Einstig aber Transportabel mit dem Lastenrad 3500-4500€ Budget?! Planeten & DS?

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Kingpin

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Ich Wünsche euch ein Frohes Neues Jahr und hoffe ihr seit alle Unbeschadet in das neue Jahr gekommen.


Wir Sind Jaqueline & Mathias 33/39.Jahre Jung und wollen jetzt mehr in das Thema Astrofotografie einstiegen.


Ich möchte mehr auf Planeten meine Frau eher Deep Sky, da es die Eierlegende Wollmilchsau so nicht gibt Brauchen wir Wohl min. eine Aufnahme und Zwei unterschiedliche Teleskope.


Ich habe mich jetzt so 3.Monate belesen und mich im Moment für ein Meade ACF-SC 203/2032 UHTC mit dem LX85 GoTo entschieden, mit einer ZWO ASI 462 MC Color Kamera dem entsprechendem Filter UV/IR L und einer Taubkappe oder Heizung mal gucken. Ich habe ein 12V LiFePO4 mit 700Wh Damit würde ich mein EQ mit Strom versorgen.

Für meine Frau haben wir uns folgendes ausgesucht TS-Optics 70mm F/6 ED V2 APO mit dem 1.0x Flattener und einer ZWO ASI294MC Kamera.

Und ein iPolar Polsucher für das LX85.

Das Problem ist, um so mehr mann am lesen ist Explodiert einem der kopf als Anfänger...

Wir sind ohne Auto unterwegs nur mit dem E-Bike mit Hänger und E-Lastenrad.

Wir kommen aus Magdeburg und sind in ca.: 30min an mehreren Klasse 3 Spots.

Wir brauchen ein Kompaktes Setup kann Schwer sein aber nicht zu Groß, Wir können Locker 70Kg an EQ Transportieren da gehen aber 30Kg für Laptop, Tisch, Stühle,Batterie Verpflegung und zeug zum Warmhalten drauf...


Naja wir sind für jeden Tipp Dankbar das Budget ist mit 4500€ ausgereizt... also nach oben sind erstmal keine Möglichkeiten...

Wir Danken euch und wünschen euch alles Gute & klare nächte.

Matze & Jaqui


 
Hallo ihr Beiden,

nur mal schnell eine kurze Antwort.
Kauft euch doch einen guten Refraktor (APO 100-120 mm, f7) und eine Montierung in der EQ6 Klasse (Ioptron, Skywatcher, etc.). Dazu eine gescheite Barlow-Linse für Planeten und einen guten Reducer (0,75x Riccardi) für Deepsky.

Dann habt ihr beides in einem Paket.

Zwei Kameras sind auch nicht unbedingt nötig, durch setzen eines ROIs erreicht man auch bei Kameras mit einem größeren Sensor, eine hohe Framerate. Habe jetzt aber zugegebenermaßen nicht die Pixelgröße der beiden Kameras verglichen.

Ich halte so ein SC, trotz der im Verhältnis zur Brennweite kompakten Abmessungen, nicht für Fahrradtransport geeignet bzw. muss es dann jedesmal wieder sauber nachjustiert werden, um seine Leistung zu entfalten. Der Refraktor ist zwar auch recht lang, mobil auf dem Fahrrad aber meiner Meinung im Vorteil.

Grüße,
Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Jaqueline & Mathias,

willkommen im Forum und im neuen Jahr.

Bei Eurem Transportvorhaben habe ich auch so meine Bedenken.
Ich besitze einen "gewöhnlichen" SC (Schmidt-Cassegrain) und transportiere den keine wirklich weiten Strecken und dann auch nur in einer Tasche.
SCs brauchen recht selten eine Justierung. Diese ist dann aber meist nur teilweise im Alleingang möglich. Wenn sollte sie von einem Fachmann durchgeführt werden.
Wie so ein SC jetzt auf den Transport mit dem Fahrrad, auch gute verpackt, reagiert, kann ich jetzt nicht beurteilen. Ich würde es aber, schon gar nicht bei dem momentanen Preis, nicht drauf ankommen lassen.

Der angedachte Apo ist da sicherlich unkritischer, aus meiner Sicht.

Bei den Montierungen sehe ich nicht so das Problem, außer beim Gewicht. Die LX 85 wiegt zwar nur knapp fünf Kg, aber dazu kommt ja noch das Stativ und das/die Gegengewicht(e). Passende Transporttasche vorausgesetzt.

Ich würde auf jedenfall geeignete Transporttaschen mit einrechnen. Das Geraffel ist einfach zu teuer um es so zu transportieren. Auto wäre da schon etwas anderes.


Jetzt noch ein paar grundsätzliche Gedanken.
Ihr wisst schon auf was Ihr Euch bei der Astrofotografie einlasst?
Habt Ihr Erfahrung in der "normalen" Fotografie? Astrofotografie ist da schon sehr speziell und sehr anspruchsvoll.
Jetzt von der klassischen Astrofotografie mit DSLR ausgehend.

