Kaufberatung: APO mit 102mm Öffnung

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Gratuliere zu dem neuen Teleskop.
Die Spotdiagramme schauen ja insgesamt recht gut aus. Somit sollte die Abbildung ja ganz gut brauchbar sein. Das ED Element im Objektiv scheint eine recht geheimissvolle Glassorte zu sein, in Anbetracht des sehr günstigen Preises für ein Triplet dürfte das eher in die Richtung FPL51 oder ähnliches gehen. Verwendest den APO auch fotografisch? Da gibts ja auch passende Flattener und Reducher für das Gerät.
Ja, etliche Quellen sprechen von FPL-51. Habe auch den Komplettsatz mit den Reducern bestellt
 
Hallo Walter,

Die Spotdiagramme schauen ja insgesamt recht gut aus. Somit sollte die Abbildung ja ganz gut brauchbar sein.

ja das sieht so wie du es sagst durchaus gut brauchbar aus.
Es ist aber ein FPL 51 Triplet und daher mit FPL 53 oder FCD 100 Triplets nicht zu vergleichen.
Es liegt auf dem Level eines guten FPL 53 Doublets.

Hier mal ein von mir gerechnetes Doublet 102F7 FPL53/Lanthan.
Ich habe für die Spots die gleichen Wellenlängen verwendet die auch Askar angibt.

102_F7.jpg


Das FPL 53 Doublet erreicht hier einen RMS Spotradius von 4,5ym
Der Askar 103 als FPL 51 Triplet kommt mit den gleichen Wellenlängen auf 4,6ym.
Also nahezu Gleichstand.
Wobei der Askar als F6,8 ein etwas kleineres Beugungsscheibchen als das F7 Doublet hat so das das Verhältnis RMS Spotradius zum BS beim Askar etwas ungünstiger ist.
Ich würde das Doublet bevorzugen da hier das Objektiv deutlich leichter ist und schneller auskühlt.

@ ice8lue

Was soll der Askar 103F6,8 denn bei den Teleskopspezialisten kosten?
Es steht ja dort noch kein Preis.
TS möchte stolze 1999. :unsure:

Grüße Gerd
 
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Danke für den Vergleich :)

Ich habe als Preis 1699€ für das Komplettset bekommen (APO + die drei Korrektoren).

Gerade auf die Kombination mit dem 0,6x Reducer bin ich gespannt. F4 bei 103mm Öffnung wären schon ein Träumchen, aber da bin ich noch skeptisch.
 
Danke für den Vergleich :)

Ich habe als Preis 1699€ für das Komplettset bekommen (APO + die drei Korrektoren).

Gerade auf die Kombination mit dem 0,6x Reducer bin ich gespannt. F4 bei 103mm Öffnung wären schon ein Träumchen, aber da bin ich noch skeptisch.

Ja, diese großen Öffnungsverhältnisse sind immer spannend.
Bin auch grad neugierig: Für mein 8" Celestron EHD800 habe ich gerade einen gebrauchten Faststar-Adapter ergattert. Diese bringt es bei 203mm Öffnung auf f1,9, d.h. auch so um die 400mm Brennweite. Ob das was taugt, muss ich erst mal ausprobieren. Zur Zeit ist aber teilweise HQ100 hier in der Gegend, d.h. alles andere als Astronomie-taugliches Wetter. Als Kamera kommt dann eine ebenfalls gebraucht erworbene Zwo ASI183MC Pro zum Einsatz. diese passt im Gegensatz zu meiner Olympus O-M1 gut auf den Faststar (als auch auf die anderen Teleskope) ohne die Obstruktion zu vergrößern.
 
Hallo in die Runde,
ich hätte auch Interesse an diesen 103 Apo von Askar und würde mir den gerne Vorbestellen,
wo hast du das Komplatpaket für 1699.-€ bestellt.
Für eine kurze Info wäre ich dir dankbar, gerne auch an meine E-Mail Adresse:
snickers66@outlook.de

Viele Grüße Michael
 
In Post 63 und 64 steht doch alles.
 
Es ist endlich da und der erste Eindruck ist richtig gut ? nun heißt es warten auf gutes Wetter (und ein längeres Heizband) - ausführliches Review folgt.

P.S. - Größe und Gewicht der Korrektoren sind schon spektakulär. Nun kommt mir mein ZenithStar 80 von vorher recht klein vor
 

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Hallo Frank,
nach durchlesen deiner Frage kann ich dir nur raten bei dem Willams zu bleiben, diesen habe ich seit Jahren und der Douplet ist für die
Astrofotografie je nach Seeing gut geeignet. Wenns es bei dem genannten Budget bleiben soll (1000.-€) wäre die Alternative nur noch der SVbony....
Alles andere ist aus dem Budget dann auch raus, ausser du kannst ein gebrauchtes Schnäppchen machen.
Für etwas mehr Geld wäre der Askar 103 Apo im Komplettpaket mit Flattener und Reducer noch absolut erste Wahl, den habe ich am vergangenen Wochenende getestet und war echt von den Ergebnissen begeistert. Von einen Explorer Scientific rate ich dir aus Qualitätsmängel dringenst ab....

Schöne Grüße aus dem Saarland
Michael
 
Hallo Frank,
nach durchlesen deiner Frage kann ich dir nur raten bei dem Willams zu bleiben, diesen habe ich seit Jahren und der Douplet ist für die
Astrofotografie je nach Seeing gut geeignet. Wenns es bei dem genannten Budget bleiben soll (1000.-€) wäre die Alternative nur noch der SVbony....
Alles andere ist aus dem Budget dann auch raus, ausser du kannst ein gebrauchtes Schnäppchen machen.
Für etwas mehr Geld wäre der Askar 103 Apo im Komplettpaket mit Flattener und Reducer noch absolut erste Wahl, den habe ich am vergangenen Wochenende getestet und war echt von den Ergebnissen begeistert. Von einen Explorer Scientific rate ich dir aus Qualitätsmängel dringenst ab....

