Visuelles Einsteiger Equipment

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Ich denke nicht, dass sich Iron hier in eine Richtung gedränkt fühlt.

Er geht doch sehr besonnen vor.
Hat sich schon im Internet ein wenig schlau gemacht und sich hier angemeldet und den Thread gestartet.
Das hatten wir alles schon zu häufig anders... Das Kaufhausteleskop war schon übereilt angeschafft und das Kind schon in den Brunnen gefallen.

Klar sind bei engem Budget mehr Kompromisse nötig.
Beim Dobson steckt halt alles in der Optik. Das war für mich am wichtigsten. Das muss es aber nicht für dich sein Iron.
Manche mögen es lieber kleiner und handlicher. Die größere Öffnung bringt ja nichts wenn der Dobson dann ungenutzt in der Ecke steht.

Die Lagerung sollte auch mit bedacht werden. Schneller einfacher Aufbau verringert die Hemmschwelle und erhöht die Einsatzzeit.

Gruß,
Holger
 
Aber mal zurück zum Refraktor, da hier die Diskussion aufgegangen ist, dass man zum Dobson drängt.
Ich denke nicht, dass sich Iron hier in eine Richtung gedränkt fühlt.
bin ich dabei.

Da ist doch das markante Übliche geschrieben worden.
Farbfehler, das die Montierungen in den Sets (meist) nicht der Knaller sind. Das es visuell nicht zwingend notwendig ist parallaktisch zu montieren.
An Hand des eingestellten Bildes geht ein Refraktor auf Alt/AZ oder auch Parallaktisch.
Bequem dahinter sitzend, besonders Alt/AZ.

Das hatten wir alles schon zu häufig anders... Das Kaufhausteleskop war schon übereilt angeschafft und das Kind schon in den Brunnen gefallen.
da sind wahre Worte geschrieben worden :y: .

Das muss es aber nicht für dich sein Iron.
Manche mögen es lieber kleiner und handlicher. Die größere Öffnung bringt ja nichts wenn der Dobson dann ungenutzt in der Ecke steht.
deshalb finde ich es wichtig Alternativen aufzuzeigen.
Erst halt auf das was vom Threadersteller angedacht, oder im schlechten Fall schon angeschaffte, eingehen.
Dann eben die Alternativen mit wieso, weshalb, warum.

Dann ist es am Threadersteller das zu verarbeiten, abzuwägen usw. usw..
Die Entscheidung kann man eh nicht nehmen.
 
Hallo Forum, hallo @Iron Hide ,

ich finde, dass bei "Einsteiger-Threads" viel zu intensiv über spezifische Teleskopdetails, also Vor- und Nachteile der verschiedenen Instrumente beraten und diskutiert wird als über die Funktionen, Anforderungen und mögliche visuelle Ziele. Nach meiner Ansicht zählen dann dazu folgende Punkte und sollten als Basis für eine objektive Beratung eines Einsteigers beachtet werden:
  • geringer Vorbereitungsaufwand und einfach in der Aufstellung und Inbetriebnahme
  • einfache, intuitive Bedienung während der Beobachtung
  • schnelle und beeindruckende visuelle Ergebnisse erreichbar/sichtbar werden
Dröselt man eine Beratung über die oben aufgelisteten Punkte quasi rückwärts gedacht auf, ergibt sich für
  • geringer Vorbereitungsaufwand und einfach in der Aufstellung und Inbetriebnahme
    braucht Montierungen, die kein Alignment, kein Einnorden, keinen Strom benötigen
    benötigt Teleskope, die keine Einstellarbeiten (Kollimation) etc. bedürfen
    Ausrüstung, die entsprechend Gewichts technisch leicht und Längen technisch gesehen nicht zu groß und transportabel ist.

  • einfache, intuitive Bedienung während der Beobachtung
    Montierungen, die ausreichend bequem beim Einblick, beim Durchblicken sind und eine möglichst normale, ungekrümmte, ungebückte, ermüdungsfreie Körperhaltung ermöglichen
    Montierungen, die einfach und intuitiv nachgeführt werden können

  • schnelle und beeindruckende visuelle Ergebnisse erreichbar/sichtbar werden
    dazu zähle ich für Anfänger, die Ziele nun mal aus dem Sonnensystem unseren Mond und die Planeten mit Monden und mit mehr Erfahrung farbige Doppelsterne, Sternhaufen, Andromeda, Orion-Nebel.
Nur so meine Gedanken. ;) Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Ich hab schon öfter erwähnt ....
Wir brauchen einen ALF - AnfängerLeitFaden

:)

Denn mal ganz ehrlich.
Dies ist ein typischer Thread.

Ich weiß nicht wie man das anders schreiben kann, ohne daß es überheblich klingt.
Denn ich glaube Lehrgeld, haben die meisten schon gezahlt und möchten es deshalb anderen ersparen.
Und die meisten Ratschläge haben auch ihren Sinn.
Aber in meiner ersten Antwort habe ich nur darauf hingewiesen, das die Monti wahrscheinlich (wusste ja nicht ob er ein EQ3-2 Set angesehen hat) überfordert ist mit dem angedachten 102/1000.

