ChristianOL
Mitglied
Hallo zusammen,
bei all dem Mist, der derzeit in der Welt passiert, habe ich wieder angefangen Carl Sagan und Co zu lesen und wollte wieder in mein altes Hobby aus der Jugendzeit einsteigen: der Astronomie. Mir hat es vor allem das Sonnensystem angetan, blicke aber gerne auch mal weiter in die Ferne. Bevor ich mir für mehrere Tausend Euro ein Equipment zusammenstelle, wollte ich erstmal einfach wieder einsteigen.
Ich habe mich nach Recherche für einen 8" Dobson entschieden, genauer gesagt den von Skywatcher (200 mm / 1200 mm). 8" sind noch gut zu handhaben und lassen sich evt. später auch mal auf eine EQ-Montierung setzen, wenn ich dann doch tiefer einsteigen möchte.
Ich wohne etwas ländlich in Norddeutschland bei Oldenburg. Beobachtungsspots wären auf die Schnelle mal mein Garten (mit nicht ganz optimalen Bedingungen), aber auch ein Feldrand mit guten Blick nach Süden wäre möglich.
Wie geschrieben, denke ich sind Mond und Planeten ganz dankbare Objekte, aber Galaxien, Nebel und Sternhaufen suche ich auch mal gerne und schaue mir diese an.
Mein Gesamtetat für den Anfang habe ich mir auf etwa 800 EUR gesetzt. Das Skywatcher gibt es für ca. 500 EUR. Dabei sind bereits ein 25 mm und ein 10 mm Okular, die ich wohl erstmal benutzen würde, statt diese direkt zu tauschen (auch wenn vielleicht die Qualität häufig eher bescheiden ist). Im ersten Rutsch würde ich mir wohl dann auch gleich einen Justierlaser mitbestellen. Frage ist, ob der Skywatcher Dobson bereits über eine Mittelmarkierung verfügt?
Welche Okulare würden den Einstieg abrunden? Ich hatte an ein 2" Übersichtsokular gedacht bei etwa 30-32 mm und 70-80° FoV. Macht es dann Sinn ein 6 mm Okular für Planetenbeobachtung zu kaufen (bei ähnlichem FoV)? Oder eher noch einen Zwischenschritt zwischen dem 25 mm und 10 mm?
Field of View ist bei einem Dobson nicht ganz unerheblich, nehme ich an? Damit ein Objekt länger sichtbar bleibt, bevor ich den Dobson schubsen muss?
Macht es Sinn generell auf 2" Okulare zu setzen, auch wenn man einen Filterkauf in Betracht zieht? Weiß jemand, ob der beiliegende Adapter-Ring für 1,25" Okulare beim Skywatcher ein Filtergewinde hat, damit ich generell auf 2" Filter setzen kann? Oder muss ich dann noch einen Adapter mit Filtergewinde kaufen? Ich hatte für den Anfang an einen Polfilter für die Mondbeobachtung gedacht und dann optional an einen Nebelfilter. Ob UHC oder OIII-Filter für den Anfang bin ich noch unschlüssig.
Zum Schluss: Ich weiß, dass ein Dobson prinzipiell nicht für die Fotografie geeignet ist, da ich dafür eine EQ-Montierung brauche, dennoch würde ich gerne erste Versuche an Mond und Planeten machen oder mal ein Video aufnehmen. Bevorzugt dann mit meiner Nikon D5500. Da bräuchte dann lediglich einen Adapter von T2 auf Nikon (T2-Anschluss hat das Skywatcher ja) oder müsste ich auf Okularprojektion setzen, um bei den Planeten noch etwas rauszuholen? Da gibt es ja auch bereits Okulare mit entsprechendem Gewinde?
Vielen Dank schon mal für eure Antworten!
bei all dem Mist, der derzeit in der Welt passiert, habe ich wieder angefangen Carl Sagan und Co zu lesen und wollte wieder in mein altes Hobby aus der Jugendzeit einsteigen: der Astronomie. Mir hat es vor allem das Sonnensystem angetan, blicke aber gerne auch mal weiter in die Ferne. Bevor ich mir für mehrere Tausend Euro ein Equipment zusammenstelle, wollte ich erstmal einfach wieder einsteigen.
Ich habe mich nach Recherche für einen 8" Dobson entschieden, genauer gesagt den von Skywatcher (200 mm / 1200 mm). 8" sind noch gut zu handhaben und lassen sich evt. später auch mal auf eine EQ-Montierung setzen, wenn ich dann doch tiefer einsteigen möchte.
Ich wohne etwas ländlich in Norddeutschland bei Oldenburg. Beobachtungsspots wären auf die Schnelle mal mein Garten (mit nicht ganz optimalen Bedingungen), aber auch ein Feldrand mit guten Blick nach Süden wäre möglich.
Wie geschrieben, denke ich sind Mond und Planeten ganz dankbare Objekte, aber Galaxien, Nebel und Sternhaufen suche ich auch mal gerne und schaue mir diese an.
Mein Gesamtetat für den Anfang habe ich mir auf etwa 800 EUR gesetzt. Das Skywatcher gibt es für ca. 500 EUR. Dabei sind bereits ein 25 mm und ein 10 mm Okular, die ich wohl erstmal benutzen würde, statt diese direkt zu tauschen (auch wenn vielleicht die Qualität häufig eher bescheiden ist). Im ersten Rutsch würde ich mir wohl dann auch gleich einen Justierlaser mitbestellen. Frage ist, ob der Skywatcher Dobson bereits über eine Mittelmarkierung verfügt?
Welche Okulare würden den Einstieg abrunden? Ich hatte an ein 2" Übersichtsokular gedacht bei etwa 30-32 mm und 70-80° FoV. Macht es dann Sinn ein 6 mm Okular für Planetenbeobachtung zu kaufen (bei ähnlichem FoV)? Oder eher noch einen Zwischenschritt zwischen dem 25 mm und 10 mm?
Field of View ist bei einem Dobson nicht ganz unerheblich, nehme ich an? Damit ein Objekt länger sichtbar bleibt, bevor ich den Dobson schubsen muss?
Macht es Sinn generell auf 2" Okulare zu setzen, auch wenn man einen Filterkauf in Betracht zieht? Weiß jemand, ob der beiliegende Adapter-Ring für 1,25" Okulare beim Skywatcher ein Filtergewinde hat, damit ich generell auf 2" Filter setzen kann? Oder muss ich dann noch einen Adapter mit Filtergewinde kaufen? Ich hatte für den Anfang an einen Polfilter für die Mondbeobachtung gedacht und dann optional an einen Nebelfilter. Ob UHC oder OIII-Filter für den Anfang bin ich noch unschlüssig.
Zum Schluss: Ich weiß, dass ein Dobson prinzipiell nicht für die Fotografie geeignet ist, da ich dafür eine EQ-Montierung brauche, dennoch würde ich gerne erste Versuche an Mond und Planeten machen oder mal ein Video aufnehmen. Bevorzugt dann mit meiner Nikon D5500. Da bräuchte dann lediglich einen Adapter von T2 auf Nikon (T2-Anschluss hat das Skywatcher ja) oder müsste ich auf Okularprojektion setzen, um bei den Planeten noch etwas rauszuholen? Da gibt es ja auch bereits Okulare mit entsprechendem Gewinde?
Vielen Dank schon mal für eure Antworten!