Astrofotografie mit Spiegelreflexkamera Canon 550D welches Teleskop/Ausrüstung brauche ich ? ( Deep Sky u. Planeten Mond und Sonne )

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Ich bin da ziemlich auf Deep Sky Fotografie fixiert, weil man sich hier deutlich mehr "austoben" kann. Und deshalb würde ich die Ausrüstung so planen, um Deep Sky auch vernünftig betreiben zu können. Gut und günstig sind bspw. die SkyWatcher Newton, solche 150er (schon mit Velour-Folie, geschwärzt, mit Blendenring) tauchen immer wieder günstig im Marktplatz auf. Aber in dem Fall sind wir wieder bei einer parallaktischen (mind.) EQ5 mit automatischer Nachführung. Kurze Belichtungen von einigen hundert Bildern wäre nichts für mich (Deep Sky).

Ansonsten kannst Du jetzt schon vor weiteren Käufen anfangen einiges zu lernen. Allgemeine und Astrofotografie, Bildbearbeitung usw., wie bereits mehrfach geschrieben wurde.

Und wenn Du der Meinung bis, so ein Dobson wäre aktuell genau das richtige für Dich, dann kaufen, warum auch nicht. Man könnte eine Suche im Marktplatz starten, aber auch neu halten sich die Kosten in Grenzen.
 
Lieber Patrick,
ich habe es zu Beginn der Diskussion schon geschrieben, dass du unbedingt eine Volkssternwarte/Astroverein besuchen solltest. Dort kannst du verschiedene Verfahren anschauen, ausprobieren und du triffst Menschen, die Fehler bereits kennen, die du sonst auch machen würdest. So kannst du dir darüber klar werden, was du eigentlich willst und vielleicht etwas gebraucht erwerben, was bereits optimiert ist.
Deine Ansprüche sind schon sehr unterschiedlich, einerseits möchtest du unbedingt ein Foto von M42, wie das früher hier gezeigte, was mit einfachsten Mitteln geht, andererseits willst du Strukturen auf Jupitermonden fotografieren, was die ganz hohe Schule ist.
Lass dir Zeit und zeige Geduld, sonst wartet nur Frust auf dich und du versenkst jede Menge Geld.
CS Harald
 
Hi @Velomobilfahrer ,

ein 150/750mm Dobson wird sicher nicht alle Wünsche erfüllen, aber es ist ein praktikabler Einstieg.
Visuell wird es zB erst ab 8 Zoll und mehr interessant (Brennweite ist wurscht, sollte aber nicht zu gross sein, also f/5 oder f/4).

Fotografisch ist aufgrund des Stackings und damit Lichtsammeln über die Belichtungszeit die Öffnung nicht ganz so wichtig, wichtiger ist die Nachführung und Positionierung. Ausser wieder bei Planetenfotografie, dann spielt natürlich die Grösse der Öffnung die Hauptrolle, da ja das Auflösungsvermögen direkt davon abhängt.
Und bei Planetenfotografie macht man sowieso Lucky Imaging. Man braucht also keine grosse, genaue Nachführung.

Ausserdem ist aber auch bei der AF von DeepSky durch das Live-Stacking mit Kurzbelichtungen die Genauigkeit der Nachführung dann doch nicht mehr ganz so wichtig und man benötigt kein Guiding. Aufgrund der Entwicklung der Kameras mit immer weniger Rauschen wird das mM auch die Zukunft sein.

Als Beginner braucht man sich mM erstmal nicht mit so Dingen wie auflösungsbegrenzter Optik oder kompletter Schwärzung der inneren Teile beschäftigen. Das wird alles erstmal keinen grossen, bemerkbaren Effekt bewirken, das sind Optimierungs-Schritte für später. Die heutigen angebotenen Teleskope von den Astro-Händlern sind mM auch alle in Ordnung und solche 150/750mm Dobson unterscheiden sich nicht gross.

Zu Bresser gibt es immer wieder negative Meinungen, die sich aber mM nicht wirklich "beweisen" können. Bresser ist allerdings tatsächlich eine Firma mit sehr günstigen Produkten, die halt auch einfach diesem Preisniveau entsprechen. Ausserdem hatte Bresser früher auch wirkliche Schrott-Produkte ;) . Das wirkt halt nach.

Aber du drehst dich definitiv im Kreis und versuchst Probleme jetzt schon zu lösen, die du noch gar nicht hast. ;)

Gruß
Peter
 
Hallo,

ich bin jetzt etwas irritiert. Lagen die Unsicherheiten nicht vor allem auch bei dem Umgang mit der Software und bei der nötigen Nachbearbeitung der Astroaufnahmen ?
Klar ist ein kleiner Dobson eine günstige Einstiegsmöglichkeit aber ob der Backfokus für deine DSLR reicht ist eher fraglich. Also kommt eventuell noch eine kleine Astrokamera dazu und eine motorisierte Nachführung.

Alles ja möglich und dann ???
Die Avis müssen verarbeitet werden. Die Summenbilder nachbearbeitet. Das ist kein Hexenwerk und es gibt auch reichlich Anleitungen im Internet und auf Youtube.
Aber du warst dir dich gerade da unsicher, oder nicht ?
Falls ja, teste das vor einem Kauf einfach mit der DSLR.
z.B.
100 Bilder vom Orion knipsen
Diese in einen Ordner packen
Stacken mit einer Freeware (fitswork, DSS usw...)
Das Summenbild nachbearbeiten

Oder informiere dich schon jetzt im Internet über die nötigen Schritte bei der Astrofotografie.
Wenn das für dich nachvollziehbar ist, kein Problem. Dann spricht auch nichts gegen die Neuanschaffungen.

