Astrofotografie mit Spiegelreflexkamera Canon 550D welches Teleskop/Ausrüstung brauche ich ? ( Deep Sky u. Planeten Mond und Sonne )

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@komposer
Bei gutem Seeing waren die 5 Kleinkrater relativ leicht in meinem damaligen 12 Zoll Dobson soweit ich mich erinnern kann .

Den Refraktor habe ich leider auch damals verkauft … müsste ich mir auch neu kaufen.

Na ja wichtig wäre eine Montierung wo ich die Kamera mit testen kann und vorallem lernen kann damit umzugehen… wird wohl zwangsläufig erstmal auf Deep Sky hinaus laufen, Planeten sind ja demnächst immer schlechter sichtbar bliebe nur der Mond . Das günstigste ist erstmal das beste aus dem raus zu holen was da ist und das ist die Kamera … Refraktor könnte ich nebenbei erwähnt auch unabhängig von der Astrofotografie gebrauchen für die visuelle Beobachtung und auch Erdbeobachtung und Fotografie.
 
komme ich überhaupt nicht klar mit der Technik ( wovon ich mal nicht unbedingt ausgehe )
Bei der Unsicherheit würde ich an deiner Stelle vor einem Kauf im Bereich Deepsky deine Kamera ohne Nachführung am hellen Orionnebel austesten.
Je nach Brennweite sollten auch so schon mit 1 bis 2 Sekunden was möglich sein.
Einfach mal testen bei wie vielen Sekunden du noch punktförmige Sterne erhältst und dann mal über 100 Fotos schießen.
Diese dann mit Freeware stacken, ich verwende fitswork Stapelbearbeitung.
So kannst Du dich ganz ohne Kosten mit den nötigen Programmen / Arbeitsschritten vertraut machen und sehen ob das was für dich ist.

Gruß,
Holger
 
@komposer
Du meinst die Kamera einfach so auf einem günstigen Stativ packen und auf den Orion Nebel halten ? Stative kriegt man ja recht günstig, das wäre nicht das Problem und wäre sogar eine gute Idee ..

Du liegst mit deiner Vermutung richtig, die Unsicherheit hält mich vom kaufen ab .. sonst hätte ich vermutlich längst Nägel mit Köpfen gemacht und bestellt .. deine Idee ist denke ich das beste in meiner Situation.. ich kenne mich ja das ich von der Computertechnik wenig Ahnung habe .. da hoffe ich ja das sich das bessert wenn ich mit den Programmen arbeite .
 
Ehrlich gesagt würde ich nicht mal das kaufen. Ich bin bei sowas immer erfinderisch. Kamera irgendwo sicher drauf, z.B. Stuhl/ Kiste ... dann vorne unter das Objektiv z.B. ein Buch, so dass die Kamera etwas nach oben zeigt. Orion steht ja nicht so hoch am Himmel.
Halt irgendwie die Kamera Richtung Orion ausrichten und los gehts.

Gruß,
Holger
 
Hallo Patrick,
mal ganz abgesehen von all den Astronomischen Problemen, Vorschlägen, Möglichkeiten, ... (ich muss da still sein, weil ich selber erst anfange) - solange Du Dich nicht mit der vorhandenen Hardware beschäftigst (hier Deine 550D) wird nur Frust aufkommen.
Oder Du gehst den Weg über neue Hardware. Aber dabei kann ich auch nicht helfen.

Ich war Jahrelang ein sehr ambitionierter Hobbyfotograf und "kannte" meine D4 aus dem FF (rückwärts im Schlaf). Dann (gesundheitlich) ein paar Jahre Pause. Heute habe ich fast Angst, wie ich meine Hardware auch für Astro einsetzen kann, bzw. ob es Sinn macht und ob es mich finaziell in den Abgrund sürtzt, und ...

Am Ende ist alles was Du tust, alles was Du kaufst und alles was wir Dir hier empfehlen können IMMER ein Kompromiss! Du musst Dich halt entscheiden, welchen Weg Du Dir zutraust und welchen Weg Du gehen möchtest.

Aber nun hast Du ja erst einmal ein neues Spielzeug (550D) damit kann man am Tag oder eben auch bei Nacht schon viel Spaß haben. Welche Optiken man dann später hinzukauft ist abhängig vom eigenen Anspruch. Und auch den kennst nur Du.

Einfach so einfach und günstig anfangen wie möglich (Mut zur Entscheidung) - ausbauen/Investieren kann man immer!