Schon mal ein Teleskop "live und in Farbe" gesehen, vor allem durchgesehen und auch schon mal mit der Funktionsweise, zu mindest theoretisch, auseinandergesetzt? Auch mit den Montierungsarten?

Auch denke ich, dass zwei Montierungen von Vorteil wären. Eine Montierung, ein Teleskop mit Kamera und dem ganzen anderen Geraffel. Somit steht ihr zu zweit einfach daneben und passt auf das alles seinen richtigen Gang geht.
Außer Ihr sprecht Euch ab, das in einer Beobachtungsnacht das eine Themengebiet abgelichtet wird und an einem anderen das andere Themengebiet.

Mit der Wahl der Kameras (Astro-/Planetenkamera) geht das für mich schon in Richtung EAA.
Die klassische Astrofotografie erfolgt mit einer DSLR, da kenne ich mich aber nur grundlegend mit aus.

Ich habe mir jetzt die ausgewählten Kameras nicht genau angeschaut, aber denke das sie beide für Planetenvideos geeignet sind. Planeten werden mit sehr kurzen Belichtungszeiten, im ms-Bereich, gefilmt. Hat jetzt aber nichts mit EAA oder Live-Stacking zu tun.

Wie jetzt die Kamera, für Deep Sky im Kurzbelichtungsbereich, Sekunden, für das angedachten Teleskope geeignet ist, müsste man überprüfen.
Hier, hier und hier z.B.. Auch für den SC zu überprüfen.
Grundsätzlich geht Apo und Astrokamera für EAA/Live-Stacking.
Seit Euch aber bewusst, ohne Notebook läuft da nichts. Mit ausreichender Stromversorgung natürlich.
Der Apo könnte auch rein visuell genutzt werden.

Wie sich jetzt der SC und da die ACF Variante im rein visuellen Bereich verhält, kann ich nicht beurteilen.
ACFs sind halt fotografisch ausgelegt.

Auch wenn ich EAA gelegentlich betreibe, ist mir das ganze Rausgeschleppe des Geraffel auf den Acker zu viel.
Auf dem Acker rein visuell und da leicht und kompakt.
EAA/Live-Stacking nur auf dem Balkon.
 
Hallo ihr Beiden,

nur mal schnell eine kurze Antwort.
Kauft euch doch einen guten Refraktor (APO 100-120 mm, f7) und eine Montierung in der EQ6 Klasse (Ioptron, Skywatcher, etc.). Dazu eine gescheite Barlow-Linse für Planeten und einen guten Reducer (0,75x Riccardi) für Deepsky.

Dann habt ihr beides in einem Paket.

Zwei Kameras sind auch nicht unbedingt nötig, durch setzen eines ROIs erreicht man auch bei Kameras mit einem größeren Sensor, eine hohe Framerate. Habe jetzt aber zugegebenermaßen nicht die Pixelgröße der beiden Kameras verglichen.

Ich halte so ein SC, trotz der im Verhältnis zur Brennweite kompakten Abmessungen, nicht für Fahrradtransport geeignet bzw. muss es dann jedesmal wieder sauber nachjustiert werden, um seine Leistung zu entfalten. Der Refraktor ist zwar auch recht lang, mobil auf dem Fahrrad aber meiner Meinung im Vorteil.

Grüße,
Alex
Hi Alex Danke für deine Antwort,

eine Montierung in der EQ6 Klasse ist schon Schwer und Groß... ich Hätte schon gerne ein 115 mm F/7 Triplet-APO 632mm Der Sollte ja ok sein oder?

mal gucken was noch so für Ideen von hier kommen.

Danke
Liebe Grüße
Matze
 
Hi,

ihr wollt echt mit dem Fahrrad raus aufs Feld und dann neben den Teleskopen hocken, die automatische Aufnahmen von mehreren Stunden machen? Respekt! ;)
Na ja Planeten Aufnahmen gehen zumindestens kurz.

Aber, da bisher die Vorschläge so konventionell sind, habe ich als Gross-Newton Anhänger einen anderen Vorschlag:
Einen 300/1500mm Gitterrohr Dobson.

So ein Gitterrohr Dobson ist zum Transport in eine Box von ca. 40x40x30cm sehr klein zusammen legbar (jedenfalls meiner ;) ) und dann hat man halt noch die 1,40m Alu-Stangen. Mehr ist es nicht und Gewicht unter 20kg.
Dejustage durch Transport ist auch überhaupt kein Problem, da so ein Gitterrohr-Dobson nach dem max. 10minütigen Aufbau sowieso mit einem Laser schnell kollimiert wird. Für Planeten und auch EAA DeepSky Aufnahmen kann man den Dobson auf eine EQ-Plattform stellen. Das geht erwiesenermaßen sehr gut.

Visuell wäre das ganze top, aber es ist natürlich nicht mit einer Lösung mit einer schweren computerisierten GoTo-Montierung zu vergleichen.

