Schwastian Beinsteiger
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Okular mit kleiner Feldblende am teleskop welches zuvor auf etwas ganz weit entferntes (∞) fokussiert wurde.Dein Versuchsaufbau ist mir total unklar, wie soll man so eine Messung diskutieren; hat Du eine Skizze, oder Fotos?
Punktförmige Lichtquelle auf Okular, nun wird der Strahlengang rückwärts durchleuchtet und vorne kommt paralleles licht raus, ein großer heller Kreis ist hierbei die tatsächlich genutzte Öffnung während in der mitte ein dunkler kreis (nur bei optiken mit obstruktion) zurück bleibt.
Hoffe das reicht zum Verständnis, wollte jetzt heute noch schnell antworten und bin bissl sehr müde ?
ohne Okular aber mit 2" Zenitspiegel konnte man augenscheinlich von der mitte aus nicht die volle Öffnung überblicken, bewegt man sich zum steckhülsenrand hin so sieht man je nach position auch einen anderen Ausschnitt der Primäroptik inklusive Rand, jedoch nach wie vor nicht vollständig sondern beim Beispiel Mewlon nur etwa 170mm durchmesser.Das verstehe ich nicht
Ein okular mit großer feldblende sieht nun quasi Mittelposition und Randposition zeitgleich, bei der Projektion wird dementsprechend auch die Addition aller überschaubaren Bereiche angezeigt, man misst also die 182mm da die größere feldblende hier das Ergebnis verfälscht.
Eine kleine feldblende entspricht dann auch etwa dem was man mit dem auge sieht,
man hat halt wirklich einen kleinen axialen Durchblick, quasi genau die fokussierte punktuelle Lichtquelle die normal anders herum erst fokussiert wird, darauf basiert ja die Methode, man durchleuchtet das Teleskop rückwärts
Normal sammelt man von einem großen bereich paralleles licht vom Weltraum und fokussiert es auf exakt einen kleinen Punkt, projiziert man es rückwärts braucht man eben genau diesen kleinen Punkt auf der richtigen Stellung und strahle paralleles licht grade auf eine Projektionsfläche.
Hat man hier nun ein okular mit großer feldblende ist es kein fokuspunkt mehr sondern eher eine Fokusfläche, dementsprechend flächt sich das auch so wieder durch das System aus und hat nicht nur den einen mittleren strahl sondern hier noch einmal und da noch einmal, es mag zwar Stimmen das alle ecken zu ihrem Ziel kommen und der gesamte spiegel genutzt wird, nur ist es dann eher das jede stelle jeweils nur von ihrem eigenen 170mm Durchmesser kreis bestrahlt wird,
man hat dadurch zwar eine gleichmäßigere Randausleuchtung aber zu keinem Zeitpunkt eine echte 100% Ausleuchtung
ganz cool ist das ich durch die Erklärung grade meine eigene Frage von weiter oben beantwortet habe, logik ist was tolles wenn mans erstmal versteht ?
eigentlich hab ich mit Olli abgesprochen das er das erklärt, der kann sowas immer besser als ich, aber da es zur Zeit noch keine Lebenszeichen gibt mach ich es einfach mal.erklärt daß ja der Meniskus den Strahlengang aufweiten tut und der Kegel die Obstruktion nicht vergrößert...
im Prinzip stimmt das, allerdings ist das nur die Halbe Wahrheit, es ist wahr das die Meniskus das licht quasi drum herum krümmt, dies geschieht jedoch nur in einem sehr minimalen ausmaß, lass es 1-2mm sein,
auf der anderen Seite haben wir aber das Problem das dies auch außen geschieht und hier gibt es gleich 2 probleme.
1. die Fassung der Meniskus, diese muss unten mehr durchlass haben als oben, ansonsten wird von vorne herein schon Öffnung verschenkt, ich glaube die größeren neueren Skywatcher haben das sogar so.
2. der Hauptspiegel muss überdimensioniert sein, ansonsten kommen die natürlich auch außen aufweitenden Strahlen nur auf tubuswand als tatsächlich irgendwas beizutragen.
mein 4" mak nutzt deshalb auch nur 96mm statt 102.
Beim 150er passen diese beiden Sachen, nutzt aber nur 140mm... warum?
Ja weil der blendkragen vom Fangspiegel einfach den Strahlenkegel vom Hauptspiegel beschneidet :|
mal sehen villeicht lass ich mal was optimiertes 3D drucken und berichte dann.
hab jetzt tatsächlich eine halbe Stunde geschrieben und nicht KoRn gehört wie ursprünglich geplant, lasst es nicht umsonst gewesen sein!
Hoffe mal das ist jetzt verständlich genug, für die Richtigkeit des Inhalts würde ich in Betracht ziehen einen Besen zu essen, und zwar ganz ohne Milch!
mit freundlichen MfG
Florian