eVscope getestet

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Also,

auch wenn ich manchmal etwas patzig rüberkomme, so ist es nicht gemeint.
Ich möchte nur keine Diskusion ob sinnlos, überteuert oder geil, haben.
Der letzte Thread wurde geschlossen, weil sich alle gegenseitig aufgeschaukelt haben.
Hier noch einmal mein Anliegen.
Ich möchte einfach etwas experimentieren, was mit dem EvScope so machbar ist. Für den einen ist es schon ein schwerwiegender Eingriff einen Filter an die Kamera zu schrauben, der andere will genau wissen wie das Ding funktioniert. Mein Ding ist eben letzteres. Auch auf die Gefahr hin, dass dabei das Zeitliche segnet.
Mir ist bewusst wie man einen Raspberry mit einer Kamera und einem Teleskop verbindet.
Was Hartmut hier aber schreibt, ist genau was ich über diese Teile denke. Ich will ein Teleskop, welches ich mal schnell auf den Balkon stellen kann und 3 Tasten drucken muss. Kein Einnorden, kein umständliches Gefrickel mit Kabeln und Software.
Um das ganze mal abzukürzen. Ich werde mir also eins besorgen und dann mal eine Kopie der SD Karte machen. Die Seite jankais3e kenne ich. Leider scheinen die Infos nicht mehr aktuell zu sein. Der SSH Zugang geht nicht mehr. Aber auch Unistellar nutzt Linux und die da üblichen Programme. Ich kann mir nicht vorstellen dass die das Rad noch einmal neu erfunden haben.
Ihr könnt aber gerne mal zusammenrechnen was eine Montierung ( mit Encodern ) + Teleskop + Kamera + Netzteile für Raspberry und Monierung + Akku + Raspberry + SD Karte + Gehäuse + Kabel zur Montierung ( wenn nicht Wifi oder Blauzahn ) und ein OLED Okular so kosten.
Wer mir das für 1200 Euro funktionsfähig zusammenstellen kann, dem nehme ich 2 Sets ab. Natürlich muss die Software so einfach zu bedienen sein und fertig eingerichtet , wie beim eVScope.
So und nun bitte keine Diskusion mehr über Sinn oder Unsinn. Ich weiß selbst dass ich mit einem "normalen" Teleskop mehr lerne am Nachthimmel. Das will ich aber gar nicht.

Tino
 
Hi Tino,

du kannst in einem Forum nicht bestimmen, wohin die Diskussionen gehen.

Ich verstehe nicht, dass du ein Teleskop willst, wo du nur auf einen Knopf drücken musst, aber gleichzeitig willst du es auseinandernehmen und verbessern.
Umgekehrt stell dir doch einfach ein Setup mit einer Kamera, einem Teleskop, Montierung und einem Mini PC/Raspberry PI zusammen. Da hast du die volle Freiheit und es ist ziemlich sicher günstiger. Du kannst hier im Forum schon genug Vorschläge dazu anschauen oder danach fragen.

Ein Problem ist ein bisschen die Komplettautomatisierung. Bei den selbstzusammengestellten Setups gibt es meistens ein paar "manuelle" Eingriffe.
Polar Alignment ist natürlich inzwischen ein alter Hut. Da gibt es genug automatisierte Lösungen (zB Celestron Smartsense, NINA 3PPA Plugin, SharpCap).
Bei einer Alt/Az Montierung wie dem DWARF II oder dem eVScope brauchst du Polar Alignment sowieso gar nicht.
Nimm eine übliche GoTo Alt/Az Montierung, stell sie auf und führe ein einmaliges Alignment durch. Fertig, du kannst anfangen, wo ist das Problem?
Beim Fotografieren kannst/solltest du sowieso auch noch Plate Solving machen, dann ist die Position ganz genau bestimmt.

Gruß
Peter
 
Hi,

mir ist gerade noch das alte Video zum Selbstbau eines "Smart" Teleskops vom Lazy Geek wieder über den Weg gelaufen:

Da bleibst du unter ca. 1200€.

