Falsche Angaben ohne Ende

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Dein Versuchsaufbau ist mir total unklar, wie soll man so eine Messung diskutieren; hat Du eine Skizze, oder Fotos?
Okular mit kleiner Feldblende am teleskop welches zuvor auf etwas ganz weit entferntes (∞) fokussiert wurde.

Punktförmige Lichtquelle auf Okular, nun wird der Strahlengang rückwärts durchleuchtet und vorne kommt paralleles licht raus, ein großer heller Kreis ist hierbei die tatsächlich genutzte Öffnung während in der mitte ein dunkler kreis (nur bei optiken mit obstruktion) zurück bleibt.
Hoffe das reicht zum Verständnis, wollte jetzt heute noch schnell antworten und bin bissl sehr müde ?


ohne Okular aber mit 2" Zenitspiegel konnte man augenscheinlich von der mitte aus nicht die volle Öffnung überblicken, bewegt man sich zum steckhülsenrand hin so sieht man je nach position auch einen anderen Ausschnitt der Primäroptik inklusive Rand, jedoch nach wie vor nicht vollständig sondern beim Beispiel Mewlon nur etwa 170mm durchmesser.
Ein okular mit großer feldblende sieht nun quasi Mittelposition und Randposition zeitgleich, bei der Projektion wird dementsprechend auch die Addition aller überschaubaren Bereiche angezeigt, man misst also die 182mm da die größere feldblende hier das Ergebnis verfälscht.

Eine kleine feldblende entspricht dann auch etwa dem was man mit dem auge sieht,
man hat halt wirklich einen kleinen axialen Durchblick, quasi genau die fokussierte punktuelle Lichtquelle die normal anders herum erst fokussiert wird, darauf basiert ja die Methode, man durchleuchtet das Teleskop rückwärts

Normal sammelt man von einem großen bereich paralleles licht vom Weltraum und fokussiert es auf exakt einen kleinen Punkt, projiziert man es rückwärts braucht man eben genau diesen kleinen Punkt auf der richtigen Stellung und strahle paralleles licht grade auf eine Projektionsfläche.
Hat man hier nun ein okular mit großer feldblende ist es kein fokuspunkt mehr sondern eher eine Fokusfläche, dementsprechend flächt sich das auch so wieder durch das System aus und hat nicht nur den einen mittleren strahl sondern hier noch einmal und da noch einmal, es mag zwar Stimmen das alle ecken zu ihrem Ziel kommen und der gesamte spiegel genutzt wird, nur ist es dann eher das jede stelle jeweils nur von ihrem eigenen 170mm Durchmesser kreis bestrahlt wird,
man hat dadurch zwar eine gleichmäßigere Randausleuchtung aber zu keinem Zeitpunkt eine echte 100% Ausleuchtung

ganz cool ist das ich durch die Erklärung grade meine eigene Frage von weiter oben beantwortet habe, logik ist was tolles wenn mans erstmal versteht ?



erklärt daß ja der Meniskus den Strahlengang aufweiten tut und der Kegel die Obstruktion nicht vergrößert...
eigentlich hab ich mit Olli abgesprochen das er das erklärt, der kann sowas immer besser als ich, aber da es zur Zeit noch keine Lebenszeichen gibt mach ich es einfach mal.

im Prinzip stimmt das, allerdings ist das nur die Halbe Wahrheit, es ist wahr das die Meniskus das licht quasi drum herum krümmt, dies geschieht jedoch nur in einem sehr minimalen ausmaß, lass es 1-2mm sein,
auf der anderen Seite haben wir aber das Problem das dies auch außen geschieht und hier gibt es gleich 2 probleme.

1. die Fassung der Meniskus, diese muss unten mehr durchlass haben als oben, ansonsten wird von vorne herein schon Öffnung verschenkt, ich glaube die größeren neueren Skywatcher haben das sogar so.

2. der Hauptspiegel muss überdimensioniert sein, ansonsten kommen die natürlich auch außen aufweitenden Strahlen nur auf tubuswand als tatsächlich irgendwas beizutragen.

mein 4" mak nutzt deshalb auch nur 96mm statt 102.

