Einsteiger Teleskop (10" Dobsonian) + Zubehör

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Arkantos493

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Hallo liebes Forum,

ich bin gerade dabei mir meine erste Ausrüstung für die visuelle Nutzung zuzulegen (Ziel: Mond + Planeten, später DSO).
Mein schlussendliche Ziel wäre Astrofotographie, aber ich denke ein Anfang mit visueller Beobachtung, um Erfahrung zu sammeln (vor allem mit dem Nachthimmel), ist nicht verkehrt.
Außerdem kann die Ausrüstung später dann verwendet werden, während die Astrofotographieausrüstung mit fotographieren beschäftigt ist (mir ist bewusst, dass dafür deutlich andere Ausrüstung angeschafft werden muss).

Da ich aber neu in der Materie bin, dachte ich mir, dass es nicht schaden würde, Spezialisten zu fragen, ob die von mir bisher ausgesuchte Ausrüstung überhaupt Sinn ergibt und stimmig ist.
Als Gesamtbudget hätte ich mir sowas zwischen 1-1.5k vorgestellt (mit allem drum und dran).

Als Teleskop hatte ich mir den Skywatcher Skyliner-250PX 10" Dobsonian vorgestellt (https://www.teleskop-spezialisten.de/shop/Teleskope/Dobson/250mm-10-Zoll/Skywatcher-Skyliner-250PX-254mm-1200mm-Dobson-Teleskop::360.html).
Dazu direkt für die "collimation" einen Cheshire für den Sekundärspiegel (https://www.teleskop-spezialisten.de/shop/Teleskop-Zubehoer/Zubehoer-Sonstiges/Cheshire-Justierokular-1-25-Metall-fuer-die-Justage-Newtons-und-Refraktoren::2829.html) und einen Hotech 2" SCA-2C Justierlaser für den Primärspiegel (https://www.teleskop-spezialisten.de/shop/Teleskop-Zubehoer/Zubehoer-Sonstiges/Hotech-2-SCA-2C-Justierlaser-mit-perfekter-Zentrierung-und-Fadenkreuz::2823.html).
Zumindest habe ich bei meiner Recherche herausgefunden, dass beide Sinn ergeben, um das optimale Ergebnis zu erreichen.
Stimmt das, oder kann ich eines von beiden weglassen?

Zusätzlich hätte ich mir gleichzeitig dazu einen variablen Mondfilter angeschafft (https://www.teleskop-spezialisten.de/shop/Teleskop-Zubehoer/Farbfilter-Mondfilter/Variable-Polarisationsfilter-Polfilter-Mondfilter-2-fuer-Mond-und-Planeten::2669.html).
Macht es in dem Zuge auch Sinn direkt nach einem Schmalbandfilter zu schauen für DSOs? Falls ja, welchen Filter könntet ihr mir empfehlen?
In diversen Foren wurde dieser hier als sehr gut empfohlen: https://www.astronomik.com/en/visual-filters/oiii-filter-visuell.html?size=134

Als zusätzliche Okulare habe ich mir die BST StarGuider (2x Barlow, 5mm, 12mm und 25mm) ausgesucht (BST StarGuider | First Light Optics).
Habt ihr andere Okulare, die ihr mir in einer ähnlichen Preisklasse empfehlen könntet? Meine Recherche hat ergeben, dass die BST in ihrer Preisklasse wohl sehr gut sein sollen.
Außerdem bin ich mir bei den Brennweiten nicht sicher. Was wären hier gute Werte für einen Einsteiger für das obige Teleskop?

Damit würde ich bei ca 1.2k € landen.

Wäre so ein Paket als Einsteigerpaket sinnvoll?
Gibt es zusätzliche Accessoires, die ihr mir empfehlen könntet?