Gruß,
Holger
 
Nachtrag:

Ist echt schwierig dir da den richtigen Rat zu geben.
Bei aller Vorsicht und Skepsis muss man ja auch manchmal ins kalte Wasser geworfen werden.
Da ist ja jeder anders. Mir selbst fällt es ja schon schwer bei Neuanschaffungen eine Entscheidung zu treffen.

Ich vergleiche, informiere mich und warte auf ein gutes Angebot. Es fällt mir richtig schwer da endlich zu entscheiden.

Wenn du genug Ehrgeiz hast, wirst du ja nicht so schnell aufgeben. Wenn ein sinvolles Equipment erst einmal da ist kannst du dich damit auseinandersetzen und eben direkt praktische Erfahrungen sammeln. Das wird mit ein wenig Frusttoleranz und genügend Ausdauer schon alles werden.

Letztendlich musst du jetzt selber entscheiden ob du gleich etwas Geld in die Hand nehmen willst oder doch lieber kostenlose Vorerfahrungen mit der DSLR benötigst.

Gruß,
Holger
 
Mir sieht es nach Beratungsresistent aus. Da wird mit jemand telefoniert und schwupp wird wieder alles über den Haufen geworfen, das Pferd zum etlichen male von hinten aufgezäumt, macht sich schon wieder Gedanken um Dinge, die erst mal überhaupt keine Rolle spielen und immer noch nicht weis, wie eine DSLR richtig für Astro zu bedienen ist. Aber immer im Hintergrund die Angst, Geld zu verbrennen.
Genau das wird auch aktuell gerade in dem Thread "Forenmanipulation" erwähnt, in dem geschrieben wird, das ein Anfänger meint, wenn er erstmal so ziemlich viel kauft, damit schöne Astrofotos machen kann, ohne zu wissen, wie das ABC funktioniert.
Man fühlt sich verarsc., weil man helfen will, das Grundwissen zu vermitteln.
 
Bei dem Rumgespringe und Geeiere ziehe ich langsam die Ernsthaftigkeit des Ansinnens in Zweifel. Da ist mir zuviel wildes rumgeträume und zu wenig Substanz. Nu bin ich wirklich weg. Das ist Kindergarten.

CS
Jörg
 
Ich schließe jede Wette ab, das spätestens morgen wieder alles umgeworfen wird.
Ganz nach Konrad Adenauer "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern".
 
@komposer @alle
Die herkömmliche Astrofotografie wirds wohl erstmal nicht werden sondern ( mir fällt gerade das Wort nicht ein ) geht aber in Richtung mehrere Kurzbelichtungen , so das die Nachführung nicht sooo wichtig wird , das dürfte wenn ich es gestern beim Telefongespräch richtig verstanden habe mit einer Planetenkamera gemacht werden und nicht mit meiner Kamera …insgesamt wäre alles viel einfacher es würden gute Bilder entstehen können aber bei weitem wohl nicht so wie man es von dem Hochglanzbildern kennt .

Dabei würde der Aufbau einer schweren parallaktischen Montierung wegfallen , kein Guiden nötig.. , eine nachgeführte Montierung wie die Skywatcher kleine EQ AZ Montierung würde da schon reichen ..das würde mir sehr entgegenkommen.

Zu dem kleinen Bresser Dobson :
Der wurde nicht nur 1x zerrissen in den Foren wie ich jetzt gelesen habe , aber es ist natürlich wie mit allem man kriegt was man bezahlt…
Weil ich ja früher mehrere Jahre visuell beobachtet habe bin ich nicht ganz unvorbelastet …ich habe meine Dobsons durchoptimiert und konnte das Ergebnis deutlich sehen im gesteigerten Kontrast und besserem Bild .
Der 6 Zoll Bresser Minidobson hat einen wenn ichs richtig in Erinnerung habe 53mm Fangsspiegel , fette Fangspiegelstreben . Da braucht man sich nicht wundern wenn ein halbwegs farbreiner Refraktor von 90mm Öffnung am Planeten mehr zeigt .

Gut fairerweise muss man auch sagen der kleine Dobson wurde eher für Leute entwickelt die die ersten Schritte in die Astronomie machen denen wird egal sein ob das Gerät gut oder schlecht abbildet , den Unterschied erkennen sie sowieso nicht können sie auch nicht wie auch ..? . Die wollen durchgucken und sich am gesehenen erfreuen egal ob beugungsbegrenzt oder nicht beugungsbegrenzt .

Wenn man denn mal was besseres vor Augen hatte merkt man den Unterschied sofort . Ich hatte ja einiges an Teleskopen damals … auch etliche Gurken in früher Jugend . Man bekommt was man bezahlt .. ähnliches Beispiel hatte ich erst kürzlich in einem ganz anderen Bereich .. habe einen 55 Zoll TV im 500 Euro Bereich ( heute günstiger ) … mein Kumpel das gleiche 3x so teuer …ich dachte immer mein Bild sei gut aber als ich den Unterschied sah dachte ich nur ,, Krass das gibts ja nicht ”

Den ähnlichen Effekt hatte ich damals bei Teleskopen erlebt .. allein wenn ich den 80mm ED Apo den ich hatte mit den Farbwerfern aus der Jugend hatte , allein die nadelpunkt scharfen Sterne die diese kleine Optik zeigte , der harte Kontrast an Jupiter .. Mond usw .. die Gso Dobson waren ähnlich nur mit viel höherer Auflösung.

Welchen Weg ich in der Astrofotografie einschlage steht jetzt quasi schon fest der beschriebene Weg vermutlich dann eher mit der Kombination Planetencam und kleiner Optik an kleinerer Montierung vermutlich ist es sogar diese EAA Fotografie oder zumindest sowas ähnliches…

Na ja die Idee mit den Ganymedfotos hab ich mir längst aus dem Kopf geschmissen bis ich das technisch und handwerklich drauf habe dürften Jahre vergehen … das ist halt die Königsdisziplin.

