Kleiner Bericht zum 150/1200 "Farbwerfer" Achromaten

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Schwastian Beinsteiger

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Hallo Astrogemeinde,

ich möchte heute mal einen kleinen Bericht zum sehr oft in der Kritik stehenden 150/1200 Fraunhofer Refraktor alias Farbwerfer.

soetwas in die Richtung hab ich noch nicht gemacht, werde ich aber wahrscheinlich öfter mal machen, auch mal Vergleiche (z.b. C8 VS 150er achro)
entschuldigt also wenns nicht gut gegliedert ist oder nicht präzise genug bzw. zu viele einzelheiten, Tipps nehme ich gerne an.

Ich würde zunächst auf die Mechanik und das erscheinen an sich eingehen, danach mein Hauptanwendungsgebiet und wie es sich dort so macht, danach weiterführende Beobachtung.
Zum Schluss ein Fazit mit eventueller Empfehlung.

Mechanik und Erscheinen:

zunächst sei gesagt das ich ein Modell von Skywatcher habe, Gebraucht hier im Forum gekauft, es wurde Weiß lackiert (war wahrscheinlich mal eines dieser älteren hellblauen) und innen mit Velours ausgekleidet.
die 2 Veränderungen spielen mir für meinen zweck sehr gut in die karten, mehr dazu später.

Der Okularauszug ist ein 2" Zahnstangen OAZ, lässt sich weder feinfühlig noch wackelfrei Einstellen, zum Beobachten ist es verschmerzbar wenn auch nicht grade sonderlich toll.
Hier hat skywatcher natürlich den vorteil von einem öfters vorkommenden anschlussflansch, ich denke es waren 98mm, steht aber auch bei den okularauszügen bei die man alternativ kaufen kann welche Passen.
an der Stelle konnte mir mein Bruder aushelfen sodass ich nun den Crayford vom ED120 dran habe der von Auszuglänge identisch ist.

Die Objektivfassung hat keine offensichtlichen justierschrauben, habe da auch nicht weiter rumgefuhrwerkt und es so gelassen bevor ich es bereue, das Objektiv wird aber sehr sicher Gehalten, ich schätze mal es ist aus Metall.

Ansonsten ist der Tubus recht massiv und das gesamte Teleskop recht schwer (etwa 13kg, je nach Zubehör mehr)
unter EQ6 sollte man definitiv nicht kaufen, selbst bei der EQ6 hat man schon Probleme mit dem Hebel.
Zum Abschluss sei gesagt das das Teleskop recht frontlastig ist, man muss es in den Rohrschellen weit nach hinten schieben damit es in waage ist, also nicht vom Anblick täuschen lassen.

kleiner Nachtrag, der Backfokus ist mit etwa 20cm enorm und lässt für allerlei dinge einen riesigen Spielraum, allerdings vignettiert der Durchmesser von nur 2" etwas, hier würde sich ein größerer Durchmesser lohnen, aber keine sorge, er nutzt seine volle Öffnung auch so, nur nicht ganz so effektiv.

Mein Hauptanwendungsgebiet und wie es sich dort macht:

Ich habe mir das Teleskop ausschließlich für die Sonnenbeobachtung mit dem Baader Herschelkeil zugelegt.
Mit einem zugesichertem Strehl im Grünen von ich glaube es waren 0,98 ist es perfekt in dieser Kombination mit dem Baader Herschelkeil da ein Solar Continuum Filter fest zum System gehört.

(Für die, die es nicht wissen, der Solar Continuum Filter lässt nur einen gewissen Farbspektrumsbereich im grünen durch, hat die Vorteile das das menschliche Auge besonders empfindlich im Grünen ist, aber auch das seeing deutlich weniger zum Vorschein kommt als würde man die ganze Breite des sichtbaren Lichtes nutzen.)

weitere Vorteile sind der weiße Tubus da weniger gegen Thermische Einflüsse empfindlich als andere farben insbesondere schwarz, aber auch die Auskleidung mit Velours gegen Streulicht.

Und wie macht es sich nun?
Es ist perfekt, ich nutze ja quasi den am besten korrigierten bereich des Refraktors, hier könnte mir kein Apo selber Größe irgendwie mehr zeigen, das Bild ist sehr scharf, sehr detailliert, es gibt keine kontrasteinbußen oder sonst dergleichen.
einziges Problem ist das bei 150mm das seeing trotzdem schon früher durchgreift als bei z.b. einem 120er (hatte mal diesen Vergleich) und der 120er zu diesem Zeitpunkt etwas höher vergrößern konnte, es war zu diesem Tag aber auch etwas schlechter.
Eine Vergrößerung von 150x ist eigentlich immer drin, an guten Tagen auch mal bis zu 200x bis wieder der allseits bekannte begrenzende Faktor zuschlägt.
Ein Bild das den visuellen Eindruck wiedergibt hab ich aufgrund fehlender Fotografie Erfahrung sowie Technik leider nicht.