Viele Grüße,
Marcel
 
Die Okularstaffelung ist in Kombination zur 2x Barlow unglücklich, das 12er würde zum 6er, aber da hast du dann ja schon das 5er, Das 25er würde zu 12,5 aber du hast schon 12 und das 5er wird zu 2,5 und 500x habe ich persönlich an meinem 10“er in 11 Jahren noch nie sinnvoll nutzen können. Die sinnvolle Spanne an Okularen bei diesem Scope hält sich zwischen 35mm und 3,5mm als Eckpunkte auf. Für den Anfang zB ein Hyperion 31 oder SWA 32 als übersicht und für große AP bei dunklem Himmel, dann etwas für den Bereich 80-120x (also 10-15mm, entspricht AP 2-3mm, wichtiger Arbeitsbereich) zB die TS NED oder Baader Hyperion und noch was obenrum bei 6mm womit du auf ca 200x kommst, Hyperion oder die Planetary
Meine günstige Staffelung früher (hatte ich sehr lange und war zufrieden)
5-8-15-32
Habe dann später noch die Lücke zwischen 32 und 15 gefüllt, aber sonst war das so perfekt.
Konkreter Tipp gefällig?
Hyperions 5mm 8mm 13mm 21mm und dann je nach Preisvorstellung ein Aspheric 31 oder SWA 32.
So hast du konstante Schritte von 1,6x zwischen allen Vergrößerungen und wirst auf Jahre zufrieden sein.
Wenn du dann noch die Fine tuning Ringe für die Hyperions benutzt, ergeben sich sehr viele Feinabstufungen.
5 und 8 werden die Arbeitstiere an Kugelsternhaufen, planetarischen Nebeln, Mind und Planeten sein, 13 und 21 werden erstedie Wahl bei kompakten Nebeln und kleinen Galaxien sein und das 31 bzw 32 wird bei den Großflächigen und/oder swhr schwachen Objekten punkten.
Der drehbare Polfilter ist nicht die wucht. Das ist nur einfaches Flammglas, nicht planoptisch poliert. Ich kenne zwei Exemplare persönlich, beide verschlechtern das Bild spürbar. Ich nutze am Mond mittlerweile einen Baader ND 0,6 oder 0,9.
Grüße, Olli
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Marcel,

Mein schlussendliche Ziel wäre Astrofotographie,
Was da mit einem Dobson dank dem Selbstbau einer EQ Plattform schon möglich ist habe ich hier mal zusammengetragen:

Gruß,
Holger
 
Hallo Freunde

dann je nach Preisvorstellung ein Aspheric 31 oder SWA 32

Ein 30mm Okular bei F5 geht ja in Ordnung aber letzten Endes gibt es da nur 2 Oulare die da wirklich bis zum Bildfeldrand hin zufriedenstellend abbilden. Das ist zum einen das 31er Nagler welches in der Regel viel zu teuer ist und dann noch das 30er von ES. Aber das kostet auch schon eine ordentliche Stange "Murmeln". Alles andere schwächelt leider mehr oder weniger zum Feldrand hin. Aber vielleicht bleibt´s bei dem hier gerade noch erträglich. Wie sind dazu die Erfahrungen von anderen?

Ich bin kein Freund von Barlowlinsen. Wie schon geschrieben, zu den ausgesuchten Okularen passt das nicht wirklich und das Bild wird mit den Dingen auch nicht besser. Eine Barlowlinse macht bei vergleichsweise einfachen Okularen z.B. Plössl-, Ortho- oder Kellner-Okularen bei F5 Sinn die erst bei einem konservativen Offnungsverhältnis befriedigend funktionieren und erst bei längeren Okularbrennweiten einen erträglichen Augenabstand aufweisen.

Einen ähnlichen Beitrag zur Brennweitenstaffelung kannst Du hier mal nachlesen, Beitrag Nr.9.