LG und CS
Immo
 
Halt irgendwie die Kamera Richtung Orion ausrichten und los gehts.

Gruß,
Holger
Auch das wird nicht gelingen, weil, wie er oben schon schreibt, nicht mal mit seiner vorhandenen Kamera warm wird. Eine Kamera, mit der man Astrofotografie machen will, sollte man beherrschen können. Was nützt es einem, wenn man die benötigten, speziellen Einstellungen, allein nur für die Astrof. nicht kennt. Astrofotografie hat nix mit Taglichtfotografie zu tun.
Wenn man die Kamera nicht 100% bedienen kann, kommen schwarze Bilder raus.
Daher schrieb ich auch, erstmal Kamera mit Objektiv auf (stabilen) Stativ stellen. Ich hab am Anfang sogar schöne Astrofotos OHNE Nachführung gemacht (mach ich heute noch für zB Sternbilder).
Es geht, man muss es nur machen und nicht ständig träumen und sich von den schönen bunten großen Fotos beirren lassen.

Wenn man eine Kamera hat, dann auch ein Objektiv und eventuell ein Fotostativ. Das heisst, es kostet nicht mal Geld, weil es schon vorhanden ist.
 
Ja, mehr als genug Möglichkeiten wurden genannt. Irgendwann muss man sich einfach entscheiden und nicht von noch mehr Meinungen, Videos et cetera verrückt machen lassen. Parallaktische Montierung, die DSLR und danach die Bildbearbeitung ist eigentlich kein Hexenwerk. Schritt für Schritt die Geschichte angehen und zu Ende bringen, heutzutage gibt es zum Glück reichlich gute Anleitungen.
 
Was nützt es einem, wenn man die benötigten, speziellen Einstellungen, allein nur für die Astrof. nicht kennt. Astrofotografie hat nix mit Taglichtfotografie zu tun.
Naja, das wird er doch schon hinbekommen.
Natürlich nicht den Automatik Modus verwenden. also manuell.
Ok, Blende/ ISO Werte könnte für Laien unbekannt sein.
Ich würde ISO hochsetzen, Blende niedrig und dann manuell fokussieren.
Ich habe die Canon 1000D, da kann ich im Liveview reinzoomen um besser fokussieren zu können.
Bevor du eine Session mit über 100 Fotos beginnst da wirklich möglichst exakt einstellen.
Testfotos schießen und diese genau ansehen mit reinzoomen.

Erst wenn der Fokus genau passt, die Belichtungszeit optimal eingestellt ist um noch punktförmige Sterne zu erhalten, kann es los gehen.

Gruß,
Holger
 
Moin,

WENN er sich an den Rat hält und einfach anfägt, ja. Aber die Kamera muss er im Schlaf bedienen können, irgendwas unbedacht verstellt und rum ist die Nacht... Das sollte nicht zu oft passieren.

CS
Jörg
 
Naja, das wird er doch schon hinbekommen.
Natürlich nicht den Automatik Modus verwenden. also manuell.
Klar wird er das, nur muss er es auch mal angehen.
Ok, Blende/ ISO Werte könnte für Laien unbekannt sein.
Ich würde ISO hochsetzen, Blende niedrig und dann manuell fokussieren.
Best ISO values für die 550D ist ISO 800
 
Frage an @Velomobilfahrer
Du hast Canon 550D
Welche Objektive besitzt du?
Besitzt du einen Fernauslöser?
Günstigster Einstieg mit Nachführung wäre Omegon Minitracker LX3. Brauchste nichtmal Strom.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Heliklaus
Es ist das Sigma DC 18-200 1:3,5-6,3

Na ja ich bin ehrlich ich kann eigentlich aktuell null damit umgehen .. ich weiß zwar wo man die Schärfe einstellt , die Kameramodi einstellt und den Auflöseknopf betätigt das wars dann auch schon … gestern hab ich gerade mal rausgefunden wie man damit Videos dreht .

Werde es sobald es klar ist so machen wie @komposer beschrieben hat einfach mal ohne Erwartungen drauf los knipsen und dann üben wie es mit der Bearbeitung klappt mit kostenlosen Programmen.

@alle
Ich muss jetzt einfach mal ein riesiges Danke aussprechen ihr seit echt klasse ? ihr habt mir heute den Kopf zurecht gerückt nun sehe ich die ganze Geschichte klarer und realistischer … habe halt echt gedacht das es unkomplizierter ist als es ist und ich mich schon bald über Fotos freue .