Aber es juckte gleich in den Fingern, dazuzuschreiben, "Abkürzung zum wahrscheinlich über 40 PostThreadEnde"

8" Dobson wird empfohlen. :)
Oder ähnliches.

Und bitte, ich meine es nicht böse.

Aber der HauptScheidepunkt ist doch IMMER das Budget und die Erkenntnis, das angebotene STATIVSETS STETS unterdimensioniert sind.

Denn wer will/kann schon mit 1500-2000€ in ein Hobby reinschnuppern?

Mann kann nur:
- kleine Brötchen backen/Abstriche machen
- mehr Geld ausgeben

Es ist leider so in diesem Hobby.

Gruß Markus
 
Hallo, ergänzender Gedanke zum Budget. Wenn jemand zB nur 300 Euro zur Verfügung hat, sollte man ihm/ihr gleich sagen: reicht nicht...lass es ganz sein...
Das ist nicht die Lösung. Ggf kann jemand mit einem 200-300 Euro Set lange Zeit glücklich sein. Denn astronomische Beobachtungen kann man auch schon mit einem 80 Euro Fernglas machen. Natürlich geht es immer "besser".

LG Mark
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe ehrlich gesagt das Problem nicht.
Ein 4"F/10 auf einer EQ 3-2 ist Dimensionen besser als alles womit ich (und vermutlich viele Andere) damals angefangen habe.
Das ist eine super Grundlage für Jahre.
Warum MUSS es denn immer der 8" Dobson sein?
Klar, per se ein super Instrument, aber nicht jeder hat die selben Ansprüche/Präferenzen/Gegebenheiten.
Wer von den ganzen 8" Dobson Empfehlern hat denn tatsächlich jemals selbst so einen gehabt?
Und wieviele davon haben den immernoch?

Ansonsten bin ich bei Mark, bei 200/300€ sollte man es erstmal lassen und weiter sparen.
Auch 500€ ist eigentlich fast illusorisch, selbst gebraucht.
Machen wir uns nichts vor, klar bekommt man für 500€ ein Teleskop, aber die mitgelieferten Okulare sind, wenn man ehrlich ist, echt nicht toll, und 2 oder 3 Okulare sind auch alles andere als ausreichend. Wenigstens einen UHC oder OIII Filter braucht man auch noch, eigentlich zwingend in Deutschland, der allein schon ist 200€ teuer.
ND oder Polfilter damit man sich am Mond nicht das Auge verblitzt. Sternatlas und Drehbare Sternkarte, Rotlichtlampe, Justagezubehör.... Kleinvieh macht auch Mist.

Wobei ich mich schon manchmal frage, warum bei manchen das Geld derart knapp ist, bei Teenies kann ichs absolut nachvollziehen, oder bei Arbeitslosen.
Aber sonst? Ich kenne nicht Wenige, die sich trotz Mindestlohn noch Zigaretten für 300€ jeden Monat leisten können.

LG
Olli
 
Für mich steht und fällt das alles mit dem ernsthaften realistischen Interesse, einer richtigen Leidenschaft und Zeit für das Hobby.
Dann wird man mit jedem halbwegs vernünftigen Teleskop einsteigen können. Mit vernünftig meine ich nicht die Kaufhaussets mit unnötigen Okularbeigaben um mit großen Vergrößerungen werben zu können.

Und so ein Einstieg geht dann auch mit kleinem Budget, war bei mir nicht anders.

Gruß,
Holger
 
Wir brauchen einen ALF - AnfängerLeitFaden
den ALF find ich gut.
Wobei der Vorschlag schon öfter gemacht wurde, aber eben nicht unter ALF. Irgendwie passen ;) .

geringer Vorbereitungsaufwand und einfach in der Aufstellung und Inbetriebnahme
einfache, intuitive Bedienung während der Beobachtung
schnelle und beeindruckende visuelle Ergebnisse erreichbar/sichtbar werden
so wohl richtig.
Spricht m.E. direkt für den Dobson in der Standardversion.
:unsure:

so ein Refraktor ist ja auch prima.
Aber, ok kann da nur von meinem 120/1000 reden, auf einer EQ3-2 ... :unsure:.

Wobei ich mich schon manchmal frage, warum bei manchen das Geld derart knapp ist, bei Teenies kann ichs absolut nachvollziehen, oder bei Arbeitslosen.
Aber sonst? Ich kenne nicht Wenige, die sich trotz Mindestlohn noch Zigaretten für 300€ jeden Monat leisten können.
puuhhh... mit solchen Aussagen wäre ich aber vorsichtig.
Falsches Thema am falschen Ort.
 