Gruß Peter
 
Hallo Freunde

letzten Endes gibt es da nur 2 Oulare die da wirklich bis zum Bildfeldrand hin zufriedenstellend abbilden. Das ist zum einen das 31er Nagler welches in der Regel viel zu teuer ist und dann noch das 30er von ES. Aber das kostet auch schon eine ordentliche Stange "Murmeln". Alles andere schwächelt leider mehr oder weniger zum Feldrand hin. Aber vielleicht bleibt´s bei dem hier gerade noch erträglich. Wie sind dazu die Erfahrungen von anderen?
Er hatte ja ein budget von 1-1,2k€ geschrieben, deswegen hatte ich die okulare nicht genannt.
Das von dir verlinkte Skywatcher Panaview hat den identischen inneren Linsenaufbau wie die Omegon SWA, die William Optics Swan und die TS WA. Die sind alle gleich, die aus dem Raster fallenden Zwischenbrennweiten 17-12-8 von TS gabs früher nicht, da hatten die auch 20-15-10, die sind lediglich neu skaliert.
Abbildung ist also gleich.
Die Hyperion Aspheric sind alles andere als sauber am Rand, aber schon spürbar besser als die SWA Derivate.
Kenne die allesamt persönlich, und ich bin jemand, der Okulare auch gerne mal zerlegt.
Gruß, Olli.
 
Also ist das 32er Panaview dann auch nichts richtiges. Bei F5 wird es halt schon richtig teuer wenn es etwas Vernünftiges sein soll.

Peter
 
Hi Marcel,

super, du hast dir mM schon alle wichtigen Dinge (2 Setups für visuell und AF, OIII Filter wenn überhaupt, Laser + Cheshire, ...) überlegt.

Lass die Barlow mM erst mal weg. Ich habe eine Barlow und benutze die nie.
Vielleicht auch noch überlegen, ob Okulare mit grossem Gesichtsfeld. Ich würde praktisch nur noch solche kaufen.
Die Randabbildungen der Okulare sind visuell mM nicht so super wichtig. Klar, schlecht sollte sie auch nicht sein. Ich komme visuell gut mit Okularen mit nicht perfekter Randabbildung zu recht.

Beispiel für (super) Weitwinkel Okulare:

APM Okulare Serie HDC | ASTROSHOP

Für die AF geht auch sowas sehr gut. Hier mein 2. (3., 4. ;) ) Setup für AF:


Kostet ca. 700€, Newton + AZ-GTi, ohne Kamera.
Oder mit Dobson auf EQ-Plattform. Da muss ich auch mal ein Beispiel-Album mit Bildern von meinem 12 Zoll Dobson auf Martini EQ-Plattform anlegen.

Gruß
Peter
 
Also ist das 32er Panaview dann auch nichts richtiges. Bei F5 wird es halt schon richtig teuer wenn es etwas Vernünftiges sein soll.

Peter
Ja und nein. Aus heutiger Sicht mit neiner heutigen Erfahrung und meinen heutigen Ansprüchen würde ich die SWA Derivate nicht mehr benutzen. Aber ich weiß auch, dass ich damals als ich angefangen habe, mit genau diesen Okularen am 10“ F4,7 ziemlich lange echt viel Spaß gehabt habe, weshalb ich sie Einsteigern mit begrenztem Budget immernoch empfehle.
Grüße, Olli
 
Hallo Marcel

Wenn du an Mond und Planeten einen Ordentlichen Kontrast haben möchtest, ist die Thermische Kontrolle durch einen Lüfter, für ein Spiegelteleskope immens wichtig, da ab einer gewissen Größe (ab ca, 8“) und je nach Außentemperatur ein Teleskop nicht mehr auskühlt.
Sonst läuft das Teleskop die ganze Nacht der fallenden Außentemperatur hinterher, was zur Grenzschicht- bzw. Schlierenbildung auf dem Hauptspiegel und der Fangspiegelspinne führt. Sonst kann die größere Öffnung nie ihr wahres Potential zeigen.

Am besten du bringst ein Lüfterbrett, oder Blech an, welches den Tubus hinten verschließt und der Lüfter die kalte Luft durch den Tubus saugen kann.
Dabei auch die Justageschrauben durch das Brett durchführen.
Einfach mal bei google "Newton Lüfter" eingeben.
Das Lüfterkonzept wo der Lüfter nur den Hauptspiegel von hinten anpustet ist lang nicht so effektiv wie der saugende Lüfter.
Auch wird so die Grenzschicht nicht von der Spinne gesaugt, was zu dickeren Spikes führt.
Am besten du holst dir gleich einen 120mm Lüfter mit 8-10W welchen du mit einem regelbaren Netzteil einstellen kannst.