Der Refraktor wäre mir zu klein. Für DeepSky (Galaxien) mindestens eine Öffnung von 150mm.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Zusammen.

Ich denke eine Montierung für 2 Teleskope bringt definitv eine Kompromisssituation mit sich.
Aber könnte auch gut händelbar sein.
Denn Planeten haben ja nun mal ihre eigenen Saisons.
Und beim Mond ... naja ... viel Mond wenig DeepSky (außer evtl. mit Schmalband oder Duo Narrowband filtern).
Wenig oder kein Mond = Deepskytime.
Aber darüber werden sich die Beiden im klaren sein.

Was das SC angeht.
Evtl. doch einen Mak, ein Klassisches Cassegrain oder ein Richey Chertien.
Der Mak sollte da am durch den recht fixen fangspiegel am justierstabilsten sein. Hat aber den Nachteil, das es keinen speziellen Reducer für Maks gibt.

Die anderen beiden sind evtl. nicht so justierstabil, aber werden ja anscheinend ähnlich wie ein Newton justiert.
Das sollte machbar sein.

Ansonsten tatsächlich einen großen Refraktor mit Flattener, Reducer und Barlow.


Was die Cams angeht. Hier kommt es auf die Chipgröße an.
Die Aussage das die klassische Astrofotografie bei einer DSLR anfäng, finde ich irgendwie zu glatt/schlicht (whatever).
Es gibt bestimmt auch APS-C oder Fullframe Astrocams.

Was allerdings stimmt, ohne Laptop, keine Astrocam.
Und ein Laptop braucht auch Strom.

Der größte vorteil einer DSLR ist wahrscheinlich immer noch, das sie in diesem Sinne autark arbeitet.
Sprich kein Lappi und allenfalls Ersatzakkus oder ein Akkudummy.

Gruß
Markus
 
Hallo Matze,

f/7 ist da aber, wenn ich mich nicht total verrechnet habe, nicht richtig.
Das Öffnungsverhältnis errechnet sich aus Brennweite Teleskop durch Öffnung Teleskop.
632 / 115 = 5,49 = f/5,5

Wenn f/7 dann bei der Öffnung (115mm) kommst auf 805mm Brennweite.
Da bewegst Du Dich schon Minimum in Richtung HEQ-5 Klasse oder tatsächlich schon in Richtung EQ-6 Klasse.
Nicht allein das Gewicht des Tubus ist ausschlaggebend, sondern auch die Baulänge. Die ist bei einem Refraktor nun mal ~= der Brennweite und somit tritt schon ein ordentlicher Hebel auf. Dazu kommt das Kabelmanagement das am Tubus zieht.

ihr wollt echt mit dem Fahrrad raus aufs Feld und dann neben den Teleskopen hocken, die automatische Aufnahmen von mehreren Stunden machen? ;)
Na ja Planeten Aufnahmen gehen zumindestens kurz.
:y:.
Bin da ziemlich bei Peter / @AstroPZ , auch wenn ich Dobson nicht mag ;), das ist aber ein anderes Thema.

Die Wahl der Kameras drückt mich gedanklich immer in Richtung EAA/Live-Stacking.
Trotzdem wäre das für mich für den Acker viel zu aufwendig.
 
Trotzdem wäre das für mich für den Acker viel zu aufwendig.
Ich bin ja auch so ein Schlumpf, der immer raus fahren MUSS um was ordentlich zu bekommen.
Zwar mit dem Auto und nicht mit dem Rad, aber aufbauen, einnorden/scheinern, abbauen muss ich ja auch trotzdem.
Aber bei Bortel 6-7 vor der Haustür ohne zumindest dunklen Garten, hat man nicht viele Möglichkeiten.
 
Also Strom ist nicht das Problem hab eine 12V LiFePO4 Batterie mit 780Wh Nutzbar bei 90% DoT Also Locker 5Std. 120Watt mit dem Setup sind wir auch schon im Wald auf Wildtier Fotografie & Nacht Fotografie gegangen... Lapi haben wir M1 MacBook oder was mit Windows ist auch da...

@AstroPZ 150mm Refraktor Take my Money :D

Wegen Transport Wir haben ein Vollgefedertes R&M Load 75 Lastenrad zusätzlich ist die Lademulde mit Bumpon Elastikpuffer versehen und das ACF-SC 203/2032 würde in einem Peli Air Case mit Schaumstoff Verstaut.

Aber die Refraktor Sache ist jetzt wieder in meinem Kopf :/

Danke
VG
Matze
 
aber du setzt dich doch bestimmt auch mal ins Auto wenn eine Aufnahme läuft, oder? Gib's zu.