Hallo,
diese Anfängerthreads lese ich ja immer gerne mit, weil da viele interessante Aspekte von Leuten mit viel Erfahrung betrachtet werden, aber es läuft ja tatsächlich immer mehr oder weniger auf's gleiche raus: 100 Beiträge mit teilweise sehr unterschiedlichen Meinungen, da die Erfahrungen und die eigenen Wahrnehmungen doch sehr verschieden sind. Klar, will man den Anfänger vor "Fehlkäufen" bewahren, aber ich würde mal behaupten, dass das fast gar nicht geht, egal wie viel Geld man ausgeben will. Ob ich nun mit einem 500€ Gebrauchtteleskop mit Plastikokularen anfange oder mit einem 10000€ Rig, wenn mich das Hobby begeistert, dann merke ich früher oder später, dass mir bestimmte Teilaspekte wichtiger sind als andere. Mit dem 10000€ Rig kann ich vielleicht tolle Deepsky Fotos machen, aber wenn ich dann merke, dass ich doch lieber Planeten beobachte, dann war das genauso ein "Fehlkauf" wie das 500€ Teleskop mit dem man nicht fotografieren, aber vielleicht ganz passabel Planeten beobachten kann. Daher bin ich eher der Meinung: So gut es geht informieren, dass man nicht unbedingt Schrott kauft und dann einfach mal anfangen. Wenn's nix für mich ist, dann kann ich den ganzen Glump ja immer noch verkaufen, aber ich hab's wenigstens probiert.
Mal Hand auf's Herz, wer hat denn hier gleich zu Beginn DAS richtige Teleskop gekauft und danach nie wieder ein anderes?

So ein Leidfaden wäre wirklich mal eine gute Idee. Die Anfragen und gesetzten Budgets unterscheiden sich ja doch eher minimal. Vielleicht könnte man auch so eine interaktive Website bauen, wo man so grob die Anforderungen und Gegebenheiten antickert und am Ende immer der 8" Dobson rauskommt :cool:
CS
André
 
Hi,

klar, solche Anfänger Faden sind für die "Alten" wie ein Murmeltier Faden.
Aber wichtig, für den Faden Ersteller nicht.

Und dass dann oft der 8" Dobson empfohlen wird, liegt nicht daran dass die Dobsonianer indoktrinieren wollen, sondern einfach daran, dass das ein einfaches, günstiges und sehr praktikables Teleskop ist mit dem man viel sehen kann.

Klar, geht es auch mit einem Refraktor. Aber da ist mM die Auswahl nicht so eindeutig und ist bei grösserer Optik teurer.

Gruß
Peter
 
Hallo Markus,
Wir brauchen einen ALF - AnfängerLeitFaden
das wird nichts nützen. Ganz einfach deshalb, weil ein Anfänger mit den ganzen Aussagen nichts anfangen kann.

Ich habe mir damals aus reiner Neugierde den " Fernrohr - Führerschein in 4 Schritten " gekauft, geschrieben von einem erfahrenen Hobby Astronom für Dummies wie ich einer war. Nach der Lektüre wußte ich alles und konnte doch damit nicht wirklich etwas anfangen.

Aus reiner Neugierde und dem, was ich aus dem Buch herausgelesen habe, war mein erstes Teleskop ein C5 auf EQ 3-2.
Bin ich damit glücklich geworden ? Nicht auf Dauer. Wäre ich mit einem anderen Teleskop glücklicher geworden ? Wahrscheinlich auch nicht.

Ich will mal ein Beispiel aus einem anderen Bereich geben. Bei Rennrädern wird das Fahrverhalten beschrieben mit träge -> neutral -> agil. Ihr wollt doch alle ein agiles Fahrrad ,oder nicht ? Agil bedeutet, ihr könnt damit um die Kurven fahren wie ein Profi. Wenn ihr aber nicht fahren könnt wie ein Profi, werdet ihr damit mit hoher Wahrscheinlichkeit im Krankenhaus landen. Als Anfänger werdet ihr nach 100m Probefahrt dem Händler mit zitternden Knien das Rad zurückgeben.
Genauso ist es in der Astronomie. Solange man mit Begriffen und Beschreibungen keinerlei Erfahrung verbindet sind sie nicht hilfreich.

Gruß Uwe
 
Hi,
Es hat sicherlich seine Gründe, warum ein Einsteiger ein Budget in höhe von X € hat. Es geht absolut niemand was an. MM nach sollte man aber auch den Einsteigern die Möglichkeit geben, mit diesem Budget in die Materie einzusteigen. Und glaubt mir, es geht. Es muss nicht das teure Teleskop sein, es muss nicht das teure Okular sein. Man muss nicht hochpreisig einsteigen.
Man könnte einem Einsteiger dazu überreden, mehr zu investieren, sein Budget zu überdenken und erhöhen. Aber bitte nicht schreiben "mit so wenig kannste nix gescheids machen" usw.
Nicht böse gemeint, aber einige sollten doch mal von ihrem hohen Anspruch runter kommen und es nicht den Einsteigern einhämmern wollen.
Ich verwende heute noch die günstigen (für einige als die "billigen" angesehen) Okulare und könnt mir glauben, das es Spaß macht. Ich verwende ne 120€ Canon DSLR mit Kid-Objektiv, oder 30€ Objektiv und betreibe Astrofotografie. Und auch da könnt ihr mir glauben, das es Spaß macht, weil einfach und günstiger Einstieg. Sich weiter erweitern/entwickeln/verbessern geht immer und muss nicht gleich am ersten Tag stehen.
 