Wenn man also vorhat die Sonne im "Weißlicht" zu beobachten mit der Kombination aus Herschelkeil und Solar Continuum dann geht an dieser Stelle meine volle Empfehlung raus, das Teleskop ist dafür uneingeschränkt nutzbar und braucht sich nicht unter gleichgroßen apos verstecken.
Im Gegenteil, im Vergleich zu einem 3 Linser hat der Achro sogar noch thermische Vorteile, für 700€ Neupreis spart man sogar noch einiges an Geld.
meinen habe ich übrigens für unter 400€ bekommen, genau weiß ich das nicht mehr, ist schon etwas her als ich ihn kaufte.

Weiterführende Beobachtungen:

da dieses Gerät oft als Allrounder angegeben ist, es aber meist auch als der Farbwerfer schlechthin verspottet wird wollte ich es natürlich selber mal herausfinden und habe etwas Deep Sky, aber auch Planet Jupiter und vor kurzem auch endlich mal den Mond im visier gehabt.

Ich fang mit Deep Sky an,
hier liegt definitiv eine weitere stärke des Achros, egal ob Sternhaufen oder Nebel das Bild war extrem scharf bis zum Rand (hängt natürlich auch von den Okularen ab)
Es war extrem klar, fein definiert und sehr ästhetisch, typisches linsenteleskop Bild eben.
Hatte selten so einen Anblick auf die objekte, hier war nichts weich oder verzogen.
Der farbfehler während der Beobachtung komplett in Vergessenheit geraten, solang man keine hellen Sterne dazwischen hat bekommt man dahingehend überhaupt nichts von mit.
so konnte ich auch mal bis 300x gehen und hatte nach wie vor ein scharfes Bild,
viele andere Teleskope in meiner Sammlung wären bei 2xD längst nicht mehr Scharf.
Besonders der Orion-Nebel hat mir sehr gefallen, die Details waren klar und deutlich zu erkennen, so ein Bild war ich nichmal von meinem 8" newton gewohnt, aber hier fehlt mir der aktuelle Vergleich einfach.
Durch die deepsky Beobachtung hat sich dieses teleskop mit zu meinen lieblingen hoch erkämpft.

aber es kann auch mal nicht ganz so gut ausgehen.

Planet Jupiter
grade bei Planeten hat sich das Teleskop ja so eine schlechten ruf gemacht,
ich bin neutral an die sache rangegangen um das zu sehen was man sieht, nicht mehr und nicht weniger, um den Eindruck nicht zu verfälschen.

es stimmt schon das Jupiter quasi eine bunte Kugel war, aber nicht ganz so schlimm wie es bei manchen berichten rüberkommt.
Es muss gesagt sein das jeder selbst seine Chromatische-Abberation-Grenze hat, manche schauen bei einem 150er f5 mit 300x glücklich Planeten, andere haben bei einem 80mm f15 noch zu meckern.
ich selber bin irgendwie dazwischen und akzeptiere die grenzen des Systems, wenns nicht geht, dan hol ich einfach ein anderes ;)
Ne das Teleskop hier hat schon eine Grenze: 100x ohne Filter, höher ist schluss. im bereich bis 100x konnte man gut Details auf der Oberfläche aus machen, man erkannte was man sehen wollte, wenn auch farblich gefaceliftet ^^
Die beiden Hauptbänder konnte man gut erkennen, hier und da noch ein paar details auf der Oberfläche, einen Schattenwurf eines Mondes hätte man auch erkannt.
wenn man dann langsam über 100x kam nahmen die Farbfehler weiter zu und haben immer mehr die aussichten überstrahlt und verzogen bis es bei etwa 150 nichts weiter als ein farblicher ball war auf den man höchstens die Bänder erahnen konnte.
Habe dann den fringe killer filter ins okular geschraubt und den Bereich von 100-150 wiederholt, das Bild war deutlich besser, auch das der filter etwas an Helligkeit herausgenommen hat war gut.
man konnte nun in diesem Bereich mehr Sehen als ohne Filter bei 100x
mehr als 150x konnte ich an diesem Abend nicht gehen, darüber waberte das Bild deutlich, das seeing hat leider malwieder zugeschlagen.

hier würde ich sagen ist die Planetenbeobachtung zwar möglich, aber mit klaren Einschränkungen, Filter wie der fringekiller helfen hier deutlich, wenn auch damit nur bis zu einem gewissen Grad, ich schätze mal auch mit diesem wäre bei 200x spätestens schluss gewesen, was andere Filter wie contrast booster, Semi apo ect. rausgeholt hätten kann ich nicht sagen.
Wenn Interesse in einem ernsten Filtervergleich besteht bitte sagen, dann würde ich mir die noch besorgen.

nach dieser Beobachtung folgten viele wochen der verfinsterung in Form von Wolken.
vor kurzem konnte ich den Mond betrachten.