Schöne Grüße aus dem Saarland
Michael
Danke für deine Einschätzung =) Ich hatte mich dann (kurzentschlossen) auch für den Askar 103APO entschieden und hatte ihn vergangene Woche endlich erhalten. Nun heißt es warten auf gutes Wetter. Hast du den 0.6er Reducer schon testen können? Wie stark fällt die Farbe an Sternen aus?
 
Hallo Frank, nein den 0,6 Reducer habe ich noch nicht getestet. Melde mich aber, wie wir hier im Saarland mal wieder besseres Wetter haben.
Bis dahin

Gruß Michael
 
Hallo zusammen,
Ich würde mir ehrlich gesagt nur noch einen Apo zulegen, den man nachträglich auch noch justieren kann, wir zum Beispiel die Esprit-Serie von Skywatcher. Ich habe selbst einen TS 80/480 Photoline. Da steht man servicemäßig nachher echt im Regen. Selbst das nachträgliche Vermessen gegen Bezahlung wollte Teleskop-Express nicht machen, weil sie dafür keine Zeit gehabt hätten....Hmmm...fand ich nicht gut. Und wenn die Linsen verklebt sind, hat man eine Optik, die so ist, wie sie ist. Ansonsten würde ich mir das Recht der Rückgabe aushandeln, falls man eine Gurke erwischt.
CS Tim
 
Nun endlich ein First Light :) leider nur knapp 3h aber hey ? Tolles Gerät!

 
Hallo Frank,

ein echt tolles Bild hast du da gezaubert.
Glückwunsch zu dem tollen Teleskop.

Ist das Bild in irgendeiner Form gecroppt oder nur die Ränder vom Dithern weg gemacht?
Finde die Korrektur sieht sehr gut aus.

Grüße
Brian
 
Von diesen beiden wuerde ich doch diesen nehmen:
Ich besitze es seit ueber drei Monaten und der Omegon (auch, wenn nicht ganz volle 4 Zoll) ueberzeug bei allen nur denkbaren Einsetzen (allerdings nur visuell)
Ab 200x bei Jupiter bis Deep-Sky mit 6mm Austritt Pupille....
 
Hallo Frank,

ein echt tolles Bild hast du da gezaubert.
Glückwunsch zu dem tollen Teleskop.

Ist das Bild in irgendeiner Form gecroppt oder nur die Ränder vom Dithern weg gemacht?
Finde die Korrektur sieht sehr gut aus.

Grüße
Brian
Hallo Brian,
Vielen Dank! Das Bild ist nahezu unbeschnitten, nur minimal durch das Dithern. War auch beeindruckt. Ist „nur“ ein APS-C Sensor, aber bei dem sind die Sterne bis in die Ecken perfekt.
 
Mir gefällt die Bearbeitung sehr gut. Tolle Dynamik, wirkt sehr brilliant.

LG
Olli
 
Werf auch mal meine Frage in die Runde:
Sehe ich das soweit richtig, dass man sich also 102er TS Douplet SD Apo bedenkenlos kaufen kann?! Hätte gern was als längere Ergänzung zu meinem 80er aus genau dieser Serie
 
Bin nach wie vor am grübeln, was wohl das bessere Teleskop am Ende sein wird…
Das gute SD Douplet APO 102 von TS Optics mit dem FPL-53 Glas?
Oder das Askar 103 (Triplet?) mit FPL-51 Glas?
Was ist unterm Strich für die FOTOGRAFIE wichtiger - das Glas oder die Anzahl der Elemente? Die Aussagen weiter oben von @Gerd_Duering lassen mich da hin und her gerissen sein. Hab keine Lust für das Askar extra mehr zu zahlen, wenn ich unterm Strich mit dem TS vielleicht die selbe Abbildungsqualität bekomme…
 
Was ist unterm Strich für die FOTOGRAFIE wichtiger - das Glas oder die Anzahl der Elemente?
Beides ;-) Letztendlich macht es die Kombination. Glas, Anzahl Elemente und optisches Design bestimmen mal, wie gut das Ding theoretisch sein kann. Gerd hat vorgerechnet, dass ein FPL52 Doublet ähnlich gut sein kann wie ein FPL51 Triplet.
Ob ein Teleskop die theoretische optische Leistung wirklich erreicht, weisst du nicht. Dafür gibt es dann im oberen Preisbereich Testprotokolle. In der Mittelklasse musst du einfach darauf vertrauen, dass du keine Gurke bekommst.

Abgesehen davon ist die optische Leistung gibt es natürlich noch diverse andere Sachen, die relevant sind:
- Welche Reducer/Flattener gibt es und was kosten die (inkl. evtl. notwendiger Adapter)? Kann ich evtl. vorhandere von einem anderen Teleskop benutzen?
- Wie gut oder schlecht ist die mechanische Qualität?
- Brauche ich sonst noch irgendwelches Zubehör (z.B. um den Fokusmotor zu montieren)?

Tja, es ist schwierig ;-)
 
Ich hab allerdings keine Lust mir ein Newton anzutun… Ich bin immer auf holprigen Wegen mit dem Auto unterwegs zu den Beobachtungsplätzen, muss jedes mal alles ab und aufbauen, und hab eigentlich immer mit Wind zu kämpfen. Da schreckt mich das mit den sich verstellenden Spiegeln, sowie die Windanfälligkeit sehr ab, weshalb ich APOs reizvoller finde.
 
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