Skywatcher 8" Okulare und Filter

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ChristianOL

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Hallo zusammen,
bei all dem Mist, der derzeit in der Welt passiert, habe ich wieder angefangen Carl Sagan und Co zu lesen und wollte wieder in mein altes Hobby aus der Jugendzeit einsteigen: der Astronomie. Mir hat es vor allem das Sonnensystem angetan, blicke aber gerne auch mal weiter in die Ferne. Bevor ich mir für mehrere Tausend Euro ein Equipment zusammenstelle, wollte ich erstmal einfach wieder einsteigen.

Ich habe mich nach Recherche für einen 8" Dobson entschieden, genauer gesagt den von Skywatcher (200 mm / 1200 mm). 8" sind noch gut zu handhaben und lassen sich evt. später auch mal auf eine EQ-Montierung setzen, wenn ich dann doch tiefer einsteigen möchte.
Ich wohne etwas ländlich in Norddeutschland bei Oldenburg. Beobachtungsspots wären auf die Schnelle mal mein Garten (mit nicht ganz optimalen Bedingungen), aber auch ein Feldrand mit guten Blick nach Süden wäre möglich.
Wie geschrieben, denke ich sind Mond und Planeten ganz dankbare Objekte, aber Galaxien, Nebel und Sternhaufen suche ich auch mal gerne und schaue mir diese an.

Mein Gesamtetat für den Anfang habe ich mir auf etwa 800 EUR gesetzt. Das Skywatcher gibt es für ca. 500 EUR. Dabei sind bereits ein 25 mm und ein 10 mm Okular, die ich wohl erstmal benutzen würde, statt diese direkt zu tauschen (auch wenn vielleicht die Qualität häufig eher bescheiden ist). Im ersten Rutsch würde ich mir wohl dann auch gleich einen Justierlaser mitbestellen. Frage ist, ob der Skywatcher Dobson bereits über eine Mittelmarkierung verfügt?

Welche Okulare würden den Einstieg abrunden? Ich hatte an ein 2" Übersichtsokular gedacht bei etwa 30-32 mm und 70-80° FoV. Macht es dann Sinn ein 6 mm Okular für Planetenbeobachtung zu kaufen (bei ähnlichem FoV)? Oder eher noch einen Zwischenschritt zwischen dem 25 mm und 10 mm?

Field of View ist bei einem Dobson nicht ganz unerheblich, nehme ich an? Damit ein Objekt länger sichtbar bleibt, bevor ich den Dobson schubsen muss?

Macht es Sinn generell auf 2" Okulare zu setzen, auch wenn man einen Filterkauf in Betracht zieht? Weiß jemand, ob der beiliegende Adapter-Ring für 1,25" Okulare beim Skywatcher ein Filtergewinde hat, damit ich generell auf 2" Filter setzen kann? Oder muss ich dann noch einen Adapter mit Filtergewinde kaufen? Ich hatte für den Anfang an einen Polfilter für die Mondbeobachtung gedacht und dann optional an einen Nebelfilter. Ob UHC oder OIII-Filter für den Anfang bin ich noch unschlüssig.

Zum Schluss: Ich weiß, dass ein Dobson prinzipiell nicht für die Fotografie geeignet ist, da ich dafür eine EQ-Montierung brauche, dennoch würde ich gerne erste Versuche an Mond und Planeten machen oder mal ein Video aufnehmen. Bevorzugt dann mit meiner Nikon D5500. Da bräuchte dann lediglich einen Adapter von T2 auf Nikon (T2-Anschluss hat das Skywatcher ja) oder müsste ich auf Okularprojektion setzen, um bei den Planeten noch etwas rauszuholen? Da gibt es ja auch bereits Okulare mit entsprechendem Gewinde?

Vielen Dank schon mal für eure Antworten!
 