Ich bin jetzt einfach mal ehrlich zu mir selbst und sage dass das ganze hier eine zähe schwere Geburt wird weil ich selbst die vermutlich selbstverständlichsten Grundlagen nicht drauf habe und quasi ziel und planlos im Nebel rumstochere .

Es ist halt nicht wie bei der visuellen Astronomie, wo man das Teleskop hinstellt und loslegt .. ok auch gut auch da muss man sein Equipment und den Himmel kennen was ich aber recht schnell drauf hatte und ja auch da fing ich klein an , als 11 Jähriger mit einem 50mm Tasco Refraktor … ich weiß noch wie glücklich ich war als ich M42 gesichtet habe … Jupiter mit Monden usw .. und dann als ich Anfang 20 war der 8 Zoll Dobsen wenig später auf 12 Zoll upgegradet.. es war definitiv damals alles richtig und gut so wie es war .

Bin euch jedenfalls dankbar vermutlich habt ihr mich von Fehlkäufen abgehalten denn irgendwann hätte ich mir bestimmt irgendwas bestellt um mal anzufangen. Deshalb lieber ganz klein anfangen und dann stück für stück reinarbeiten in die Materie.
 
ich kann eigentlich aktuell null damit umgehen .. ich weiß zwar wo man die Schärfe einstellt , die Kameramodi einstellt und den Auflöseknopf betätigt
das genau ist der Punkt!

Ich möchte als Beispiel mal meine D4 anführen. Außer Blenden/Verschlusszeit/oder in Kombination Automatik und natürlich AF kann diese (damals >6k Euro) Kamera nix. Und selbst die (AF mal ausgenommen) habe ich so gut wie nie genutzt! "M" ist die beste Einstellung an einer DSLR! Den Rest muss man im "Kopf" haben bedienen und wollen. Weil dann kommen "eigene" Bilder heraus.

LG
Immo
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

ich mußte schmunzeln, bei einem Autofokus-Objektiv wie dem Sigma an einer Autofokus-Kamera den Fokus einstellen... Ähm - vermutlich meint der die Brennweite (Zoom), also den Bildausschnitt. Da fehlen massiv die handwerklichen Grundlagen...

Dringend nacharbeiten.

CS
Jörg
 
@Optikus
Ja ich merke es schon selbst … für mich ist das noch alles absolut Neuland.. ich sehe es langsam ein ich habe einfach zu früh zu viel gewollt..

Mal schauen was aus dem ganzen wird… mittlerweile gehe ich schon mit gehörigen Respekt an die Sache ran …

Es wäre definitiv in die Hose gegangen hätte ich mir naiv und ahnungslos eine Ausrüstung gekauft und blind drauf los geknipst..
Der Frust wäre groß und vermutlich hätte ich es alsbald wieder alles verkauft und wäre wieder in die visuelle Astronomie wieder eingestiegen ..

Zu dem Sigma Objektiv:
Was kann man damit alles machen ? Ist das gut ?
 
Hallo,

jetzt wo das Wetter so schlecht ist würde ich die Zeit nutzen um die Kamera besser kennenzulernen. Bedienungsanleitung ansehen oder Videos auf Youtube.

Auch am Tag mal ein wenig ausprobieren. Weiter entfernten Mast / Baum anvisieren, fokussieren mit Liveview. Blende / ISO einstellen usw ...
Überspielen der Fotos auf den Rechner

Schon einmal über die Bearbeitungssoftware informieren. Wirklich simpel ist fitswork. Damit kannst Du auch nachbearbeiten.
Was kann man damit alles machen ? Ist das gut ?
Erwarte nicht zu viel, ich habe ein Tamron 18-200mm (F3,5-6,3):
orionnebel-hdr-mix-dej4zqw.jpg


Gruß,
Holger
 
@komposer würde ich so einen Orionnebel hinbekommen würde ich schon Luftsprünge machen vor Freude ..

So wie du es beschrieben hast werde ich es mal ausprobieren und machen und dann mal schauen was bei rum kommt .

Jetzt heißt es erstmal am besten nichts erwarten damit kein Frust aufkommen kann.
 
ach Patrick ...
Ich kenne tausende Menschen, die mit jedem Handy bessere Fotos gemacht haben, als ich damals mit meiner >25k € Ausrüstung.
Alles liegt im Auge des Betrachters ... und natürlich an den Fähigkeiten des Fotografen!
Wir sind wieder bei der Frage: Was willst Du, wo liegen Deine Ansprüche und wieviel Aufwand/Kosten traust Du Dir zu.