Gruß
Peter
 
Ich will ein Teleskop, welches ich mal schnell auf den Balkon stellen kann und 3 Tasten drucken muss. Kein Einnorden, kein umständliches Gefrickel mit Kabeln und Software.
und im Ergebnis kommt dann ein Bild heraus, was man schon vor 15 Jahren mit einer Webcam und einem Schülerteleskop und einer Billigmontierung hinbekommen hat. Gut, dafür hatte man einiges an Zeit und Nerven investieren müssen.
Heute ist das Ding mit Elektronik vollgestopft, aber das ist eben wie beim Huhn, entscheidend ist was hinten rauskommt und das reisst mich eben nicht vom Hocker.
Wenn der Reiz aber darin besteht so ein Teil zu optimieren und umzubauen, dann ist das ja in Ordnung und ich muss ja auch nicht alles nachvollziehen können.

Gruß Thomas
 
und im Ergebnis kommt dann ein Bild heraus, was man schon vor 15 Jahren mit einer Webcam und einem Schülerteleskop und einer Billigmontierung hinbekommen hat. Gut, dafür hatte man einiges an Zeit und Nerven investieren müssen.

ja und wo ist denn dein Problem?
Der Fortschritt ist eben das man dieses Ergebnis jetzt ohne einiges an Zeit und Nerven zu investieren erreichen kann und das ist doch toll.

Heute ist das Ding mit Elektronik vollgestopft, aber das ist eben wie beim Huhn, entscheidend ist was hinten rauskommt und das reisst mich eben nicht vom Hocker.

Nöö entscheidend ist nicht nur was hinten rauskommt sondern auch welchen Aufwand man betreiben muss um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen.
Deine einseitige Betrachtung wird der Gesamtsituation nicht gerecht.
Entscheidend ist das Gesamtpaket und nicht nur eine Facette.
Also das Verhältnis zwischen Aufwand und Ergebnis und da schneiden Smart Teleskope aufgrund des hier sehr geringen Aufwandes sehr gut ab.
Auch wenn hier das Ergebnis im Vergleich zu Aufnehmen die mit weitaus größerem Aufwand gewonnen wurden nicht ganz so super ist.

Wer das nicht erkennt hat leider schlicht und ergreifend den Sinn und Zweck von Smart Teleskopen nicht verstanden.
Er geht hier nicht darum neu Rekorde bei den Ergebnissen zu erzielen sondern darum den Aufwand auf ein Minimum zu beschränken.
Das ist hier der technische Fortschritt und das revolutionäre an diesem Konzept.
Noch nie war es so einfach EAA zu betreiben wie mit einem Smart Teleskop.

Und sogar bezüglich Preis der bisher in der Tat noch ein Schwachpunkt bisher verfügbarer Smart Teleskope war stellt das neue DWARF II mittlerweile alles andere in den Schatten.
Keine Bastellösung kann auch nur annähernd beim Preis an das Smart DWARF II rankommen.
Eine einzelne Komponente bei einer Bastellösung kostet meist allein schon so viel wie das komplette DWARF II.
Allein eine günstige GOTO Montierung hat den Preis, allein ein ASIAIR Computer hat den Preis, allein eine Astrocam hat den Preis, allein das StarSense Modul hat den Preis den das Komplette DWARF II kostet und das vereinigt alle genannten Komponenten und eine Optik natürlich auch noch.
Das ist einfach unschlagbar.

Grüße Gerd
 
Hallo,
Was willst du als Antwort auf deine obige Frage?
Ein schlichtes "Ja"?
Ohne Erklärung, was damit alles zusammenhängt?
Man könnte dir auch antworten "ja, das geht, aber wie, ist dein Problem", weil du ja keine Diskussion möchtest.
Das ist die Krux in einem Forum. Man stellt eine Frage, möchte aber keine Diskussion, oder Erklärung. :unsure:

Sorry, mein Fehler, das ich jetzt auf deinen letzten Beitrag geantwortet habe.

Ich fürchte du hast die Intention der Frage von Tino nicht ganz erfasst.

Der Aufbau ist ja im Netz zu finden, zumindest einige Details. Verbaut ist ein Raspberry Pi, das OLED hängt am HDMI Port und die Kamera an der CSI Schnittstelle.
Ich frage mich, ob man die Kamera auch gegen eine andere ersetzen könnte. Leider sind keine Details zum SD Karteninhalt zu finden. Außer dass auch Doom auf dem Teil läuft ;-)
Vielleicht interessiert sich ja auch jemand für die Modifikation eines solchen Teleskops.
Und bitte nicht wieder anfangen zu streiten!