Der 2“-1,25“ Adapter hat natürlich ein Gewinde.
Baader Hyperion Aspheric 31 (besser als die 32mm SWAs)
Baader Morpheus 6,5mm
Astronomik UHC (anfangs universeller als der OIII, wenn man sich für einen entscheiden muss)
Das mitgelieferte 25 und 10 auf jeden Fall beim nächsten Gehalt ersetzen. Es ist nicht nur die Qualität, die Bauart an sich ist nicht gut für das Öffnungsverhältnis geeignet.
LG, Olli
 
Hallo ChristianOL,

hier werden gleich bestimmt viele kommen die dir massenhaft Okulare empfehlen, ich werde das jetzt nicht machen, denn welche Okulare jemand bevorzugt ist ein sehr persönliches Thema. Was nützt es dir tolle Okulare mit riesigen Gesichtsfeldern zu haben, aber das Einblickverhalten zu hassen? In gute Okulare kann man sehr viel Geld versenken und Du solltest vorher selbst durch einige Okulare hindurch geschaut haben um dir selbst ein Bild zu machen. Was das Gesichtsfeld angeht, da wirst Du mit dem 25er mit 50° beim Aufsuchen schon recht gut hinkommen. Ein gutes 30er mit anständiger Randkorrektur wird neu mehr als die von dir genannten 300 Euro kosten. Ich plädiere daher für das Abwarten und Erfahrung sammeln.

Die mitgelieferten Plössel-Okulare mögen nicht die besten der Welt sein, aber es reicht aus um damit schöne Beobachtungen zu machen. f/6 ist nicht f/4. In meinen Augen gibt es keinen Grund sie sofort zu tauschen. Vielleicht weil ich in den 80ern gelernt habe mit suboptimalem Material zu beobachten. Ich empfehle mal dringend in einen alten Katalog von Meade zu schauen und zu lesen als was Plössel-Okulare damals vermarktet wurden ...

Wenn Du unbedingt etwas Geld ausgeben möchtest, dann würde ich ein engbandiges UHC Filter, etwa von Lumicon oder astro-shop, empfehlen. Das bringt in meinen Augen mehr Gewinn als ein weiteres Okular. Falls Du etwas Bequemlichkeit wünscht, dann würde ich ein 2" Filter empfehlen. Das Filter wird dann nur in die Reduzierhülse eingeschraubt und man wechselt nur die Okulare durch.

Die DSLR würde ich nicht starr mit dem Dobson verbinden, denn dafür ist sie zu schwer. Die Folge wäre massive Gegengewichte auf der Hauptspiegelseite. Ich denke nicht dass die Fotografiererei so viel Spaß macht. Mein Vorschlag wäre es die Kamera hinter das 25er Okular zu halten und zu filmen oder zu knipsen. Das ist zugegebenermaßen etwas nervig, aber man kann bei so einem afokalen System mit dem Kitobjektiv die Brennweite nach Wunsch einstellen.


MfG

Rainmaker
 
Der 2“-1,25“ Adapter hat natürlich ein Gewinde.LG, Olli

Da bin ich mir nicht sicher - m. W. gibt es an den mitgelieferten Adaptern kein Filtergewinde. Ich kann leider gerade in meinem Teleskopzubehör nicht nachsehen, weil ich unterwegs bin.

Falls es sich herausstellt, dass es kein Gewinde gibt, hilft zumindest dieses Zubehörteil: Reduzierstück 2" auf 1¼" mit Messing-Spannring (T-2 Bauteil #15)

Baader Hyperion Aspheric 31 (besser als die 32mm SWAs)
Baader Morpheus 6,5mm

Dieser Empfehlung möchte ich mich anschließen. Erstes Okular je nach Schwerpunkt kaufen. Kurze Brennweite für den Schwerpunkt auf Planeten, Übersichtsokular beim Schwerpunkt auf Deep Sky. Oder besser gleich beide ;)

Die Baader-Okulare sind voll brillentauglich, falls das ein wichtiges Thema ist (z. B. bei Astigmatismus).

Astronomik UHC (anfangs universeller als der OIII, wenn man sich für einen entscheiden muss)

Ich habe auch die beiden Astronomik und sehe das anders. Bei 20 cm Öffnung kann man schon gut auf den OIII setzen, ohne dass das Bild zu dunkel wird (lange Brennweiten bei den Okularen). Insbesondere am Klassiker Cirrus-Nebel bringt der OIII deutlich mehr. Die Filterwirkung des Astronomik UHC ist bei vielen Objekten vergleichsweise gering.