All diese Fragen kannst nur Du selbst beantworten! Ich kann Dir das tollste und teuerste Equipment empfehlen ... und Du magst doch nicht glücklich werden.

Mir fällt es wirklich schwer, Dir Empfehlungen zu geben - und ich lasse bewusst mal die Astro-Schiene außen vor.

Finde Dich und das was Du wirklich wünschst. Am besten (wie ja schon empfohlen) bei Astro-Kollegen in Deiner Umgebung.
Und lerne Dein Equipment kennen, bevor Du von neuem träumst!

Ich meine das nicht böse, aber Du scheinst Dich zu verrennen.

LG
Immo
 
Das ist ganz ordentlich, besser als das serienmäßige Kit-Objektiv.

Es reicht von Weitwinkel bis Tele, quasi ein "Immer Drauf Objektiv". Es ist ein klassisches Schiebezoom, sprich mit dem Ausziehen des Tubus verstellt sich die Brennweite. Blende stellt die Kamera ein, Fokus auch. Das klappt außer bei schlechtem Licht fast immer. Man kann aber auch, Umschalter AF/MF, manuell fokussieren. Für Astro eignet es sich wegen des Schiebetubus weniger, da der, wenn das Objektiv steil nach oben zeigt, gerne reinrutscht und damit die Brennweite verstellt. Daher auch der Feststeller für den Transport.

Wie gesagt, für Astro würde ich kein Zoom verwenden, aber für Naturaufnahmen schon. Für Astro eine Festbrennweite, meinetwegen ein Samyang 1.4/85, das ist klein, hat mit Blende 1.4 eine große Öffnung und taugt.

Für den Tag stell die 550D auf ISO 200 und Programm, das erschlägt fast alles. ISO auto kann die 550D glaube ich noch nicht. Für Astro nutzt nur "manuell" was, ISO wie gesagt 800, Belichtungszeit auf "B" und mit dem Fernauslöser. Bis 30s kommst Du mit den Zeiten das Kamera.

CS
Jörg
 
@Optikus
Ja ich merke es schon selbst … für mich ist das noch alles absolut Neuland.. ich sehe es langsam ein ich habe einfach zu früh zu viel gewollt..

Mal schauen was aus dem ganzen wird… mittlerweile gehe ich schon mit gehörigen Respekt an die Sache ran …

Es wäre definitiv in die Hose gegangen hätte ich mir naiv und ahnungslos eine Ausrüstung gekauft und blind drauf los geknipst..
Der Frust wäre groß und vermutlich hätte ich es alsbald wieder alles verkauft und wäre wieder in die visuelle Astronomie wieder eingestiegen ..

Zu dem Sigma Objektiv:
Was kann man damit alles machen ? Ist das gut ?
Ich kenne das Objektiv nicht, aber ich habe ein Canon EFS 10-22 mm und sag mal so: Naja...
Für den Einstieg wäre ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv ganz gut. Damit kann man dann schon prima Milchstraßenaufnahmen machen oder Startrails. Damit wären die ersten Schritte getan und es geht auch ohne Nachführung. Aber: das Objektiv muss lichtstark sein. Mit f/6.3 wo man dann vielleicht noch abblenden muss, lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Aber lichtstark und Weitwinkel ist auch wieder teuer... Vielleicht erstmal mit dem arbeiten, was da ist und die Kamera kennen lernen. Dann kann man immer noch langsam upgraden.

VG,
Ulrike
 
@komposer würde ich so einen Orionnebel hinbekommen würde ich schon Luftsprünge machen vor Freude ..

So wie du es beschrieben hast werde ich es mal ausprobieren und machen und dann mal schauen was bei rum kommt .

Jetzt heißt es erstmal am besten nichts erwarten damit kein Frust aufkommen kann.
Moin,

klar geht das - DURCHBEISSEN! So wie @komposer es beschrieben hat. Ich habe einen Link zum Thema Astrofotografie ohne Nachführung gepostet. Die Seite verinnerlichen.

CS
Jörg
 
Ich kenne das Objektiv nicht, aber ich habe ein Canon EFS 10-22 mm und sag mal so: Naja...
Für den Einstieg wäre ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv ganz gut. Damit kann man dann schon prima Milchstraßenaufnahmen machen oder Startrails. Damit wären die ersten Schritte getan und es geht auch ohne Nachführung. Aber: das Objektiv muss lichtstark sein. Mit f/6.3 wo man dann vielleicht noch abblenden muss, lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Aber lichtstark und Weitwinkel ist auch wieder teuer...