Ich interpretiere sie so das Tino an Lösungsvorschlägen interessiert ist und hier hofft mit Gleichgesinnten an Lösungen zu arbeiten und diese hier zu diskutieren.
Das eine Umsetzung seines Vorhabens nicht so einfach ist weiß er sicherlich auch ohne das man ihn diesbezüglich noch mal extra belehrt.
Und ich verstehe das er enttäuschst ist wenn hier nur Belehrungen mit Weisheiten kommen die er offensichtlich eh schon kennt.
Lösungsansetze wäre da sehr viel interessanter.
Daher von mir mal ein interessanter Link mit nützlichen Infos.



Grüße Gerd
 
Ja Gerd, dann haben wir wohl unterschiedliche Auffassungen von Fortschritt und das ist ja auch in Ordnung.
Ich bin da eher ergebnissorientiert und die Resultate hauen mich, wie bereits geschrieben, nicht vom Hocker.
Mit ähnlichem Aufwand wie früher und moderner Technik betreffend Optik, Sensoren und Software ist man heute in der Lage wesentlich bessere Aufnahmen zu liefern
als man das noch vor z.B. noch vor 10 Jahren konnte.
Wenn es die Intension der Smart Teleskope ist, mit minimalem Aufwand einfache Bildergebnisse zu liefern, dann habe ich das auch verstanden.
Beeindruckt haben mich die Bilder der vaonis hyperia, da ist der Preis mit 45000$ allerdings nicht mehr so smart.
Ist nicht mein Weg und ist auch nicht meine Welt, wenn ich die smarten Typen in den Werbetrailern der Smart Teleskope sehe und das ist genau die Zielgruppe und der Markt, der damit erschlossen werden soll. Diese Teleskope werden ihre Liebhaber finden, das ist für mich auch kein Problem, aber Fan werde ich nicht, auch wenn ich da bei Gerd auf wenig Verständniss stoßen werde.

Gruß Thomas
 
Natürlich muss die Software so einfach zu bedienen sein und fertig eingerichtet , wie beim eVScope.
Das finde ich ein sehr schönes Ziel und wünsche dir viel Erfolg dabei! Kennst du jemanden der bereits in dem Bereich Software erstellt hat welche alle diese Anforderungen erfüllt? Oder bist du ggf. selber Programmierer? Wieviel Zeit schätzt du bräuchtest du dafür das alles zu programmieren?
Denn das ist ja die eigentliche Hauptaufgabe welche die Einfachheit bezüglich der Bedienung ausmacht.
Und wie lautet der Plan für die weitere Zukunft? Würdest du deine Software auch auf andere Hardware portieren? Anpassungen für die nächsten Generationen von Smartphone-Betriebssystemen? Patches für Lücken in Protokollen und Firmware?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Ihr lieben Streithansel! - und Streithansel ist jetzt durchaus nett gemeint!

Ich verstehe die emotionale Aufladung zu diesem Thema nicht. Ich bekomme immer wieder in den Diskussionen rund um EAA und "smarte" Teleskope den Eindruck, dass so manchen quer im Hals stecken bleibt, dass es mit EAA zuerst Mal überhaupt einen Weg gibt der es ermöglicht anders als bisher üblich sich mit Astronomie zu beschäftigen.

Da gibt es Puristen die von echten Photonen auf der Netzhaut sprechen und deshalb eine astronomische Beobachtung überhaupt nur als real, echt und richtig empfinden wenn man mit dem eigenen Auge hinter einem Okular sitzt. Für mich ist das ungefähr so, als führe man eine Diskussion ob eine per Telefon geführte Unterhaltung überhaupt als real, echt und richtig anzusehen sei. Denn man wolle den echten Schalldruck der Stimme des Gesprächspartners auf dem eigenen Trommelfell spüren. Wenn da eine Elektronik dazwischen ist die Audio in elektrische Impulse umwandelt, überträgt und dann über einen Lautsprecher wiedrgibt - nein das ist als echte Kommunikation noch dazu über lange Distanzen abzulehnen ... daher EAA hat nichts mit echter Astronomie zu tun.