Na ja und bei dem Rest ist es wie @komposer es beschrieben hat .. nur bei mir ist es noch schlimmer ausgeprägt weil ich ja weiß das mein Budget nicht riesig ist , mir ein Fehlkauf richtig weh tun würde und viel schlimmer : Mir den Spaß an dem ganzen rauben würde . Da sage ich mir drehe ich mich lieber 30x im Kreis und dann aber mit nötigem Wissen richtig einsteigen .

Und ein ganz anderer Punkt :
Ich denke ja schon an die Zukunft… reicht vielleicht ein absolutes Low Budget Setup jetzt noch aus tut es das in 3 Monaten vielleicht nicht mehr .. habe vorhin z.B. vorhin die EDV Programme auf Youtube angeguckt und das ist bei weitem einfacher als ich mir vorgestellt habe.. dachte so ,, Krass das kriege sogar ich hin .. ” klar dauerts vielleicht ein paar Tage .. aber dann ist man drin ..

Was wäre ideal ?
Ein Setup das alles gut abdeckt .. so wie gestern am Telefon besprochen.. irgendwie sagt mir mein ganzes Bauchgefühl,, Finger weg von dem Bresser ” lieber paar Euro mehr in die Hand nehmen.. und was besseres kaufen wo ich längere Zeit mit glücklich wäre .

Versteht mich bitte nicht falsch … der Weg den ich einschlage steht schon so gut wie fest nur das richtige Teleskop ist noch der Knackpunkt . Gerade da gilt ,, Wer billig kauft kauft 2x ”

Die Idee mit dem Dobson jedenfalls ist ja ansich genial , den Newton könnte ich halt zwecks Fotografie mal eben an die Eq Montierung hängen oder alternativ mit der Rockerbox visuell beobachten . Aber das Bresser Teleskop ist halt nicht das gelbe vom Ei … versteht mich nicht falsch ich erwarte natürlich bei dem Preis kein Highendinstrument weiß aber dass das besser geht .. bestes Beispiel die Gso Newton oder noch besseres Beispiel Orion Uk ..

Ich bin ja immer jemand der sich intensiv informiert und nachforscht im Internet über Produkte, gerade wenns um eine größere Geldausgabe geht .

Gerade in meinem Fall wäre ja die Idee mit dem Minidobson ja schon richtig genial .. gerade weil ich für wenig Geld viel Öffnung hätte , kompakte Bauweise , Möglichkeit der Astrofotografie an kleiner Eq Montierung mit stabilen Stativ wie oben beschrieben.. oder Teleskop mal eben schnell zum Kumpel nehmen um ihm den Mond zu zeigen kein Problem.. es würde halt alles gut abdecken … gut nun könnte ich noch mal schauen ob es Newtons gibt in der Größe die höherwertiger sind .. und als 150/750 sind ..

Falls es die nicht gibt könnte ich mir auch einen ED Refraktor vorstellen nur der hat halt nicht so viel Öffnung…und wenn er sie hat ist er wieder so schwer das er nicht auf die Montierung passt an die ich denke ..

Wie gesagt der Weg wohin es geht steht schon fest .. nur das richtige Teleskop muss noch gefunden werden . Der Newton in besagter Größe wäre halt schon optimal .
 
Na ja und was ich halt noch dazu sagen muss : Lieber 5x eine Idee verwerfen wenn sich eine bessere herauskristallisiert … nichts wäre fataler als ein Fehlkauf aus Unwissenheit… das Telefonat gestern hat halt alle Ideen die ich hatte über den Haufen geworfen .. es kann auch gut möglich sein das meine jetzige Kamera wenn ich mit der Astrokamera arbeite überhaupt keine Rolle mehr spielen wird .
 
Hi,

jetzt aber mal ehrlich. ;)
Sorry, diese Spiegel in dieser Klasse (150mm? lächerlich! ;) ) sind alle gleich gut/schlecht.
Was erwartest du bei diesen Preisen?
Aber nochmal, man kann mit diesen kleinen Newtons wirklich anfangen. Sie sind mM auch nicht zu klein, wg. Obstruktionsverhältnis.

Klar, typisch Bresser ist, dass vielleicht der Aufbau/Material nicht so toll ist. Wobei wie gesagt auch Bresser hat sich da gebessert. Und er verbaut ein 2" OAZ. Schau dir da mal die Konkurenten an.
Aber die Spiegel? Vergiss es, das sind in dieser Klasse alle die gleichen. Da wirst du keinen finden, der aussergewöhnlich besser ist.

Wenn du einen optimalen Spiegel willst, dann musst du dir ein Boutique Teleskop zB eines von Nauris (Home) kaufen und keins von den Massenherstellern.

So einfach ist das.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
@Optikus
Nicht böse gemeint aber Menschen sind halt verschiede.. und ich bin leider im speziellen ein spezieller Fall ..

Habe ADS und psychische Erkrankungen wegen derer ich berentet bin wenige Jahre nachdem ich den Hauptschulabschluss nachgemacht habe … ich war keine 25 als ich raus war .. nicht belastbar genug .. für den ersten Arbeitsmarkt..

Na ja warum ich so unentschlossen bin .. es ist die Angst vor Geldverlust aus Unwissenheit..