Ich möchte noch anmerken, dass es sicher "dort draussen" unzählige Hobbyastronomen gibt, die sich ein 250 Euro Set geleistet haben und das gleiche (zufrieden) lange/ewig nutzen. Die meisten werden nicht in Foren unterwegs sein.

Vor kurzem:
Durch Wolkenlücken sah man Jupiter und den Mond (fast Vollmond). Wegen der Wolken stellte ich nur den kleinen Novalux raus (kein Lichtriese und 2. Vorname = Farbsaum). Dazu die 40 Jahre alten 0,96" HM Okulare (70 fache Vergrößerung).
Mein ältester Sohn schaute durch...Reaktion:
pure Begeisterung...!
(Jupiter mit 4 Monden, Wolkenbänder sogar erkennbar...Mond mit Kratern usw...).

Ok, er ist erst 8 Jahre alt, aber interessiert sich dafür. Und der Blick durch so "minderwertiges" Equipment hat ihn schon "umgehauen".

Man kann auch mit wenig zufrieden sein.

Jetzt reicht es von mir hierzu :)

VG Mark
 
Hallo ihr lieben,
Ich habe ja eine richtige Grundsatzdiskussion ausgelöst ?.
Vielleicht mal zur Vorgeschichte: Die ersten Inhalte die ich zur Astronomie gesehen hatte drehten sich um Astrofotografie. Dadurch war ich natürlich schon „gefärbt“ und hatte mich mit Dobsons erst garnicht groß beschäftigt. Dann habe ich natürlich in der Richtung viel geforscht und mit ca. 2.000€ Budget was man ja bei der Astrofotografie fast mindestens benötigt habe ich das natürlich wieder verworfen. Zumal man ja mit dem Budget wahrscheinlich nur was in Richtung 70er APO bekommt, da ja so unfassbar viel dann noch für Montierung und so ausgegeben werden muss.
Dann habe ich mich entsprechend Entschieden mich erst einmal aufs visuelle zu konzentrieren. Dann war ich natürlich auf Refraktoren schon etwas „fokussiert“.

Jetzt habe ich natürlich ein bisschen verglichen zwischen Refraktoren und Dobsons. Da wird dann natürlich schon klar das man mit z.B. mit einem 200er Dobson schon erheblich mehr sieht wie mit einem 100er Refraktor. Zusätzlich hat man keinen Farbfehler. Wobei man natürlich auch das Problem hat nicht in Fallen zu tappen wenn man sich Bilder ansieht die mit einem Teleskop gemacht wurden. Da ja nicht immer dabei steht ob das ein bearbeitetes Astrofoto ist oder ob das quasi das ist was man wirklich visuell sehen kann. Weil ein bearbeitetes Astrofoto was mit einem 100er Apo oder so gemacht wurde kommt ja fast auf das was ein 200er Dobson visuell schafft.

Daher bin ich aktuell eher etwas auf einen 200er Dobson gestimmt.
 
Wobei man natürlich auch das Problem hat nicht in Fallen zu tappen wenn man sich Bilder ansieht die mit einem Teleskop gemacht wurden. Da ja nicht immer dabei steht ob das ein bearbeitetes Astrofoto ist oder ob das quasi das ist was man wirklich visuell sehen kann. Weil ein bearbeitetes Astrofoto was mit einem 100er Apo oder so gemacht wurde kommt ja fast auf das was ein 200er Dobson visuell schafft.

Was dabei hilft sind Zeichnungen die an entsprechenden Geräten entstanden sind, die geben den visuellen Eindruck des Beobachters meistens ganz gut wieder. Hier mal was zum reinschauen:

Skizzen Messier Objekte

Es gibt da auch viele weitere Zeichnungen die an diverse Teleskopen von ich glaube 6" bis 12" entstanden sind.

Viele Grüße Felix
 
Wobei man natürlich auch das Problem hat nicht in Fallen zu tappen wenn man sich Bilder ansieht die mit einem Teleskop gemacht wurden. Da ja nicht immer dabei steht ob das ein bearbeitetes Astrofoto ist oder ob das quasi das ist was man wirklich visuell sehen kann.
hoppla... achtung Zahn ziehen ;) .
Bitte rein visuell nicht mit fotografisch, egal ob bearbeitet oder nicht (EAA), verwechseln.
Das was Du auf Fotos siehst, hat nichts mit dem zu tun was Du rein visuell siehst.
Du hast doch mit dem Fernglas beobachtet. Da war nichts mit Farbe, oder?
Beim Teleskop ist es nicht anders. Schwarz/weiß/gräulich.
Planeten, einige Sterne und Nebel zeigen visuell Farbe.