Beim Mond fing der Farbfehler bereits bei geringer Vergrößerung an deutlich aufzutreten, das Bild war aber trotzdem schön Scharf.
Ich hab das Schauspiel Stück für Stück mit höherer Vergrößerung betrachtet, der farbfehler selbst war schnell sehr belastend und hat sich auch in allen kontrasten vom Mond eingeschlichten, das Bild selbst war dennoch irgendwie scharf und detailiert sodass man auf Detailsuche gehen konnte.
das ganze hab ich bis zu 300x vorrangetrieben, eigentlich war der gesamte Mond zu diesem Zeitpunkt ein einziger Farbfehler, trotzdem irgendwie scharf, wahrscheinlich weil der mond selbst genug kontrastreserven bietet keine Ahnung.
das ganze hab ich mit dem fringekiller wiederholt, auch hier wurde recht schnell der Farbfehler zum deutlichen Problem.
zusammentragend kann man sagen das Mond irgendwie immer beobachtbar ist, wenn auch farbfehlertechnisch ein Graus.
Der Solar Continuum Filter kann hier Abhilfe schaffen, der Mond ist dann zwar komplett Grün, durch seine extreme Helligkeit spielt das aber keine Rolle und ist sogar angenehm.
Mond also mit Solar Continuum wenn man kein Bock auf chromatische abberation hat, das funktioniert sehr gut bis zur höchst Vergrößerung.


Fazit mit eventueller emphehlung:

zusammentragend würde ich sagen das das Teleskop als Allrounder bezeichnet werden kann, allerdings mit Abstrichen bei Mond und Planeten, hier heißt es geeignete Filter parat haben oder die Vergrößerung gering halten.

Besonders gut ist das Teleskop in der Sonnenbeobachtung mit Solar Continuum und Herschelkeil im verbund sowie in der Deepsky Beobachtung bei der man quasi nichts vom Farbfehler mitbekommt.

Meine Empfehlung geht soweit raus das man es als Allrounder anwenden kann, aber mehr in Richtung deepsky, möchte man ein Teleskop das Mond und Planeten genauso gut meistert wie Deep Sky ist man mit einem Newton der Größenklasse 8" f6 besser aufgehoben, beide sind etwa gleich schwer und benötigen eine eq6
und haben eine freie Kontrastöffnung von 150mm.

meine besondere Empfehlung für dieses Teleskop geht raus für die Sonnenbeobachtung, zusammen mit dem Baader Herschelkeil braucht man keine nachteile zu fürchten und braucht sich auch nicht hinter teuren apos zu verstecken solange der strehl im Grünen passt.

und zum Thema Farbwerfer: man kann es so nennen, aber bitte mit deepsky distanzieren!
Passende Filter lassen auch Mond und Planeten wieder eine feste rolle spielen.

Abschließende Fragen an euch:

- hat euch der Bericht gefallen? ich bitte um Feedback
-soll ich den oben angesprochenen Filtervergleich mal angehen, falls ja welche filter würden euch interessieren?
-was haltet ihr allgemein von diesem Gerät, andere Erfahrungen oder Bestätigung zum oben genannten?

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Hallo Florian!

Finde Deinen Bericht sehr ansprechend und ausgewogen! Stimme mit beschriebenen überein.
Danke für die Mühe die dahintersteckt.
Nutze selbst einen großen Achromaten, auch fotografisch!
Für Planeten habe ich jetzt einen Chromacor I, eine Wucht! ;)
 
Hi,
Ich hatte mir zum Wiedereinstieg einen Startravel 120/600 gekauft.
Die Abbildung ist richtig gut, ich habe damit sogar fotografiert. Na klar sind die Sterne blau aufgeblasen, Spaß hatte ich trotzdem damit. Ich habe mich mittlerweile auf die Fotografie festgelegt, so kommt das Scope selten zum Einsatz.
Diese Hexenjagt gegen "Farbwerfer" finde ich absolut daneben. Ist meine persönliche Meinung.