Genau so holprig wie hier war der Start in die Liegeradszene … es dauerte Monate bis es zum Kauf kam .. wollte vom ganzen Herzen ein Velomobil konnte damals keines stellen , also konnte es als Kompromiss nur ein normales Liegerad werden .. ich wollte ein schnelles Liegerad hatte aber wenig Budget.. Ende vom Lied war ich kaufte ein lahmes Einsteigerrad mit dem ich nicht lange glücklich war .
Alsbald kaufte ich mir ein verbasteltes.. wäre ja kein Problem wenn man handwerklich begabt ist was ich nicht bin .. Ende vom Lied war etliches an Geld in den Sand gesetzt , ähnliche Fehlkäufe folgten ..

Irgendwann brachte ich mir mit Hilfe die Grundkenntnisse der Fahrradreperatur bei und zug aufgrund persönlicher privater Umstände etwas unfreiwillig aufs Land und konnte mir dann endlich als ich mittlerweile schrauben gelernt habe den Traum vom schnellen Velomobil erfüllen.. erst ab da war ich glücklich und zufrieden..

Was ich mit dem Off Topic Beitrag sagen will :
Diese Phase mit Fehlkäufen möchte ich mir halt unbedingt ersparen… deswegen grübel ich lieber 10x hin und her und spiele alles in Gedanken durch … bis ich dann das richtige habe .. um nicht naiv von einem Fehlkauf in den nächsten zu stolpern .

Auch damals wie ich mit der visuellen Astronomie zugange war da war ich erst glücklich als ich beim 12 Zoll Dobson angekommen war da war ich geflasht und von grundauf zufrieden.

Wenns nach meinem inneren Wunsch ginge hätte ich gern wieder sowas nur damit geht leider Astrfotografie ja nicht wenn ich das richtig verstanden habe , zumindest Deep Sky wenig bis garnicht .. obwohl müsste nicht die beschriebene Methode auch mittels Eq Plattvorm klappen mit der Astro-Planetenkamera ? Innerlich ist die Sehnsucht halt schon groß .. die perfekte Astroausrüstung hatte ich damals komplett zum schluss als ich den Dobson und den 80mm ED Refraktor hatte ..

Als Kompromiss der alles abdeckt wäre halt die Idee mit dem 150/750 Dobson nicht schlecht da hätte ich ein System das erstmal alles gut abdeckt .
 
Wir drehen uns ein wenig im Kreis.

Wenn ich ca. 1000 Euro Budget hätte mit vorhandener DSLR für ernsthafte Astrofotografie im Deepsky Bereich ?
Skywatcher 150p oder eher pds Version wegen DSLR und Backfokus (Würde ich direkt mit dem Händler besprechen). Dazu eine EQ5 mit Schrittmotor.
Bin aber kein Experte in dem Bereich, das ist bei meinen eigenen Überlegungen herausgekommen.

Würde mich selbst reizen ist mir aber zu teuer zumal ich ja schon mit dem vorhandenen Equipment einiges hinbekomemn kann.

Günstiger: Dobson auf Selbstbauplattform und Astrokamera
- größere Öffnung möglich
- bessere Planeten / Mondaufnahmen
- Deepsky mit Kurzbelichtungen möglich

Aber wir drehen uns im Kreis, das hatten wir alles schon genannt.

Gruß,
Holger
 
@komposer
Ja da gebe ich dir recht , im Grunde ist ja auch alles soweit gesagt .. die Entscheidung kann mir letztendlich niemand abnehmen..

Das einzige was man vielleicht machen könnte wäre mir die entsprechenden Tipps geben die ich dann bräuchte wenn ich dieses oder jenes Teleskop gekauft habe . Die Entscheidung kann mir leider niemand abnehmen nun kommt es auf mich drauf an was ich mit den Infos mache .

Bin euch jedenfalls dankbar für die Tipps .

Bin jedenfalls Dobson und Kurzzeitbelichtung wesentlich mehr zugeneigt als zur parallaktischen Montierung .. ernsteres ist wesentlich einfacher ..
 
Bin jedenfalls Dobson und Kurzzeitbelichtung wesentlich mehr zugeneigt als zur parallaktischen Montierung
Ok, mal in die Richtung weitergedacht:

Dobson Öffnung 6" fix ?
oder dann doch lieber größer ? Vielleicht der Kompromiss zwischen 8" und 12", also 10" F5 ?

EQ-Plattform ist dann für die Fotografie Pflicht.
Selbstbau angehen / informieren oder im Bekanntenkreis um Hilfe fragen

Astrokameras: Ab ca. 200 Euro geht es los aber mit sehr kleinen Sensor. Nächste Größenklasse gibt es für 400 Euro usw....

Gruß,
Holger
 
@komposer
Öffnung ist nicht fix aber mein Bauchgefühl sagt je größer je besser auch wegen visueller Beobachtung… zusätzlich was mobileres ginge ja auch irgendwann .

Interessant wäre die Frage ob 8 Zoll oder dunkleren Himmel besser wäre im Vergleich zu 12 Zoll unter nicht so dunklen Himmel .. wie ich mich kenne würde ich 12 Zoll nur vielleicht 5 Km weit raus fahren mit 8 Zoll aber auch mal 30 Km .

Wobei 12 Zoll in leichter geht auch kostet aber natürlich mehr und ich müsste entsprechend länger warten und sparen ..

Ob nun 10 oder 12 Zoll Gso das gibt sich nicht viel der 8 Zöller ist ja noch eine mobile Optik im Vergleich.. den hebe ich im ganzen rein und raus aus dem Anhänger.. mit dem 12 Zöller wars ein Kraftackt aber ging auch .

Was zeigt 8 Zoll am Himmel ? Schon sehr viel , war mein 2. bestes Planetenteleskop und in über 90% der Nächte völlig ausreichend. Mehr ging seeingbefingt so oder so nicht ..