Für die Planetenbeobachtung ist auch eine Nachführung sehr Sinnvoll, weil bei hohen Vergrößerungen das Objekt schnell aus dem Gesichtsfeld läuft.
Dabei geht der Komfort und die Konzentration flöten, weil du sonst mit der Nachführung beschäftigt bist.
Auch ist der Newton nur auf der Achse perfekt korrigiert was wiederum für eine Nachführung spricht, oder für eine Komakorrigierende Barlow.
Die Nachführung kannst du auch später nachrüsten.

Die Planetensaison ist erst einmal vorbei, jedoch ist bis April der Mond noch sehr gut zu beobachten, oder morgens noch die Venus.
Wobei es bei der Venus mehr um die Sichelgestalt geht als um Oberflächendetails.

Gruß
CS
 
Da würde ich zu den BeQuiet Silent Wings 3 raten, die sind alle individuell ab werk ausgewuchtet und [zensiert] leise. Ziehen auch gerademal 4W bei 1450u/min
 
Hallo und vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Die Okularstaffelung ist in Kombination zur 2x Barlow unglücklich, das 12er würde zum 6er, aber da hast du dann ja schon das 5er, Das 25er würde zu 12,5 aber du hast schon 12 und das 5er wird zu 2,5 und 500x habe ich persönlich an meinem 10“er in 11 Jahren noch nie sinnvoll nutzen können. Die sinnvolle Spanne an Okularen bei diesem Scope hält sich zwischen 35mm und 3,5mm als Eckpunkte auf. Für den Anfang zB ein Hyperion 31 oder SWA 32 als übersicht und für große AP bei dunklem Himmel, dann etwas für den Bereich 80-120x (also 10-15mm, entspricht AP 2-3mm, wichtiger Arbeitsbereich) zB die TS NED oder Baader Hyperion und noch was obenrum bei 6mm womit du auf ca 200x kommst, Hyperion oder die Planetary
Meine günstige Staffelung früher (hatte ich sehr lange und war zufrieden)
5-8-15-32
Habe dann später noch die Lücke zwischen 32 und 15 gefüllt, aber sonst war das so perfekt.
Konkreter Tipp gefällig?
Hyperions 5mm 8mm 13mm 21mm und dann je nach Preisvorstellung ein Aspheric 31 oder SWA 32.
So hast du konstante Schritte von 1,6x zwischen allen Vergrößerungen und wirst auf Jahre zufrieden sein.
Wenn du dann noch die Fine tuning Ringe für die Hyperions benutzt, ergeben sich sehr viele Feinabstufungen.
5 und 8 werden die Arbeitstiere an Kugelsternhaufen, planetarischen Nebeln, Mind und Planeten sein, 13 und 21 werden erstedie Wahl bei kompakten Nebeln und kleinen Galaxien sein und das 31 bzw 32 wird bei den Großflächigen und/oder swhr schwachen Objekten punkten.
Der drehbare Polfilter ist nicht die wucht. Das ist nur einfaches Flammglas, nicht planoptisch poliert. Ich kenne zwei Exemplare persönlich, beide verschlechtern das Bild spürbar. Ich nutze am Mond mittlerweile einen Baader ND 0,6 oder 0,9.
Grüße, Olli
Ich hab mir mal die Hyperions angeschaut. Die sind schon deutlich teurer als die BSTs. Aber wenn sie auch deutlich besser sind, denke ich nehme ich den Aufpreis in Kauf. Ich denke auch mal, dass so Okulare Langzeitanschaffungen sind und einem einige Jahre erhalten bleiben.
Wenn du 2 von den 4 Okularen (5, 8, 13, 21) wählen müsstest, die du dir als erstes zulegst, welche würdest du dann nehmen? (alle 4 direkt ist dann doch etwas viel :D)
Ich hab auch mal in das Weitwinkelokular reingeschaut. Hört sich auch gut an. Da mal meine Frage, was da der Unterschied zum Morpheus ist (nur das nochmal etwas größere Sichtfeld?)?
(Wenn das Budget etwas überschritten wird, ist das auch nicht schlimm, solange es sich nicht direkt verdoppelt.)