Daher würde ich zunächst den OIII-Filter nehmen. Dazu noch ND-Filter 0,9 für die Mondbeobachtung.

Viele Grüße

Claus
 
Ich habe mich nach Recherche für einen 8" Dobson entschieden, genauer gesagt den von Skywatcher (200 mm / 1200 mm). 8" sind noch gut zu handhaben und lassen sich evt. später auch mal auf eine EQ-Montierung setzen, wenn ich dann doch tiefer einsteigen möchte.

Die Alternative zu einer EQ-Montierung ist für den Dobson die EQ-Plattform. Es handelt sich um eine motorisierte Plattform aus Holz oder Aluminium, auf welche die Rockerbox gestellt wird und die es ermöglicht, das Objekt über eine virtuelle Achse nachzuführen, womit sich das Nachschubsen des Dobson erübrigt. EQ-Plattformen führen weniger präzise nach als eine Montierung, aber fürs visuelle Beobachten, evtl. noch Planetenfotos, reicht das aus.

Wenn du den Schwerpunkt auf Planetenbeobachtung bzw. Hochvergrößerung im Allgemeinen legen möchtest, wirst du langfristig nicht umhinkommen, dir eine solche Plattform anzuschaffen oder sie für geringe Kosten selbst zu bauen.

Ich habe mir die EQ-Plattform von TS Optics gekauft (TS Optics Polhöhenwiege EQ-Plattform für Dobson-Teleskope 50° N/S). Sie funktioniert ganz gut und führt auf meinem Breitengrad für ca. 30 min nach, bevor ich sie zurückstellen muss.

Neuerdings gibt es auch die höherwertige EQ-Plattform AstroThingy mit App-Steuerung: Funktionen & Preise | AstroThingy.

Viele Grüße

Claus
 
Der Rat auf jeden Fall vor dem Kauf von Okularen mal durchzuschauen ist Gold wert.... Ich zum Beispiel kam mit dem Einblickverhalten der Hyperions überhaupt nicht klar (ohne Brille). Das ist aber von Beobachter zu Beobachter halt verschieden. Zudem muss halt Jeder für sich selbst einen Kompromiss aus Komfort, Qualität und Preis finden. (Sehr) gute Okulare sind halt schon arg teuer. Und die Unterschiede werden mit steigendem Preis immer kleiner.

Auf einen ND würde ich aber verzichten. Ein variabler Polfilter hat zumindest mir deutlich mehr Spaß gemacht. Der taugt nicht nur für den Mond sondern auch für die helleren Planeten.

Ansonsten: Erst mal schauen wie Du mit dem Dobson überhaupt zurecht kommst. Es gibt da meist auch erhebliches Optimierungspotential (Tubusschwärzung, optimierte Lagerung, ggf. Telrad etc.) ;-) Raum für viele Bastelabende....

Ein Dobson ist aber nicht für Jeden geeignet. Man hat halt schon gewisse "Zwänge". Höhe und Position des Okulareinblicks, Schubserei etc. Grundsätzlich bekommt man aber beim Dobson den meisten Beobachtungsspaß fürs Geld. Wenn man einigermaßen dunklen Himmel hat kann man damit eine Menge sehen.

Ich kann auch nur raten mal ein Teleskoptreffen/-messe zu besuchen und/oder ein paar Teleskopbesitzer in der Nähe zu suchen. Vielleicht hast Du ja auch eine Volkssternwarte oder Ähnliches in der Nähe? Da kann man dann auch mal andere Ausrüstung anschauen und ggf. ausprobieren. Besonders bei den Okularen und Filtern macht das sehr viel Sinn.

Ciao, Udo
 
Hallo Christian,

ich muss da erst einmal ein Lob loswerden. Das ist doch mal eine gut durchdachte sinnvolle Anfrage !
Also das erlebt man hier eigentlich ziemlich selten.
Standort, Budget usw. alles schon genannt und so kann ich auch ohne Nachfagen ein paar Tipps loswerden.