Deep Sky unter dunklem Himmel kann ich nicht einschätzen. Hatte ich noch nie .. da wo ich früher hin fuhr war der Unterschied von mittelmäßigem Vorstadthimmel zu schlechtem Landhimmel .. waren nur wenige Km aus der Stadt raus aufs Feld , das wo ich damals hin fuhr hab ich in besser quasi vor der Tür und in 25 bis 30 Km ist es Bortle 3 Himmel …zumindest gute Bortle 4 das ist dann fernab der Stadt.
 
Mir sieht es nach Beratungsresistent aus. Da wird mit jemand telefoniert und schwupp wird wieder alles über den Haufen geworfen, das Pferd zum etlichen male von hinten aufgezäumt, macht sich schon wieder Gedanken um Dinge, die erst mal überhaupt keine Rolle spielen und immer noch nicht weis, wie eine DSLR richtig für Astro zu bedienen ist. Aber immer im Hintergrund die Angst, Geld zu verbrennen.
Genau das wird auch aktuell gerade in dem Thread "Forenmanipulation" erwähnt, in dem geschrieben wird, das ein Anfänger meint, wenn er erstmal so ziemlich viel kauft, damit schöne Astrofotos machen kann, ohne zu wissen, wie das ABC funktioniert.
Man fühlt sich verarsc., weil man helfen will, das Grundwissen zu vermitteln.
Fairerweise muss man sagen, dass sich dort paar Spezis getroffen haben, um sich gegenseitig auf die Schulter zu klopfen.

Wenn ich ca. 1000 Euro Budget hätte mit vorhandener DSLR für ernsthafte Astrofotografie im Deepsky Bereich ?
Skywatcher 150p oder eher pds Version wegen DSLR und Backfokus (Würde ich direkt mit dem Händler besprechen). Dazu eine EQ5 mit Schrittmotor.
Bin aber kein Experte in dem Bereich, das ist bei meinen eigenen Überlegungen herausgekommen...
Auf diese Idee kommt ein gut informierter eigentlich immer und mit seiner DSLR wäre er gut aufgestellt, will aber doch einen anderen Weg gehen.
 
@Stefano
Das Problem ist :
Mit der DLSR ist es halt wesentlich komplizierter… erstmal das ganze Gerödel einpacken, auspacken , Montierung ausrichten , usw … wie lange braucht msn da ? Dann stunden lange
Belichtung… dann muss das alles wieder eingepackt werden ..

Dobson geht halt viel unkomplizierter mit Kurzzeitbelichtung …

Die jetzige Kamera könnte ich mir höchstens auf dem Dobson vorstellen für Großfeldbelichtung ..
 
Das Problem ist :
Mit der DLSR ist es halt wesentlich komplizierter… erstmal das ganze Gerödel einpacken, auspacken , Montierung ausrichten , usw … wie lange braucht msn da ? Dann stunden lange
Belichtung… dann muss das alles wieder eingepackt werden ..
Sorry, glaubst du eigentlich das, was du schreibst? :unsure:

Der Umgang mit einer DSLR ist pipifax gegenüber einer Astrokamera. Für ne Astrokamera zu betreiben, brauchst du ein Computer auf dem Feld und Bedienung einer Astrosoftwareprogramm.
Man kann es eigentlich nicht mehr lesen. Du weinst wegen eventuellem Geldverbrennen, hast ne Kamera da liegen, willst dir aber eine Astrokamera zulegen und EAA betreiben ???
Du lebst und denkst in einer Endlosschleife.
 
@Heliklaus
Ich gebe doch nur wieder was mir erklärt wurde von jemandem der einen anderen Weg gegangen ist …ich selbst kann rs letztendlich nicht besser wissen .. ich bleib glaube vielleicht ist es besser und ich gebe mich mit visueller Astronomie zufrieden mich überfordert dss ganze gerade etwas und weiß nun garnicht mehr was ich glauben soll ..
 
@Heliklaus
Ich gebe doch nur wieder was mir erklärt wurde von jemandem der einen anderen Weg gegangen ist …ich selbst kann rs letztendlich nicht besser wissen .. ich bleib glaube vielleicht ist es besser und ich gebe mich mit visueller Astronomie zufrieden mich überfordert dss ganze gerade etwas und weiß nun garnicht mehr was ich glauben soll ..
nein, nein, alles nicht so schwierig. ;)

Einfach einfacher Einsteigen, aber ein bisschen musst du investieren. Du kannst die Sachen im schlimmsten Fall wieder verkaufen.

Kauf dir ein günstiges kleines Einsteiger Teleskop (neu oder gebraucht) (Newton 120-150mm, Refraktor 70-90mm), eine AZ_GTi (oder eine günstige >= EQ3) und einen Adapter für deine DSLR. Dann kannst du anfangen und du wirst alles besser verstehen und dabei lernen und du wirst die ersten Erfolgserlebnisse haben.

Und optional gleich eine Astrocam. Aber das ist halt gleich teuer, weil der Sensor sollte für DeepSky schon etwas grösser sein (zB SVBony SV705 oder SV505, schlimmstenfalls die SV305).

Gruß
Peter
 
Du verlässt dich aber sehr auf das Telefongespräch.

Ich betreibe meine Fotografie im Garten. Rechner auf einem kleinen Tisch, Kamera und Dobson und Plattform befinden sich in der kühlen Garage.

Workflow:
Aus der Garage ein paar Meter in den gartzen tragen:
1. Rechnertisch hinstellen und anmachen
2. Plattform und zum Polarstern grob ausrichten
3. Rockerbox auf die Plattform
4. 12" Tubus raus und einhängen
5. Kamera & Zubehör

Kamera: Kabel einstecken, in den OAZ stecken, OAZ schon mal ungefähr passend ausfahren, Aufnahmesoftware starten, Objekt im Sucher einstellen
Livebild zeigt das Objekt nun am OAZ genau scharfstellen und Rec drücken.