CS
Frank
 
Die Kritik gegen den Farbfehler von Achros finde ich absolut berechtigt, denn wir haben nunmal heute die modernen Gläser um das Gröbste zu vermeiden, aber wenn es zur Hexenjagd ausartet, ja, das ist definitiv daneben. Jedes Teleskop hat seinen Himmel so wie jeder Beobachter seine Präferenzen, seine Toleranzen, und seinen Geldbeutel hat. Ich war bei dem besagten Vergleich an der Sonne, 150er Achro und 120er ED, dabei, und ja, in dieser Disziplin rockt der Achro. Über kurz oder lang solltest du drüber nachdenken, den OAZ gegen einen Steeltrack zu tauschen, 56mm freier Durchmesser statt 50 und nur ein drittel so lang, der OAZ hat Teleskopseitig auch einen Gewindeanschluss, sodass man den Backfokus über Fewinderinge regulieren kann wie beim CC6/CC8. Auf diese weise wird die Feldausleuchtung für Deepsky deutlich besser.
 
Hallo Florian,

danke für den interessanten Bericht! Ich interessiere mich schon seit langem für diesen Refraktor. Bisher habe ich mich (bei den Refraktoren) nur zu einem 90/900 "hochgearbeitet". Am Mond zeigt der auch etwas Farbe. Aber es ist so wie Du schreibst: Ich bin auch über die Schärfe des Refris am Mond erstaunt. Trotz (kleinem) Farbfehler sehe ich mehr Details als im 114er Spiegel. Und vor allem knackscharf!

Viel Spass mir dem Großen!

Freundliche Grüße von
Christian
 
Hallo Florian,

ich hatte jahrelang einen der ersten, die auf den Markt kamen.
Und es war so wie Du es beschreibst, nur habe ich mit einem Semi-Apo-Filter von Baader beobachtet,
was auch bei hohen Vergrößerungen am Mond sehr gut ging.
Und Josef, genau richtig, ich hatte auch einen Chromacor II N dazu, da hat er wie ein guter Halbapochromat
einen kalkweißen Mond abgeliefert und braunschwarze Sonnenflecken. Die letzteren mit einem Hauch von Purpur
am Rand. Das war schon toll und manchmal trauere ich dem noch nach, obwohl ich viele Apos zwischenzeitlich hatte.
Aber der war irgendwie richtig Kult.

Viele Grüße Michael

Unten mal auf einer altenZeissmontierung, die mal restauriert hatte:
 

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Hallo zusammen,

erst mal besten dank an Florian für diesen Bericht :y:.

Ich besitze selbst drei FHs, 120/600, 120/1000 und 127/1200.
Davon kommt der 120/1000 am häufigsten zum Einsatz.
Das Teil ist handlich, wiegt nicht bombastisch viel und der Hebel spielt selbst auf meiner "kleinen" AZ-Pro von iOptron kaum bis gar keine Rolle. Von der EQ6-R ganz zu schweigen.

Zur Sonnenbeobachtung kann ich nichts sagen, da ich das nur sehr sporadisch mache.
Was soll ich sagen, was Deep Sky angeht, kann ich alles bestätigen.
Planeten, ja, da kommt der allseits bekannte Fehler zum Tragen.

Da kommt aber wohl das von @olli.mit.zwei.l gesagte
Jedes Teleskop hat seinen Himmel so wie jeder Beobachter seine Präferenzen, seine Toleranzen, und seinen Geldbeutel hat.
zum Tragen.

Ich bin nicht so der Freund von Filtern und muss mich halt mit dem Farbfehler an Planeten arrangieren.
Habe aber, ebenso wie @fluthecrank / Frank, Spaß mit meinen FHs.
Das/die Einsatzgebiet/e ist/sind definiert und gut ist.

Farbwerfer, Farbeimer... ... ... erinnert mich immer an "kann alles aber nicht's g'scheit" ;).

Halt sachlich, fachlich argumentieren und Einsatzgebiet, Geldbeutel... ... ...aufführen und abwegen.
Eben
und zum Thema Farbwerfer: man kann es so nennen, aber bitte mit deepsky distanzieren!
Passende Filter lassen auch Mond und Planeten wieder eine feste rolle spielen.
dann passt es.

Weiterhin viel Spaß mit dem FH :y:.
 
Hallo,
Ein ganz toller Bericht.:y:
Ich selbst besitze seit Weihnachten ein Skywatcher AC 120/1000 auf NEQ5 Goto, aber konnte durch schlechtes Wetter noch nicht einsetzen.
Habe viel über "mein" Refraktor gelesen, um herauszufinden, wie er so ist. Auch ich kann bestätigen, daß von 100 Berichten 95 ihn mit den Farbfehlern sehr schlecht machen, das ich persönlich nicht so gut finde.
Ich finde auch, daß jedes Teleskop seinen Himmel hat. Auch werde ich mein AC 120 für Deepsky, Mond und Planeten einsetzen und gewiss begeistert sein. Die Farbfehler, wobei ich noch keine praktische Erfahrung mit Farbfehler gemacht habe, sind für mich kein Weltuntergang. Ich benutze ihn visuell und auch in Kombi mit meiner DSLR.
Gruß Klaus
 