Das mit dem Mondfilter dachte ich mir schon fast. Wenn der Baader empfehlenswert ist, wird es dann wohl der werden.

Nach vielfacher Antwort werde ich dann auch erstmal auf das Barlow verzichten.

Hallo Marcel,


Was da mit einem Dobson dank dem Selbstbau einer EQ Plattform schon möglich ist habe ich hier mal zusammengetragen:

Gruß,
Holger
Danke ich hatte auch schon mal kurz was zu Dobson EQ Plattformen gelesen, aber erstmal hinter angestellt gehabt. Aber dann hab ich jetzt ja nochmal zusätzliche Lektüre dafür.

Hallo Freunde



Ein 30mm Okular bei F5 geht ja in Ordnung aber letzten Endes gibt es da nur 2 Oulare die da wirklich bis zum Bildfeldrand hin zufriedenstellend abbilden. Das ist zum einen das 31er Nagler welches in der Regel viel zu teuer ist und dann noch das 30er von ES. Aber das kostet auch schon eine ordentliche Stange "Murmeln". Alles andere schwächelt leider mehr oder weniger zum Feldrand hin. Aber vielleicht bleibt´s bei dem hier gerade noch erträglich. Wie sind dazu die Erfahrungen von anderen?

Ich bin kein Freund von Barlowlinsen. Wie schon geschrieben, zu den ausgesuchten Okularen passt das nicht wirklich und das Bild wird mit den Dingen auch nicht besser. Eine Barlowlinse macht bei vergleichsweise einfachen Okularen z.B. Plössl-, Ortho- oder Kellner-Okularen bei F5 Sinn die erst bei einem konservativen Offnungsverhältnis befriedigend funktionieren und erst bei längeren Okularbrennweiten einen erträglichen Augenabstand aufweisen.

Einen ähnlichen Beitrag zur Brennweitenstaffelung kannst Du hier mal nachlesen, Beitrag Nr.9.

Gruß Peter
Das Explore Scientific ist mir dann jetzt am Anfang doch etwas zu teuer. Wie ist da der Vergleich zu dem auch vorgeschlagenen APM?

Hallo Marcel

Wenn du an Mond und Planeten einen Ordentlichen Kontrast haben möchtest, ist die Thermische Kontrolle durch einen Lüfter, für ein Spiegelteleskope immens wichtig, da ab einer gewissen Größe (ab ca, 8“) und je nach Außentemperatur ein Teleskop nicht mehr auskühlt.
Sonst läuft das Teleskop die ganze Nacht der fallenden Außentemperatur hinterher, was zur Grenzschicht- bzw. Schlierenbildung auf dem Hauptspiegel und der Fangspiegelspinne führt. Sonst kann die größere Öffnung nie ihr wahres Potential zeigen.

Am besten du bringst ein Lüfterbrett, oder Blech an, welches den Tubus hinten verschließt und der Lüfter die kalte Luft durch den Tubus saugen kann.
Dabei auch die Justageschrauben durch das Brett durchführen.
Einfach mal bei google "Newton Lüfter" eingeben.
Das Lüfterkonzept wo der Lüfter nur den Hauptspiegel von hinten anpustet ist lang nicht so effektiv wie der saugende Lüfter.
Auch wird so die Grenzschicht nicht von der Spinne gesaugt, was zu dickeren Spikes führt.
Am besten du holst dir gleich einen 120mm Lüfter mit 8-10W welchen du mit einem regelbaren Netzteil einstellen kannst.

Für die Planetenbeobachtung ist auch eine Nachführung sehr Sinnvoll, weil bei hohen Vergrößerungen das Objekt schnell aus dem Gesichtsfeld läuft.
Dabei geht der Komfort und die Konzentration flöten, weil du sonst mit der Nachführung beschäftigt bist.
Auch ist der Newton nur auf der Achse perfekt korrigiert was wiederum für eine Nachführung spricht, oder für eine Komakorrigierende Barlow.
Die Nachführung kannst du auch später nachrüsten.