Der Tipp mit den Zeichnungen ist gut :y:.
 
viel geforscht und mit ca. 2.000€ Budget was man ja bei der Astrofotografie fast mindestens benötigt habe ich das natürlich wieder verworfen. Zumal man ja mit dem Budget wahrscheinlich nur was in Richtung 70er APO bekommt, da ja so unfassbar viel dann noch für Montierung und so ausgegeben werden muss.
Dann habe ich mich entsprechend Entschieden mich erst einmal aufs visuelle zu konzentrieren.
Hi,
Genau diese Aussagen verstehe ich nicht. Wer sagt dir denn, das man ein Betrag X für Astrofotografie benötigt? Das sind die falschen Gedanken. Viele Einsteiger lassen sich einfach von Astrofotografen hoch ziehen, die schon viele Jahre sich damit beschäftigen, die stetig die Ausrüstung aufgestockt haben.
Der persönliche Anspruch ist maßgebend und nicht was die anderen vorzuweisen haben. Ich muss ihnen nicht nachziehen. Mir ist es persönlich egal und bin dennoch begeistert, wenn ein Astrofoto an den Rändern Strichsterne zeigen, das mit einer 100€ Ausrüstung gemacht wurde. Andere "Profis" würden sich deswegen den Berg runterstürzen. Ich hab mich aber mit dem "günstigen" Zeug reingeschafft und ausgereizt. Ich kann mich zu jeder Zeit weiterentwickeln, wertvolleres, besseres Zeug ranschaffen und bessere "Qualität" erzeugen. Wenn ich will, muss aber nicht.
 
Die ersten Inhalte die ich zur Astronomie gesehen hatte drehten sich um Astrofotografie. Dadurch war ich natürlich schon „gefärbt“ und hatte mich mit Dobsons erst garnicht groß beschäftigt.
Doch mit viel Eigeninitiative / Selbstbau geht auch mit einem Dobson und wenig Budget viel:

Dann habe ich mich entsprechend Entschieden mich erst einmal aufs visuelle zu konzentrieren.
Sehr vernünftig, nicht gleich alles auf einmal, da ist man schnell überfordert.

Ich wollte dir nur zeigen, dass der Dobson da keine Endstation ist, damit geht später auch fotografisch eine Menge.

Gruß,
Holger
 
Vllt. hilft es dir bei dem Entscheidungsprozess
@Iron Hide

Meine Empfehlung für eine Balkonbeobachtung ist ein Refraktor. Ich persönlich habe hier in Berlin eine ehr schlechte Himmelsqualität (Lichtverschmutzung usw.) von daher muss ich mich erstmal, auch aufgrund von Anfängererfahrungen, auf Planeten und helle Sternenhaufen (Plejaden z.B.) beschränken.

Ein Dobson hat zwar bessere Lichtsammelleistungen usw., als ein kleiner Refraktor (keine Ahnung ob 90/900 als klein gelten:D) jedoch muss man Bedenken, dass wenn man, wie ich einen sehr kleinen Balkon hat, es sehr schwierig werden kann, den Dobson zu bedienen (Einsicht, Maße, Brüstung die im Weg ist, dementsprechend auch Sicherheit vor herunterfallen:LOL: usw.)

Vielleicht Gedanken darüber machen, was du eigentlich sehen willst, wie die Qualität des Nachthimmels bei dir ist usw. Diese Fakten dann mit in die Entscheidung einfließen lassen. Zumindest habe ich viel gelesen und schlussendlich wie bereits erwähnt, eine Sternenwarte besucht. Scheu dich nicht dort nachzufragen, die Astronomen dort geben gerne ihr Wissen weiter und sind sehr freundlich (war zumindest bei mir so).


Angemerkt sei auch, dass sich der Farbfehler meines Refraktor sich in Grenzen hält (an sich noch gar nicht in Erscheinung getreten).

Damit du Mal eine Preisspanne hast:

Ich habe circa (aufgerundet) 667€ bisher ausgegeben.
Darunter fallen:
- Teleskop Set Skywatcher EvoStar 90/900
- 3 Okulare
- Rotpunktsucher (dieses Teil hilft mir sehr beim anpeilen der Beobachtungsobjekte)
- Mondfilter
- Tra Sporttasche für das Teleskop
- drehbare Sternenkarte
- Buch Astronomie für Einsteiger
- kleinen 0/8/15 Kompass zum einnorden

In der Zukunft wird noch eine neue Montierung kommen, da es wirklich (wie in Foren beschrieben) schwer ist bei dem ganzen Gewackel richtig zu fokussieren.

Als Stadtmensch kommt auch noch ein guter UHC-Filter dazu (was das ist lernst du mit der Zeit je mehr du dich mit dem Thema Astronomie beschäftigst).

Und ggf. ein neuer Zenitspiegel.