VG,
Ulrike
Moin,

klar, für Astro ist das 10-22 keine Erleuchtung, am Tag geht's. Wie Du sagst - lichtstark und Weitwinkel UND gut ist teuer. Aber das 16er Samyang kann man brauchen, da gibt's sogar, wenn ich es richtig weiß, noch ein kürzeres.

CS
Jörg
 
Moin,

klar, für Astro ist das 10-22 keine Erleuchtung, am Tag geht's. Wie Du sagst - lichtstark und Weitwinkel UND gut ist teuer. Aber das 16er Samyang kann man brauchen, da gibt's sogar, wenn ich es richtig weiß, noch ein kürzeres.

CS
Jörg
Ja, Samyang hätte ich jetzt auch empfohlen (es gibt noch eines mit 14 mm und f/2.8). Ich muss aber gestehen, dass ich mir jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen habe und nicht weiß, was der TE an Geld ausgeben kann und will. Ich habe aber verstanden, dass er mit der Kamera nicht vertraut ist und das Anlernen geht erstmal auch mit dem Zoom-Objektiv.
 
Na ja ich werde erstmal mit dem was da ist alles ausprobieren bin ich für die ganzen Tipps sehr dankbar nun muss ich es nur noch umsetzen und mich da richtig reinhängen .
Schau zB mal hier rein, da wird auch einiges zu den Einstellungen gesagt:

VG,
Ulrike
 
Moin,

auf jeden Fall! Da braucht er nur das was er hat.

Ich würde das Samyang gebraucht kaufen, wenn ich ehrlich bin. Ich habe fast alles Glas gebraucht - bislang keine Probleme. Wenn was war ließ sich das immer klären. Die Samy's tauchen bei Ebay immer wieder auf.

CS
Jörg
 
@alle
Werde wie gesagt erstmal die Kamera ausgiebig testen und es so machen wie @komposer beschrieben hat dann mal weiter schauen ganz langsam rantasten ..

Auch schon mal vielen Dank an alle die mir per PN Bücher etc angeboten haben ich warte ab was noch rein kommt dann melde ich mich :) .

Zu dem Objektiv von @Optikus beschrieben :
Werde das später mal googeln, wenn das mit den Fotos klappt und ich die Technik beherrsche wird eh von ganz allein das Verlangen nach Optimierung kommen da bin ich mir sehr sicher . So wars damals auch … 8 Zoll reichte mir nicht , wollte die auf Ganymed die Albedostrukturen sehen , M13 in voller Pracht aufgelöst sehen uvm mehr und ja der 12 Zoll Dobson erfüllte mir die Träume.. wenn auch nur an den Tagen mit Ausnahmeseeing .
Hätte der 8 Zoll Dobson gereicht ? Ja sicher .. aber ich wollte mehr .. hatte den Kauf nie bereut auch wenn Deep Sky nur bedingt ging bei dem Himmel und paar mal hatte ich auch das was wir alle kennen :
Kaum angekommen und es war überraschend entgegen aller Wettervorhersagen plötzlich bewölkt … dann zurück gefahren und insgesamt mal eben über 30 Km umsonst abgestrampelt mit dem fetten riesigen Dobson . Trotz solcher Frustmomente hab ich weiter gemacht .
 
Zum Glück hast du hier vorher um Rat gefragt. Das hatten wir zu häufig auch schon anders und das Kind war schon in den Brunnen gefallen.
Außerdem erfreulich, dass du dich weiter rege beteiligst und am Ball bleibst.

Wir haben sehr viel gemeinsam. Bei mir saß das Geld auch nicht so locker. Habe mit 114 Newton auf alter EQ2 Wackelmonti angefangen.
Danach 8" F6 Dobson, ein riesen Schritt. Nun hatte mich der Öffnungswahn gepackt und ich wollte noch mehr Auflösung.
Also 12" F5 Dobson. Nicht mehr der große Sprung aber bei guten Bedingungen doch deutlich sichtbar.

Dazwischen viel fast kostenlose Bastelei. Aber ohne besonderen Werkzeug oder handwerklichen Geschick.
EQ-Plattform, Nachführung für die alte EQ2 und Mini Newton Selbstbau.