Habe ich Anfangs tatsächlich gemacht wenn ich Mutterseelenallein in der Waldlichtung stand.
Ist dann trotz leiser Musik verdammt mulmig. Habe dann im Auto filme auf dem Tablet geschaut xD.
Einmal ist sogar irgend etwas an mir vorbei gelaufen als ich ausstieg.
Nichts zu sehen, aber der Pfotenschlag war zu hören und sogar (ich bin mir ziemlich sicher),
zu spüren. Hatte nen Affenzahn drauf, was auch immer das war. (großer Hase, Fuchs, whatever).
Ich war (gefühlt) schneller wieder im Auto drinnen, wie ein Luftballoon beim zerplatzen sein Gas verliert. :ROFLMAO:

Aber mittlerweile habe ich ein Videostativ, auf dem ein Kometensucher throhnt,
mit der ich über den Himmel Cruisen kann^^
Ein Omegon 90/500.
 
Hallo Matze & Jaqui,

Mond und Planeten bis zur Uranusbahn kann man auch von zuhause aus beobachten, da lichtstark. Und ggf. sogar in besserem Mikroklima als im (möglicherweise!) nicht vor Wind geschützten Gelände.

Ich würde mich deshalb auf die Geräteauswahl für den Deepsky-Einsatz konzentrieren. Dann kommt man fotografisch schon mit 2- bis 4-Zöllern mit f/4 bis f/7 und APS-C Format zu vorzeigbaren Ergebnissen. Dann langt auch eine HEQ5 mit Rowan Belt. Alternativ dann dazu ein f/5 Flextube Gitterrohr Dobson fürs Visuelle.

Gruß,
Peter
 
Hallo Zusammen,

wenn ihr schon Wildtierfotografie betreibt, dann habt ihr doch wahrscheinlich bereits eine Kamera und eventuell ein Objektiv mit etwas Brennweite (so 100mm?) , oder? Damit könnte man bereits erste Versuche in der Deep-Sky-Fotografie machen und schauen, ob es was für euch ist, bevor ihr mehr Geld in die Hand nehmt (ein Nachführung bräuchtet ihr nur). Ansonsten würde ich für den Transport mit dem Rad auch ganz klar (wegen der Justageproblematik bei Spiegeloptiken) einen Apo präferieren, solange die Ambitionen in erster Linie fotografisch sind. Meine Idee nach dem Lesen des Threads wäre es, den von euch vorgeschlagenen kleinen Apo (auch für eine kleine Optik hat der Himmel viele Objekte zu bieten) mit einer nicht ganz so schweren Montierung (evtl. EQ5, AVX oder etwas vergleichbares) in Betracht zu ziehen und erstmal die bereits vorhandene Kamera zu nutzen. Da so eine Aufnahme recht viel Zeit braucht, finde ich auch die Idee mit dem (kompakten!) Gitterrohrdobson nicht schlecht, welcher sich auch für Planeten anbietet und einem nebenbei zusätzlich etwas die Zeit vertreibt (auch wenn es mit einem Lastenrad eventuell keine 300 mm Öffnung braucht).

Wo ist bei Magdeburg eigentlich ein mit Fahrrad erreichbarer Bortle 3 Himmel? Ich fahre (wenn ich mal in Magdeburg bin) immer Richtung Seehausen/Eggenstedt um der magdeburger Lichtglocke zu entfliehen, aber selbst dort komme ich nur auf Bortle 4. Also wenn ihr da einen Geheimtipp habt, wäre ich durchaus interessiert ;).

Grüße und CS
Jonas
 
dann habt ihr doch wahrscheinlich bereits eine Kamera und eventuell ein Objektiv mit etwas Brennweite (so 100mm?) , oder?
Hallo Jonas und die Anderen.

Wir haben kein eigenes Equipment mehr das wurde uns auf der letzen Reise Mitte August geklaut... Sony A7RIII mit Mehreren GM Objektiven von Sony unter anderem 135mm 1.8 & 70-200mm 2.8 usw... Gottseidank haben wir eine top Auslandsversicherung gehabt und es war auch alles vollkaskoversichert...

Und jetzt kurz mit Dezember wurde uns das Geld ausgezahlt von der Versicherung alles ein bisschen länger gedauert... Wir sind auch recht Zufrieden Mischung aus Neupreis und Zeitwert zurückgekommen...


Darum jetzt auch die eventuelle Neuausrichtung, Wir beide sind von der automatisierten Fotografie recht angetan technisch gesehen Also mit Planeten Kamera und Laptop...

Wir werden uns sicherlich bald beziehungsweise Richtung Sommer ein neues Vollformat Setup zulegen müssen aber erst mal gucken was es wird...

Die ganze Sache mit dem apo hatte ich Witzigerweise am Anfang, dann wurde unser Anliegen Konkreter und habe mein Vorhaben auch mehren Shops geschildert und diese haben uns dann den CS empfohlen in der Konfiguration...

Aber so ist das halt eben verschiedene Leute verschiedene Ansichten verschiedene Expertisen...

Ich hatte hier auch die Möglichkeit im Astro Club in Magdeburg Mir mehrere Setups anzugucken... sowohl visuell wie auch digital...