Hoffe es hilft dir etwas
 
Was dabei hilft sind Zeichnungen die an entsprechenden Geräten entstanden sind, die geben den visuellen Eindruck des Beobachters meistens ganz gut wieder. Hier mal was zum reinschauen:
Ich kann mit Zeichnungen halt nicht soviel anfangen. _affeaugen: Aber danke für den Tipp! :)
hoppla... achtung Zahn ziehen ;) .
Bitte rein visuell nicht mit fotografisch, egal ob bearbeitet oder nicht (EAA), verwechseln.
Das was Du auf Fotos siehst, hat nichts mit dem zu tun was Du rein visuell siehst.
Du hast doch mit dem Fernglas beobachtet. Da war nichts mit Farbe, oder?
Ich habe mal ein Bild mit dem Smartphone durchs Fernglas gemacht. Da sehe ich den Mond visuell besser.

Genau diese Aussagen verstehe ich nicht. Wer sagt dir denn, das man ein Betrag X für Astrofotografie benötigt?
Naja ich hatte da mal „aus Spaß“ versucht was zusammenzustellen. Da liegt ja bei den Refraktoren selbst der günstigste APO schon bei ca. 370€ dann soll man ja noch eine Goto Montierung haben, fotografisch darf man ja wohl nur 2/3 der angegebenen Traglast nutzen, besser weniger. Das heißt EQ3 ist halt mit ca. 750€ Minimum, besser wäre da ja schon was Richtung EQ5 (knapp 1000€) wenn man auch später noch ein größeres Teleskop verwenden möchte. DSLR habe ich zwar aber es braucht ja dann noch eine Optik führ die Nachführung + dazugehörige Kamera und und und. Ich komme da in meiner Rechnung den 2000€ schon sehr Nahe.

Das man natürlich auch ein Foto durch jedes Teleskop machen kann ist mir natürlich bewusst. Aber das meinte ich mit dieser Aussage ja nicht.
Das hier ist z.B. mit Smartphone ohne Adapter durch mein 25x70 Fernglas entstanden:
IMG_3019.jpeg

Hab das dann noch in der Standard IPhone Foto App noch bearbeitet und fertig. Sicherlich nichts besonderes aber ich war für mich dennoch irgendwie glücklich.


Viele Einsteiger lassen sich einfach von Astrofotografen hoch ziehen, die schon viele Jahre sich damit beschäftigen, die stetig die Ausrüstung aufgestockt haben.
Ja das stimmt da bekommt man schon das Gefühl es muss alles das beste vom besten sein. Ein ED APO reicht da ja meist nicht, sondern es muss ja dann schon mindestens einer mit 3 Linsen sein oder ansonsten mit diesem Spezial FPL Glas oder wie das heißt.

Aber genau deswegen will mich ja jetzt erstmal aufs visuelle konzentrieren. Auch bei einem Dobson könnte ich ja eine kurze Sequenz von Mond und Planeten aufnehmen und in PIPP + AutoStakkert und co mal bisschen rumspielen und einfach mal Erfahrung sammeln. Wenn ich direkt von Anfang an Richtung ambitionierte Astrofotografie gehen würde, würde das ja klar zur Reduzierung der visuellen Leistung gehen bei gleichem Budget.
Sehr vernünftig, nicht gleich alles auf einmal, da ist man schnell überfordert.

Ich wollte dir nur zeigen, dass der Dobson da keine Endstation ist, damit geht später auch fotografisch eine Menge.
Das klingt super :)
 
Ich kann mit Zeichnungen halt nicht soviel anfangen. _affeaugen: Aber danke für den Tipp! :)
gibt aber dennoch einen Eindruck von dem was visuell zu beobachten ist.

Ich habe mal ein Bild mit dem Smartphone durchs Fernglas gemacht. Da sehe ich den Mond visuell besser.
nun ja, Smartphone ist halt nicht mit der Langzeitbelichtung oder EAA mit Astrokamera zu vergleichen.
Obwohl es Spezialisten gibt, die mit dem Smartphone tolle Ergebnisse erzielen. Da mal Onkel google bemühen. Es gibt da einige Webseiten.
Ist aber auch kein leichtes Unterfangen.

Naja ich hatte da mal „aus Spaß“ versucht was zusammenzustellen. Da liegt ja bei den Refraktoren selbst der günstigste APO schon bei ca. 370€ dann soll man ja noch eine Goto Montierung haben, fotografisch darf man ja wohl nur 2/3 der angegebenen Traglast nutzen, besser weniger. Das heißt EQ3 ist halt mit ca. 750€ Minimum, besser wäre da ja schon was Richtung EQ5 (knapp 1000€) wenn man auch später noch ein größeres Teleskop verwenden möchte. DSLR habe ich zwar aber es braucht ja dann noch eine Optik führ die Nachführung + dazugehörige Kamera und und und. Ich komme da in meiner Rechnung den 2000€ schon sehr Nahe.
Astrofotografie muss nicht zwingend über Teleskop laufen.
Viele fangen mit einem Tracker an, auf den eine DSLR mit Objektiv gepackt wird. Damit sammeln sie die ersten Erfahrungen und üben.

Aber genau deswegen will mich ja jetzt erstmal aufs visuelle konzentrieren.
Ich halte den Weg erstmal über das Visuelle zu gehen auch für vernünftig.
Die zahlreichen Frustthreads derjenigen die gleich in die klassische (Langzeitbelichtung) Astrofotografie gehen, belehren mich immer wieder eines Anderen.
Ja, es gibt die Einsteiger die das erfolgreich geschafft haben. Es ist aber halt nicht die Mehrzahl. IMHO.

