs erste reichts Stativ, leider hat meine Montierung wohl ein Garantieschaden. :/

Wollte Samstag die Wände machen, mit ner Kaputten EQ6R kann ich aber dann eh nichts machen.
 
Hallo Nante,
ein Dreibeinstativ auf in Split verlegte Betonplatten zu stellen halte ich für keine gute Idee. Auch nicht vorübergehend.
Wie Du es auch immer anstellst, Du wirst auf die Platten, auf welchen die Stativbeine stehen, selbst treten, stehen und gehen.
Die Platten werden sich, vor Allem bei dieser relativ losen Verlegung, unweigerlich bewegen. Es sei denn, Du schwebst .
Die Folge ist, dass Du Deine Montierung ständig neu einnorden musst. Das solltest Du nicht unterschätzen.

Das Ganze kommt sehr wahrscheinlich selbst dann in Bewegung, wenn Du nur auf benachbarte Platten trittst.
Versaute Aufnahmen sind da vorprogrammiert.

Ich kann Dir nur empfehlen, Deine Montierung von Anfang an gut zu gründen. Stabil, und vor Allem völlig entkoppelt vom Boden, auf dem Du gehst und stehst.
Ein Loch, ein Abflussrohr aus dem Baumarkt und ein paar Sack Estrichbeton. Das könnte Dir viel Ärger und Enttäuschung ersparen.
Die Grundfläche Deiner Sternwarte sehe ich auch so, dass die Beine eines EQ6-Statives immer im Weg wären, immer darüber gestiegen werden müsste. Eine einfache Säule nimmt fast keinen Platz weg, da lässt es sich auch viel bequemer arbeiten.

Überleg es Dir, Deine Sternwarte soll doch auch funktionieren, oder?

CS

Dietmar
 
Kann man nicht die Beine einfach zusammengeklappt lassen.
Quasi eine Dreibeinsäule.

Diese in drei eingelassene Rohre im Boden stecken und irgendwie verspannen.

So hätte man eine Säule und ein mobiles Gerät in einem.


Nur so als Idee.

Gruß Markus
 
Kann man nicht die Beine einfach zusammengeklappt lassen.
Quasi eine Dreibeinsäule.

Diese in drei eingelassene Rohre im Boden stecken und irgendwie verspannen.

So hätte man eine Säule und ein mobiles Gerät in einem.


Nur so als Idee.

Gruß Markus
Hallo,
Nur mal so meine Gedanken zu einem Dreibeinstativ.
DBS haben meist in der Mitte Verstrebungen/Querverbindungen. Dadurch kann man die Beine nicht tief genug in Rohre versenken.
Weiterhin sind Stative nicht von oben bis unten glatte Rohre, sondern haben meist in der Mitte und/oder unten eine Verdickung von Metall oder Kunststoff (Art Ummantelung), die sich nicht entfernen lassen. Wenn man die Beine verspannen würde, hätte man eine zu starke Verspannung.
Dadurch hat man immer ein Wackelkandidat.

Gruß, Klaus
 
Kann man nicht die Beine einfach zusammengeklappt lassen.
Hallo Markus,
es geht in erster Linie um Stabilität. Ein zusammengeklapptes Dreibein würde sich in der Hinsicht nicht anders verhalten, als ein Einbeinstativ. Es würde zwar die mittig aufgebrachte Last tragen, wäre aber, was Drehung um die Längsachse betrifft, völlig instabil. Das wäre bei einer Teleskopmontierung eine Katastrophe. Stabilität bekommt das Stativ ausschließlich durch das Auseinanderklappen der Beine, und das Verspannen mit der Spreizplatte. Nur dadurch entstehen viele last- bzw. kraftabtragende Dreiecke, die letztlich einen Tetraeder ergeben. Eine geometrische Form, die als eine der stärksten / stabilsten Formen überhaupt gilt.

Diese in drei eingelassene Rohre im Boden stecken und irgendwie verspannen.
Auch diese Rohre brauchen soetwas wie ein Fundament. Ob für Säule oder eingelassene Rohre……der Aufwand ist der gleiche.

So hätte man eine Säule und ein mobiles Gerät in einem.

Nante kann ja sein Stativ behalten. Dann ist er weiterhin auch mobil.


Es gibt viele Möglichkeiten, eine Montierung stationär aufzustellen.
Nicht alle sind empfehlenswert .

CS

Dietmar
 
Hallo allerseits,

ich finde, die Diskussion über das in ein Rohr gesteckte Stativ ist eine Gespensterdiskussion, die zu nichts führt.