Hat uns aber nicht so wirklich weiter geholfen hat uns das auch nicht wirklich...
 
Hallo zusammen,

mal ein paar visuelle Überlegungen:

acf_462.png
der ACF mit Asi462


acf_462_gs.png
ACF, Asi462, Good Seeing

acf_462_oks.png
ACF, Asi462, OK Seeing (wohl das vorherrschende in D'land)


ts70_294.png
70mm F/6 ED, Asi 294

ts70_294_gs.png
70mm F/6 ED, Asi 294, Good Seeing

ts70_294_oks.png
70mm F/6 ED, Asi 294, OK Seeing

das müsste man bei beiden Kombinationen noch mit Reducer und/oder Barlow durch testen.
 

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Boah, mit dem Fahrrad 60kg Equipment durch die Nacht fahren, dann alles aufbauen inkl. Tisch und Stühle und dann 4-8 Stunden danebensitzen in der Kälte ?
Respekt ! Habt ihr sowas in der Art schon öfter mal gemacht oder ist das ein theoretisches Konstrukt, eine Wunschvorstellung ?
Nur die Harten stehn im Garten !
Ich hab auch gedacht ich gehöre dazu, schließlich bin ich der krasse Qoutdoor-Freak, Wanderer, Bergsteiger usw. und hab mir deshalb ein supertransportables Setup zusammengestellt, dass ich im Rucksack auf den Berg tragen kann.
Machen tue ich das aber nicht annähernd so oft wie ich mir das vorgestellt hab, 90% meiner Astronächte verbringe ich drinnen, Anydesk sei Dank, während die Kamera draussen im Garten schuftet, weitere 7% sitze ich mit Standheizung im Bus neben meinem Zeug.
Dass ich tatsächlich am Berg unterwegs bin mit dem Setup kommt extrem selten vor, denn es ist oft kalt, windig, es liegt Schnee, Matsch, es ist nicht wirklich klar sondern nur so halbwegs gut oder hat nur eine Lücke oder es ist Vollmond oder oder oder...
Das Wetter ist viel öfter schlecht als ihr glaubt, richtig klare Nächte wo sich so ein Aufwand wirklich lohnt sind echt selten !

Meine Tip daher : Erstmal ausprobieren, ein 80mm APO ist ne tolle Sache und mit dem kann man schon klasse Fotos machen und den hält eine ältere Monti der EQ5 Klasse locker. Macht euch mit dem ganzen Krams vertraut und checkt ob ihr das was ihr euch da vorstellt auch wirklich macht bevor ihr 4500€ raushaut.

CS,
Tak
 
Der Vollständigkeit halber die von Alex oben vorgeschlagenen Apos:

a) 102/f/7
Den Anhang 233156 betrachten 102/714, Asi294

Den Anhang 233157 betrachten 102/714, Asi294, Good Seeing

f7102_294_oks.png
102/714, Asi294, OK Seeing

b) 114mm/f/7 (114/798)

f7114_294.png
114/798, Asi 294

f7114_294_gs.png
114/798, Asi 294, Good Seeing

f7114_294_oks.png
114/798, Asi 294, OK Seeing

An Planeten geht ohne, wie von Alex schon angedeutet, Barlow gar nichts.
Mal Ohne Barlow

114/798
f7114_294_ob.png


102/714
f7102_294_ob.png
 
:y: @Takeshi Kovacz / Tak.
Das ist doch mal eine ehrliche und tolle Aussage.

Machen tue ich das aber nicht annähernd so oft wie ich mir das vorgestellt hab,
das ist sicherlich so. Wandern, Klettern... da bewegt man sich.
Am Teleskop hocke ich im dümmsten Fall ohne Schutz auf einem Stuhl daneben. Da kann ich ja auch nicht direkt neben dem Teleskop auf und ab hüpfen... ... ...
Selbst wenn man, wie ich, zu 80% auf dem Balkon beobachtet, das wird schon arg frisch, an dem ein oder anderen Abend. Ich habe die Fluchtmöglichkeit warme Stube mit :coffee:.. Oder eben gleich EAA/Live-Stacking.
Aber auf dem Acker mit dem Fahrrad... brrrrr... da ist nichts mit Standheizung.

Meine Tip daher : Erstmal ausprobieren, ein 80mm APO ist ne tolle Sache und mit dem kann man schon klasse Fotos machen und den hält eine ältere Monti der EQ5 Klasse locker. Macht euch mit dem ganzen Krams vertraut und checkt ob ihr das was ihr euch da vorstellt auch wirklich macht bevor ihr 4500€ raushaut.
Da bin ich bei meinem allseits beliebten :ROFLMAO: Mantra ;).
Wie Du, Tak, schreibst, ausprobieren. Das ganze ne Nummer kleiner anfangen. Lernen, Grundwissen/-lagen aneignen.
 