Auch bei einem Dobson könnte ich ja eine kurze Sequenz von Mond und Planeten aufnehmen
Ja, das ist bestimmt möglich, wenn die ersten Erfahrungen gesammelt wurden.
Selbst Deep Sky und EAA sind möglich.
Aber eben Schritt für Schritt.
 
Angemerkt sei auch, dass sich der Farbfehler meines Refraktor sich in Grenzen hält
bei f/10 ist das auch nicht soo auffällig.
Man nehme dazu eine der beiden, weiter oben erwähnten, Faustformeln und man kann es, wenn man will, rechnerisch festlegen.

auf welcher Montierung sitzt der denn? Ich habe drei Varianten gefunden :D .
Rein intuitiv, wissen tue ich es nur von der EQ3-2, das keine wirklich passt, was Du ja bestätigst.
In der Zukunft wird noch eine neue Montierung kommen, da es wirklich (wie in Foren beschrieben) schwer ist bei dem ganzen Gewackel richtig zu fokussieren.

Das ist die Krux mit den langen, so alles über 600mm, Refraktoren.
Wirklich schwer sind die nicht, aber da macht es halt die Baulänge und da muss was g'scheits drunter. Wenn dann noch mehr Öffnung dazu kommt, erst recht.
Bei den Refraktoren kommt zu der reinen Tubusbaulänge halt noch der Zenitspiegel und oben drauf dann halt noch das Okular. Das macht das ganze Teil noch länger und anfälliger für Schwingungen. Da sind die Allustative einfach zu leicht und labil.
 
Man muss auch bedenken, dass jeder eine andere Toleranzschwelle gegenüber Farbfehlern hat, und jeder einen anderen Visus. Wenn das Auge schlechter auflöst, verschwindet ein kleiner Farbfehler schnell.
Man kann sich da also nicht wirklich auf die Aussagen Anderer verlassen. Man muss schon selbst mal durchgucken.
Also ab zum Verein!

LG
Olli
 
Naja ich hatte da mal „aus Spaß“ versucht was zusammenzustellen. Da liegt ja bei den Refraktoren selbst der günstigste APO schon bei ca. 370€ dann soll man ja noch eine Goto Montierung haben, fotografisch darf man ja wohl nur 2/3 der angegebenen Traglast nutzen, besser weniger. Das heißt EQ3 ist halt mit ca. 750€ Minimum, besser wäre da ja schon was Richtung EQ5 (knapp 1000€) wenn man auch später noch ein größeres Teleskop verwenden möchte.. Ich komme da in meiner Rechnung den 2000€ schon sehr Nahe.

:)
Sorry, aber du hast den Sinn von dem ganzen nicht verstanden.
Klar, wenn ich ein Auto kaufen will, schaue ich mir verschiedene Autohäuser an. Du hingegen hast aber im Gedanken "Auto kaufen = Muss zu Porsche".
Man kann auch Astrofotografie betreiben, mit DSLR, Reisemontierung. Aber das alles aufzuführen, führt zu nix, weil du dich darin festgebissen hast, wenn ich deinen Beitrag oben lese.
Nur mal so als kleines Beispiel:
Hab ein gebrauchter Refraktor 120/1000, dazu NEQ-5 SynScan GoTo Montierung mit Stativ, eine Canon DSLR und noch einige Kleinigkeiten wie Adapter usw. Das iss mein "Großgerät" und bin damit unter 1300€.
Meine Aastrofotografie mache ich aber überwiegend mit der Kamera, Objektiv und Reisemontierung, oder Kamera mit Teleskop wie zB Refraktor 70/500, oder 80/400, entweder wieder Reisemontierung, oder der NEQ-5. Das geht absolut im 3-stelligen Eurobereich.

Dein Satz:
DSLR habe ich zwar aber es braucht ja dann noch eine Optik führ die Nachführung + dazugehörige Kamera und und und
verstehe ich nicht. Wozu die "dazugehörige Kamera", wenn du doch ne DSLR hast? :unsure:

Will dich aber zu nichts überreden, sondern nur darstellen, das deine Ausführungen immer nur in eine Richtung gehen und die anderen Richtungen ausgeblendet sind, oder werden. ;)

PS:
Du kannst aber auch beides, Fotografie und Visuell betreiben und dennoch recht günstig unterwegs sein.
Schau einfach mal da rein und du wirst sehen, das es auch andere Wege gibt.
 
Klar, wenn ich ein Auto kaufen will, schaue ich mir verschiedene Autohäuser an. Du hingegen hast aber im Gedanken "Auto kaufen = Muss zu Porsche".
Das ist ja ein Stück weit das Problem. Da ich recht viel auf YouTube zu dem Thema geschaut hatte siehst quasi direkt nur „Hochglanz“ Astrofotografie wo alle mit Asair Pro und 1000€ aufwärts Astrokameras unterwegs sind. Da bekommt man nunmal direkt das Gefühl das es einen gewissen „Mindeststandard“ gibt. Die Beispielrechnung die ich da gemacht hatte ist aus der Perspektive eher Dacia als Porsche.