Beim 150er passen diese beiden Sachen, nutzt aber nur 140mm... warum?
Ja weil der blendkragen vom Fangspiegel einfach den Strahlenkegel vom Hauptspiegel beschneidet :|
mal sehen villeicht lass ich mal was optimiertes 3D drucken und berichte dann.

hab jetzt tatsächlich eine halbe Stunde geschrieben und nicht KoRn gehört wie ursprünglich geplant, lasst es nicht umsonst gewesen sein!

Hoffe mal das ist jetzt verständlich genug, für die Richtigkeit des Inhalts würde ich in Betracht ziehen einen Besen zu essen, und zwar ganz ohne Milch!

mit freundlichen MfG
Florian
 
Hallo Florian,

im Prinzip stimmt das, allerdings ist das nur die Halbe Wahrheit, es ist wahr das die Meniskus das licht quasi drum herum krümmt, dies geschieht jedoch nur in einem sehr minimalen ausmaß, lass es 1-2mm sein,


jein: also eigentlich nein - mittig ist die Krümmung des Meniskus beim 5" Mak um den es da geht so gering da wird der Strahl eher < 1mm abgelenkt, da ist nix mit um den Plastekegel drumherum gelenkt... Ansonsten paßt alles am 5" Bresser Mak um den es da ging. Dafür ist der hintere Deckel aus Kunststoff und gibt bei schweren Okularen nach.


Viele Grüße Felix

p.s.: die Maße des Kegels: 37mm am Meniskus, in Richtung HS 52mm, Höhe 40mm da trifft ein Laserstrahl praktisch direkt hinter dem Meniskus volle Pulle außen auf den Trichter.
 
1. die Fassung der Meniskus, diese muss unten mehr durchlass haben als oben, ansonsten wird von vorne herein schon Öffnung verschenkt, ich glaube die größeren neueren Skywatcher haben das sogar so.
Der Abschlussring vorne an der Meniscus am OMC140 Mak ist enger, und lässt hinten mehr durch.
Vorne hat der OMC 139,5mm Lichteingang, hinten habe ich leider nicht gemessen, war mit anderer Sache beschäftigt.
HS hat ~148mm Nutzbaren Durchmesser für das Licht. Genau 150mm hat der Rohling.

Clear skies,
- Martin
 
Ja, zB durch meinen neuen 72/420mm Skywatcher ED, der von einer internen Blende auf 64mm abgeblendet wird, während die Linsenfassung maximal 71mm zulassen würde, und 437mm Brennweite hat.
Der von Flo war also doch kein einzelner Ausreißer.
Irgendwer hier im Forum meinte auch letztens, dass der Auflösungs und Helligkeitsunterschied zu seinem 80er irgendwie viel größer war als die 8mm sein sollten.
Woran das wohl lag...

LG
Olli
 
der von einer internen Blende auf 64mm abgeblendet wird,
kommt ja auch drauf an, wo die Blende sitzt... :unsure:

Für mich sind Strahlengänge immer ein wenig rätselhaft. Ich kenne die geometrischen Kegeln der 08/15-Skizzen, die tun meist so, als käme nur achsparallel Licht rein. Hier mal ein bißchen besser dargestellt:

Vorne kommt ja auch jede Menge seitliches Licht in ein Teleskop, das nicht mehr zum nominalen Gesichtsfeld herangezogen wird/werden soll. Deshalb Innenschwärzung, Blendenringe, etc. - die nominale Öffnung ist zwar ein Kriterium, aber hinten werden die Strahlenbündel stets durch Blenden beschnitten... wo sitzt denn diese Blende bei Deinem 72er?