Da gibt es die Pefektionisten, die ob Ihres eingeschränkten Budgets zwar nur vom eigenen Hubble in der Umlaufbahn träumen können und deshalb Ihr mögliches eingesetztes Aufwand (Zeit&Budget)/Nutzen- (Qualität) Verhältnis quasi als zu erreichenden Minimal-Qualitätsstandard definieren. Daraus wird abgeleitet, alles was mit geringerem Zeitaufwand Ergebnisse liefert, kann gar nicht sein und ist deshalb nicht akzeptabel. In Anbetracht dass für ein Astrofoto stundenlang belichtet und tagelang nachgearbeitet wird, aber ein EAA-Ergebnis nach wenigen Sekunden oder Minuten also im Vergleich zu klassischer Astrofotografie quasi sofort vorliegt, kann man so einen "Astro-Schnappschuss" nie nicht akzeptieren - EAA hat also nichts mit echter Astronomie zu tun.

Da gibt es an Astronomie Interessierte die sich weder um Purismus noch um Perfektion scheren, sondern einfach der Faszination von astronomischen "Erleben" erliegen, erliegen wollen ohne sich um die dafür verwendeten Hilfsmittel, Geräte und Wege kümmern zu müssen. Um im meinem Bild (zwei Absätze höher) mit der echten, realen und wirklich geführten Kommunikation mit originalen, unverfälschten Audiowellen zu bleiben, sich einfach ein Telefon kaufen ohne im Detail nachzudenken, was, wie, warum um damit aus der Ferne Unterhaltungen führen zu können ... also um zur Astronomie zurück zu kommen einfach so ein EAA-Smart-Roboter-Teleskop hinstellen und der Faszination sich hingeben welche vermutlich jeder empfindet wenn er sich bewusst wird, dass er gerade einen Blick in die Millionen und Milliarden alte Zeitgeschichte des Universum erhascht!

Ich interpretiere sie so das Tino an Lösungsvorschlägen interessiert ist und hier hofft mit Gleichgesinnten an Lösungen zu arbeiten und diese hier zu diskutieren.
Das eine Umsetzung seines Vorhabens nicht so einfach ist weiß er sicherlich auch ohne das man ihn diesbezüglich noch mal extra belehrt.
Und ich verstehe das er enttäuschst ist wenn hier nur Belehrungen mit Weisheiten kommen die er offensichtlich eh schon kennt.
Lösungsansetze wäre da sehr viel interessanter.
Daher von mir mal ein interessanter Link mit nützlichen Infos.

Da liege ich mit Gerd @Gerd_Duering :y:genau auf einer Linie! Gute Aussage und Hilfestellung für Tino der ausschließlich und höflich und sachdienliche Diskussion gebeten hat.

Ich betreibe fast ausschließlich EAA, allerdings mit selbst zusammengestellten, gebastelten Setups und weiß um den Aufwand den man dafür sowohl an Zeit und Budget reinstecken muss. Daher liegt mir als "Bastler" der Gedanke eine "fertige" Lösung im Nachgang zu verbessern und zu optimieren durchaus nicht fern. Wenn man auf einer vorhandenen, fertigen Lösung aufbauen könnte, müsste man an vielen Stellen das Rad nicht neu erfinden und würde nur an erreichbaren Verbesserungen arbeiten müssen. Ich hatte mir das durchaus vor zwei Jahren auch so überlegt, mich aber dann doch für ein komplett eigenes EAA Setup entschieden. Ich würde gerne mit meinen selbst gemachten Erfahrungen mithelfen wenn denn zu einer Optimierung eines fertigen Setups überhaupt eine seriöse Diskussion in Gang kommen würde ...

Ich wünsche uns allen, bleiben wir neugierig und offen für alles Neue und Ungewohnte, lasst uns Ziel-Orientiert ohne Emotionen diskutieren und freuen wir uns auf positive und erstaunliche Überraschungen!