Hallo in die Runde,

erstmal danke für die vielen tollen Rückmeldung, da hat man gleich Bock noch ein paar mehr Geräte etwas genauer unter die Lupe zu nehmen! :D
Der 102/1350 ist ja auch so ein umstrittener Kandidaten, mal schauen ;)


Für Planeten habe ich jetzt einen Chromacor I, eine Wucht
habe davon einige fotos mal gesehen, hätte ich nie gedacht das es so eine krasse Wirkung hat, leider konnte es sich nicht durchsetzen,
könnte mir vorstellen das es heutzutage auch für moderate Preise herzustellen ginge, auch das verkippungsproblem durch die zu kleinen Hülsen wären bestimmt mit der Zeit behoben worden.
Eine tolle Lösung das Gerät nachträglich zu verbessern wenn man nicht direkt das Geld für einen gleich großen ED hat.


hatte ich ebenfalls mal für kurze Zeit, der zahnstangen Oaz ist bei f5 nur etwas anstrengend, ansonsten hatte ich grade bei der Anwendung nr.1: viel Feld und Deepsky, auch ne Menge Spaß.
grund für das weggeben war mein 130er PDS newton der quasi das gleiche feld erreicht, mit dem Unterschied das man auch mal bis über 200x gehen kann und damit auch uneingeschränkt Sonnensystem glubschen ^^


den OAZ gegen einen Steeltrack zu tauschen, 56mm freier Durchmesser statt 50 und nur ein drittel so lang, der OAZ hat Teleskopseitig auch einen Gewindeanschluss, sodass man den Backfokus über Fewinderinge regulieren kann wie beim CC6/CC8. Auf diese weise wird die Feldausleuchtung für Deepsky deutlich besser
ich schreib dich nachher mal an deswegen, villeicht was für den Sommer wobei ein 3" Oaz auch einen gewissen Reiz hätte, dann hätte das 3" Zubehör vom Cassi in der Zukunft noch woanders einen sinn, mal sehen.


Semi-Apo-Filter von Baader beobachtet,
was auch bei hohen Vergrößerungen am Mond sehr gut ging.
ich schieb den Filter mal vorsichtig auf die liste, villeicht taucht mal einer im biete Board auf.


Ich bin nicht so der Freund von Filtern und muss mich halt mit dem Farbfehler an Planeten arrangieren.
so schlimm ist das garnicht, hab auch schon oft gehört das das wie ein Teleskop mit gehstock, behinderung ect. ist, aber grade bei Mond Jupiter oder Venus bei denen man oftmals einen Pol oder ND filter zwischen schraubt um nicht geblendet zu werden kann man auch ruhigen gewissens hier einen Fringe killer oder dergleichen reinschrauben, Machen alle das Bild etwas dunkler mit dem Bonus das man ein besseres Bild hat, da der Fehler meist nur in höherer V erst nervig wird reicht getrost die 1,25" Variante. ?


Aber mit der Montierung (EXOS-2) mit der das Teleskop "angeboten" wird, ist zum :sick:, sorry
das würde mich jetzt wirklich mal interessieren warum, stand vor kurzem vor der Entscheidung Exos2 vs EQ5 (Spoiler: ist die eq5 geworden)


Ich interessiere mich schon seit langem für diesen Refraktor. Bisher habe ich mich (bei den Refraktoren) nur zu einem 90/900 "hochgearbeitet"
im biete bord schwirren zur Zeit 2 rum(1x Bresser u. 1x Skywatcher), musst mal schauen welcher billiger ist, wenn beide gleich sind würde ich wahrscheinlich mehr zum skywatcher Raten, beim Hexafoc vom Bresser habe ich große probleme mit dem Anschluss Flansch und der Justage, habe gestern 1 stunde gebraucht den vom 102er einigermaßen mittig auszurichten.
Vom OAZ selbst hat Bresser wiederrum den besseren, Skywatcher den besser austauschbaren, es ist kompliziert.



hängt halt viel mit den eigenen Grenzen und tolleranzen zusammen, ich bin der Meinung solang man das sieht was man sehen möchte kann es schonmal kein schlechtes teleskop sein, zumindest für einen persönlich, wenn man grade einen Bresser pluto f4 Kugelspiegel vor sich hat ??

mit diesen Worten
schöne Grüße
Florian
 
Hatte auch schon oft überlegt, ob ich mal einen Review zum ED80 oder ED120 schreibe, aber eigentlich sind die beiden in ihrer Leistungsfähigkeit hinlänglich bekannt.
 