Was mich aber wirklich gepackt hat war die Fotografie. Früher einfach mit Digicam durchs Okular. Dann die Asi120mc Astrokamera.
Dazwischen lagen aber Jahre, kein Schnellschuss, alles wohlbedacht und vorher die Möglichkeiten komplett ausgereizt.

Ich bin gespannt wie es bei dir weitergeht. Halte uns auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Gruß,
Holger
 
@komposer @alle
Es kristallisiert sich nun doch schneller eine mögliche konkretere Lösung raus als ich selbst dachte :
Habe vorhin fast 2 Stunden mit Günter telefoniert hier aus dem Forum er hat 58 Jahre Beobachtungserfahrung und hat mir den Allroundtipp geheben der alle meine Wünsche erfüllen könnte .

Basis wäre ein 150f5 Dobson , ein sehr kompaktes Gerät , das ich überall mit hinnehmen kann , das schon recht viel Öffnung hat und das ich später auf einer kleinen motorisierten Montierung packen kann mit der wiederum auch visuelle Beobachtung möglich ist , er erklärte mir auch wie ich den Dobson auf ein Stativ machen kann.

Auch wie ich die Kamera montieren kann , zudem erklärte er mir eine sehr einfache Möglichkeit der Astrofotografie die ohne paralaktischer Montierung auskommt , wäre mit einer ich nenne es mal Planetenkamera mit jeweils kurzen Belichtungszeiten , danach Objekt ins Fadenkreuz zurück holen Aufnahme starten usw …wenn ich es noch richtig wiedergegeben kann , das ist denke ich mal der günstigsten beste Allroundeinstieg den ich haben kann .. bzw könnte ..

Die Vorteile :
1: Teleskop immer dabei … Wolkenlücken ? Kein Problem, schnell raustragen und los gehts .. gut ginge mit einem ED Apo natürlich auch .

2: Viel Öffnung für kleines Geld

3. Fotografie mit kleiner Montierung gut machbar , auch meine Kamera kann zusätzlich benutzt werden.

4: Ich könnte alles nach und nach bequem kaufen , ein Teleskop zum beobachten mit immerhin 6 Zoll Öffnung habe ich dann .

5. Einfache Möglichkeit der Astrofotografie aus Kurzzeitbelichtung , nachstellen usw so das ich einige kurzzeitbelichtete Aufnahmen habe die zusammen genommen eine Langzeitbelichtung ergeben wenn ich es richtig verstanden habe und wieder gegeben habe ..

So nun ging es um den Bresser 150/750 Dobson nach anfänglicher Euphorie googelte ich dann was ich dann gelesen habe sprach nicht gerade für Bresser .. gut nun darf man vermutlich von einem Teleskop was ,, nur ” um 350 Euro kostet nicht so viel erwarten ..das Konzept als solches wäre sehr interessant.

Worauf ich wert lege :
1 Gute Optik von Haupt und Fangspiegel .. möglichst keine Gurke erwischen .. möglichst wenig Obstruktion und gute Justierbarkeit . Oder um es klar zu sagen : Beugungsbegrenzt sollten die Spiegel schon sein ..
Wollte morgen schon bei einem Händler diesen Dobson bestellen bin nun aber doch stark am zweifeln . Oder erwarte ich zu viel bin ich zu pingelig ?

Wären es leichtere Bildfehler weil ich keinen Koma-Korrektor habe könnte ja noch damit leben .. aber der visuelle Spaß sollte nicht wegen eines nicht so guten Spiegels leiden. Ich persönlich würde lieber das doppelte zahlen und dafür eine garantiert gute Optik.

So ein Dobson wäre ja schon sehr verlockend .. wenn die Optik gut ist .. warum ist im Bresser so ein gigantischer Fangspiegel verbaut ?

Bin ehrlich hätte schon große Sehnsucht nach einem Teleskop.. und ich bereue es damals alles verkauft zu haben , die beiden GSO Dobsons müssen wirklich gute Spiegel gehabt haben .

So ein 150/750 Dobson mit Obstruktion unter 25% Prozent, gutem Spiegel , das wäre es .. dann mit Velours auskleiden und Tubus isolieren , das wäre ein kleines Traumteleskop . 6 Zoll zeigt schon einiges ..

Die Idee ansich wäre schon fast genial .. Tubus würde in die Gepäckträgertasche vom Liegerad passen und Rockerbox auf den Gepäckträger. Da bräuchte ich keinen Anhänger.

Ich google mal von welchen Herstellern es so einen Tischdobson sonst noch gibt .
 
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