Die Planetensaison ist erst einmal vorbei, jedoch ist bis April der Mond noch sehr gut zu beobachten, oder morgens noch die Venus.
Wobei es bei der Venus mehr um die Sichelgestalt geht als um Oberflächendetails.

Gruß
CS
An eine Kühlung für den Hauptspiegel hab ich noch gar nicht gedacht. Dann weiß ich schon mal, was ich die nächsten Tage anschauen und recherchieren kann. Danke für den Tipp :y:

Nochmal danke für die vielen Antworten! (Und Entschuldigung für meine späte)

Grüße,
Marcel
 
Die Morpheus sind tatsächlich perfekt randscharf. Hab den ganzen Satz, das ist ne ganze Dimension über den Hyperions. Einblickverhalten ist super, das große Bildfeld istveasy komplett zu halten.
Wenn ich mir 2 aussuchen müsste, dann wohl das 8 und 21, dann würde ich aber auf jeden fall den 14er UND den 28er Fine Tuning Ring dazu nehmen, dann kann man sich die anderen beiden “erschrauben“
IMG_20190516_164427.png

Das ist auf lange sicht aber mühselig.
Ich würde unter diesen 5 Okularen nicht weggehen wollen, das ist schon das minimum. Lohnen tun sich die Hyperion auf jeden Fall, ich hab die bis heute.
Gruß, Olli
 
Hallo Marcel

Wenn du nach mehr Hintergrundwissen suchst, das Stichwort für google ist Genzschicht, oder Boundary Layer bzw. Telescope Boundary Layer.

Hier noch zwei Links zur Reduzierung der Spikes.




Gruß
CS
 
Ich hab mir mal die Hyperions angeschaut. Die sind schon deutlich teurer als die BSTs. Aber wenn sie auch deutlich besser sind, denke ich nehme ich den Aufpreis in Kauf. Ich denke auch mal, dass so Okulare Langzeitanschaffungen sind und einem einige Jahre erhalten bleiben.
Hi,
Okulare sind kein Beiwerk. Es sind die Okulare, die letztlich für das Bild verantwortlich sind das Du siehst.
Hier zu viel zu sparen wird eben nicht zur Langzeitanschaffung spüren und lange erhalten bleiben.
Hyperions basieren auf dem Design der Vixen LVW, sind aber insbesondere beim 21iger nicht auf deren Niveau.
Betrachte ich zudem die aktuellen Preise, gibt es für mich keinen Grund sie zu empfehlen, weil die auf vergl. Preisniveau liegenden ES 82 Grad Okulare optisch deutlich mehr leisten.
CS
 
Hyperions basieren auf dem Design der Vixen LVW, sind aber insbesondere beim 21iger nicht auf deren Niveau.
Bedenke, dass das 21er Hyperion ein redesign hinter sich hat. Die lange Version früher war tatsächlich nicht die wucht, und hatte nur knapp über 60°. Das jetzuge kurze bildet hervorragend ab. Nur schade, dass Baader die Tabelle für die Fine Tuning Ringe nicht auf Stand gebracht hat. Da stehen immernochvdie alten Daten drin.
Wenn man eine echte Mehrleistung möchte, sollte man zu den Morpheus greifen.
Gruß, Olli
 