Der Lacerta gibt ja zB 72/432 an, der Refi hat eigentlich immer noch das einst bekannte William Doublet.
Dem Hörensagen nach gibt es Händler, die gerne mal 1mm mehr Öffnung angeben, um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden... es sind halt doch Live-Style-Marketing-Produkte mit ein wenig Glas. Alle kochen mit chinesischem Wasser, und alle kaufen dieselben Linsen, nur schreiben sie was andere drauf, um eine USP zu generieren... :rolleyes:

lg
Niki
 
Die Blenden sollen so sitzen, dass von keiner Stelle des OAZ Tubuswand zu sehen ist, sondern nur Blendenrückseiten, aber sie dürfen nicht so eng sein, dass sie den zentralen Strahlengang auf der Achse vignettieren.
es gibt geometriscge Verfahren zur idealen gestaltung von Blenden, angefangen mit dem maximalen Feldstrahl der unbeschnitten bleiben soll.
Im Falle des 72er sitzt kurz hinter der Frontlinse eine viel zu enge Blende, die dafür sorgt, dass es nur die inneren 64mm der Frontlinse bis zum Fokus schaffen, der restliche Licht vom Linsenrand landet dann nur auf der Blende.

LG
Olli
 
Im Falle des 72er sitzt kurz hinter der Frontlinse eine viel zu enge Blende,
Meiner sieht SO aus (und ja, ich muss dringend meinen Luftpuster suchen...) :whistle: :

IMG_6871.JPG


lg
Niki
 
Hallo,

und nochmal grüßt das Murmeltier: die Vorstellung man könnte einen Strahlengang "retrograd" mit einer stationären Punktlichtquelle hinter dem Okular oder dem OAZ in jedem Fall genügend vollständig erfassen und charakterisieren, es wär ja vorne dann alles auch schön parallel, ist falsch vereinfachend und nicht zwangsläufig repräsentativ für die Ausleuchtung und die wirksame Öffnung.

Der Kokolores, man könnte sich zum Messen von hinten kollimiertes Licht einfach sparen, denn mit der Taschenlampe zentral reinfunzeln oder dem Auge zentral peilen würde reichen (und Optiker, die das noch nicht kapiert hätten wären schlicht zu doof) wird durch selbstbewusstes Wiederholen auch nicht besser, sondern führt manchmal zu falschen und z. B. zu kleinen Werten.

Denn mit diesem untauglichen "Verfahren" werden alle vorne randnah schräg einfallenden, aber in sich parallelen Bündel ausgeklammert, obwohl die über den gesamten Einfallswinkel der Optik gesehen hinten jedoch ebenso zum Bildaufbau über das Feld beitragen und mit berücksichtigt werden müssen.

Hier meinen zwei Leute partout, es reiche völlig aus die Dinge einfach verkehrt rum und unter engem zentralen Blickwinkel rein punktuell und manchmal auch im falschen Abstand zu betrachten, und schon wäre plötzlich alles viel einfacher und sehr genau zu messen... und viele Herstellerangaben empörend falsch.

Nö. Wer die Dinge buchstäblich zu eng sieht, weil er sie von nur einem einzigen mittigen Standpunkt aus betrachten will, statt sie über ein Feld zu betrachten, egal ob im visuell afokalen oder im fotografisch fokalen Fall, dessen auf's rein Zentrale beschränkte Perspektive ist trügerisch.

Gruß,
Mathias
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann prüf es halt geometrisch nach, ist doch ganz einfach.
Wenn ein 71mm Objektiv eine Brennpunktlage von 426mm ab letzter Linsenfläche hat, und nur 93mm nach der letzten Linsenfläche eine Blende von 50mm freiem Durchmesser kommt, vignettiert sie die nutzbare Öffnung auf 64mm.
Das ist so.
Ob du das nun möchtest oder nicht.
Und kollimiertes Licht kommt sehr wohl vorne raus, wenn ich eine Punktlichtquelle im Fokus des Objektives platziere.
Natürlich erfasst das nicht das komplette Repertoire einer Optik, sondern ausschließlich die Ausleuchtung der Achse allein, aber wenn da schon nicht die beworbene Öffnung hinten rauskommt, ist mir die Feldausleuchtung egal.
Und ein auf unendlich fokussiertes Okular mit möglichst kleiner Feldblende dafür zu nutzen ist eine für diesen Zweck ausreichende Approximation.
Mit diesem Aufbau kann ich einen wunxerbar intensiven und kleinen Lichtfleck an ein 50m entferntes Haus werfen. Mir ist das parallel genug.
Auf Zehntel mm kommts ja hier auch nicht an.
Ist schon lustig, wie du das nun schon zum zweiten mal wegreden willst.
das Raytracing rückwärts zu machen mag dir widerstehen, fuhrt aber zu reproduzierbaren und mit anderen Methoden überprüfbaren und damit richtigen Ergebnissen.
Es ist pure Geometrie und dank der geradlinigkeit des Lichts auch sehr einfach.
Aber was erklär ich das hier schon wieder mit Engelsgeduld.
Erfahrungsgemäß bist du ja ohnehin nur auf einen Streit aus.