Mojen,

LX85 2500.-
462MC 350.-
70/420 ED 400.-
294MC 979.-
Taukappe 90.-
2.Gegengewicht (empfohlen) 79.-
StromKabel LX85 n.i.L.vorh. 50.-
Heizband 20-50cm 59.-
Heizbandsteuerung 89.-
iPolar gibs n.für LX85 280.-
---------------------------------------
4876.-

noch nicht dabei :
Guiding Kamera ca. 400.-
Guiding Teleskop 50/240 200.-

dein Budget wäre schon überschritten

Austauschen würde ich den 70/420 gegen einen TS CF APO 70/420mm f/6 FPL55 Triplet APO + 0,8 Korrektor oder TS 70 mm f/6,78 4-Element ED ersetzen .
Bei der ZWO 294 MC ohne Kühlung kannst du auch gleich ne Canon oder Sony aus bestand nehmen . Sollte natürlich Astromodifiziert sein .


Nicht vergessen : nach jeden Einsatz sollte das Equitment getrocknet werden . Falls ihr mal zwei drei Tage zusammenhängend draußen bleibt im kalten , nassen .
auch Teleskope und Zubehör können aus dem Fahrradanhänger /Fahrrad geklaut werden .
 
Hallo Ihr beiden,

Das Wetter ist viel öfter schlecht als ihr glaubt, richtig klare Nächte wo sich so ein Aufwand wirklich lohnt sind echt selten !
Kann ich so unterschreiben.

Es will Euch keiner den Einstieg in das tolle Hobby vermiesen und jeder ist hier bereit nach besten Wissen seine Tipps, Ideen, Anregungen... ... ... zu geben.

Es müssen aber einige Dinge im Vorfeld überdacht werden, sonst ist der Frust anschließend hoch.

Wenn ich an das letzte Jahr denke, das war wirklich mau.
Wenn ich ehrlich bin, kann ich die Beobachtungsabende/-nächte an zwei, vielleicht drei Händen abzählen.
Ich führe jetzt nicht so genau Beobachtungsbuch :whistle: :censored:, kann auch etwas mehr aber auch etwas weniger gewesen sein.
Jeden Tag geht der Blick Richtung Himmel. Da siehts den ganzen Tag vielversprechend aus, dann bei der letzten Runde mit dem Hund... argghhh... :mad:, alles wieder mal zugezogen.

Auch ist klarer Himmel nicht gleich klarer Himmel.
Auch wenn man das verstärkte flackern der Sterene geflissentlich übersieht, spätestens beim Blick durchs Okular macht einem das Seeing und/oder die Transparenz einen Strich durch die Rechnung.

Da muss man halt eine gewisse Geduld an den Tag legen, damit einen nicht die Überlegung überrollt "jetzt hab ich ein tolles Equipment hier stehen, komme damit klar und kann es bestens bedienen, aber hauptsächlich steht es rum" :unsure:.

Nicht vergessen : nach jeden Einsatz sollte das Equitment getrocknet werden .
So ist es.
was auch gerne vergessen wird, man muss ja auch zurück. OK, hier E-Bike, da muss man nicht so viel strampeln, dennoch man muss zurück. Zu Hause angekommen, wie Du schreibst, muss das Geraffel wieder in die Wohnung, zwecks Trocknen. Wenn ich da beim Abbauen geschlampt habe... :unsure:. Im Dunklen ohne Weißlicht Lampe was suchen... ... ...
 
Meine Tip daher : Erstmal ausprobieren, ein 80mm APO ist ne tolle Sache und mit dem kann man schon klasse Fotos machen und den hält eine ältere Monti der EQ5 Klasse locker. Macht euch mit dem ganzen Krams vertraut und checkt ob ihr das was ihr euch da vorstellt auch wirklich macht bevor ihr 4500€ raushaut.
Genau so würde ich es auch vorschlagen. Um das Notebook einzusparen, aber eine ASIAIR Pro bzw. ASIAIR Plus. Für das mobile Vorhaben eine echter Gewinn.
 
Bei der ZWO 294 MC ohne Kühlung kannst du auch gleich ne Canon oder Sony aus bestand nehmen . Sollte natürlich Astromodifiziert sein .
Hallo zusammen,

ich habe da gerade eine Canon EOS600Da (Astromodifiziert bei Teleskop-Service !) mit viel Zubehör und nur knapp 3500 Auslösungen hier im Marktplatz für nur 380,- Euro angeboten . _affeaugen:

Ich finde es toll, wenn man sowas zu zweit machen kann.
Wenn ich mir die Nacht um die Ohren schlage, nur "betreut" von meinem Kaffee-Vollautomaten, liegt meine bessere Hälfte immer im warmen Bett......

Ich muss Peter beipflichten
Ich würde mich deshalb auf die Geräteauswahl für den Deepsky-Einsatz konzentrieren.