Ein Plan, der das Wort "irgendwie" enthält, ist i. d. R. kein guter Plan, weil dieses Wort meist benutzt wird, genau den Problemen ausweicht, die man nicht in den Griff bekommt. Ein Stativ ist nur dann stabil, wenn es innerhalb seiner Designvorgaben benutzt wird. Ein zusammengeklapptes Stativ, das in einer Röhre steckt, ist ein statisch unbestimmtes Gebilde aus 3 verbundenen Stangen in einer Röhre, mehr nicht.

CS Peter
 
Ich versteh nicht warum dich das polalign verstellt? Ich bin ja nicht mehr drinne.. Abgeschlossen ist alles Autofokus regelt auch ja nur selten zum Filter wechseln das stimmt. Musste ich gucken die Säule kann ja auch später kommen
 
Dach auf und zu machst du von draußen? Montierung bleibt dauerhaft unter Strom? ... Bist du dir sicher, dass du Platten auf denen die Montieung stehen soll wirklich nur selten betrittst?

Gruß
Andreas
 
Ja dach geht von ausen aus, und die Montierung nicht, muss nur das Kabel anstecken, eine Kabeltromme die steht muss dann nur das Kabel im haus / bei mir im Keller anstecken. Nur Filterwechsel. geht mir hauptsächlich das ich die Nacht vollständig belichten kann. Die einnordung dauert ja meistens nur paar minuten
 
Aber auch fürs Einnorden musst du auf die Platten bzw. in dein kleines Kämmerlein. Und ich weiß wie ich immer nahezu auf allen vieren vor meiner EQ6 hocke und das Ding einstelle. Mit meinen grazilen 80kg würde ich die Platten und damit meine Aufstellung schon während des Alligments versauen.
 
Hallo!
Das ist ja ganz richtig und man sollte das so nicht unbedingt machen, aber wenn er während der Aufnahme nicht am Teleskop ist, sollte das aber doch übergangsweise mit dem Dreibeinstativ auf den Platten gehen. Die Sache ist Ultra-Low-Budget und da muss man sowieso Kompromisse eingehen.
Das Stativ zur Säule umzubauen klingt cool (erinnert mich an die Transformers und Inspektor Gadget), aber auch ich bin ziemlich sicher, dass das im Leben keine stabile Angelegenheit wird.
Gruß
Sebastian
 
Ja, das wird nichts. Das ist zu instabil denk ich mal.
 
Also das mit dem "Irgendwie verspannen" kam jetzt natülich völlig planlos rüber.
Mit irgendwie verspannen meinte ich eine Lösung wie z.B. die Verschraubung (Spannhülse),
wie man sie von Sonnenschirmständern kennt.
Eine Überwurfmutter wird gedreht und der Schirmstiel wird Festgespannt.
Sowas meinte ich mit "Irgendwie verspannen".

Aber stimmt. Der Aufwand wäre der gleiche wie für eine Einzelsäule.
Würde halt nur die Sache mit dem Montierungskopfadapter wegfallen.
Und beim genauen betrachten der Konstrucktion wären da noch Torsionskräfte, innerhalb der 3 Rohre am Werk.

Nur damit ich nicht ganz so planlos ausschaue, wie es rüber kam xD.
 
Hallo,
Wenn du flexibel und bei deinem Stativ bleiben willst, dann kannst du dir ja auch 3 entkoppelte Standpunkte machen. Ist natürlich Mehraufwand und du musst 3 Löcher buddeln, aber das könnte sich dennoch lohnen. Kannst dir auf jedem Standpunkt noch eine Verankerung machen dann sitzt das Stativ bombenfest und verrutscht nicht, falls du mal dagegen rumpelst. Ist sicher günstiger als eine Montierungsflansch für eine Säule.

Auf der anderen Seite, muss man meiner Meinung nach heutzutage kein Anhänger mehr der „reinen Lehre“ sein. Mit OAG sind dir auch kleinere Abweichungen beim PA verziehen und wenn du mehr Abstand zwischen den Platten lässt, zumindest zu den „Standplatten“, so dass die Kopplung nur über das Kiesbett erfolgt sollte das kein großes Problem sein. Du gehst ja nicht während einer Aufnahme nicht in die Hütte.

Ich bau meinen 10“ Newton für jede Session im Garten auf und stell das Stativ meiner CEM70 auf 3 Platten die ich einfach in der Rasen lege. PA machen und das reicht für eine Nacht. Steht das Equipment mehrere Nächte draußen PA wiederholen. Klar setzen sich die Platten während der Nacht, aber sorry das spielt durch die Nachführkorrektur keine Rolle mehr. Während einer Einzelaufnahme näher als 1 m ans Teleskop das sollte man natürlich nicht, aber das versteht sich von selbst.