LG
Olli
 
Die maßgebliche Lage der Hauptebenen einer Teleoptik muß keineswegs immer im Linsenpaket eines Objektivs oder der unmittelbaren Nähe der Öffnung einer Optik zu liegen kommen, je nach Konstruktion kann die sich auch um einiges davor oder dahinter befinden. Und deshalb können ebenso Blenden auch schon mal an ganz anderer Stelle und mit anderem Durchmesser möglich sein, als es ihr es mit Euren "alles ganz einfach" Vorstellungen erwartet und anderen suggerieren wollt.

Ich bin kein Optikrechner und nicht auf Streit aus, aber um zu erkennen das ihr hier von optischen Verhältnissen irreführend schwadroniert, die ihr nicht richtig kapiert habt und deshalb nicht vollständig überblickt, reicht es.

Schönen Abend noch,
M.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rechnerisch kommts auf 64mm, projiziert kommts auch auf 64mm, und, oh Wunder, ich kann 3mm dicke Magneten in den Linsenrand bappen die von dort voll in drn Strahlengang ragen und kann sie vom Fokus aus nicht sehen.
Was brauchst du noch?
Was willst du eigentlich hier in diesem Thread, außer einfach sinnlos zu widersprechen?
Sorry, ich hab keinen Bock auf eine zweite Runde Taubenschach.

LG
Olli
 
Coronado Solarmax III 70mm
Wenn man ein 60mm Etalon vor ein 70mm Objektiv packt, darf man das dann noch als 70mm H alpha Teleskop bezeichnen?
(vllt ist ja die Hauptebene dieses ganz besonderen Objektivs so weit außerhalb des Teleskops, dass es trotzdem die volle Öffnung nutzt, quasi am Etalonrand vorbei,man muss es nur genug wollen)

LG
Olli
 
im Prinzip berechne ich täglich Optiken, baue sehr viel selber und hab eigentlich auch schon jedes System mal komplett auseinander gehabt,
es muss nicht immer alles kompliziert sein um zu funktionieren, und das wir durchaus representative Ergebnisse liefern die man sogar geometrisch bestätigen kann ist denke mal Aussage genug.
Warum fällt es dir eigentlich so schwer nachzuvollziehen was wir hier eigentlich machen? es ist weder ein Hexenwerk es selber mal zu probieren noch zu verstehen was genau da passiert,
und das wir eine Taschenlampe verwenden ist nicht unprofessionell sondern einfach dem zweck dienlich,
in meinem fall eine LED die perfekt auf ein paar der okulare passt.

Und deshalb können ebenso Blenden auch schon mal an ganz anderer Stelle und mit anderem Durchmesser möglich sein, als es ihr es mit Euren "alles ganz einfach" Vorstellungen erwartet und anderen suggerieren wollt.
das verstehe ich nicht ganz,
die Blenden können wo anders sein weil wir unrecht haben, hä?