Ich habe mich nach Recherche für einen 8" Dobson entschieden
Gut Wahl, du wirst deine Freude haben.

Mein Gesamtetat für den Anfang habe ich mir auf etwa 800 EUR gesetzt. Das Skywatcher gibt es für ca. 500 EUR.
Also noch ca. 300 Euro, damit lässt sich doch was anfangen.
Dabei sind bereits ein 25 mm und ein 10 mm Okular, die ich wohl erstmal benutzen würde
Richtig so, damit lässt sich gut anfangen, vor allem sind das Brennweiten die sich gut nutzen lassen.

Erweiterungen habe ich immer nach Preis-Leistungsprinzip gemacht. Daher empfehle ich im Bereich 6mm die Goldkante oder ein Planetary.
1,25" Okulare reichen aus, 2" würde ich nur beim möglichen Übersichtsokular in Betracht ziehen. Ich habe heute noch keins. Hatte mal ein 32mm Baader Plössl gebraucht erworben aber nutze ich kaum. Bin aber mehr an Mond und Planeten interessiert.

Ich plädiere daher für das Abwarten und Erfahrung sammeln.
So sehe ich das auch. 10 & 25mm lassen sich gut nutzen und danach kannst Du vielleicht schon besser einschätzen waas dir wichtiger ist.
Ich habe mein Equipment auch immer erst richtig ausgereizt und dann ganz gezielt nachgelegt. So habe ich bisher noch keine Anschaffung bereut.
Was da manchmal alles an nötigem Zubehör empfohlen wird erstaunt mich immer wieder.
Empfehlen würde ich dir aber die Freeware Stellarium. Ein tolles Programm, zeigt dir den Sternenhimmel vor Ort mit allen Objekten. Damit plane ich alle meine Beobachtungen.

Zum Schluss: Ich weiß, dass ein Dobson prinzipiell nicht für die Fotografie geeignet ist, da ich dafür eine EQ-Montierung brauche
Das ist jetzt genau mein Thema, denn ich nutze meinen 8" & 12" Dobson fast nur noch fotografisch !
Möglich macht das mein Selbstbau einer manuellen EQ-Plattform (Kosten ca. 10 Euro !!!)
Hier mal ein paar Links zur Info:

Da würde ich eher zu einer kleinen Astrokamera & Baader Q-Turret Barlow raten. Ich habe z.B. mit der Asi120mc angefangen, davor aber mit kleiner Digicam durch Okular gefilmt. Bei einer DSLR könnte z.B das Auflagemaß zu hoch sein und der Backfokus nicht ausreichen.
Außerdem ist bei Planeten eine hohe Framerate wichtig. Da sammel ich pro Avi locker 10000 Einzelbilder in sehr kurzer Zeit.

Gruß,
Holger
 
Hallo,

ein Dobson ist - wenn man gut damit zurechtkommt - ein schönes Teleskop, was lange Freude bereiten kann. Aus meiner Dobsonzeit kann ich sagen, dass ich zeitweise mehr optimiert und verbessert habe als zu beobachten, was aber nicht Sinn und Zweck der Sache ist. Aus meiner Sicht sind die heutigen Dobsons auch "out of the box" schon gut zu gebrauchen. Wenn man dann noch basteln möchte, kann man das natürlich gerne tun.

An Okularen ist ein 2" Übersichtsokular sicher nicht falsch. Wenn du dann auch die Filter in 2" nimmst, kannst du sie sowohl im 2" Okular als auch im 1,25"-->2" Adapter für die kleineren Okulare nutzen. Wobei ich es noch so kenne, dass es bei 2" verschiedene Gewinde gibt, so dass nicht jeder Filter überall passt.

Ein 6 mm Okular für Mond und Planeten würde ich auf jeden Fall empfehlen, denn die 120-fache Vergrößerung mit dem 10 mm Okular ist dafür doch zu wenig.

Okulare bekommt man übrigens auch gut auf dem Gebrauchtmarkt und da diese vom Benutzen nicht abgenutzt werden, kann man hier einiges an Geld sparen, sofern sie pfleglich behandelt wurden.