Jetzt könnt ihr mich steinigen, aber ich halte das mit dem PA auf 1“ genau heut zu Tage für völlig überflüssig.

Viele Grüße
Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Cyyrex

ich habe mich seit 2005 mit mehreren Sternwarten in unserem Garten beschäftigt.
Meine Projekte sollten ( und durften !! ) nicht viel kosten. Ich habe einiges an Preisvorteilen bei Angeboten in den Baumärkten ausgeschöpft.
Einer meiner Gedanken wäre noch ein Vorschlag für Dich , wie Du dein Gerät einfach und doch sehr effektiv unterbringst :
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Nimm eine oder zwei Gehwegplatten raus und setz dir so eine kleine Maurerbütt / großen Eimer mit Zement in den Fußboden :)
Oben in das Rohr etwas Gewindestange und eine Aufnahme, fertig.
Die Sachen sind für dein Gespann mehr wie ausreichend, und das bekommst Du jederzeit wieder aus dem Boden heraus .

Falls es Dich oder jemand anderen vielleicht interessiert ;

Sternwarten
# 1
2,3x2,6m ist aus Holz , Wände nur aus Pfosten mit Einschlaghülse sowie dünnem Profilholz -mit abrollbaren Dach aus Holz mit Dachpappe. Säule und hochgelegtem Holzfußboden.
Alles aus Resten sowie Baumarkt .

Es wurde mir aber zu eng im laufe der Jahre , also wurde 2014 /2015 abgebaut und größer gebaut :

# 2
3x3 Meter , hat eine Holzkonstruktion aus 70mm und 90mm Holzpfosten , diese sind nicht eingemauert sondern nur mit langen Einschlaghülsen gesichert.
Ohne Fundament, Wände aus Holzbohlen , Dach aus Holzkonstrukt und PVC , abrollbar auf einer einfachen Rampe mit U-Trockenbau-Profil .
Den Holzfußboden habe ich mit dem Wandkonstrukt verbunden und 40 Zentimeter über dem Erdboden eingehängt.
Damit gibt es keinen direkten Körperkontakt in der Nähe der Säule.

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# 3 ( entsteht dahinter )
3x2,8 Meter, war eigentlich überhaupt nicht geplant, ich habe damit aber kurzfristig eine sehr nachteilige Situation eines befreundeten Sternfreundes entschärfen können.
Ich bin bei der Materialwahl diesmal ganz andere Wege gegangen. Nur das Konstrukt aus Holzpfosten und Dachlatten - ohne Fundament.
Darauf verschraubt habe ich 4mm Lichterplatten aus Polycarbonat. Mit Spenglerschrauben hält das sehr , sehr gut !
Bezogen habe ich die Platten im Netz, die haben den Vorteil - leicht und Pflegeleicht gegenüber Holz zu sein. Leicht zu schneiden , knicken , streichen und auch zu kleben. Und das hält - für sehr lange Zeit.

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Vielleicht ist die eine oder andere Idee für jemanden dabei .

Viele Grüße und vie Erfolg !
Markus
 
Bin erstmal froh daß ich überhaupt eine Hütte bauen darf. Garnicht damit gerechnet.
 
Ist doch prima ! Wenn Du alles wieder ohne großen Aufwand in 10 , 20 Jahren oder später entfernen kannst, ist deine Investition und der Aufwand
für alle tragbar.
Mit Ausnahme der Säule- bräuchte ich zB nur den Akkuschrauber mit einem Bit- sowie die Knarre für die langen Tellerkopfschrauben.

Grüße
Markus
 
Morgen sollte die Sternwarte größtenteils fertig sein..
 
Lang ist es her.
Kein gutes Bild, bin aber gerade so genervt. Gestern meinte der Wetter Bericht, es soll ganztägig klar sein, auch nachts.
Jetzt sind wir bei überwiegend bewölkt in der Nach..
Screenshot_2022-02-12-12-00-23-088_com.oceanwing.battery.cam.jpg
 
So Freunde, jetzt kommt die Beton Säule.
Bzw die Planung.
Nein Vater will solch ein Oranges Rohr mitbringen ( weiß Grad Garnicht wie die Dinger heißen)

Der "adapter" ist diy und wird aus paar Alu Platten (Ringe) gemacht die sehr dick sind.
Hab schon paar Videos gesehen.
Gibt es irgend was zu beachten?
Gewindestangen größen, Höhe vom Betonsäule Adapter, Material?

Entweder Aluminium oder Edelstahl beides gleichteuer.

Ganz normaler Estrichbeton?
Oder doch Zementmörtel?
Zement kriegt man so leicht nicht mehr weg, was Stabilität angeht.

LG Vincent
 
Orange üblich KG Rohr, HT Grau ;)

CS
 
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