Ich bin bisher noch nicht auf dem Acker gewesen, würde das auch nur mit Auto tun, da ich weiss, dass man auf einem Fahrrad
eigentlich alles kaputtgerüttelt bekommt, es sei denn man hat es in einer Tasche und hält die (verbotener Weise) am langen Arm....
Da würde man das Equipment zwar zunächst schonen, aber beim ersten Ast auf dem Weg beim Sturz schrotten......

Ich habe bei der Idee, das heimische Grundstück zu verlassen auch ausschliesslich an DS gedacht, da ich hier zu Hause sehr unter der
Lichtverschmutzung leide. Ich habe schonmal nach deutlich dunkleren Standorten Ausschau gehalten, werde aber minimal
40-50km fahren müssen, um einen deutlich dunkleren Himmel zu haben.
Aber trotz fest eingeplantem KFZ habe ich versucht, ein möglichst leichtes Equipment zusammenzustellen:

- TS61EDPH (das ist wirklich sehr klein und leicht) (habe ich aber erst seit wenigen Wochen...)
- Gudingrohr mit ASI120MM-mini
- Eine Vixen GP mit ALU-Stativ (trägt ca 7-8kg) mit nachgerüsteter Schrittmotor-Nachführung.
Steuerung/Nachführung/Guiding erfolgt über Notebook und N.I.N.A. / PHD2-Guiding
- Als Kamera nehme ich meine ASI533MC-Pro, da das Notebook ja ohnehin dabei ist.
- Stromversorgung dann entweder über das Auto oder notfalls über meinen LIFePO4-Akku mit 12V/50 Ah
- Kaffee zwangsweise aus Thermoskanne _affeaugen:

Ich muss aber gestehen, dass das zwar alles vorhanden und in der Wohnung schon aufgebaut war, aber bisher noch nicht wirklich
zum Einsatz draussen gekommen ist.
Warte im Moment auf Klaren Himmel , damit ich es erstmal auf der Terrasse ausprobieren kann.
:coffee:
CS
Jürgen :coffee: :coffee:
 
Zuletzt bearbeitet:
Also meine Frau ist da schon hard im nehmen... 4-5Std draussen um ein Foto zu machen, Wie gesagt kommt alles in Peli Cases denn Schaumstoff kann ich mir an der Uni Passgenau fertigen so das es Perfekt gesichert im Koffer liegt da geht nix Kaputt.

Buch Lesen geht super mit Rotlicht zumal unsere Stühle Beheizt sind und Tee und Kaffe ist auch da, zur Not auch eine Heizdecke :D und das Bike hat auch noch 1000Wh dabei wo ich mir 500Wh als Notstrom herhalten kann der Rest macht der 780Wh Akku eh denn wir schon draussen nutzen.

wer bei -33,4Grad Zelten kann der kann auch bei paar Grad 4-5Std am Teleskop Sitzen.... Wir sind da entspannt.

Aktuell ist das 203CS weit Weg, uns ist das TS-CF-APO 90mm F6 FPL Triplet Apo mit 0.8 x Reducer also dann mit 432mm und f4.8 ins Auge gefallen und Zubehör frage ist welches Mount dafür, Steuerung/Nachführung/Guiding erfolgt über Notebook das wäre nice.

Wie gesagt das Geld wird nicht so raus gehauen das unser Urlaubsgeld 2021 was verplant war und der Neuseeland urlaub wegen Conrad in Sand gesetzt wurde ist es über.

Meine Frau und ich sind sich da einig, und haben das Budget jetzt noch mal nach oben Korrigieret... 4000€ ok 5000€ Limit.


Schauen wir mal wo die Reise jetzt hingeht
 
Als Montierung musst du dir eine raussuchen die mindesten 7kg für die Fotografie tragen kann. Denn zu deinem APO kommt ja noch einiges an Gewicht dazu. Aber du kannst dir dann ein schönes fertiges Paket zum transportieren schnüren, wie im Beispiel Foto. Das sind insgesamt 5,5kg bei einem TS76EDPH APO.
 

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Hallo,
auch ich will Euch nicht die Vorfreude nehmen, nur helfen so gut ich kann. Ihr bezieht Euch immer wieder auf die Wildtierfotografie:
Mein (jahrzehntelanger) Hintergrund ist ebenfalls Natur-/Wildtierfotografie mit Canon EF 4,0/500, div. Kameras, Wimberley Gimbal, Gitzo-Stativen, etc., etc.. Alles schon mal in den div, Verpackungen auf div. Kontinenten transportiert, das war kein Vergnügen und nicht schadensfrei. Ein Teleskop ist keine für den rauhen Tier-/Sportfotografenalltag gemachte Optik. Tut Euch den Gefallen und verzichtet auf den Meade SC. Eure -offenbar in Stein gemeiselte- Transportmethode ist der sichere Ruin dieses Gerätes, auch mit arretiertem Spiegel (wenn das bei dem kleinen geht, ich besitze den 10 Zöller). Schaut Euch auch mal an ob Ihr mit dem prächtigen AmpGlow der ASI 294 leben wollt (ich besitze ein gekühltes Exemplar).
CS und auf einen erfolgreichen Einstieg
Dieter
 