Gruß

Carsten
 
Als Grundausstattung würde ich mir an allererster Stelle einen Telradsucher (gibt's auch als Omegon Radiant) oder Rigel Quickfinder sowie den Occulum Deep Sky Reiseatlas (am besten in Verbindung mit dem Reiseführer) anschaffen.

Es gibt Leute die zwar mit mit optischen Suchern, sogar mit Winkeleinblick klarkommen, für mich war aber ein Leuchtpunktsucher (wie oben genannte) eine regelrechte Offenbahrung.

Gruß Horst
 
Hallo Christian,
da sich jetzt wie immer alle so auf die Okulare stürzen: Die Skywatcher Dobson haben eine Mittenmarkierung, ja; GSO übrigens auch.
Hast du schon gekauft? Ich kann zu dem Thema noch beisteuern, dass mein Vater ein 8" Skywatcher Dobson hat und ich ein 8" GSO Dobson. Bei (nach unserem Empfinden) gleicher optischer Qualität läuft meine Mechanik, insbesondere die Höhenräder, deutlich weicher und ruckelfreier. Nur so als Erfahrungswert.
Gruß,
Alex
 
Hallo Alex,

ja die Mechanik ist auch so ein Punkt der mich immer ein klein wenig verwundert. Was ich da bisher in den Ausstellungsräumen gesehen habe hat mich auch eher weniger überzeugt. Die Bewegung in der Höhenachse war da nicht selten "klebrig" bis stark ruckelig. Mag sein, dass ich da verwöhnt bin von meinen Selbstbauten. Würde ich so ein Gerät kaufen wäre meine erste Investition ganz sicher nicht ein Okular für höhere Vergrößerung ...


MfG

Rainmaker
 
Moin,
Das muss ich auch mal sagen, eine realistische und gut gedachte Herangehensweise. Keine Forderung nach der Eierlegenden Wollmilchsau!
Zum Zubehör: Also langjähriger Dobsonaut empfehle ich als erstes einen Telrad und eine Karte mit den Kreisen im Maßstab. Das führt am schnellsten zu Ergebnissen. Ich kenne die aktuellen fertig Geräte nicht aber ich würde erstmal beobachten bevor ich in einen Optimierungswahn verfallen. Das kann man immer mal zwischendurch machen. Justierlaser ist schön und gut aber meinen 14" f6 bekomme ich auch ohne perfekt justiert, bei jedem Aufbau(Gitterrohrgerät) Und da der gso ja ein Tubusgerät ist würde ich mal eine Justierkonstanz unterstellen sodass der Laser hauptsächlich in der Kiste liegt. Justieranleitungen ohne Laser gibt's zur genüge im Netz. Die berühmte Filmdose rein und eine Kontrolle an Polaris und gut ist.
Okulare und Filter. Bei nächster Gelegenheit verbessern. Ich sag mal was ich am meisten benutze, 31mm 22mm 13mm. Und seltener auch mal ein 10er oder 7er am Planeten. Ich gebe zu das sind alles Nagler die ich in den letzten Jahren gesammelt habe aber es geht auch mit weniger aber immer noch teuren Okularen. Auf astronomy.tools kann man mal vorher zumindest das FOV checken.Ixh kenne die Kitokulare auch nicht aber fürs erste dürften sie gehen.
Mond und Planeten sind ohne EQ ein bisschen anstrengender aber absolut machbar. Mit EQ geht auch das Fotografieren (siehe oben mit respect) aber trotzdem ne Herausforderung. Das ist an der Anordung ein "nice to try"
Da ist man dann wieder den ganzen Abend/Nacht mit Laptop,Kabeln, Nachführen, und nicht zu vergessen der ganze Nachbearbeitung beschäftigt anstatt das Gerät in seinem Leistungsspektrum zu betreiben.
Wie oben gezeigt geht es schon aber ist wirklich kein Selbstläufer.Habe selbst probiert und die Asi ist wieder am 6" mak gelandet. Wenn man den Luxus eines Zweitgerätes hat macht man sich wenig Gedanken darüber wofür man den Dobson noch nutzen könnte als einfach entspannt durchzu schauen
UHC geht gut, OIII wird unten rum schon arg dunkel würde ich mal sahen. Also erstmal UHC 2" und ein Adapter mit Gewinde. Nur aufpassen das man den nicht aus Versehen beschädigt wenn man ein kleines Okular reinschiebt. Was man gerne vergisst. Als dobsonaut arbeitest du viel mit der Karte. Ein kleiner Campingtisch für die Karte und eine gute Rotausleuchtung sind Gold wert! Du wechselst von Karte zu Teleskop und zurück. Bei schweren Objekten gerne 5 mal hin und her um Muster zu Vergleich. Da ist es mühsam das aufm Schoß zu haben. Und je nach Teleskop und Körperlänge einen Beobachtungsstuhl. Das Beruhigt die Beobachtungslage ungemein.
Grüße Sebastian
 