Ebenso Gruß in die Runde,

so schlimm ist das garnicht, hab auch schon oft gehört das das wie ein Teleskop mit gehstock,
Filter würde ich im Zusammenspiel mit Teleskop nicht als Gehstock bezeichnen :D.
Ich weiß nicht, irgendwie hab ich es nicht so mit Filtern :unsure:.
Wobei ich schon öfter mal über einen Fringe Killer nach gedacht habe. Steht nach wie vor noch auf meiner Einkaufsliste ;).

das würde mich jetzt wirklich mal interessieren warum, stand vor kurzem vor der Entscheidung Exos2 vs EQ5 (Spoiler: ist die eq5 geworden)
Die EQ-5 kenne ich jetzt nicht aus eigener Anschauung, aber die EXOS-2 ist gut verpackt im Keller.
Mit dem 127/1200 war das wirklich nicht prickelnd. Das wackelt bei dem langen Teil ordentlich.
Bei der Montierung ist mE. bei 750mm Brennweite schluß.
Manuell ist die für kleiner Tuben schon recht ordentlich. Habe die EXOS-2 auch mit dem passenden GoTo-Kit von Bresser aufgerüstet. Das würde ich als wirklichen Fehlkauf titulieren. Das GoTo ist ordentlich laut. Für den Balkon nicht geeignet.

Auf meiner EQ6-R rührt sich bei dem 127/1200 FH nichts :y: und die ist auch leiser, wesentlich.
Auf meiner lieblings Montierung, der iOptron, macht das leider auch nicht wirklich Spaß.
Muss mich tatsächlich mal aufraffen den FH wieder auf die EQ6-R schnallen.

Irgendwie brauch ich noch was zwischen iOptron und EQ6-R :ROFLMAO:.
 
Irgendwie brauch ich noch was zwischen iOptron und EQ6-R
villeicht eine HEQ5?


Hatte auch schon oft überlegt, ob ich mal einen Review zum ED80 oder ED120 schreibe, aber eigentlich sind die beiden in ihrer Leistungsfähigkeit hinlänglich bekannt.
warum nicht, kannst ja auf dinge eingehen die sonst nicht so in den Vordergrund kommen.

mit freundlichen Grüßen
Florian
Wobei ich schon öfter mal über einen Fringe Killer nach gedacht habe
sollte bei deinen Optiken sogar wesentlich effektiver sein, der ganz große hat ja ein wesentlich schlechteren rc Wert, da ist der fringe killer ja auch mehr Schadensbegrenzung während beim 127er eigentlich einer sehr guten Abbildung nichts mehr im wege steht, zumindest nehme ich das so an, der einzige vergleichspartner aktuell ist ein 4" f13,2, der macht vom Hause aus sehr farbarme Bilder.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Interessant, danke für diesen Bericht!
Hattest du am Mond eigentlich schon ein Rotfilter (23A oder 25A) ausprobiert? Ich verwende diese am 8" f6 Newton, natürlich nicht wegen eines Farbfehlers, sondern weil er das Seeing signifikant dämpft (die Fotografen verwenden sogar IR-Filter). Am 150-1200 Achromat sollte so ein Rotfilter am Mond zwei Fliegen auf einen Schlag erledigen, Farbfehler und Seeing, nur so als Idee...

PS, Beim Newton muss man allerdings auch das Tubusseeing in den Griff bekommen und vielleicht ist das ja der Grund, warum der Rotfilter für den Mond am Newton noch nicht zum "Standard" geworden ist, aber Tubusseeing hat der Fraunhofer ja praktisch nicht.

Wäre sehr gespannt auf einen Bericht.
CS Nik
 
Hattest du am Mond eigentlich schon ein Rotfilter (23A oder 25A) ausprobiert? Ich verwende diese am 8" f6 Newton, natürlich nicht wegen eines Farbfehlers, sondern weil er das Seeing signifikant dämpft (die Fotografen verwenden sogar IR-Filter). Am 150-1200 Achromat sollte so ein Rotfilter am Mond zwei Fliegen auf einen Schlag erledigen, Farbfehler und Seeing, nur so als Idee...
mit einem rotfilter noch nicht, aber mit dem Solar Continuum Filter, hat quasi den identischen Effekt bezüglich Farbfehler und seeing, nur eben... grün
Ist etwas ungewöhnlich aber funktioniert Super, selbst mit diesen F5 Richfieldern

Das mit dem Newton kann ich mal probieren, grade da ich bei mir in der Gegend sehr oft mit sehr schwammigen Bedingungen zu kämpfen habe, natürlich auch dort mit dem SC Filter.