Man kann auch Astrofotografie betreiben, mit DSLR, Reisemontierung. Aber das alles aufzuführen, führt zu nix, weil du dich darin festgebissen hast, wenn ich deinen Beitrag oben lese.
Ich habe mich auf nichts festgebissen. Ich habe lediglich eine Beispielrechnung auf Grundlage deßen gemacht was halt so an Infos verbreitet wird.

Dein Satz:
verstehe ich nicht. Wozu die "dazugehörige Kamera", wenn du doch ne DSLR hast? :unsure:
Das bezog sich auf die Kamera die man ja für die Nachführung benötigt? Nicht auf die Kamera die das wirkliche Bild macht. (Ob sowas wirklich so wichtig ist weiß ich wegen „gefährlichem“ Halbwissens allerdings nicht“)

Um aber mal aufs Thema zurückzukommen: Es ging und geht mir in diesem Thema nur um ein visuelles Set! Das obige von mir war nur dazu Gedacht um euch aufzuzeigen aus welcher Richtung ich auf das Thema Astro gekommen bin. Damit ihr die Hintergründe und Motivationen ein bisschen besser nachvollziehen könnt.

Aktuell ist die Astrofotografie erst einmal kein Thema. Das einzige was ich vielleicht mache in der Hinsicht ist einen Adapter für die Kamera zu kaufen damit ich hier und da mal ein Foto machen kann wenn mir danach ist. Oder mal ein kurzes Video. Da die Adapter ja soweit ich das gesehen hatte auch keine Unmengen kosten.
 
Wie auch andere Kollegen bin ich mir unsicher, ob der visuelle Einstieg für Dich der richtige Weg ist :)
Vielleicht wäre der „Einstieg“ mit günstigem Startracker und der bereits vorhandenen DSLR (Stichwort „Milky Way Fotografie“ oder Aufnahmen mit etwas mehr Brennweite) der passendere.
Als ich visuell angefangen habe, hab‘ ich mir eine ganze Zeit lang gar keine Gedanken über Astrofotografie gemacht. Du bist in der Hinsicht schon etwas „vorbelastet“ :D

Wie Holger aber richtig gesagt hat, ist mit einem Dobson auf EQ-Plattform auch Einiges möglich^^

Bin mir nicht sicher, wohin der Thread noch führen soll/wird :D

CS
Johannes
 
Bin mir nicht sicher, wohin der Thread noch führen soll/wird :D
Naja also meine Intention war es nicht plötzlich eine Fotografie Diskussion auszulösen. Ich glaube da wurde halt nur etwas zu viel reininterpretiert.

Aber aktuell bin ich eher auf der visuellen Schiene. Ich mein Pixel sich anschauen ist das eine. Dinge mit dem „eigenen Auge“ sehen nochmal was anderes. Hatte eben erst wieder die kurze Wolkenlücke genutzt um mal kurz auf die Pleijaden zu schauen und Richtung Jupiter. Ist selbst mit nem Fernglas schon cool. Vor allem ein Wahnsinniger Unterschied zu dem was man mit bloßem Auge sieht.
 
Da ich nur visuelle Astronomie betreibe kann ich zum Thema Fotografie nicht viel sagen.

Ich Stelle mir bei dem, was ich bei dir gelesen habe nur die Frage...von wo aus willst du Fotografieren und wie sehr würdest dem Hobby eigentlich nachgehen?

Bei mir ist es z.B. so, dass ich werdender Vater bin, Frau und Katzen zu Hause sind und ich noch ein soziales Umfeld habe, was ich pflege.
Dazu noch Schichtdienst XD

Da bleibt nicht viel Zeit für das neue Hobby aber.....die 30 oder 45 Minuten die ich dann Mal habe, da kann ich dann in die weiten des Weltalls abtauchen. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit:ROFLMAO::ROFLMAO: und die EQ-2 wackelt nicht so viel.

Unterm Strich aber war mir der ganze Aufwand werd. Und ich kenne das, wenn man hin und her gerissen ist, zwischen den Teleskopetypen.
 
Dinge mit dem „eigenen Auge“ sehen nochmal was anderes. Hatte eben erst wieder die kurze Wolkenlücke genutzt um mal kurz auf die Pleijaden zu schauen und Richtung Jupiter. Ist selbst mit nem Fernglas schon cool. Vor allem ein Wahnsinniger Unterschied zu dem was man mit bloßem Auge sieht.
Genau das ist es. Bei mir kommt das Fernglas öfters zum Einsatz als der Refraktor. Ich habe aber nur ein FG das ich in der Hand halte (8x56). Und damit den Sternenhimmel abgrasen ist schon klasse.
Passt nicht gerade zum Thema, aber hier speziell was für FG Beobachter:


VG Mark
 
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