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald


PS: Ich habe mich astronomisch ganz andres entwickelt ( "Ich betreibe fast ausschließlich EAA" ) wie ich selbst in meinem Beitrag #110 vor gut zwei Jahren hier selbst damals gedacht habe. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja Gerd, dann haben wir wohl unterschiedliche Auffassungen von Fortschritt und das ist ja auch in Ordnung.
Ich bin da eher ergebnissorientiert und die Resultate hauen mich, wie bereits geschrieben, nicht vom Hocker.

Ja offensichtlich aber ich meine mit deiner einseitigen Fixierung auf das Ergebnis wirst du dem Begriff Fortschritt nicht gerecht und du stehst da mit dieser einseitigen Betrachtung meiner Meinung nach recht alleine da.
Fortschritt kann eben auch eine Erleichterung bedeuten ohne dass das Ergebnis dann ein anderes ist.
Eine Waschmaschine bringt zb. so eine Erleichterung und ist daher ein Fortschritt gegenüber dem Waschbrett der Urgroßmutter.
Auch wenn die Urgroßmutter vor 100 Jahren mit ihrem Waschbrett die Wäsche schon genau so sauber bekommen hat wie das heute mit der Waschmaschine geht.

Nach deinem Verständnis von Fortschritt wäre eine moderne Waschmaschine kein Fortschritt gegenüber dem Wachbrett von damals da das Ergebnis in beiden Fällen ja das Gleiche ist.
Nach meinem Verständnis von Fortschritt ist die moderne Waschmaschine sehr wohl ein Fortschritt da sie eine erhebliche Erleichterung gegenüber dem Wachbrett bietet.
Auch wenn das Ergebnis kein anderes ist als mit dem Waschbrett.
Und nicht anders ist es nun mal mit Smart Teleskopen.
Auch diese bieten nun mal gegenüber der Mühsahl bei klassischer Vorgehensweise eine erhebliche Erleichterung.
Genau so wie bei der Waschmaschine zum Waschbrett.

Mit ähnlichem Aufwand wie früher und moderner Technik betreffend Optik, Sensoren und Software ist man heute in der Lage wesentlich bessere Aufnahmen zu liefern
als man das noch vor z.B. noch vor 10 Jahren konnte.

Ja natürlich aber für mich zählt hier das Verhältnis von Aufwand und Ergebnis.
Ein besonders gutes Ergebnis nütz nicht viel wenn der Aufwand zu groß ist.
Ein Akku mit kostspieliger Zellchemie wegen der Verwendung seltener und teurer Rohstoffe ist nicht unbedingt der Beste auch wenn er die höchste Energiedichte erreicht.
Ein Akku der mit preiswerten Rohstoffen auskommt kann daher durchaus auch dann als Fortschritt angesehen werden wenn seine Energiedichte geringer ist.
Da muss auch keiner mit der teuren und umweltschädlichen Zellchemie Prahlen das er die Energiedichte aktueller preiswerter umweltfreundlicher Akkus schon vor 10 oder gar 20 Jahren erreicht hatte und das deswegen die neuen Akkus kein Fortschritt wären.
Es kommt eben immer darauf an welchen Parameter man betrachtet und welcher Parameter einem besonders wichtig ist.

Im Fall der Smart Teleskope ist dieser Parameter der Aufwand und wem ein möglichst geringer Aufwand wichtig ist der wird auch Abstriche bei anderen Parametern in Kauf nehmen.
So ist es nun mal im Leben, man kann selten alles gleichzeitig haben.

Grüße Gerd
 
Das Wort zum Sonntag am Samstag?

Sorry ;)
 
Ich verstehe die emotionale Aufladung zu diesem Thema nicht. Ich bekomme immer wieder in den Diskussionen rund um EAA und "smarte" Teleskope den Eindruck, dass so manchen quer im Hals stecken bleibt, dass es mit EAA zuerst Mal überhaupt einen Weg gibt der es ermöglicht anders als bisher üblich sich mit Astronomie zu beschäftigen.
Hi Ewald,
ist hier bei der neu aufgewaermten Diskussion hier wohl nicht der Fall.

Hier liegt eher ein klassisches "man redet aneinander vorbei" vor:
Jemand moechte ein "push-one-button" Teleskop modden (ok) und sucht nach Hilfe/Tips/Anregungen.