Der blendkragen vom 150er mak ist steiler als der Strahlenkegel vom Hauptspiegel, man sieht folglich auf normaler fokusposition nicht den Rand vom Spiegel, geht man weiter Weg (z.b. verlängerungshülse, dann wieder auf ∞) wird es noch enger, je nach fokusposition hab ich 135mm bis 140mm gehabt, das kann man super einfach geometrisch nachvollziehen:
Blendkragen und Fangspiegel feste größe, Hauptspiegel samt Strahlenkegel feste Größe,
beim fokussieren bewegt man den Hauptspiegel: weiter weg = fokus näher ran (kürzere Adaption) = mehr vom flachen Strahlenkegel landet im zu steilen blendkragen und letztlich im Fangspiegel.
Weiter weg ist es umgedreht und der Hauptspiegel wird stärker beschnitten.

Das ist das Prinzip von allen cassegrain systemen die entweder HS oder gar FS fokussierung haben.

Beim C6 dagegen wird die Öffnung genutzt, hier war es schlicht mehr obstruktion, das kann man sogar mit dem Messschieber nachmessen.
Komplizierter wird es dann mit dem Effekt der schmidtplatte, unter Umständen wird hier das blendrohr vom Hauptspiegel welches auch den Hauptspiegel mit hält zum Problem da die inneren strahlen nach innen verlaufen.

Über den CC8 und CC6 gab es einen gesonderten Thread wo sogar ein paar Fachleute die Messungen so bestätigt haben und zeitgleich anreize wie man das verbessern kann lieferten, auch hier war es kurzer adaptieren, abstand FS HS mit justageschrauben erhöhen, alles ganz einfach geometrisch nachvollziehbar was passiert.

Auch kann man das ganze mit cassegrain calkulator (gibts im Internet) nachvollziehen was zwischen fokusebene und den daraus resultierenden Abständen der Komponenten geschieht.

Hab das ganze übrigens auch vor kurzem erst beim 76/3100 Selbstbauprojekt durch, hier können geringfügige Änderungen HS - FS den fokuspunkt um ganze cm verschieben, da musste ich mich langhangeln da der fokuspunkt an einer ganz bestimmten stelle liegen muss.

Naja wie auch immer, die Taschenlampe bestätigt meist das was man auch mit bloßem auge sehen kann, Okular mit zs rein, Strommast fokussieren, okular raus und auge auf selber höhe wie feldblende,

fast so als würde man nach der Justage schauen.

Dann gibt es noch das blendrohr, das hat ebenfalls eine gewisse dicke und länge, meist ist es recht schmal aber sehr lang, da das was ab dem FS kommt eben diese Eigenschaften hat.
Ist der Fokus zu weit draußen und der HS folglich näher am FS (wir gehen mal aus das der blendkragen passt)
geht auch der Strahlengang von dort aus ebenfalls um den betrag etwas breiter angefangen zurück, immerhin muss der fokuspunkt ja nun weiter draußen liegen.
Jetzt kann es zum Problem werden das das blendrohr so lang und dünn ist,
wie eine Möhre auf einen sparschäler trifft der nun breitere lichtstrahl vorne auf das blendrohr.

das blendrohr selbst ist ja immer auf genau eine Position gerechnet, die Fokussierung über die optischen Komponenten ist dann immer ein Kompromiss, was auf der einen seite vignettiert kann auf der anderen seite wieder Streulicht provozieren, (zweiteres wird dann z.b. wieder über den blendkragen kompensiert= mehr obstruktion oder im Fall vom mak beschneiden vom HS)
wäre kontrastmäßig sehr kontraproduktiv wenn man vom okularanschluss direkt in den Himmel schauen kann an die Blenden vorbei (hab das aktuell am 76/3100)

Auch das kann man geometrisch nachvollziehen, oder eben mit der punktförmigen Lichtquelle im Fokus, das ganze soll ja nur den lauf des lichtes von der Achse aus Simulieren,
denn darum geht es ja ganz grundlegend:

Gibt es einen punkt der 100% Ausleuchtung; also einen Punkt wo zumindest zentral die angegebene Öffnung genutzt wird.

wie eine zu große feldblende hier das Ergebnis verfälschen kann hab ich in einem anderen Beitrag erläutert (die stelle das man im Prinzip von überall aus eigendlich nur eine Teilausleuchtung hat aber die summe es so aussehen lässt als wäre es insgesamt auf 100%)

Beim Durchschauen hat man dort genau das Phänomen das das blendrohr zu eng da Hauptspiegel zu nah am Fangspiegel ist, man sieht wie das ende vom blendrohr die Schauposition auf den Fangspiegel eingrenzt und der Betrag vom Hauptspiegelrand nlder im Prinzip zwar auf dem Fangspiegel trifft, aber auf die stelle trifft die durch das blendeohr überschattet wird.