Ich bin in ca. 3 Minuten startklar.

Aber mit auf´s Feld müsstest du das natürlich nehmen. Ob jetzt Dobson mit Plattform und Laptop für die Astrokamera oder Montierung mit Teleskop und Kamera,
Das tut sich nicht viel.

Wir sind wieder bei dem Punkt was dir wichtiger ist.

Gruß,
Holger
 
@Heliklaus
Ich gebe doch nur wieder was mir erklärt wurde von jemandem der einen anderen Weg gegangen ist …ich selbst kann rs letztendlich nicht besser wissen .. ich bleib glaube vielleicht ist es besser und ich gebe mich mit visueller Astronomie zufrieden mich überfordert dss ganze gerade etwas und weiß nun garnicht mehr was ich glauben soll ..
Du nimmst die Sachen an, die dir durch EIN Telefongespräch eingequatscht wurde, aber die vielen Tipps, einfach, simpel, mit vorhande Gerätschaft einzusteigen, von einigen Usern hier schreibst du in den Wind.
Meine These, du wirst nie wissen, was du willst, weil du nicht ein Weg, nicht eine Richtung bestreitest, sondern tausende Wege gleichzeitig gehen willst. Das hat noch nie funktioniert und wird es auch nicht.
 
@alle
Ich komme nun gerade von einer Tour mit meinem Kumpel von dem ich die Kamera auch gekauft habe und er ist der gleichen Meinung wie ihr … ( er ist zwar kein Hobbyastronom kennt sich aber bestens mit der Fotografie aus ) er meinte ich solle erstmal mit der Kamera vertraut werden da bin ich ja komplett bei ihm und bei euch … er meinte auch ich könnte mir jetzt für 2000 Euro ein Starterset mit Teleskop Kamera und Zubehör kaufen … ein Foto oder gar ansprechendes Foto wird nie bei raus kommen weil ich keine Ahnung habe was ich da tue und es folglich einfach deshalb nicht besser machen kann .

Nur da ist halt der Wunsch nach einem Teleskop … und wir sind wieder bei der Frage ,, Was will ich überhaupt? ”.. ? Viele Wege führen nach Rom ” ..

Aber mal eine andere Frage :
Was ist an EAA verkehrt ? Es klingt doch auf dem ersten Blick super einfach …
Wobei :
Einfach ist alles .. wenn man es kann .

So nun bin ich noch da wo ich vorher war bei null ..

Ideal wäre halt ein Teleskop das ich halt später mit der dieser oder jehner Kamera nutzen kann .. da wäre halt die Idee mit dem 150/750 Dobson ja zumindest in der Theorie nicht so verkehrt .. nun ist es aber so Theorie und Praxis sind 2 verschiedene Paar Schuhe .. die Idee dahinter war ja das ich erstmal ein Teleskop habe und das wiederum später an einer Montierung hängen kann und dann EAA müsste es sein .. wenn ich nicht falsch liege .

Es tut mir ja auch leid das ich so unentschlossen bin ..

Vielleicht ist es ja auch so das sich meine Wünsche und Träume nicht unter einen Hut bringen lassen .

Das Budget ist garnicht mal so der Begrenzer … 2000 Euro sind da …jeden Monat kommen ca 300 Euro hinzu … soweit so gut , dafür musste ich gefühlt ewig sparen .. deshalb die Angst das Geld in den Sand zu setzen weil ich mir mal wieder eine fixe Idee in meinen Träumen zurecht gesponnen habe die aufgehen kann oder auch total in die Hose gehen kann .

So die Möglichkeiten die ich habe haben wir ja nun genug durchgeplant..
Am vernünftigsten wäre sicher ich würde erstmal mit der Kamera arbeiten die schon vorhanden ist , dazu eine gebrauchte günstige Montierung mit Nachführung..

Was mir halt Sorgen macht ist dass das ausrichten der parallaktischen Montierung mir schnell auf den Zeiger gehen könnte .. ich bin da eher ein Bequemlichkeitsmensch .. wenn nun EAA nur halb so lange und halb so kompliziert wäre würde ich wissen was ich will .. gibt sich das beides nichts könnte ich mir doch vorstellen mit der Kamera und Parallaktischer Montierung zu arbeiten . Denn die Kamera ist kein Wunschtraum sondern real vorhanden und startbereit.

Die Frage ist halt :
Wie will ich den Wunsch nach einem Teleskop und der Astrofotografie unter einem Hut kriegen ?

Eine Möglichkeit könnte auch sein ein günstiges gebrauchtes Set zu kaufen das ich für den gleichen Preis wieder verkauft kriege …mit einem Teleskop das ich bestenfalls behalte und weiter nutze .. obs nun ein 150/750 Dobson oder ein ED Refraktor ist sei mal dahin gestellt.. oder eben ein Set aus Dobson und Eq Plattform für spätere EAA Fotografie .. da sind wir wieder bei dem Anfangspunkt .. der Kreis schließt sich mal wieder .

Andere Möglichkeit wäre :
Ein günstiges Komplett -Set zu kaufen gebraucht das ich für nahezu den gleichen Preis wieder verkauft kriege damit ich halt erstmal visuell wieder einsteigen kann .. da könnte ich halt was nehmen wo ich einige Monate bis ich überhaupt weiß was ich überhaupt will Spaß mit haben kann .. das kann z.B. auch ein langbrennweitiger 80-90mm Fraunhofer sein den ich nahezu ohne Verlust wieder los werde oder halt ein Newton was halt gerade günstig angeboten wird und in der Nähe ist ..