Hallo Marcel,
Okulare: Du brauchst nicht alle auf einmal. Lieber erstmal ein gutes statt viele schlechte..! ;-)
Vielleicht kannst Du Dir mal eins leihen, um eine Baureihe wie ES 82° oder Hyperion zu testen? Welches Einblickverhalten oder Bildwinkel man an Okularen bevorzugt, ist Geschmackssache.
Filter: Ich habe einen 2" Schmalband OIII visuell von Baader, mehr nicht. Das OIII ist klasse, braucht man aber auch nur ab und zu mal.
Graufilter für den Mond habe ich noch nicht, weil ich Mond fast immer im f/15 Refraktor gucke. Für den 10"er aber sehr sinnvoll.
Ich habe auf ES 82° gesetzt. Aber im f/5 sind sie ohne einen (einfachen) Koma-Korrektor auch nur "na ja". Erst mit dem Korrektor habe ich im Newton die berühmten "nadelstichfeinen" Sterne bis zum Rand. Visuell benutze ich immer den Korrektor, er nützt bei jeder Vergrößerung.
Wenn Du Dir etwas Zeit lässt und fleißig das Biete-Forum verfolgst, kannst Du Deine Ausrüstung (zumindest teilweise) gebraucht kaufen und gutes Geld sparen.

Beste Grüße, Niko
 
Die Hyperion sind gute Okulare und auf der Achse vielleicht auch sehr gut.
Perfekt sind sie aber auch nicht.
Das neue 21mm Hyperion zeigte mir im Vergleich zum älteren 22 LVW am Mond einen deutlichen Farbquerfehler, wohin gegen das LVW bis zum Rand scharf bleibt.
Gruß
CS
 
Das stimmt, Querfarbe hat es, mehr als alle anderen Hyperions, aber es ist deutlich besser als das alte. Von der Randschärfe sind die ab 17 abwärts aber absolut OK und ab 10 abwärts Tadellos, wenn auch nicht perfekt, aber die Morpheus sind es.
Gruß, Olli
 
Bedenke, dass das 21er Hyperion ein redesign hinter sich hat. Die lange Version früher war tatsächlich nicht die wucht, und hatte nur knapp über 60°. Das jetzuge kurze bildet hervorragend ab. Nur schade, dass Baader die Tabelle für die Fine Tuning Ringe nicht auf Stand gebracht hat. Da stehen immernochvdie alten Daten drin.
Wenn man eine echte Mehrleistung möchte, sollte man zu den Morpheus greifen.
Gruß, Olli
Nun Olli,

was möchtest Du mir damit sagen??

Wie Uwe das weiter unten anführt, sind weder alte noch neue Version gerade beim 21iger nicht dem 22iger ebenbürtig.
Die LVW funktionieren sogar an Hummingbird-spektiven mit f/3,6 bis zum Rand. Das Hyp nicht.

Wieso sollte man zu Morpheus greifen? Ich kenne nahezu alle Morpheus (eines Sternfreundes) und habe im Direktvergleich mit den ES 82 keinen wirklichen Vorteil sehen können. Unterm Strich haben wir, der Eigner der Morpheus und ich,
die Sets insgesamt optisch als vergleichbar an f/5 und f/5,5 erlebt.
Lege ich auch hier den Preis wieder an, spricht nichts dafür, warum man zu Morpheus greifen SOLLTE.
Optisch geben sie sich fast nichts, der Einblick ist für mich und andere zumindest bei manchen Morpheus unangenehm,
sie sind größer, schwerer und teurer.
Deutlich mehr optische Leistung als die ES 82/Morpheus bringen erst wieder die schwarzen XWA.
Da sind wir dann aber auch zu akt. Marktpreisen Nahe der 300 EUR, sprich fast dem doppelten Preis der ES oder Hyperion.

Das ist dann evtl. ein anderes Thema und vllt noch nichts für den Threadstarter, wenngleich ich mehrere Beginner kenne, die damit nach Beratung gestartet und begeistert sind, weil sie im Vergleich direkt die Mehrleistung erleben und sehen konnten.
CS
 
Nun, ein vixen lvw zu bekommen höngt am gebrauchtmarkt, und sowohl Morpheus als auch ES82 kosten deutlich mehr. Für den Preis sind die absolut OK, das wollte ich sagen.
Den Vergleich Morpheus/ES82 hatte ich auch, hab michvfür die Morpheus entschieden. Okulare bleiben was sehr subjektives.
Gruß, Olli
 
Hallo zusammen,
ich gebe zu, das ich jetzt nicht alles durchgelesen habe, laßt mich dennoch mein freundliches Erstaunen äußern, das 10" als Einsteigergerät "gehandelt" wird. Das ist keine Kritik an niemandem, lediglich Überraschung.... - jeder kann in die Astronomie starten, wie er (oder sie) mag.