Geht man nun an den rand (feldblende zu groß; punkt x)
schauflt man schief durch das blendrohr, man sieht damit nun den rand vom Hauptspiegel auf der einen seite, auf der anderen ist man nun durch den schrägen blick aber noch ein Stück weiter vom rand entfernt.

Schau durch ein fest aufgestelltes Toilettenpapier Rohr auf einen kreis an der Wand den du nicht vollständig sehen kannst, je nach position siehst du nur einen anderen Ausschnitt inklusive Rand aber niemals den ganzen Kreis.

Jetzt haben wir Obstruktion, Blendkragen, Blendrohr, Abstände und fokuspunkte sowie die Wirkung von zusätzlichen katadioptrischen Elementen besprochen.
Möglicherweise hab ich einen Punkt vergessen, bitte einfach schreiben und ich werde das auch nich erklären.
meine Erklärung bezieht sich auf Cassegrain Systeme,
Linsensysteme könnte ich auch erklären, baue zur Zeit einen 102/1350 faltrefraktor und 190/1800 Refraktor und hab für beide die Position sowie größe der "hauptblende" geometrisch bestimmt, das schwierigste war das Lineal grade zu halten xD

Beim Newton ist das ganze einfacher, man kann hier auch augenscheinlich sehen ob der Fangspiegel zu klein ist, hier sieht man unter Umständen dann die Halteklammern vom HS nicht mehr,
zu groß dagegen vergrößert die obstruktion und verbessert die Ausleuchtung da man auch vom rand der Steckhülse den gesamten Hauptspiegel sehen kann.

Ein Grund warum ich cassegrains gerne Kompromissbüchse nenne, hier hat jede Dimensionierung nur einen kleinen Spielraum ansonsten wird schnell die Obstruktion viel zu groß.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Coronado Solarmax III 70mm
Wenn man ein 60mm Etalon vor ein 70mm Objektiv packt, darf man das dann noch als 70mm H alpha Teleskop bezeichnen?
das nervt mich auch, das ist nun wirklich sehr offensichtlich im Gegensatz zu nem Cassis wo ne Blende zu eng ist.
vllt ist ja die Hauptebene dieses ganz besonderen Objektivs so weit außerhalb des Teleskops, dass es trotzdem die volle Öffnung nutzt, quasi am Etalonrand vorbei,
ich verstehe es immer noch nicht ?

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
bei dir sitzt der Etalon ja auch hinten kurz vor dem OAZ und nicht direkt vor dem Objektiv ?
Bei dem aber auch und das ist auch nur nen 70er rohr an nen 60er etalon gesetzt, witzigerweise das Öffnungsverhältnis plötzlich f6 ob das nicht problematisch ist?

Bei nem Vollsystem wie Lunt erwarte, ich einen etalon in Objektiv Durchmesser um da nen upgrade gegenüber dem 60er zu haben muss man zum 80er da ist nen 80er etalon dran.

Clear skies Felix
 
hier ist der Etalon auch hinten
auch hinten
auch hinten

Felix bist du dir sicher das du weißt wovon du sprichst?

das hier ist ein frontetalon, die dinger erkennt man wenn vorhanden und hier macht es auch sinn das die so groß sind wie der Objektivdurchmesser, coronado hat solche dinger Serie bei den solarmax.