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Hallo und vielen Dank für eure Tipps und Erfahrungsberichte bisher.

Das Hobby ruhte bei mir etwa 20 Jahre lang durch persönliche Umstände und Umzug. Damals im Ruhrpott war ich auch einer Volkssternwarte angeschlossen. Aber im Ruhrpott hat ja auch irgendwie fast jede größere Stadt eine Volkssternwarte. Hier oben im Norden sind diese leider etwas dünner gesät. Sternenatlas und Atlas für Himmelsbeobachter stehen noch im Regal. Damals kam GoTo ja erst so langsam in Mode (genau wie die CCD-Fotographie, ich selbst habe Planeten noch gezeichnet). Für mich macht aber nicht nur der Anblick des gesuchten Objektes den Reiz aus, sondern es auch am Himmel bzw. mit dem Teleskop zu finden.

Gekauft habe ich noch nichts, wollte nichts überstürzen und insbesondere für Planeten ist es ja aktuell eh etwas ungünstig.
Der Dobson von GSO hat ein Kugellager, statt Teflonpads oder? Da habe ich von manchen gehört, dass die Kugellager dann wiederum etwas zu leichtgängig sind?
Hat der 1,25" Adapter von GSO ein Filtergewinde bzw. ist auch lang genug, dass man nicht mit dem Okular dann an den Filter stößt?

Im sinnvollsten wäre es wohl wirklich, wenn man vorher mal an verschiedene Geräte "Hand angelegt" hat um ein Gefühl für das Instrument zu bekommen.
 
Mein GSO hat in den Höhenlagern Teflonpads, sowie unten Nadellager, und geht für mein Empfinden butterweich.
Der 1,25“-Adapter hat ein Filtergewinde und ist lang genug. Jedoch hat die 2“-Verlängerung kläglich versagt (Ring aus Nut gerutscht und im Okular verklemmt), da lohnt sich ein Upgrade.
 
Seit ein paar Wochen steht das Teleskop nun bei mir im Arbeitszimmer, konnte aus zeitlichen oder witterungsbedingten Gründen aber noch nicht ausprobiert werden. Gestern Abend habe ich es dann, trotz der ungünstigen Bedingungen, einmal kurz vor die Tür gestellt. Für viel mehr als ein paar Blicke auf den Mond und einen kurzen Blick auf M 57 (war trotz der schlechten Bedingungen auf Anhieb zu finden und zu sehen), hat es nicht gereicht (der Wecker geht werktags sehr früh). Zumindest habe ich mal ein Gefühl für das Teleskop bekommen.

Um das Teleskop an einem Stück zu transportieren, ist es mir doch etwas zu schwer und unhandlich, so dass ich Box und Tubus doch getrennt transportieren muss. Mit dem 9x50 Sucher muss man erstmal warm werden, vielleicht doch irgendwann ein Telrad. Aber M 57 war schnell zu finden, wenn man sich einmal des Gesichtsfeldes des Suchers bewusst geworden ist. Auch das "schubsen" in beiden Achsen ging leicht von der Hand.

Der Vollmond war natürlich sehr hell, ich werde mir demnächst also mal einen Polfilter anschaffen.