Uwe
 
Hi Olli,
subjektiv ist doch primär nur der Einblick.
Hier kommt viel auf die Lage des Auges im Kopf, Stirn, Nasendicke, Brille etc.
Das macht es unmöglich hier eine "absolute" Aussage zu machen und eigene Erfahrungen auf andere zu übertragen.
Das ist aber bei faktenbasierten Dingen anders.
Zur Transmission, zur Randabbildung am schnellen Gerät, Feld am Himmel, zur Achsschärfe und Effekten, Innenschwärzung,
kann man klare Aussagen insbesondere im direkten Vergleich treffen.
An der Stelle sind Okulare nicht subjektiv, sondern durchaus objektiv zu betrachten.
CS
 
Das muss man mE nach differenzierter sehen.
Klar können Randschärfe, Bildfeldwölbung und Farbquerfehler mit harten Zahlen gemessen werden, die Toleranz des Beobachters Dem gegenüber aber nicht.
Manche gleichen mit dem eigenen Auge die Bildfeldwölbung automatisch aus ohne es zu bemerken und nehmen ein Okular als Randscharf war, ein älterer Beobachter, der diese akkomodationsfähigkeit nicht mehr hat, muss beim selben Okular mit dem OAZ von Mitte zu Rand fokussieren.
Jemand mit 90% Sehstärke nimmt Randasti wesentlich später war als jemand mit 130%.
Auch was den einen stört, kann dem anderen durchaus auch egal oder sogar recht sein. Ich kenne Beobachter, die eine Randabbildung als ausreichend bezeichnen, die ich selbst furchtbar finde. Andere meckern über vergrößerte Sternabbildung bei Naglern.
Ich finde schon, dass das sehr subjektiv ist.
Gruß, Olli
 
Hi Olli
was Du da anführst, ist alles subjektiv, weil es keine Fakten sondern die persönlichen Bewertungen der Okulare sind.
Das sind die Eigenschaften, die dem Beobachter selbst zu zuschreiben sind.

Die Randabbildung z.B. ist ein optisch mess- und erkennbares Ergebnis. Es ist ein Fakt.
Dies z.B: als ausreichend gut zu bewerten, ist subjektiv, weil nicht der Fakt an sich bewertet wird,
sondern eine persönliche Einordnung erfolgt ist. Das macht die Aussage subjektiv.

Oder nehmen wir die Transmission. Egal welchen Augenfehler der Beobachter hat,
so läßt sich im Direktvergleich durchaus eine absolute Aussage festhalten,
wenn z.B: im Okular A die Sternkette x aus 5 Sternen besteht, im Okular B aber nur 3 Sterne sichtbar sind.
U.a. deshalb hole ich mir bei meinen Vergleichen immer noch 1 2 Leute hinzu und schaue
ob sie meine Beobachtung, die ich zunächst nicht sage, verifizieren.

Auch am wahren Feld gibt es nichts zu interpretieren. Es ist immer einen objektiven Wert.
Subjektiv wird es, wenn man es bewertet in dem man eigene Vorlieben etc. heranzieht.
Dann kann man natürlich zum Ergebnis kommen, dass es für Person A nutzbar ist,
während B erklärt, er könne das Feld nicht überblicken.

Das macht Okulartests so komplex. Die optischen Okulareigenschaften sind gegebene Fakten.
Aber sobald wir diese versuchen einzuordnen wird es subjektiv. Es gilt also zwischen Fakt und Bewertung zu differenzieren.

Nur wenn man als Leser weiß, wie man selbst ist und erlebt, und dies auch vom Tester weiß,
kann man wirklich mit hoher Trefferquote Okularempfehlungen auf sich übertragen.
Dann hat man, wie ich mal vor Urzeiten nannte, einen Okularpaten gefunden.
cs
 
Das hab ich doch grad in kurz gesagt:unsure:
 
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