Hallo ihr Zwei,

vielleicht kann ich noch etwas an Erfahrungen zum viel-richtig-Gesagtem hier beitragen:
Ich habe keine guten Erfahrungen mit dem CFAPO80 und CFAPO102 im Verbindung mit den zugehörigen Reducern gemacht. Der Abstand von 55mm passte definitiv überhaupt nicht und auch das Verändern vom Abstand brachte nie schöne Sterne in den Ecken (APS-C).
Ich habe den CFAPO80 behalten und mit "Hilfe "des Händlers auf den TSFlat25koll umgestellt. Bei f6 und 55mm Abstand sind die Sterne jetzt wie sie sein sollen.

Ob ihr bei Bortle3 wirklich so ein schnelles System braucht ?

Die Maede Komponenten würde ich persönlich überdenken, da die Firma pleite ist. Ich habe mal gelesen so soll von Celestron übernommen werden, was ich nicht wirklich als Gewinn für uns Kunden ansehe :rolleyes:

iOptron und Skywatcher bauen gute Mittelklasse Montierungen, wofür es an jeder Ecke Hilfe aus der Community gibt.
GEM28 oder AZ-EQ5 wäre mein Vorschlag für die angepeilte APO-Größe.
Guiding-Lösung: 30/120 Röhrchen + ASI120mini.

ZWO Komponenten wenn ihr es mit euch vereinbaren könnt, denn ASIAIR wäre genau die EierlegendeSteuerungsWollmilchSau die ihr braucht.
Laptop is ok fürn Start :cool:

Wir haben zuwenig schöne Nächte, als das man sich Equipment teilen sollte. Dein Planeten Equip muss also sowieso nach dem nächsten eingesparten Urlaub separat angeschafft werden :LOL:
Da bin ich mobil ein Fan von meinem 127er MAK. Da braucht, wie beim APO, nichts nachjustiert werden. Ich vermute das es bei den größeren MAKs genauso ist.

Nachtrag: Wenn AstroCAm dann Gekühlt! Ampglow bekommt ihr mit den passenden Darks immer rausgerechnet und da hilft euch dann natürlich die Kühlung mit konstanter Temperatur.
 
Boah, mit dem Fahrrad 60kg Equipment durch die Nacht fahren, dann alles aufbauen inkl. Tisch und Stühle und dann 4-8 Stunden danebensitzen in der Kälte ?
Respekt ! Habt ihr sowas in der Art schon öfter mal gemacht oder ist das ein theoretisches Konstrukt, eine Wunschvorstellung ?
Würde ich insofern bestätigen. Betreibe zwar ein wohl "grab and go" Setup, das total vielleicht auf 13kg kommt. Aber selbst damit überlege ich es mir zweimal, ob ich damit weiter raus fahre (mit dem Rad), obs das "auch bringt", sprich die Verhältnisse wirklich ein Mehrwert versprechen. Oder ob ich doch nur ein paar hundert Meter weiter damit gehe, etwas mehr Streulicht und sonstige "Widrigkeiten" in Kauf nehme, und dann "halt" dort meine Beobachtungen tätige.

Gruss
 
wer bei -33,4Grad Zelten kann der kann auch bei paar Grad 4-5Std am Teleskop Sitzen.... Wir sind da entspannt.
Geht nicht darum ob man das machen KANN sondern ob und wie oft man das MACHT.
Wenn Du das mit dem Equipment 10 mal machst kostet dich jeder Trip 500€...

Und zehn mal ist gar nicht wenig bei den Bedingungen hier bei uns..

Ich hab schon oft bei unter -20 Grad gezeltet, aber bei 0 Grad am Astrozeug rumfummeln und stundenlang danebensitzen und dann zuhause feststellen dass die Bilder eher nix geworden sind ist ganz ne andere Nummer, auch vom Frustpotential her...

Nehmt die Kohle und fahrt nach Namibia oder Chile oder Peru, dazu ganz leichtes Equipment, das bringts !

Aber ich verstehe Eure Euphorie und jeder muss seine Erfahrungen/Fehler selber machen, das gehört auch dazu.

Also wünsch ich euch vor allem : clear skies !
 
Hi,

also ich muss auch sagen durch den bescheidenen Himmel hier in D (Wetter und Lichtverschmutzung) relativiert sich das ganze.

MM könnte man, wenn man sowieso reine Astrofotografie machen will, das ganze aus dem heimischen Umfeld machen.
Geht ja heutzutage sehr gut mit entsprechenden Lösungen auch für DeepSky: ZB Duo Narrow Band Filter mit entsprechender EBV.
Planeten Aufnahmen gehen sowieso immer!

Siehe zB Faden von Mathias @Astrozombie in Hamburg (!):


Gruß
Peter
 
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