Dann wäre nichts verloren und ich hätte halt Spaß bis ich mit der Kamera vertraut bin , dann kann ich mit der Kamera üben die dann auf der Montierung ist die als Zubehör beim Teleskop dabei ist .. und wenn ich dann weiß was ich will und was ich brauche wird das Teleskop mit Montierung verkauft und hätte enorm davon profitiert so ginge es auch .. dann hätte ich diesen Druck nicht mich schnell sofort entscheiden zu müssen weil ich Spaß haben will was ja auch verständlich ist .

Ich gucke einfach mal was gerade so angeboten wird …

Und ja ich spreche es aus .. über 3 Monate brauche ich bestimmt bis ich einigermaßen soweit bin das ich weiß was ich will .
 
Und ja ich spreche es aus .. über 3 Monate brauche ich bestimmt bis ich einigermaßen soweit bin das ich weiß was ich will .
Wenn ich böse wäre, würde ich mal schreiben "vergiss alles, du wirst niemals irgendwo hinkommen, weil du niemals weist, wa du willst. Du hast keine Ziele, weil die Ziele alle 5 Minuten umgesteckt werden.
Du nimmst nichts an, du fängst nichts an, du lametierst nur rum, du willst alles auf einmal. Fang erstmal mit dir an ins klare zu kommen, zu lernen, wie man Ziele steckt, ohne sie ständig umzuleiten.

Du fragst nach EAA?
Hast du überhaupt einen fähigen Laptop mit Astrosoftware?
Da beginnst du auch wieder anstatt bei A, irgendwo in der Mitte an.

Ehrlich, du feuerst ne DSLR, die super einfach für Astrofotografie und Anfänger ist, in die Ecke und willst jetzt ne Astrokamera, weist nicht mal welche da geeignet sind. Na dann, verstehe aber auch, das die Hilfe von Usern hier Richtung Null geht, weil man sich veräppelt fühlt.
 
@Heliklaus
Na ja ob mein Laptop reicht weiß ich nicht habe von Computern kaum Ahnung… ist ein gebrauchter 10 Jahre alter Laptop, Stallarium läuft zumindest ..

,, In die Ecke ” gefeuert habe ich die Kamera noch nicht … bin aber auch immer mehr am zweifeln ob Astrofotografie überhaupt das richtige ist .. manchmal muss man seine Grenzen hat kennen und aktzeptieren wenn man es nicht so kann wie man gerne möchte … oder wie man es sich erträumt.. ich befürchte das kann nue im Desaster enden oder wie mit meinen ersten Liegerädern in einer ,, never ending Story ” die so eskaliert ist das ich eine längere Zeit das Forum verlassen musste.. und bis ich wirklich am erträumten Ziel war wo ich eigentlich hin wollte vergingen fast 8 Jahre … 8 Jahre in denen ich halt lernte und Erfahrungen sammelte..

Aber ich gaube eher ich lasse es komplett und beschränke mich auf die visuelle Astronomie, Dobson fertig aus Ende .. und dazu was kleines für zum zwischendurch mal eben schnell mit rausnehmen .. damit war ich früher glücklich und zufrieden und werde es denke ich auch heute sein ..
 
@alle
Sorry habe etwas überreagiert … habe nun eine Seite gefunden die sehr gut erklärt was theoretisch mit einer Kamera ohne Teleskop möglich ist : Deep-Sky-Fotografie ohne Teleskop - sternenhimmel fotografieren
Der Groschen ist nun gefallen .. mir ist nun im wahrsten sinne des Wortes ein Licht aufgegangen.

Nun will ich konkret bestellen recht zeitnah , ich suche was günstiges mit Nachführung, reicht eine Eq 3-2 oder besser gleich an die Zukunft denken und Heq 5 ? Oder eine AZ Gte ? Oder eine andere ?
Könnte sonst auch für 35 Euro an eine Astro 3 Montierung kommen ( wurde am Lidlrefraktor verbaut).

Da sollte auch ein Teleskop für die visuelle Beobachtung drauf passen . Wenn ich nun die Astrofotografie betreibe werde ich eigentlich nur einen Refraktor für Planetenbeobachtung und Mond Sonne und Erdbeobachtung/Fotografie gebrauchen können , bei Deep Sky zeigt ja selbst die Kamera schon mehr als ich visuell selbst mit dem größten Dobson je sehen könnte ..

Erstmal will ich nur mit der Kamera fotografieren, alles andere ist denke ich noch zu kompliziert und zu früh . Erstmal damit vertraut werden .

Worauf müsste ich beim Gebrauchtkauf achten ?

Nun könnte ich eine Astro 3 Montierung für 35 Euro kriegen , die wurde auch am Lidl Refraktor verbaut wäre es möglich die sonst erstmal zu nehmen und mit Nachführmotoren günstig auszurüsten und die Kamera alleine darauf zu montieren? Also ohne Teleskop?

Ich weiß jetzt schon wenn ichs nicht versuche mit der Astrofotografie werde ich es ewig bereuen .

Habe jetzt einen über 3 stündigen Workshop über Kameras auf Youtube gefunden für Einsteiger , den werde ich mir anschauen und alles was da erklärt wird selbst ausprobieren mit meiner Kamera danach werde ich klüger sein .

Ich denke wenn ich klein anfange und gebraucht kaufe kann nicht allzuviel passieren..

Ihr hattet jedenfalls so recht auch das EAA Fotografie eine ganz andere Baustelle ist.

Wieviel kostet eine gebrauchte Montierung.

Vielleicht suche ich mir auch erstmal ein günstiges Stative im so schnell wie möglich loslegen zu können .
 