der Etalon am heck wird nicht einfach so größer aus Prinzip, beim PST umbau hab ich immer die selben 20mm freien durchlass, ob jetzt 40/400 original konfi oder 127er umbau

dadurch das die am selben punkt vor dem Fokus sitzen ist der Strahlengang immer gleich groß, das was den unterschied macht ist die reine Öffnung,

eigentlich müsstest du das wissen nach deinem Umbau
 
Zuletzt bearbeitet:
hier ist der Etalon auch hinten

auch hinten

auch hinten

Felix bist du dir sicher das du weißt wovon du sprichst?

das hier ist ein frontetalon, die dinger erkennt man wenn vorhanden und hier macht es auch sinn das die so groß sind wie der Objektivdurchmesser, coronado hat solche dinger Serie bei den solarmax.


der Etalon am heck wird nicht einfach so größer aus Prinzip, beim PST umbau hab ich immer die selben 20mm freien durchlass, ob jetzt 40/400 original konfi oder 127er umbau

dadurch das die am selben punkt vor dem Fokus sitzen ist der Strahlengang immer gleich groß, das was den unterschied macht ist die reine Öffnung,

eigentlich müsstest du das wissen nach deinem Umbau

Ja ok macht sinn aber wiso werden dan nich überall 50etalons oder so verbaut. Wiso hat der 80er auch nen 80etalon wenn es doch aufgrund der Position hinten nicht nötig ist wird doch nur günstiger.
 
hab nirgends was gelesen das der nen 80er hat, wird der selbe 50er sein, ist halt die standartgröße bei denen, irgendwann wirds da dann größere geben, vermutlich wegen sweetspot, aber vermutlich auch erst bei den wirklich größeren.

Coronado dagegen ham ihren 20er pst etalon hinten, für den reichts, die größeren haben dann direkt einen frontetalon, sowas hab ich bei lunt noch nicht gesehen außer dieser eine sonderaufbau.
Denn frontetalons haben nicht dieses sweetspot Problem, dafür sind die aber auch [zensiert] teuer.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
hab nirgends was gelesen das der nen 80er hat, wird der selbe 50er sein, ist halt die standartgröße bei denen, irgendwann wirds da dann größere geben, vermutlich wegen sweetspot, aber vermutlich auch erst bei den wirklich größeren.

Coronado dagegen ham ihren 20er pst etalon hinten, für den reichts, die größeren haben dann direkt einen frontetalon, sowas hab ich bei lunt noch nicht gesehen außer dieser eine sonderaufbau.
Denn frontetalons haben nicht dieses sweetspot Problem, dafür sind die aber auch [zensiert] teuer.

mit freundlichen Grüßen
Florian
Ok aber schau mal die Preise zwischen 50er zu 60er zu 80er zu 100er zu 150er das sind krasse sprünge. Der Blockfilter macht nen Preisunterschied ja aber was ist mit dem rest, die Teleskop tuben kosten ja nicht so viel mehr.

Wobei es Triplet Apos sind wahrscheinlich für den Multifunktions gedanken von Lunt den ich bei den Preisen nicht verstehe, wäre eher dafür baut nen achro auf rot korigiert mit feiner Mechanik und dafür vielleicht sogar nen tick günstiger und leichter, wenn ihr schon Fertig Systeme baut.

Clear skies Felix
 
als ob das jetzt schlimm war :0


der 150 hat nen größeren, das sieht man, bis dahin werden alle anderen kleineren den selben haben, Blockfilter macht gerne mal nen größeren sprung, zudem ham auch alle eine erf ähnliche Beschichtung auf der frontlinse, ebenfalls große preissprünge.
Dazu sind die teleskope soweit ich weiß einlinser, also auch nochmal ne extra wurst, Mechanik wird mit jedem etwas hochweitiger, so summiert sich alles, und nicht zu vergessen die wollen selber verdienen, möglich das die sprünge eigentlich garnicht so groß sind, aber bei der Konkurrenz reicht es dann nur knapp drunter zu liegen und bei 90mm hört coronado auch schon wieder auf, dann könnse erst recht die Preisschraube drehen.

Es wird mit vielen Faktoren zusammenhängen, aber ehrlich gesagt ist das alles hier nicht Thema von falschen Angaben.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
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