Normalerweise ist "Aufbohren von einfacher Konsumelektronik" eine Strategie, um mit preiswerten Sachen ueber Funktionserweiterung mehr 'rauszuholen.
Die "emotionale Aufladung" leitet sich aus dem intuitiven Unverstaendnis einiger dafuer ab, dass das besagte "push-one-button" Teleskop halt teurer ist, als es eine modulare Loesung mit besseren Eckdaten es von vorneherein waere.

Eigentlich ein Klassiker, jemand will "wie geht das?" wissen und bekommt Antworten auf "was soll das?".

Mehr wuerde Ich in Sachen EAA in diese aufgewaermte Saga hier nicht hereininterpretieren.

Wo liegt der eigentliche Fehler von Tino (alias @Neuge)?

Klarer Fall: Haenge halt so eine Frage nicht an einen epischen und bereits durchpolarisierten Thread wie diesen hier, bei denen (frei nach Karl Valentin) schon alles gesagt ist, und zwar auch schon von allen, aber noch nicht mindestens fuenf mal, sondern stelle deine Frage praezise formuliert lieber ganz frisch im Selbstbauforum.

Da steht das dann unter einem anderen Stern.
Sozusagen.

Gruss & CS
 
Klarer Fall: Haenge halt so eine Frage nicht an einen epischen und bereits durchpolarisierten Thread wie diesen hier, bei denen (frei nach Karl Valentin) schon alles gesagt ist, und zwar auch schon von allen, aber noch nicht mindestens fuenf mal, sondern stelle deine Frage praezise formuliert lieber ganz frisch im Selbstbauforum.

Ich glaube nicht das die Sache im Selbstbauforum so viel anders gelaufen wäre.
Die von Ewald so trefflich beschriebene Lagerbildung mit ja eher ideologischen Beweggründen besteht hier nun mal und würde sich natürlich auch im Selbstbauforum nicht plötzlich auflösen.

Man könnte allenfalls drauf hoffen das dort andere Leute Antworten.
Die von dir angesprochene Problematik.

Eigentlich ein Klassiker, jemand will "wie geht das?" wissen und bekommt Antworten auf "was soll das?".

Wäre mit Sicherheit auch im Selbstbauforum aufgetreten.
Man hätte also zur vermeintlich günstigeren reinen Bastellösung geraten und nach dem Sinn des Pimperns beim Smart Teleskop gefragt.

Dass liegt vor allem daran das viele beim Preis das Smart Teleskop gerne unfair behandeln in dem sie es mit Bastellösungen vergleichen die ebnen längst nicht die gleichen Gebrauchseigenschaften haben.

So ist zb. das von Peter propagierte Projekt


Längst keine gleichwertige Lösung da hier das automatische Alignment nicht realisiert wurde.
Dazu müsste man das StarSense Modul auch noch mit dazu packen und das kostet allein noch mal satte 500 extra.


Aus den vermeintlich günstigeren 1200 werden dann also locker 1700.
Ein fairer Vergleich zur oben gezeigten Bastellösung wäre dann das Vespera das ohne Rucksack für rund 2000 angeboten wird.
Mit Rucksack kostet es zwar 2500 aber der ist bei der Bastellösung ja schließlich auch nicht dabei.
Ein wirklich fairer Vergleich kommt also zu ganz ähnlichen Kosten bei Smart Teleskop und vergleichbarer Bastellösung.

Wobei das fertige Vespera natürlich eleganter aussieht als oben vorgestellte Bastellösung und natürlich beim Vespera alles schon fix und fertig ist und keine Bastelarbeiten erforderlich sind bevor man es verwenden kann.
Ich denke da ist ein kleiner Mehrpreis durchaus gerechtfertigt.

Und wenn man das erst mal erkannt hat wird man auch die Frage nach dem Sinn des Pimperns hier ganz anders bewerten.

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,

kleines Preis Update zum eVscope eQuinox


Das bekommt man im Angebot also schon für 1500 und damit ist dieses Smart Teleskop deutlich günstiger wie eine Vergleichbare Bastellösung.
Also eine Bastellösung inklusive automatischem Alignment!

Grüße Gerd
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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