hoffe der vergleichseindruck bleibt wenn ich zwischendurch umschraube, soetwas wie ein filterrad oder schieber kann ich nicht mein eigen nennen, brauche ich eigentlich auch (noch) nicht.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Rotfilter sind für einen für 6“ vergleichsweise schnellen Zweilinser Refraktor nicht die beste Idee wegen dem Gaußfehler. Der wird im roten deutlich unterkorrigiert sein. Klar hat man bei rot weniger seeingeinfluss, da der selbe Dichteunterschied der Luft lange wellenlängen weniger ablenkt, und weil die Auflösung einer Optik im roten deutlich schlechter ist, und das selbe seeing weniger Details versauen kann. Was der rotfilter mit dem grünfilter trotzdem gemein hat, ist, dass er nur einen Farbbereich durchlässt, denn wie bei Glaslinsen wird jede Farbe Wellenlängenabhängig anders stark vom Seeing verformt, ein enger Farbfilter reduziert das Wabergemisch auf nur noch eine wabernde Einzelfarbe, das entzerrt das Ganze, teilweise deutlich. Und letztendlich hat sogar das Auge auch noch seinen eigenen Farbfehler. Probier am Newton ruhig mal den SC Filter, oder zum Anfang einfach einen ND Filter, um die Augen etwas von der Helligkeit zu entlasten, ist nämlich wie beim Foto, dass Details auch “ausbrennen“, also überstrahlen, können.
Und bitte keine Drehbaren Polfilter der 40€ klasse, die sind nicht feinoptisch planpoliert.
 
Hm,

ich habe den ja auch für h-alpha eingesetzt und das war toll. Also eher wäre ein Argument gegen den Rotfilter, dass man doch eine
Menge Licht verliert. Der ist halt, wenn er richtig korrigiert ist, am besten im grünen Bereich (hm, tja, im doppelten Sinne ;-) )

Gruß Michael
 
ich habe den ja auch für h-alpha eingesetzt und das war toll
machen ja doch recht viele, hab das schon oft gehört und eventuell mach ich das ja auch mal, davor würde ich das aber irgendwie vermessen wollen was im roten am ende herauskommt, so 0,85er strehl sollte wenigstens drin sein denke ich damit sich das auch wirklich lohnt, aber was weiß ich schon ^^


Der ist halt, wenn er richtig korrigiert ist, am besten im grünen Bereich
und hier setzt wieder die schöne kombi Herschelkeil und Solar Continuum ein, so schließt sich der kreis ;)

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Hallo zusammen,

hatte mir da eher die AVX von Celestron eingebildet.
Jetzt nicht zwingend für den 127/1200 FH. Eher um von der EQ6 weg zu kommen.

sollte bei deinen Optiken sogar wesentlich effektiver sein,
muss mir da noch mal die Vergleiche mit Contrast Booster und Semi apo zu Gemüte führen.
 
hatte mir da eher die AVX von Celestron eingebildet.
ich muss gestehen mir sind großteils nur die Skywatcher montierungen bekannt, eventuell noch der ein oder andere klon von dieser ?
wenn alles gut läuft hab ich ende der woche eine eq5 auf säulenstativ bei mir, kann ja mal testen was der große 150er darauf so macht, wird ja echt so als set angeboten trotz 3kg mehr "Leergewicht" als die monti überhaupt schaffen würde..


muss mir da noch mal die Vergleiche mit Contrast Booster und Semi apo zu Gemüte führen.
gerne mal teilen falls du ein guten Bericht findest, wurde gut hier her passen.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
.......sehr oft in der Kritik stehenden 150/1200 Fraunhofer Refraktor......
Hallo Florian,
in der Regel gilt die Kritik nicht dem Refraktor selbst. Der kann, was er kann.

Die Kritik gilt den Anbietern, die diese zumindest beeindruckend erscheinenden Großrohre mit Eigenschaften bewerben, denen die Geräte einfach nicht gerecht werden:

Es wird oft von höchstem Genuss bei Mond- und Planetenbeobachtung gesprochen (ausgerechnet!), und von nadelspitzen Sternen bis zum Rand und sagenhaften Details bei DeepSky. Man scheut sich nicht vom "Traumgerät für anspruchsvolle Planetenbeobachtung" zu sprechen. Sogar für Fotografie...
Das Wort "Farbfehler" ist nur äußerst selten zu lesen, und wenn, dann nur als Hinweis auf einen außergewöhnlich kleinen Solchen.

Aber das macht die Teleskope nicht von sich aus schlecht. Das zu schlußfolgern wäre ebenso falsch.

Wer sich informiert, und sich für rund € 700,00 einen sechszölligen Refraktor kauft, weiß in der Regel, was ihn erwartet.
Der kennt die Grenzen des Gerätes und weiß auch, warum es liebevoll verächtlich "Farbfernseher" genannt wird.
Und wenn das Gerät in Ordnung ist, dann macht es auch -im Rahmen seiner Möglichkeiten- ganz sicher Spaß.
In manchen Bereichen, wie z.B. Sonnenbeobachtung sind die Geräte -wie Du selbst festgestellt hast- sogar ausgezeichnet.