Die 2"-Verlängerungshülse beim Skywatcher hat ein Filtergewinde, funktioniert aber nicht in Kombination mit dem 1,25" Adapter, weil dieser sehr lang ist und ich das Bild dann nicht scharf bekomme. Werde wohl einen alternativen kürzeren 1,25" Adapter kaufen müssen, wenn ich 2" Filter auch mit 1,25" Okularen verwenden möchte. Fraglich ist, wie viele 2" Okulare ich besitzen werde. Großes Gesichtsfeld finde ich bei Verwendung eines Dobson allerdings auch sehr angenehm.

Das Baader Hyperion Aspheric 31 gefällt mir sehr gut (damit ist auch die Übersichtsaufnahme vom Mond entstanden). Das beim Teleskop beiliegende 25 mm Okular tut für den Anfang auch seinen Dienst. Hätte aber gerne zwischen 25 und 13 noch mal ein Okular mit großem Gesichtsfeld und bequemen Einblick. Vielleicht aber auch eine 2" Barlow 2x in Verbindung mit dem Baader 31?

Weil die Nächte immer kürzer werden, wird es wohl auch erstmal einen Sonnenfilter geben, um am Tage das Teleskop einmal aufzubauen. Ein Folienfilter wird es wohl werden.

Die Sicht aus dem Garten ist doch sehr eingeschränkt, werde mir wohl mal einen Spot an einem Feldrand oder Deich suchen müssen in der näheren Umgebung. Dann muss das Auto eben mal benutzt werden. Setze sonst vor allem aufs Fahrrad, aber für mein Lastenrad ist das Teleskop etwas zu groß (ohne Umbau der Ladefläche) und die Optik viel zu empfindlich für mein ungefedertes Bullitt.

Testweise habe ich mein iPhone XS mal ans Okular gehalten.
 

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Mittlerweile konnte ich mit dem Dobson erste Erfahrungen sammeln. Ich habe mir auch eine 2x Barlowlinse in 2" von Explore Scientific besorgt und Adapter für meine DSLR (Nikon D5500). Zumindest helle Objekte, wie die Sonne (u.a. heute bei der partiellen Sonnenfinsternis) und Mond sind damit sicherlich auch ohne Nachführung abbildbar.

Nun überlege ich, was die nächsten Schritte sein könnten. Am meisten Gefallen habe ich an unser Sonnensystem. Sonne, Mond und Planeten würde ich auch gerne fotografisch festhalten. Richte den Blick aber auch gerne mal weiter hinaus, aber für visuell habe ich ja den 8" Dobson. Doppelsterne finde ich auch interessant.

Das Dobson Schubsen ist schon in Ordnung, aber ich hätte doch gerne etwas mit Nachführung, auch wenn das mehr Aufbauzeit kostet. Für den schnellen Blick, habe ich ja den Dobson.
Eine richtige paralaktische Montierung (also keine Polhöhenwiege) für den Dobson ist sicherlich zu schwer und zu teuer, also wird auch mindestens ein zweites Teleskop von Nöten sein.
Ich liebäugle ja durchaus mit einem Apo f7 oder f8 (reicht da ein Duplet?) zwischen 100 und 135 mm Öffnung, aber die sind auch nicht unbedingt günstig. In der Preisklasse würde dann aber auch ein 8" SC liegen, der ja durchaus kompakter ist und mehr Brennweite (aber schlechteres Öffnungsverhältnis) bietet.

Bei der Montierung hatte ich an eine EQ5 oder besser HEQ5 gedacht, um mich bei der Wahl des Teleskops oder zukünftiger Anschaffungen nicht ganz einzuschränken. Die HEQ5 geht aber auch noch mal ins Geld. Montierung und Teleskop (Apo der SC) summieren sich dann sicherlich auf rund 3000 EUR. Das ist für den Anfang dann doch etwas viel.
Vielleicht für den Anfang dann doch erstmal die Montierung (HEQ5) als Grundlage und dazu ein günstigerer F5 Newton z.B. mit 150 mm Öffnung um die Montierung auch nutzen zu können? Oder macht der Newton neben dem 8" Dobson weniger Sinn?
 
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