Ich hatte keine leichtere Montierung unter Vixen GP gehabt, deshalb würde ich nicht unter EQ5 gehen, auch wenn es am Anfang eventuell überdimensioniert ist. Die Monierung sollte am besten schon mit Motoren und Steuerung ausgestattet sein, da lässt sich gebraucht bestimmt etwas finden. Sehr von Vorteil wäre die Möglichkeit, an der Steuerung einen Autoguider (wie MGEN) betreiben zu können, das erweitert und erleichtert die längeren Belichtungen ungemein. Das wäre halt schon für die Zukunft gedacht, bspw. sehr passend für einen 80er APO.

Aktuell würde ich ein gutes Stativ kaufen und sich mit Fotografie und Astrofotografie mit Objektiven vertraut machen. Man sollte mMn für die Fotografie allgemeine wichtige Einstellungen wie Belichtungszeit, Blende (Öffnungsverhältnis bei Teleskopen), ISO usw. kennen und die Zusammenhänge wirklich verstehen. Objektiv und Kamera ist schonmal vorhanden.

Ansonsten muss ernsthaftes Interesse an der Astrofotografie da sein, sonst wird das mittel- und langfristig nichts werden. Das heißt, die Leute steigen ein, zum Teil mit sehr teurer Ausrüstung, aber nach einer gewissen Zeit schläft das wieder ein.
 
Hi Radfahrer,

Ich hätte einen Tipp:

Such Dir einen dunklen Platz.
Stell die Kamera (550D) mit vorhandenem Objektiv und Fernauslöser (!)
auf ein stabiles Stativ. ( Ein Steinhaufen wäre auch o.k.)
Richte die Kamera auf z.B. Orion aus.
Brennweite 50mm
ISO 400 -6400
Blende 5,6 -11
Dann belichtest Du jeweils 6 Sekunden mit den verschiedenen
Blenden - u. ISO-Werten
Willkommen in der Astrofotografie.
Mit einer Nachführung (Tracker/Montierung) lässt sich die Belichtungszeit,
ohne Guiding, auf ein paar Minuten verlängern.

Das ist absolut Fahrrad und Urlaubstauglich.
Das Thema Planeten nimmst Du Dir dann für nächstes Jahr vor.

Viel Spass
Klaus
 
@Stefano
Genau das war auch mein Hintergedanke… vorallem nachdem ich ein Video als ich ein Video gesehen hatte wo ein Youtube’er mit Kamera und Wackelstativ im Wind stand und einpacken musste , starker Wind ist hier nahe der Küste regelmäßig ein Thema .

Na ja ich habe meine kognitiven Defizite wegen derer ich mit 24 berentet worden bin , die machen es schwieriger als bei einem Akademiker, das ist leider Fakt .. trotzdem kann ich mich trotz geringer Frusttrationstolleranz an ein Thema regelrechte festbeißen und mich so da reinhängen das ich zu Leistungen im
Stande bin die man mir so nie zutrauen würde … mit einer Konzentrationsschwäche läuft es nicht so rund wie es soll ..

Ich habe aber eines was viele nicht haben : Einen Fotografen an der Seite .

Habe nun einen Youtube’er gefunden der es so erklärt das selbst ich leicht verstehe worum es geht , er zeigt z.B. was mit Low Budget Equipment möglich ist , wie z.B. die Planeten im kleinen Apo und billiger Barlowlinse aussehen , welches Equipment er benutzt und die einzelnen Arbeitsschritte anschaulich erklärt .

Was ich definitiv sagen kann :
Die Gefahr das ich die visuelle Astronomie an den Nagel hänge wäre weitaus größer als das ich bei der Astrofotografie die Flinte verfrüht ins Korn werfe .

Sind wir hart und ehrlich … visuell sind nur Sonne , Mond , Planeten und Sternhaufen richtig nice , alles andere nur langweilige gräuliche Nebel wo man sich die die Augen fast verbiegen muss um indirekt Details zu sehen .
Bei der Astrofotografie sieht man halt richtig was und das ganz ohne Teleskop .

Bin sogar mittlerweile sicher das ich die erste Zeit überhaupt kein Teleskop brauche sondern nur gutes Stativ /motorisierte Nachführung . Mehr nicht .. vielleicht ein anderes Objektiv wenn überhaupt.

Angst vor Geldausgabe:
Na ja wenn ich weiß was ich brauche gibt man das Geld ja gerne aus .. dann wäre es kein sinnlos verbranntes Geld .

Fahrradtauglichkeit :
Eigentlich sogar ein Pluspunkt… mit geeignetem Anhänger wäre eine Heq5 kein Problem und selbst eine Eq6 machbar solange das maximale Gewicht des Anhängers nicht überschritten wird , heißt im Umkehrschluss :

Mit Eq 5 würde selbst ein 4 Zoll ED Refraktor oder 6 Zoll Newton mit Az Montierung noch bequem Platz finden um mir mit visueller Beobachtung die Zeit zu vertreiben während die Aufnahme läuft .

Das gute ist ja auch ich muss ja keine gefühlt halbe Tour de France Ettappe fahren um einen brauchbaren Himmel vorzufinden .

@Klaus85
Planeten tritt erstmal komplett in den Hintergrund das ist tatsächlich eine ganz andere Baustelle … hätte allerdings den Vorteil wenn ich eine überdemensionierte Heq5 kaufe das ich einen Newton der im 6 bis 8 Zoll montieren könnte dazu eine Planetenkamera .
Aber das ist Zukunftsmusik .

Ich werde es so machen mir gebraucht alles zusammen zu kaufen , dann wäre beim Wiederverkauf nicht sooo viel verloren . Es kann ja immer sein das ich später upgrade oder aber andere Interessen entwickele .

Jetzt muss ich mir nur noch den Anhänger kaufen und die Montierung dann gehts los .
 
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