Wer sich einigermaßen auskennt weiß auch, dass es zwischen diesen FH-Refraktoren und APOs, die bei gleicher Öffnung auch gern mal das zehn- oder zwanzigfache kosten, tatsächlich Unterschiede gibt. Und dass diese Unterschiede nicht hauptsächlich die Namensaufkleber der Hersteller sind......

Kritik kommt wie gesagt erst dann auf, und dann auch zurecht, wenn jemand, der eben nicht gut informiert ist, den Versprechungen mancher Anbieter auf den Leim geht, und so einen Refraktor mit allerhöchsten Erwartungen kauft.

CS

Dietmar
 
Es wird oft von höchstem Genuss bei Mond- und Planetenbeobachtung gesprochen (ausgerechnet!)
jepp, ich lese diese texte eigentlich garnicht mehr ?


Das Wort "Farbfehler" ist nur äußerst selten zu lesen, und wenn, dann nur als Hinweis auf einen außergewöhnlich kleinen Solchen.
hab schon dinge gesehen wie "natürlich hat dieses Gerät einen geringen restfarbfehler der aber nicht weiter zu tragen" oder "Das achromatische Duplett mit Luftspalt ist bei diesem schnellen Öffnungsverhältnis allerdings auch nicht ganz frei von chromatischer Aberration" (es geht um einen 210/1200)

manchmal frage ich mich ob die Händler sowas schreiben sollen bzw. das einfach vom Hersteller übernehmen oder sogar selbst daran glauben und das aus Überzeugung dort hin Schreiben.

manchmal wäre ich selber gerne Händler, aber man kann sich wohl nicht aussuchen was man anbietet und was nicht, und wenn man die vor und nachteile auf den punkt bringt greift der eventuelle Einsteiger wahrscheinlich zum 76/700 um die ecke das bis 560x vergrößern kann und einen Hubble Bilder zeigt :|

naja seis drum, jeder hier im Forum hat die Chance sich gründlich zu informieren, so eine disskussion hier trägt ihren Teil zu bei.


nadelspitzen Sternen bis zum Rand und sagenhaften Details bei DeepSky
das kann ich aber Bestätigen ;)
aber bei f8 und guten okus ist das denke ich eigentlich ganz logisch.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
kleine Anmerkung zu den Hersteller bzw Händlertexten,

bei Teleskop Express steht das ab 120x der Baader semi apo filter empfohlen wird,
hier wird zwar nicht direkt auf den farbfehler verwiesen aber ich denke das ist in Ordnung das hier zumindest für halbwegs informierte ein direkter Tipp gegeben wird, dann klappts auch mit dem was zu Planeten steht.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
bei Teleskop Express steht das ab 120x der Baader semi apo filter empfohlen wird

Als Grund für die Empfehlung wird jedoch Kontraststeigerung genannt.

Der Geübte sieht darin vielleicht einen Hinweis auf einen Farbfehler, der sich mit dem Filter etwas verbessern lässt.

Der Ungeübte erkennt den tatsächlichen Grund für die Empfehlung nicht.


Ich schätze aber, dass Galileo Galilei den Farbfehler gern in Kauf genommen hätte. Auch ohne "Semi APO Filter"............

CS

Dietmar
 
Hallo nochmal,

ich habe damals (Juli 2001) mal einen Bericht über meinen in "Sterne und Weltraum" geschrieben:

Der Skywatcher 150/1200 - oder wie aus einem Flaunhofel ein Fraunhofer wurde.

Es gab damals einen ziemlichen Aufschrei beim Händler, aber nach den Tuningmaßnahmen war es ein
richtig tolles Teil (übrigens damals für DM 1998.- + Porto auch nicht gerade billig). Der Schwachpunkt
war der Okularauszug und dass die Abstandsplättchen zwischen den Linsen aus Klebeband und viel zu
dick waren....

Viele Grüße Michael
 
Kleine Info noch:
Ich hatte dem, um den inside-Travel am Okularauszug fürs Bino zu vergrößern, die Tubusadapter etwas gekürzt.

P1010153.JPG

Man sieht auch die Madenschrauben, mit denen ich den Okularauszug damals verbessert hatte. Später kamen dann die ersten Crayfords aufkamen, habe ich so einen auch probiert, Der kippte aber mit dem Bino und dem h-alpha Zeugs einfach ab. Heute gibt es da natürlich viel bessere Lösungen.

Falls hier jemand mitliest, der ihn heute hat oder der ihn kennt, wäre es nett, mir mal mitzuteilen, wo er sich heute befindet. Vielleicht mache ich ein Angebot,
das man nicht ablehnen kann ;)

Viele Grüße Michael
 
N'abend allerseits,

hab da was in den Untiefen meines NAS gefunden.
Aber schon was älter.
 

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